Emotionale Intelligenz
02.04.2026 03:12
Emotionale Intelligenz
02.04.2026 03:12
Emotionale Intelligenz
Was denkt ihr darüber ich würde gerne einfach nur eure Meinung dazu Beispiele wie ihr es seht was ihr darunter versteht darüber sprechen diskutieren wie auch immer bin neugierig!
Kommentare
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Samantha44 02.04.2026 05:48
emotionale intelligenz ist für mich schlagfertigkeit in vielen themen.
fetzenfisch 02.04.2026 05:59
Für mich ist Emotionale Intelligenz
Wie empfindet mein Gegenüber gerade.
Muss ich aufpassen was ich sage weil derjenige oder diejenige vielleicht aggressiv reagieren könnte.
Hilft es dem anderen wenn ich ihm zuhöre.
Für mich sind es im Prinzip diese Dinge die ich wahrnehme und darauf reagiere.
Wie empfindet mein Gegenüber gerade.
Muss ich aufpassen was ich sage weil derjenige oder diejenige vielleicht aggressiv reagieren könnte.
Hilft es dem anderen wenn ich ihm zuhöre.
Für mich sind es im Prinzip diese Dinge die ich wahrnehme und darauf reagiere.
Johannes0815 02.04.2026 06:12
Guten Morgen Margit, schönes Thema 👍
Ich verstehe darunter die Gabe sich in andere hineinversetzen zu können , deren Gefühlswelt zu erkennen, zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Aber auch sich selbst zu kennen, kontrollieren zu können um gerade in kritischen Situationen angemessen zu reagieren.
Das Wort Empathie umschreibt einiges dieser Gabe/Fähigkeit.
Das Gegenteil, also fehlende Empathie nennt man "Gefühlskälte".
Ich verstehe darunter die Gabe sich in andere hineinversetzen zu können , deren Gefühlswelt zu erkennen, zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Aber auch sich selbst zu kennen, kontrollieren zu können um gerade in kritischen Situationen angemessen zu reagieren.
Das Wort Empathie umschreibt einiges dieser Gabe/Fähigkeit.
Das Gegenteil, also fehlende Empathie nennt man "Gefühlskälte".
Samantha44 02.04.2026 06:58
so kann man es natürlich auch verstehen.....aber es gibt situationen, da musst du in der sekunde schlagfertig sein, um ein heikles thema in die richtigen bahnen zu lenken und dem anderen damit helfen.
Nordroller 02.04.2026 07:32
Die emotionale Intelligenz ist in der heutigen Zeit bei großen Arbeitgeber ein ganz ganz wichtiger Punkt.
In einem Interview hatte ein Personaler berichtet.
Wir haben inzwischen so viele Intiligente Mitarbeiter zusätzlich haben alle eine spitzen Ausbildung und werden von uns auch länger geschult. Aber emotionale Intelligenz brauchen wir!
In einem Interview hatte ein Personaler berichtet.
Wir haben inzwischen so viele Intiligente Mitarbeiter zusätzlich haben alle eine spitzen Ausbildung und werden von uns auch länger geschult. Aber emotionale Intelligenz brauchen wir!
Samantha44 02.04.2026 08:22
danke fetzi, abr viel arbeit und der nagellack muss beim malen ja auch trocken werden, sind kannst du nicht weitrmalen, weil alles zusammenrinnt.
Blauerose 02.04.2026 09:31
Emotionale Intelligenz ist für mich auch Taktgefühl. Und die Fähigkeit andere zu verstehen und Psychische Zusammenhänge zu erfassen
fetzenfisch 02.04.2026 09:37
Blauerose vielen lieben Dank für deinen Kommentar erstmal und dann habe ich noch eine Frage wegen deinem Foto wenn ich das fragen darf, was hast Du da in der Hand für einen Stab und was machst du damit weil selbst wenn man das Foto größer anschaut ich war auf deiner profilseite dann kann man nicht sehen was Du damit tust bin von Grund auf neugierig aber es ist nur eine freundliche gemeindefrage wenn du es nicht sagen willst dann musst du es nicht sagen.
Findemabel1 02.04.2026 09:49
Emotionale Intelligenz - für mich ist das die Fähigkeit eigene und fremde Verhaltensweisen wahrzunehmen und entsprechend zu agieren. Damit meine ich Achtsamkeit/Empathie.
@Nordroller
Aus der Not heraus - immer mehr Mitarbeiter sind ausgebrannt und fallen öfters aus - sind einige AG inzwischen soweit darauf zu achten. Ich hatte in der Ausbildung einen sehr cholerischen Chef, in dieser Zeit hat sich auch mein Handicap entwickelt. Während meiner letzten Tätigkeit hatte ich zum Glück phantastische Vorgesetzte.
@Nordroller
Aus der Not heraus - immer mehr Mitarbeiter sind ausgebrannt und fallen öfters aus - sind einige AG inzwischen soweit darauf zu achten. Ich hatte in der Ausbildung einen sehr cholerischen Chef, in dieser Zeit hat sich auch mein Handicap entwickelt. Während meiner letzten Tätigkeit hatte ich zum Glück phantastische Vorgesetzte.
chestnut 02.04.2026 10:52
Ich finde es immer ganz schwierig, in Worte zu fassen, was das für mich genau ist...
Andere richtig einordnen können, was bei ihnen los ist, und für passend darauf reagieren. Sich reinversetzen können und auf sie eingehen. Mitgefühl gehört dabei auch dazu. Sie im Kontext einer Situation sehen und so eben richtig einordnen. Wie gesagt, ist schwer zu beschreiben... Ich finde, du hast das gut beschrieben.
Andere richtig einordnen können, was bei ihnen los ist, und für passend darauf reagieren. Sich reinversetzen können und auf sie eingehen. Mitgefühl gehört dabei auch dazu. Sie im Kontext einer Situation sehen und so eben richtig einordnen. Wie gesagt, ist schwer zu beschreiben... Ich finde, du hast das gut beschrieben.
merry1 02.04.2026 11:16
Es wurde schon vieles geschrieben. Mit den Emotionen etwas Gutes und Aufbauendes erstellen, für alle Beteiligten, ist zusammengefasst für mich emotionale Intelligenz. Und dafür muss man mit seinen Emotionen gut klar kommen.
