Weblog von Aysha

Dieser Weblog wird von Aysha geführt.

Wenn sich Vorurteile bestätigen..

26.02.2010 11:20

.. ich habe vor rund einem halben Jahr aus Überzeugung (und nicht zuletzt, weil auch mein Freund behindert ist, der der zuverlässigste Mensch der Welt ist) eine Behinderte eingestellt, gegen den Willen des Vorstands und des Präsidenten der Organisation, für die ich arbeite, weil ich der Meinung war, sie ist kompetent und der Aufgabe gewachsen. Es wurde mir prophezeit, dass "ich sie nie wieder loswerden würde" (wegen des besonderen Kündigungsschutzes für Behinderte), "dass sie ständig krank sein würde", "ihre Sachen nicht erledigen würde und sich auf ihren besonderen "Status" berufen würde, kurzum "unbrauchbar" sein würde. Ich stieg auf die Barrikaden. machte mir viele Feinde mit meiner Einstellung, zog mir den Zorn meiner Vorgesetzten zu, aber blieb stur.


Was war das Ende vom Lied? Sie war wiederholt krank. Führte mir immer wieder vor Augen (wenn ich sich darauf ansprach, dass sie gähnend und übernachtig am Schreibtisch sass) , dass "Arbeit keine Priorität sei", dass sie die Nacht zum Tage gemacht hatte. Kein Wunder, wenn man sich dem Sozialschmarotzertum hingibt und soviel Geld fürs "Auf der faulen Haut liegen" scheffelt, was manche nicht mal mit harter Arbeit verdienen (Rente plus Pflegegeld rd. 1.600 Euro..) War krank geschrieben, aber offenbar nicht krank genug, um nicht am Abend vor den Augen geifernder Amelos -sie ist eine bekennende Amelo-Befürworterin und -sammlerin - in einer Theaterproduktion auf dem Boden herumzurutschen (aber interessanterweise Pflegegeld beziehend, was derzeit von den Behörden untersucht wird.).


Ihre Arbeitsleistung? Zum Vergessen. Offenbar hat sie Buchhaltung und alles andere in der Baumschule gelernt. Als ich ihr dann während eines Meetings - wo sie sich eigentlich freinehmen wollte - klarmachte, dass ich jemanden brauchte, auf den ich mich verlassen kann, zog sie gottseidank die Konsequenzen und ging von selbst, bevor wir sie rausschmeissen konnten. Sie kündigte per Mail an, zu bleiben, bis eine Nachfolge gefunden ist. Im Endeffekt war sie von einem Tag auf den anderen weg, ein Chaos par excellence hinterlassend - und mit den Schlüsseln, die ich erst wiederbekam, als ich mit der Polizei drohte.


Fazit?? Sie war "unbrauchbar". Regel? Ausnahme von der Regel? Meine Personalentscheidung hängt mir bis heute nach. Mir wird "Mitleid" und ähnliche Motive unterstellt. Ich würde definitiv nie wieder einem Behinderten eine Chance geben. Gebranntes Kind...




Kommentare

 

Cicero schrieb am 26.02.2010 um 11:41:24

Ist ja reichlich unverschämt, wenn sich die eingestellte Arbeitskraft doch glatt als Mensch entpuppt. Ja, gibt's den sowas?!
Ich denke, es liegt immer am Chef, wenn Mitarbeiter versagen. Die meisten Chefs können nur Profite scheffeln aber keine Menschenführung.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 11:45:45

Das nennt man Klischee-Denken.
Ein Behinderter war faul und unzuverlässig, also sind alle Behinderten so.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 11:51:28

Die Wut ist in diesem Blog ohne weiteres spürbar - und es ist nunmal eine sehr üble Sache, wegen anderer Leute selbst in Bedrängnis zu geraten.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:02:16

Der Chef ist an unfähigen, hirnlosen, Mitarbeitern schuld, die ihren Kopf bei allem anderen haben als bei der Arbeit - interessante Einstellung... Vermutlich ist man soweit daran schuld, dass man Inkompetenz nicht gleich beim Vorstellungsgespräch eruieren konnte und ergo den "Menschen" nicht sofort hochkantig hinausgeschmissen hat.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 12:04:36

Für die eigene Fehleinschätzung gleich eine ganze Gruppe von Menschen zum Sündenbock zu machen, ist aber auch nicht gerade die feine englische Art.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:11:21

An Sternschnuppe: gerade, weil ich einen behinderten Freund habe, der auch Arbeit sucht, und wegen seiner Behinderungen gegen Windmühlen kämpft, war ich bereit, dieser Dame eine Chance zu geben, weil sie sich sehr kompetent präsentiert und mir zu verstehen gegeben hat "dass sie sich nichts mehr wünscht, als einen geregelten Tagesablauf zu haben und akzeptiert zu werden". Dass das ein Lippenbekenntnis sich selbst gegenüber war, stellte sich erst im nachhinein heraus, als doch tatsächlich von ihr erwartet wurde, dass sie etwas leistet und sich nicht nur von vorn und hint bedienen lässt...

An Fuchsmajor: ich habe kein Problem, wegen einer Überzeugung , die aus irgendwelchen Gründen nicht von anderen geteilt wird, angefeindet zu werden. Gegen den Strom zu schwimmen ist meine Lebensphilosophie, da ist mein Ego stark genug. Nur wenn mir dann genau diese Person in den Rücken fällt, indem sie alle Klischees lückenlos erfüllt, die der ganzen "Gruppe" unterstellt werden, heisst es nur mehr "dumm gelaufen".. Und ergo aus seinen Fehlern lernen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 12:15:12

@doro55
Es kann der Blogerstellerin nicht zugemutet werden, sich noch einmal in die Nesseln zu setzen. Das würdest Du - so wie ich Dich einschätze - am allerwenigsten machen.
Die "Nesseln" bestehen darin, daß sie sich gegen alle Widerstände mit dieser Personalentscheidung durchgesetzt hat und nun alleine dafür "haftet".
Daß es sich bei der Stellenbewerberin um eine Behinderte handelte, ist dabei eher nebensächlich.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:16:00

An doro: ich mache keine ganze Gruppe von Menschen zum Sündenbock, nur ich wäre - aus Selbstschutz heraus und weil ich "lernfähig" bin - sicher nicht mehr bereit, mich nochmals auf ein Experiment einzulassen. Und ich drehe die ganze Sache sogar um: ein schwarzes Schaf schafft es im Handumdrehen, nicht nur leute, die ohnehin Vorurteile haben, in ihrer Meinung zu bestätigen, sondern auch leute wie mich, die durchaus offen waren, an meiner eigenen Überzeugung zweifeln zu lassen, dass jeder ne Chance verdient..


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 12:22:07

@Aysha
Das sehe ich genauso. Wenn jemand zu einer Minderheit gehört und damit weiß, mit welchen Schwierigkeiten, Einschätzungen, Vorurteilen, gar Ausgrenzungen u.a. zu kämpfen hat, dann hat er daraus auch die Verantwortung, dieser Gruppe eben keinen Bärendienst zu erweisen und auf diese Weise die Vorurteile ff. zu widerlegen.
Die besagte Dame hat leichtfertig Schaden angerichtet, der weit über den Verlust des Arbeitsplatzes hinaus geht.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:25:01

An Sweetheart33: aber es ist nun mal ne Tatsache, dass die Dame behindert war. Und somit werden Vorurteile geschürt. Das ist unvermeidlich. Natürlich gibt es Sozialschmarotzer quer durch den Gemüsegarten. Aber gerade Vertreter einer Zielgruppe, der man landsläufig wenig zutraut, müsste bemüht sein, diese Vorurteile ad absurdum zu führen, um nicht einer weiteren Generalisierung Nahrung zu geben.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 12:30:50

Aysha, du wirst mir aber sicher darin zustimmen, daß man , wenn man eine Stelle zu besetzen hat, jemanden auswählt, der die erforderlichen Voraussetzungen und Fähigkeiten mitbringt, trotz einer körperlichen Behinderung.
Wenn man die körperliche Behinderung jedoch als vorrangigen Einstellungsgrund ansieht, ist und bleibt es eine Fehlentscheidung.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 12:31:50

@Asyha
aus welchen konkreten Gründen waren denn Deine Chef's und Kollegen gegen eine Einstellung eines behinderten Stellenbewerbers ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 12:35:49

@doro55
nie und nimmer kann man das unterschreiben !
Ein Schwerbehinderter (und ich rede nicht von 50%MdE wegen leichter Sonnenbrandgefahr oder so einem Zeug) hat nie die gleichen Voraussetzungen am Arbeitsplatz wie jeder andere. Sonst gäbe es keine Sonderprogramme zur Eingliederung.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 12:37:01

Einen Behinderten vordergründig als Vertreter einer Gruppe anzusehen, empfinde ich an sich schon als diskriminierend.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 12:40:21

tja, @doro55 - per Gesetz ist er es aber; da beißt die Maus keinen Faden ab. Und damit hat jemand mit einem Ausweis halt eben in der Arbeitswelt einen Sonderstatus - mit den Folgen, die hinlänglich bekannt sind.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:52:27

an doro: ich stimme dir 100%ig darin zu, dass man sicher nicht nur jemanden aus einem ominösen "Mutter-Teresa-Komplex" einstellt, damit man ja sicher in den Himmel kommt (wir hatten keine finanziellen Vorteile dadurch), sondern vor allem die Ausbildung und Berufserfahrung zählt. Wir brauchten jemanden, der ne Ahnung von Buchhaltung und Updaten von Homepages hat. Die betreffende Person war Buchhalterin und Bankerin (bevor sie aus ihrem früheren Job entfernt wurde) und hat für ihren Freund und ihr Stammlokal die Homepage erstellt/gewartet, also erschien auf den ersten Blick wie ein Geschenk des Himmels - wo die anderen Bewerber bei weitem nicht mithalten konnten. Die Behinderung war natürlich nicht der vorrangige Einstellungsgrund, denn wir haben ökonomisch zu denken und brauchten dringend jemanden, der diese Agenden zuverlässig erledigt und nicht erst von Adam und Eva angelernt werden muss. Sie übernahm die Buchhaltung, wurde - aus Zeitgründen - nur stichprobenmässig gecheckt u erst nach ihrem Weggang offenbarte sich, wie wenig Ahnung sie von dem Ganzen hatte bzw. wie wenig Hirn sie dem Ganzen gezollt hatte.

An fuchsmajor: meine Vorgesetzten waren offenbar der Meinung, dass Behinderte ihre "Vorrangsstellung" hinsichtlich Kündigungsschutz ausnützen und eine miese Performance somit keine Konsequenzen hat. Es spielte auch noch mit, dass die Betreffenden offenbar keine frühere Erfahrung mit Behinderten hatte - und die Dame kam dazu noch im Amelo-Outfit - dh knalleng abgeschnürter Stumpf, sodass der Vorgesetzte vor lauter Verlegenheit gar nicht wusste, wo er hinschauen sollte (naja, da sie beim Vorstellungsgespräch auch - trotz aller Üppigkeit in Spaghettiträgern erschien - hätte er ne Alternative gehabt..) Es kamen dann Äusserungen von der Führungsspitze "dass ich mir das gar nicht anschauen will", woraus sich die Frage ergibt, ob das Provokation von der betreffenden Person ist, oder Dummheit - oder eine Mischung aus beiden..


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 12:52:51

Tja, Fuchsmajor, ich bin leider in der prekären Lage, daß ich diesen "Sonderstatus" nicht mit Artikel 1 des Grundgesetzes in Einklang bringen kann.


 

Zomtec schrieb am 26.02.2010 um 12:56:48

also wird bei euch nie wieder ein behinderter eingestellt.
eigentlich keine schlechte lösung für die behinderten, denn bei der grundeinstellung der geschäftsführung diesen menschen gegenüber, welche ja deutlich anklang, würde sich auch ein behinderter mitarbeiter, der alles richtig macht und sich mühe gibt, mit einer tätigkeit bei euch keinen gefallen tun.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 12:57:52

An Doro: Wenn man einen Behindertenausweis hat, gehört man eindeutig zur Zielgruppe der Behinderten. Das ist keine Diskriminierung, sondern Tatsache.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 13:00:59

Zomtec: nein, definitiv nicht. Wir haben unser Experiment hinter uns und ich verbrenne mir sicher nicht zum zweiten Mal die Hände, nur zu beweisen, dass ich recht hatte und die erste Dame ein "statistischer Ausreisser" war. Annex: ich würde ohne mit der Wimper zu zucken, meinen Freund einstellen oder ihn rekommandieren, aber für unser Metier hat er nicht den richtigen Background - abgesehen davon, dass er nicht hier wohnt.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 13:03:10

@Aysha
Die Einschätzung des etwaigen Ausnützen-Wollens hört sich nicht sehr fair an, so wie es hier zu lesen steht.
Trotzdem müssen Entscheidungsträger Risiken und Folgen ihrer Entscheidung abschätzen können und da gehört einfach dazu, zu wissen, eine Fehlentscheidung in diesem Fall kaum revidierbar sein wird (was den heutigen Anforderungen der Wirtschaft/des Arbeitsmarktes nicht entspricht) und ein behinderter Stellenbewerber quasi unkündbar sein kann. Ein Kleinbetrieb kann daran zugrunde gehen.
Das ist der Hauptgrund, weshalb Arbeitgeber grundsätzlich Behinderte ablehnen und nicht einmal zum Vorstellungsgespräch einladen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 13:07:07

@doro55
Dein Verweis afu § 1 GG ist durchaus interessant.
Du könntest mal beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg klären lassen, ob die deutschen Schutzgesetze (die in der Arbeitswelt kontraproduktiv wirken) mit dem GG überhaupt vereinbar sind. Das wäre eine spannende Aufgabe für die hohen Herren.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 13:08:21

Aysha, die Einteilung der Menschen in bestimmte Gruppen ist keine Tatsache, sondern ein recht unzulängliches Hilfsmittel zur Einschätzung derselben.


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 13:11:11

@Aysha

Fals nur die hälfte stimmt, von dem was Du geschrieben hast, dann hast Du in einer Position völlig versagt.

Du tust nur " indirekt " gegen alle behinderten Menschen jetzt hetzen.
Wahrscheinlich ist der Westerwelle dein..." Vorbild.

Einmal an die Macht und sofort das Volk gegeneinander aufhetzen.
Er benutzt die Hartz IV Empfänger dafür und Du die Behinderten Menschen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 13:12:23

@Babajaga
ja, ja ... HL und seine (gebotenen) Tabu's ........grins.....


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 13:27:20

@Babajaga

lies mal "ihr" Profil.........


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 13:44:43

an fuchsmajor: es basiert sicher nicht nur auf Vorurteilen, dass sich die Mehrzahl der Unternehmen von der Bestimmung, dass jedes Unternehmen ab einer bestimmten Grösste einen behinderten Mitarbeiter einzustellen hat, freikauft. Wir sind ein kleiner Verein mit derzeit drei Angestellten, auf uns würde diese Bestimmung also ohnehin nie zutreffen. Der internationale Vorstand (der aber nicht angestellt ist) ist sofort Sturm gelaufen, da vermutlich jeder schon Erfahrung mit schwarzen Schafen gemacht hat, die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen quasi unkündbar waren und sich von einem Krankenstand zum nächsten gerettet haben und nicht die Anforderungen erfüllt haben.Ich habe mich dieser Attacke gestellt und meine Wahl verteidigt. Was ordentlich nach hinten losgegangen ist.

Und das ist der springende Punkt "die Anforderungen nicht erfüllen". Wenn ein Nichtbehinderter sie nicht erfüllt, schmeiss ich ihn genauso raus. ABER: wenn man einem Behinderten vorwirft, dass er die Leistung nicht erbringt, wird einem sofort Intoleranz, Behindertenfeindlichkeit etc. vorgeworfen. Obwohl man ja gerade dadurch beweist, dass man nicht diskriminiert, sondern dieselben Masstäbe wie bei einem Nichtbehinderten anwendet. Wie Saturnkind richtig schreibt: "das Fehlverhalten war nicht behinderungbedingt."
*Sie gab offen zu verstehen, dass die Arbeit nicht zu ihren Prioritäten zählt und dass Weihnachtseinkäufe, nächtelanges chatten etc. viel wichtiger wären."
*Sie gab offen zu, am Abend zu Theaterproben zu gehen, obwohl sie krankgeschrieben war."
Ja, ich gebe zu, ich habe diskriminiert. Denn jeden Nichtbehinderten hätte ich nach diesen Äusserungen sofort rausgeschmissen...


Sjadoh: ja, ich habe einen kapitalen Fehler gemacht und einer Position vollkommen "versagt". Du hast vollkommen recht. Ich hab den kapitalen Fehler gemacht, einer Behinderten eine Chance zu geben, die sich als kompletter Versager entpuppt hat. Und werde jetzt von beiden Seiten angefeindet. Wie man sich das erspart, hab ich jetzt sehr anschaulich gelernt..

An Caramel: sie bekommt ne Rente von einer Bank, ich glaub so an die 1.100 oder 1.200. Dann hat sie um Pflegegeld angesucht und wurde zunächst (zu Recht) abgewiesen. Ging in Berufung, spielte "arme Behinderte im Rollstuhl" (obwohl sie in ihrer Theatergruppe herumhüpft und - turnt) und appellierte ans Mitleid der Richterin, worauf ihr Pflegegeld einer höheren Klasse zugestanden wurde - so an die 300 oder 400 Euro. Sie war bei uns geringfügig beschäftigt, sprich zuzüglich 400 Euro (was weder Rentenhöhe noch Pflegegeld beeinflusst!) und kam so auf ein Einkommen, was die Mehrzahl der Berufstätigen bei vollem, regelmässigen Einsatz bei weitem nicht erzielen (rd. 1.900 Euro).


