Begleithunde
16.09.2025 13:29
Begleithunde
16.09.2025 13:29
Begleithunde
Ganz kurz zum Thema Begleithund: Hunde, und das ist nachgewiesen, passen sich recht schnell dem jeweiligen emotionalen und seelischen Zustand des Sozialpartners an. Somit ist, zumindest im Fall von Vrono und ihrer komplexen Symptomatik, von der Anschaffung eines solchen abzuraten - zumindest im Interesse des Hundes! Das soll kein Blog sein sondern lediglich ein Hinweis da dies beim Anraten, auch von Fachleuten aus Psychologie und Psychatrie häufig aufgrund von Wissensdefiziten nicht berücksichtigt wird und sich dadurch meist eine Tierschutz-Relevanz ergibt.
Kommentare
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CookieJulez 16.09.2025 13:34
Hast du Artikel dazu, wo ich das nachlesen kann?
Kameliendame 16.09.2025 13:56
https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S016815912400251X
Leider nur in English verfügbar
Leider nur in English verfügbar
CookieJulez 16.09.2025 14:01
Danke, Kameliendame.
Ich hab mal nur die Zusammenfassung gelesen.
Speziell um Therapiehunde geht's da aber nicht, sondern um 'normale' Hunde - und zwar beim Tierarzt.
Ich hab mal nur die Zusammenfassung gelesen.
Speziell um Therapiehunde geht's da aber nicht, sondern um 'normale' Hunde - und zwar beim Tierarzt.
vrono 16.09.2025 14:02
Hey.. ich mach das mit Hund aus Gründen nicht… Würde es nie tun.
Habe aber auch meine Probleme, weil Tierschutz oft höher geschrieben wird als Menschenschutz und oft die Diagnose über einem hängt und das Individuum unter ihr übersehen wird.
Ich würde gerne meinen Kater als Begleittier anmelden können - Katzen passen sich nicht unbedingt an. Und ein Mensch kann sich wiederum auch gut an ein Tier anpassen.
Mein Rat wäre einfach in jedem Fall - ausprobieren und einen Plan B und C für das Tier haben, falls es nicht funktioniert… direkt Vermeiden engt oft mehr ein, als es vielleicht müsste, wenn man sich traut..
Ich habe einen blinden Kater adoptiert, damit ich keinem Tier eine Wohnungshaltung zumuten muss, dem es nicht gut tut.
Jetzt erklär aber mal einem Kater, dass er blind ist. Also im Grunde bin ich gut damit beschäftigt, den Kleinen zu beschäftigen, weil er keinen Artgenossen hat und verhaltensauffällig ist, was wir langsam in den Griff bekommen.
Einen Hund anschaffen bei Depression würde ich bei jedem gut überlegen, aber die habe ich (noch) nicht.
Und rein von der Diagnose her ist auch jeder Mensch unterschiedlich im Umgang damit - also würde ich Tierhaltung bei keinem Menschen per se ausschließen, nur weil Ärzte davon abraten.
Und gut über Tierhaltung nachzudenken wäre auch jedem ‚Normalo‘ anzuraten.
Habe aber auch meine Probleme, weil Tierschutz oft höher geschrieben wird als Menschenschutz und oft die Diagnose über einem hängt und das Individuum unter ihr übersehen wird.
Ich würde gerne meinen Kater als Begleittier anmelden können - Katzen passen sich nicht unbedingt an. Und ein Mensch kann sich wiederum auch gut an ein Tier anpassen.
Mein Rat wäre einfach in jedem Fall - ausprobieren und einen Plan B und C für das Tier haben, falls es nicht funktioniert… direkt Vermeiden engt oft mehr ein, als es vielleicht müsste, wenn man sich traut..
Ich habe einen blinden Kater adoptiert, damit ich keinem Tier eine Wohnungshaltung zumuten muss, dem es nicht gut tut.
Jetzt erklär aber mal einem Kater, dass er blind ist. Also im Grunde bin ich gut damit beschäftigt, den Kleinen zu beschäftigen, weil er keinen Artgenossen hat und verhaltensauffällig ist, was wir langsam in den Griff bekommen.
Einen Hund anschaffen bei Depression würde ich bei jedem gut überlegen, aber die habe ich (noch) nicht.
Und rein von der Diagnose her ist auch jeder Mensch unterschiedlich im Umgang damit - also würde ich Tierhaltung bei keinem Menschen per se ausschließen, nur weil Ärzte davon abraten.