Allerdings sind für viele Menschen die Emotionen eine black box, die nicht verstanden wird.
Aber um emotional intelligenter zu werden muss man sich mit den Hintergründen der Emotionen beschäftigen, Stichwort : ehrliche Selbstreflektion.
Aber da sich in der Gesellschaft das Meiste um den Körper und dessen Bedürfnisse dreht, ist emotionale Intelligenz selten, trotz ausgebildeten Intellekt.
Allerdings sind für viele Menschen die Emotionen eine black box, die nicht verstanden wird.
Aber um emotional intelligenter zu werden muss man sich mit den Hintergründen der Emotionen beschäftigen, Stichwort : ehrliche Selbstreflektion.
Aber da sich in der Gesellschaft das Meiste um den Körper und dessen Bedürfnisse dreht, ist emotionale Intelligenz selten, trotz ausgebildeten Intellekt.
Sui 02.04.2026 11:30
Unter emotionaler Intelligenz verstehe ich die Fähigkeit, eigene Gefühle sowie die Gefühle anderer zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.
Hulda 02.04.2026 11:31
Das Thema war in meiner DBT Therapie sehr präsent.
Emotionale Intelligenz in Worte zu fassen fällt mir tatsächlich schwerer als in der Ausübung und beim erkennen von meinem Gegenüber
Eine Emotion ist das kurze aufflackern eines körperlichen Merkmals, wie z.B. zittern oder Herzrasen. Die Gefühle hingegen werden bewusst gesteuert. Wie nehme ich mein Gegenüber wahr, wie nehme ich mich selber wahr. Wie gestikuliere ich, welches Gesicht setzte ich auf. Spannend wird es dann beim spiegeln. Sie kommen mit meiner (ihrer) Wahrheit nicht zurecht und suchen das Weite oder werden unverschämt
Einige Mitarbeiter der KK werden zur Schulung der emotionalen Intelligenz geschickt. Ich nehme das sehr intensiv wahr wenn ich in der Filiale bin. Fantastisch wie der Umgang und die Atmosphäre da ist
Emotionale Intelligenz in Worte zu fassen fällt mir tatsächlich schwerer als in der Ausübung und beim erkennen von meinem Gegenüber
Eine Emotion ist das kurze aufflackern eines körperlichen Merkmals, wie z.B. zittern oder Herzrasen. Die Gefühle hingegen werden bewusst gesteuert. Wie nehme ich mein Gegenüber wahr, wie nehme ich mich selber wahr. Wie gestikuliere ich, welches Gesicht setzte ich auf. Spannend wird es dann beim spiegeln. Sie kommen mit meiner (ihrer) Wahrheit nicht zurecht und suchen das Weite oder werden unverschämt
Einige Mitarbeiter der KK werden zur Schulung der emotionalen Intelligenz geschickt. Ich nehme das sehr intensiv wahr wenn ich in der Filiale bin. Fantastisch wie der Umgang und die Atmosphäre da ist
Julchen89 02.04.2026 11:34
Emotionale Intelligenz zeigt sich für mich vor allem dann, wenn man eben nicht sofort impulsiv reagiert. Viele reden davon, aber sobald es unbequem wird, ist davon oft nichts mehr übrig
Sereni 02.04.2026 14:03
Da war ca. vor nem Jahr 🤔 ein Blog genau zu dieser Frage. Von @Dragon aber das weist du ja Fetzenfisch.
Jinjer 02.04.2026 14:26
ich finde, emotionale intelligenz fängt bei einem selbst an.
wenn ich meine eigenen grenzen verstehe und setzen kann, fällt es mir auch leichter, die grenzen anderer wahrzunehmen und zu respektieren.
für mich gehört dazu nicht nur empathie, sondern auch selbstreflexion und die fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne sich im anderen zu verlieren.
wenn ich meine eigenen grenzen verstehe und setzen kann, fällt es mir auch leichter, die grenzen anderer wahrzunehmen und zu respektieren.
für mich gehört dazu nicht nur empathie, sondern auch selbstreflexion und die fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne sich im anderen zu verlieren.
Zenaida 02.04.2026 16:12
Ich würde sehr gerne noch ergänzen wollen, dass das mehrfach angesprochene „angemessene Reagieren“ nicht allein von der emotionalen, sondern auch von der kognitiven Intelligenz geleitet werden darf.
Sich in andere einfühlen und dergleichen ist fein, manchmal aber hilft es nicht, außer vielleicht dem unmittelbar betroffenen gegenüber. Eine Reaktion auf sein befinden darf und sollte aber auch andere miteinschließen. Und da kann dann eine eigene Reaktion, die nicht besonders auf die Emotion des unmittelbaren Gegenübers eingeht, sondern dieses im gesamtkontext sieht und evt auch mal unsensibel zurechtweist, die angemessene sein.
Sich in andere einfühlen und dergleichen ist fein, manchmal aber hilft es nicht, außer vielleicht dem unmittelbar betroffenen gegenüber. Eine Reaktion auf sein befinden darf und sollte aber auch andere miteinschließen. Und da kann dann eine eigene Reaktion, die nicht besonders auf die Emotion des unmittelbaren Gegenübers eingeht, sondern dieses im gesamtkontext sieht und evt auch mal unsensibel zurechtweist, die angemessene sein.