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 13:56:46

An Baja..: wo genau ist da Widerspruch? Meinen Freund kenne ich und würde ihn ohne Vorbehalt anstellen und weiterempfehlen. Und wo genau erkläre ich die Ex-Angestellte für "beispielhaft"? Ich stelle in den Raum "dass sich Vorurteile bestätigen können" und dass es nicht nur an den Nichtbehinderten liegt, sondern sehr wohl in der Hand des Behinderten.

an Sajdoh: ich "tue" nicht hetzen (ist deine Formulierung eigentlich Deutsch??) - ich habe eine Problematik aufgezeigt, die nicht nur vom "Hörensagen" kommt, sondern die ich aus erster Reihe fussfrei miterlebt habe.


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 14:01:16

Aysha, das genau ist der springende Punkt. Du hast die Frau nicht als brauchbare Arbeitskraft gesehen, sondern als Behinderte, der man einen Brotkanten zuwirft - mal bildlich gesprochen.
Ich bleibe dabei: selber Schuld.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:07:16

@CCKR
aktuelle Praxis kenne ich nicht; zu meiner aktiven Zeit durfte eine Probezeit mit einem Schwerbehinderten nicht vereinbart werden
@Saturnkind
auf diese Einlassungen würde ich mich nicht verlassen wollen. Zum einen ist die Beweisführung sehr schwierig (wie soll man z.B. kundenunfreundliches Verhalten vor Gericht beweisen ?) und zum anderen wird womöglich in einer Kündigungsschutzklage das gleiche passieren, was hier beim Ergattern des Pflegegeldes beschrieben wurde.


 

MCDANIEL schrieb am 26.02.2010 um 14:07:22

Hat den die Behinderung was mit der geistigen Einstellung dieser Person zu tun? Ich denke da muß man differenzieren. Sie wäre sicher auch so faul, wenn sie nicht behindert gewesen wäre. Sie nutzt nur ziemlich mieß die Gesetze aus und verbaut dadurch anderen Behinderten die Chance auf einen Job.


 

Cicero schrieb am 26.02.2010 um 14:10:42

Wenn man als Chef mit solchen Vorurteilen an behinderte Mitarbeiter rangeht, ist das zum Scheitern verurteilt. Das merkt der Angestellte natürlich, er fühlt sich benachteilt und seine Motivation sinkt ins Bodenlose. Stattdessen hätte der Chef ihn annehmen, loben und aufbauen müssen.


 

Cicero schrieb am 26.02.2010 um 14:17:38

Sechs Monate Probezeit sind nun fast die Regel, obwohl man eigentlich schon nach zwei Wochen weiß, ob man zusammen passt. Aber die Probezeit ist nur dazu da, ne jederzeit kündbare Arbeitskraft zu bekommen. Unbefristete Arbeitsverträge sind ohnehin die Ausnahme, heutzutage gibt's fast nur noch Zeitverträge auf ein Jahr.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:20:06

@Cicero
von was redest Du denn jetzt ?
Die Schwerbehindertenvermittlung beim AA weiß davon nämlich nichts.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:33:09

@Kieselstein
hast Du mir nicht neulich erklärt, daß man sich die Kündigungsabsicht eines behinderten Arbeitnehmers bei irgend einer unwissenden staatlichen Stelle genehmigen lassen muß ?


 

doro55 schrieb am 26.02.2010 um 14:35:20

Inwiefern fällt ein behinderter Arbeitnehmer, der volle Rente und Pflegegeld in Anspruch nimmt, überhaupt unter den Kündigungsschutz?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:40:19

@Kieselstein
unter Schriftwechsel verstehe ich, ein paar Mail's herum zu chatten.
Eine Genehmigung sich holen zu müssen ist eine Einschränkung des Selbstbestimmungsrechtes und ein Eingriff in die unternehmerische Entscheidungspflicht.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:53:32

@Kieselstein
Ob's dahin gestellt sein kann, mußt' mal die Blogerstellerin fragen.
Für mich kann's tatsächlich egal sein aus Gründen, die hier keine Rolle spielen.


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 14:58:09

Auch ich sehe das so wie es @Saturnkind in seinem Beitrag schreibt.

Aysha

es gibt viele Menschen wie Du (wahrscheinlich) bist........ein aroganter selbstverliebter egoistischer.......schnösel.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 14:58:20

@ CCR
Es ist eine ganz normale Erwerbsunfähigkeitsrente.

@all
Zum Kündigungsschutz: Auf unserer letzten Schwerbehindertenversammlung war ein Mitarbeiter des Integrationsamtes da ( das ist der Verein, der kündigungen zustimmen muss) und der erzählte uns: bei 80% der Kündigungen haben sie zustimmen müssen. Es ist also in Deutschland nicht so arg weit her mit der Unkündbarkeit. Dieser Fall spielt aber in Österreich.

Interessant wäre es auch noch hier den Grund für die Erwerbsunfähigkeit darzulegen, was sicher nicht förderlich ist...die Gehbehinderung ist es definitiv nicht allein.

Alle Behinderten über einen Kamm zu scheren finde ich völlig daneben. Bei diesem Anforderungsprofil war die angeführte Gehbehinderung nicht disqualifizierend und die mangelnde Performance mit der Schwerbehinderung zu verknüpfen halte ich für völlig falsch.

Mängel in Arbeitsleistung oder Verhalten sind eine andere Sache, die auch entsprechend honoriert gehört...bei Behinderten und Nichtbehinderten.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 14:58:41

@CCKR
die Madame war doch nur eine geringfügig Beschäftigte. Da hätte es auch noch ganz andere Möglichkeiten gegeben, dieser Unbill herr zu werden.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 15:01:23

@ sajdoh

nein, wenn du hinter die kulissen von aysha schaust, findest du einen herzensguten menschen, der dir das letzte hemd geben würde, wenn not am mann ist......nur ihre vorurteile lebt sie m.e. zu sehr aus und welche edelweissapachen erscheinen fischköpfen nicht ab und zu mal als arrogant? ;-) für mich liegt das manchmal schon am dialekt.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 15:09:01

@ Saturnkind

Würdest Du es als Rachefeldzug betrachten? Von jemandem, die zu tiefst persönlich verletzt ist?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 15:13:24

@Saturnkind
Na klar, werden hier alle möglichen Dinge zusammen gewürfelt, die nicht zu einer professionellen Beurteilung der Personalführung gehören.
Der Blog ist relativ emotional geschrieben und mich wundert es halt einfach nicht, daß man mit solchen Niederträchtigkeiten (wie die Stelleninhaberin beschrieben wurde) jeden Kollegen, Vorgesetzten u.a. zur Weißglut bringen kann.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 15:23:36

@CCKR
sei froh, wenn Du immer sachlich und nüchtern bleiben kannst - das kann nicht jeder.
Vergiß nicht, daß es mit dem Rauswurf nicht erledigt ist - immerhin hat sie ja scheinbar einen Saustall in der Buchhaltung hinterlassen und alles andere kann nun auch noch mühselig geprüft, nachgearbeitet oder ganz neu gemacht werden. Und wenn das nun andere tun müssen ohne Gehaltszulage, dann schwillt an dieser Stelle noch einmal der Kamm.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 15:23:45

Wisst Ihr, wie das mit "geringfügig Beschäftigten" in felix Austria läuft? Ich nicht, deshalb bin ich mit Urteilen vorsichtig in dieser Hinsicht.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 15:28:17

@ Saturnkind

Ich kenne beide Damen und glaube mir, Aysha findet Behinderte nicht pauschal unsympathisch.

Für mich gibt es aber auch no go´s und eins davon ist diese Schlussfolgerung. Das kann ich nicht akzeptieren. Ausserdem bin ich so komisch, dass ich das Messen mit zweierlei Mass als falsch empfinde. Ist hier ja auch schon einigen aufgefallen, dass die Argumentation zum thema Einstellen von Behinderten etwas schwankend ist. "Meinen Freund würde ich sofort einstellen"...und was ist, wenn die Liebe vorbei ist? Fleigt er dann wieder?

Ales sehr emotional.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 15:34:03

Was noch fehlt, ist eine Aussage über die Kündigungsmöglichkeiten ;-)

Geringfügig beschäftigt und dazu noch schwerbehindert.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 17:28:38

@Petitlove
was ist denn eine "willkürliche" Entlassung ?
Gibt's sowas in Österreich ? kann man es in Germany in etwa mit eine betrieblich veranlaßten Kündigung vergleichen ?


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:33:15

An Caramel: da ist nichts Besonderes vorgefallen, wie du mutmasst. Ich war verärgert, dass die Dame,die offensichtlich so gern einen Job hatte, in dem sie sich verwirklichlichen konnte, diesen mit Füssen getreten hatte und immer wieder auf ihre Sonderstellung gepocht hat ("ich geh jetzt Weihnachtseinkäufe machen und dann bin ich mit irgendjemandem zum Mittagessen eingeladen - Du sieht, der Job ist nicht meine Priorität"). Wir waren privat sogar auf einer Wellenlänge, sind zusammen ausgegangen - aber sie hat diesen Bonus schamlos ausgenützt - sich von hinten und vorn bedienen lassen. Ich habe mich in Teufels Küche begeben, sie einzustellen, weil ich davon überzeugt war, dass sie fähig und willig ist. Sie war weder noch.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 17:35:41

@CCKR
Recht haben und Recht kriegen, sind bekanntlich 2 verschiedene Schuhe und als Arbeitgeber sollte man sich nicht auf dem dünnen Eis aufhalten, das die Arbeitsgerichte bieten.
Ich mußte mal einen Mitarbeiter entfernen, weil er aus ethnischen Gründen einen ihm Untergebenen Prügel androhte, dann deswegen die Arbeit sabotierte, schließlich handgreiflich wurde und den anderen aus dem Fenster werfen wollte.
Er hat eine Kündigungschutzklage eingereicht und auf Wiedereinstellung geklagt. Der Richter wollte der Klage stattgeben, weil keine Sozialauswahl getroffen wurde. Er war der Ansicht, weil der Schläger 3 Kinder hat und angeblich alleinerziehend sei, hätte für sein persönliches Fehlverhalten ein anderer Mitarbeiter die Kündigung erhalten müssen.
Soviel zum Thema Recht.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:37:47

Die Quintessenz war, dass sie mich entlasten sollte, da ich 100 Stunden pro Woche arbeitete. Also war ich sicher bedacht, jemanden zu finden, der dazu fähig ist, auch von ihrer Ausbildung und Erfahrung her. Ich konnte mir nicht leisten, irgendwelche Experimente zu veranstalten.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 17:40:33

@Aysha
Die seitherige Diskussion im Blog war durchaus interessant und gab einige Denkanstösse, u.a. für mich.
Sie, die Diskussion, wäre aber nicht in Lauf gekommen oder anders geführt worden, hättest Du gleich gesagt, daß es sich um Deine Freundin bzw. Freizeitpartnerin handelt.
Kumpanie ist Lumperie .... schon immer gewesen; und wenn Du ewig alles mögliche mitander vermischst, dann hast halt russischen Salat und brauxt Dich nicht zu beschweren.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:44:22

Ich fand diese Behinderte nicht ekelhaft und unsympathisch - nur einfach auf allen Ebenen inkompetent, was sich aber leider erst zu spät herausstellte, weil sie sich präsentierte, als "könne sie Bäume ausreissen", aber im Endeffekt nicht mal imstande war, die einfachsten Aufgaben ohne Fehler zu erledigen. Ihre defekte Buchhaltung zu korrigieren, hat mich (und im Endeffekt das Unternehmen) rund 30-40 Überstunden gekostet...

Ich bin erzürnt über mich selbst, dass ich nicht früher bemerkt habe, dass sie unfähig ist, dass ich sie verteidigt habe bis zum Geht nicht Mehr - und sie mir nicht nur mit ihrer Unfähigkeit, sondern vor allem mit ihrer Unwilligkeit in den Rücken gefallen ist.

Wieso "zweierlei Mass"? Ich sehe, ob jemand fähig ist oder nicht. Und das ist das einzige Mass, nach dem ich beurteile.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 17:46:46

So Aysha, jetzt hast Du den russischen Salat.

Du hast es jetzt nochmal zu lesen bekommen, dass hier jeder Verständnis hast, wenn Du Deine Enttäuschung an einer Person festmachst. Was nicht gut kommt, ist, dass Du hier einen pauschalen Rundumschlag gegen alle Behinderten vornimmst.

Es passt auch nicht zu Deinem scharfen Verstand, nur ist die geschlagene Wunde wohl sehr tief und schmerzt immer noch.


 

Cicero schrieb am 26.02.2010 um 17:48:04

Merkst du eigentlich nicht, was du für Blödsinn verzapfst? Wenn du 100 Stunden arbeiteten würdest, dann müsstest du quasi fünf Tage die Woche rund um die Uhr werkeln. Das ist einfach nur Bullshit, es sei denn du ernährst dich von Koks!


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:49:37

Sie war nicht meine Freundin, ich kannte sie vorher nicht,sie war mir von einem gemeinsamen Freund empfohlen worden, der wusste, dass ich ne Sekretärin mit Buchhaltungskenntnissen suchte - wir trafen uns, wir mochten uns, waren auf einer Wellenlänge. Und was wichtig war: ich war überzeugt, dass sie für den Job passte und die Anforderungen erfüllte, was Dutzende von anderen Bewerbern nicht taten. Deswegen wählte ich sie. Aus keinem anderen Grund.

Es gab nie ein böses Wort zwischen uns - wir gerieten erst aneinander, als sie sich zu einer Spitzenzeit, wo ich nicht mehr wusste, wo hinten und vorn ist, frei nehmen wollte. als ich ihr das nicht gewährte, wurde sie "krank". Auf all ihre Fehler kam ich erst drauf, als sie weg war und ich alles ausbaden musste.

Ich habe daraus gelernt, dass eine Untergebene eine Untergebene ist - mit der ich sicher nie wieder ein Bier trinken werde.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:51:37

Cicero, offensichtlich hast Du keine Ahnung von einem anspruchsvollen Management-Job. 15 Stunden am Tag (inklusive Wochenende) ergeben locker 100 Stunden.. nicht dass ich dir Rechenschaft schuldig wäre..


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 17:53:05

Zweierlei Mass.....Du schreibst in einem Beitrag, dass Du nie mehr Behinderte einstellen willst und im nächsten Beitrag schreibst Du, dass Du Deinen Freund, ebenfalls behindert, ohne vorbehalt einstellen würdest. Den Rest, was ich unter zweierlei Mass in dieser Sache verstehe, habe ich Dir schon vor Wochen geschrieben und der gehört nicht in die Öffentlichkeit.

Fähig oder nicht, ist die bessere Art zu beurteilen. Da brauchst Du dann auch nicht mehr Behinderte zu verdammen.

Auch gekränkter Stolz macht diese Aussagen nicht verständlicher. Hat aktuell mehr was unserem AUssenminister, der damit in die An(n)alen eingehen will/wird.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 17:56:08

thohom: ich habe den russischen Salat? Dass ich nicht lache....Jeder hat Verständnis für die arme Behinderte... Dreht doch mal die Geschichte um... Betrachtet sie als Nichtbehinderte, die die Arbeit verweigert, auf der faulen Haut liegt, sich vom Staat erhalten lässt.. wären dann eure Schlussfolgerungen dieselben..??


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 17:56:47

@Aysha
Vor 10 Jahren habe ich mal einem Arbeitgeber eine Hausfrau angedreht, die zu 5-stelligem Monatsgehalt als Bauleiterin einer mittelgroßen Baustelle arbeiten sollte. Als es funktionierte, habe ich den Deal auffliegen lassen, damit der Arbeitgeber sieht, wie seine ruhmreichen Akademiker TH Cottbus nicht einmal einer einfachen Hausfrau das Wasser reichen können. Dafür mußte ich allerdings ein bißchen was tun, damit es funktionierte.

Du drehst Deinem Arbeitgeber Deine Freundin an und bist nicht einmal der Lage, sie zu motivieren, gleichwohl sie im Stande ist (wie sie angegeben hat und Du geprüft hast, wie Du schreibst) Bäume zu entwurzeln.
Daß man Dich nun für dieses Desaster anschaut, wird wohl als logische Folge zu betrachten sein.
Und Deine Verallgemeinerung sieht jetzt anders aus:
Nicht alle Behinderten sind faul, sondern alle Deine Freunde richten ein solches Desaster an.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 17:59:59

@ Aysha

Merkst Du denn nicht, dass hier jeder für Dich Verständnis hat in Hinsicht darauf, dass man unqualifizierte und unmotivierte Arbeitnehmer vor die Türe setzt?

Kein Verständnis hat man hier für Deine pauschalen Aussagen über Behinderte. Meinst Du, dass Deine Arbeistleistung sich verändern würde, wenn Du plötzlich hatschen würdest?


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:02:57

@fm

Du tust Aysha Unrecht. Sie haben sich erst beim ersten Treffen kennengelernt und in einem kleinen Büro ist es sicher angenehm, wenn ein Mitarbeiter auch noch sympathisch ist.

Also nix mit Klüngel wegen langer Freundschaft.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:06:57

Thohom: ich würde nie wieder jemanden einstellen, den ich nicht vorher durch und durch gecheckt habe und mich persönlich davon überzeugen konnte, dass er/sie geeignet ist. Behindert oder nicht. Die jetzige Sekretärin ist durch drei Interview-Phasen gegangen.

Ich habe gelernt...( nicht dass ich zum ersten Mal jemanden eingestellt habe, aber so eine Versagerin habe ich noch nie erlebt)


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:12:33

Ich glaube, bei diese EInstellung kann Dir hier jeder Zustimmen....meine Zustimmung hast Du dazu auf jeden Fall.

Mich ärgert aber die Überschrift, denn Vorurteile brauchst Du eigentlich nicht. Dein messerscharfer Verstand ist in den meisten Situationen in der Lage ein begründetes Urteil zu fällen.

Warum ziehst Du über Behinderte her bzw. scherst alle über einen Kamm?