Und gut über Tierhaltung nachzudenken wäre auch jedem ‚Normalo‘ anzuraten.
CookieJulez 16.09.2025 14:04
Das ist ja ein bisschen ne andere Situation. Der Hund hat Angst vor dem Arzt und der Halter hat Angst um den Hund.
Bei nem Therapiehund hat der Hund ja selbst keine Stress-Situation, sondern nur der Halter.
Bei nem Therapiehund hat der Hund ja selbst keine Stress-Situation, sondern nur der Halter.
vrono 16.09.2025 14:27
Geil - aber vermutlich nur mit Behindertengrad?
Man darf ja auch nen behinderten Menschen nicht als Begleitperson nutzen (soweit ich verstanden habe) - finde ich völlig verkehrt.
Man darf ja auch nen behinderten Menschen nicht als Begleitperson nutzen (soweit ich verstanden habe) - finde ich völlig verkehrt.
vrono 16.09.2025 14:29
Aber hey - Nachbarschaftshilfe hat jetzt endlich geklappt (seit Dezember such ich ja nach Möglichkeiten) also geht gleich eine nette junge Dame mit mir Gassi und ich spiel den Hund 🥳
Kann Nachbarschaftshilfe nur empfehlen (wenn die einen nicht vergessen).
Kann Nachbarschaftshilfe nur empfehlen (wenn die einen nicht vergessen).
vrono 16.09.2025 15:04
„benötigen Sie ein ärztliches Schreiben von einem psychischen Facharzt, das bestätigt, dass Ihr Tier eine notwendige Unterstützung für Ihre psychische Erkrankung darstellt“
Und da ist es wieder.. Facharzt das Nadelör…
Und da ist es wieder.. Facharzt das Nadelör…
Wonni 16.09.2025 15:20
Gibt es bei dir vor Ort eine Klinik mit Institutsambulanz @vrono? Vielleicht wäre dies noch eine Möglichkeit fachärztlich "versorgt" zu sein.
Kameliendame 16.09.2025 16:09
@cookiejulez: Es ist die einzige saubere und wissenschaftliche Untersuchung zu diesem Thema. Es mag sich zwar in diesem Fall um Hunde beim Tierarzt handeln, letzten Endes belegt es aber das Stimmungsübertragung in beide Richtungen funktioniert somit ist die Differenzierung zu „Therapiehunden“ zu vernachlässigen da jene nicht als solche geboren werden. War lange mit einem Ausbilder für Therapiehunde liiert und jener bestätigt dies aus Erfahrungswerten und untermauert dies mit der angegebenen Untersuchung.
CookieJulez 16.09.2025 16:13
Also Erfahrungswerte: Gut!
Aber untermauern kann er mit DIESER Untersuchung überhaupt nichts.
Aber untermauern kann er mit DIESER Untersuchung überhaupt nichts.
CookieJulez 16.09.2025 16:16
Wenn dein Ex-Freund sowas sagt, dann macht er sich damit doch sogar sein eigenes Business kaputt. 🤔
Jinjer 16.09.2025 16:18
hier ist auch noch ein interessanter link
https://nationalgeographic.de/tiere/2021/10/ansteckende-emotionen-hunde-und-ihre-besitzer-fuehlen-gleich/
https://nationalgeographic.de/tiere/2021/10/ansteckende-emotionen-hunde-und-ihre-besitzer-fuehlen-gleich/
vrono 16.09.2025 16:47
Nachbarschaftshilfe!!!!
Ich wurde jetzt zwar ein/zwei Monate vergessen oder man hat falsche Nummern weitergegeben (diese Behinderung bei mir nenne ich Karma)
Aber wir waren einkaufen, ich hab einer zwanzig Jährigen immer erzählt, warum gerade eine Situation schwierig ist und dadurch, dass man das gehört hat, hat man Abstand gehalten, mich nicht versehentlich angefasst (passiert sonst ständig). Und die Sachen, die ich versehentlich runtergeschmissen habe, weil ich Zuckungen hab, hat sie geholfen aufzuheben.
Und aus einer Lähmung komme ich halt nur mit reden und Geduld wieder raus. 15€ die Stunde für ein ganz anderes Lebensgefühl 😌
(Leider hat das ganze jetzt seit November gedauert, bis es an diesen Punkt kam - Anträge, Gutachter, vergessen werden, Termine die nicht zustande kommen, Unterlagen, die verlegt wurden…und immer neue Unternehmen abklappern - die Lösung liegt so oft im Ehrenamt und in aufgeschlossenen Menschen, die eben auch anders sind.)
