neue aktuelle karate news
31.07.2025 11:49
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28. Juli 2025
From B2C: Kneers zweite "World Games"
Vor drei Jahren war die heute 27-Jährige als Trainings-Partnerin in den USA mit von der Partie. In Chengdu ist die "European-Games"-Gewinnerin am 9. August gegen starke Konkurrenz gefordert.
2022: Jana Messerschmidt, Johanna Kneer und Shara Hubrich (von links)
2022: Jana Messerschmidt, Johanna Kneer und Shara Hubrich (von links)
Johanna Kneer weiß, wie es sich anfühlt, ein Teil der "World-Games"-Community zu sein: Vor drei Jahren gehörte die Ravensburgerin zur DKV-Delegation, die sich gen Birmingham im US-Bundesstaat Alabama aufgemacht hatte. Während Jasmin Jüttner (Kata), Shara Hubrich (-50 Kilogramm) und Jana Messerschmidt (-55 Kilogramm) an den Wettkämpfen teilnahmen, hatte Kneer den Part der Trainings-Partnerin übernommen.
Eröffnungs-Zeremonie "das absolute Highlight"
Obwohl die 27-Jährige, die aktuell in der Weltrangliste Platz drei belegt, nicht am Geschehen beteiligt gewesen war, hat sie das Flair der "World Games" genossen und noch in bester Erinnerung - vor allem die Eröffnungs-Zeremonie in einem Football-Stadion. "Das war das absolute Highlight", erinnert sich Kneer.
Untergebracht waren der DKV-Staff und die Athletinnen an einem College - zusammen mit Sportlerinnen und Sportlern anderer Sportarten. "Mit denen gemeinsam zu frühstücken, war schon cool. Und sich Faustball anzuschauen, ebenfalls", so Kneer.
Teilnahme an der Eröffnungs-Feier noch ungewiss
Ob die "European-Games"-Gewinnerin von 2023 in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm am 7. August auch in Chengdu an der Eröffnungs-Feier teilnehmen wird, ist noch ungewiss. Schließlich sind die Karate-Wettbewerbe für den 8. und 9. August terminiert.
Kneer selbst ist am 9. August gefordert. Ab 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) werden die Vorrunden ausgetragen. Die Halbfinals, für die sich die beiden Besten der zwei Vierer-Gruppen qualifizieren, ist für 17.10 Uhr (11.10 Uhr) angesetzt. Um Bronze geht es für die Unterlegenen der Semfinals um 18.15 Uhr (12.15 Uhr); Gold wird um 20.00 Uhr (14.00 Uhr) vergeben.
Dirk Kaiser
Johanna Kneer (links) bestreitet ihren Wettkampf am 9. August
Johanna Kneer (links) bestreitet ihren Wettkampf am 9. August
Kurz-Steckbrief
Geburts-Datum: 25.12.1997
Heimat-Verein: KJC Ravensburg
Wohnort: Ravensburg
Beginn mit Karate: 6 Jahre / KJC Ravensburg
Größte internationale Erfolge im Senioren-Bereich: sechsmalige Europameisterin, "European-Games"-Siegerin, mehrfache Premier-League-Gewinnerin
Vorbild im Karate: Lazar Boskovic (Heim-Trainer)
Vorbild allgemein: Da mich bis jetzt viele tolle Menschen inspiriert und geprägt haben, möchte und kann ich nicht nur eine Person nennen.
"Sind Teil von etwas Großem"
Was machen die "World Games" so besonders?
Johanna Kneer: "Da diese Veranstaltung nur alle vier Jahre stattfindet, ist der Qualifikations-Prozess für uns Karateka alles andere als leicht. Insofern sind die 'World Games' definitiv ein Höhepunkt in meiner bisherigen Karriere - zumal es schon immer ein großes Ziel von mir war, bei diesem Multisport-Event an den Start zu gehen. Karate ist eine so großartige, so sehenswerte Sportart: Die gehört auf die große Bühne. In Chengdu sind wir ein Teil von etwas Großem, neben vielen anderen tollen Sportarten."
Mit welcher Erwartungs-Haltung gehst Du in den Wettbewerb?
Johanna Kneer: "Ich möchte am 9. August meine beste Leistung abrufen. Aus diesem Grund habe ich mich sehr lange und sehr intensiv auf dieses Event vorbereitet. Ich freue mich riesig und bin glücklich, dabei sein zu können und um die Medaillen zu kämpfen."
"Werde versuchen, bei mir zu bleiben"
Die Konkurrenz ist extrem stark, gegen die meisten Athletinnen hast Du bereits gekämpft. Inwiefern hilft Dir Video-Material mit Blick auf die Vorbereitung?
Johanna Kneer: "Es ist in der Tat so, dass ich das Gros der Konkurrentinnen kenne. Lediglich die Chinesin und die Australierin sind für mich ein 'unbeschriebenes Blatt'. Obwohl wir um die Stärken und Schwächen wissen und Überraschungen so gut wie ausgeschlossen sind, werde ich mir Sequenzen aus bisherigen Duellen anschauen. Grundsätzlich bin ich allerdings ausschließlich auf mich fokussiert. Ich werde versuchen, während des Kampfes bei mir zu bleiben - egal, wie es gerade steht."
Ende Juni fand in Frankfurt die Einkleidung statt: Wie hat sich das für Dich angefühlt?
Johanna Kneer: "Leider konnte ich nicht vor Ort sein. Inzwischen habe ich aber meine Klamotten zugeschickt bekommen.
Johanna Knner - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Johanna Knner - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Es ist immer ein schönes und besonderes Gefühl, und die Vorfreude auf Chengdu steigt auf jeden Fall mit der Einkleidung."
Das Gespräch führte Dirk Kaiser
Bei den "World Games" 2022 gewann Sofya Berlutseva die Goldmedaille. Maria Torres Garcia wurde Zweite. Menna Shabaan Okila wurde auf Platz sieben notiert.
Die weiteren Teilnehmerinnen
Maria Torres Garcia (Spanien) *1
Sofya Berlutseva (Kasachstan) *2
Menna Shabaan Okila (Ägypten) *4
Clio Ferracuti (Italien) *5
Nancy Garcia (Frankreich) *11
Hannah Sullivan (Australien) *34
QiQi Xu (China) *nicht gelistet
* Aktuelle Position in der Weltrangliste
From B2C: Kneers zweite "World Games"
Vor drei Jahren war die heute 27-Jährige als Trainings-Partnerin in den USA mit von der Partie. In Chengdu ist die "European-Games"-Gewinnerin am 9. August gegen starke Konkurrenz gefordert.
2022: Jana Messerschmidt, Johanna Kneer und Shara Hubrich (von links)
2022: Jana Messerschmidt, Johanna Kneer und Shara Hubrich (von links)
Johanna Kneer weiß, wie es sich anfühlt, ein Teil der "World-Games"-Community zu sein: Vor drei Jahren gehörte die Ravensburgerin zur DKV-Delegation, die sich gen Birmingham im US-Bundesstaat Alabama aufgemacht hatte. Während Jasmin Jüttner (Kata), Shara Hubrich (-50 Kilogramm) und Jana Messerschmidt (-55 Kilogramm) an den Wettkämpfen teilnahmen, hatte Kneer den Part der Trainings-Partnerin übernommen.
Eröffnungs-Zeremonie "das absolute Highlight"
Obwohl die 27-Jährige, die aktuell in der Weltrangliste Platz drei belegt, nicht am Geschehen beteiligt gewesen war, hat sie das Flair der "World Games" genossen und noch in bester Erinnerung - vor allem die Eröffnungs-Zeremonie in einem Football-Stadion. "Das war das absolute Highlight", erinnert sich Kneer.
