Behinderung & Inklusion
02.02.2026 18:03
Behinderung & Inklusion
02.02.2026 18:03
Behinderung & Inklusion
Liebe Community,😀
ich möchte mich mit euch heute mal über das Thema Berufung, Behinderung und Inklusion unterhalten.
Das Thema Inklusion ist mir in diesen Zusammenhängen klar definiert, und insgesamt ein zentral wichtiger Baustein.
Darf ich vorab mal kurz fragen, wie es euch in der Situation ergeht, bzw ergangen ist: Erfahrungstechnisch, mit Arbeitgebern, auch mit Reha-Umschulungen, Schulen, Unis, Integrationsunternehmen, etc.?
Ich bin jetzt 39, leide noch unter Panikattacken. Depressionen sind gänzlich verschwunden. Ich habe Ziele, ich schaffe es seit einigen Jahren jetzt in Vergleich zu früher morgens aufzustehen, seit ca. 10 Jahren, bin meist tagsüber fit. Jahre davor (bis 2016) war ich fast nur in Kliniken, mal monatelang.
Das Asperger-Syndrom - eine mildere Form von Autismus liegt bei offiziell seit Juno ´22 vor. Eine Diagnose, die meine Andersartigkeit 1:1 erklärt. Ich bin kognitiv total fit, aber hab halt diese Ängste vor vielen Menschen und Reizen/Überforderung.. Ich war mehrmals im Leben erheblichen Stress ausgesetzt: Das Problem liegt eindeutig in Bereich der auditiven und visuellen Reizverarbeitungsstörung, mit Störungen in der Interaktion, was meist zu sozialen Problemen und Panikattacken /Overloads führt und ich habe mein Ding damals nicht wunschgemäß durchziehen können, andererseits wahrscheinlich auch wegen den damals noch nicht ausreichenden technischen Möglichkeiten.
Jetzt ist es so:
Ich will durchstarten, angemessen, maßgeschneidert.
Starte heute mit dem Modul Python - eine IT-Weiterbildung an einer Weiterbildungseinrichtung für Fernunterricht. Potenzielle Arbeitgeber, die Autisten einstellen gibt es definitiv - ja, aber sie kommen erst für mich in Betracht, wenn ich weiß, ich kann das Ganze auch durchziehen adäquat im Home-Office. Ich möchte diesen Lehrgang abschließen und schauen, dass ich so eine Job-Möglichkeit irgendwo bekommen kann. Ein Versuch ist es immer wert. Ein Jobcoach kann helfen im Arbeitsumfeld. Kennt sich damit jemand aus, was Jobcoaching betrifft?
Ich wünsche euch allen ebenfalls einen guten und fundierten Fahrplan & geeignete, inklusive Firmen, die euch einstellen und ganzheitlich gut tun bei der Arbeitsgestaltung und das sich alle eure tiefsten Wünsche erfüllen mögen ! (:
Ich freue mich auf einen Dialog und verbleibe
mit besten Grüßen aus NRW
Christian
ich möchte mich mit euch heute mal über das Thema Berufung, Behinderung und Inklusion unterhalten.
Das Thema Inklusion ist mir in diesen Zusammenhängen klar definiert, und insgesamt ein zentral wichtiger Baustein.
Darf ich vorab mal kurz fragen, wie es euch in der Situation ergeht, bzw ergangen ist: Erfahrungstechnisch, mit Arbeitgebern, auch mit Reha-Umschulungen, Schulen, Unis, Integrationsunternehmen, etc.?
Ich bin jetzt 39, leide noch unter Panikattacken. Depressionen sind gänzlich verschwunden. Ich habe Ziele, ich schaffe es seit einigen Jahren jetzt in Vergleich zu früher morgens aufzustehen, seit ca. 10 Jahren, bin meist tagsüber fit. Jahre davor (bis 2016) war ich fast nur in Kliniken, mal monatelang.