Siebenpunkt 02.04.2026 17:04
es gibt ein Buch über Emotionale Inelligenz, von Golemann, Daniel, das habe ich vor etlichen Jahren erstanden und gelesen, ist ein kluger Mann
ich denke der EQ ist was, was man nicht so ohne weiteres hat, das Leben von Anfang an spielt eine große Rolle
und Einbildung ist auch eine Bildung😉
ich denke der EQ ist was, was man nicht so ohne weiteres hat, das Leben von Anfang an spielt eine große Rolle
und Einbildung ist auch eine Bildung😉
Zenaida 02.04.2026 20:04
Ja, bbd. Ein ganz aktuelles sogar, aus meinem RL. Da gibt es eine hochbetagte Dame, die in erster Linie ihr eigenes Schicksal betrauert. Und sie formuliert das ungeniert in absolutismen: „Kein Mensch muss so leiden wie ich!“, „Was muss ich mit Gott hadern, dass er mir so was auferlegt!“, „Mir geht es so schlecht, dass es schlechter nicht mehr geht!“ usw. Dabei ist sie recht tatkräftig, wenn sie Lust hat. Für nen Spaziergang fehlt ihr nicht die Energie, auch wenn das gerade z.b. gar nicht passt, weil andere Dinge dringend erledigt werden müssten. Faktisch hat sie nichts, außer Knieschmerzen und die anpassungsstörung ans Alter, dass die Dinge nicht mehr so flott von der Hand gehen wie früher.
Wenn ich da empathisch mit ihr umgehe, ihren „Schmerz“, in den sie sich reinsteigert (aber das würde jetzt zu weit führen, die meint damit nicht die physischen schmerzen, sondern die psychischen Unbilden, weil ihr Leben heute anders läuft als sie das gerne hätte und als sie gewöhnt (verwöhnt) ist), mitfühlen würde usw und sie beim Wort nehmen würde, würde ihr das nicht helfen. Sie hätte dann einen kurzen Moment der Erleichterung, des VErstandenwerdens, aber es würde ihr in der Realität keinen Meter weiterhelfen. Ich hab das beobachtet, wie langjährige Vertraute mit ihr umgehen, und da kriegt sie durchaus ordentlich Gegenwind. Und den braucht sie auch. Das ist die kognition, die einem das als Gegenüber sagt. Und dieser Gegenwind hilft ihr, zumindest temporär, sich zu verorten und zu bemerken, dass sie auf sehr hohem Niveau jammert und im Grunde genommen Glück hat mit ihrer Lebenssituation.
Wenn ich da empathisch mit ihr umgehe, ihren „Schmerz“, in den sie sich reinsteigert (aber das würde jetzt zu weit führen, die meint damit nicht die physischen schmerzen, sondern die psychischen Unbilden, weil ihr Leben heute anders läuft als sie das gerne hätte und als sie gewöhnt (verwöhnt) ist), mitfühlen würde usw und sie beim Wort nehmen würde, würde ihr das nicht helfen. Sie hätte dann einen kurzen Moment der Erleichterung, des VErstandenwerdens, aber es würde ihr in der Realität keinen Meter weiterhelfen. Ich hab das beobachtet, wie langjährige Vertraute mit ihr umgehen, und da kriegt sie durchaus ordentlich Gegenwind. Und den braucht sie auch. Das ist die kognition, die einem das als Gegenüber sagt. Und dieser Gegenwind hilft ihr, zumindest temporär, sich zu verorten und zu bemerken, dass sie auf sehr hohem Niveau jammert und im Grunde genommen Glück hat mit ihrer Lebenssituation.
Zenaida 02.04.2026 21:16
Ja, junggebliebene, wurde durch bildgebung ausgeschlossen. Ich bin ja inzwischen von einer Persönlichkeitsstörung überzeugt. Da geht es viel um Aufmerksamkeit - und wenn man die über positives nicht bekommt, dann halt über jammern und Mitleid. Und interessanterweise gibt es immer Leute, die sich durch recht viel Geld kaufen lassen und dieses spiel mitspielen. Helfen tut das aber nicht.
fetzenfisch 02.04.2026 21:21
Wenn wir könnten wie wir wollten würden wir nicht alt werden und somit keine Gebrechen und sonstiges haben doch das Leben ist kein wunschkonzert und jeder wird irgendwann alt werden und seine Zipperlein werden größer werden bei jedem von uns egal ob behindert egal ob du krank einfach Alt
fetzenfisch 02.04.2026 21:28
Aufgrund meines vorangegangenen Kommentars frage ich alle die diese Frage bereit sind beantworten!
Wie würdet ihr wollen wie jüngere Menschen dann weil wir sind ja dann die alten gebrechlichen die ihre Zipperlein haben, wie wollt ihr dass sie die jüngeren mit euch sprechen wie hättet ihr es gerne das mit euch umgegangen wird?
Wie würdet ihr wollen wie jüngere Menschen dann weil wir sind ja dann die alten gebrechlichen die ihre Zipperlein haben, wie wollt ihr dass sie die jüngeren mit euch sprechen wie hättet ihr es gerne das mit euch umgegangen wird?
Sui 02.04.2026 21:48
Respekt zwischen den Generationen gelingt am besten auf Augenhöhe und beruht auf Gegenseitigkeit.
fetzenfisch 02.04.2026 21:59
Sui danke für deine Antwort auf meine Frage aber ich habe an dich noch eine Frage warum beantwortest du die Frage so für die Allgemeinheit wie man miteinander umgeht und nicht persönlich?
Denn eigentlich meinte ich meine Frage die ich gestellt habe persönlich an jeden einzelnen wie er es sich wünscht wie mit ihm als Person die gebrechlich und mit Zipperlein belastet ist umgegangen wird diese allgemeine Aussage dass man so untereinander miteinander umgehen sollte das weiß ich oder ich denke das wissen viele aber ich wollte halt einzelne Fragen denn ich z.b lebe in einem altenheim mit junge wohnpflege und ich habe auch meine Wünsche und Vorstellungen wie ich wenn ich dann wirklich gebrechlich werden wie denn mit mir umgegangen werden sollte diese Wünsche habe ich und danach habe ich gefragt ich will meine Wünsche nur jetzt noch nicht sagen sonst beantwortet mir keiner mehr die Frage denke ich danke.