Untergebracht waren der DKV-Staff und die Athletinnen an einem College - zusammen mit Sportlerinnen und Sportlern anderer Sportarten. "Mit denen gemeinsam zu frühstücken, war schon cool. Und sich Faustball anzuschauen, ebenfalls", so Kneer.
Teilnahme an der Eröffnungs-Feier noch ungewiss
Ob die "European-Games"-Gewinnerin von 2023 in der Gewichtsklasse +68 Kilogramm am 7. August auch in Chengdu an der Eröffnungs-Feier teilnehmen wird, ist noch ungewiss. Schließlich sind die Karate-Wettbewerbe für den 8. und 9. August terminiert.
Kneer selbst ist am 9. August gefordert. Ab 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) werden die Vorrunden ausgetragen. Die Halbfinals, für die sich die beiden Besten der zwei Vierer-Gruppen qualifizieren, ist für 17.10 Uhr (11.10 Uhr) angesetzt. Um Bronze geht es für die Unterlegenen der Semfinals um 18.15 Uhr (12.15 Uhr); Gold wird um 20.00 Uhr (14.00 Uhr) vergeben.
Dirk Kaiser
Johanna Kneer (links) bestreitet ihren Wettkampf am 9. August
Johanna Kneer (links) bestreitet ihren Wettkampf am 9. August
Kurz-Steckbrief
Geburts-Datum: 25.12.1997
Heimat-Verein: KJC Ravensburg
Wohnort: Ravensburg
Beginn mit Karate: 6 Jahre / KJC Ravensburg
Größte internationale Erfolge im Senioren-Bereich: sechsmalige Europameisterin, "European-Games"-Siegerin, mehrfache Premier-League-Gewinnerin
Vorbild im Karate: Lazar Boskovic (Heim-Trainer)
Vorbild allgemein: Da mich bis jetzt viele tolle Menschen inspiriert und geprägt haben, möchte und kann ich nicht nur eine Person nennen.
"Sind Teil von etwas Großem"
Was machen die "World Games" so besonders?
Johanna Kneer: "Da diese Veranstaltung nur alle vier Jahre stattfindet, ist der Qualifikations-Prozess für uns Karateka alles andere als leicht. Insofern sind die 'World Games' definitiv ein Höhepunkt in meiner bisherigen Karriere - zumal es schon immer ein großes Ziel von mir war, bei diesem Multisport-Event an den Start zu gehen. Karate ist eine so großartige, so sehenswerte Sportart: Die gehört auf die große Bühne. In Chengdu sind wir ein Teil von etwas Großem, neben vielen anderen tollen Sportarten."
Mit welcher Erwartungs-Haltung gehst Du in den Wettbewerb?
Johanna Kneer: "Ich möchte am 9. August meine beste Leistung abrufen. Aus diesem Grund habe ich mich sehr lange und sehr intensiv auf dieses Event vorbereitet. Ich freue mich riesig und bin glücklich, dabei sein zu können und um die Medaillen zu kämpfen."
"Werde versuchen, bei mir zu bleiben"
Die Konkurrenz ist extrem stark, gegen die meisten Athletinnen hast Du bereits gekämpft. Inwiefern hilft Dir Video-Material mit Blick auf die Vorbereitung?
Johanna Kneer: "Es ist in der Tat so, dass ich das Gros der Konkurrentinnen kenne. Lediglich die Chinesin und die Australierin sind für mich ein 'unbeschriebenes Blatt'. Obwohl wir um die Stärken und Schwächen wissen und Überraschungen so gut wie ausgeschlossen sind, werde ich mir Sequenzen aus bisherigen Duellen anschauen. Grundsätzlich bin ich allerdings ausschließlich auf mich fokussiert. Ich werde versuchen, während des Kampfes bei mir zu bleiben - egal, wie es gerade steht."
Ende Juni fand in Frankfurt die Einkleidung statt: Wie hat sich das für Dich angefühlt?
Johanna Kneer: "Leider konnte ich nicht vor Ort sein. Inzwischen habe ich aber meine Klamotten zugeschickt bekommen.
Johanna Knner - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Johanna Knner - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Es ist immer ein schönes und besonderes Gefühl, und die Vorfreude auf Chengdu steigt auf jeden Fall mit der Einkleidung."
Das Gespräch führte Dirk Kaiser
Bei den "World Games" 2022 gewann Sofya Berlutseva die Goldmedaille. Maria Torres Garcia wurde Zweite. Menna Shabaan Okila wurde auf Platz sieben notiert.
Die weiteren Teilnehmerinnen
Maria Torres Garcia (Spanien) *1
Sofya Berlutseva (Kasachstan) *2
Menna Shabaan Okila (Ägypten) *4
Clio Ferracuti (Italien) *5
Nancy Garcia (Frankreich) *11
Hannah Sullivan (Australien) *34
QiQi Xu (China) *nicht gelistet
* Aktuelle Position in der Weltrangliste
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steinhuebelrene 01.08.2025 12:44
01. August 2025
Auf dem "Peak of Hongkong"
Vorbereitung auf die "World Games": Akklimatisierung weitestgehend abgeschlossen. Schlafprobleme noch nicht ganz behoben.
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
In diesem Blog halten wir Sie über die Aktivitäten der DKV-Crew in Hongkong auf dem Laufenden:
01.08.2025
Nachdem die Akklimatisierung an die äußeren Gegebenheiten weitestgehend abgeschlossen ist und die Vorbereitung "super läuft", wie Kumite-Bundestrainer Noah Bitsch zu berichten wusste, gönnte sich die DKV-Crew am Abend einen Team-Ausflug auf den "Peak of Hongkong", der eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und darüber hinaus beste Foto-Möglichkeiten bietet.
Dass Johanna Kneer und Co. derzeit noch mit Schlafproblemen zu kämpfen haben, hat weniger mit den Eindrücken vor Ort zu tun. Vielmehr hat sich der Organismus noch nicht zu 100 Prozent an die Zeit-Umstellung gewöhnt.
Auf dem "Peak of Hongkong"
Vorbereitung auf die "World Games": Akklimatisierung weitestgehend abgeschlossen. Schlafprobleme noch nicht ganz behoben.
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
In diesem Blog halten wir Sie über die Aktivitäten der DKV-Crew in Hongkong auf dem Laufenden:
01.08.2025
Nachdem die Akklimatisierung an die äußeren Gegebenheiten weitestgehend abgeschlossen ist und die Vorbereitung "super läuft", wie Kumite-Bundestrainer Noah Bitsch zu berichten wusste, gönnte sich die DKV-Crew am Abend einen Team-Ausflug auf den "Peak of Hongkong", der eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und darüber hinaus beste Foto-Möglichkeiten bietet.
Dass Johanna Kneer und Co. derzeit noch mit Schlafproblemen zu kämpfen haben, hat weniger mit den Eindrücken vor Ort zu tun. Vielmehr hat sich der Organismus noch nicht zu 100 Prozent an die Zeit-Umstellung gewöhnt.
steinhuebelrene 03.08.2025 08:15
02. August 2025
In der Familien-Tradition
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch tritt in die Fußstapfen ihrer älteren Geschwister und hofft, "am Ende mit einer Medaille im Gepäck nach Hause zu fahren".
Will es ihrem Bruder Noah gleichtun und eine Medaille bei den "World Games" gewinnen: Mia Bitsch
Will es ihrem Bruder Noah gleichtun und eine Medaille bei den "World Games" gewinnen: Mia Bitsch
Sie ist erst 21 Jahre jung und hat im Leistungsklassen-Bereich bereits vier Europameisterschafts-Titel gewonnen. Am 8. August kann Mia Bitsch möglicherweise einen weiteren Traum verwirklichen und sich bei den "World Games" in Chengdu mit einer Medaille in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm belohnen.