Das Asperger-Syndrom - eine mildere Form von Autismus liegt bei offiziell seit Juno ´22 vor. Eine Diagnose, die meine Andersartigkeit 1:1 erklärt. Ich bin kognitiv total fit, aber hab halt diese Ängste vor vielen Menschen und Reizen/Überforderung.. Ich war mehrmals im Leben erheblichen Stress ausgesetzt: Das Problem liegt eindeutig in Bereich der auditiven und visuellen Reizverarbeitungsstörung, mit Störungen in der Interaktion, was meist zu sozialen Problemen und Panikattacken /Overloads führt und ich habe mein Ding damals nicht wunschgemäß durchziehen können, andererseits wahrscheinlich auch wegen den damals noch nicht ausreichenden technischen Möglichkeiten.
Jetzt ist es so:
Ich will durchstarten, angemessen, maßgeschneidert.
Starte heute mit dem Modul Python - eine IT-Weiterbildung an einer Weiterbildungseinrichtung für Fernunterricht. Potenzielle Arbeitgeber, die Autisten einstellen gibt es definitiv - ja, aber sie kommen erst für mich in Betracht, wenn ich weiß, ich kann das Ganze auch durchziehen adäquat im Home-Office. Ich möchte diesen Lehrgang abschließen und schauen, dass ich so eine Job-Möglichkeit irgendwo bekommen kann. Ein Versuch ist es immer wert. Ein Jobcoach kann helfen im Arbeitsumfeld. Kennt sich damit jemand aus, was Jobcoaching betrifft?
Ich wünsche euch allen ebenfalls einen guten und fundierten Fahrplan & geeignete, inklusive Firmen, die euch einstellen und ganzheitlich gut tun bei der Arbeitsgestaltung und das sich alle eure tiefsten Wünsche erfüllen mögen ! (:
Ich freue mich auf einen Dialog und verbleibe
mit besten Grüßen aus NRW
Christian
Kommentare
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ICHJA 02.02.2026 18:14
als ich noch arbeiten durfte, sagten Kolleginnen zu mir „Behinderte gehören weggesperrt, und nicht auf den 1. Arbeitsmarkt“ nur 1 von mehreren „Mobbing-Attacken“, während meiner 27 Jahre Arbeitsleben
(Nutzer gelöscht) 02.02.2026 18:18
peace, da hast du große Pläne.
Wird nicht einfach, auch das durchhalten.
Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Vorhaben erreichst.
Wird nicht einfach, auch das durchhalten.
Ich drücke dir die Daumen, dass du deine Vorhaben erreichst.
peaceofmind210 02.02.2026 18:23
@ICHJA
Das ist ja extrem furchtbar was du da erfahren hast im außen. Mobbing ist so schlimm: Die Folgen gravierend. Wie gehst du heute damit um wenn ich fragen darf? Und du schriebst "wo ich noch arbeiten durfte". Wieso das?
Dankeschön @ Hana
ich fokussiere mich jetzt drauf, dass es klappt, step by step (:
Ich möchte was verändern an meiner IST-Situation
Das ist ja extrem furchtbar was du da erfahren hast im außen. Mobbing ist so schlimm: Die Folgen gravierend. Wie gehst du heute damit um wenn ich fragen darf? Und du schriebst "wo ich noch arbeiten durfte". Wieso das?
Dankeschön @ Hana
ich fokussiere mich jetzt drauf, dass es klappt, step by step (:
Ich möchte was verändern an meiner IST-Situation
ICHJA 02.02.2026 18:28
@peaceofmind210 // ich weiß alle Situationen noch — jedoch wurde ich in „dauerhaft dienstunfähig“ 2013 - mit 44 Jahren geschickt / sprich „Rente“
peaceofmind210 02.02.2026 18:37
@ ICHJA Das tut mir so leid, dass es so gekommen ist bei dir, echt😥
Die Schulzeit früher war ähnlich geprägt, ich habe dann irgendwann die Notbremse ziehen müssen und mich dann auf alternativen weitergebildet.
Die Schulzeit früher war ähnlich geprägt, ich habe dann irgendwann die Notbremse ziehen müssen und mich dann auf alternativen weitergebildet.
