Happy Birthday
03.10.2025 00:02
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GraueMaus 03.10.2025 01:25
Als in Berlin die Ostdeutschen in den Westen gehen durften, wäre ich so gerne in Berlin gewesen und hätte die Situation gerne miterlebt, aber ich hatte zwei Kinder und konnte nicht so einfach wegfahren. So verfolgte ich die Ereignisse im Fernsehen und hatte Tränen in den Augen.
GraueMaus 03.10.2025 01:27
Der 3. Oktober ist für mich ein Feiertag, aber gleichzeitig auch traurig, denn an einem 3.10. ist mein Vater gestorben.
Nordroller 03.10.2025 08:05
Ich hatte auch Tränen in den Augen und hätte jeden Menschen umarmen und küssen können. Ich habe mich ganz ganz dolle gefreut.
Feiern wir den Tag!
Feiern wir den Tag!
Nordroller 03.10.2025 08:14
Ich bin eine Woche nach dem Mauerfall etliche Hundert Kilometer mit meinem Klapperauto nach Berlin gefahren und konnte damit das Ereignis noch zu einem großen Teil erleben. Das war mein Erlebnis.
CookieJulez 03.10.2025 08:55
@Nordroller
Ich kann mir das nicht vorstellen, weil ich zu jung bin.
Was war denn deine Motivation dabei, nach Berlin zu fahren?
Fotos machen? Mit Leuten reden? Ein Mauerstück einsammeln?
Ich frage dich das wirklich komplett naiv. Ich hab keine Ahnung.
Ich kann mir das nicht vorstellen, weil ich zu jung bin.
Was war denn deine Motivation dabei, nach Berlin zu fahren?
Fotos machen? Mit Leuten reden? Ein Mauerstück einsammeln?
Ich frage dich das wirklich komplett naiv. Ich hab keine Ahnung.
Nordroller 03.10.2025 09:40
🍪, Ein Mauerstück habe ich tatsächlich, dass war aber sehr schwere Arbeit am sehr harten Beton.
Die Motivation war tatsächlich die Geschichte, mir war es voll bewusst. Ich wollte auch noch einmal Ost-Berlin erfahren. Nach der Wende habe ich mich tatsächlich einige Jahre nicht für Politik interessiert, es war alles so friedlich und der Weltfrieden war zum greifen nahe.
Die Bundesrepublik hatte für alle Soldaten der Sowjetunion aus der DDR Wohnungen in Form für Neubauten bezahlt. Das war dann das erste Leergeld welches wir bezahlen mussten. Das Geld wurde natürlich abgegriffen, wohl von einzelnen Personen, aber es wurden keine Wohnungen in Russland gebaut. Das war die erste unvorstellbare Summe die der blöde Wessie bezahlt hatte. Es war aber die beste Zeit!
Allein diese unvorstellbaren Summen wurden nach der Wiedervereinigung "vergessen" oder anerkannt. Das finde ich noch immer gemein und jetzt wählen viele radikale 💩.
Die Motivation war tatsächlich die Geschichte, mir war es voll bewusst. Ich wollte auch noch einmal Ost-Berlin erfahren. Nach der Wende habe ich mich tatsächlich einige Jahre nicht für Politik interessiert, es war alles so friedlich und der Weltfrieden war zum greifen nahe.
Die Bundesrepublik hatte für alle Soldaten der Sowjetunion aus der DDR Wohnungen in Form für Neubauten bezahlt. Das war dann das erste Leergeld welches wir bezahlen mussten. Das Geld wurde natürlich abgegriffen, wohl von einzelnen Personen, aber es wurden keine Wohnungen in Russland gebaut. Das war die erste unvorstellbare Summe die der blöde Wessie bezahlt hatte. Es war aber die beste Zeit!
Allein diese unvorstellbaren Summen wurden nach der Wiedervereinigung "vergessen" oder anerkannt. Das finde ich noch immer gemein und jetzt wählen viele radikale 💩.