Es wäre die zweite für die drei Bitsch-Geschwister. 2013 hatte ihr älterer Bruder Noah (35), der jetzt als Kumite-Bundestrainer die Verantwortung trägt und seine jüngere Schwester in China coacht, in Cali (Kolumbien) Silber gewonnen.
Den Sprung aufs "World-Games"-Podium hingegen verpasst hatte ihre Schwester Jana Messerschmidt (geb. Bitsch). Die heute 34-Jährige war 2022 in Birmingham / Alabama nur knapp an der K.o.-Runde vorbeigeschrammt.
Ältere Schwester "größtes Vorbild und größter Fan"
Es sei für sie eine riesige Ehre, an der Veranstaltung teilzunehmen, an der auch ihr älterer Bruder und ihre ältere Schwester teilgenommen hätten, sagt Mia Bitsch - zumal Jana "mein größtes Vorbild und mein größter Fan ist". "Ich hoffe, dass ich eine genauso große Leidenschaft und Präsenz wie sie auf die Tatami bringen kann und vielleicht ein Vorbild für ein anderes kleines Mädchen sein werde, wie sie es für mich war und ist. Jana und Noah haben meinem jüngerem Ich gezeigt, was ich eines Tages erreichen kann und auf welchem Weg."
"Ganz heiße Ratschläge vor dem wichtigsten Wettkampf in unserer Sportart"
Und natürlich würden gerade jetzt - "vor diesem wichtigsten Wettkampf in unserer Sportart - noch mal ganz heiße Ratschläge verteilt. Wobei der wichtigste lautet: Hab' Spaß, genieße und nimm alles mit, was möglich ist".
Mia Bitschs Wettkämpfe sind für den 8. August terminiert. Ab 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) werden die Vorrunden ausgetragen. Die Halbfinals, für die sich die beiden Besten der zwei Vierer-Gruppen qualifizieren, ist für 17.15 Uhr (11.15 Uhr) angesetzt. Um Bronze geht es für die Unterlegenen der Semfinals um 18.25 Uhr (12.25 Uhr); Gold wird um 20.15 Uhr (14.15 Uhr) vergeben.
Dirk Kaiser
Mia Bitsch (rechts) geht mit der Empfehlung von vier EM-Titeln in der Leistungsklasse in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm an den Start
Mia Bitsch (rechts) geht mit der Empfehlung von vier EM-Titeln in der Leistungsklasse in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm an den Start
Kurz-Steckbrief
Geburts-Datum: 12.04.2004
Heimat-Verein: Bushido Waltershausen
Wohnort: Waltershausen
Beginn mit Karate: 2,5 Jahre / Bushido Waltershausen
Größte internationale Erfolge im Senioren-Bereich: Europameisterin im Einzel- und Team-Wettbewerb 2024 und 2025
Vorbild im Karate: Jana Messerschmidt und Noah Bitsch (Schwester und Bruder)
Vorbild allgemein: Mutter Bianca
"Ich werde jeden Moment genießen"
Was machen die "World Games" so besonders?
Mia Bitsch: "Sie finden nur alle vier Jahre statt, und es sind im Karate nur acht Athletinnen und Athleten pro Disziplin und Gewichtsklasse am Start. Da es sich um Multisport-Event handelt, sind es unsere Olympischen Spiele."
Mit welcher Erwartungs-Haltung gehst Du in den Wettbewerb?
Mia Bitsch: "Ich werde jeden Moment genießen und versuchen, das Feeling, das von dieser Veranstaltung ausgeht, zu spüren. Gleichwohl werde ich mit ganzem Fokus in den Wettkampf gehen und am Ende hoffentlich mit einer Medaille im Gepäck wieder nach Hause fahren."
"Ein unbeschreibliches Gefühl der Freude"
Wie sah die Vorbereitung im Detail aus?
Mia Bitsch: "Einerseits haben wir uns unter anderem in Ravensburg vorbereitet, andererseits bestreiten wir die unmittelbare Vorbereitung in Hongkong. Hinzu kamen spezielle Einheiten im Heim-Training, in denen mich auch mein Vater (Klaus, Anm. des Autors) sehr unterstützt hat, sowie Gegner-Analyse, ärztliche und physiotherapeutische Betreuung."
Ende Juni fand in Frankfurt die Einkleidung statt: Wie hat sich das für Dich angefühlt?
Mia Bitsch: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl der Freude. Auch die Kleidung zum ersten Mal anprobieren zu dürfen, war sehr emotional. Es ist ein Gefühl des Stolzes, weil man weiß, das dies das Ergebnis der eigenen Leistung ist.
Mia Bitsch - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Mia Bitsch - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)Zudem war es der erste Schritt einer beginnenden Reise - verbunden mit dem Erreichen des ersten Zieles: Die Qualifikation für die 'World Games'."
Das Gespräch führte Dirk Kaiser
Zudem war es der erste Schritt einer beginnenden Reise - verbunden mit dem Erreichen des ersten Zieles: Die Qualifikation für die 'World Games'."
In der Familien-Tradition
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch tritt in die Fußstapfen ihrer älteren Geschwister und hofft, "am Ende mit einer Medaille im Gepäck nach Hause zu fahren".
Will es ihrem Bruder Noah gleichtun und eine Medaille bei den "World Games" gewinnen: Mia Bitsch
Will es ihrem Bruder Noah gleichtun und eine Medaille bei den "World Games" gewinnen: Mia Bitsch
Sie ist erst 21 Jahre jung und hat im Leistungsklassen-Bereich bereits vier Europameisterschafts-Titel gewonnen. Am 8. August kann Mia Bitsch möglicherweise einen weiteren Traum verwirklichen und sich bei den "World Games" in Chengdu mit einer Medaille in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm belohnen.
Es wäre die zweite für die drei Bitsch-Geschwister. 2013 hatte ihr älterer Bruder Noah (35), der jetzt als Kumite-Bundestrainer die Verantwortung trägt und seine jüngere Schwester in China coacht, in Cali (Kolumbien) Silber gewonnen.
Den Sprung aufs "World-Games"-Podium hingegen verpasst hatte ihre Schwester Jana Messerschmidt (geb. Bitsch). Die heute 34-Jährige war 2022 in Birmingham / Alabama nur knapp an der K.o.-Runde vorbeigeschrammt.
Ältere Schwester "größtes Vorbild und größter Fan"
Es sei für sie eine riesige Ehre, an der Veranstaltung teilzunehmen, an der auch ihr älterer Bruder und ihre ältere Schwester teilgenommen hätten, sagt Mia Bitsch - zumal Jana "mein größtes Vorbild und mein größter Fan ist". "Ich hoffe, dass ich eine genauso große Leidenschaft und Präsenz wie sie auf die Tatami bringen kann und vielleicht ein Vorbild für ein anderes kleines Mädchen sein werde, wie sie es für mich war und ist. Jana und Noah haben meinem jüngerem Ich gezeigt, was ich eines Tages erreichen kann und auf welchem Weg."
"Ganz heiße Ratschläge vor dem wichtigsten Wettkampf in unserer Sportart"
Und natürlich würden gerade jetzt - "vor diesem wichtigsten Wettkampf in unserer Sportart - noch mal ganz heiße Ratschläge verteilt. Wobei der wichtigste lautet: Hab' Spaß, genieße und nimm alles mit, was möglich ist".
Mia Bitschs Wettkämpfe sind für den 8. August terminiert. Ab 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) werden die Vorrunden ausgetragen. Die Halbfinals, für die sich die beiden Besten der zwei Vierer-Gruppen qualifizieren, ist für 17.15 Uhr (11.15 Uhr) angesetzt. Um Bronze geht es für die Unterlegenen der Semfinals um 18.25 Uhr (12.25 Uhr); Gold wird um 20.15 Uhr (14.15 Uhr) vergeben.