Stolz bist Du, aber so langsam kannst mal wieder Deine Hasskappe absetzen, denn das Ganze spielte sich schon im letzten Jahr ab. Zeige Grösse Dir gegenüber und hake die Sache unter "Dazugelernt" ab.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 18:14:16

@Thohom
ich finde es ja witzig, daß Du für eine Top-Managerin den Informationsgehalt vervollständigen mußt.
Weder von Österreich noch von besagter Kumpanei war eine Rede im Vorspann und auch nicht von einem kleinen Büro.
Alle diese Fakten hätten her gehört.
Motivationsprobleme mögen in Großunternehmen vorkommen - in einem kleinen Büro sind sie auf alle Fälle ein Armutszeugnis. Und wenn von "Privat ausgehen" die Rede ist, dann leuchten alle roten Signallampen auf - nur eben nicht bei @Aysha.
Man wird mal annehmen dürfen, wenn schon derartige groben betriebspsychologischen Schnitzer unterlaufen sind, daß das Fehlverhalten der Geschaßten verstärkt oder gar erst ermöglicht wurde.
Die Schlußfolgerung im Austria-Unternehmen ist also auch betrieblich falsch .... suche den Fehler und stelle ihn ab .....


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:15:14

Die Dame war nie meine Freundin, denn I know better than to employ a friend... Wir haben uns zum Vorstellungsgespräch getroffen, waren einander nicht nur sympathisch, sondern ich war auch dank ihres Lebenslaufs davon überzeugt, dass sie die richtige für den Job ist.

Aber sie hat Status ausgenützt - dass sie so viel Kohle von anderer Seite bekommt und die Arbeit nicht wirklich notwendig hat - somit spielt die Behinderung sehr wohl eine Rolle!Und DAS ist eine Tatsache, die von vielerlei Seiten bestätigt wird. Das ist nicht nur meine Meinung. Behinderte wollen "gleich" behandelt werden, aber im Endeffekt doch nicht...Im Endeffekt wird auf den Sonderstatus gepocht. Und DAS ist der grosse Unterschied...


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:20:00

Tja FM, ich kenne eben beide Damen und bin "schuld" an dem Dilemma, weil ich sie zusammengebracht habe wg. dem Job bzw, der offenen Stelle.

Ich habe auch klar Position bezogen:

1) ich bringe euch zusammen, aber der rest geht mich nichts an....qualifikation etc.

2) das pauschalierte abwatschen von behinderten ist ein no go für mich

...und sonst habe ich versucht etwas licht ins dunkel zu bringen, damit beide seiten damit leben können. ich habe kein interesse daran, dass aysha hier wegen ihren äusserungen, die m.e. aus verletztem stolz herrühren, abgewatscht wird.

ich habe auch so ein unterschwelliges gefühl, dass dieser blog eigentlich an mich gerichtet ist und ich vorgeführt bekommen sollte, dass ich falsch liege mit meinen Ansichten.....so gesehen, liegt ihr jetzt auch falsch ;-))


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:22:29

Ja, Thohom, ich habe sicher dazugelernt...das steht wohl ausser Frage!!

Ist der Standort entscheidend? Die Grösse eines Unternehmens?

Entscheidend war, dass jemand seine Arbeit nicht getan hat und sich dann auf seinen Status als "heilige Kuh" ausgeredet hat. Der Fehler wurde glücklicherweise gefunden und sofort beseitigt. Und ich weiss, dass ich in Zukunft nicht auf die Barrikaden steige, wenn ich jemanden verteidige, von dessen Qualifikationen ich mich noch nicht persönlich überzeugen konnte (sondern nur per se in Gegenposition ging, weil sie als "Behinderte" angegriffen und schon vorab als "unfähig" abgestempelt wurde).


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 18:23:57

@Aysha
nööö ... diese Verallgemeinerung geht trotzdem nicht. Jeder, der einen Sonderstatus genießt (Presseausweis, Blaulicht auf dem Dach, Schlüsselgewalt uv.a.m.) ist je nach Naturell versucht, ihn ggfs. punktuell auszunutzen. Das ist alles andere als ein Spezifikum des Behindertseins.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:26:35

@ Aysha
EIn Zitat aus Deinem Beitrag:
(sondern nur per se in Gegenposition ging, weil sie als "Behinderte" angegriffen und schon vorab als "unfähig" abgestempelt wurde).

Genau das machen wir jetzt auch. Warum hast Du Deine Meinung dazu geändert?


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:30:31

Thohom, das ist definitv nicht gegen dich gerichtet - aber ich hatte heute wieder eine Diskussion mit meinen Vorgesetzten, in der mir vorgeworfen wurde, dass ich dieses unfähige Individuum eingestellt habe, obwohl alle versucht hatten, dies zu verhindern - und ich unbedingt meinen Kopf durchsetzen musste, was mir natürlich als Führungsschwäche ausgelegt wird (deswegen die Schlussfolgerung: passiert NIE wieder!). Und dass es meine Privatsache sei, einen behinderten Partner zu haben, aber "sowas" einzustellen, auf einem ganz anderen Blatt stehen würde. Ich treffe generell selten falschen Entscheidungen - und so danebengegriffen wie in dieser Causa habe ich noch nie.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 18:31:27

@Thohom
Danke für Deine Hinweise.
Dann wäre es vielleicht sinnvoller gewesen, die Sache unter den Beteiligten zu klären und bei diesen Querverbindungen nicht öffentlich zu machen.
Daß es nur um eine geringfügige Beschäftung mit vielleicht 10 Wochenstunden ging (was auch nicht im Vorspann stand) hätte vielleicht auch dieser Dramaturgie bedurft.

@Aysha
wie viele Stunden hast Du denn jetzt für diesen Blog zugebracht ? zum Vergleich: der Schaden Deiner Kollegin war ja bereits mit schlanken 40 Std. erledigt gewesen....


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:31:50

Ich habe meine Meinung geändert, weil ich jetzt weiss, dass sie unfähig ist!


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 18:32:18

...auch NICHT dieser Dramaturgie .... sollte es heißen ...sorry ..


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:32:38

@Aysha

Ich habe es nicht als Angriff gewertet, sonder mehr als Fingerzeig.

Es geht auch nicht darum, dass Du einen Freund hast, der zufällig behindert ist, sondern, dass Du schriebst, Du würdest ihn vorbehaltlos empfehlen bzw. einstellen.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:35:39

Fuchsmajor: einmal im Jahr in einem blog schreiben - das mach ich ganz locker nebenbei in einem 15-Stunden-Tag...und kostet mich vielleicht 15 Minuten..

Es ist vollkommen unerheblich, ob es ein anspruchsvoller Fulltime oder ein geringfügiger Job ist.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:36:02

@ FM

Musst Du nie Dampf ablassen?

Die Aysha ist recht impulsiv, wenn sie mal ihre Rationalität überwunden hat.....und nun kocht der Kessel über.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:39:03

Thohom, natürlich würde ich ihn vorbehaltslos einstellen oder empfehlen, weil ich weiss, wie er arbeitet und dass er jeden Nichtbehinderten in den Schatten stellt. Aber ich würde es nie wieder bei jemanden machen, den ich nicht kenne - weder behindert oder nichtbehindert.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 18:39:21

@Aysha
Dein Kampfgeist in Ehren ..... vielleicht gehst Du ja doch mal in Dich, um den Fehler im System zu suchen bzw. Deinen Anteil an der erlittenen Misere fest zu stellen.
Weinerlichkeit - wenn auch auf höchstem Niveau - hilft nicht weiter.
Dennoch schönen Dank, daß Du uns Kurzweil beschert und uns ein wenig beschäftigt hast - es war uns ein Vergnügen .... schmunzel .....


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:42:46

@ aysha

ich würde es nett finden, wenn du auf meinen beitrag hier von 18:26 antwortest.

mal nebenbei, bei deinem freund siehst du die qualifikation...warum siehst du das nicht bei jedem menschen? warum sind behinderte in deiner eingangsaussage pauschal weniger qualifiziert? eigentlich hast du es auch schon anders beschrieben....nur dein stolz hindert dich am letzten schritt?


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:47:31

thohom, nein, der Kessel kocht keineswegs über - Du solltest mich besser kennen. Ich bin einfach enttäuscht, dass ich - aus Überzeugung - jemandem eine Chance gegeben habe, die dieses Individuum so schamlos ausgenützt hat und jedes Versprechen gebrochen hat. Wannimmer ich diese Geschichte unter Nichtbehinderten erzähle, kennt jeder mindestens drei Beispiele aus eigener Erfahrung, wo es ähnlich bei der Anstellung von Behinderten gelaufen ist. Zufall? Mein Freund hat selbst gesagt, dass man sich immer wieder über ihn wunderte, dass er nicht ständig im Krankenstand war "wie man das eben von Behinderten gewohnt ist". Das sind Statistiken. Die ich nur allzugern wiederlegt hätte. Aber wie man sieht - die Realität spricht eine deutliche Sprache...Leider.


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 18:52:23

Ich vermute mal, daß Du ein Eiskalter und Karieregeiler Mensch bist.
Und durch diese " Geschichte " Du dir selber einen Stein in den Weg gelegt hast. So abfällig wie Du über diese behinderte Frau hier schreibst das ist purer Hass........Menschen...verachtend.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:52:54

Mein Anteil an der Misere: definitiv der Umstand, dass ich nicht auf meine Kollegen gehört habe, meinen Kopf aus Überzeugung durchsetzen musste und sie ergo nicht im Probemonat entsorgt habe, wie es mir von allen Seiten nahegelegt wurde!(aber da hatte sie sich noch angestrengt, sodass es von meiner Seite absolut keinen Grund gab und ich hab mit Gott und der Welt über Intoleranz gestritten)

Ich habe bei der Dame sehr wohl die Qualifikation gesehen - auf dem Papier, sonst hätte ich sie nie eingestellt, denn ich hatte Dutzende andere Bewerber. Aber in Realität war die Qualifikation nicht vorhanden! Das war nun mal ein Faktum! Oder besser gesagt: es war nicht der Wille vorhanden, nach dem Probemonat noch etwas zu leisten.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:52:55

Ok, Statistik...Du weisst selber wie man sowas hinbiegen kann, dass es für einen passt.

Einen Behindertenstatus erhalten die wenigsten Leute ohne Krankheit. Ziel der Integration ist es, dass Behinderte im Rahmen ihrer Möglichkeiten am Berufsleben teilnehmen. Ergo kann Krankheit zum Leben dazu gehören.
Psychosomatische Probleme sind auch eine Krankheit, leider wird das oft nicht für voll genommen, weil man ja nichts sieht. Wenn man selber unter solchen Problemen leidet, dann will man es ja oft auch nicht offen legen, weil man ja nicht "verrückt" sein will.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:54:35

@ sajdoh

Ich sage mal, dass Du daneben liegst.

Ehrgeiz ja, karrieregeil nein...da wäre sicher eine andere Karriere drin gewesen.

Intelligenz...ja sehr ;-)


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:55:34

ja, Sajdoh, ich bin definitiv ein karrieregeiler Mensch - und selbst wenn ich jemanden anstelle, der mir zuarbeitet, werde ich sicher darauf achten, dass es jemand Fähiger ist, um mir kein Eigentor auf meinem Weg nach oben zu schiessen. Meinst du nicht auch??


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 18:57:39

Thohom, antworte später auf deine .26 Frage, hab ne Verabredung...


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 18:58:35

Es ist m.E. die Frage der Fragen hier.


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 19:02:30

thohom: doch noch kurz zu .26. Ich bin auf die Barrikaden gegangen, weil sie von vornhinein als minderwertig betrachtet wurde. ich aber der (zugegeben falschen) Auffassung war, sie sei fähig, weil das mein erster Eindruck von ihr war. Ich gebe zu: ich habe mich geirrt. Allerdings: Ich habe sie nicht als Behinderte verteidigt, sondern als in meinen Augen fähige Arbeitnehmerin, die halt zufälligerweise behindert ist. du weisst genau, welchem Stress ich ausgesetzt bin und dass ich dringend jemanden Kompetenten brauchte - und ich habe auf sie gesetzt - allem zum Trotz! Was rausgekommen ist, ist bekannt...


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:04:27

@Aysha
Dein Anteil fällt überraschend bescheiden aus ......!?!?
Wenn Du natürlich einen Job auf a) Einstellen und b) entsorgen (Dein O-Ton) reduzierst, dann fallen natürlich die groben Schnitzer nicht auf, die dazwischen gelegen haben.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:07:58

Den Verlauf des Einstellungsgespräches kann man per Dreisatz nunmehr ausrechnen:
Der Weblog ist stark mit Emotionen behaftet (Wut, Enttäuschung u.a.) und in ihm fehlen die Hälfte der gebotenen Fakten.
Das Einstellungsgepräch war auch stark mit Emotionen behaftet (die Freundin war ja gleich supersympatisch), also wird in ihm auch die Hälfte der Fakten gefehlt haben.


 

Thohom schrieb am 26.02.2010 um 19:17:42

@ aysha

wenn du aus genau diesen gründen auf den barrikaden bleibst, dann stelle ich mich zu dir.

wenn du alle behinderten pauschal in den fluss schubbst, wende ich mich von dir ab.

nimm es als abstimmung mit den füßen, wie im alten athen...oder war es sparta?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:18:51

@Millibarus
das kann man so nicht sagen .... es hat doch ein Paradigmen-Wechsel statt gefunden.
Daß Behinderte zu ordentlicher Arbeit unfähig sind, gilt nicht mehr, aber dafür, daß Behinderte viel zu oft krank sind.
Und man könnte im weiteren Blogverlauf noch ein Vorurteil bestätigen lassen: Alle Behinderten sind alt !
Das muß ich neidlos anerkennen ..... seitdem ich behindert bin, werde ich tatsächlich von Jahr zu Jahr älter.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:34:35

@CCKR
Vorsicht, wir sind in Österreich; da ist der gelbe Schein womöglich rot-weiß ....grins....
Da ich zu faul bin, eine offizielle Statistik zu suchen, bin ich mal im Geiste meiner eigenen "Aufzeichnung" nachgegangen.
Bei allen Arbeitgebern, wo ich über einen längeren Zeitraum Einblick hatte (ca. 12 Stück; mind. 5 Jahre) ist mir kein Behinderter aufgefallen, der montags einen gelben Zettel brachte zur Wochenendverlängerung; Behinderte waren nur dann krank, wenn sie tatsächlich krank waren und ließen sich nicht von Lapalien abhalten, am Arbeitsplatz zu erscheinen; für die einschlägig bekannten Krankschreib-Ärzte interessierten sich Behinderte auch nicht. Lediglich sind sie im Laufe der Zeit öfter mal zu Kur gewesen als die anderen Kollegen.
Und nun ??

Anm: grundsätzlich spreche ich immer von "richtigen" Behinderten, also nicht von Leuten, die sich den Ausweis erschlichen haben und es anschließend bitter bereuten, weil sie doch nicht alles umsonst kriegen.


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 19:42:22

@Fuchsl

dein letzer Beitrag hat es " in sich ", zumindest die drei letzten Sätze.
Du meinst doch nicht etwa daß ...........?? Ich könnte es mir gut vorstellen, daß er...........aber ich bin schon ...staad.... :)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:44:31

@CCKR
vielleicht sollten wir uns doch mal die Statistik besorgen.
Mir hat mal ein "Normalo" eine Krankenstatistik vor die Nase gehalten, wonach in der betreffenden Branche 17 Krankheitstage im Durchschnitt pro Mitarbeiter ausgewiesen war.
Er meinte allen Ernstes, er könne sich die fehlenden 14 Tage, die er versehentlich gearbeitet hat, ausbezahlen lassen.
Leider kann ich mich nicht mehr an seine Haarfarbe erinnern - sonst könnte ich nun auch ein Vorurteil bestätigen lassen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:46:17

@Sajdoh
laß ihn bitte schön in Ruhe ..... wir sind schließlich auf österreichischem Terrain und nicht in Sachsen-Anhalt ....:)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 26.02.2010 um 19:48:19

@CCKR
vielleicht sollten wir uns doch mal die Statistik besorgen.
Mir hat mal ein "Normalo" eine Krankenstatistik vor die Nase gehalten, wonach in der betreffenden Branche 17 Krankheitstage im Durchschnitt pro Mitarbeiter ausgewiesen war.
Er meinte allen Ernstes, er könne sich die fehlenden 14 Tage, die er versehentlich gearbeitet hat, ausbezahlen lassen.
Leider kann ich mich nicht mehr an seine Haarfarbe erinnern - sonst könnte ich nun auch ein Vorurteil bestätigen lassen.


 

abacus schrieb am 26.02.2010 um 19:53:19

Ich kann deinen Ärger durchaus verstehen Aysha. Aber Blender und Taugenichtse gibt es nun mal zu Hauf in der weiten Welt. Und das ist dann keine Frage des Handicaps, sondern was so ein Mensch im Kopf hat oder auch nicht. Und das kannst Du nun mal aus der tollsten Bewerbungsmappe nicht herauslesen. Sowas herauszufinden ist dann das tägliche Lottospiel eines jeden Personalers: mal gewinnt er und mal verliert er. Aus deinen Erfahrungen solltest Du aber nicht auf das Verhalten einer ganzen Gruppe von Menschen schließen. Ich kenne genug Leute mit Handicap, die ihren Job Ernst nehmen und dort Tag für Tag ihren Mann oder ihre Frau stehen und sich nicht auf irgendwelchen Extrawürstchen ausruhen.
Aber ich glaube das Arbeitsverhalten dieser Dame wird nicht alles gewesen sein, was dich so auf die Palme bringt. Denn wenn ich lese wie abwertend Du über ihre "Fan-Gemeinde" schreibst, dann kann ich mir auch schon dein nächstes Vorurteil vorstellen. Denn das sind doch auch alles nur Kranke und Perverse...oder?


 

Sajdoh schrieb am 26.02.2010 um 21:18:37

@Fuchsl

na ja, als ich deinen Beitrag so las, da dachte ich halt...und daß Du gleich in dieselbe " Richtung " denkst. :)


 

Aysha schrieb am 26.02.2010 um 23:23:20

Thohom: Rachefeldzug? Nein, da war sie nicht wichtig genug. Enttäuschung? Ja, sicher, das streite ich nicht ab.