Noiram 02.02.2026 18:50
Ich hatte nie Probleme damit, war immer gut angenommen. War auch selbst mit im Betriebsrat und hatte eine gute Stelle im Betrieb.
Zenaida 02.02.2026 19:38
Also ich weiß ja nicht, in welchem Bereich er IT du zu landen gedenkst. Aber lies mal hier: https://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kuenstliche-intelligenz-wie-ki-den-arbeitsmarkt-fuer-junge-it-fachkraefte-veraendert/100168429.html
Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber vielleicht wäre es keine dumme Idee, vorher abzuklären, wie zukunftsträchtig genau der Bereich ist, den du dir ausgesucht hast….
Ich will dir nicht den Mut nehmen, aber vielleicht wäre es keine dumme Idee, vorher abzuklären, wie zukunftsträchtig genau der Bereich ist, den du dir ausgesucht hast….
blume 02.02.2026 19:57
ich wurde auch nie gemobbt beim arbeiten...ich mach die selbe arbeit, wie meine kollegen und geh im großen und ganzen auch gern zum arbeiten
BrokenByDesign 02.02.2026 21:04
@ICHJA: Was waren das denn für Arschlöcher, mit denen du da zusammenarbeiten musstest? 😒
ICHJA 02.02.2026 21:10
@Broken… — tja … damals - in der ! Abteilung — ausnahmslos Frauen - bis zum Alter, dass sie ( damals ) meine mutter/tante - ja, auch schon Oma hätten sein können ( 1992 — Post )
Zenaida 02.02.2026 21:26
Ich kenne viele menschen mit Behinderung. Die allermeisten sind ziemlich cool und weit davon entfernt, diskrimimiert oder gemobbt zu werden. Umgekehrt hatten wir eine im büro, die keinerlei Behinderung hatte, aber einfach weird war. Sie wurde nicht wirklich gemobbt, aber keiner wollte sie dabei haben, wenn man miteinander mittags essen ging oder gemeinsam spazieren. Privat schon gleich drei mal nicht. Mir hat die auch nicht getaugt und ich hab sie nach Möglichkeit gemieden.
Fazit:wenn jemand witzig und cool ist, kann er körperlich beeinträchtigt sein wie er will, er wird höchstwahrscheinlich schnell integriert. Und wenn jemand sich komisch verhält, könnte das schwierig werden. Es ist ja so, dass menschen nicht dazu verdonnert werden können, sich mit jedem zu verstehen. Klar, Beleidigungen und mobbing ist was anderes….
Fazit:wenn jemand witzig und cool ist, kann er körperlich beeinträchtigt sein wie er will, er wird höchstwahrscheinlich schnell integriert. Und wenn jemand sich komisch verhält, könnte das schwierig werden. Es ist ja so, dass menschen nicht dazu verdonnert werden können, sich mit jedem zu verstehen. Klar, Beleidigungen und mobbing ist was anderes….
BrokenByDesign 02.02.2026 22:24
Ja, sicher. Ich kenne auch viele Leute mit Behinderung, die selbstbewusst und selbstironisch sind und dabei einen für ihr Umfeld gewinnenden Charme versprühen. Aber man ist am Ende doch so, wie man eben ist. Ich finde, man kann es jemandem dann nicht vorwerfen, dass er oft zum Opfer von Diskriminierung wird. 🤔
EinedieserSteine 02.02.2026 22:24
Gerade gestern ist mir so eine Situation aus der Arbeitswelt wieder eingefallen.
Ich glaube, die Leute haben dann Angst um den eigenen Job.
Jedenfalls dachte ich mir nur, von euch habe ich auch nichts anderes erwartet.
Ich glaube, die Leute haben dann Angst um den eigenen Job.
Jedenfalls dachte ich mir nur, von euch habe ich auch nichts anderes erwartet.
mwc89 02.02.2026 22:59
Diagnose bei mir 2012
Ausbildung gutten Noten Abschluss.