Jinjer 03.10.2025 10:28
interessant 🤔 also radikal ist man nur im ‚osten‘, im ‚westen‘ alles ruhig… und nach der wiedervereinigung war alles sooo harmonisch, der weltfrieden lag greifbar nahe… wer hätte das gedacht? 😉
den osten in seiner gesamtheit als undankbar hinzustellen und geschichtliche fakten nach eigenem gutdünken zusammenzubasteln (quelle zu den angeblichen wohnungen? nicht nötig, hauptsache gefühlte wahrheit), machen vermutlich nur leute, die sich in einer bestimmten position sehen…
und genau das ist das problem, immer noch keine auseinandersetzung auf augenhöhe.
den osten in seiner gesamtheit als undankbar hinzustellen und geschichtliche fakten nach eigenem gutdünken zusammenzubasteln (quelle zu den angeblichen wohnungen? nicht nötig, hauptsache gefühlte wahrheit), machen vermutlich nur leute, die sich in einer bestimmten position sehen…
und genau das ist das problem, immer noch keine auseinandersetzung auf augenhöhe.
Junggebliebene 03.10.2025 10:50
Ich erinnere mich an ein Interview...ganz am Anfang..es war ein älteres Ehepaar aus Westberlin.
Frage: Wie empfinden sie das Ganze hier?
Er:" ich denke das ist wie mit Fisch...erst schmeckt er gut, dann schmeckt er nicht mehr und am Ende stinkt er".
Und genauso ist es gekommen....natürlich nicht zu 100 Prozent....und auf BEIDEN Seiten.😉
Frage: Wie empfinden sie das Ganze hier?
Er:" ich denke das ist wie mit Fisch...erst schmeckt er gut, dann schmeckt er nicht mehr und am Ende stinkt er".
Und genauso ist es gekommen....natürlich nicht zu 100 Prozent....und auf BEIDEN Seiten.😉
Nordroller 03.10.2025 11:27
Jinjer, versuche mir bitte nicht ans Bein zu pinkeln.
Ich habe mich immer wieder mit dem Thema übergreifend von allen Seiten auseinander gesetzt und werde es weiter machen. Mit Personen aus dem bequemen Leben oder aus der Rechtssprechung bis hin zum echten Wiederstand
Radikale Menschen gibt es natürlich im ganzen Land. Ich persönlich sehe da sogar eine gewisse "Entwicklungshilfe" oder Steuerung.
Etwas besseres habe ich auf die schnelle nicht gefunden.
"Wohnungen für die russischen Streitkräfte
Russische Truppen marschieren in der Stadt Nowograd
Größter Projektpartner der KfW zu dieser Zeit sind die russischen Streitkräfte, mit denen die Bank 1991 eine Projektfinanzierung im Gesamtwert von umgerechnet 3,9 Mrd. EUR abschließt. In Russland werden damit mehr als 45.000 Wohnungen einschließlich zweier Wohnbaukombinate gebaut – unter Zuhilfenahme vieler deutscher Unternehmen"
https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/F%C3%B6rderauftrag-und-Geschichte/Geschichte-der-KfW/KfW-Jahrzehnte/90er-Jahre/
Dieser Bericht ist etwas ........ es war damals aber ein riesen Thema was heute kaum noch einer wissen möchte.
Ich habe mich immer wieder mit dem Thema übergreifend von allen Seiten auseinander gesetzt und werde es weiter machen. Mit Personen aus dem bequemen Leben oder aus der Rechtssprechung bis hin zum echten Wiederstand
Radikale Menschen gibt es natürlich im ganzen Land. Ich persönlich sehe da sogar eine gewisse "Entwicklungshilfe" oder Steuerung.
Etwas besseres habe ich auf die schnelle nicht gefunden.
"Wohnungen für die russischen Streitkräfte
Russische Truppen marschieren in der Stadt Nowograd
Größter Projektpartner der KfW zu dieser Zeit sind die russischen Streitkräfte, mit denen die Bank 1991 eine Projektfinanzierung im Gesamtwert von umgerechnet 3,9 Mrd. EUR abschließt. In Russland werden damit mehr als 45.000 Wohnungen einschließlich zweier Wohnbaukombinate gebaut – unter Zuhilfenahme vieler deutscher Unternehmen"
https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/F%C3%B6rderauftrag-und-Geschichte/Geschichte-der-KfW/KfW-Jahrzehnte/90er-Jahre/
Dieser Bericht ist etwas ........ es war damals aber ein riesen Thema was heute kaum noch einer wissen möchte.