Ich werte alle Behinderten pauschal ab? Wo genau steht das? Ich schreibe nur, dass sie den Leuten, die Behinderten unterstellen, dass sie ständig krank sind, ihren Status ausnutzen, in die Hände gespielt hat. Und wie. Wenn ich selbst derselben Ansicht gewesen wäre, wäre ich sicher nicht auf die Barrikaden gestiegen und hätte sie allem zum Trotz angestellt. Denn ich schiesse mir sicher nicht aus Absicht ein Eigentor,das mir heute noch nachhängt und ich immer wieder daran erinnert werde, welche unnütze Kreatur ich angestellt habe (nicht meine Worte..aber die abgeschwächte Form der Bezeichnung der Umwelt)..

Würde ich wieder in einem ähnlichen Fall auf die Barrikaden steigen? Sicher nicht. Zumindest nicht für jemanden, den ich kaum kenne und von dem ich mir nur "vom Papier aus" ausmalen kann, ob er uU für einen Job geeignet ist.

An Abacus: ja,sicher gibt es Blender und Taugenichtse in allen Gesellschaftschichten. Aber gerade, wenn jemand so betont, dass er sich endlich akzeptiert fühlt, würde ich doch meinen, dass er alles daran setzt, dass sich diese Meinung nicht ins Gegenteil verwandelt...

Es war einerseits das Arbeitsverhalten der Dame, das mich auf die Palme brachte - und andrerseits die Selbstverständlichkeit, mit der sie erwartete, von hinten und vorn bedient zu werden. Kam, setzte sich hin und wartete aufs Frühstück. Interessanterweise war bei ihren Theaterauftritten von der Behinderten, die es schätzte, das man ihr sogar den Klodeckel rauf und runter gab, weil sie ja so arm war (machte ihr letzter nichtbehinderter Freund, bevor er das Weite suchte), keine Spur mehr zu sehen. Es war im wahrsten Sinne des Wortes alles "Theater".

Ich schreibe nicht abwertend über ihre Fan-Gemeinde - jeder soll tun, was er möchte - und wenn sie sich einzig und allein über diese Schiene definiert und akzeptiert fühlt, dann ist das ihr Bier. Aber sich einer Fan-Gemeinde zu präsentieren, obwohl ohnehin ihr Amelo-Freund an ihrer Seite ist.. Aber wie gesagt: wenn er gerne teilt, dann soll es so sein....


 

Thohom schrieb am 27.02.2010 um 06:28:08

@daggimaus

du findest und albern und kindisch, wenn du eine entscheidung treffen musst, weil du persönlich an deine grenzen gekommen bist? bei mir ist diese art der pauschalen diskriminierung ein no go und ich will auch nicht für freunde über diese linie springen. ich habe meine meinung gegenüber aysha mehrfach kund getan, aber ich bin nicht für umerziehung zuständig. ich kündige auch nichts auf, sondern ich ziehe mich einfach zurück.

du würdest deinen freunden, wenn sie dir auf eine art und weise kommen, die dir nicht gefällt, noch einen tritt geben. was ist an deinem verhalten anders? respektierst du eigentlich die gefühle deiner freunde? oder müssen die so ticken, wie du?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 07:25:41

Die Vermischungen von Bier und Schnaps hören halt nicht auf und allmählich wird offensichtlich, daß das private Interesse der Blogerstellerin an dieser Freundin größer war als das berufliche.
Das erklärt dann auch die Wut und Enttäuschung zur verpaßten Gelegenheit.
Immerhin ist in ein paar Stunden März 2010 und die Geschichte spielte im Jahre 2009. Wie sonst kann sich eine derartige Emotion so lange halten, wenn es bloß eine unwichtige Person gewesen wäre mit einem völlig nebensächlichen Job (geringfügig beschäftigt), die einen betrieblichen Schaden anrichtete (weil man unfähig war, sie zu motivieren) der in 40 Std. Aufwand (wenn's weiter nix ist) schon längst beseitigt ist.
Und dieser private/persönliche Ärger wird once more vermischt mit betrieblichen Konsequenzen und einer insgesamt pauschalisierenden Entscheidung.


 

KlausyMausy schrieb am 27.02.2010 um 07:53:56

Nur mal so am Rande bemerkt........es gibt doch...wenn ich mich recht erinnere so eine Gesetzliche Vorlage....das Betriebe ab einer bestimmten größe und Mitarbeiterzahl.....so und so viele Behinderte auf 100 ??....Mitarbeiter......einstellen müssen `????......

Naja.....viele Firmen und Unternehmen......stellen nun mal wegen diesen Besonderen "Rechten" von Behindereten (Mehr Urlaub usw.....)
keine Behinderten ein.....obwohl Sie dazu eigentlich vom Gesetz her verpflichtet wären......stattdessen hat ja der Staat auch noch die zweite Möglichkeit hier eingeführt........wer keine Behinderten einstellt zahlt halt ein "Strafgeld" weil Er es nicht tut.........also ehrlich gesagt.....ich als Unternehmer würde auch keinen Behinderten einstellen.......würde lieber das Strafgeld bezahlen und Ruhe hat.....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 08:13:01

@KlausyMausy
Das "Strafgeld" ist eine Ausgleichsabgabe, die zweckgebunden verwendet werden muß. Von diesem Geld, das in rauhen Mengen zur Verfügung steht, werden dann Förderungen bezahlt, einen arbeitswilligen Schwerbehinderten in Arbeit zu bringen. Dazu gehört sehr viel an Drumherum und kann durchaus Millionen pro Arbeitnehmer kosten.
Insofern ist es nichts verwerfliches, dieses "Strafgeld" zu bezahlen, weil eben damit eine andere Arbeitsstelle überhaupt erst geschaffen werden kann.

Es gibt Branchen, wo ein Behinderter halt grundsätzlich gar nicht arbeiten kann. Weiterhin stehen gar nicht so viele Behinderte am Arbeitsmarkt zur Verfügung, wie es offene Stellen für sie gibt. Ich kenne selbst einige Arbeitgeber, die seit Jahren immer mal wieder eine Stelle so besetzen möchten, aber das AA keinen Behinderten in der Vermittlung hat.
Für einen Betrieb, der weniger als 20 Beschäftigte hat, ist es schwierig, einen Schwerbehinderten als Beschäftigen zu haben - wegen der ganzen Scherereien, die man mit den Behörden deswegen hat und dann muß man sich noch schräg anschauen lassen, weil man angeblich jede Menge Zuschüsse abgrasen würde und sich einen "Musterkrüppel" (so nannte es der CeBeeF) als Goldesel hält.


 

Roddy86 schrieb am 27.02.2010 um 08:34:55

@KM

konzerne umgehen dieses gesetz aber auch gern in dem sie arbeiter und angestellt dazu raten zum arzt zu gehen.eine kollege in der alten firma hat diabetes und als der AG davon erfuhr nahm man ihn bei seite und riet ihm zum arzt zu gehen.die voruntersuchen nahm der werksarzt vor dann wurde er zu einem anderen geschickt und hatte dann plötzlich xx%...und war damit "behindert".seine arbeit jedoch war so gut wie immer.


 

Aysha schrieb am 27.02.2010 um 09:06:05

an Fuchsmajor: du kannst mir glauben, ich hatte sicher keinerlei "privaten" Interessen an der Sekretärin - ich ärgere mich nur, dass ich gewisse Zeichen nicht früher erkannt habe oder sie nicht "erkennen wollte". Ich habe somit "positiv" diskriminiert. Sprich bei einem Nichtbehinderten hätte ich vermutlich schon früher "gehandelt". Ich war nicht hellhörig genug -und hätte es spätestens werden sollen, als sie dem Vermittler nicht mal danke gesagt hat, sondern auch kein gutes Haar an ihm gelassen hat - da hätte ich Rückschlüsse auf ihre Integrität treffen sollen, hab es aber fälschlicherweise unterlassen.

Mein Chef hatte mich gepusht, sie im Probemonat zu entfernen "weil wir sie sonst nie wieder loswerden und du wirst sehen, sie wird ihren Status ausnützen..und ich will mir auch ihren Anblick ersparen", aber sie hatte sich zu diesem Zeitpunkt noch nichts zuschulde kommen lassen, also hatte ich keinen Grund, ihm weder rational noch emotional zu "folgen" und schaltete aus Überzeugung auf stur , denn im Probemonat war sie noch engagiert und tat, was sie tun sollte.

Unfähig sie zu motivieren? Ich habe sie vermutlich anfangs zu sehr gelobt und motiviert - sie nahm in der Folge alles für selbstverständlich hin. Und das war mein zweiter Kapitalfehler... Ich hatte immer den Druck auf mir,meine Entscheidung mir gegenüber und dem Vorstand gegenüber rechtfertigen zu müssen, weil ich wusste, dass es beim geringsten Anlass Zoff geben würde ("wir haben es Dir ja gesagt..).

Aber es trat alles ein, was prophezeit worden war - und diese falsche Personalentscheidung hängt mir bis heute nach - Mir wurde dann im nachhinein noch vorgeworfen, "ich hätte sie gedeckt" und "ihre Fehler vertuscht".

Hinsichtlich Freundschaft. Es trifft mich natürlich unglaublich hart, wenn mir jemand die Freundschaft kündigt...lol...und dass das Wort "Umerziehung" überhaupt in den Mund genommen wird, fällt definitiv unter die Rubrik "lächerlich"



Aber es trat alles ein, was prophezeit worden war - und diese falsche Personalentscheidung hängt mir bis heute nach -


 

Sajdoh schrieb am 27.02.2010 um 10:29:09

@Aysha

ich habe heute noch einmal Dein Profil ...durchstöbert. Und da steht daß Du keine Kinder hast, das hat mich doch sehr gefreut und ich kann nur hoffen, daß das so bleibt. Ähmmm nicht in meinem Interesse, aber..........Du verstehst. :)


 

doro55 schrieb am 27.02.2010 um 10:37:27

Das, was sich wie ein roter Faden durch Ayshas Beiträge zieht, sind verletzter Stolz und verletzte Eitelkeit. Sie ist einer Person aufgesessen, die weder den fachlichen noch den charakterlichen Anforderungen entsprach.
Der betriebliche Schaden, der dadurch entstand, ist minimal im Vergleich zu dem Schaden, den Ayshas Ansehen im Betrieb erlitten hat.
Und damit wird sie nicht fertig. Warum sonst dieses ganze Theater hier, wo die Sache doch schon ein Jahr zurück liegt.
Ich kann durchaus nachempfinden, wie peinlich und unangenehm Aysha diese Angelegenheit ist. Wäre mir bestimmt auch so gegangen.

Nur....irgendwann muß auch mal Schluß sein.
Aysha, begrabe die ganze Sache, Asche drüber und gut ist es. Jeder macht mal Fehler und es verlangt bestimmt niemand von dir, fehlerlos zu sein.

Indem du die Sache immer wieder aufwühlst, machst du nur dir und anderen das Leben schwer.

Es hilft auch nichts, Gott und der Welt die Schuld daran zu geben. Es war allein dein Fehler und den musst du auch allein ausbaden. Nur damit kannst du deine Integrität beweisen.


 

Thohom schrieb am 27.02.2010 um 10:52:02

@ Aysha

Ich bin NIE für Umerziehung zuständig, also ziehe Dir bitte keinen Schuh an, der Dir nicht passt.

Und sonst ist es so, dass wir beide den Kontakt haben einschlafen lassen. Mehr nicht. Keine dramtische Kündigung der Freundschaft oder womöglich sogar das Waschen schmutziger Wäsche. Nein, einfach andere Wege.


 

doro55 schrieb am 27.02.2010 um 14:26:15

Ein Zitat aus dem Eingangstext, der mir von Anfang an zu denken gegeben hat:

" Ich würde definitiv nie wieder einem Behinderten eine Chance geben. Gebranntes Kind..."


 

Roddy86 schrieb am 27.02.2010 um 14:31:35

sie schrieb aber auch das sie ihren freund,der ja auch behindert ist,sofort einstellen würde.


 

doro55 schrieb am 27.02.2010 um 14:50:55

Daggimaus, ich würde jeden Bewerber genau unter die Lupe nehmen - ob behindert oder nicht.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 16:50:18

@Daggimaus
Den Blog, in dem über Vorurteile diskutiert wurde, hatten wir ja vor kurzem absolviert.
Offen blieb die Frage, wann aus einem Vorurteil und Urteil werden kann und darf. Möglicherweise gleich beim ersten Reinfall, möglicherweise aber auch erst nach weiteren vergleichbaren Erfahrungen.
Professionell ist es jedenfalls nicht, nach diesem Vorfall zu sagen "Behinderte - nie mehr wieder" ...... von einer Top-Managerin sollte man andere Qualtiäten verlangen dürfen als so ein stümperhaftes Genudel.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 17:04:43

@Asyha
Du sagst also, nie mehr wieder einen behinderten Bewerber einzustellen. Aber Deinen Behinderten Freund würdest Du jederzeit anstellen.
Im Klartext: Du hältst einfach nicht konsequent Bier und Schnaps auseinander - man nennt das Vetterles-Wirtschaft. Ist das in Wien so üblich ?

Deine Prüfungen der Qualifikation, so mutet dieser Blog hier an, scheint sich auf das Privatleben der Bewerberin beschränkt oder fokusiert zu haben. Aber ich glaub's dem Thohom jetzt mal, daß Du (trotzdem) eine Top-Managerin bist ......

Erst war sie eine Buchhalterin, jetzt ist sie schon eine Sekretärin. Was denn jetzt ? ...... gibt's für eine Mitarbeiterin mit 8 Wochenstunden zu je 6 Euro evtl. noch einen anderen Superlativ ?

Du schreibst Dir hier ein Amelinen-Profil und plötzlich steht Dir aus dem Nichts ein Zielobjekt als Stellenbewerberin "zur Verfügung", wo dann folgerichtig gleich ein mal Shopping-Touren und Freizeitaktivitäten Dir unerläßlich erschienen. Da drängen sich durchaus Gedanken auf, die ich hier gar nicht hinschreiben will. Jedenfalls ist ein derartiges Desaster, wie Du es beschreibst, unter normalen Umständen so ungewöhnlich, daß ganz sicher - @CCKR wies bereits darauf hin - andere Aktien im Spiel gewesen sein mußten.

Wenn Du clever gewesen wärst, hättest Du Deine Teilnahme an der Personalentscheidung aus Befangenheit abgelehnt.

Herausragende Qualitäten hast Du ganz sicher auf irgend einem Gebiet - Personalführung, so legst Du es hier eindrucksvoll vor, ist aber in Deinen Händen ein einzigartiges amateurhaftes Chaos....... russischer Salat halt eben.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 17:23:15

@Daggimaus
ach nein .... das hat doch gar niemand gesagt.
Klar entscheidet jeder für sich, wann er sich grundsätzlich infolge eines Erlebnisses festlegen will. Das passiert jeden Tag jedem Menschen vielleicht ein paar Mal.
Das Problem ist doch, daß man selbst von anderen deswegen kritisiert wird, eben nicht vorurteilsfrei zu sein. Deswegen habe ich von Euch mal wissen wollen (im Blog von @obich), ab wann ein Urteil aus einem Vorurteil werden darf, also die Verallgemeinerung/Pauschalisierung möglich ist.

Auf @Aysha herum hacken ?
Sie prangert mit diesem Blog mindestens einen anderen User an, was für mich ein schmutzige-Wäsche-waschen ist.
Sie hat zwar einen sehr langen, ausführlichen Vorspann eingestellt, aber die Hälfte der Fakten unter den Tisch fallen lassen.
Sie hat die Leser hier irre geführt.
Sie hat, wie nun ersichtlich ist, Scheiße gebaut und versucht es anderen Leuten anzulasten.
Und ganz privat bin ich der Meinung, daß sich jeder an seinen eigenen Maßstäben messen lassen muß und da paßt weder die Story noch der Blog (in seiner Zielrichtung) zu der Autorin.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 17:46:23

@Daggimaus
Ich selbst würde auch nie mehr einen behinderten Menschen einstellen oder ihm eine Berufsausbildung zuteil werden lassen. Die Gründe habe ich beschrieben.
Die Blogautorin schreibt als Konsequenz des Vorfalls (und sie blieb bei dieser Linie), daß sie nie wieder einem Behinderten eine Chance geben würde ....gebranntes Kind.
Das ist einfach starker Tobak in Anbetracht dessen, daß sie das Desaster angerichtet oder zumindest begünstigt hat und nun eine ganze Personengruppe für ihren eigenen Fehler büßen läßt. Für ihre 3-Mann-Klitsche mag das völlig egal sein, aber sie multipliziert ja diese Entscheidung.
Warum verwendet sie eigentlich das geflügelte Wort "gebranntes Kind" ?
Hast Du schon mal ein gebranntes Kind gesehen, das entschieden hat, daß nie mehr wieder ein Herd ins Haus kommt ? ........ aber genau das macht nun @Aysha.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 18:18:30

@Daggimaus
eben ! .... sie haben aus ihrem Fehler gelernt und vermeiden ihn künftig ..... ohne die Kerzen, das Feuer oder den Herd dafür verantwortlich zu machen.
Am Rande noch: einen schönen Gruß an Deine Freundin :) ..... sie soll sich mal wieder zeigen - es wird ja langsam mal wieder Zeit .....zwinker ....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 27.02.2010 um 19:04:55

Kommt drauf an, was eine Nachricht ist.
Henri Nannen definierte es so: Wenn der D-Zug von Hamburg nach Frankfurt pünktlich in Frankfurt ankommt, dann ist es KEINE Nachricht.
Also merkt es sich auch niemand, wenn die Züge pünktlich ankommen ......


