Also in Berlin...gerade in meinem Bezirk gibt es zig Nachbarschaftszentren.
Die sind wie Pilze aus der Erde geschossen.
Wie es in Randgebieten aussieht..keine Ahnung.
Tatsache ist..Angebote für Junge sind auch hier eher rar...aber auffindbar.
Ich habe es immer gesagt und wurde belächelt....die sozialen Medien machen auf Dauer einsam,weil sich immer mehr darauf konzentriert wird.
Einsamkeit
01.04.2026 16:18
Einsamkeit
01.04.2026 16:18
Einsamkeit
Habe gerade beim stöbern diese Studie gefunden, bzw den folgenden Artikel über die Studie.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-studie-jugendliche-einsamkeit-genz-social-li.3459796
Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht: vereine sterben aus… mittlerweile gibt es ja nicht mal mehr in jedem Kaff nen Fußballverein…. Chöre überaltern… freiwilliges Engagement für die Allgemeinheit geht drastisch zurück (Feuerwehren…) - und die Menschen sind einsam. Ist es denn so weit außerhalb des eigenen vorstellungsrahmens, sich dann einfach im echten Leben mit anderen zusammenzutun, um gemeinsam was zu machen. Ist doch völlig egal, ob Sport, Musik brauchtumspflege, politisches Engagement oder Ehrenamt. Bevor ich als gesunder junger Mensch zuhause verrotte, such ich mir doch was, wo ich mit anderen zusammenkommen kann.
Was denkt ihr darüber? Ach so, ich meinte jetzt natürlich nicht diejenigen, die aufgrund ihrer Behinderung und fehlender Assistenz oder mangelnder Ausstattung sich nicht aus ihrer Wohnung rausbewegen können.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/bayern-studie-jugendliche-einsamkeit-genz-social-li.3459796
Ehrlich gesagt verstehe ich das nicht: vereine sterben aus… mittlerweile gibt es ja nicht mal mehr in jedem Kaff nen Fußballverein…. Chöre überaltern… freiwilliges Engagement für die Allgemeinheit geht drastisch zurück (Feuerwehren…) - und die Menschen sind einsam. Ist es denn so weit außerhalb des eigenen vorstellungsrahmens, sich dann einfach im echten Leben mit anderen zusammenzutun, um gemeinsam was zu machen. Ist doch völlig egal, ob Sport, Musik brauchtumspflege, politisches Engagement oder Ehrenamt. Bevor ich als gesunder junger Mensch zuhause verrotte, such ich mir doch was, wo ich mit anderen zusammenkommen kann.
Was denkt ihr darüber? Ach so, ich meinte jetzt natürlich nicht diejenigen, die aufgrund ihrer Behinderung und fehlender Assistenz oder mangelnder Ausstattung sich nicht aus ihrer Wohnung rausbewegen können.
Kommentare
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BrokenByDesign 01.04.2026 17:09
Einsamkeit verschwindet ja nicht automatisch, indem man sich mit Menschen umgibt. Manchmal macht gerade das ja nur NOCH einsamer, wenn man feststellt, dass man zu diesen Personen gar nicht die Beziehung haben kann, die einem bes
BrokenByDesign 01.04.2026 17:12
besonders fehlt.
Manchmal fühlt man sich in Gesellschaft doch gerade erst ganz besonders einsam.
Manchmal fühlt man sich in Gesellschaft doch gerade erst ganz besonders einsam.
Hulda 01.04.2026 17:20
Unsere Stadt hat ca 60 Tsd Einwohner. Es gibt sehr viele Vereine, Clubs und Ehrenämter die ausgeführt werden können. Die Dörfer ringsum bieten auch sehr viel an. Meistens ist doch die Einsamkeit auch selbst gewählt, aufgrund das Menschen anstrengend sein können oder der Gesundheitszustand es nicht mehr zulässt. Der Schritt aus der Einsamkeit bedeutet oft enorme Anstrengung. Es wird sicherlich auch Menschen geben, die es verlernt haben mit anderen in den Austausch zu gehen...wie ich z.B.
Wonni 01.04.2026 17:45
Ich denke, es kommt auch immer darauf an, welche Art von Kontakt(en) man sucht. Ob es eher "just for fun" ist oder ob einem mehr etwas am Zwischenmenschlichen liegt. Letzteres ist durchaus schwieriger zu finden. Und genau dort liegt m.M.n. auch das Einsamkeitsgefühl.
