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Pflegeheimcasting

Pflegeheimcasting
Wer in eine Studenten-WG ziehen möchte, muss mancherorts erstmal ein WG-Casting bestehen.
Worauf würdet ihr achten?
Das kann auch eine andere Form des Zusammenlebens sein, nicht unbedingt ein Pflegeheim.

Kommentare

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CookieJulez 29.09.2025 10:18
Darf keinen Putzfimmel haben und muss ein wenig unordentlich sein.

Muss Kritik ertragen können.
 
CookieJulez 29.09.2025 10:19
Darf niemand sein, der oder die ständig Besuch empfangen will.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 10:53
Läuft das dann basisdemokratisch ab?
Gleich viele Männer und Frauen, altersgemischt, aus verschiedenen Gesellschaftsschichten…
Es wird so lange ausdiskutiert, bis jeder damit leben kann.
 
CookieJulez 29.09.2025 10:54
In meinem Pflegeheim nicht, nein.

Mein Pflegeheim ist nur für Frauen zwischen 20 und 70
 
CookieJulez 29.09.2025 10:55
Frauen und Diverse.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 11:05
Wie viele Bewohner?
 
CookieJulez 29.09.2025 11:41
Na, du hast ja anfangs eine WG in Aussicht gestellt. Sagen wir, es ist eine Pflege-WG.

Am liebsten wohne ich eigentlich alleine. Maximal ein Mitbewohner oder eine Mitbewohnerin.

Aber wenn's sein muss... Und es, wie gesagt, ene Pflege-WG sein muss... Dann.... 10?!

Ich sag 10.
 
CookieJulez 29.09.2025 12:00
Und du, EinedieserSteine?
 
EinedieserSteine 29.09.2025 12:00
Ja, was sagen denn die anderen?
Ich kenne auch die Auswahlform
Wir nehmen jeden auf, der seine Miete regelmäßig zahlt.
Nach einem Wartesemester wurde etwas frei und man musste sich für sechs Monate verpflichten, es war dann zeitlich auf 3 Jahre begrenzt.
 
CookieJulez 29.09.2025 12:02
Ich hab schonmal einen Bericht über ein Studentenwohnheim gehört, in dem man nur sechs Monate wohnen durfte und sich in der Zeit eine Alternative suchen musste, weil der Andrang auf die Zimmer so enorm war.

Ich müsste jetzt aber lügen, wo das war... Kann tatsächlich München gewesen sein.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 12:15
Es geht hier um alle Menschen, mit oder ohne Schulabschluss
Mir ist aufgefallen, in welchen Wohnteams, auch bei Übernachtungen in fremden Familien, im Urlaub, auf Klassenfahrt Dabei haben wohl fast alle schon Erfahrungen sammeln durfen in neuen Nachbar- und Hausgemeinschaften, durch Umzüge, Kiga, Grundschule, weiterführende Schule, da waren wir doch meistens willens und in der Lage uns auf die neue Situation einzustellen.
 
CookieJulez 29.09.2025 12:16
Waren wir das? Wir mussten vermutlich...
 
EinedieserSteine 29.09.2025 12:19
Genau und das gibt einem die Fähigkeit, wandelbar zu sein.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 12:22
Mich beschleicht aber auch der Verdacht, dass Leute absichtlich in bestimmte Gegenden und Wohnviertel gelockt werden, auch wenn wir denken, wir haben uns Wohnung oder Beruf frei ausgesucht.
 
CookieJulez 29.09.2025 12:31
Was könnte der Grund für so ein Vorgehen sein, EinedieserSteine?
 
EinedieserSteine 29.09.2025 13:41
Weil eben für eine große Familie geeignet oder für eine Einzelperson, weil es im grenznahen Gebiet ganz gut ist, wenn noch ein paar männliche Jugendliche dazukommen, jüngere, mittelalte neue Bewohner zu den älteren in die Straße versetzt werden. Menschen, die schon bewiesen haben, dass sie interkulturell zurechtkommen im eigenen Land den Quotendeutschen geben dürfen.
Von der Geburt an geschaut und abgeheftet wird, Größe, Gewicht, Schulnoten, Interessen und ohne es anfangs zu merken denkst du dir irgendwann, deshalb wirst du jetzt hier eingespannt.
 
CookieJulez 29.09.2025 13:48
In manchen Städten gibt es tatsächlich solche Bestrebungen. 

Da man vermeiden will, dass sich Parallelkulturen bilden aus gebürtig Deutsch und Zugewanderten, aus Armen und Reichen, aus Familien und Alleinstehenden...

Deshalb werden Bauvorhaben in manchen Städten bzw. Kommunen nur noch an private Investoren vergeben, wenn sie einen bestimmten Anteil davon als Sozialwohnungen zur Verfügung stellen.
 
CookieJulez 29.09.2025 13:49
So kann man eine bunte Mischung (hoffentlich) gewährleisten.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 14:00
Vielleicht fällt ja mal jemand ganz allgemein etwas zu den eingangs erwähnten Wohnformen ein.
 
Steinbock75 29.09.2025 14:06
Davon abgesehen das ne WG für mich nur im Notfall wat wäre würde ick uff Frauen verzichten. Mir war dit zusammen arbeiten  mit Männern schon immer angenehmer. Von mir aus können die och homosexuell sein solange er kenne Zicke ist oder so übertrieben tuntig ist. Mir ist keen anderes Wort dafür eingefallen.
 