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 01:43:05

@daggimaus
Das ist mir leider erst vorhin aufgefallen, daß ich Dich - und damit auch Deine Freundin - verwechselt habe. Entschuldige bitte meinen Kommentar von 18.18 Uhr ...sorry ! :)


 

Roddy86 schrieb am 28.02.2010 um 11:01:09

@Romy86

das mag wohl sein.was ist aber mit den leuten die verantwortung tragen,sich derer aber nicht bewusst sind.ich warte jetzt seit 5 wochen auf eine verbindliche aussage meines AG.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 11:21:23

Graue Theorie ist's nur für jemanden, der sich dieses deutliche Beispiel aus der Praxis nicht vorstellen kann.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 11:36:38

Ich wurde gefragt, welche Konsequenzen diese falsche Personalauswahl für mich hatte? Ich bin jetzt sicher nicht dauerhaft in Miscredit geraten, dazu ist meine Stellung zu stark und jeder hat mal schone ne falsche Personalauswahl getroffen (es war aber zugegebenermassen meine allererste!). Jede Menge Überstunden, um die Fehler der Kollegin auszumerzen und den Jahresabschluss zu machen, was eigentlich ihre Sache gewesen wäre. Dazu ne Menge Zeit für Vorstellungsgespräche, Einschulen der neuen Dame etc. Also unterm Strich kostet es das Unternehmen sicher an die 4 Wochen Zeitausgleich..

Erstaunlich ist, dass wenn eine nichtbehinderte Sekretärin gewesen wäre, die man nach ein paar Monaten ditcht, dass keiner mehr (von der Führungsspitze) darüber geredet hätte. Ist eben passiert. Aber gerade, weil es eine Behinderte, kommt die Sache immer wieder zur Sprache. Ganz nüchtern betrachtet: einen Behinderten einzustellen, wenn nicht unbedingt die gesetzliche Notwendigkeit gegeben ist, verstösst offenbar gegen ein ungeschriebenes Gesetz. Sowas freiwillig zu tun, wenn es genügend andere Bewerber gibt, wurde als Faux pas par excellence interpretiert - als unnötige Zivilcourage gepaart mit Provokation. Die anderen Bewerber hatten aufgrund meiner Analyse nicht den Background und die Erfahrung der "Dame", somit ist meine Wahl auf sie gefallen - eine komplett rationale Entscheidung meinerseits.

Es hat sicher auch damit zu tun: ich arbeite hier im gehobenen Management als einzige Frau in einer Männerdomäne und hab in meiner bisherigen Tätigkeit für diese Association noch nichts Gröberes verbockt, sondern mir massenhaft Lorbeeren verdient. Das war sicher einigen ein Dorn im Auge. Und endlich, endlich mach ich mal einen groben Fehler, indem ich a) die Dame einstelle b) die sich auch noch - wie es mir prophezeit wurde, als komplette Niete erwies, die allen existierenden Vorurteilen Nahrung gab.

Man wusste zu diesem Zeitpunkt sehr wohl, dass ich einen behinderten Freund habe, aber obwohl man sich sicher darüber wunderte, war man sich bei meiner Person sehr wohl bewusst, dass "tiefstapeln" sicher nicht in mein Repertoire gehört, dass ich mit Zweitklassigem auf allen Ebenen nicht zufrieden gebe und - was sie aus eigener Erfahrung wissen - dass sich die meisten Männer mir unterlegen fühlen. Also kamen sie zu dem Schluss, dass der auserwählte Partner wohl sehr aussergewöhnlich sein muss, um von mir nicht nur gewählt, sondern auch voll und ganz respektiert zu werden. Das wurde also akzeptiert (obwohl es mir wurscht gewesen wären, wenn sie es nicht getan hätten, denn die einzige, der ich Rechenschaft für meine privaten Dinge abzulegen habe, bin ich)

Und das ist der springende Punkt. Im Geschäftsleben ist so ein "Gegen den Strom schwimmen" vollkommen inakzeptabel. Mir wurde dann plötzlich vorgeworfen, dass ich die Dame aus Mitleid eingestellt habe (da war sie noch im Probemonat). Im Geschäftsleben ist es vollkommen inopportun, "so was zu tun". Natürlich war ich mir der Situation bewusst und ich war überzeugt, dass sie durch Taten und ihre Kompetenz alle Lügen strafen würde. Leider hat sie das nicht getan und ihnen in die Hände gespielt und ist damit nicht nur mir, sondern sich selbst in den Rücken gefallen.

Stellt Euch doch mal die Situation vor: Ihr sucht einen Mitarbeiter, der Euch unterstellt ist, Euch entlasten soll. Natürlich wählt man da den augenscheinlichst kompetentesten. Stellt Euch weiter vor, der Bewerber gehört irgendeiner Gruppe an, die aus irgendeinem Grund stigmatisiert ist. Ein Schwarzer. Ein Türke. Ein Homosexueller. Werauchimmer.ABer gerade dieser Bewerber wird von Euch als der Geeignetste perzipiert und ihr stellt ihn - gegen alle Unkenrufe - an. Natürlich habt Ihr Verantwortung dafür, natürlich hofft man, dass sich die Erwartungen - gerade in so einem Fall - erfüllen und man uU eine Art Exempel statuieren kann, dass es Ausnahmen von der (kolportierten) Regel gibt. Wenn das Experiment danebengeht, ist man geläutert. Und denkt sich definitiv nicht: "Hab ich mich halt geirrt. Aber die Mehrzahl der anderen ist sicher arbeitssam, kompetent und zuverlässig."

In Österreich kauft sich die überwiegende Mehrzahl der Unternehmen von der gesetzlichen Pseudobestimmung (für 25 Mitarbeiter ist ein Behinderter einzustellen) frei - als Strafe ist an die 2.000 Euro pro Monat zu berappen, was man offenbar gern tun, um damit net konfrontiert zu werden und sich dann mit etwaigen langwierigen Kündigungsschutzverfahren herumzuärgern. Die Dame war anfangs irrestolz darauf, den Arbeitsplatz regulär bekommen zu haben, bezeichnete den Mitarbeiter des Magistrats, mit dem ich Behindertenparkplatzagenden verhandelte, abschätzend als "Quotenkrüppel" - und dann vergibt sie sich so eine Chance leichtfertig? Kaum nachvollziehbar.. Besagter "Quotenkrüppel" legte mir - das sei am Rand erwähnt - übrigens nah, sie nicht einzustellen und mir über etwaige Konsequenzen im Klaren zu sein. Soweit zur Solidarität...

Es war kein Widerspruch, wenn ich sagte, ich würde meinen Freund einstellen - ich meinte das natürlich vom Gesichtspunkt, dass ich mich von seiner Zuverlässigkeit überzeugt habe und mir sehr wünschen würde, er würde so eine vorbehaltslose Chance bekommen, die die Dame bekommen hat. Grundsätzlich gilt, dass ich ausnahmslos keine Freunde oder Bekannte einstelle, selbst wenn ich von deren Kompetenz überzeugt bin. Geschäft und Privat sollte man nicht mischen. Nie.

In der Überschrift geht es übrigens selbstverständlich nicht um "meine" Vorurteile, sondern die der anderen, die sich in diesem Fall bewahrheitet haben. wenn ich Vorurteile gehabt hätte, wär sie nicht mal zu einem Vorstellungsgespräch gekommen...

Fuchsmajor - Du nimmst es offenbar persönlich, dass ich auf diverse anbiedernde Kontaktversuche Deinerseits nie reagiert habe... späte Rache, nicht?? Auf Deine hasserfüllten Unterstellungen unterhalb der Gürtellinie geh ich ergo nicht ein, sondern betrachte sie nur amüsiert lächend,mir meinen Teil denkend..

Gebranntes Kind...wieso sollte das nicht stimmen? Schon mal was von Konditionierung gehört, von den Pawlowschen Hunden? Menschen reagieren im Grund - auch wenn sie noch so rational sind - genauso. Hat man sich einmal die Finger verbrannt, wird man künftig doppelt auf seine Finger aufpassen und jede Situation tunlichst vermeiden, wo das wieder passieren könnte. Ganz einfach. Alles andere wäre Mangel an Lernfähigkeit.

"auf Privatbasis basierendes Vorurteil" - wer auch immer das gesagt hat - das ist ne gute Formulierung. Ich habe sicher emotional positiv diskriminiert, was aber durch eine rationale Komponente verstärkt wurde. Und habe mich angesichts dieser speziellen Person auf beiden Ebenen grundsätzlich geirrt. Das leugne ich nicht. Ja,ich habe das Desaster begünstigt, weil ich einer Behinderten, die ich für fähig und willig hielt, eine Chance gegeben habe, weil sie in meinen Augen das "best case scenario" war.


 

Roddy86 schrieb am 28.02.2010 um 11:47:05

also ich habe mir nicht den ganzen blog durchgelesen aber hier und da schon.ich kann @Aysha durchaus verstehen,sie hat sich mit ihrer entscheidung sehr weit aus dem fenster gelehnt und ist abgestürzt.jarelange arbeit und reputation bei kollegen und vorgesetzten war mit dieser entscheidung hinfällig weil sie alle "warnungen" ignoriert hat.natürlich hat sie selbst die meiste schuld da ihr wahrscheinlich,durch die beziehung mit ihrem partner,die objektivität abhanden kam.es ist nur verständlich das nach so einem fiasko voruteile zu tage treten,da braucht sich auch niemand drüber aufregen.man muss nur die blogs hier im auge behalten,um zu sehen,das wen hier einem vernüftige argumente aussgehen sofort die klischees und vorurteile um die ohren gehauen werden.das dann immer eine "gruppe" an den pranger gestellt wird schein man nun zu vergessen.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 11:56:31

"Jede Menge Überstunden, um die Fehler der Kollegin auszumerzen und den Jahresabschluss zu machen, was eigentlich ihre Sache gewesen wäre."

@Aysha
Wer eine "Sekretärin mit Buchhaltungskenntnissen" einstellt und dann von ihr einen Jahresabschluß erwarten ist selbst schuld! Ich find das ganze nur lächerlich. Du diskrditierst mal locker eine riesige Gruppe berustätiger Behinderter, nur weil du! unfähig bist fachliche Kompetenz zu beurteilen.
Ich bin Buchhalterin, könnte aber niemals den Job einer Sekretärin machen (nur um klarzustellen, dass ich nicht etwa diese Qualifikation geringschätze o.ä.).


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 12:14:14

Roddy, nein,so schlimm ist es nicht, meine Reputation in seiner Gesamtheit hat nicht nachhaltig gelitten, weil meine Arbeit keinen Grund zur Kritik gibt, ganz im Gegenteil , aber kleine Sticheleien kommen immer noch,was mich - und das ist auch die Absicht dahinter - ärgert, denn es gibt längst ne neue Sekretärin und das andere sollte Schnee von gestern sein (ist es aber nur marginal, weil wir fast jeden Tag auf irgendwelche Fehler der Dame draufkommen - oder Sachen, die sie nicht erledigt hat)

Die Dame sollte den Jahresabschluss einer relativ simplen Einnahmen-Ausgabenrechnung machen -das war keine doppelte Buchhaltung/Rohbilanz. Solche Sachen plus Sekretariatsagenden hatte sie dezidiert auf ihrem Lebenslauf stehen und bezeichnete sich selbst als "Bankerin" mit jahrelanger Erfahrung. Ich hab ihr sicher nichts aufoktroyiert, wozu sie nach eigenen Aussagen nicht fähig gewesen wäre.. Sie hatte auch versprochen, den Abschluss im Jänner zu machen und solange zu bleiben,bis Ersatz gefunden sei. Ein Versprechen von vielen, das nicht gehalten wurden. Es krankte vor allem nicht in erster Linie an der Unfähigkeit,sondern an der Unwilligkeit. Unwilligkeit, der Arbeit eine gewisse Priorität einzuräumen - wonach sie aber nach den Erstgesprächen nach eigenen Worten "Bedarf" hatte. "Endlich wieder was Sinnvolles zu tun". Ich hätte genügend personelle Alternativen gehabt, wenn sie sich dagegen ausgesprochen hätte und sich der Sache nicht gewachsen gefühlt hätte...aber sie wollte den Job unbedingt.

Buchhalterin und Sekretärin in einer Person ist übrigens - zu Deiner Information - in unserem Metier (Medizin) -sehr üblich.

Die vorher erwähnte Diskriminierung zugunsten Behinderter kommt übrigens nicht nur dadurch, dass ich einen behinderten Partner hab (denn auch das wäre nur eine Stichprobe, von der man unmöglich auf die Grundgesamtheit schliessen kann), aber ich hab von Kindheit an etliche behinderte Bekannte in meinem Freundeskreis und hab die Schwierigkeiten, einen adäquoten Job zu bekommen und akzeptiert zu werden, immer erste Reihe fussfrei miterlebt. Aber als Freund darüber zu urteilen oder als Arbeitgeber sind natürlich zwei vollkommen verschiedene Paar Schuhe...Man präsentiert sich sicher in beiden Bereichen unterschiedlich und sollte vermutlich die Schlüsse des einen Bereichs nicht unmodifiziert auf den anderen Bereich übertragen. Das habe ich jedenfalls gelernt.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 12:36:01

@Aysha
der rote Faden, der sich durch Deine Handlung zieht, hält offenbar wie ein Drahtseil: die Vermischung der Fakten mit Emotionen und falschen Annahmen.
Deine Behauptung, ich hätte mich Dir angebiedert gehört weder hier her noch ist er überhaupt zutreffend: ich kenne Deinen Nick nicht, Dich nicht und habe Dir meines Wissen keine einzige PM geschrieben.
Falls Du jedoch zu vor eine gewisse @N....a gewesen sein solltest, dann habe ich Dich auch damals nicht angeschrieben. Unter diesem Nick erhielt ich nicht nur eine PM sondern vor allem kiloweise selbstherrlichen Müll einer völlig abgespaceden Nickinhaberin obwohl ich darum bat, diesen mit mir aufgenommenen Kontakt einzustellen, a) weil ich damals mich in einem engen freundschaftlichen Kontakt mit einer anderen Userin befand und b) weil ich die Querverbindungen jener @N...a mir nicht antun wollte. Daß ich mit ausgeprägten Egoismen nichts zu tun haben will, verschwieg ich allerdings aus Gründen der Höflichkeit.
Bist Du nun diese @N...a oder nicht ? .... jedenfalls kenne ich keine @Aysha.

Je mehr Du in Deinem Blog schreibst, umso widersprüchlicher wird das ganze ..... Chaos halt eben - und das dürfte erklären, warum die Sache schief gelaufen ist.
Erst willst Du Dich von der vorhandenen Qualifikation der Bewerberin nach eingehender Prüfung überzeugt haben, dann stellst Du sie als Niete und unfähig dar !?!?
Im Probemonat hat sie Deinem Bekunden nach fehlerfrei gearbeitet, was Dir das angeratene Kündigen unmöglich machte. Danach seien nur noch unbrauchbare Arbeitsergebnisse entstanden, wie Du schreibst.
Und was ist dazwischen passiert ? Wie kann jemand urplötzlich derart demotiviert sein, noch dazu in einem 3-Mann-Unternehmen ? Die Antwort wirst Du schon wissen und sie wird der Fehler sein, der unterlaufen ist.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 12:36:20

"Solche Sachen plus Sekretariatsagenden hatte sie dezidiert auf ihrem Lebenslauf stehen und bezeichnete sich selbst als "Bankerin" mit jahrelanger Erfahrung."

Prima. Bei meiner nächsten Jobsuche geb ich mich als Managerin aus und hoffe mal drauf, dass ich einen blöden finde, der sich von 'nem gut geschriebenen Lebenslauf und Gelaber einwickeln lässt.
Wie auch immer du die Sache drehst. Es war dein Fehler und hat im Grunde garnichts mit behindert oder nicht zu tun. Und wenn es was damit zu tun hat, dann lag das eben auch bei dir. Andere stellen unfähige "Schönheiten" ein und du eben unfähige Behinderte.
Ich frag mich grad ob der, der mit seiner "Schönheit" auf die Fresse geflogen ist in Zukunft nur noch häßliche einstellt *lach*


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 12:43:32

Heike, bist du wirklich so naiv? Natürlich hatte sie auch Empfehlungsschreiben von den Firmen, wo diese Tätigkeiten beschrieben wurden.

Nach Deiner Einschätzung verläuft es so. Jemand will unbedingt einen Job. Gibt Qualifikationen vor, die er nicht hat. Und was für ne Überraschung. Bereits im Probemonat kommt man drauf... und es geht nach hinten los. Über Deine Argumentation kann ich wirklich nur den Kopf schütteln..

Und es natürlich nur der Fehler des Arbeitnehmers, wenn er sich bei der Personalaufnahme irrt. Leute, die Personal aufnehmen, haben natürlich absolut keine Erfahrung in gut geschriebenen Lebensläufen mit nichts dahinter, dummen Gelaber, lassen sich von jedem einwickeln und wundern sich dann auch noch. .... Ja, genauso ist es, Heike..


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 12:58:54

@Aysha
Ich kann nur au das eingehen was du schreibst. Mehr ist mir nun mal nicht bekannt.
Ich finde es, wie andere es zu vor schon bemerkt haben, interessant wie sich deine Story hier entwickelt...


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 13:00:32

Fuchsmajor, ich hab heute noch deine Schleim-Pms in meinem Posteingang (Sommer, Herbst 2009!)- aber aufgrund des Datenschutzes werde ich natürlich davon Abstand nehmen, diese zu zitieren, weil sie vermutlich auch niemanden interessieren. Du bist kein unbeschriebenes Blatt, man hört einiges über Dich - aber das gehört nicht hierher und es interessiert mich im Grunde auch nicht und hat von meiner Seite aus mit dieser Diskussion nichts zu tun.

Oh, hat Dich noch eine andere Dame geärgert? Meine besten Grüsse an sie. Ah, Du hast ihr ja den Laufpass gegeben - na, der hast du es vermutlich ordentlich gezeigt.