Wonni 01.04.2026 17:52
"Verlernt in den Austausch zu gehen"? Ich nehme dich hier, im Austausch mit den User/innen, durchweg als sehr kompetent wahr @Hulda.
nordlicht1957 01.04.2026 17:53
... von der Couch erheben ... und vom Bildschirm abwenden!
Ich finde das Thema ist sehr interessant. Und bezeichnend ist, dass wir es hier online diskutieren.
Zitat aus dem obigen SZ-Artikel:
"Keine Generation hat mehr Möglichkeiten, nicht einsam zu sein und trotzdem fühlt sich gerade niemand so einsam wie die GenZ."
Wer quasi mit dem Smartphone in der Hand auf die Welt kommt, sieht: Ich kann Likes bekommen, ich finde Follower, bekomme digitale Antworten auf meine vielen Fragen ans Leben ... Da braucht ich doch keine Kontakte im Real Life!
Es drängt sich die Frage auf: verschwindet die Kultur der Stammtische, der Schützenvereine, der Chöre ... mit uns, wenn der Nachwuchs ausbleibt? ... wenn GenZ online & virtuell lebt und sich KI-Gesprächspartner sucht?
Analoge / Offline Treffen heißt: es braucht in der Regel ein Thema (Sinn & Zweck), dass viele zusammen bringt, jemanden, der/die moderiert und organisiert, eine Location ... Es braucht Verbindlichkeit und soziales Engagement und social skills ... Vielleicht ist all das nicht mehr Markenkern der GenZ.
Ich finde das Thema ist sehr interessant. Und bezeichnend ist, dass wir es hier online diskutieren.

Zitat aus dem obigen SZ-Artikel:
"Keine Generation hat mehr Möglichkeiten, nicht einsam zu sein und trotzdem fühlt sich gerade niemand so einsam wie die GenZ."
Wer quasi mit dem Smartphone in der Hand auf die Welt kommt, sieht: Ich kann Likes bekommen, ich finde Follower, bekomme digitale Antworten auf meine vielen Fragen ans Leben ... Da braucht ich doch keine Kontakte im Real Life!
Es drängt sich die Frage auf: verschwindet die Kultur der Stammtische, der Schützenvereine, der Chöre ... mit uns, wenn der Nachwuchs ausbleibt? ... wenn GenZ online & virtuell lebt und sich KI-Gesprächspartner sucht?
Analoge / Offline Treffen heißt: es braucht in der Regel ein Thema (Sinn & Zweck), dass viele zusammen bringt, jemanden, der/die moderiert und organisiert, eine Location ... Es braucht Verbindlichkeit und soziales Engagement und social skills ... Vielleicht ist all das nicht mehr Markenkern der GenZ.
Hulda 01.04.2026 18:00
Wonni, danke! Da liegen zwischen der Selbst und Fremdwahrnehmung Welten. Ich denke das hängt auch mit meinen psychotischen Symptomen, die mal mehr und mal weniger ausgeprägt sind, zusammen.
Was ich auch festgestellt habe, das ich durch Rückzug und Einsamkeit kaum in der Lage bin, eine allgemeine Diskussion zu führen. Wenn dann schreibe ich häufig in der Ich-Form
Was ich auch festgestellt habe, das ich durch Rückzug und Einsamkeit kaum in der Lage bin, eine allgemeine Diskussion zu führen. Wenn dann schreibe ich häufig in der Ich-Form
Nordroller 01.04.2026 18:30
Ich habe großes Verständnis für einsame Menschen, trotzdem möchte ich sagen das
-die Faulheit- wohl. eine große Bremse ist!
Jetzt mit der Chipstüte vor dem PC sitzen ist ja auch gemütlich.
Es gibt sicher einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land.
Der erste Gedanke zur Einsamkeit war aber Angst und schlechte oder mangelnde Erfahrungen.
-die Faulheit- wohl. eine große Bremse ist!
Jetzt mit der Chipstüte vor dem PC sitzen ist ja auch gemütlich.
Es gibt sicher einen großen Unterschied zwischen Stadt und Land.
Der erste Gedanke zur Einsamkeit war aber Angst und schlechte oder mangelnde Erfahrungen.
Nordroller 01.04.2026 18:32
Auch ist zu bedenken daß die ersten Hardcore-Spieler jetzt Kinder zeugen. Dies wirkt sicher wie ein Brennglas.