Denn eigentlich meinte ich meine Frage die ich gestellt habe persönlich an jeden einzelnen wie er es sich wünscht wie mit ihm als Person die gebrechlich und mit Zipperlein belastet ist umgegangen wird diese allgemeine Aussage dass man so untereinander miteinander umgehen sollte das weiß ich oder ich denke das wissen viele aber ich wollte halt einzelne Fragen denn ich z.b lebe in einem altenheim mit junge wohnpflege und ich habe auch meine Wünsche und Vorstellungen wie ich wenn ich dann wirklich gebrechlich werden wie denn mit mir umgegangen werden sollte diese Wünsche habe ich und danach habe ich gefragt ich will meine Wünsche nur jetzt noch nicht sagen sonst beantwortet mir keiner mehr die Frage denke ich danke.
Sui 02.04.2026 22:13
@Fetzenfisch, ich bin von meinen eigenen Erfahrungen ausgegangen, dass ich Respekt am meisten wertschätze, wenn er auf Augenhöhe passiert.
Siebenpunkt 02.04.2026 22:27
seit wann ist Demenz durch Bildgebung erkennbar? halte ich für Unfug, man kan zwar Gehirnveränderungen und Spuren von Infarkten, Schrumpfungen wg Alter darstellen, aber Alzheimer und andere Demenzen zeigen sich erst auf dem Seziertisch
Sui 02.04.2026 22:28
Zum Beispiel, wenn ich einen Fehler mache und man verzeiht und man sachlich darüber spricht, anstatt mich herablassend zu behandeln.
Oder, wenn z.B. meine Kinder meine Meinung anhören, auch wenn wir nicht der gleichen Meinung sind, zeigt das mir Respekt auf Augenhöhe.
Oder, wenn z.B. meine Kinder meine Meinung anhören, auch wenn wir nicht der gleichen Meinung sind, zeigt das mir Respekt auf Augenhöhe.
Zenaida 02.04.2026 23:09
Okay, die liquoranalyse hab ich noch vergessen. Nein, diese Eskapaden gab es auch früher schon. Und mit 40 vermutet da kaum einer ne Demenz. Aber auch da wurde wutentbrannt die Tür geschmissen, wenn die allgemeinen Reaktionen nicht so ausfielen wie erwartet. Und beleidigt von dannen gerauscht, gefolgt von nem vorwurfsvollen miesepetergesicht am nächsten morgen. Zum glück hatten wir das immer nur besuchsweise und natürlich auch nicht bei jedem besuch. Aber immer wieder gab es solche Ausbrüche. Egal….
Fetzenfisch, ich mag jetzt und ich gehe davon aus, dass ich das auch später mag, wenn man mir ganz direkt sagt, wenn jemanden was stört. Von rosa Wattebäuschen halte ich nichts. Lieber wäscht mir jemand mal gehörig den kopf und rückt ihn mir zurecht, wenn ich daneben liege.
Fetzenfisch, ich mag jetzt und ich gehe davon aus, dass ich das auch später mag, wenn man mir ganz direkt sagt, wenn jemanden was stört. Von rosa Wattebäuschen halte ich nichts. Lieber wäscht mir jemand mal gehörig den kopf und rückt ihn mir zurecht, wenn ich daneben liege.
fetzenfisch 03.04.2026 00:10
Ich persönlich denke dass man nicht mehr will dass einem der Kopf gewaschen wird im übertragenen Sinne wenn man alt und gebrechlich ist dann ist man froh wenn ein einer pflegt der jung und agil ist und dabei trotzdem wertschätzend und mit rücksicht mit einem umgehen und das hat meiner Meinung nach nichts mit wattebäuschchen Behandlung zu tun. Meine Meinung
BrokenByDesign 03.04.2026 00:18
Aber Überheblichkeit, weil man sich in der stärkeren Position wähnt, geht in der Pflege und Betreuung mal überhaupt nicht, Zanaida! Das würde ich auch für mich absolut nicht wollen, dass man mit mir dann in einer herablassenden Art spricht und umgeht, wenn ich irgendwann mal gebrechlicher (damit abhängiger) und vielleich sogar auch kognitiv angeschlagen bin. Du muss ja davon ausgehen, dass du deinem Gegenüber dann eben nicht mehr ebenbürtig bist und es auch gar nicht mehr sein kannst.
fetzenfisch 03.04.2026 00:21
Man geht ja als alter Mensch nicht aus Jux und dollerei aus seinem alten Umfeld heraus Weg in ein Pflegeheim es gibt ja diesen Spruch einen alten Baum verpflanzt man nicht!
Zenaida 03.04.2026 02:18
Es geht hier tatsächlich weder um pflege noch um Betreuung, sondern um Unterstützung bei Bürokratie und anpacken beim Umzug. Mehr wird weder angeboten noch gewünscht und ist auch nicht wirklich nötig. Umgang mit Smartphone ist kein Problem für sie, aber was da alles online zu bewerkstelligen ist, übersteigt eben mittlerweile die Fähigkeiten. Wie gesagt, die Eskapaden gab es früher auch schon, aber nicht in der Dichte.
Es ist schwierig, das alles wirklich zu beschreiben, ist vermutlich auch nicht nötig. Aber die herablassende Art im Umgang mit menschen hat sie hier gepachtet. Wörtlich meinte sie kürzlich, dass sie fremde Menschen, die sie gut bezahle, nach ihren wünschen „scheuchen und befehligen“ könne, während die Familie das eben nicht mit sich machen lasse, was sie sehr bedauere. Und das sind tatsächlich keine Sprüche im Alter, das war das herrschaftliche Gebaren schon früher. Als Kind war mir das nicht so bewusst, aber schon als Jugendliche fand ich das unmöglich und mehr und mehr kommen da Erinnerungen hoch, jetzt, wo ich intensiver mit ihr und ihrer Einstellung konfrontiert bin. Früher war sie die umschwärmte, weltgewandte und -gereiste und wohlhabende Grande Dame, heute eben nicht mehr. Heute ist außer einem Haufen Geld, Erinnerungen und verblasster Eleganz wenig übrig. Und damit kommt sie nicht klar.