Offenbar hast Du nicht viel Erfahrung hinsichtlich Berufleben - sonst wär es dir sicher untergekommen, dass Leute im Probemonat (und dann noch eine Weile drauf) das Beste geben, der Welt das Gefühl geben, sie könnten Bäume ausreissen - aber plötzlich ist die Luft raus und man wendet sich wieder den alten Prioritäten zu (und sei es im Krankenstand - blöd ist nur, wenn man in einem Ausdruck unglaublicher Dummheit die Chefin ins Facebook eingeladen und das dann offensichtlich vergessen hat)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 13:19:20

@Aysha
niemand reißt sich aus den von Dir dargelegten Gründen am Riemen, um dann von einem Tag auf den anderen derart abzustürzen.
Wahrscheinlich wird es der Datenschutz sein, warum Du nicht sagst, was tatsächlich vorgefallen ist und die Mitarbeiterin demotiviert wurde.

Es ist ja schön und gut, wenn Du meinst, auf HL seien nur blöde Leute versammelt, die Dir um Längen unterlegen seien. Warum erzählst Du uns denn dann Deine sonderbare Story ? Es wäre vielleicht ganz chic, sie mal einem Betriebspsychologen zu erzählen ...... und paß bitte genau auf, was er Dir ins Gebetbuch schreiben wird.


 

doro55 schrieb am 28.02.2010 um 13:44:07

Ehrlich gesagt, Aysha, verstehe ich mittlerweile auch nicht mehr so ganz, was du mit deinen vielen Erklärungen bewirken willst.
Inzwischen sieht es mehr und mehr nach einem ganz persönlichen Rachefeldzug gegen eine Person aus, der du die anscheinend schwerste Niederlage deines Lebens zu verdanken hast.
Ganz nebenbei feuerst du dann auch noch eine volle Breitseite auf den Fuchsmajor ab, die ich ihm selbstverständlich aus vollem Herzen gönne. :-)

Aber Spaß beiseite, einen Blog mit derart persönlichen Affinitäten zu vermischen, ist gelinde gesagt, einfach unklug und läßt an der Objektivität deiner Darstellungen Zweifel aufkommen.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 14:04:22

Schwerste Niederlage meines Lebens? Dass ich nicht lache.Es war eine ungute Wahl, die ich gern rückgängig machen würde, wenn ich könnte,denn dann hätte ich seit einem halben Jahr vermutlich ne fähige Mitarbeiterin.

Alle Darstellungen der letzten Postings waren Antworten auf irgendwelche Beiträge. Wenn jemand die Objektivität der Darstellung anzweifelt, hat er gutes Recht dazu, weil per Definition eine Darstellung, sobald man selbst involviert ist, immer subjektiv ist.

Ja, Fuchsmajor, jetzt hast du mich erwischt. Es war der Datenschutz, weswegen sie ne Kehrtwendung machte. Andrerseits, ganz so unrecht hast du vielleicht nicht, denn im Herbst begann sie, Top-Secret-Amelo-Phantasie-Schreibseleien von Uni-Professoren zu redigieren und kam offensichtlich drauf, dass das lukrativer als ein Bürojob ist. Da gibts vermutlich wirklich einen Zusammenhang...Danke für den zweckdienlichen Hinweis.


 

Sajdoh schrieb am 28.02.2010 um 14:12:05

@doro55

Von Dir hätte ich aber nicht vermutet, daß Du jemanden der schon auf dem Boden liegt, auch noch auf den " Schwanz " steigst....


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 14:14:46

Sajdoh,warum, liegst du auf dem Boden??


 

Sajdoh schrieb am 28.02.2010 um 15:39:44

Na ja, könnte ja auch sein, daß Aysha ihre Qualifikationen als Personal-Managerin bei MC Donalds erworben hat.

Ist immerhin ein Weltkonzern........... ;)


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 15:41:09

Hierzulande gehen mehr Arbeitsverhältnisse in der Zeit zwischen dem Probemonat und einem Jahr zu Bruch als im Probemonat selbst - weil sich die Leute im Probemonat zusammenreissen - aber die schöne Fassade dann mittelfristig nicht aufrechterhalten können ( Leider ist eine längere Probezeit als 1 Monat gesetzlich nicht gestattet) .

Ein Freund arbeitet in einem Personalvermittlungsunternehmen in München - und dort ist die Situation lt. seinen Aussagen ganz ähnlich.

Behinderte haben hier erst ab dem 6. Monat verstärkten Kündigungsschutz, sodass es sinnvoll ist, einen mit 5 Monaten befristeten Dienstvertrag mit der Option auf Verlängerung abzuschliessen.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 15:46:28

Ja, genau, Sajdoh, woher weisst Du denn das? McDonalds funktioniert prächtig und ich verdien hier richtig Kohle, also habe ich offenbar was richtig gemacht. Herzlichen Dank für das ernstgemeinte Kompliment.


 

doro55 schrieb am 28.02.2010 um 15:50:09

@Cara

Alle Frauen nicht, aber alle Schwangeren. :-)


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 16:00:13

Caramel - jetzt zeige mir bitte die Textzeile, wo ich pauschaliere. Ich habe lediglich gesagt, ich würde keinen Behinderten mehr einstellen, wozu ich auch stehe - weil ich damit meinen Job gefährden würde, wenn ich zweimal in dieselbe potentielle Falle renne. Ganz einfach.

Du sagst selbst, du hattest mal Probleme mit einer Schwangeren und du würdest deswegen nicht alle Frauen verdammen. DAS ist natürlich viel weiter gefasst.

Es gibt Ausnahmen von den Regeln. Ich weiss es aus eigener Erfahrung. Es ist gang und gäbe, dass bei der Personalauswahl zunächst mal alleinerziehende Mütter mit kleinen Kindern rausfliegen. Ungeschriebenes Gesetz. Ich habe im letzten Job eine Assistentin mit zwei Söhnen eingestellt, weil sie die einzige war, die mir fähig erschien (und wo mir auch mein Bauchgefühl dazu riet) Gegen den Willen der Leitung. Und mit Bauchweh. Denn ich/sie hatten in der Vergangenheit Erfahrungen en masse mit alleinerziehenden Müttern als Arbeitnehmer, die mehr daheim als im Büro waren. (die aber nicht ich eingestellt hatte!)

Diese Dame war fantastisch. Wie sie alles unter einen Hut brachte. Sie war vielleicht einmal auf Pflegeurlaub, pflichtbewusst bis Zum Geht nicht mehr, immer einen Plan B habend, wenn mit den Kindern was war. Es wurde nie auf dem Rücken des Arbeitgebers ausgetragen. Ausnahme? Regel?

Da kann man endlos diskutieren..


 

doro55 schrieb am 28.02.2010 um 16:07:37

Ich habe mal eine Auszubildende eingestellt, die sich als zu Nichts tauglich erwiesen hat.
Jetzt ist sie meine Schwiegertochter.
DAS ist ärgerlich.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 16:22:09

@Doro
Ich schmeiß mich grad weg :-))
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Mein Beileid ;-)


 

Sajdoh schrieb am 28.02.2010 um 16:37:02

Ist aber gar nicht nett von euch, daß ihr die....Grande Dame....Aysha nicht für ..." Voll "...nehmt. >Kopfschüttel<


 

doro55 schrieb am 28.02.2010 um 16:45:39

@Heike

Wie heißt es doch so schön?

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Ayshas Problem ist eine Lappalie im Vergleich zu meinem. lol


 

doro55 schrieb am 28.02.2010 um 16:54:56

Fazit:

Weibliche Azubis sind ein absolutes no go für Familienbetriebe.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 17:00:15

Das tut natürlich unendlich weh, dass ich von Euch nicht für "voll" genommen werde...lach...und mein Selbstbewusstsein ist unglaublich angekratzt. Ich glaub, dass Ihr teilweise in einer idealen Welt lebt, wenn Ihr glaubt, dass es ein Kriterium für einen Betrieb ist, ob er Behinderte anstellt oder nicht. Wisst Ihr, wieiviele Betriebe sich "freikaufen"? Das sind zwischen 80 und 90 Prozent. Dh alle Leute, die für sogenannte "Murksbuden" arbeiten, sollten sich Gedanken machen und sich aus Solidarität bei den 10-20 Prozent einen Job suchen. Ja, so funktioniert das sicher...


 

Sajdoh schrieb am 28.02.2010 um 17:04:10

Sag mal Aysha

arbeiten bei euch im Konzern auch Menschen?


 

Sajdoh schrieb am 28.02.2010 um 17:09:40

grins.........


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 17:14:27

Caramel - an der Menschenkenntnis scheint es Dir wirklich zu mangeln, das war ne gute Selbsterkenntnis. Aber dafür bist Du ganz gross in "Schlüsseziehen".

Nichts dergleichen ist passiert. Wir chatteten noch in aller Freundschaft im Facebook, sie schrieb schwarz auf weiss, dass sie mich nicht in Stich lassen möchte, dass es ihr leid täte, dass sie weiterhin in Kontakt bleiben möchte - nur der Job wäre eben keine Priorität in ihrem Leben.(plötzliche Erkenntnis...)

Und am nächsten oder übernächsten Tag verschwand sie mit den Schlüsseln , ohne dass ein böses Wort zwischen uns gefallen wäre..


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 17:20:39

Sie war von der Führungsspitze angefeindet worden, das wusste sie auch,und sie sagte, sie hätte sofort im Probemonat gehen sollen, als sie erfuhr, dass sie von denen unerwünscht war. Und ich sagte ihr damals: Dann musst sie du durch Taten überzeugen. Das tat sie im Endeffekt auch...


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 17:39:39

Ich wollte ne Entscheidung von ihr haben, ob sie geht oder bleibt. Bis zu diesem Zeitpunkt (Ende November) war sie zwar ab und zu "krank" gewesen gewesen, aber es eskalierte erst in dieser Woche, als sie sich während der grössten Konferenz des Jahres freinehmen wollte, und als ich verneinte, wiederum "krank" wurde. Das war am Dienstag oder Mittwoch. Am Freitag chatteten und telefonierten wir, sie beteuerte, wie leid es ihr täte und dass sie die Konsequenzen ziehen müsse und "man würde sie ohnehin nicht wollen". Ich sagte damals noch, dass es mir leidtäte, sie zu verlieren, weil ich mir über das Ausmass des Chaos, das sie angerichtet hatte, zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst war (ich bin die Hälfte der Zeit auf Geschäftsreisen) Samstag war sie offenbar im Büro und legte die Kündigung auf meinen Tisch und haute mit den Schlüsseln ab. Ich wusste nichts davon, war auf Dienstreise, und als ich dann eine Woche später wiederkam, traf mich der Schlag, weil sich herauskristallisierte, dass sie die Hälfte net erledigt hatte, was sie versprochen hatte, in den Finanzen Fehler en masse waren.. Erst im Dezember wurde uns bewusst, was die Dame alles geleistet bzw. nicht geleistet hatte.

Mein Chef fragte mich dasselbe - warum hast du nicht schon früher darauf aufmerksam gemacht, dass sie nichts taugt. Meine ehrliche Antwort: ausser den Krankenständen und der Arbeitsverweigerung während der Konferenz gab es keine Probleme. Die traten erst im nachhinein an die Oberfläche - aber das waren dann ordentliche Bandagen.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 17:48:07

Die Geschichte dreht sich nicht, sie ist nur sehr vielschichtig und es spielen zahlreich Faktoren mit.

Sie wusste, dass die Führungsspitze nicht mal gewillt war "ihren Anblick zu ertragen", worauf ich ihr anbot, von daheim aus auf Honorarnote zu arbeiten (aber das war, bevor ich draufkam, wie unglaublich schlecht sie gearbeitet hatte). Ich kann mir höchstens den Vorwurf gefallen lassen, dass ich nicht minuziös alles überwacht und geprüft habe, was sie gearbeitet hat - aber da ich ständig auf Geschäftsreise bin, ist das nicht möglich - und ich hatte auch einen Fehler gemacht: Ich hatte ihr und ihrer Kompetenz vertraut.Und bin anschliessend aus allen Wolken gefallen..


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 18:46:50

Wir werden hier grad von vorn bis hinten verarscht...

Ich kann mich nicht genug darüber wundern, das Thohom dieser Dame einen "messerscharfen Verstand" bescheinigt hat, aber er wirds ja wissen...
Vermutlich ist der "messerscharfe Verstand" grad durch Emotionen vernebelt.


 

Aysha schrieb am 28.02.2010 um 18:52:54

So wird es sein. Herzlichen Dank für Eure Denkanstösse.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 19:06:09

@Kiesel
aber wirklich! Still und dankbar sollten wir sein *fg*


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 19:20:11

@Kiesel
klar! ist ganz mein Stil *lach*


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 19:27:09

@Aysha
was bitte schön soll da vielschichtig sein ??
Zur Erinnerung: eine geringfügig Beschäftigte erfüllt die Erwartungen nicht und es wurde erwogen, zu kündigen.
Das ist ein klarer, einfacher Fall.
Vielschichtig ist NUR DEIN russischer Salat, den Du fabrizierst und ich wundere mich, welche Kapriolen diesen Blog in den letzten Stunden zusätzlich verzierten.

@Sadjdoh
wenn sie bei Mc Donald gelernt hätte, dann wüßte sie, wie man Menschen motiviert und wie man falsche Personalentscheidungen revidiert OHNE monatelang die Kundschaft mit Sprüchen aus befallener Wut zu traktieren.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 19:30:33

@CCKR
also das mußt Du schon verstehen, daß sie geladen ist wie eine Knarre: sie hat sich eine Mitarbeiterin für 8 Wochenstunden eingestellt, damit sie Chefin sein kann.
Nun ist die Mitarbeiterin weg und die Tante somit keine Chefin mehr ..... sowas haut jedes Ego aus den Latschen.

Ergo: man sollte immer 2 Leute gleichzeitig für den selben Posten einstellen. Falls einer von ihnen geht, dann ist man wenigstens immer noch Chef ! (rein formal zumindest - auch wenn man vom Chef-Sein keinen blassen Schimmer hat).


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 19:47:53

Das betroffene 3-köpfige Büro ist also Bestandteil eines weltweit operierenden "Konzerns".
Konzerntypisch ist, daß eine Sekretärin in Personalunion Buchhalterin ist und sogar dafür qualifiziert ist, Jahresabschlüsse erstellen zu können. Trotzdem braucht sie nur an 8 von ansonsten üblichen 100 Wochenstunden anwesend zu sein.
Unser liebe Aysha besitzt die Macht, aus allen Herren Länder den Vorstand nach Wien zu trommeln, um dort über die Einstellung einer geringfügig Beschäftigten zu befinden.
Während die 100-Std-Woche in "Reisetätigkeit" sich abspielt, soll die 8-Std.-Dame den Laden "wie eine ganz Große" führen.
Als betriebliches Kommunikationsmittel dient der Chat via Facebook, wo aber offensichtlich nur Privatinteressen der Chefin ausgetauscht werden, statt Arbeitsanweisungen zu verlesen.
Die wenige verfügbare Zeit der Chefin in Wien wird dazu genutzt, mit der Beschäftigten zwischen Kaffeehaus und Heurigem zu pendeln und sich frivole G'schichterln erzählen zu lassen.
Arbeitsfehler der Beschäftigten werden zwar in der Probezeit von den (nicht anwesenden) Vorstandsmitgliedern erkannt, aber nicht von der (anwesenden) Chefin.
Nach Ablauf der Probezeit wird zwar das Arbeitsverhältnis zu Ende gebracht, aber erst einige Zeit später fallen die mäßigen Arbeitsleistungen auf.
Die Chefin redet wirres Zeug, ist unstrukturiert und fühlt sich noch Monate nach diesem Vorfall in ihrer Ehre zutiefst gekränkt.

Frage: was, bitte schön, hat DAS alles mit einer Körperbehinderung zu tun ??

Antwort: nichts !

Empfehlung: Liebe Aysha, nix für ungut, aber Du solltest mal für 6 Monate in einer Imbißbude arbeiten - anschließend wirst Du wieder klare Bilder sehen....:)


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 19:52:45

@Fuchs

Herzlichen dank für diese wunderbare Zusammenfassung. Die hab ich zwischendurch echt mal gebraucht ;-)
Man wird ja schon ganz wirr von ihren ellenlangen Erklärungen...


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 20:13:24

@Heike69
ach herrje .... die Zusammenfassung ist ja gar nicht vollständig ...seufz ...
Daß die Ausgleichsabgabe in Österreich 2.000 Euro pro unbesetztem Schwerbehindertenplatz im Monat kosten soll, glaube ich auch nicht.
Und wie sich der Vorstand in Vancouver oder Ecuador am Anblick der Beschäftigten in Wien ständig gestört haben könnte, ist mir schlichtweg unerklärlich ..... oder hat sie womöglich Schmuddelbilder ins innerbetriebliche Facebook-System eingestellt ?


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 20:19:37

@Romy
Jahresabschlüsse werden auch durch Buchhalter, meistens Bilanzbuchhalter erstellt. Sie müssen aber, soweit ich weiß, zumindest in Deutschland durch Steuerberater "abgesegnet" werden.
Aysha hat sich aber ja auch in diesem Punkt korriegiert... "Einnahmen-Ausgaben-Rechnung"...
Ist wirklich nicht so einfach alles im Blick zu behalten in diesem Blog ;-)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 20:22:15

upps.... habe ich ganz überlesen, daß es nur eine E-Ü-R (Einnahme-Überschuß-Rechnung) ist. Sie ist aber ja nur für Kleinbetriebe zugelassen.
Soviel zu Weltkonzern, Top-Managerin und andere Superlative.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 20:25:33

@Fuchs
nicht zu vergessen der "messerscharfe Verstand" ;-)
Sorry, das ich noch mal drauf rumreite, konnts nicht lassen..


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 20:32:00

@daggimaus
stimmt schon - man kann niemandem hinter die Stirn schauen.
Dieser Blog handelt aber nicht davon, sondern hat eine andere Thematik zum Inhalt ..... und auch eine Schlußfolgerung ......
Oder hat Dir Dein Bekannter gesagt, daß er künftig als Personalchef gar niemanden mehr einstellen wird, weil er 1x eine falsche Entscheidung getroffen hat ?