Junggebliebene 03.10.2025 12:19
Hier habt Ihr das sogenannte Wirtschaftswunder....lol
"Innerdeutscher Reparationszwist
Selbst in den innerdeutschen Beziehungen sorgte das Thema der Reparationen für Spannungen. Die Siegermacht USA hatte zu Hause keine Kriegsschäden zu beklagen; die Sowjetunion hingegen lag nach 1945 in Trümmern. Und während die Amerikaner rasch bestrebt waren, der Bundesrepublik zu wirtschaftlicher Stärke zu verhelfen, und bei allerlei Entschädigungsforderungen aus dem Ausland ihre schützende Hand über die BRD hielten, demontierten die Rotarmisten rund 3.000 der ostdeutschen Betriebe. Bis 1953 büßte die DDR so rund 30 Prozent ihrer industriellen Kapazitäten ein und zahlte so nach Schätzungen zwischen 50 und 100 Milliarden Mark an den sozialistischen Bruderstaat.
Für Diskussionen sorgte diese ungleiche Belastung dann im Zuge der Wiedervereinigung. Der Bremer Historiker Arno Peters hatte in einem Gutachten versucht, die Differenz genau zu beziffern: 35 Mark, so seine Berechnung, hätte jeder Westdeutsche für die Kriegsschuld der Nazis bezahlt, die Bürger der DDR seien umgerechnet pro Kopf mit 6.712 DM belastet worden. Die Ausgleichszahlungen, die der DDR von der Bundesrepublik zustünden, veranschlagte Peters auf 721 Milliarden Mark.
Die Summe, da waren sich die meisten Leitartikler einig, war zwar reichlich utopisch, doch wurde durchaus ernsthaft über die Frage eines westdeutschen Reparationsausgleichs debattiert. Günter Grass schrieb in der ZEIT über "das Schnäppchen Namens DDR" und appellierte, das alte Unrecht im Einheitstaumel nicht zu vergessen: "Diese siebzehn Millionen Ostdeutschen sind es gewesen, denen, sozusagen stellvertretend, die Hauptlast des von allen Deutschen begonnenen und verlorenen Krieges aufgebürdet wurde. Geschwächt von Anbeginn durch Demontage und Reparationsleistungen in Milliardenhöhe, hatten sie nie freie Wahl."
Kriegsschuld: Deutsches Tabuwort Reparation
News
"Innerdeutscher Reparationszwist
Selbst in den innerdeutschen Beziehungen sorgte das Thema der Reparationen für Spannungen. Die Siegermacht USA hatte zu Hause keine Kriegsschäden zu beklagen; die Sowjetunion hingegen lag nach 1945 in Trümmern. Und während die Amerikaner rasch bestrebt waren, der Bundesrepublik zu wirtschaftlicher Stärke zu verhelfen, und bei allerlei Entschädigungsforderungen aus dem Ausland ihre schützende Hand über die BRD hielten, demontierten die Rotarmisten rund 3.000 der ostdeutschen Betriebe. Bis 1953 büßte die DDR so rund 30 Prozent ihrer industriellen Kapazitäten ein und zahlte so nach Schätzungen zwischen 50 und 100 Milliarden Mark an den sozialistischen Bruderstaat.
Für Diskussionen sorgte diese ungleiche Belastung dann im Zuge der Wiedervereinigung. Der Bremer Historiker Arno Peters hatte in einem Gutachten versucht, die Differenz genau zu beziffern: 35 Mark, so seine Berechnung, hätte jeder Westdeutsche für die Kriegsschuld der Nazis bezahlt, die Bürger der DDR seien umgerechnet pro Kopf mit 6.712 DM belastet worden. Die Ausgleichszahlungen, die der DDR von der Bundesrepublik zustünden, veranschlagte Peters auf 721 Milliarden Mark.
Die Summe, da waren sich die meisten Leitartikler einig, war zwar reichlich utopisch, doch wurde durchaus ernsthaft über die Frage eines westdeutschen Reparationsausgleichs debattiert. Günter Grass schrieb in der ZEIT über "das Schnäppchen Namens DDR" und appellierte, das alte Unrecht im Einheitstaumel nicht zu vergessen: "Diese siebzehn Millionen Ostdeutschen sind es gewesen, denen, sozusagen stellvertretend, die Hauptlast des von allen Deutschen begonnenen und verlorenen Krieges aufgebürdet wurde. Geschwächt von Anbeginn durch Demontage und Reparationsleistungen in Milliardenhöhe, hatten sie nie freie Wahl."