Seit langem arbeiten Maßnahmen nichts dauerhaft mehre Stellen auch in öffentlichen Dienst.
Dan aufgefordert vom Amt rea zu machen
2023/2024 schlechter entlassen.
Krankgeschrieben vom Ärzte
Dan seit ende 2025 rückwirkend in Rente geschickt.
Da ich vor meinem Diagnose eine Versicherung abgeschlossen hatte und in 2017/2018 in Luxemburg gearbeitet habe
Und berufsunfähig worden als Tierpflege
Wa es immer hin und her mit dem Behörden.
Es werden wels war von Inklusion geredet
Aber solange men kein social minum kriegt hat men auch kein Anrecht auf Unterstützung von Amt
Und men ist aus den system.
Bezahlen momentan den Ämtern zurück
Für erbracht Leistungen die erst nachträglich abgelehnt wurden
Knappe 10.000€ muß ich vom Sozialgericht
An den Arbeitsagentur zurück bezahlen.
Jetzt sitzen ich da heim in erwebsminderungsre Rente .
Macht auch kein Spaß.
Ausbildung gutten Noten Abschluss.
Seit langem arbeiten Maßnahmen nichts dauerhaft mehre Stellen auch in öffentlichen Dienst.
Dan aufgefordert vom Amt rea zu machen
2023/2024 schlechter entlassen.
Krankgeschrieben vom Ärzte
Dan seit ende 2025 rückwirkend in Rente geschickt.
Da ich vor meinem Diagnose eine Versicherung abgeschlossen hatte und in 2017/2018 in Luxemburg gearbeitet habe
Und berufsunfähig worden als Tierpflege
Wa es immer hin und her mit dem Behörden.
Es werden wels war von Inklusion geredet
Aber solange men kein social minum kriegt hat men auch kein Anrecht auf Unterstützung von Amt
Und men ist aus den system.
Bezahlen momentan den Ämtern zurück
Für erbracht Leistungen die erst nachträglich abgelehnt wurden
Knappe 10.000€ muß ich vom Sozialgericht
An den Arbeitsagentur zurück bezahlen.
Jetzt sitzen ich da heim in erwebsminderungsre Rente .
Macht auch kein Spaß.
Zenaida 02.02.2026 23:03
Also da kann ich gerne die Geschichte erzählen von jemandem, der recht verzweifelt war und demzufolge vollkommen uncool und überhaupt nicht souverän. Er hatte eine Behinderung, aber meiner Meinung nach war die im Vergleich zu seinem fürchterlichen gebaren wirklich kein Problem.
Er hat es geschafft, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Und sofort hat er allen erzählt, dass es jetzt wohl aufwärts gehen würde, dass er jetzt Anschuss finden würde usw. Mir war klar, dass dem nicht so sein würde. Aber er hat tatsächlich gedacht, dass im rahmen der Inklusion er jetzt in der neuen arbeit auch gleich neue freunde finden würde. Hätte er sich normal verhalten, hätte das ja auch funkionieren können, wobei auch menschen ohne Behinderung nicht nach drei tagen in nem neuen Job neue Freunde haben. Da muss sich jeder erst mal bewähren und sich als „Freundeswürdig“ beweisen. Mit Hinz oder Kunz möchte doch niemand privat was zu tun haben, zumal viele Menschen ja saturiert sind mit Freunden und Bekannten.
Letztlich war es genauso, wie ich das shcon vorhergesehen hatte. Er hat sich auch in der Arbeit unmöglich benommen. Er war viel zu versessen darauf, endlich Anschluss zu finden. Da nimmt einfach jeder reißaus. Und daraufhin war er dann nur am schimpfen und war hochbeleidigt, sprach von mobbing usw. Dabei wollte einfach nur keiner was mit ihm zu tun haben, weil er viel zu klettig und klebrig war.