EinedieserSteine 29.09.2025 14:14
Wenn sie durch irgendeinen Beitrag der gesamten WG etwas bringen.
 
DickeElfe 29.09.2025 23:49
Einerseits fand ich die Idee einer Kommune immer sehr anziehend und spannend, andererseits denke ich, ich würde nie mit anderen Menschen auf einen Nenner kommen. Am schönsten finde ich die Idee gemeinsam ein Mietshaus zu kaufen, so ca. 20 Wohnungen und eine davon als Gemeinschaftstreffpunkt umzubauen. Wenn man seine Wohnungstür auflässt, kann jeder reinkommen, ist sie zu ,möchte man seine Ruhe haben. Schön wären gemeinsame Projekte, die man gemeinsam umsetzen könnte.
 
Zenaida 30.09.2025 00:04
„So kann man eine bunte Mischung (hoffentlich) gewährleisten.“

Ich bin oft in einem solchen viertel, Cookie. Die durchmischung klappt null. Die mit kohle sind nicht präsent im viertel, die fahren mit ihrem auto morgens weg und kommen abends irgendwann wieder. Die Kinder besuchen private schulen und eingekauft wird irgendwo oder geliefert. Dafür sind die aus dem Sozialbau recht präsent, fahren auch gerne mit laut quietschenden reifen hier spazieren und mit lauter Musik. 

Allenfalls die Mieter von nicht-sozial-Wohnungen sieht man ab und zu auf dem Bauernmarkt oder im Rewe. Oder nee, beim stand vom michaelshof sieht man manchmal auch die betuchten. Aber halt eben nur ein mal die Woche Wochenendes auf dem Bauernmarkt. 

Aber echte durchmischung ist schwer. Da sind die Interessen und die Möglichkeiten doch oft recht different.
 
EinedieserSteine 30.09.2025 01:04
Mir scheint, je mehr behauptet wird, dieses Haus ist ein Mehrgenerationenprojekt, wo jeder jedem hilft, desto weniger wird dann dauerhaft davon umgesetzt und im ganz normalen Mietshaus funktioniert so etwas besser, aber das mag unterschiedlich sein.
 
Zenaida 30.09.2025 05:47
Im ganz normalen Mietshaus funktioniert das nur, wenn man seeehr viel Glück hat. Im Normalfall interessiert sich da keiner für den anderen, weiß teilweise nich nicht mal, wer da sonst noch wohnt. Und nein, dafür braucht es keine Hochhäuser, da reichen fünf Geschosse mit je drei Mietsparteien pro Etage. 

Mehrgenerationenprojekte leben allerdings auch davon, dass jeder sich nach seinen Kräften einbringt. So was ist auch kein kostenloser Selbstbedienungsladen. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, kann aber vielleicht Nachhilfe erteilen oder für andere kochen. Wer sich da mit dem Hinweis auf „kann ja nicht mehr“ nur günstig umsorgen lassen möchte, ist da fehl am Platz. Es sei denn, er lebt schon lange da und hat seinen Beitrag früher schon geleistet.
 
Jinjer 30.09.2025 07:36
also ich finde ja, je bunter so ne wg oder n mietshaus (schöne idee 👍), desto spannender wird’s. 
mit ruhigen leuten wird’s schnell langweilig – die exzentrischen bringen doch erst die geschichten fürs leben. 😉
so n bisschen chaos, n bisschen glitzer, n bisschen eigenart macht das leben für alle lebenswerter. 🙃
 
Zenaida 30.09.2025 10:09
Jinjer, die wenigsten werden in der Lage sein, die neuen Mitmieter aussuchen zu können. Also wird das Publikum in 1. Linie davon abhängen, wen Vermieter oder Hausverwaltung aussuchen.
 
Simphony86 30.09.2025 10:41
Was ist eigentlich der Sinn dieses Blogs wenn man im Prinzip nichts gegen Abschaffung von Pflegegraden hat, die Grundlage überhaupt sind in ein Pflegeheim zu kommen? 🤔
 
Steinbock75 30.09.2025 10:47
Wer ist hier dagegen?
 
Simphony86 30.09.2025 10:49
" EinedieserSteine Heute, 03:07
Es könnte dem Staat auch Zusatzkosten bescheren, wenn die Leute aus Pflegegrad 1 gleich in Pfflegegrad 2 wechseln."

Wie soll ich das deuten?
 
Steinbock75 30.09.2025 10:53
?
 
Simphony86 30.09.2025 11:00
Blöd wenn man nicht versteht, dass jede Pflegegradeinstufung mit nem Antrag und strenger Kontrolle durch MDK einhergeht und nicht einfach so genehmigt wird. 😜
 
Steinbock75 30.09.2025 11:08
Simphony ick lese da nix, muss weg sein.
 
Simphony86 30.09.2025 11:31
War im Blog von Junggebliebene
 
(Nutzer gelöscht) 30.09.2025 11:37
Um 03:07 im Fassungslosblog von JG. 😉
 
EinedieserSteine 30.09.2025 15:10
Ja, das mit dem Pflegegrad habe ich irgendwo gelesen.
Manche Vermieter akzeptieren auch Nachmieter, die von der WG vorgeschlagen werden.
 
Steinbock75 30.09.2025 15:11
Achso da, ick dachte hier.🙄
Danke laMei.
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