Kriegsschuld: Deutsches Tabuwort Reparation
News
Nordroller 03.10.2025 12:40
Die Reparationszahlungen und der Abbau von Produktionsstätten (hören/sagen) halte ich auch für einen klaren Nachteil. Die Höhe der tatsächlichen Zahlung kenne ich nicht. Provoziertes Konfliktpotential bietet es ja aber noch heute.
Die BRD wurde so gestützt um eine Basis zu bieten und um sich als Prellbock aufzureiben.
Die BRD wurde so gestützt um eine Basis zu bieten und um sich als Prellbock aufzureiben.
EinedieserSteine 03.10.2025 17:43
Die Mangelware wurde abgeschafft oder bringt ihr die großen Wäschestücke noch in die Heißmangel?
Junggebliebene 03.10.2025 20:04
Nicht ein Einziger musste hungern....und Luxusgüter machen auch nur Sinn wenn man die Miete zahlen kann😉
Jinjer 03.10.2025 21:22
„Die Mangelware wurde abgeschafft oder bringt ihr die großen Wäschestücke noch in die Heißmangel?“
echt jetzt 😅😆🙈
echt jetzt 😅😆🙈
Jinjer 03.10.2025 21:43
nordroller, ans bein pinkeln… soso
die wohnungen wurden also in russland gebaut für die russischen streitkräfte, die auf dem gebiet der ehemaligen ddr stationiert waren.
„Wohnungen für die russischen Streitkräfte
Russische Truppen marschieren in der Stadt Nowograd
Größter Projektpartner der KfW zu dieser Zeit sind die russischen Streitkräfte, mit denen die Bank 1991 eine Projektfinanzierung im Gesamtwert von umgerechnet 3,9 Mrd. EUR abschließt. In Russland werden damit mehr als 45.000 Wohnungen einschließlich zweier Wohnbaukombinate gebaut – unter Zuhilfenahme vieler deutscher Unternehmen.“
nur interessehalber, wo ist denn der link, dass die gelder versandet sind und welche deutschen unternehmen waren denn da beteiligt?
würde mich mal interessieren, warum du dich insgesamt als blöder wessi siehst…
und
btw, den rechtsruck gibt es in ganz europa und darüber hinaus und ist mit sicherheit kein reines „ostproblem“.
die wohnungen wurden also in russland gebaut für die russischen streitkräfte, die auf dem gebiet der ehemaligen ddr stationiert waren.
„Wohnungen für die russischen Streitkräfte
Russische Truppen marschieren in der Stadt Nowograd
Größter Projektpartner der KfW zu dieser Zeit sind die russischen Streitkräfte, mit denen die Bank 1991 eine Projektfinanzierung im Gesamtwert von umgerechnet 3,9 Mrd. EUR abschließt. In Russland werden damit mehr als 45.000 Wohnungen einschließlich zweier Wohnbaukombinate gebaut – unter Zuhilfenahme vieler deutscher Unternehmen.“
nur interessehalber, wo ist denn der link, dass die gelder versandet sind und welche deutschen unternehmen waren denn da beteiligt?
würde mich mal interessieren, warum du dich insgesamt als blöder wessi siehst…
und
btw, den rechtsruck gibt es in ganz europa und darüber hinaus und ist mit sicherheit kein reines „ostproblem“.
Nordroller 04.10.2025 08:38
Jinjer
"würde mich mal interessieren, warum du dich insgesamt als blöder wessi siehst…"
Aus welchem Kommentar oder auch Verhalten schließt du das?
"würde mich mal interessieren, warum du dich insgesamt als blöder wessi siehst…"
Aus welchem Kommentar oder auch Verhalten schließt du das?
Jinjer 04.10.2025 23:30
nordroller, das mit dem „blöden wessi“ hast du ja selbst ins spiel gebracht… ich hab’s nur aufgegriffen.
persönlich würde ich solche stark gefühlsmäßig vereinfachten begriffe nie verwenden, wenn ich sie nicht selbst fühlen würde 🤷♀️
persönlich würde ich solche stark gefühlsmäßig vereinfachten begriffe nie verwenden, wenn ich sie nicht selbst fühlen würde 🤷♀️
Jetzt