Im übrigen hat es die Personalabteilung erheblich schwerer, weil sie nicht nur den Bewerber zu beurteilen haben, sondern auch die eigenen Kollegen, die mit dem Bewerber zusammen gespannt werden sollen.
Diese Schwierigkeit hatte Aysha nicht gehabt.

Personalchefs sind auch nicht unmittelbar für die Motivation zuständig; das erfolgt in der Abteilung des Beschäftigten.
Von einer Einarbeitung und Motivation durch Aysha war aber keinerlei Rede; man hat ja nicht einmal die Arbeitsergebnisse zeitnah geprüft.
Damit scheinen die genannten Probleme wohl eher an diesem Saftladen als an der Mitarbeiterin gelegen zu haben.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 20:45:55

@daggimaus
Was man Dir sagte, ist völlig klar und nachvollziehbar. Es kann sogar soweit gehen, daß der bestmögliche Stellenbewerber gar nicht eingestellt werden kann, weil er mit dem bereits vorhandenen Personal nicht harmonieren würde.
Und mir ist auch klar, daß Abteilungen von Großfirmen ihre Erbhöfe verteidigen und den Personalabteilungen, die betriebsintern zumeist anonym sind, rasch der schwarze Peter zugeschoben wird.
Aysha spricht aber von einer 3-Mann-Klitsche, die jetzt nur noch 2 Mann umfaßt - also eine denkbar einfache Grundstruktur haben müßte ..... wenn nicht diese eklataten Fehler gemacht worden wären.
Und: ich habe keine Ahnung und bin nicht selbständig, sondern behindert ... zur Info :)


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 21:00:38

@Daggi
gottseidank haben wir das allwissende wiki...

Schlimm genug wenn durch Ignoranz Merkmale zu Eigenschaften werden...


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 21:10:57

@daggimaus
mal eine ganz andere Frage:
Was würdest Du denn als Personalchef machen, wenn Dir ein Stellenbewerber den Behindertenstatus verschweigt ?

Auch in diesem Fall greift das Schwerbehindertenrecht (ohne Dein Wissen), der Betrieb zahlt trotdem evtl. weiterhin die Ausgleichsabgabe und möglicherweise gehen ansonsten mögliche Zuschüsse verloren.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 21:16:59

@daggimaus
wo gibt @aysha etwas zu ?
Sie sucht noch nimmer Schuldige für ihre verletzte Eitelkeit. Erst war es die Mitarbeiterin, dann unterschwellig der Vermittler, dann der Vorstand, der mit Mitarbeiterin demotiviert haben soll und jetzt sind es ein paar Kommentatoren dieses Blog's, weil sie kritische Bemerken abgaben.
Von Einsicht konnte ich noch nichts lesen .......


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 21:24:30

@daggimaus
joh ... sie ist gar nicht zu beantworten ... in diesem Fall hat man ordentlich und tief ins Klo gegriffen und die Sache ist nicht mehr heilbar. Der Schaden ist dann eklatant und nicht vergleichbar mit jener Lapalie, die in diesem Blog in Rede steht.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 21:32:38

@daggimaus
nööö !! ..... ich persönlich rege mich auf, wenn ich wegen einem Fehler eines anderen zu Schaden komme. Also suche ich den Fehler bei mir und hoffe, ihn auch bei mir zu finden. Sich über sich selbst zu ärgern hat den Vorteil, das gesetzte Exempel zu kapieren und evtl. oder hoffentlich Lehren für sich daraus zu finden.
Wer nur bei anderen sucht, der lernt nie etwas.

Aysha hat nur den Fehler der Personalentscheidung zugegeben und den hat ihr niemand angekreidet oder auch nur ankreiden wollen. Alles andere hat sie von sich gewiesen - dagegen richten sich die diversen Kommentare.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 21:32:45

@Daggi
Natürlich beeinflußt eine Behinderung das Wesen, nur kannst du doch wohl schlecht per "Definition" sagen wie.
Macht es die Person stärker oder schwächer. Ruht sie sich auf diesem Merkmal aus oder treibt es sie eher an in Teilbereichen besser zu sein als andere. Kannst du in irgendeiner Form von der Behinderung (oder sonstigen Merkmalen wie dick, Ausländer, schwarz, schwul... die Liste kann endlos erweitert werden...) eines Menschen auf sein Wesen schließen?
Ich nicht! Aber genau das geschieht den Mitgliedern dieser Gruppen ständig und das aus keinem anderen Grund als Ignoranz und Dummheit.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 21:48:45

@candy
ich blöderweise auch *g*
Vielleicht sollten wir's mal anders versuchen?
Ist vielleicht lustiger andere auseinander zu nehmen, was meinste ;-)


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 21:52:13

oder bei dir... gefällt mir besser *lach*


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 21:53:41

@daggimaus
Personaleinstellungen sind immer ein bißchen Lotteriespiel - da machen wir uns doch bestimmt nichts vor.
Mich hat man mal eingestellt, weil ich modern und jung war und man deswegen angenommen hat, daß ich mehrsprachig sei. Das war eine klassische Fehlentscheidung.
Andere der gleichen Firma wurden eingestellt, weil sie zu Hause Dialekt sprachen. Der Personalentscheider ging davon aus, daß sie sehr intelligent sein müssen, weil sie im Laufe der Zeit auch noch deutsch lernen mußten. Das ging solange gut, bis einer derjenigen auch am Arbeitsplatz nur Dialekt redete und ihn keiner verstand.
Häufig werden die Familienverhältnisse entscheidungserheblich; Ledigen traut man keine konstanten Leistungen und Durchhaltevermögen zu.
In einer Behörde wurden alle Mitarbeiter verhaftet (es waren Männer), flugs stellte man nur noch Frauen ein, weil sie weniger kriminell seien - auch dieser Schuß ging nach hinten los.
Bei einer Firma habe ich meine Bewerbung zurück gezogen, als das Arbeitsfeld mir näher bekannt wurde und mein Können dafür nicht ausreichte. Da lief man mir penetrant nach und wollte mich unbedingt haben mit der Begründung: ich sei der einzige, der es nicht kann - alle anderen können immer alles und versagen - also müßte ich der einzige sein, der es tatsächlich könnte.

Kurzum: Spekulation ist immer dabei, wenn es um Personalentscheidungen geht und Verallgemeinerungen sind nach meiner Beobachtung noch nie aufgegangen.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 21:54:53

Candy ist dazwischen gerutscht ;-) Ich mein natürlich Kiesel.

@Candy
man, man, man das solltest du wirklich dringend überdenken! Zugeben geht ja mal gar nicht ;-)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:02:09

@daggimaus
da mag ich Dir erneut nicht zustimmen.
Wie man mit eigenen Fehlern umgeht (auch in der Öffentlichkeit) zeigt an, ob man souverän ist oder doch bloß ein Luftheuler hoch zu Rosse sitzend.
In einer entsprechenden Position sollte man schon den Ehrgeiz haben, die Folgen eines selbst verschuldeten Fehlers zu beseitigen, zu minimieren oder sonstwie zu einem guten Ende zu bringen OHNE sie zu kaschieren.

Gewissermaßen ist das auch auf die private Situation von Partnerschaft und Ehe übertragbar.


 

heike69 schrieb am 28.02.2010 um 22:04:25

@Candy
Entschuldigen ist natürlich ein absolutes "no go" lass dir das gesagt sein. Sowas ist absolut nicht mehr zeitgemäß, kannste glauben ;-)

@Kiesel
wie laangweeeiiiilig *lach* macht gar keinen Spaß nicht mit dir *seufz*


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:05:04

@Kieselstein
frag' sie halt bitte nochmal ..... sie ist doch willens, verstehen zu wollen ....:)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:07:18

@daggimaus
ehrlich gesagt, mich interessiert es auch mal, warum Du Dich in aussichtsloser Lage für die Top-Managerin verwendest.
Magst Du den 8-Std.-Job in der Wiener Klitsche wohl haben ? ..... hast Du übersehen, daß Behinderte nicht mehr in Frage kommen ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:09:37

@Kieselstein
es war leicht und gut für mich verständlich - allerdings nicht die Logik Deines Folgekommentars .... lach ....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:12:04

@daggimaus
das glaubst Du doch selbst nicht, daß Frau Aysha von uns kleinen HL-Fuzzy's irgend welche Lehren annehmen würde - eher versinkt der Stephansdom in der Kanalisation.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:20:10

@daggimaus
Du redest stets das gleiche ... ich hab's doch schon lange verstanden !
Um den etwaigen Fehler zur Personaleinstellung geht's doch gar nicht - dieser Teil ist doch abgehakt und braucht nicht weiter diskutiert zu werden.
Und Deinen Freund hast Du offenbar nur zu diesem Teilbereich befragt, oder hast ihm auch von der Kumpanie-Lumperie erzählt ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:29:26

@daggimaus
nein, ich kenne Frau Aysha nicht. Aber als sie mich heute darauf hin gewiesen hat, daß wir mal Kontakt hatten (als sie mit einem anderen Nick hier war), habe ich die Mail's jener knapp 10 Tage nochmal nachgelesen. Das war in der ersten April-Hälfte 2009.
Da steht das gleiche drin wie in diesem Blog - also hat zwischenzeitlich keine Entwicklung statt gefunden.

Dir sagte ich vorhin schon, daß ich mich über eigene Fehler nicht aufrege, mich aber zuweilen ärgere. Der Ärger muß aber beseitigt werden, ansonsten eine umfängliche Aufarbeitung nicht möglich ist.
Im Gegensatz zu Frau Aysha mache ich aber viele Fehler und habe es demzufolge vermutlich gelernt, sie auch wieder zu beseitigen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 22:38:27

@daggimaus
behaupten kann man alles mögliche .... Vorurteile halt ..... dann braucht man nur noch jemanden zufällig zu finden, der sie bestätigt und ...schwups .... schon paßt's ......
Hab' ich doch heute hier gelernt. Du nicht, @daggimaus ?
Oder was sind Deine Erkenntnisse aus diesem Sachblog ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 23:06:12

So ... Antwort gibt's hier keine mehr ...... dann hole ich mir mal einen Schweinsbraten ....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 23:21:52

@daggimaus
da zeichnest Du insgesamt aber ein sehr negatives Bild von Deiner Umgebung.
Ich fange bei jedem Menschen (Ausnahmen sind relativ selten) bei Null an und gebe ihm mein Vertrauen; wenn er es spürt, enttäuscht er es meistens auch nicht.

Meine Erkenntnisse sind auch nicht neu und somit durch diesen Blog nicht beeinflußt.
Bier und Schnaps gehören konsequent getrennt. An vereinbarte Spielregeln muß sich gehalten werden und notfalls die vereinbarte Pflicht wirksam eingefordert werden. Probleme gehören dort gelöst, wo sie entstanden sind (in diesem Fall in Wien, und nicht hier). Private Angelegenheiten haben in einem Blog nichts zu suchen - als schmutzige Wäsche schon gleich gar nicht. Mit Hochmut erreicht man nichts - höchstens ein Strohfeuer. Ein Desaster, wie hier beschrieben, lasse ich mir nicht anrichten. Imbißbuden-Betreiber haben Lebenserfahrung und Menschenkenntnis .... nicht wahr ? :)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 23:29:11

@Daggimaus
wir reden hier ja von der Arbeitswelt und nicht vom Privatleben. Man bietet sich keineswegs als Schuldiger an, wenn man Fehler zugibt .... das ist eine Frage der Autorität und der Fachkompetenz. Und wenn man die nicht hat, dann sitzt man schlichtweg auf dem falschen (d.h. zu großen) Sessel und sollte sich lieber einen Klappstuhl nehmen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 23:36:56

@daggimaus
hier müssen wir aber anstandshalber von Wiener Pflastersteinen reden und demzufolge auch von Wiener Ignoranz.
Warum machst Du denn Deine Argumentation von Städten abhängig ???


 

Fuchsmajor01 schrieb am 28.02.2010 um 23:46:58

@Kieselstein
Fragen beantwortet die @daggimaus halt nicht gerne. Auch das ist eine Ignoranz lt. ihrem Beschrieb.
Leg' doch mal ein bißchen Speck aus ...... das wirkt Wunder bei Mäusen .... lach ...


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:00:56

@daggimaus
Willensstärke ist das ? ..... bei uns Franken sagt man dazu "Ochsentour" ..... deswegen streiten wir auch kaum, der klaren Ausdrucksweise wegen, weißt Du ?
Und wie ist das bei Dir so, Frau daggimaus ?

Aber so sehr Du Dich auch anstrengst, Deine vermeintlich neue Chefin wird's Dir kaum danken - sie hat sich ja festgelegt mit ihrem bestätigten Vorurteil.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:05:12

So, so @daggimausi, da hat also Deine Freundin auch Vorurteile. Ist das zufällig diese hochwohlgeborene Wienerin ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:09:53

@daggimausi
war hat denn hier Abitur, außer Deiner Freundin ? und was hat es ihr genutzt ? nicht einmal strukturiert schreiben kann sie ? hätte da nicht Hauptschule auch gereicht für ein solches Ergebnis ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:13:45

@daggimaus
Dein Hinweis an mich war gar nicht nötig. Einige User hier wissen, daß ich Vorurteile gegen Österreicherinnen habe .... und diese Vorurteile wurden in diesem Blog nachhaltig bestätigt .... Gott, was bin ich froh :)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:21:17

@Kieselstein
nööö ..... als Maurer braucht man bloß eine g'scheite Brotzeit .... 2 Wammerl, 1 Brötchen, 1 Ring Fleischwurst und einen Boonekamp ....
Und als Behinderter braucht man noch einen gelben Zettel, damit man dauernd krank machen kann, wenn die Chefin unausstehlich wird .....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:28:44

@daggimausi
weil ich Rheinländerinnen über alles auf der Welt mag ...... schade, daß Du keine bist .... seufz.....

@Kieselstein
ist Deine Chefin etwa eine Schreckschraube ?

@CCKR
Geheimnisse sollte man aber nicht ohne Gegenleistung lüften ....grins.....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:36:08

@CCKR
Ein schriftliches Abkommen hast Du ? .... boah .... dann laß Dir diesen Blog mal eine Warnung sein ..... sobald der Monat herum ist, ist's augenblicklich vorbei mit der Herrlichkeit ...... dann kannst nur noch über Facebook mit ihm chatten ..... grins....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:41:55

@daggimausi
Du fragst wie ein Staatsanwalt .....
Ist Deine Freundin eine Türkin, oder hat sie nur aus Jux und Tollerei so einen Namen ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:51:46

@CCKR
nee, mit Abmahnungen kenne ich mich nicht aus. Ich sitze ja nicht im Vorstand und hätte über frische Luft für eine chattende Chefin zu befinden ....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 00:55:18

na, @daggimausi .... jetzt hast Du ja alle Sekretärinnen hier verjagt. Da hättest Du besser mal Deiner Freundin im November beim kündigen helfen sollen - so gut, wie Du das kannst. Hoffentlich ist sie jetzt nicht sauer auf Dich ..*g*


 

Roddy86 schrieb am 01.03.2010 um 07:44:35

man kann nur dankbar sein für die letzten kommentare...immerhin verstehe ich nun wieso man aus nem kleinen furz nen riesen knall macht.


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:32:16

Fuchsmajor, wir hatten nie Kontakt - oder besser gesagt, nur einseitigen. Du hast mich im Herbst etliche Male recht schleimig angeschrieben,ich hab dir nie geantwortet...weil Dein Image (Vorurteile etc.) dir voraneilte und ich nichts mit Dir zu tun haben wollte.


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:35:17

Mea Culpa..die Ausgleichszahlung pro Monat für die Nichteinstellung eines Behinderten ist nicht 2000, sondern 233 - also sozusagen ein staatlicher Anreiz.


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:37:12

Saturnkind, du kannst mir glauben, dass mir nichts lieber gewesen wäre, an dieser Stelle zu schreiben - die Vorurteile der anderen haben sich nicht bestätigt, sondern konnten zumindest in diesem Fall widerlegt werden. Leider war dem nicht so...


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:44:09

Fuchsmajor, was hat man dir angetan..Du hast mein volles Mitleid ...selten solche Postings voller Hass gelesen...aber damit disqualifizierst du dich nur selbst. Du schreibst ne Zusammenfassung über "Weltkonzern" - hab ich nie behauptet. Wir sind das Head Office einer europaweiten Association im medizinischen Bereich, der fast alle europ. Unis angehören...


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:49:28

Wenn ich die Zeit hätte, würde ich die Inkonsistenz der FM Aussagen sammeln - das beginnt schon - ich trete jedem Menschen ohne Vorurteile entgegen. Und dann schreibt man plötzlich vom Vorurteile gegen Österreichern etc. Kommentar überflüssig.


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 08:53:15

Und schaut Euch mal seine "Fähnlein im Wind"-Mentalität an. Seine ersten Postings waren voll unterstützend - und von einer Sekunde auf die andere schlug das ins Gegenteil um. Spricht für sehr für einen Menschen. Ausser er hat ne multiple Persönlichkeit.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:08:19

Guten Morgen, kleine putzige Aysha :)
Es tut mir sehr leid, daß Du nun soviel lesen mußt. Aber Dein Freund @daggimaus war gestern Abend so lustig unterwegs, daß es eine Wonne war, ein wenig an der Limmat zu spazieren.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:10:43

Wie schon in der Personalsache, ist Dir der Zusammenhang von Ursache und Wirkung fremd.
So muß Dir meine Teilnahme an diesem Blog als Fähnlein im Wind erscheinen ..... beklagte ich es etwa nicht, daß Du hier Irreführung betrieben hast mit Deiner bewußt falschen Darstellung der Dinge im Eingangstext ?? Erst durch Deine Kommentare kam allmählich das rechte Licht auf.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:12:42

Sprach ich davon vorurteilsfrei zu sein ? eben nicht !
Fremden Menschen gegenüber bei Null zu beginnen habe ich erwähnt, aber zugleich auf (seltene) Ausnahmen hingewiesen.