Ich behandle sie jetzt nicht anders als früher. Hab schon im Jugendalter bis aufs Blut mit ihr gestritten, weil ich, so sehr ich sie für ihre Ungewöhnlichkeit mochte, ihre Arroganz und Dünkelhaftigkeit ätzend fand. Der Knaller war, dass sie mir bei Geburt meines Kindes angetragen hatte, ihren eigenen Namen als Zweitnamen zu geben. Sie würde dem Kinde dann auch „das ganze Leben“ bezahlen. Hat der Mensch noch Töne? Ich fand das so dermaßen frech und unsäglich und hab natürlich dankend abgelehnt. Mich beeindruckt man mit Geld leider nicht. (Und dabei hat sie einen wirklich schönen Namen….)
Zusammengefasst: das hat ne längere Geschichte.
Es ist schwierig, das alles wirklich zu beschreiben, ist vermutlich auch nicht nötig. Aber die herablassende Art im Umgang mit menschen hat sie hier gepachtet. Wörtlich meinte sie kürzlich, dass sie fremde Menschen, die sie gut bezahle, nach ihren wünschen „scheuchen und befehligen“ könne, während die Familie das eben nicht mit sich machen lasse, was sie sehr bedauere. Und das sind tatsächlich keine Sprüche im Alter, das war das herrschaftliche Gebaren schon früher. Als Kind war mir das nicht so bewusst, aber schon als Jugendliche fand ich das unmöglich und mehr und mehr kommen da Erinnerungen hoch, jetzt, wo ich intensiver mit ihr und ihrer Einstellung konfrontiert bin. Früher war sie die umschwärmte, weltgewandte und -gereiste und wohlhabende Grande Dame, heute eben nicht mehr. Heute ist außer einem Haufen Geld, Erinnerungen und verblasster Eleganz wenig übrig. Und damit kommt sie nicht klar.
Ich behandle sie jetzt nicht anders als früher. Hab schon im Jugendalter bis aufs Blut mit ihr gestritten, weil ich, so sehr ich sie für ihre Ungewöhnlichkeit mochte, ihre Arroganz und Dünkelhaftigkeit ätzend fand. Der Knaller war, dass sie mir bei Geburt meines Kindes angetragen hatte, ihren eigenen Namen als Zweitnamen zu geben. Sie würde dem Kinde dann auch „das ganze Leben“ bezahlen. Hat der Mensch noch Töne? Ich fand das so dermaßen frech und unsäglich und hab natürlich dankend abgelehnt. Mich beeindruckt man mit Geld leider nicht. (Und dabei hat sie einen wirklich schönen Namen….)
Zusammengefasst: das hat ne längere Geschichte.
fetzenfisch 03.04.2026 07:53
Ja und dann kommt noch oben drauf wahrscheinlich jetzt der Altersstarrsinn der macht das für alle Beteiligten dann wahrscheinlich auch nicht mehr angenehmer okay verstehe aber ich hoffe du hast auch verstanden was ich eigentlich meinte das trifft auf diese bekannte dann wahrscheinlich nicht zu.
Siebenpunkt 03.04.2026 12:11
Wenn Laboranalysen bei waren, nehme ich den Unfug zurück, Zenaida.
Wie du die Person beschreibst, hat sie wahrscheinlich eine Persönlichkeitsstörung oder einfach nur einen entsetzlichen Charakter.
Wie du die Person beschreibst, hat sie wahrscheinlich eine Persönlichkeitsstörung oder einfach nur einen entsetzlichen Charakter.
Zenaida 03.04.2026 12:42
Ach, da sind auch viele Hinweise im täglichen leben, dass es nicht um Demenz geht. Es werden viele Dinge vorgespielt, um andere in die Pflicht zu nehmen:
Sie kann angeblich nicht selbst zum einkaufen gehen, weil das knie so schmerzt. Ne halbe stunde später, als wir weg sind, kann sie aber nen eineinhalbstündigen Spaziergang machen - wurde von den Nachbarn zufälllig so berichtet, die sie getroffen haben.
Sie kann sich angeblich nichts merken, man muss alles aufschreiben. Allerdings weiß sie haargenau, was sie im Kühlschrank hat, wann welcher Termin ansteht und dergleichen. Die Vergesslichkeit ist partiell sicherlich wirklich vorhanden, aber altersadäquat, wie von psychiater bestätigt wurde. Aber es ist natürlich ein schönes Moment, auf dem man sich immer ausruhen kann und das alle Verantwortung anderen zuschiebt. Kürzlich hab ich ihr gesagt, sie solle sich alle Infos selbst aufschreiben, da behauptet sie doch glatt, dass sie nicht mehr schreiben könne. Schreibt aber den ganzen Zeug irgendwelche Notizen.
Das gab es aber, wie gesagt, auch früher schon. Mit großem Tamtam wurde sie vor ca. 40 Jahren Vegetarierin. Man könne das den Tieren ja nicht antun usw. Mein Bruder nennt das immer „zwischen-den-Mahlzeiten-Vegetarier“, denn wenn keiner zuschaut oder wenn es ne Ausrede gibt (Ach, das riecht so gut. - Jetzt muss ich doch mal testen, wie gut du kochen kannst oder so ähnlich) isst sie mit großem Vergnügen weißwürste usw. Ich könnte unzählige solcher Beispiele nennen…
Am ekelhaftesten ist das verhalten anderen gegenüber. Im Taxi auf die Frage, wo der Taxista herkomme, meint sie bei der Antwort „aus Eritrea“: „Da war ich noch nicht, aber in Äthiopien. Und ich hab mitgearbeitet bei einer Organisation, die sich um die armen Leute in den vielen armen Ländern kümmert.“ Und dafür möchte sie ein Lob. Gehts noch? Zum Glück ist der Taxifahrer nicht drauf eingegangen.