Ich wurde jetzt zwar ein/zwei Monate vergessen oder man hat falsche Nummern weitergegeben (diese Behinderung bei mir nenne ich Karma)
Aber wir waren einkaufen, ich hab einer zwanzig Jährigen immer erzählt, warum gerade eine Situation schwierig ist und dadurch, dass man das gehört hat, hat man Abstand gehalten, mich nicht versehentlich angefasst (passiert sonst ständig). Und die Sachen, die ich versehentlich runtergeschmissen habe, weil ich Zuckungen hab, hat sie geholfen aufzuheben.
Und aus einer Lähmung komme ich halt nur mit reden und Geduld wieder raus. 15€ die Stunde für ein ganz anderes Lebensgefühl 😌
(Leider hat das ganze jetzt seit November gedauert, bis es an diesen Punkt kam - Anträge, Gutachter, vergessen werden, Termine die nicht zustande kommen, Unterlagen, die verlegt wurden…und immer neue Unternehmen abklappern - die Lösung liegt so oft im Ehrenamt und in aufgeschlossenen Menschen, die eben auch anders sind.)
Brummsel 16.09.2025 16:55
Würden Hunde anders ticken als eben so, wie sie uns und unsere Emotionen wahrnehmen, könnten diese erstaunlichen Wesen nie als Assistenzhunde mit Frühwarnsystem für Epileptiker eingesetzt werden.
Bevor ein Hund als assistenzhund, egal in welchem Bereich zum Einsatz kommt, sollte dem Hundeführer klar sein, das dieser zwar als "Hilfsmittel" abgerechnet werden kann, aber ein Lebewesen ist. Vergessen leider manche gehandicapten Hundeführer.😎
Bevor ein Hund als assistenzhund, egal in welchem Bereich zum Einsatz kommt, sollte dem Hundeführer klar sein, das dieser zwar als "Hilfsmittel" abgerechnet werden kann, aber ein Lebewesen ist. Vergessen leider manche gehandicapten Hundeführer.😎
Julchen89 16.09.2025 17:36
Hunde passen sich halt an. So kann ein "kaputter Mensch" aus einem gesunden hund einen "kaputten hund" machen. Der begriff ist krass, aber jeder sollte wissen, was gemeint ist
Julchen89 16.09.2025 17:40
Aber auch das sind keine Roboter. Da kann man mit der Zeit viel versehentlich umkonditionieren
Jinjer 16.09.2025 17:46
auch anekdotisch:
ich kannte mal jemanden mit nem rotti als therapiehund, der im altersheim für gute vibes gesorgt hat.
aber nach einer stunde war dann auch ende, weil es für den hund auch sehr anstrengend ist.
ich kannte mal jemanden mit nem rotti als therapiehund, der im altersheim für gute vibes gesorgt hat.
aber nach einer stunde war dann auch ende, weil es für den hund auch sehr anstrengend ist.
Sonja 16.09.2025 18:35
Ich bin nicht ganz drin in der Thematik von vronos Blog - aber VITA zum Beispiel bietet in Deutschland tatsächlich auch Assistenzhunde bei "psychischem Trouble" (Sorry, weiß nicht, wie ich es zusammenfassen soll !) an !
https://www.vita-assistenzhunde.de/
https://www.vita-assistenzhunde.de/
Susisorglos 16.09.2025 20:06
Ich habe mal gelesen,das Therapiekatzen in anderen Ländern eingesetzt werden,da das Schnurren beruhigt.
Kameliendame 16.09.2025 20:19
Nochmal @cookiejulez: Doch, wenn Stimmungsübertragung in zwei Richtungen funktioniert lässt sich das deutlich untermauern. Kaputt machen tut er sich damit nichts, denn der Therapiebegleithund ist der Hund des Therapeuten und nicht der des Patienten. Ansonsten kannst Du Dich mit Robert Mehls Arbeit auseinandersetzen😉
CookieJulez 16.09.2025 20:24
Mühlacker...
Den kann ich beinahe persönlich fragen. Ist gar nicht so weit. 😀
Den kann ich beinahe persönlich fragen. Ist gar nicht so weit. 😀
CookieJulez 16.09.2025 20:27
Letzten Endes spielt es für mich sowieso keine Rolle.
Ich hab Angst vor Hunden.
Ich hab Angst vor Hunden.