Dirk Kaiser
Mia Bitsch (rechts) geht mit der Empfehlung von vier EM-Titeln in der Leistungsklasse in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm an den Start
Mia Bitsch (rechts) geht mit der Empfehlung von vier EM-Titeln in der Leistungsklasse in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm an den Start
Kurz-Steckbrief
Geburts-Datum: 12.04.2004
Heimat-Verein: Bushido Waltershausen
Wohnort: Waltershausen
Beginn mit Karate: 2,5 Jahre / Bushido Waltershausen
Größte internationale Erfolge im Senioren-Bereich: Europameisterin im Einzel- und Team-Wettbewerb 2024 und 2025
Vorbild im Karate: Jana Messerschmidt und Noah Bitsch (Schwester und Bruder)
Vorbild allgemein: Mutter Bianca
"Ich werde jeden Moment genießen"
Was machen die "World Games" so besonders?
Mia Bitsch: "Sie finden nur alle vier Jahre statt, und es sind im Karate nur acht Athletinnen und Athleten pro Disziplin und Gewichtsklasse am Start. Da es sich um Multisport-Event handelt, sind es unsere Olympischen Spiele."
Mit welcher Erwartungs-Haltung gehst Du in den Wettbewerb?
Mia Bitsch: "Ich werde jeden Moment genießen und versuchen, das Feeling, das von dieser Veranstaltung ausgeht, zu spüren. Gleichwohl werde ich mit ganzem Fokus in den Wettkampf gehen und am Ende hoffentlich mit einer Medaille im Gepäck wieder nach Hause fahren."
"Ein unbeschreibliches Gefühl der Freude"
Wie sah die Vorbereitung im Detail aus?
Mia Bitsch: "Einerseits haben wir uns unter anderem in Ravensburg vorbereitet, andererseits bestreiten wir die unmittelbare Vorbereitung in Hongkong. Hinzu kamen spezielle Einheiten im Heim-Training, in denen mich auch mein Vater (Klaus, Anm. des Autors) sehr unterstützt hat, sowie Gegner-Analyse, ärztliche und physiotherapeutische Betreuung."
Ende Juni fand in Frankfurt die Einkleidung statt: Wie hat sich das für Dich angefühlt?
Mia Bitsch: "Es war ein unbeschreibliches Gefühl der Freude. Auch die Kleidung zum ersten Mal anprobieren zu dürfen, war sehr emotional. Es ist ein Gefühl des Stolzes, weil man weiß, das dies das Ergebnis der eigenen Leistung ist.
Mia Bitsch - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)
Mia Bitsch - Copyright: Passai (Hendrik Willemsen)Zudem war es der erste Schritt einer beginnenden Reise - verbunden mit dem Erreichen des ersten Zieles: Die Qualifikation für die 'World Games'."
Das Gespräch führte Dirk Kaiser
Zudem war es der erste Schritt einer beginnenden Reise - verbunden mit dem Erreichen des ersten Zieles: Die Qualifikation für die 'World Games'."
steinhuebelrene 04.08.2025 12:33
04. August 2025
Daumen drücken am 8. und 9. August
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch und Johanna Kneer bestreiten ihre Vorrunden ab 13.20 Uhr. Umfangreiches Live-Stream-Angebot. Eva Mona Altmann in Doppel-Funktion.
Mia Bitsch und Johanna Kneer
Mia Bitsch und Johanna Kneer
Die sechsmalige Europameisterin und "European-Games"-Gewinnerin des Jahres 2023, Johanna Kneer (+68 Kilogramm), und die Doppel-Europameisterin der Jahre 2024 und 2025, Mia Bitsch (-55 Kilogramm), befinden sich derzeit in Hongkong, um sich auf die diesjährigen "World Games" im chinesischen Chengdu vorzubereiten.
Während die Weltranglisten-Zweite Mia Bitsch am 8. August um 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) erstmals gefordert ist, bestreitet Johanna Kneer, die Nummer drei der Welt, ihren Wettkampf am 9. August. Beginn der Vorrunde ist ebenfalls um 13.20 Uhr Ortszeit.
Im Anschluss daran folgen die Halbfinals, das Duell um Bronze und die Entscheidung über Gold und Silber. Gekämpft wird in zwei Vierer-Gruppen. Die beiden Besten der Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Runde.
Live-Stream mit bis zu 18 parallelen Feeds
Wer die Wettbewerbe verfolgen möchte, kann dies unter live.theworldgames.org tun. Der Live-Stream-Service bietet bis zu 18 parallele Feeds an. Highlights und Zusammenfassungen werden später ebenfalls bereitgestellt.
Good to know...
Die erste Ausgabe fand 1981 in Santa Clara (USA) statt. Acht Jahre später war Karlsruhe der erste deutsche Gastgeber. In vier Jahren hat die Stadt in Baden-Württemberg die Ehre, der erste Gastgeber zu sein, der zum zweiten Mal zum Zuge kommt. 2005 gastierten die "World Games" zudem in Duisburg. Dreimal war bislang noch kein Land in der Ausrichterrolle.
Die 20-Millionen-Einwohner-Stadt Chengdu in der südwestchinesischen Provinz Sichuan ist Austragungsort der 12. Auflage. Es ist das dritte Mal, dass Asien damit Schauplatz der "World Games" ist. 2001 gastierten diese in Akita (Japan), acht Jahre später in Kaohsiung (Taiwan).
Quelle: DOSB
Knie reagiert auf erhöhte Belastung
Ursprünglich hatte sich auch Reem Khamis (-61 Kilogramm) für die "World Games" qualifiziert. Doch die Doppel-Europameisterin und "European-Games"-Gewinnerin von 2023 hat ihre Teilnahme absagen müssen – weil ihr Knie auf die erhöhte Belastung in der Wettkampf-Vorbereitung reagiert hatte.
Zum Hintergrund: Im März dieses Jahres hatte sich die 22-Jährige im Premier-League-Finale von Hangzhou (China) einen Kreuzbandriss zugezogen. Obwohl der Genesungs-Prozess bei konservativer Behandlung sehr gut verlaufen war, hatte das "Hineinhören in den Körper" dazu geführt, das Highlight "schweren Herzens abzusagen", so Khamis.
Dirk Kaiser
Daumen drücken am 8. und 9. August
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch und Johanna Kneer bestreiten ihre Vorrunden ab 13.20 Uhr. Umfangreiches Live-Stream-Angebot. Eva Mona Altmann in Doppel-Funktion.
Mia Bitsch und Johanna Kneer
Mia Bitsch und Johanna Kneer
Die sechsmalige Europameisterin und "European-Games"-Gewinnerin des Jahres 2023, Johanna Kneer (+68 Kilogramm), und die Doppel-Europameisterin der Jahre 2024 und 2025, Mia Bitsch (-55 Kilogramm), befinden sich derzeit in Hongkong, um sich auf die diesjährigen "World Games" im chinesischen Chengdu vorzubereiten.
Während die Weltranglisten-Zweite Mia Bitsch am 8. August um 13.20 Uhr Ortszeit (7.20 Uhr deutscher Zeit) erstmals gefordert ist, bestreitet Johanna Kneer, die Nummer drei der Welt, ihren Wettkampf am 9. August. Beginn der Vorrunde ist ebenfalls um 13.20 Uhr Ortszeit.
Im Anschluss daran folgen die Halbfinals, das Duell um Bronze und die Entscheidung über Gold und Silber. Gekämpft wird in zwei Vierer-Gruppen. Die beiden Besten der Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Runde.