Eine Frau aus Kirgisien wird begrüßt mit den Worten, dass sie in Kirgisien auch schon gewesen sei und mit Pferden von Jurte zu Jurte geritten. Der zweit Satz ist dann: Aber wie diese Pferde von den Kirgiesen behandelt wurden, das brach mir gelich das Herz.
Sie meint, missionieren zu müssen, alles besser zu wissen, über andere verfügen zu können, nur weil sie ihnen Geld gibt. Eine frühere Nachbarin meinte kürzlich zu mir, sie sei in der zeit verrutscht und lebe, als habe sie Diener und Butler. Wenn sie mit ihrem Spazierstock durch die Gegend marschiert, sieht sie Lustigerweise auch aus wie so ne alte, unzufriedene Gräfin aus so nem ZDF-Pilcher-Schinken.
Ist das alles normal? Nee, finde ich nicht. Finden übrigens auch die, die ihr in ihrem alten Umfeld nachbarschaftlich zur Hand gingen, nicht. Solches verhalten ist unverschämt, distanzlos, verlogen und übergriffig. WÄren da nicht viele wirklich wunderschöne Kindheitserinnerungen mit ihr und zwischendurch auch heute immer wieder sehr schöne Momente, in denen sie von ihren Reisen erzählt, von den Vorfahren, die ich nicht mehr kennengelernt habe, von der Heimatvertreibung, von Familienrezepten und Tipps usw… Momente, in denen sie mich total gekonnt massiert und das auch gerne macht und in denen wir auch gemeinsam lachen können - ich wäre längst weg. Meine Geschwister, meine Eltern und meine Tochter sehen das ganz genauso.
Sie kann angeblich nicht selbst zum einkaufen gehen, weil das knie so schmerzt. Ne halbe stunde später, als wir weg sind, kann sie aber nen eineinhalbstündigen Spaziergang machen - wurde von den Nachbarn zufälllig so berichtet, die sie getroffen haben.
Sie kann sich angeblich nichts merken, man muss alles aufschreiben. Allerdings weiß sie haargenau, was sie im Kühlschrank hat, wann welcher Termin ansteht und dergleichen. Die Vergesslichkeit ist partiell sicherlich wirklich vorhanden, aber altersadäquat, wie von psychiater bestätigt wurde. Aber es ist natürlich ein schönes Moment, auf dem man sich immer ausruhen kann und das alle Verantwortung anderen zuschiebt. Kürzlich hab ich ihr gesagt, sie solle sich alle Infos selbst aufschreiben, da behauptet sie doch glatt, dass sie nicht mehr schreiben könne. Schreibt aber den ganzen Zeug irgendwelche Notizen.
Das gab es aber, wie gesagt, auch früher schon. Mit großem Tamtam wurde sie vor ca. 40 Jahren Vegetarierin. Man könne das den Tieren ja nicht antun usw. Mein Bruder nennt das immer „zwischen-den-Mahlzeiten-Vegetarier“, denn wenn keiner zuschaut oder wenn es ne Ausrede gibt (Ach, das riecht so gut. - Jetzt muss ich doch mal testen, wie gut du kochen kannst oder so ähnlich) isst sie mit großem Vergnügen weißwürste usw. Ich könnte unzählige solcher Beispiele nennen…
Am ekelhaftesten ist das verhalten anderen gegenüber. Im Taxi auf die Frage, wo der Taxista herkomme, meint sie bei der Antwort „aus Eritrea“: „Da war ich noch nicht, aber in Äthiopien. Und ich hab mitgearbeitet bei einer Organisation, die sich um die armen Leute in den vielen armen Ländern kümmert.“ Und dafür möchte sie ein Lob. Gehts noch? Zum Glück ist der Taxifahrer nicht drauf eingegangen.
Eine Frau aus Kirgisien wird begrüßt mit den Worten, dass sie in Kirgisien auch schon gewesen sei und mit Pferden von Jurte zu Jurte geritten. Der zweit Satz ist dann: Aber wie diese Pferde von den Kirgiesen behandelt wurden, das brach mir gelich das Herz.
Sie meint, missionieren zu müssen, alles besser zu wissen, über andere verfügen zu können, nur weil sie ihnen Geld gibt. Eine frühere Nachbarin meinte kürzlich zu mir, sie sei in der zeit verrutscht und lebe, als habe sie Diener und Butler. Wenn sie mit ihrem Spazierstock durch die Gegend marschiert, sieht sie Lustigerweise auch aus wie so ne alte, unzufriedene Gräfin aus so nem ZDF-Pilcher-Schinken.
Ist das alles normal? Nee, finde ich nicht. Finden übrigens auch die, die ihr in ihrem alten Umfeld nachbarschaftlich zur Hand gingen, nicht. Solches verhalten ist unverschämt, distanzlos, verlogen und übergriffig. WÄren da nicht viele wirklich wunderschöne Kindheitserinnerungen mit ihr und zwischendurch auch heute immer wieder sehr schöne Momente, in denen sie von ihren Reisen erzählt, von den Vorfahren, die ich nicht mehr kennengelernt habe, von der Heimatvertreibung, von Familienrezepten und Tipps usw… Momente, in denen sie mich total gekonnt massiert und das auch gerne macht und in denen wir auch gemeinsam lachen können - ich wäre längst weg. Meine Geschwister, meine Eltern und meine Tochter sehen das ganz genauso.
Zenaida 03.04.2026 15:13
Noch ne Anekdote gefällig?
Sie: Heute ist Karfreitag. Da geht man zum Gottesdienst.
Ich: kannst du gerne machen.
(Hab mit ihr gestern schon ne kirche in der nähe ausgesucht. Hab ihr die taxinummer aufgeschrieben und ins Handy gespeichert.)
