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Der 9. November, ein "Deutscher Tag"?

Der 9. November, ein "Deutscher Tag"?
Am 9. November war offensichtlich schon immer was los in Deutschland, dass das Leben veränderte.

1848 scheiterte die Märzrevolution. Ein erster Ansatz auf dem Weg zur Demokratie
1918 Ausrufung der ersten Deutschen Republik, Wilhelm II dankte ab.
1923 Hitlerputsch in München gescheitert
1938 Reichsprogromnacht 
1989 Schabowski bestätigte die Reisefreiheit, was faktisch zum Fall der Berliner Mauer führte. 

Wenn man den 9. November zu einem Feiertag machen würde, was sollte man feiern?

Kommentare

 
Susanne41 09.11.2025 09:25
Der 9. November sollte für das versagen der Politik stehen, 7 Millionen Tote durch COVID-19, doch eine Aufklärung wird es nie geben, es wird einfach der Mantel des Schweigens drüber gelegt, selbst Journalisten packen das Thema nicht an
 
Thohom 09.11.2025 09:26
Wie bringst Du gerade dieses Datum mit COVID zusammen?
 
perfectday 09.11.2025 09:28
Reichsprogromnacht...hab heute Morgen auch schon gedacht. 
Die anderen politischen "Themen" zum 9.11. hatte ich nicht auf dem Schirm.
 
Thohom 09.11.2025 09:42
Die Oktoberrevolution in Rußland fand auch um den Dreh in (unserem) November statt, nur hatten die Russen damals einen anderen Kalender.😉
 
Simphony86 09.11.2025 09:51
Karl Liebknecht hatte auch eine sozialistische Republik ausgerufen am 9. November aber den hat man ja ziemlich schnell ausgeschaltet zwinkerndes Smiley
 
Thohom 09.11.2025 09:55
Es war am 9. November 1918 tatsächlich eine Art Wettkampf im Deutschen Reich, wenn es um das Ausrufen der Republik ging.
Scheidemann machte es zuerst und Liebknecht kam ein paar Stunden später hinterher.
 
Steinbock75 09.11.2025 10:09
Man könnte dit zusammen fassen unter Schicksalstag deutscher Geschichte. Ob man aber da überhaupt noch einen Feiertag braucht?
 
Jinjer 09.11.2025 10:15
mehrere geschichtsereignisse zusammenfassen? 
da würde sich kaum jemand noch mit geschichte befassen 🤷‍♀️
 
Steinbock75 09.11.2025 10:21
Dit passiert ja heute schon.
 
Brummsel 09.11.2025 10:24
Hatte das alles nicht mit dem 9.11.auf dem Schirm, Gut, mal wieder daran erinnert zu werden!
 
Servalcat 09.11.2025 15:56
Gestern war ich in Hamburg auf einer Demo
 
Thohom 09.11.2025 15:57
Wegen was wurde demonstriert?
 
Servalcat 09.11.2025 15:59
Gegen rechts
 
Brummsel 09.11.2025 16:12
Traurig auch, das Assistenznehmer in Berlin den Senat besetzen mussten, damit sie nicht gezwungen werden, über Dienstleister zu gehen.
Und das alles 2025....
 
Thohom 09.11.2025 16:26
Bitte beim Thema bleiben.
 
Lerato77 09.11.2025 17:02
Ich finde es gut ,die Ereignisse von 1938 und 1989 im Gedächtnis zu behalten.
 
GraueMaus 09.11.2025 23:57
Thohom, ich finde es gut, dass du einen Blog zu diesem Thema erstellt hast. Lerato77, ich bin deiner Meinung. Man sollte die Ereignisse im Gedächtnis behalten. Aber einen Feiertag braucht es dafür nicht, ein Gedenktag reicht. In Ulm wird seit vielen Jahren der Reichspogromnacht gedacht. Es gibt eine Veranstaltung auf dem Weinhof vor der neuen Synagoge. Mehrere Leute sprechen, auch ein Rabbi. Eine Schulklasse liest die Namen der getöteten Ulmer Juden vor. Auf dem Boden stehen viele kleine Kerzen in Form eines Davidsterns. Ich bin jahrzehntelang zu dieser Gedenkveranstaltung gegangen, jetzt aber nicht mehr, weil es an dem Abend immer so kalt und nass ist. Ich habe dafür im Fernsehen mehrere Sendungen zum Thema Holocaust angesehen, obwohl ich über das Thema schon sehr viel weiss, da ich mich schon immer für Geschichte interessiert habe. Außerdem war ich viele Jahre im Vorstand des Vereins von Privatleuten, die sich um die KZ-Gedenkstätte in Ulm kümmern und Führungen, Projekte und vieles mehr anbieten. Programm für größere Schüler/innen. Weiterbildung für Lehrer/innen.
 
Thohom 10.11.2025 00:24
Ganz allgemein: Wer keine Ahnung von Geschichte hat, weiß nicht wo er her kommt, schwebt sozusagen frei im Raum.
Die andere Sache ist, dass man aus der Geschichte lernen kann, um nicht die gleichen Fehler zu wiederholen.
 
GraueMaus 10.11.2025 00:37
Die Bekannten aus meinem Verein haben oft erwähnt, dass sie als Jugendliche viele Fragen hatten, aber die Eltern gar nicht über die Nazizeit sprechen wollten. Deshalb wollten sie ehrenamtlich im Verein mitarbeiten und mehr über die Geschichte erfahren. Mein Bruder und ich hatten das Glück, dass unsere Eltern unsere Fragen nach bestem Wissen beantworteten. Das lag vielleicht daran, dass beide Großelternpaare von Anfang an gegen Hitler waren und auch vor den Kindern darüber sprachen. Meine Eltern überlegten noch im Bett, wenn sie uns eine Frage nicht ausreichend beantworten konnten. Am nächsten Morgen sagten sie: Uns ist im Bett noch etwas eingefallen, wie es früher war.
 
EinedieserSteine 10.11.2025 11:56
Das freut mich für eure Familie.
Fraglich ist, wie die vermaledeite Sache passieren konnte, wenn alle Bescheid wussten und so viele dagegen waren.
Ebenso erinnere ich an die Herero in Afrika und die Armenier.
 
Thohom 10.11.2025 18:02
Ich mache hier mal zu. Ich möchte nicht, dass dieser Blog gekapert wird.  
Ich bekam heute schon eine private Nachricht mit "Deutschland Deutschland" und es wurde hier als Beitrag einfach nur "Freiheit" gepostet.
Hier in diesem Blog interpretiere ich das als Beitrag vom rechten Rand.
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