Er hat es geschafft, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu bekommen. Und sofort hat er allen erzählt, dass es jetzt wohl aufwärts gehen würde, dass er jetzt Anschuss finden würde usw. Mir war klar, dass dem nicht so sein würde. Aber er hat tatsächlich gedacht, dass im rahmen der Inklusion er jetzt in der neuen arbeit auch gleich neue freunde finden würde. Hätte er sich normal verhalten, hätte das ja auch funkionieren können, wobei auch menschen ohne Behinderung nicht nach drei tagen in nem neuen Job neue Freunde haben. Da muss sich jeder erst mal bewähren und sich als „Freundeswürdig“ beweisen. Mit Hinz oder Kunz möchte doch niemand privat was zu tun haben, zumal viele Menschen ja saturiert sind mit Freunden und Bekannten.
Letztlich war es genauso, wie ich das shcon vorhergesehen hatte. Er hat sich auch in der Arbeit unmöglich benommen. Er war viel zu versessen darauf, endlich Anschluss zu finden. Da nimmt einfach jeder reißaus. Und daraufhin war er dann nur am schimpfen und war hochbeleidigt, sprach von mobbing usw. Dabei wollte einfach nur keiner was mit ihm zu tun haben, weil er viel zu klettig und klebrig war.
Thohom 02.02.2026 23:09
Ich habe meine Gehbehinderung mit 45 "erworben", wie man so schön sagt. Meinen Beruf habe ich einfach weiter ausgeübt.
Verändert hat sich nur, wie ich zur Arbeit kam und der Weg zum Schreibtisch war etwas mühsamer.
Verändert hat sich nur, wie ich zur Arbeit kam und der Weg zum Schreibtisch war etwas mühsamer.
(Nutzer gelöscht) 03.02.2026 07:39
Ich kann dazu nur sagen. Eine psychische Behinderung oder Erkrankung ist etwas anderes als eine Gehbehinderung. Das kann man nicht über einen Kamm scheren. Ich kenne das auch der Familie. Autismus und ADHS.
BrokenByDesign 03.02.2026 09:18
Fällt halt manchen hier schwer, ihre eigene Behinderung in Relation zu anderen zu sehen. 😔
Thohom 03.02.2026 10:31
Schon interessant, wie "Neulinge" so urteilen mit ihrem Halb- bzw. Minimalwissen.
Einfach mal ne Weile hier mitlesen und sich dann an das Gelesene auch erinnern, wenn man schon beurteilt.
Klasse, wie ihr Zwei hier meint Behinderungen beurteilen und einordnen zu können. Ich würde das nicht wagen, weil ich weiß nur, dass jeder seine Behinderung zu 100% hat und da rede ich nicht von normalem Verschleiß im Alter.
Einfach mal ne Weile hier mitlesen und sich dann an das Gelesene auch erinnern, wenn man schon beurteilt.
Klasse, wie ihr Zwei hier meint Behinderungen beurteilen und einordnen zu können. Ich würde das nicht wagen, weil ich weiß nur, dass jeder seine Behinderung zu 100% hat und da rede ich nicht von normalem Verschleiß im Alter.
Frieda90 03.02.2026 10:38
Ich habe am meisten Probleme mit der Kommunikation, da ich eigentlich nur mit dem Talker sprechen kann, damit mich wer versteht.
Das ist draussen ein grosses Problem und wäre es auch sicher in der normalen Arbeitswelt.
Durch die Art meiner Behinderung (CP), wird vom körperlichen Erscheinungsbild meist sofort auf meinen vermeintlichen geistigen Zustand geschlossen.
Bei mir käme nur was mit am Computer in Frage, weil alles andere wegfällt.
Mein Arbeitsplatz müsste für mich massiv angepasst werden, was natürlich auch viel Geld kostet, für einen Mitarbeiter der noch nichts für die Firma getan hat.
Dazu kommt, das ich hätte, von Anfang an, viel mehr gefördert werden müssen aber da kann ich mich bei meinem phlegmatischen Elternteil bedanken.