Findemabel1 01.04.2026 18:36
Zwischen Alleinsein und Einsamsein mache ich einen Unterschied. Klar kann ich mich mit anderen für was auch immer zusammen tun, aber wenn mir eine tiefere Verbindung fehlt, kann ich dennoch einsam sein. Da bin ich ganz bei BBD.
Wie oft sehe ich Menschen die sich treffen und jeder hängt am Smartphone. Das gibt es bei mir nicht. Ich bin zu 100% da, wertschätze mein Gegenüber und freue mich über das Geschenk seiner/ihrer Zeit. Smartphone adieu…bis in ein paar Stunden.
Wie oft sehe ich Menschen die sich treffen und jeder hängt am Smartphone. Das gibt es bei mir nicht. Ich bin zu 100% da, wertschätze mein Gegenüber und freue mich über das Geschenk seiner/ihrer Zeit. Smartphone adieu…bis in ein paar Stunden.
merry1 01.04.2026 18:40
Na ja, Ehrenamt, Chor, Schützenverein, Stammtische, Handarbeitsgruppe etc. ist für die heute Jugend überhaupt nicht mehr Zeitgemäß.
Mit den nostalgischen Hüpfspielen am Brett kannst du mich auch nicht mehr locken.
Des Weiteren muss soziales Verhalten erlernt werden, man kann es aber auch verlernen, wenn nur noch in social Media gelebt wird und überwiegend mit Stummelsätzen über Messengersysteme kommuniziert wird. Das Resultat ist vielseitig, zum Beispiel gute Computernkentnisse aber schwaches Sozialverhalten.
Nähe entsteht, wenn man sich auch mal von der verletzlichen, menschlichen Seite zeigt und zwischenmenschlich entsprechend emphatisch kommuniziert. Aber das kann man mit Google und Co nicht lernen.
Mit den nostalgischen Hüpfspielen am Brett kannst du mich auch nicht mehr locken.
Des Weiteren muss soziales Verhalten erlernt werden, man kann es aber auch verlernen, wenn nur noch in social Media gelebt wird und überwiegend mit Stummelsätzen über Messengersysteme kommuniziert wird. Das Resultat ist vielseitig, zum Beispiel gute Computernkentnisse aber schwaches Sozialverhalten.
Nähe entsteht, wenn man sich auch mal von der verletzlichen, menschlichen Seite zeigt und zwischenmenschlich entsprechend emphatisch kommuniziert. Aber das kann man mit Google und Co nicht lernen.
Hulda 01.04.2026 18:41
Diesen Unterschied mache ich auch Findemabel1. Ich hatte nie Sorgen oder Probleme mit dem Alleinsein. Mit zunehmendem Alter hab ich das Gefühl, dass das Einsamkeitsgefühl zunimmt
Findemabel1 01.04.2026 18:54
@hulda
Ich genieße das Alleinsein (mit meinem Hundemädel) meist sehr, da ich auch Zeit für mich brauche.
Denke bzgl. Des Einsamkeitsgefühls ist ein großes Problem diese Unverbindlichkeit. Natürlich auch der Wegfall alter Freundschaften durch Umzug, etc. oder weil man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat im Laufe der Jahre.
Ich genieße das Alleinsein (mit meinem Hundemädel) meist sehr, da ich auch Zeit für mich brauche.
Denke bzgl. Des Einsamkeitsgefühls ist ein großes Problem diese Unverbindlichkeit. Natürlich auch der Wegfall alter Freundschaften durch Umzug, etc. oder weil man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt hat im Laufe der Jahre.
Sui 01.04.2026 18:57
Einsamkeit ist oft hausgemacht, da der zwischenmenschliche Zusammenhalt schwindet. Viele haben soziale Medien zum Lebensmittelpunkt gemacht und sich mit der digitalen Distanz arrangiert.
Ich genieße oft meine Zeit allein, hätte aber kein Problem damit, auf Leute zuzugehen, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt.
Ich genieße oft meine Zeit allein, hätte aber kein Problem damit, auf Leute zuzugehen, wenn mir die Decke auf den Kopf fällt.
Zenaida 01.04.2026 19:02
Klar, nur die Tatsache, dass man mit anderen nem ball hinterherjagt, macht nicht unbedingt weniger einsam. Aber wenn man eben das gemeinsam tut, was allen spaß macht (in einem Chor werden sich ja nur die tummeln, die eben gerne gemeinsam singen usw.), dann besteht doch ne große Chance, dass man neben der liebe zum singen vielleicht noch ein paar andere Interessen oder Einstellungen teilt.