Live-Stream mit bis zu 18 parallelen Feeds
Wer die Wettbewerbe verfolgen möchte, kann dies unter live.theworldgames.org tun. Der Live-Stream-Service bietet bis zu 18 parallele Feeds an. Highlights und Zusammenfassungen werden später ebenfalls bereitgestellt.
Good to know...
Die erste Ausgabe fand 1981 in Santa Clara (USA) statt. Acht Jahre später war Karlsruhe der erste deutsche Gastgeber. In vier Jahren hat die Stadt in Baden-Württemberg die Ehre, der erste Gastgeber zu sein, der zum zweiten Mal zum Zuge kommt. 2005 gastierten die "World Games" zudem in Duisburg. Dreimal war bislang noch kein Land in der Ausrichterrolle.
Die 20-Millionen-Einwohner-Stadt Chengdu in der südwestchinesischen Provinz Sichuan ist Austragungsort der 12. Auflage. Es ist das dritte Mal, dass Asien damit Schauplatz der "World Games" ist. 2001 gastierten diese in Akita (Japan), acht Jahre später in Kaohsiung (Taiwan).
Quelle: DOSB
Knie reagiert auf erhöhte Belastung
Ursprünglich hatte sich auch Reem Khamis (-61 Kilogramm) für die "World Games" qualifiziert. Doch die Doppel-Europameisterin und "European-Games"-Gewinnerin von 2023 hat ihre Teilnahme absagen müssen – weil ihr Knie auf die erhöhte Belastung in der Wettkampf-Vorbereitung reagiert hatte.
Zum Hintergrund: Im März dieses Jahres hatte sich die 22-Jährige im Premier-League-Finale von Hangzhou (China) einen Kreuzbandriss zugezogen. Obwohl der Genesungs-Prozess bei konservativer Behandlung sehr gut verlaufen war, hatte das "Hineinhören in den Körper" dazu geführt, das Highlight "schweren Herzens abzusagen", so Khamis.
Dirk Kaiser
steinhuebelrene 06.08.2025 11:50
06. August 2025
"Die Stimmung im Team ist top!"
"World Games": Kompletter DKV-Staff in Chengdu eingetroffen. "Alle sind gesund und fit."
Ein Gebäude, in dem Karate-Devotionalien erworben werden können
In diesem Blog halten wir Sie über die Aktivitäten der DKV-Crew auf dem Laufenden:
06.08.2025
Mittlerweile ist der DKV-Staff in Chengdu angekommen und hat seine "Soll-Stärke" erreicht, da sich nun auch DKV-Präsident Wolfgang Weigert und DKV-Sportdirektor Martin Weber vor Ort befinden und den Wettkämpfen entgegenfiebern. "Die Stimmung im Team ist top! Alle sind gesund und fit – die Spiele können beginnen", berichtet Martin Weber.
Nachdem am Morgen leichtes Training angesagt war und die Rücken-Aufnäher auf die Jacken von Mia Bitsch und Johanna Kneer angebracht wurden, stehen am Nachmittag noch das "Coach & Athlete Familiarization" in der Wettkampf-Arena und ein weiteres Training auf der ToDo-Liste.
Eine Skulptur
Werbung im Außenbereich
Obschon noch letzte Dinge aufgebaut werden müssten, sei Chengdu zweifelsohne vorbereitet, so Weber. "Das alles ist ziemlich beeindruckend." Beeindruckend sei allerdings auch die drückende Wärme. "Daher war es richtig, dass sich das Team eine Woche lang in Hongkong vorbereitet und akklimatisiert hat."
Kontakt zu anderen Sportlerinnen und Sportlern habe man noch nicht so viel gehabt, da man abends erst sehr spät angekommen sei. "Hinzu kommt, dass zahlreiche Gruppen erst heute und morgen anreisen."
Europameisterin Mia Bitsch hat auch in China Großes vor
Unmittelbar vor den "World Games" hat Mia Bitsch der Hördunk-Redaktion von "Sport im Osten" Rede und Antwort gestanden.
Hier es geht zum Audio-Beitrag von "Sport im Osten"
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
"Die Stimmung im Team ist top!"
"World Games": Kompletter DKV-Staff in Chengdu eingetroffen. "Alle sind gesund und fit."
Ein Gebäude, in dem Karate-Devotionalien erworben werden können
In diesem Blog halten wir Sie über die Aktivitäten der DKV-Crew auf dem Laufenden:
06.08.2025
Mittlerweile ist der DKV-Staff in Chengdu angekommen und hat seine "Soll-Stärke" erreicht, da sich nun auch DKV-Präsident Wolfgang Weigert und DKV-Sportdirektor Martin Weber vor Ort befinden und den Wettkämpfen entgegenfiebern. "Die Stimmung im Team ist top! Alle sind gesund und fit – die Spiele können beginnen", berichtet Martin Weber.
Nachdem am Morgen leichtes Training angesagt war und die Rücken-Aufnäher auf die Jacken von Mia Bitsch und Johanna Kneer angebracht wurden, stehen am Nachmittag noch das "Coach & Athlete Familiarization" in der Wettkampf-Arena und ein weiteres Training auf der ToDo-Liste.
Eine Skulptur
Werbung im Außenbereich
Obschon noch letzte Dinge aufgebaut werden müssten, sei Chengdu zweifelsohne vorbereitet, so Weber. "Das alles ist ziemlich beeindruckend." Beeindruckend sei allerdings auch die drückende Wärme. "Daher war es richtig, dass sich das Team eine Woche lang in Hongkong vorbereitet und akklimatisiert hat."
Kontakt zu anderen Sportlerinnen und Sportlern habe man noch nicht so viel gehabt, da man abends erst sehr spät angekommen sei. "Hinzu kommt, dass zahlreiche Gruppen erst heute und morgen anreisen."
Europameisterin Mia Bitsch hat auch in China Großes vor
Unmittelbar vor den "World Games" hat Mia Bitsch der Hördunk-Redaktion von "Sport im Osten" Rede und Antwort gestanden.
Hier es geht zum Audio-Beitrag von "Sport im Osten"
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
Gute Laune auf dem "Peak of Hongkong": Martina Reil, Noah Bitsch, Johanna Kneer, Shara Hubrich, Hannah Riedel und Mia Bitsch
steinhuebelrene 07.08.2025 12:36
07. August 2025
Vorrunden-Gegnerinnen stehen fest
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch hätte es bei der Auslosung schwieriger antreffen können.
Hatte alle Trümpfe in der Hand und landete am Ende im Dreier-Vergleich auf Rang drei: Mia Bitsch
Über die Auslosung dürfte sich Mia Bitsch nicht beschweren können: Die Doppel-Europameisterin von Jerewan bekommt es in der Vorrunden-Gruppe A mit Rina Kodo (Japan), Hana Furumoto-Deshaies (Kanada) und der Lokalmatadorin Yuchun Wei (China) zu tun.
In der Gruppe B befinden sich Anzhelika Terliuga (Ukraine / Nummer 1 im WKF-Ranking), Ivet Goranova (Bulgarien / 3) und Tuba Yakan (Türkei / 5).
Dirk Kaiser
Vorrunden-Gegnerinnen stehen fest
"World Games" in Chengdu: Mia Bitsch hätte es bei der Auslosung schwieriger antreffen können.
Hatte alle Trümpfe in der Hand und landete am Ende im Dreier-Vergleich auf Rang drei: Mia Bitsch
Über die Auslosung dürfte sich Mia Bitsch nicht beschweren können: Die Doppel-Europameisterin von Jerewan bekommt es in der Vorrunden-Gruppe A mit Rina Kodo (Japan), Hana Furumoto-Deshaies (Kanada) und der Lokalmatadorin Yuchun Wei (China) zu tun.