Ich bin in einer Werkstatt und war auch noch nie woanders. Das war damals einfacher einen dort unterzubringen. Körperlich bringt mich mein einfacher Sortierjob auch an meine Grenzen aber intellektuell ist das natürlich eine absolute Sackgasse.
Das ist draussen ein grosses Problem und wäre es auch sicher in der normalen Arbeitswelt.
Durch die Art meiner Behinderung (CP), wird vom körperlichen Erscheinungsbild meist sofort auf meinen vermeintlichen geistigen Zustand geschlossen.
Bei mir käme nur was mit am Computer in Frage, weil alles andere wegfällt.
Mein Arbeitsplatz müsste für mich massiv angepasst werden, was natürlich auch viel Geld kostet, für einen Mitarbeiter der noch nichts für die Firma getan hat.
Dazu kommt, das ich hätte, von Anfang an, viel mehr gefördert werden müssen aber da kann ich mich bei meinem phlegmatischen Elternteil bedanken.
Ich bin in einer Werkstatt und war auch noch nie woanders. Das war damals einfacher einen dort unterzubringen. Körperlich bringt mich mein einfacher Sortierjob auch an meine Grenzen aber intellektuell ist das natürlich eine absolute Sackgasse.
BrokenByDesign 03.02.2026 12:47
Ich traue mir da in der Tat schon ein ziemlich gutes Einschätzungsvermögen zu. 🙂
Thohom 03.02.2026 13:15
Was nimmst Du als Grundlage für eine Einschätzung? Die Angaben übers Handicap bei HL?
Bischen dürftig, finde ich oder schreibst Du alle Deine Diagnosen detailliert hier rein? Ich mache es definitiv nicht.
Was machst Du, wenn hier jemand als Handicap "Rollstuhl" angibt?
Bischen dürftig, finde ich oder schreibst Du alle Deine Diagnosen detailliert hier rein? Ich mache es definitiv nicht.
Was machst Du, wenn hier jemand als Handicap "Rollstuhl" angibt?
Zenaida 03.02.2026 13:18
„Ich finde, man kann es jemandem dann nicht vorwerfen, dass er oft zum Opfer von Diskriminierung wird. 🤔“
Bbd, ich meinte das nicht als Vorwurf. Aber es ist doch irgendwie klar, dass jemand, der sich halt komisch verhält, nich so gut ankommt. Und letztlich ist es den meisten menschen doch egal, weshalb sich jemand komisch benimmt. Ob da ne Behinderung, irgendeine temporäre Störung oder einfach eine seltsame Persönlichkeit dahintersteckt, ändert nichts an der Tatsache, dass dieser mensch irgendwie unattraktiv für andere ist. Ich wehre mich einfach dagegen, dass im Zuge der Inklusion von andern erwartet wird, jedes noch so abwegige Verhalten mittragen zu müssen und vielleicht noch persönliches Interesse an einem solchen menschen zeigen zu müssen.
Nein, es ist doch ganz einfach: Interesse entwickelt man dann, wenn einem mensch zusagt, in seiner Art, mit seinen ausdrucksformen, mit seinem Wesen. Wenn das nicht der fall ist, distanziert man sich doch ganz automatisch. Das heißt nicht, dass man ihm extra steine in den weg legt oder sich ihm gegenüber abfällig äußern muss. Aber ihn mehr als nötig in der Arbeit zu kontaktieren oder gar sich mit ihm in der Pause zu unterhalten… warum? Letztlich ist es doch auch die eigene Lebenszeit, die man sorgsam mit den menschen zubringen sollte, die einem wichtig sind….
Bbd, ich meinte das nicht als Vorwurf. Aber es ist doch irgendwie klar, dass jemand, der sich halt komisch verhält, nich so gut ankommt. Und letztlich ist es den meisten menschen doch egal, weshalb sich jemand komisch benimmt. Ob da ne Behinderung, irgendeine temporäre Störung oder einfach eine seltsame Persönlichkeit dahintersteckt, ändert nichts an der Tatsache, dass dieser mensch irgendwie unattraktiv für andere ist. Ich wehre mich einfach dagegen, dass im Zuge der Inklusion von andern erwartet wird, jedes noch so abwegige Verhalten mittragen zu müssen und vielleicht noch persönliches Interesse an einem solchen menschen zeigen zu müssen.