Ich war in meinen Jugendjahren in verschiedenen Chören, in der Tanzschule in verschiedenen Richtungen, in der kirchlichen Jugendarbeit usw. Wir hatten immer Gesprächsstoff, mal oberflächlich, mal tiefgründig, mal blödelig…. Wir sind miteinander in den Urlaub gefahren, wir haben miteinander Zeltlager veranstaltet, wir haben gemeinsame Konzerte gesungen, wir haben tanzauftritte miteinander bestritten, wir haben zusammen gefiebert, gelitten, gearbeitet, waren von dem einen genervt und vom anderen erfreut…. Ich fand das ganz normal. Meine Geschwister auch.
Meine tochter, gerade noch zur GenZ zählend, hat das auch so erlebt, ich auf dem Lande, sie in der Stadt. Sie ist auch nicht einsam, hat einen großen und guten Freundeskreis. Aber klar, man muss halt schon mal den hintern vom Sofa wegbewegen.
Was das vereine-sterben betrifft: so hab ich das im Dorf meiner Eltern mitbekommen, in dem ich aufgewachsen bin. Es gibt keinen Fußballverein mehr, die Blaskapelle hat deutlich weniger Mitglieder, die Feuerwehr kämpft um Nachwuchs, der Kirchenchor überaltert… und z.b. so Dinge wir Frühschoppen, gut, das ist sicher recht bayerisch, gibt es auch kaum mehr… ich persönlich mochte das sowieso alles nicht, hab mich auch im Dorf überhaupt nicht engagiert. Aber es gab genügend Leute, die das mochten.
Ich war in meinen Jugendjahren in verschiedenen Chören, in der Tanzschule in verschiedenen Richtungen, in der kirchlichen Jugendarbeit usw. Wir hatten immer Gesprächsstoff, mal oberflächlich, mal tiefgründig, mal blödelig…. Wir sind miteinander in den Urlaub gefahren, wir haben miteinander Zeltlager veranstaltet, wir haben gemeinsame Konzerte gesungen, wir haben tanzauftritte miteinander bestritten, wir haben zusammen gefiebert, gelitten, gearbeitet, waren von dem einen genervt und vom anderen erfreut…. Ich fand das ganz normal. Meine Geschwister auch.
Meine tochter, gerade noch zur GenZ zählend, hat das auch so erlebt, ich auf dem Lande, sie in der Stadt. Sie ist auch nicht einsam, hat einen großen und guten Freundeskreis. Aber klar, man muss halt schon mal den hintern vom Sofa wegbewegen.
Was das vereine-sterben betrifft: so hab ich das im Dorf meiner Eltern mitbekommen, in dem ich aufgewachsen bin. Es gibt keinen Fußballverein mehr, die Blaskapelle hat deutlich weniger Mitglieder, die Feuerwehr kämpft um Nachwuchs, der Kirchenchor überaltert… und z.b. so Dinge wir Frühschoppen, gut, das ist sicher recht bayerisch, gibt es auch kaum mehr… ich persönlich mochte das sowieso alles nicht, hab mich auch im Dorf überhaupt nicht engagiert. Aber es gab genügend Leute, die das mochten.
Thohom 01.04.2026 19:30
Ich empfinde es nicht als schlimm, wenn ich einsam bin ... ich meine allein.
Für mich ist das beruhigend, wenn ich Zeit finde meine Gedanken zu sortieren. Introvertiert nennt man das wohl.
Früher hat mich nach der Arbeit enspannt, wenn ich eine Stunde durch den Wald gerannt bin. Irgendwann kommen die Endorphine. Klasse!
Mal eine lange Strecke am Stück schwimmen, hat bei mir die gleiche Wirkung. Müsste ich mal wieder machen.
Und wenn ich nicht allein sein möchte, dann telefoniere ich oder gehe unter Leute. Ich habe die Wahl.
Für mich ist das beruhigend, wenn ich Zeit finde meine Gedanken zu sortieren. Introvertiert nennt man das wohl.
Früher hat mich nach der Arbeit enspannt, wenn ich eine Stunde durch den Wald gerannt bin. Irgendwann kommen die Endorphine. Klasse!
Mal eine lange Strecke am Stück schwimmen, hat bei mir die gleiche Wirkung. Müsste ich mal wieder machen.