In der Gruppe B befinden sich Anzhelika Terliuga (Ukraine / Nummer 1 im WKF-Ranking), Ivet Goranova (Bulgarien / 3) und Tuba Yakan (Türkei / 5).
Dirk Kaiser
steinhuebelrene 08.08.2025 10:44
08. August 2025
Mia Bitsch steht im Halbfinale
"World Games" in Chengdu: Doppel-Europameisterin nutzt nach erfolgreichem Protest ihre "zweite Chance". Nächste Gegnerin ist die Chilenin Valentina Toro Meneses.
Mia Bitsch (links) steht im Halbfinale der "World Games" - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) steht im Halbfinale der "World Games" - Copyright: Team D
Was für eine Dramatik, was für eine Wendung, was für ein Gefühls-Chaos! Nachdem es zunächst so ausgesehen hatte, als sollte Mia Bitsch den Einzug ins Halbfinale der "World Games" verpasst haben, hatte die Doppel-Europameisterin von Jerewan doch noch Grund zum Jubeln gehabt - weil der Protest ihres Bruders und Bundestrainers Noah Bitsch nach Beendigung des Kampfes gegen die Japanerin Rina Kodo, den Mia Bitsch vermeintlich mit 7:11 verloren hatte, erfolgreich gewesen war und sie die Fortführung bei noch 1:17 Minuten Restzeit mit 12:5 zu ihren Gunsten entschieden hatte.
Als Gruppen-Zweite hinter der überraschend starken Chinesin Yuchun Wei, die ungeschlagen ins Halbfinale eingezogen war, trifft Mia Bitsch in der Vorschluss-Runde nun auf die Chilenin Valentina Toro Meneses, die sich in der Gruppe B Platz eins vor Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga (Ukraine) und Tuba Yakan (Türkei) gesichert hatte. Die Olympia-Siegerin Ivet Goranova (Bulgarien) hatte ihren Start kurzfristig absagen müssen.
Mia Bitsch - Rina Kodo (Japan)
Von der Hölle in den Himmel: Mia Bitsch (rechts) gegen Rina Kodo - Copyright: Team D
Von der Hölle in den Himmel: Mia Bitsch (rechts) gegen Rina Kodo - Copyright: Team D
Die Ausgangslage vor dem letzten Vorrunden-Duell war klar gewesen: Sollte Mia Bitsch gewinnen oder ein Remis erzielen, würde sie Yuchun Wei, die in allen drei Kämpfen überzeugt hatte, ins Halbfinale folgen.
Was sich danach auf der Tatami abgespielt hatte, dürfte es in der Geschichte der "World Games" vermutlich so noch nicht gegeben haben: Nach Beendigung der regulären Kampfzeit und dem vermeintlichen 11:7-Triumph der Japanerin hatte es 1:17 Minuten "on top" gegeben - weil Noah Bitsch unmittelbar nach Beendigung des Kampfes Protest eingelegt hatte und diesem stattgegeben worden war.
Die Bilder des Tages von "Team D"
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
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"Der Punkt für Kodo hätte nicht gegeben werden dürfen"
Was war passiert? Beim Stand von 4:2 für Mia Bitsch (1:17 Minuten vor dem Ende) hatten die Judges der Deutschen einen Punkt zugesprochen. Da der japanische Coach jedoch den Video-Beweis gefordert hatte und die Kampfrichterinnen und Kampfrichter in dieser Situation auch Kodo einen Punkt gegeben hatten, war es mit der 5:3-Führung für Mia Bitsch weitergegangen.
Nur, und das war der Grund für den Protest gewesen, hatten die Judges den Video-Beweis falsch bewertet - weil die Kodo-Technik erst nach der Technik von Mia Bitsch erfolgt war. "Der Punkt für Kodo hätte somit nicht gegeben werden dürfen", wie DKV-Sportdirektor Martin Weber erklärte.
Somit war das Duell mit 1:17 Minuten Extra-Zeit und einer 5:2-Führung für die Doppel-Europameisterin fortgeführt worden. Ab diesem Zeitpunkt hatte das Aufeinandertreffen eine komplett andere Wendung genommen - zugunsten von Mia Bitsch, die ihre "zweite Chance" eindrucksvoll genutzt hatte.
Mia Bitsch - Hana Furumoto-Deshaies (Kanada)
Im zweiten Vorrunden-Duell gegen Hana Furumoto-Deshaies (links) hatte Mia Bitsch einen Start nach Maß hingelegt - Copyright: Team D
Im zweiten Vorrunden-Duell gegen Hana Furumoto-Deshaies (links) hatte Mia Bitsch einen Start nach Maß hingelegt - Copyright: Team D
Nach der Auftakt-Niederlage war Mia Bitsch gegen die Kanadierin unter Zugzwang gewesen. Schließlich wäre mit einer weiteren Niederlage das Erreichen der K.o.-Runde in weite Ferne gerückt. Doch die 21-Jährige hatte dem Druck standgehalten und sich bereits nach 70 Sekunden eine 5:0-Führung erkämpft.
Zwar war es Furumoto-Deshaies gelungen, 1:25 Minuten vor dem Ende auf 2:5 zu verkürzen. Zu mehr hatte es jedoch nicht gereicht, da Bitsch jegliche weitere Offensiv-Bemühungen ihrer Gegnerin unterbunden hatte.
Mia Bitsch - Yuchun Wei (China)
Mia Bitsch (links) hatte sich zum Auftakt der bärenstarken Chinesin Yuchun Wei geschlagen geben müssen - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) hatte sich zum Auftakt der bärenstarken Chinesin Yuchun Wei geschlagen geben müssen - Copyright: Team D
Der Auftakt-Kampf hatte es in sich gehabt - weil die Lokalmatadorin offensiv zu Werke gegangen war. Nachdem Mia Bitsch den ersten Angriff von Yuchun Wei cool gekontert hatte und mit 1:0 in Führung gegangen war, hatte die Chinesin noch intensiver auf "Attacke" gesetzt - und war durch die erste von insgesamt drei Ippon-Wertungen mit 3:1 in Führung gegangen.
Indes: 19 Sekunden vor Schluss war Mia Bitsch wieder im "Lead" gewesen - doch das 4:3 der Deutschen sollte nur zehn Sekunden Bestand gehabt haben. Mit ihrer zweiten Drei-Punkte-Wertung hatte die wie entfesselt kämpfende Wei das Publikum auf ihre Seite gebracht. Drei Sekunden vor dem Ende hatte sie schließlich den "Sack" zugemacht.
Dirk Kaiser
Mia Bitsch steht im Halbfinale
"World Games" in Chengdu: Doppel-Europameisterin nutzt nach erfolgreichem Protest ihre "zweite Chance". Nächste Gegnerin ist die Chilenin Valentina Toro Meneses.
Mia Bitsch (links) steht im Halbfinale der "World Games" - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) steht im Halbfinale der "World Games" - Copyright: Team D
Was für eine Dramatik, was für eine Wendung, was für ein Gefühls-Chaos! Nachdem es zunächst so ausgesehen hatte, als sollte Mia Bitsch den Einzug ins Halbfinale der "World Games" verpasst haben, hatte die Doppel-Europameisterin von Jerewan doch noch Grund zum Jubeln gehabt - weil der Protest ihres Bruders und Bundestrainers Noah Bitsch nach Beendigung des Kampfes gegen die Japanerin Rina Kodo, den Mia Bitsch vermeintlich mit 7:11 verloren hatte, erfolgreich gewesen war und sie die Fortführung bei noch 1:17 Minuten Restzeit mit 12:5 zu ihren Gunsten entschieden hatte.