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 09:15:22

Halt, mir fällt was auf - was sich auch in anderen Weblogs zeigt - kaum war Thohom aufgetaucht, findet ne Persönlichkeitsveränderung in Fuchs statt. Vor dem scheinst du ordentlich Schiss zu haben oder täusche ich mich da???


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:17:09

und weil wir hier in einer Personalsache, also im Job, unterwegs sind, soll es an Genauigkeit nicht mangeln.
Eigens für Dich, putzige @Aysha, habe ich meinen Postausgang abgesucht.
Siehe da, einer @Aysha schrieb ich tatsächlich und erwies ihr höfliche Referenz am 01.September 2009 um 14.48 Uhr.
Es kann aber von einem Kontakt ebensowenig wie von einem Plural die Rede sein - es war nur eine einzige Mail. Und wenn Du unter "schleimig" sowas wie Anstand und Höflichkeit meinen solltest, dann war diese Mail so gewesen. Sind Dir diese Attribute etwa fremd ? - ich will es nicht hoffen im Interesse des Weltkonzern's und der angeschlossenen Universitäten.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:22:15

@Aysha
bist Du noch immer dabei, russischen Salat durch Vermischung allerlei komischer Sachen zu produzieren ?
Wenn Du genauer lesen würdest, wüßtest Du, daß ich nur vor @doro55 Schiß habe und meine Persönlichkeitsveränderung findet nur statt, wenn ein Schweinsbraten den Tisch des Hauses ziert.

Mir fiel übrigens auch etwas auf: Sekretärin .... das kommt wohl von Sekreten, die auf dem Schuh einer besonderen Chefin landen ......grinsel .....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:26:52

@Aysha
sagte ich nicht schon, daß Du Dich seit Anfang April 2009 nicht verändert hast ?
Wie könnte da das durch diesen Blog bewirkte Brainstorming einen Sinn für Dich haben ...... also weiterhin frisch-fromm-frei ......... Ursache & Wirkung unverständlich ....... russischer Salat ...... und falsche Anschuldigungen (einer ganzen Personengruppe) ......


 

Aysha schrieb am 01.03.2010 um 09:27:19

Uj, da schein ich ja einen richtigen Knopf gedrückt zu haben. Anyway. Herzlichen Dank für Deine vergnüglichen Postings, Fuchsmajor...ich wünsche Dir für die Zukunft alles Gute, viel Kreativität, ab und zu mal ne Dame, die auf Deine PMs antwortet - und ein Seminar in "Angstmanagement" bekoppelt mit "Ärgermanagement".Wirkt uU Wunder... Sonst gibts nur eins: 12 Monate Winterschlaf im Fuchsbau...Alles Gute!


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:31:33

Danke, liebe @Asyha :):) ..... Deine prächtigen Zukunftswünsche sind sehr willkommen :)
By the way ..... Du hast doch um 9.30 Uhr eine Konferenz auf Facebook ! ....... nur ein freundschaftlicher Hinweis, weil ja keine erinnernde Sekretärin mehr da ist ..... schmunzel .....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 09:53:56

@Kieselstein
das 15-Minuten-Budget für diesen Blog hat sie doch auch nicht annähernd eingehalten. Nichts wie Fehleinschätzungen im Weltkonzern .... ich bin entsetzt !! ..:)


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 11:53:56

Jetzt muß ich auch nochmal ein paar Worte loswerden.

Mich hat mal ein Türke gewaltig über`s Ohr gehauen. Nie wieder gehe ich in einem türkischen Geschäft einkaufen. Das sind alles Betrüger.

Und seitdem mir mein italienischer Friseur die Haare statt blond grün gefärbt, mißtraue ich allen Italienern. Die haben nicht anderes im Sinn, als meine Frisur zu verschandeln.

:-))))))))))


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 12:08:00

oh je .... es ist nun schon 12.00 Uhr vorbei.
Ich werde jetzt mal bei Facebook nachsehen, ob mich mein Chef schon vermißt ...... oder ob er für mich einen Kneipenbummel für heute eingeplant hat.
Solange ich noch im Probemonat bin, will ich mir ja nichts zu schulden kommen lassen ..... aber danach, da werde ich mein Recht auf Arbeit einfordern !! ...... grins......


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 12:16:11

ja, @doro55, man kann nicht genug aufpassen .... alle Menschen sind schlecht, wollen nur am Leder flicken, stellen Fallen auf, sind liederliche Scherenschleifer, Schlangenfänger, Kesselflicker und Brunnenputzer.
Man sollte überhaupt gar niemanden mehr einstellen und den Weltkonzern ganz alleine führen .... ohne diese 2 anderen Figuren, auf die man sich eh nicht verlassen kann, egal, wer sie sind. .............
(Vorsicht @Aysha: es ist nicht ironisch gemeint ..... grinsel...)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 12:27:29

@Kieselstein
ach, sie trägt HighHeels im Kuhstall ? .... deswegen nennt man sie also "messerscharf".
Warum regt sie sich dann so über die Spaghetti-Träger ihrer untergebenen geringfügig Beschäftigten auf ? Ist es etwa das Spieglein-Spieglein-an-der-Wand-Syndrom ?

Sie sollte vielleicht einen jungen, männlichen Buchhaltungs-Fuzzy einstellen .... der würde ihr aus Sorge um den Verlust seines Arbeitsplatzes unentwegt devot & treu ergeben Komplimente machen ...... vor allem, wenn er behindert ist. Dann wäre wenigstens das lästige Vorurteil wiederlegt ........


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 12:46:16

@messerscharfe Aysha
Heute vormittag habe ich meine Mail vom 01.09.09 an einen Verhaltensforscher geschickt mit der Frage, ob ich eine Antwort von Dir erwarten konnte.
Lies bitte selbst, was er schrieb:

Sehr geehrter Herr Fuchsmajor !
Die von Ihnen an das Individuum @Aysha verschickte Mail ist in ihrer Anlage nicht geeignet, einen Kontakt zu eröffnen und in Ermangelung jedweden Kwestschonmarks eine Antwort zu erlangen.
Die von Ihnen gewählten textlichen Formulierungen sind nach unserem Dafürhalten nicht allgemein verständlich. Sie korrespondieren mit den Eigenheiten der Zielperson und können nur von ihr verstanden werden. Aufgrund dessen, daß eine Rückfrage ausblieb, muß zwingend davon ausgegangen werden, daß der Mailinhalt de facto verstanden wurde.
Wir hoffen, Ihnen gedient zu haben und verbleiben
mit freundlichen Grüßen


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 12:53:00

ach, Du erinnerst Dich noch an sie ? ...... schmunzel ..... tja, bei den vielen Insidern ist dieser Blog nun auch nicht mehr allgemein verständlich.
Ist aber völlig egal - die gange Handlung in dieser verlodderten 3-Mann-Klitsche ist ja schon nicht verständlich.


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 12:59:35

Um nochmal auf diesen Türken zurückzukommen.
Alle meine Bekannten hatten mich gewarnt. Türken machen nur Scherereien. Ich habe aber nicht auf sie gehört und meinen Kopf durchgesetzt. Jetzt habe ich den Salat. Habe für einen PC, der nur 200 Euro wert war, 500 Euro bezahlt. Das finde ich unerhört. Mich so zu täuschen.
Dabei war so nett und freundlich. Wir haben uns eigentlich blendend verstanden.
Eine Unverschämtheit, mich so zu betrügen.
Ich hätte auf meine Freunde hören sollen und grundsätzlich nie irgendetwas bei Türken kaufen sollen.
Das werde ich nun auch nie wieder tun.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:04:18

@doro55
Hast Du denn nicht auf den Türken im PC-Aufsichtsamt gehört ? ...Quoten-Mustafa oder so ähnlich heißt er, glaube ich. Er hat Dir doch bestimmt auch davon abgeraten, irgend etwas bei einem Türken zu kaufen.
Ist das nicht paradox ?


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:09:13

ach, @Doro55 ..... es war wahrscheinlich zu wenig, daß Ihr Euch blendend verstanden hat.
Du hättest mit ihm Arm-in-Arm durch die Stadt schlendern sollen, im Schloßpark Schönbrunn flanieren und auf dem Prater Bruderschaft trinken müssen ...... nur so kannst Du die Funktionstüchtigkeit eines PC's sicher stellen.


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 13:12:21

Das finde ich aber jetzt echt gemein von euch. Nur weil ich immer noch so naiv und leichtgläubig bin, so auf mir herumzuhacken.
Schuld an meiner Misere haben einsdeutig dieser Türke und dieser Italiener. Meine Vorurteile haben sie jedenfalls bestätigt.
Daggimaus wird das bestimmt verstehen können.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:17:58

@doro55
ja, ich verstehe ..... ich kann sowieso den Anblick dieses Italieners partout nicht ertragen. Er muß sofort entsorgt werden und mit ihm alle anderen Italiener auch. Der ganze Stadtbezirk muß abgeriegelt werden und Zutritt erhalten nur Leute mit einer Plakette einer Vorurteilsorganisation mit angeschlossenen Universitäten.


 

Sajdoh schrieb am 01.03.2010 um 13:25:13

Es ist schon erstaunlisch, daß @Aysha soviele User/innen hier mit ihrem........Wiener Schmäh.........beschäftigen konnte. ;)))


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:30:38

@Sajdoh
Kommödien und Dschungel-Camp's laufen halt immer :)
Nur "Österreich sucht den Superstar" wäre langweilig .... der steht ja bereits fest ..... grins....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:32:36

@Kieselstein
für Pizza & Pasta müssen wir halt den Chinesen umschulen.
In unserer Branche sind Chinese und Italiener sowieso das gleiche bzw. treten in Personalunion auf.


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 13:34:37

Kiesel und Fuchsmajor euren Zynismus könnt ihr euch sparen. Ich habe mal meinen Freund gefragt was er von der ganzen Sache hält. Und der hat meine Meinung bestätigt. Auch wenn die ganze Sache schon zwei Jahre zurückligt. So kommt sie doch immer wieder hoch. Kann man doch eigentlich verstehen oder. Und Kiselstein was soll ich mit dem Kaffee. Den kannst du selber trinken. Oder dein andere Nick trinkt den. Es doch egal oder? Und Fuchsmajor warum magst du keine Italiener. Die sehen doch manchmal ganz hübsch aus. Naja ist wohl geschmackssache. Ich mag ja auch nicht alle Italiener und mein Freund auch nicht.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:42:49

@doro55
Dein Freund ist nicht mit Dir vergleichbar. Er ist in einer ganz anderen Position und wenn er nicht fähig zum pauschalisieren wäre, dann wackelt sein Stuhl.
Du aber sitzt fest im Sattel in dieser nunmehrigen 2-Mann-Klitsche und hast einen kometenhaften Aufstieg vor Dir, trotz dieser Lapalie.
Daß Dir diese Sache immer wieder hoch kommen wird, womöglich ein ganzes Leben lang, liegt nicht an Dir, sondern daran, daß es viel zu viele Italiener mit Spaghetti-Träger gibt ..... da muß ganz zwangsläufig die Galle überlaufen. Manische Gastritis nennt man das bei uns in der Veterinärmedizin. Ich bin aber keine Medizinerin und die Buchhalterin auch nicht und der Vorstand auch nicht.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 13:48:06

und noch was, @doro55:
Es ist nicht in Ordnung, daß Du uns als zynisch bezeichnest.
Du lieferst keine Fakten, schreibst einen wirren Blog, der bislang 57x unzulänglich nachgebessert wurde und verlangst, daß eine kleine geringfügig Beschäftigte völlig fehlerfrei für ihr Minigehalt arbeiten soll ohne auch nur einen einzigen Nachbesserungsbedarf.
Das ist es, warum ich wegen Dir zum Angstseminar einrücken muß .......


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 14:01:43

Tut mir leid, Fuchsmajor, aber dieser Türke und dieser Italiener haben einen ungeheuren Schaden in meiner Einnahmen-Ausgaben-Rechnung angerichtet. Ein Jahr habe ich gebraucht, um das alles wieder hinzubiegen und einen positiven cash flow zu erreichen. Und jetzt kommt auch noch das Finanzamt und verlangt einen Jahresabschluß.
Ich brauche unbedingt eine versierte Buchhalterin.
Aber nur auf 400 Euro Basis, sonst gerät der cash flow wieder ins Wackeln.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:03:23

@Kieselstein
Diesen Blog sollte man für den DJ Ötzi vertonen lassen ..... das wäre ein toller Stimmungs-, Party- und Karnevalshit - was meinst Du ?
Vor allem müßte dann die Chefin nicht so neidisch auf das Pflegegeld ihrer Mini-Jobberin sein.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:10:01

@doro55
da rennst Du bei mir offene Türen ein. Bei diesen exorbitanten Reisespesen kann es auch gar nicht anders sein, als daß ein Mainzelmännchen Bäume ausreißt, Chefsekretärin, Bilanzbuchhalterin und Phonotypistin gleichzeitig ist und hierfür nur 400 Euro zur Verfügung stehen. Für ihre Verhältnisse ist das sehr viel Geld, denn es gehört für 2 Std. Arbeit pro Woche. Die übrige Arbeitszeit ist bereits damit abgegolten, was ihr die Amelo's in die Tasche stecken. Außerdem soll es ihr doch gar nicht um Geld gehen, sondern um die Selbstbestätigung, in einer Weltfirma anwesend sein zu dürfen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:15:02

@Kieselstein
dafür bin ich mir zu schade ...... die gnä Frau möge lieber mal ihren messerscharfen Verstand einsetzen und das kleine 1x1 damit bedienen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:21:12

@Kieselstein
na, den Kaffeeautomaten bestimmt nicht ..... dafür muß sie ja erst wieder den Vorstand zusammen trommeln, um einen Hiwi einzustellen ...... nach eingehender Prüfung, versteht sich von selbst .....


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:26:08

@Kieselstein
das macht nix ..... in Wien werden die Touristen eh mit kaltem Kaffee abgezockt.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:28:02

Das muß ich jetzt brühwarm mal erzählen:
Ich war gerade bei Facebook. Mein Chef vermißt mich noch gar nicht ...... nur der Vorstand in Ontario weiß, daß ich heute blau mache. Ist das nicht rattenscharf ??


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:37:38

Heute Abend will mein Chef doch tatsächlich einen Kneipenbummel mit mir machen.
Hoffentlich blamiert er sich nicht, wenn er dort wieder einen russischen Salat bestellt.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:41:33

Ja - ich werde meinem Chef alle meine Reize angedeihen lassen; dafür hat er mich ja schließlich gegen alle Widerstände eingestellt ..... ich weiß, was ich ihm schuldig bin.
Ich werde ihn nur deswegen eines Tages enttäuschen, weil die anderen, die mich nicht mögen, in Ontario sind.


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 14:54:23

Also, ich gehe jetzt erstmal einkaufen, Obst und Gemüse. Bei meinem Freund, dem Kemal. Er ist zwar auch Türke, aber seine Waren sind immer taufrisch und die Preise sind annehmbar. Er würde nie einen Kunden über`s Ohr hauen.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 14:59:43

Ich gehe jetzt zu Papageno und werbe ihn an für die Mischmaschine. Ich habe Vertrauen zu ihm in die gestellte Aufgabe, er wird mich nicht enttäuschen und ich pfeife auf Vorurteile gegen die Personengruppe, der er angehört.


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 15:02:48

@Kieselstein
meinst Du, ob man es uns dankt, aus diesem lächerlichen Blog etwas lustiges gezaubert zu haben ? ......:):)


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 15:25:13

@Kiesel
Wie war das gleich nochmal mit deinen kognitiven Problemen?


 

doro55 schrieb am 01.03.2010 um 15:28:55

Ach, Kiesel, da kommst du schon noch drauf....*lach


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 15:34:00

Das Durcheinander hat durch diesen Blog eine ganz neue Qualität erlangt .....grins....


 

Roddy86 schrieb am 01.03.2010 um 15:35:09

@Kieselche

mensch bis du plööd...du führst selbstgespräche...*kopfschüttel*


 

heike69 schrieb am 01.03.2010 um 15:38:22

meinst Du, ob man es uns dankt, aus diesem lächerlichen Blog etwas lustiges gezaubert zu haben ? ......:):)

@Fuchs
ja hier haaalloo ich danke!!! Klasse arbeit.
Hab mich köstlich beim aufarbeiten der posts amüsiert :-)). Aber die Daggi dürft ihr nicht vergessen, die hat schließlich auch ganze arbeit geleistet. Muss man ihr lassen ;-)


 

heike69 schrieb am 01.03.2010 um 15:42:04

@Kiesel
du sollst arbeiten *mahnenden Zeigefinge heb* ;-)


 

heike69 schrieb am 01.03.2010 um 15:45:19

nur keinen neid frau kiesel *schmunzel*


 

Roddy86 schrieb am 01.03.2010 um 15:51:51

@Kieselchen

ist dafür nicht der @KM zuständig? *undschleunigststieftengeh*


 

Roddy86 schrieb am 01.03.2010 um 16:24:26

@Bonbon

du hast doch wohl keinen job als "möbelwächter" bekommen? ;)


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 16:35:26

@CCKR
wenn Du schon mal einkaufen gehst, könntest Du mir da bitte eine Augenbinde mitbringen ?
Weißt Du - ich muß demnächst eine Putzfrau einstellen und will mich nicht von ihrer Qualifikation blenden lassen ......


 

Fuchsmajor01 schrieb am 01.03.2010 um 16:40:07

@CCKR
danke ist nett von Dir...:)



Anmeldung

Passwort vergessen
Kostenlos Registrieren

 

Benutzer online: 170

Neue Mitglieder

Partnersuche ab 40 Jahren
Partnersuche für Christen
Handicap Netzwerk - Das Portal für Menschen mit und ohne Handicap