Und wenn ich nicht allein sein möchte, dann telefoniere ich oder gehe unter Leute. Ich habe die Wahl.
Zenaida 01.04.2026 21:14
Thohom, wie oben schon beschrieben wurde: Einsamkeit hat nichts zu tun mit Alleinsein. Man kann inmitten tausender menschen einsam sein und allein total zufrieden. Einsamkeit hat damit zu tun, dass man keinen hat, um sich mit ihm auszutauschen, dem man nah sein kann, mit dem es gegenseitiges vertrauen und so was alles gibt…. Und eben auch das Bedürfnis, sich ganz offen zu zeigen und den anderen zu sehen….
EinedieserSteine 01.04.2026 22:52
Mal so im Nachhinein betrachtet war es schon bereichernd, ich hatte einige Begegnungen und weiß nun was ich daran hatte.
Zenaida 01.04.2026 23:42
Simphony, themaverfehlung. Wer übt denn hier Kritik an Jugendlichen? Das waren - ich hab den Artikel nur überflogen - wohl Selbstaussagen der jungen Menschen. Ich hab da nur ein verständnisproblem, wenn jemand einerseits einsam ist, aber andererseits auch nichts dagegen unternimmt - soziale Phobien und dergleichen mal ausgenommen.
Thohom 01.04.2026 23:46
Zenaida, hier findet sich doch immer einer zum schnacken.
Blöde erscheint mir, wenn man die eigene Einsamkeit zu überwinden versucht, in dem man die Mitschreiber hier herunter macht.
Blöde erscheint mir, wenn man die eigene Einsamkeit zu überwinden versucht, in dem man die Mitschreiber hier herunter macht.
GraueMaus 02.04.2026 00:11
Ich war früher in einem Gesangverein, da waren überwiegend sehr alte Leute. Irgendwann löste sich die Gruppe auf. Es hatte sich aber schon Jahre zuvor eine jüngere Gruppe gebildet, in den einige aus dem alten Chor, die mittleren Alters waren, wechselten. Ich selbst konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr teilnehmen. In meiner Kirchengemeinde löste sich der überalterte Kirchenchor auf, aber es bildete sich ein neuer Chor aus Leuten von 20-40. Außerdem gibt es im Umkreis noch weitere jüngere Chöre, die ab und zu in unserer Kirche auftreten. Meinie Kleinstadt bietet sehr viel für alle Altersklassen. Vom Mutter/Vater-Kind-Treffen zum Kinderturnen und später Veranstaltungen im Jugendhaus, z. B. Ferienprogramm in den Osterferien. In den Kirchen gibt es mehrere Veranstaltungen, zu denen auch Menschen anderen Glaubens eingeladen sind. Die Stadt veranstaltet einen Faschingsumzug der Kindergartenkinder. Es gibt auch Veranstaltungen der Händler zusammen mit der Stadt, z. B. ein Entenrennen im Bach, wo es Gewinne gibt.
Sowohl beide größere Kirchen als auch die Stadt veranstalten Kaffeeklatsch mit Programm für Senioren 60+. Dazu gibt es noch etliche Vereine, die Treffen, Wanderungen, Ausflüge mit dem Bus anbieten. Es wird sehr vieles angeboten. Die Leute müssen nur den Hintern hochheben und sich auf den Weg machen. Man kann auch mit dem Bus in die nächstgrößere Stadt zum Theater fahren und ein Ehrenamtlicher informiert sich vorab und stimmt die Leute im Bus auf die Veranstaltung ein.
Sowohl beide größere Kirchen als auch die Stadt veranstalten Kaffeeklatsch mit Programm für Senioren 60+. Dazu gibt es noch etliche Vereine, die Treffen, Wanderungen, Ausflüge mit dem Bus anbieten. Es wird sehr vieles angeboten. Die Leute müssen nur den Hintern hochheben und sich auf den Weg machen. Man kann auch mit dem Bus in die nächstgrößere Stadt zum Theater fahren und ein Ehrenamtlicher informiert sich vorab und stimmt die Leute im Bus auf die Veranstaltung ein.
