Handicap Love Schriftzug

Irgendwo..irgendwann

Irgendwo..irgendwann
Diese Geschichte stammt aus meiner Feder und hatte ich schon vor ein paar Jahren hier eingestellt.

Ein Blick aus dem Fenster und sie fällte eine spontane Entscheidung…ab in den Park.
Dort wollte sie Sonne tanken, Natur genießen und vielleicht ergibt sich sogar ein  Gespräch mit  netten Leuten.

Sie setzte ihre Sonnenbrille auf und auch, wenn sie Hüte nicht wirklich mochte, einen Sonnenhut .
Sie liebt ja die warmen Sonnenstrahlen, aber die Haut ließ keinen übermäßigen Genuß derer zu.
Auf Grund einer Behinderung  war der Rollator ihr ständiger Begleiter. Mit ihm,einer Wasserflasche und einem Buch mit dem Titel „Träumereien einer Frau“ ausgestattet ging es dann los.

Ihre letzte Beziehung war schon etwas länger her aber sie kam ganz gut ohne klar.
Natürlich fehlten ihr ab und an die starken Arme und die Schultern eines Mannes zum Anlehnen.
Sie würde auch gerne wieder mal für Zwei kochen und Zärtlichkeiten austauschen…nur den passenden liebevollen Partner fand sie nicht.

Im Park angekommen setzte sie sich auf eine schattige Bank und genoß ihre Entscheidung.
Da näherte sich ein Mann und bat darum neben ihr Platz nehmen zu dürfen.

Gerne…sagte sie.
Er musterte sie kurz und sagte:“Darf ich ihnen einige Fragen stellen?“
Sie überlegte kurz und meinte dann „Ja“.

Er: „Ich sehe, sie haben einen Rollator und deshalb bin ich am überlegen….bin ich ein Fetischist wenn ich sie auserwählen würde und könnten Sie überhaupt sexuell aktiv werden?“

Sie schaute irritiert…aber dann kam direkt die nächste Frage:“ Suchen Sie überhaupt einen Mann?  Man kann ja nicht mal ihr Gesicht erkennen.“

Na,meinte sie…ich wollte eigentlich…aber er fiel ihr dann ins Wort.
„Bei dem Wetter müßten ja eigentlich die Hormone  sprießen. Wohnen sie weit weg von hier? Man will ja Niemanden den Hof machen der am Arsch der Welt wohnt.“

„Ich suche hier keinen Mann“

Er: „Alles klar, deshalb auch ihr Buch und ihr Auftritt hier..so Unschuld heuchelnd. Das ist ja das Letzte. Niemand sitzt einfach nur so da und läßt sich Fragen stellen.
Ein paar Hormone täten ihnen gut. Seien sie ehrlich, sie schämen sich einsam zu sein und deshalb ihre abweisende Haltung mir gegenüber.
Pah…..schönen Tag noch!“

Ihre Gedanken dazu waren: „Danke,danke danke für die schonungslose Zurschaustellung Ihres Innersten.“

Kommentare

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Junggebliebene 27.03.2026 15:29
Diese Geschichte widmete und widme ich allen Primitivlingen.
 
Thohom 27.03.2026 17:10
Naja, das war ja eher ein Monolog.

Perfectday hätte bestimmt gesagt: Darf ich auch mal  was sagen.😎
 
perfectday 27.03.2026 18:57
PD wäre mit weit aufgerissenen rehbraunen Augen von der Parkbank gehagelt!😉
 
Thohom 27.03.2026 20:13
Wegen dem Mundgeruch von dem Typen?
 
perfectday 27.03.2026 20:17
Es gibt schon Menschen und Situationen,die selbst mich sprachlos machen.😂
 
Maessmogge 27.03.2026 20:47
Ich hoffe das ist ein fiktive Geschichte, vorallem kommen diese übergriffigen Fragen mit einer Selbstverständlichkeit daher, als ob es das normalste ist, was man fragen kann. 
Das ist sowas zum kotzen und man(n) möchte ihm am liebsten das Gesicht in sein Scheissgefasel drücken!
 
vrono 27.03.2026 21:09
Solche Menschen wissen, warum sie keinen Raum für Antworten zulassen dürfen
 
Junggebliebene 27.03.2026 22:14
@ Maessmogge, das ist eine fiktive Geschichte...basierend auf etlichen Erfahrungen von einigen Usern-innen bei HL .
 
Maessmogge 28.03.2026 13:30
Ich befürchte, wir kommen nie aus den patriarchalen Strukturen…jetzt mit dem polit. Rechtsruck geht‘s erst recht wieder rückwärts 😫
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