Sie erwartet, dass ich mitkomme. Will ich aber nicht. Und sie braucht auch keine Begleitung oder Betreuung. Hat sie schon mehrfach bewiesen, dass sie wunderbar alleine die Gegend erkunden kann. Im übrigen würde es sie nicht zufrieden stimmen, wenn ich ihretwegen mitkäme, zumindest offiziell, denn sie erwartet, dass ich das aus eigenem Glaubensbedürfnis heraus mache.
Schon geschniegelt und gestriegelt läuft sie schnaubend durch die Wohnung, sucht noch ne andere Brosche… und den schöneren ring…. dann ein Stück Schokolade…. Immer meckernd, dass die ferse so schmerzt…. (Sonst ist es immer das knie, heute halt mal die Ferse.)
Ich: Dann fahr halt mit dem Taxi. Soll ich dir eines rufen?
Sie: nee, will ich nicht. Ich will laufen.
Ich: dann lauf halt. Aber mecker nicht wegen der schmerzen.
Sie: ich hab nicht gemeckert, ich hab es nur gesagt. Das wird man ja wohl dürfen.
Und stinksauer ist sie nur, weil ihr Willen nicht durchgeht und ich nicht mitkomme. Sie hätte nämlich eigentlich gerne jemanden neben sich, den sie während des gottesdienstes zutexten kann mit Kommentaren über die predigt oder über das Kirchengebäude oder sonst was. Und deswegen benimmt sie sich wie ne dreijährige.
Sie: Heute ist Karfreitag. Da geht man zum Gottesdienst.
Ich: kannst du gerne machen.
(Hab mit ihr gestern schon ne kirche in der nähe ausgesucht. Hab ihr die taxinummer aufgeschrieben und ins Handy gespeichert.)
Sie erwartet, dass ich mitkomme. Will ich aber nicht. Und sie braucht auch keine Begleitung oder Betreuung. Hat sie schon mehrfach bewiesen, dass sie wunderbar alleine die Gegend erkunden kann. Im übrigen würde es sie nicht zufrieden stimmen, wenn ich ihretwegen mitkäme, zumindest offiziell, denn sie erwartet, dass ich das aus eigenem Glaubensbedürfnis heraus mache.
Schon geschniegelt und gestriegelt läuft sie schnaubend durch die Wohnung, sucht noch ne andere Brosche… und den schöneren ring…. dann ein Stück Schokolade…. Immer meckernd, dass die ferse so schmerzt…. (Sonst ist es immer das knie, heute halt mal die Ferse.)
Ich: Dann fahr halt mit dem Taxi. Soll ich dir eines rufen?
Sie: nee, will ich nicht. Ich will laufen.
Ich: dann lauf halt. Aber mecker nicht wegen der schmerzen.
Sie: ich hab nicht gemeckert, ich hab es nur gesagt. Das wird man ja wohl dürfen.
Und stinksauer ist sie nur, weil ihr Willen nicht durchgeht und ich nicht mitkomme. Sie hätte nämlich eigentlich gerne jemanden neben sich, den sie während des gottesdienstes zutexten kann mit Kommentaren über die predigt oder über das Kirchengebäude oder sonst was. Und deswegen benimmt sie sich wie ne dreijährige.
BrokenByDesign 03.04.2026 17:06
Ich weiß ja, dass man sich nicht alles freiwillig aussucht und manche Rolle einem förmlich zufällt. Aber ich habe das Gefühl, dass mehr Distanz euch beiden gut täte. Vor allem, damit auch du, Zenaida, unbeschadet aus dieser Nummer raus kommst. Vielleicht kann man Außenstehende hinzuziehen, die nicht so viel - oder GAR KEINE - Vorgeschichte mit sich rumschleppen. Es wirkt so, als ob es gerade das so schwierig macht. 😏
Zenaida 03.04.2026 17:55
Keine bange, bbd, ich mache mir um mich keine sorgen. Ich hab ein recht dickes Fell und schwanke zwischen befremden, wundern, genervt sein und ordentliche ansagen machen. Ich nehme kein Blatt vor den Mund und lasse mich weder scheuchen noch sonstwie drangsalieren. Und ich bin unempfindlich gegen jeden bestechungs- und Erpressungsversuch. Deswegen bin ich auch innerhalb der Familie am geeignetsten, um länger bei ihr zu sein. Die anderen verlieren da größtenteils schneller die nerven.
Mit den Außenstehenden ist das so, dass die Person, die sie am längsten begleitet hat (ein weiblicher Coach, den sie bei nem yogakurs kennengelernt hat), sich vor eineinhalb Jahren zurückgezogen hat, obwohl sie ihr regelmäßig wirklich hohe Summen zugesteckt hat. Diese frau hat mich angerufen und mir gesagt, dass sie nicht mehr kann, weil sie so schlecht von ihr behandelt wird. Sobald nämlich jemand vertraut wird, benimmt sie sich dieser Person gegenüber genauso wie die Axt im Walde wie innerhalb der Familie. Sonst ist sie immer schleimfreundlcih und tut recht heilig.
Das spiel geht so: sie jammert und klagt z.b. über schmerzen. Die Coachin (oder wie auch immer man einen weiblichen Coach nennt) sucht ihr einen entsprechenden Arzt, macht mit ihr zusammen einen Termin, begleitet sie zum Termin. Beim Arzt ist es auf jeden fall so, dass ihr irgendwas nicht passt, entweder der Arzt selbst, das, was er diagnostiziert (im Zweifelsfalle weiß sie alles selbst besser) oder die Therapie, die er vorschlägt. Daraufhin wird der Arzt zum deppen erklärt, natürlich nicht direkt ins Gesicht, sondern hintenrum. Und im zweiten Schritt dann die Person, die das alles mit ihr und für sie gemacht hat, ebenso als unfähig, unmöglich, unintelligent und sonstwas bezeichnet. Schließlich hätte sie ihr ja diesen Termin nicht bei diesem unfähigen Arzt machen sollen, ihr die Zeit stehlen und so. Manche nehmen das dann halt persönlich und können dann nicht mehr.