Benni8811 16.09.2025 20:36
Schon interessant, auf welchen Tatsachen hier eine Diskussion entsteht!
Die Nutzerin dieses Portals, die hier zum wiederholten Male als Beispiel herangezogen wird, hat niemals gesagt, dass sie einen Hund, Begleithund, Therapie, Hund, Assistenzhund, Schutz oder Ähnliches haben möchte! Denn, sie hat einen blinden Kater! Gute Entscheidung, dein Kater wird es gut bei dir haben!
Die Nutzerin dieses Portals, die hier zum wiederholten Male als Beispiel herangezogen wird, hat niemals gesagt, dass sie einen Hund, Begleithund, Therapie, Hund, Assistenzhund, Schutz oder Ähnliches haben möchte! Denn, sie hat einen blinden Kater! Gute Entscheidung, dein Kater wird es gut bei dir haben!
Benni8811 16.09.2025 20:39
Ist manchen bewusst, dass eine so genannte Begleithundeprüfung ganz viele Hunde mit ihren Besitzern machen. Diese Besitzer haben meistens überhaupt gar keine Einschränkung/Behinderung aber haben Spaß sich mit ihrem Hund zu beschäftigen und das als Hobby zu betreiben… Oft ist diese Prüfung eine Voraussetzung für die danach folgende Schutz Hund Prüfung…
CookieJulez 16.09.2025 20:41
Eine Begleithundeprüfung ist, soweit ich weiß, auch nochmal was ganz anderes, Benni.
Und ja, stimmt, vrono hat das für sogar ausgeschlossen.
Und ja, stimmt, vrono hat das für sogar ausgeschlossen.
CookieJulez 16.09.2025 20:43
@Julchen
Na, zumindest mal ist es anständig, dass sie sich für ein blindes Tier entschieden hat.
Auch Tiere mit Handicap wünschen sich ein Zuhause.
Na, zumindest mal ist es anständig, dass sie sich für ein blindes Tier entschieden hat.
Auch Tiere mit Handicap wünschen sich ein Zuhause.
CookieJulez 16.09.2025 20:44
Und dass gerade Benni, der ja selbst blind ist, das begrüßt, das kann ich voll und ganz verstehen.
Benni8811 16.09.2025 20:45
Dann gibt es noch die so genannten Therapiehunde.
Diese werden oft bei Menschen eingesetzt, wo Menschen keine Chance mehr haben. Menschen, die lieber Kontakt zu Tieren zu lassen, weil sie mit Menschen extrem schlechte Erfahrungen oder Ähnliches gemacht haben. Das Tier, in diesem Fall der Hund, erreicht sie noch. Weil der Mensch darauf hin die Erfahrung macht, dass es nicht in einer totalen Katastrophe endet. Wenn er Nähe zulässt, kann man darauf dann wiederum weitere Therapieziele in Angriff nehmen!
Diese Hunde sind nicht bei ihren, ich sage mal, Klienten, sondern dem so genannten Hundeführer. Meistens Menschen, die gerne aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht haben, mit ihrem Hund eine so genannte Therapiehund Ausbildung absolviert haben und sich dann verschiedensten Menschen mit ihrem Hund widmen, denen das gut tut!
Diese werden oft bei Menschen eingesetzt, wo Menschen keine Chance mehr haben. Menschen, die lieber Kontakt zu Tieren zu lassen, weil sie mit Menschen extrem schlechte Erfahrungen oder Ähnliches gemacht haben. Das Tier, in diesem Fall der Hund, erreicht sie noch. Weil der Mensch darauf hin die Erfahrung macht, dass es nicht in einer totalen Katastrophe endet. Wenn er Nähe zulässt, kann man darauf dann wiederum weitere Therapieziele in Angriff nehmen!
Diese Hunde sind nicht bei ihren, ich sage mal, Klienten, sondern dem so genannten Hundeführer. Meistens Menschen, die gerne aus ihrem Hobby einen Beruf gemacht haben, mit ihrem Hund eine so genannte Therapiehund Ausbildung absolviert haben und sich dann verschiedensten Menschen mit ihrem Hund widmen, denen das gut tut!
Noiram 16.09.2025 20:58
Ich habe meine drei Hunde für die Demenzabteilung im Altenheim ausbilden lassen.