Als Gruppen-Zweite hinter der überraschend starken Chinesin Yuchun Wei, die ungeschlagen ins Halbfinale eingezogen war, trifft Mia Bitsch in der Vorschluss-Runde nun auf die Chilenin Valentina Toro Meneses, die sich in der Gruppe B Platz eins vor Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga (Ukraine) und Tuba Yakan (Türkei) gesichert hatte. Die Olympia-Siegerin Ivet Goranova (Bulgarien) hatte ihren Start kurzfristig absagen müssen.
Mia Bitsch - Rina Kodo (Japan)
Von der Hölle in den Himmel: Mia Bitsch (rechts) gegen Rina Kodo - Copyright: Team D
Von der Hölle in den Himmel: Mia Bitsch (rechts) gegen Rina Kodo - Copyright: Team D
Die Ausgangslage vor dem letzten Vorrunden-Duell war klar gewesen: Sollte Mia Bitsch gewinnen oder ein Remis erzielen, würde sie Yuchun Wei, die in allen drei Kämpfen überzeugt hatte, ins Halbfinale folgen.
Was sich danach auf der Tatami abgespielt hatte, dürfte es in der Geschichte der "World Games" vermutlich so noch nicht gegeben haben: Nach Beendigung der regulären Kampfzeit und dem vermeintlichen 11:7-Triumph der Japanerin hatte es 1:17 Minuten "on top" gegeben - weil Noah Bitsch unmittelbar nach Beendigung des Kampfes Protest eingelegt hatte und diesem stattgegeben worden war.
Die Bilder des Tages von "Team D"
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
World Games Chengdu - Mia Bitsch
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"Der Punkt für Kodo hätte nicht gegeben werden dürfen"
Was war passiert? Beim Stand von 4:2 für Mia Bitsch (1:17 Minuten vor dem Ende) hatten die Judges der Deutschen einen Punkt zugesprochen. Da der japanische Coach jedoch den Video-Beweis gefordert hatte und die Kampfrichterinnen und Kampfrichter in dieser Situation auch Kodo einen Punkt gegeben hatten, war es mit der 5:3-Führung für Mia Bitsch weitergegangen.
Nur, und das war der Grund für den Protest gewesen, hatten die Judges den Video-Beweis falsch bewertet - weil die Kodo-Technik erst nach der Technik von Mia Bitsch erfolgt war. "Der Punkt für Kodo hätte somit nicht gegeben werden dürfen", wie DKV-Sportdirektor Martin Weber erklärte.
Somit war das Duell mit 1:17 Minuten Extra-Zeit und einer 5:2-Führung für die Doppel-Europameisterin fortgeführt worden. Ab diesem Zeitpunkt hatte das Aufeinandertreffen eine komplett andere Wendung genommen - zugunsten von Mia Bitsch, die ihre "zweite Chance" eindrucksvoll genutzt hatte.
Mia Bitsch - Hana Furumoto-Deshaies (Kanada)
Im zweiten Vorrunden-Duell gegen Hana Furumoto-Deshaies (links) hatte Mia Bitsch einen Start nach Maß hingelegt - Copyright: Team D
Im zweiten Vorrunden-Duell gegen Hana Furumoto-Deshaies (links) hatte Mia Bitsch einen Start nach Maß hingelegt - Copyright: Team D
Nach der Auftakt-Niederlage war Mia Bitsch gegen die Kanadierin unter Zugzwang gewesen. Schließlich wäre mit einer weiteren Niederlage das Erreichen der K.o.-Runde in weite Ferne gerückt. Doch die 21-Jährige hatte dem Druck standgehalten und sich bereits nach 70 Sekunden eine 5:0-Führung erkämpft.
Zwar war es Furumoto-Deshaies gelungen, 1:25 Minuten vor dem Ende auf 2:5 zu verkürzen. Zu mehr hatte es jedoch nicht gereicht, da Bitsch jegliche weitere Offensiv-Bemühungen ihrer Gegnerin unterbunden hatte.
Mia Bitsch - Yuchun Wei (China)
Mia Bitsch (links) hatte sich zum Auftakt der bärenstarken Chinesin Yuchun Wei geschlagen geben müssen - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) hatte sich zum Auftakt der bärenstarken Chinesin Yuchun Wei geschlagen geben müssen - Copyright: Team D
Der Auftakt-Kampf hatte es in sich gehabt - weil die Lokalmatadorin offensiv zu Werke gegangen war. Nachdem Mia Bitsch den ersten Angriff von Yuchun Wei cool gekontert hatte und mit 1:0 in Führung gegangen war, hatte die Chinesin noch intensiver auf "Attacke" gesetzt - und war durch die erste von insgesamt drei Ippon-Wertungen mit 3:1 in Führung gegangen.
Indes: 19 Sekunden vor Schluss war Mia Bitsch wieder im "Lead" gewesen - doch das 4:3 der Deutschen sollte nur zehn Sekunden Bestand gehabt haben. Mit ihrer zweiten Drei-Punkte-Wertung hatte die wie entfesselt kämpfende Wei das Publikum auf ihre Seite gebracht. Drei Sekunden vor dem Ende hatte sie schließlich den "Sack" zugemacht.
Dirk Kaiser
steinhuebelrene 08.08.2025 17:04
08. August 2025
Mia Bitsch auf dem "World-Games"-Thron
Doppel-Europameisterin bezwingt im Finale von Chengdu die Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga mit 3:1 und feiert den bislang größten Triumph in ihrer noch jungen Laufbahn.
Mia Bitsch (links) - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) - Copyright: Team D
Update
Die neue "World-Games"-Siegerin in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm kommt aus Deutschland und heißt Mia Bitsch. Im Finale von Chengdu setzte sich die Doppel-Europameisterin von 2025 mit 3:1 gegen Anzhelika Terliuga durch. 2022 hatte die Ukrainerin in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama den Titel gewonnen.
Mia Bitsch, 21, ist somit die neunte "World-Games"-Gewinnerin aus Deutschland in der Historie der Multisport-Veranstaltung, die 1981 in Santa Clara / USA ihre Premiere feierte.
Nach dem Erfolg über Terliuga war die Thüringerin umgehend in die Arme ihres Bruders Noah gelaufen. Der aktuelle Bundestrainer für den Kumite-Bereich hatte 2013 in Cali (Kolumbien) die Silbermedaille gewonnen.
Mia Bitsch - Anzhelika Terliuga (Ukraine)
Es war ein Finale gewesen, in dem beide Konkurrentinnen darauf bedacht gewesen waren, keine Fehler zu begehen. So hatte das "Abtasten" sage und schreibe 1:50 Minuten gedauert - was den Finalistinnen jeweils drei Verwarnungen wegen Passivität eingebracht hatte.
Danach war es Mia Bitsch gewesen, die sich erstmals mit Terliuga gemessen hatte, die die Initiative ergriffen hatte - und dafür belohnt worden war: 27 Sekunden vor dem Ende hatte ihr eine Technik zum Kopf der Ukrainerin eine Ippon-Wertung eingebracht.
Entscheidende Aktion 27 Sekunde vor dem Ende
Mit dieser Aktion hatte sie Terliuga, die 2019 bei den "European Games" in Minsk die Schwester von Mia Bitsch, Jana Messerschmidt, im Halbfinale mit 8:2 bezwungen hatte, derart unter Zugzwang gesetzt, dass ihr lediglich noch ein Punkt gelingen sollte.
Nach Beendigung des Gold-Duells hatten es für die Bitsch'schen Glücksgefühle kein Halten mehr gegeben - und mit lautem Jubel war der bislang größte Triumph in ihrer noch jungen Laufbahn gefeiert worden.