Julchen89 02.04.2026 01:14
Ich bin nur einsam, wenn ich es möchte. Habe eine größere Familie, und da gibt es mittlerweile auch Kinder. Mit Kindern kann man mich locken. Ich gehe viel lieber mit den kleinen Gaunern auf den nächsten Spielplatz, anstatt drei Stunden irgendwo über Dinge zu reden, die mich eh nicht interessieren. Eine Freundin, mit der ich jetzt wieder regelmäßig einkaufen und essen gehe, eine Freundin, die ich momentan nur am Telefon unterstützen kann. Mit meinem Bein bin ich unnötig bei einem Umzug. Dann gibt es noch die Mörfelden-Gruppe mit ca. 30 Leuten, da kann man jederzeit auch Neujahr etc. mitfeiern. Und es gibt meine verpeilten 7, mit denen man spontan nach Spanien etc. fahren kann. Wenn ich mich in alles mal wirklich einbringen würde, wäre ich gar nicht mehr einsam. Ich brauche das aber für mich zum Regulieren, zum Nachdenken und zum Leben. Einzelne Bekannte und flüchtige Menschen, die zu freunden geworden sind, hab ich auch.
Auf Vereine hab ich aktuell gar keinen bock. Wir waren früher viel schießen und haben auch paintball gespielt. Voltigieren war ich auch ne längere Zeit. Das muss aktuell sber auch alles nicht sein
Auf Vereine hab ich aktuell gar keinen bock. Wir waren früher viel schießen und haben auch paintball gespielt. Voltigieren war ich auch ne längere Zeit. Das muss aktuell sber auch alles nicht sein
fetzenfisch 02.04.2026 03:32
Julchen finde auch mit Kindern auf dem Spielplatz gehen ist total toll habe ich früher oft gemacht mit den Enkeln von meinem Partner und ich durfte es es hatte keiner was dagegen sie haben mir vertraut das finde ich am besten und es hat auch gut funktioniert.
Zum Thema Einsamkeit, im übertragenen Sinn muss selbst ich die ich momentan wirklich nicht viel machen kann wegen fehlendem Elektrorollstuhl meinen Arsch hochkriegen auf deutsch gesagt von sich selber darf man das ja so ausdrücken um irgendetwas zu machen sei es auf der Bettkante sitzen und malen, mich mit Menschen live unterhalten oder im Internet mich unterstützen lassen wo ich Unterstützung brauche es gibt viele Möglichkeiten nicht einsam zu sein doch der knackpunkt ist oft ich kann es leider nur bildlich beschreiben der rote Faden wenn der rote Faden sich anfühlt als ob er zerschnitten wäre bedeutet das das habe ich heute Nacht erlebt ich habe mit jemandem telefoniert und mich sehr gut mit ihm verstanden mit dem telefoniere ich schon öfter und länger und schreibe auch aber es kam zu der Situation dass ich z.b sagte ich bräuchte jemanden der mich immer übertragenen Sinn in den arschtritt und sagt heute machst du das und das und das diese Struktur diesen roten Faden mir ist heute z.b bewusst geworden bei diesem Telefonat dass mir vor drei Jahren oder so ungefähr mal ein Psychologe gesagt hat wenn alles durcheinander gerät dann hinsetzen und aufschreiben und wenn es nur Stichworte sind (von Hand schreiben fällt mir schwer wegen der Spastik) aber genau das werde ich wahrscheinlich morgen früh heute früh tagsüber irgendwann tun und für mich selbst sorgen zumindest in diesem Bereich in dem ich es kann ich möchte meinen roten Faden wieder haben könnt ihr das verstehen?
Zum Thema Einsamkeit, im übertragenen Sinn muss selbst ich die ich momentan wirklich nicht viel machen kann wegen fehlendem Elektrorollstuhl meinen Arsch hochkriegen auf deutsch gesagt von sich selber darf man das ja so ausdrücken um irgendetwas zu machen sei es auf der Bettkante sitzen und malen, mich mit Menschen live unterhalten oder im Internet mich unterstützen lassen wo ich Unterstützung brauche es gibt viele Möglichkeiten nicht einsam zu sein doch der knackpunkt ist oft ich kann es leider nur bildlich beschreiben der rote Faden wenn der rote Faden sich anfühlt als ob er zerschnitten wäre bedeutet das das habe ich heute Nacht erlebt ich habe mit jemandem telefoniert und mich sehr gut mit ihm verstanden mit dem telefoniere ich schon öfter und länger und schreibe auch aber es kam zu der Situation dass ich z.b sagte ich bräuchte jemanden der mich immer übertragenen Sinn in den arschtritt und sagt heute machst du das und das und das diese Struktur diesen roten Faden mir ist heute z.b bewusst geworden bei diesem Telefonat dass mir vor drei Jahren oder so ungefähr mal ein Psychologe gesagt hat wenn alles durcheinander gerät dann hinsetzen und aufschreiben und wenn es nur Stichworte sind (von Hand schreiben fällt mir schwer wegen der Spastik) aber genau das werde ich wahrscheinlich morgen früh heute früh tagsüber irgendwann tun und für mich selbst sorgen zumindest in diesem Bereich in dem ich es kann ich möchte meinen roten Faden wieder haben könnt ihr das verstehen?