Nein, es ist doch ganz einfach: Interesse entwickelt man dann, wenn einem mensch zusagt, in seiner Art, mit seinen ausdrucksformen, mit seinem Wesen. Wenn das nicht der fall ist, distanziert man sich doch ganz automatisch. Das heißt nicht, dass man ihm extra steine in den weg legt oder sich ihm gegenüber abfällig äußern muss. Aber ihn mehr als nötig in der Arbeit zu kontaktieren oder gar sich mit ihm in der Pause zu unterhalten… warum? Letztlich ist es doch auch die eigene Lebenszeit, die man sorgsam mit den menschen zubringen sollte, die einem wichtig sind….
(Nutzer gelöscht) 03.02.2026 14:31
Respekt peace, du hast den Willen, dich einzugliedern.
Für den einen oder anderen kostet es sicher viel Überwindung.
Du wirst es schon schaffen.
Für den einen oder anderen kostet es sicher viel Überwindung.
Du wirst es schon schaffen.
Zenaida 03.02.2026 15:12
Peaceofmind, tut mir leid, meine Beiträge beziehen sich nicht auf dich. Ich meinte das allgemein. Nur für den Fall, dass du das in den falschen Hals kriegen solltest.
BrokenByDesign 03.02.2026 20:47
Meine Grundlage? Knapp 50 Jahre Umgang mit anderen behinderten Menschen in meinem Umfeld, von der Grundschulzeit bis heute. Dazu brauche ich das alles hier nicht. Wenn ich in einem Profil "Rollstuhlfahrer" lese, schaue ich mir die Fotos an. Dann weiß ich oft mehr über die Hintergründe. Man entwickelt mit der Zeit einen Blick dafür.
BrokenByDesign 03.02.2026 20:57
Zenaida, dieses Abwägen macht man aber doch bei jeder Person. Das hat prinzipiell nichts mit Behinderung zu tun. Blöde Leute gibt es natürlich immer und überall. Und denen geht man aus dem Weg.
Thohom 03.02.2026 21:12
Jo....und dann hast viel Fantasie beim Zusammenreimen oder träumst Du Deine Ergebnisse dann.
Zenaida 03.02.2026 21:22
Natürlich, Bbd, aber menschen ohne Behinderung erwarten normalerweise keine Sonderbehandlung, wollen nicht „inkludiert“ werden. Wie gesagt, die meisten menschen mit Behinderung erwarten das sicherlich auch nicht. Aber im Rahmen der Inklusion hab ich eben schon öfter mitbekommen, dass manche da denken, dass andere jetzt ihre freunde werden müssen, mit ihnen was unternehmen müssen, sie einladen müssen, weil das ihr recht im Kontext INklusion ist. Das sind sicherlich wenige, aber ich hab da so nen speziellen fall, der der Grund dafür ist, dass ich bei der Vokabel schon Alarm im kopf krieg.
BrokenByDesign 03.02.2026 21:48
@Thohom: Blödsinn! Mit wie vielen wirklich schwer behinderten Personen hast du denn regelmässig persönlich Umgang?
@Zenaida: Ich weiß, was du meinst, aber diese Erwartungshaltung ist natürlich totaler Quatsch. Damit schießt man sich nur selber ins Aus.
@Zenaida: Ich weiß, was du meinst, aber diese Erwartungshaltung ist natürlich totaler Quatsch. Damit schießt man sich nur selber ins Aus.
Thohom 03.02.2026 21:55
Blödsinn kommt von Dir, BBD.
Ich komme mit Menschen zusammen und da hat jeder seinen eigenen Vogel.... größer oder kleiner.
Mir erscheinst Du viele Vorurteile zu pflegen.... egal, ob Du nun Rollstuhlfahrer bist oder nicht. Alle persönlichen Unzulänglichkeiten auf eine vorhandene Behinderung zu schieben, halte ich für billig.