Ich lasse sie inzwischen alles schriftlich fixieren. Sie unterschreibt, dass sie diesen Termin bei diesem Arzt haben möchte und ich sie dahin begleiten soll. Wenn sie dann danach meckert, leg ich ihr den Zettel vor die Nase und sage „Du wolltest das so.“. Und dann lass ich sie schimpfen, heulen und meckern, was das Zeug hält, und tummel hier bei hl oder schau nen film oder hör Musik. Das findet sie dann unverschämt, ist mir aber Wurscht.
Und das, was ich gerade für den Arztbesuch beschrieben habe, lässt sich eins zu eins auf viele andere Dinge übertragen, egal ob es ums einkaufen, Lebensmittel bei knuspr bestellen oder sonst was geht. Sie dreht einem halt gerne das Wort im munde um. Mit meiner Methode kommt sie da jetzt nicht mehr aus. Das gefällt ihr natürlich nicht. Mir umso besser. Manchmal mach ich auch ne Sprachaufnahme. Da muss sie dann ins Mikro sprechen, was sie will. Und dann ist es dokumentiert.
Mit den Außenstehenden ist das so, dass die Person, die sie am längsten begleitet hat (ein weiblicher Coach, den sie bei nem yogakurs kennengelernt hat), sich vor eineinhalb Jahren zurückgezogen hat, obwohl sie ihr regelmäßig wirklich hohe Summen zugesteckt hat. Diese frau hat mich angerufen und mir gesagt, dass sie nicht mehr kann, weil sie so schlecht von ihr behandelt wird. Sobald nämlich jemand vertraut wird, benimmt sie sich dieser Person gegenüber genauso wie die Axt im Walde wie innerhalb der Familie. Sonst ist sie immer schleimfreundlcih und tut recht heilig.
Das spiel geht so: sie jammert und klagt z.b. über schmerzen. Die Coachin (oder wie auch immer man einen weiblichen Coach nennt) sucht ihr einen entsprechenden Arzt, macht mit ihr zusammen einen Termin, begleitet sie zum Termin. Beim Arzt ist es auf jeden fall so, dass ihr irgendwas nicht passt, entweder der Arzt selbst, das, was er diagnostiziert (im Zweifelsfalle weiß sie alles selbst besser) oder die Therapie, die er vorschlägt. Daraufhin wird der Arzt zum deppen erklärt, natürlich nicht direkt ins Gesicht, sondern hintenrum. Und im zweiten Schritt dann die Person, die das alles mit ihr und für sie gemacht hat, ebenso als unfähig, unmöglich, unintelligent und sonstwas bezeichnet. Schließlich hätte sie ihr ja diesen Termin nicht bei diesem unfähigen Arzt machen sollen, ihr die Zeit stehlen und so. Manche nehmen das dann halt persönlich und können dann nicht mehr.
Ich lasse sie inzwischen alles schriftlich fixieren. Sie unterschreibt, dass sie diesen Termin bei diesem Arzt haben möchte und ich sie dahin begleiten soll. Wenn sie dann danach meckert, leg ich ihr den Zettel vor die Nase und sage „Du wolltest das so.“. Und dann lass ich sie schimpfen, heulen und meckern, was das Zeug hält, und tummel hier bei hl oder schau nen film oder hör Musik. Das findet sie dann unverschämt, ist mir aber Wurscht.
Und das, was ich gerade für den Arztbesuch beschrieben habe, lässt sich eins zu eins auf viele andere Dinge übertragen, egal ob es ums einkaufen, Lebensmittel bei knuspr bestellen oder sonst was geht. Sie dreht einem halt gerne das Wort im munde um. Mit meiner Methode kommt sie da jetzt nicht mehr aus. Das gefällt ihr natürlich nicht. Mir umso besser. Manchmal mach ich auch ne Sprachaufnahme. Da muss sie dann ins Mikro sprechen, was sie will. Und dann ist es dokumentiert.
Zenaida 03.04.2026 18:05
Gerade meckert sie, dass der Fußboden so schmutzig sei. Ich sage ihr, dass im Badezimmer der putzeimer und der wischmopp stehen. Und in der Kammer der Staubsauger. Wenn sie mich bitten würde, zu putzen, würde ich das tun. Aber das tut sie nicht. Sie erwartet, dass man das einfach so macht und ihr alle wünsche von den Lippen abliest. Mach Ich aber halt nicht.
Jetzt wischt sie, meckert aber, dass es kein Schrubber mit Putzlumpen ist, sondern ein wischmopp. Beim einkaufen fand sie das aber toll und wollte das so haben. Jetzt jammert sie über die modernen Sachen und dass sie diese hasst. Kann man so was ernst nehmen? Also ich nicht…. Und soll sie ruhig saugen und wischen, während ihc hier seelenruhig lese und schreibe. Gut, zwischendurch muss ich auch noch was erledigen… also echte arbeit…..
Jetzt wischt sie, meckert aber, dass es kein Schrubber mit Putzlumpen ist, sondern ein wischmopp. Beim einkaufen fand sie das aber toll und wollte das so haben. Jetzt jammert sie über die modernen Sachen und dass sie diese hasst. Kann man so was ernst nehmen? Also ich nicht…. Und soll sie ruhig saugen und wischen, während ihc hier seelenruhig lese und schreibe. Gut, zwischendurch muss ich auch noch was erledigen… also echte arbeit…..
Lerato77 04.04.2026 16:59
Ich finde, es gibt die zentralen Behauptungen von Colemans Buch gut wieder. Nur schade, dass es nach dem ersten der fünf Punkte abbricht, weil aus meiner Sicht die letzten beiden Punkte (Einfühlungsvermögen und Beziehungen pflegen) die wichtigsten sind.
fetzenfisch 04.04.2026 17:01
Ja ich hatte die folgenden Videos gesucht auf youtube aber irgendwie nicht gefunden aber falls du sie findest darfst du sie gerne hier einstellen ich weiß nicht warum ich sie nicht gefunden habe
Jetzt