Lerato77 02.04.2026 05:24
Fetzi, das kann ich gut verstehen, und ich wünsche dir, dass du deinen roten Faden wieder findest!
Graue Maus, wie geht ein Entenrennen?!
Graue Maus, wie geht ein Entenrennen?!
Johannes0815 02.04.2026 06:28
Moin, ich könnte
Wir hatten als Kinder/Jugendlich viel persönlichen Kontakt. Bin auf dem Dorf groß geworden. Waren anders organisiert.
Heute verbringen die Jugendlichen viel mehr Zeit in der virtuellen Welt. Habe ne ganz andere Art von Kontakten.
Durch die Coronajahre ist zudem eine Generation erwachsen geworden, der viele Möglichkeiten des persönlichen Kennenlernens genommen wurden. (Schulunterricht online, Abifeier ausgefallen, dito Erstsemesterfeten)
Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten, vielleicht ist auck alles ein Teil der technischen Evolution des Menschen ...
Wir hatten als Kinder/Jugendlich viel persönlichen Kontakt. Bin auf dem Dorf groß geworden. Waren anders organisiert.
Heute verbringen die Jugendlichen viel mehr Zeit in der virtuellen Welt. Habe ne ganz andere Art von Kontakten.
Durch die Coronajahre ist zudem eine Generation erwachsen geworden, der viele Möglichkeiten des persönlichen Kennenlernens genommen wurden. (Schulunterricht online, Abifeier ausgefallen, dito Erstsemesterfeten)
Der Zug ist nicht mehr aufzuhalten, vielleicht ist auck alles ein Teil der technischen Evolution des Menschen ...
nordlicht1957 02.04.2026 11:19
"Ich bin nur einsam, wenn ich es möchte."
Ich vermute, du meinst "Ich bin nur allein, wenn ich es möchte." Menschen, die sich einsam fühlen, möchten in der Regel nicht einsam sein.
Einsam heißt in meinem Verständnis, es ist niemand da zum Reden, niemand da, der da ist, wenn ich ihn brauche, niemand da, der mich liebt. Einsamkeit wäre für mich kein erstrebenswertes Gefühl. Für viele Krankheiten ist Einsamkeit ein negativer Faktor. Beispiel: Demenz, Depression.
Das Alleinsein ist da schon häufiger mal gewollt: Ruhe finden, Akku laden, nicht für andere da sein müssen.
Man kann allein sein, ohne einsam zu sein. Man kann einsam sein, ohne allein zu sein.
Ich vermute, du meinst "Ich bin nur allein, wenn ich es möchte." Menschen, die sich einsam fühlen, möchten in der Regel nicht einsam sein.
Einsam heißt in meinem Verständnis, es ist niemand da zum Reden, niemand da, der da ist, wenn ich ihn brauche, niemand da, der mich liebt. Einsamkeit wäre für mich kein erstrebenswertes Gefühl. Für viele Krankheiten ist Einsamkeit ein negativer Faktor. Beispiel: Demenz, Depression.
Das Alleinsein ist da schon häufiger mal gewollt: Ruhe finden, Akku laden, nicht für andere da sein müssen.
Man kann allein sein, ohne einsam zu sein. Man kann einsam sein, ohne allein zu sein.
Julchen89 02.04.2026 11:35
Stimmt Nordlicht. "Alleine" wäre jedenfalls in meinem Fall, der bessere Ausdruck 🙂
merry1 02.04.2026 11:52
Ok, ich habe es so verstanden, dass es sich um die Einsamkeit der heutigen Jugend handelt.
Das wird wohl in den verschiedenen Altersgruppen anders sein. Das Freizeitangebot für betagte Senioren, der damaligen Jugend und der heutigen Jugend unterscheidet sich natürlich. Desweiteren haben sich auch die Interessen mit der Zeit geändert.