Feierte den größten Triumph ihrer bisherigen Laufbahn: Mia Bitsch (Zweite von links) - Copyright: Team D
Feierte den größten Triumph ihrer bisherigen Laufbahn: Mia Bitsch (Zweite von links) - Copyright: Team D
Update:
Nach einer grandiosen Semifinal-Leistung steht Mia Bitsch im Finale der "World Games". In dem trifft sie auf die Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga aus der Ukraine, die im zweiten Halbfinale die Chinesin Yuchun Wei mit 4:3 bezwang.
Damit steht bereits jetzt fest, dass es nach 2013 - damals hatten in Cali (Kolumbien) Jonathan Horne Gold und Noah Bitsch Silber gewonnen - wieder eine Medaille für den DKV geben wird.
In der Damen-Konkurrenz ist es die erste Medaille seit 2009. Vor 16 Jahren hatte Silvia Sperner in Kaohsiung (Taipeh) in der Gewichtsklasse +60 Kilogramm Bronze geholt.
Mia Bitsch - Valentina Toro Meneses
Wie nervenstark die 21-jährige Thüringerin gewesen war, hatte sie im Halbfinale einmal mehr unter Beweis gestellt: Obwohl sich beide Kontrahentinnen rund 90 Sekunden lang belauert hatten und die Chilenin mit 1:0 und 3:1 in Führung gelegen hatte, hatte sich Mia Bitsch nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Nach dem Ausgleich zum 3:3 hatte sie noch einen Punkt erzielen müssen, da Valentina Toro Meneses den Vorteil des Senshu hatte. Und Mia Bitsch hatte "geliefert" - sechs Sekunden vor dem Ende zum 4:3 und kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit einem Ippon zum 7:3.
Mia Bitsch auf dem "World-Games"-Thron
Doppel-Europameisterin bezwingt im Finale von Chengdu die Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga mit 3:1 und feiert den bislang größten Triumph in ihrer noch jungen Laufbahn.
Mia Bitsch (links) - Copyright: Team D
Mia Bitsch (links) - Copyright: Team D
Update
Die neue "World-Games"-Siegerin in der Gewichtsklasse -55 Kilogramm kommt aus Deutschland und heißt Mia Bitsch. Im Finale von Chengdu setzte sich die Doppel-Europameisterin von 2025 mit 3:1 gegen Anzhelika Terliuga durch. 2022 hatte die Ukrainerin in Birmingham im US-Bundesstaat Alabama den Titel gewonnen.
Mia Bitsch, 21, ist somit die neunte "World-Games"-Gewinnerin aus Deutschland in der Historie der Multisport-Veranstaltung, die 1981 in Santa Clara / USA ihre Premiere feierte.
Nach dem Erfolg über Terliuga war die Thüringerin umgehend in die Arme ihres Bruders Noah gelaufen. Der aktuelle Bundestrainer für den Kumite-Bereich hatte 2013 in Cali (Kolumbien) die Silbermedaille gewonnen.
Mia Bitsch - Anzhelika Terliuga (Ukraine)
Es war ein Finale gewesen, in dem beide Konkurrentinnen darauf bedacht gewesen waren, keine Fehler zu begehen. So hatte das "Abtasten" sage und schreibe 1:50 Minuten gedauert - was den Finalistinnen jeweils drei Verwarnungen wegen Passivität eingebracht hatte.
Danach war es Mia Bitsch gewesen, die sich erstmals mit Terliuga gemessen hatte, die die Initiative ergriffen hatte - und dafür belohnt worden war: 27 Sekunden vor dem Ende hatte ihr eine Technik zum Kopf der Ukrainerin eine Ippon-Wertung eingebracht.
Entscheidende Aktion 27 Sekunde vor dem Ende
Mit dieser Aktion hatte sie Terliuga, die 2019 bei den "European Games" in Minsk die Schwester von Mia Bitsch, Jana Messerschmidt, im Halbfinale mit 8:2 bezwungen hatte, derart unter Zugzwang gesetzt, dass ihr lediglich noch ein Punkt gelingen sollte.
Nach Beendigung des Gold-Duells hatten es für die Bitsch'schen Glücksgefühle kein Halten mehr gegeben - und mit lautem Jubel war der bislang größte Triumph in ihrer noch jungen Laufbahn gefeiert worden.
Feierte den größten Triumph ihrer bisherigen Laufbahn: Mia Bitsch (Zweite von links) - Copyright: Team D
Feierte den größten Triumph ihrer bisherigen Laufbahn: Mia Bitsch (Zweite von links) - Copyright: Team D
Update:
Nach einer grandiosen Semifinal-Leistung steht Mia Bitsch im Finale der "World Games". In dem trifft sie auf die Titelverteidigerin Anzhelika Terliuga aus der Ukraine, die im zweiten Halbfinale die Chinesin Yuchun Wei mit 4:3 bezwang.
Damit steht bereits jetzt fest, dass es nach 2013 - damals hatten in Cali (Kolumbien) Jonathan Horne Gold und Noah Bitsch Silber gewonnen - wieder eine Medaille für den DKV geben wird.
In der Damen-Konkurrenz ist es die erste Medaille seit 2009. Vor 16 Jahren hatte Silvia Sperner in Kaohsiung (Taipeh) in der Gewichtsklasse +60 Kilogramm Bronze geholt.
Mia Bitsch - Valentina Toro Meneses
Wie nervenstark die 21-jährige Thüringerin gewesen war, hatte sie im Halbfinale einmal mehr unter Beweis gestellt: Obwohl sich beide Kontrahentinnen rund 90 Sekunden lang belauert hatten und die Chilenin mit 1:0 und 3:1 in Führung gelegen hatte, hatte sich Mia Bitsch nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Nach dem Ausgleich zum 3:3 hatte sie noch einen Punkt erzielen müssen, da Valentina Toro Meneses den Vorteil des Senshu hatte. Und Mia Bitsch hatte "geliefert" - sechs Sekunden vor dem Ende zum 4:3 und kurz vor Ablauf der Kampfzeit mit einem Ippon zum 7:3.
Jetzt
Erstes Ziel: "schnelle Akklimatisierung"
DKV-Crew hat in Hongkong bereits eine Trainings-Einheit absolviert. Gewöhnungsbedürftige klimatische Bedingungen.
Lee Hob, Noah Bitsch, Hannah Riedel, Johanna Kneer, Mia Bitsch, Shara Hubrich und Martina Reil sind wohlbehalten in Hongkong angekommen
Lee Hob, Noah Bitsch, Hannah Riedel, Johanna Kneer, Mia Bitsch, Shara Hubrich und Martina Reil sind wohlbehalten in Hongkong angekommen
In diesem Blog halten wir Sie über die Aktivitäten der DKV-Crew in Hongkong auf dem Laufenden:
30.07.2025
Nach einem rund zwölfstündigen Flug von Frankfurt aus sind Mia Bitsch, Johanna Kneer, Bundestrainer Noah Bitsch, Physiotherapeutin Martina Reil und die beiden Trainings-Partnerinnen Hannah Riedel und Shara Hubrich wohlbehalten in Hongkong gelandet. Im Gegensatz zu Deutschland liegen die Temperaturen in der Sieben-Millionen-Metropole bei 32 Grad (bei einer Luftfeuchtigkeit von mehr als 80 Prozent).
Als Trainings-Stätte wurde das Dojo von Lee Hob auserkoren - einem ehemaligen Mitglied der Nationalmannschaft Hongkongs. Nachdem ihm von Seiten des DKV Geschenke überreicht worden waren, fand bereits eine lockere Einheit statt - mit dem Ziel, "dass wir uns so schnell wie möglich akklimatisieren", so Noah Bitsch.
Dirk Kaiser