Leider hat nur Sonja wirklich Lust dazu, sie macht das auch mit Leidenschaft. Bestanden
haben alle 3 die Prüfung. Sie brauchen das dann auch nicht zu machen, wenn sie nicht möchten. Sonja war der perfekte Hund dafür. Eine Frau, die noch nie gesprochen hat, fing an
sich mit Sonja zu unterhalten. Zum Glück war ein Arzt grade anwesend, der fand das toll.
Sie durfte bei bettlägerigen Personen auch mit ins Bett. Die Leute strahlten dann immer und Sonja hat sich rangekuschelt. Sie tat instinktiv das Richtige. Wir wurden immer sehnlichst von den Leuten erwartet.
Leider hat nur Sonja wirklich Lust dazu, sie macht das auch mit Leidenschaft. Bestanden
haben alle 3 die Prüfung. Sie brauchen das dann auch nicht zu machen, wenn sie nicht möchten. Sonja war der perfekte Hund dafür. Eine Frau, die noch nie gesprochen hat, fing an
sich mit Sonja zu unterhalten. Zum Glück war ein Arzt grade anwesend, der fand das toll.
Sie durfte bei bettlägerigen Personen auch mit ins Bett. Die Leute strahlten dann immer und Sonja hat sich rangekuschelt. Sie tat instinktiv das Richtige. Wir wurden immer sehnlichst von den Leuten erwartet.
Benni8811 16.09.2025 20:59
Dann gibt es noch die so genannten Assistenzhunde…
Egal, ob Menschen mit Autismus, Epilepsie, Diabetes mellitus, Blinde Menschen und andere mögliche Einschränkungen. Diese Hunde sind speziell darauf trainiert und im Vorfeld auf ihre Charaktereigenschaften ausgesucht, um dann später ihrem späteren Besitzer möglichst gut im Alltag zu helfen und ihn zu unterstützen. Das ist keine Einbahnstraße… Diese Hunde werden nicht einfach so abgegeben oder verkauft. Es ist ein langer Weg bis Besitzer und Hund ein Team sind! Auch bis man so einen Hund bekommt, ist es ein längerer Aufwand.
Wenn man so einen Hund neu bekommt, wird man von dem oder den Ausbildern des Hundes begleitet. Solange, bis diese die Gewissheit haben, dass es für beide Seiten funktioniert. Wenn die Vermutung besteht, dass es dem Hund schlecht gehen könnte, wird interveniert! Für alle Fälle gilt, Hunde sind keine Maschinen!
Egal, ob Menschen mit Autismus, Epilepsie, Diabetes mellitus, Blinde Menschen und andere mögliche Einschränkungen. Diese Hunde sind speziell darauf trainiert und im Vorfeld auf ihre Charaktereigenschaften ausgesucht, um dann später ihrem späteren Besitzer möglichst gut im Alltag zu helfen und ihn zu unterstützen. Das ist keine Einbahnstraße… Diese Hunde werden nicht einfach so abgegeben oder verkauft. Es ist ein langer Weg bis Besitzer und Hund ein Team sind! Auch bis man so einen Hund bekommt, ist es ein längerer Aufwand.
Wenn man so einen Hund neu bekommt, wird man von dem oder den Ausbildern des Hundes begleitet. Solange, bis diese die Gewissheit haben, dass es für beide Seiten funktioniert. Wenn die Vermutung besteht, dass es dem Hund schlecht gehen könnte, wird interveniert! Für alle Fälle gilt, Hunde sind keine Maschinen!
Noiram 16.09.2025 21:13
Danke. Es gab aber auch viele lustige Begebenheiten in der Demenzabteilung. So ganz traurig war es da nicht. Wenn man selbst erst da einmal reingewachsen ist, kann man damit sehr gut umgehen.
Benni8811 16.09.2025 21:13
@ Julchen Weil ich aufmerksam lese.Vrono Hat beschrieben, weswegen sie sich für diesen Kater entschieden hat. Außerdem hat sie geschrieben, wie sie sich um ihn kümmert…
Weiterhin merke ich, wenn ich die Beiträge von ihr lese, dass sie sehr empathisch ist. Außerdem gewissenhaft. Außerdem gehe ich davon aus, dass alles, was sie schreibt, mache ich auch bei allen anderen, die Wahrheit ist. Das reicht für mich, um zu wissen, dass es diesen Kater bei ihr gut geht!
Weiterhin merke ich, wenn ich die Beiträge von ihr lese, dass sie sehr empathisch ist. Außerdem gewissenhaft. Außerdem gehe ich davon aus, dass alles, was sie schreibt, mache ich auch bei allen anderen, die Wahrheit ist. Das reicht für mich, um zu wissen, dass es diesen Kater bei ihr gut geht!