Ich bin auch 60 plus und mit den klassischen Kaffee und Kuchen Veranstaltungen kann ich wenig anfangen. Da gehe ich lieber ins Fitnessstudio.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass echte Einsamkeit die Folge einer anderen Störung ist. Deshalb macht man es sich etwas zu einfach, indem man sagt, dass die Betroffenen einfach nur von der Couch hoch müssen.
Das wird wohl in den verschiedenen Altersgruppen anders sein. Das Freizeitangebot für betagte Senioren, der damaligen Jugend und der heutigen Jugend unterscheidet sich natürlich. Desweiteren haben sich auch die Interessen mit der Zeit geändert.
Ich bin auch 60 plus und mit den klassischen Kaffee und Kuchen Veranstaltungen kann ich wenig anfangen. Da gehe ich lieber ins Fitnessstudio.
Des Weiteren bin ich der Meinung, dass echte Einsamkeit die Folge einer anderen Störung ist. Deshalb macht man es sich etwas zu einfach, indem man sagt, dass die Betroffenen einfach nur von der Couch hoch müssen.
Zenaida 02.04.2026 15:57
Interessanter Gedanke, merry. Welche Art von Störung liegt denn deiner Meinung nach der Einsamkeit zugrunde? Ich hab auch schon darüber nachgedacht, aber ich glaube, ne echte soziale Phobie haben die wenigsten. Dann vielleicht ne soziale Hemmung? Oder ganz was anderes? Würde mich wirklich sehr interessieren.
Lerato77 02.04.2026 16:46
Ich habe mal gelesen, dass manche ihre Depressionen hauptsächlich als Einsamkeit spüren. Das war die Masterarbeit einer befreundeten Psychologiestudentin.
Siebenpunkt 02.04.2026 17:09
in Deutschland hat Berlin der ersten Platz, was die Anzahl der Singles betrifft, im Saarland soll es die wenigsten Singles geben, der Trend ist aber unübersehbar, dass Menschen lieber alleine leben als sich auf schwierige menschliche Beziehungen einzulassen, die Gründe sind vielfältig
merry1 02.04.2026 18:55
@zanaida
Ich denke mir, um sich nicht in die Gemeinschaft zu trauen gibt es viele Gründe oder auch "Störungen". Wenn sich jemand nicht abgrenzen kann oder emotional down ist, warum auch immer, Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Ängste verschiedener Art, Fatigue, CFS, Kommunikationsstörungen verschiedener Art, Selbstunsicherheit, Lärmempfindlichkeit, extrem empfindliche Wahrnehmung..... etc.
Mir, zum Beispiel, ist es oft zu Laut und die Gesprächsthemen sind mir langfristig zu banal und oberflächlich.
Ich denke mir, um sich nicht in die Gemeinschaft zu trauen gibt es viele Gründe oder auch "Störungen". Wenn sich jemand nicht abgrenzen kann oder emotional down ist, warum auch immer, Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe, Ängste verschiedener Art, Fatigue, CFS, Kommunikationsstörungen verschiedener Art, Selbstunsicherheit, Lärmempfindlichkeit, extrem empfindliche Wahrnehmung..... etc.
Mir, zum Beispiel, ist es oft zu Laut und die Gesprächsthemen sind mir langfristig zu banal und oberflächlich.
merry1 02.04.2026 19:11
Ich glaube, die Natur des Menschen ist die Gruppe und nicht die der Einzelgänger. Und wenn jemand den harten Weg des ständigen Einzelgängers wählt, hat das schwerwiegendere Gründe als nur Bequemlichkeit.
Klar, die Faulen gibt es auch. Das ist aber nur eine kleine Minderheit.
Klar, die Faulen gibt es auch. Das ist aber nur eine kleine Minderheit.
Jetzt
Also von einem Rückgang kann hier keine Rede sein.
Und wenn keine Gruppe für mein Interessengebiet dabei ist gibt es ja die Möglichkeit selbst etwas ins Leben zu rufen. In der Gemeinde oder Pfarramt anfragen, wie es wann mit einem Raum aussehen könnte oder, gerade jetzt im Frühjahr, Außengruppen organisieren.
Ich bin z.B. in 2 Hundegruppen. Wenn mir die Decke auf den Kopf fällt kann ich jederzeit in die Gruppe schreiben, wer auch Zeit hat.
Klar, muss mich dann von meiner Couch erheben....😅