Ich gehe davon aus, dass es hier Leute mit ähnlichen Behinderungen gibt, bei denen jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat. Deine pauschalen Vorurteile sind da wenig hilfreich, denn wie willst Du das ernsthaft unter einen Hut kriegen.
Ich komme mit Menschen zusammen und da hat jeder seinen eigenen Vogel.... größer oder kleiner.
Mir erscheinst Du viele Vorurteile zu pflegen.... egal, ob Du nun Rollstuhlfahrer bist oder nicht. Alle persönlichen Unzulänglichkeiten auf eine vorhandene Behinderung zu schieben, halte ich für billig.
Ich gehe davon aus, dass es hier Leute mit ähnlichen Behinderungen gibt, bei denen jeder seine eigenen Erfahrungen gemacht hat. Deine pauschalen Vorurteile sind da wenig hilfreich, denn wie willst Du das ernsthaft unter einen Hut kriegen.
BrokenByDesign 03.02.2026 21:58
Zenaida, ich kenne aber auch wirklich nicht viele Leute, die mit einer solchen Anspruchshaltung unterwegs sind. Und die, die es sind, sind wirklich unangenehm und peinlich.
Baujahr80 17.02.2026 13:41
Meine Erfahrung zum Thema Arbeitgeber und Wiedereingliederung (in meinem Fall sich veränderter Grundvoraussetzungen) ist alles andere als gut.
Ich werde da jetzt nicht näher drauf Eingehen weil es mich nur unnütz Aufregen würde, was ich sagen kann ist das der freie Markt keinen Leistungsabbruch toleriert und man sich als sagen wir mal "halbes Hemd " was wir Leistung´s technisch ja sind genau Überlegen müssen was wir tun wo wir es tun und ob man uns dabei nicht Ausbeutet oder ob wir dabei noch das Gefühl einer Wertigkeit haben
Ich werde da jetzt nicht näher drauf Eingehen weil es mich nur unnütz Aufregen würde, was ich sagen kann ist das der freie Markt keinen Leistungsabbruch toleriert und man sich als sagen wir mal "halbes Hemd " was wir Leistung´s technisch ja sind genau Überlegen müssen was wir tun wo wir es tun und ob man uns dabei nicht Ausbeutet oder ob wir dabei noch das Gefühl einer Wertigkeit haben
peaceofmind210 17.02.2026 16:45
Ja alles mir bisher mit irgendwelche Behörden oder so gedanklich in den Sinn kommt nenne ich hochgradig: Frustration, gekoppelt an Verzweiflung bis hin zu Zukunftsängste.
Mittlerweile aber der Vergangenheit angehörig, denn:
Ich habe meine Weiterbildung jetzt im Visier, nebenan bin ich Mitbegründer eines kleinen Unternehmen, und ich bin jetzt jemand der sagen kann: Den Spießroutenlauf mit Anträgen für Anträge, Behörden usw. bauch ich nimmer, habe ich damals auch nicht gebraucht. Ich bin neurodivers und habe da meine Einschränkungen und Vorzüge, die ich jetzt richtig annehmen und ausleben möchte
Allen das Beste hier!
Mittlerweile aber der Vergangenheit angehörig, denn:
Ich habe meine Weiterbildung jetzt im Visier, nebenan bin ich Mitbegründer eines kleinen Unternehmen, und ich bin jetzt jemand der sagen kann: Den Spießroutenlauf mit Anträgen für Anträge, Behörden usw. bauch ich nimmer, habe ich damals auch nicht gebraucht. Ich bin neurodivers und habe da meine Einschränkungen und Vorzüge, die ich jetzt richtig annehmen und ausleben möchte
Allen das Beste hier!
blume 17.02.2026 17:43
@baujahr80 du siehst dich als "halbes hemd"? ich finde es vollkommen normal, dass mein arbeitgeber von mir das selbe fordert, wie von allen anderen...
Jetzt