Benni8811 16.09.2025 21:17
Noiram, Ich bin gelernter Altenpfleger. War in der ambulanten Altenpflege tätig. Bis zu einem Autounfall, bei dem ich blind wurde. mein Arbeitsalltag war das Gegenteil von Trauer, Abschied und Verlust. Auch das gab es, aber auch viel Humor und Menschlichkeit! ich war nur für drei Monate in einem Altenheim tätig. Die Bewohner haben von dem Therapiehund geschwärmt, der dort manchmal kam…
Benni8811 16.09.2025 21:53
Ich bin jetzt 36 Jahre alt. 30 davon habe ich mit Hunden verbracht…
Meine vorherigen Kommentare waren wie immer viel zu lang…
Weil dieser Block, die Überschrift Begleithund trägt, war es mir ein Anliegen, mal zu differenzieren…
Gibt ein paar Dinge, die mir richtig wichtig sind, auf dieser Welt. Hunde gehören dazu!
Meine vorherigen Kommentare waren wie immer viel zu lang…
Weil dieser Block, die Überschrift Begleithund trägt, war es mir ein Anliegen, mal zu differenzieren…
Gibt ein paar Dinge, die mir richtig wichtig sind, auf dieser Welt. Hunde gehören dazu!
vrono 16.09.2025 21:58
Danke Benni.
Ich finde es irgendwie schon schwierig, wenn ich dann abends in der dritten Person von mir lese. Wen der Kater interessiert, der fragt mich gerne, wie es ihm hier geht.
Ich überlege gerade, ob ich es erzählen soll, möchte aber nicht in den Rechtfertigungsmodus verfallen.
Nur so viel - ich selbst habe seit einem Klinikaufenthalt eine Behinderung - ich wurde im Wissen um meine gesundheitlichen und häuslichen Umstände nach Hause entlassen -
… die „Menschenschutzvereine“ waren dann alle nicht zuständig für mich - und damit meine ich ziemlich viele! Das meint ohne die Hilfe, von zwei Mitpatienten (mit Einschränkungen) wäre ich auf der Straße und in der Prostitution gelandet, da temporär Wohnsitz und Geld fehlten und ich keine Arbeit / Bleibe finden konnte. Es war eine vorübergehende Krisensituation.
Ich finde daher, dass sich Menschen mit Einschränkungen oft (nicht immer)noch viel besser um andere Menschen mit Einschränkungen kümmern und kümmern können. Wenn man dann hier in einer Community mit „Artgenossen“ ist, die das erstmal anzweifeln und Vorurteile, Klischeedenken etc. Einzug halten (die es ja außerhalb dieses „Geheges“ zu genüge gibt… lässt einen das schon in Zweifel fallen.
OK - dann doch:
Mein Katerchen ist leider zuvor bei einer normalen Pflegestelle gelandet. Zuvor war er auch ein ganz lieber aufgeweckter blinder Kater inmitten sehr vieler anderer aufgelesener und dann versorgter Straßenkatzen und Straßenhunde.
Weil diese Pflege-Familie die Behinderung falsch behandelte und ihn zum Schutz immer mehr isolierte und besonders behandelte ist dieser komplett liebe Kater nun auch zu seinem Leidwesen sozial gestört. Er ist in Angst höchst aggressiv und zerfleischt sämtliche Artgenossen und attackiert auch Menschen. Zudem bekommt er Panik, sobald eine Tür verschlossen ist.
Jetzt werden seine Aussetzer immer weniger - es braucht Zeit und Fürsorge…Es dauert und braucht viel Geduld. Dass der Bursche blind ist, hat ihn noch nie gestört. Dass ich behindert bin weiß er ebensowenig wie dass er weiß, dass er es selbst ist (wirklich ein Segen, um den ich ihn beneide). Er ist einfach glücklich, aber anstrengender als andere Katzen (wegen der Aggressionen) und auch teurer. Es brauchte zB einen riesigen Katzenzaun, weil der gerne Mal auch ein Netz mit drei Metern erklimmt. Dass er eine Wohnungskatze hätte werden sollen hat er auch nicht kapiert…
Weil er sich aufgrund fehlender Stimuli sehr schnell langweilt, braucht es oft neues Spielzeug und ich nehm ihn auch in Begleitung gelegentlich mit auf Hör-und Schnupperausflüge außerhalb seines Reviers.
Ich finde es irgendwie schon schwierig, wenn ich dann abends in der dritten Person von mir lese. Wen der Kater interessiert, der fragt mich gerne, wie es ihm hier geht.
Ich überlege gerade, ob ich es erzählen soll, möchte aber nicht in den Rechtfertigungsmodus verfallen.
Nur so viel - ich selbst habe seit einem Klinikaufenthalt eine Behinderung - ich wurde im Wissen um meine gesundheitlichen und häuslichen Umstände nach Hause entlassen -
… die „Menschenschutzvereine“ waren dann alle nicht zuständig für mich - und damit meine ich ziemlich viele! Das meint ohne die Hilfe, von zwei Mitpatienten (mit Einschränkungen) wäre ich auf der Straße und in der Prostitution gelandet, da temporär Wohnsitz und Geld fehlten und ich keine Arbeit / Bleibe finden konnte. Es war eine vorübergehende Krisensituation.
Ich finde daher, dass sich Menschen mit Einschränkungen oft (nicht immer)noch viel besser um andere Menschen mit Einschränkungen kümmern und kümmern können. Wenn man dann hier in einer Community mit „Artgenossen“ ist, die das erstmal anzweifeln und Vorurteile, Klischeedenken etc. Einzug halten (die es ja außerhalb dieses „Geheges“ zu genüge gibt… lässt einen das schon in Zweifel fallen.
OK - dann doch:
Mein Katerchen ist leider zuvor bei einer normalen Pflegestelle gelandet. Zuvor war er auch ein ganz lieber aufgeweckter blinder Kater inmitten sehr vieler anderer aufgelesener und dann versorgter Straßenkatzen und Straßenhunde.
Weil diese Pflege-Familie die Behinderung falsch behandelte und ihn zum Schutz immer mehr isolierte und besonders behandelte ist dieser komplett liebe Kater nun auch zu seinem Leidwesen sozial gestört. Er ist in Angst höchst aggressiv und zerfleischt sämtliche Artgenossen und attackiert auch Menschen. Zudem bekommt er Panik, sobald eine Tür verschlossen ist.
Jetzt werden seine Aussetzer immer weniger - es braucht Zeit und Fürsorge…Es dauert und braucht viel Geduld. Dass der Bursche blind ist, hat ihn noch nie gestört. Dass ich behindert bin weiß er ebensowenig wie dass er weiß, dass er es selbst ist (wirklich ein Segen, um den ich ihn beneide). Er ist einfach glücklich, aber anstrengender als andere Katzen (wegen der Aggressionen) und auch teurer. Es brauchte zB einen riesigen Katzenzaun, weil der gerne Mal auch ein Netz mit drei Metern erklimmt. Dass er eine Wohnungskatze hätte werden sollen hat er auch nicht kapiert…
Weil er sich aufgrund fehlender Stimuli sehr schnell langweilt, braucht es oft neues Spielzeug und ich nehm ihn auch in Begleitung gelegentlich mit auf Hör-und Schnupperausflüge außerhalb seines Reviers.
vrono 16.09.2025 22:24
…irgendwie bin ich dir, Julchen auch dankbar, wenn es mich zunächst auch recht verärgert hat. Es braucht halt auch Anlässe, um sich mal für sich einsetzen zu können und zu behaupten, so auf der Metaebene betrachtet. Diskussions-und Reflexionsfläche ist schon gut, wegen des Inputs und weil man ja andernfalls nur um sich selber eiert und gelegentlich von einem Kater genervt wird

Ich hätte gern noch einen zweiten blinden Kater genommen und meinen Nachbarn erzählt, dass ich eine neue augenlose Rasse züchte

Ich hätte gern noch einen zweiten blinden Kater genommen und meinen Nachbarn erzählt, dass ich eine neue augenlose Rasse züchte
Benni8811 16.09.2025 22:40
Dass du diesen genialen Humor immer noch trotz deiner Situation hast, spricht Bände über dich!
Benni8811 16.09.2025 22:43
Den langen Text, den du über deinen Blinden Kater geschrieben hast, da hast du mein vorheriges Gefühl bestätigt, dass er eine gute Besitzerin in dir gefunden hat!
Und für alle anderen, die auch mitlesen, nein, ich möchte nicht ihr zweiter blinder Kater werden!
Und für alle anderen, die auch mitlesen, nein, ich möchte nicht ihr zweiter blinder Kater werden!
Benni8811 16.09.2025 22:46
Vrono, Dass hier ist ein Spiegel der Gesellschaft!
Hier gibt es alles, von – bis… Menschen mit Behinderung sind auch nur Menschen!
Hier gibt es alles, von – bis… Menschen mit Behinderung sind auch nur Menschen!
Benni8811 16.09.2025 22:55
Dass eine Person ihre Situation so offen, detailliert und auf den Punkt formuliert so wie du das tust, habe ich hier gar nicht gelesen… Habe ich hier noch nicht gelesen, sollte es heißen!
Weil ich ein Mensch bin, der immer sehr mit fühlt, war ich ziemlich betroffen von deiner Situation! Ich hoffe du kannst dich mithilfe da wieder raus arbeiten!
Nur eine Facette im großen Ganzen, aber, wie gut sich Tier und Mensch tun können, zeigt auch dein Beispiel!
Weil ich ein Mensch bin, der immer sehr mit fühlt, war ich ziemlich betroffen von deiner Situation! Ich hoffe du kannst dich mithilfe da wieder raus arbeiten!
Nur eine Facette im großen Ganzen, aber, wie gut sich Tier und Mensch tun können, zeigt auch dein Beispiel!
Zenaida 17.09.2025 01:38
Es ist ein vergnügen, deine beiträge zu lesen, vrono. Auch wenn der Inhalt manchmal weh tut. Immer wieder schön, reflektierten, fitten und sprachlich versierten Menschen zu begegnen.
vrono 17.09.2025 18:11
Danke, dass ich hier aufgenommen werde - ich durfte gerade über drei Stunden ein Gespräch mit einem Mitglied führen. 🫂
Bin mega happy. Das hier ist eine sehr wichtige Geschichte/Plattform, die ihr hier habt und ich bin hier nur gelandet, weil ich aktuell immer höre, was ich alles nicht kann von der Außenwelt und was ich alles müsste, und dass ich ein Spasti bin und dass ich schlecht für die Gesellschaft bin und mich zusammenreißen soll und bemühen soll, um endlich wieder „normal“ zu werden (das kam heute Morgen von anderer Seite in ein anderes Postfach).
Mir ist der Rollstuhl und der andere Mist (außer Schlafmangel und Schmerzen) im Grunde alles komplett schnuppe, solange ich mich nicht, wie die letzten 2 Jahre isolieren muss und in meiner Wohnung und meinem Kopf eingesperrt bin, weil es für andere bequemer ist.
Ich sehe hier, wie Menschen, die - wie ich oft - vielleicht nur aus dem Fenster oder in den Fernseher gucken können, die Möglichkeit haben „aus dem Fenster von anderen zu blicken..“
Das macht den Unterschied zwischen Einsamkeit und Lebensfreude, weil man nur so nicht vergisst, wie bunt die Welt sein kann, wenn man nicht dazu gezwungen wird, „normal“ zu funktionieren…
Ich würde es umdeuten: Ich sehe hier sehr viele andere „ehrenamtliche Schriftsteller“ - wenn es mal eine positive Berufsbezeichnung braucht 😅
Bin mega happy. Das hier ist eine sehr wichtige Geschichte/Plattform, die ihr hier habt und ich bin hier nur gelandet, weil ich aktuell immer höre, was ich alles nicht kann von der Außenwelt und was ich alles müsste, und dass ich ein Spasti bin und dass ich schlecht für die Gesellschaft bin und mich zusammenreißen soll und bemühen soll, um endlich wieder „normal“ zu werden (das kam heute Morgen von anderer Seite in ein anderes Postfach).
Mir ist der Rollstuhl und der andere Mist (außer Schlafmangel und Schmerzen) im Grunde alles komplett schnuppe, solange ich mich nicht, wie die letzten 2 Jahre isolieren muss und in meiner Wohnung und meinem Kopf eingesperrt bin, weil es für andere bequemer ist.
Ich sehe hier, wie Menschen, die - wie ich oft - vielleicht nur aus dem Fenster oder in den Fernseher gucken können, die Möglichkeit haben „aus dem Fenster von anderen zu blicken..“
Das macht den Unterschied zwischen Einsamkeit und Lebensfreude, weil man nur so nicht vergisst, wie bunt die Welt sein kann, wenn man nicht dazu gezwungen wird, „normal“ zu funktionieren…
Ich würde es umdeuten: Ich sehe hier sehr viele andere „ehrenamtliche Schriftsteller“ - wenn es mal eine positive Berufsbezeichnung braucht 😅
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