In Deinem Privatbereich würde ich Dir voll zustimmen.... Du hast ja bestenfalls Deine eigenen Vorschriften.😉
Wenn um eine größere Gruppe Menschen geht, wie willst Du da alle gleich behandeln, ohne Leitplanken => Vorschriften.
Dienst nach Vorschrift
03.04.2026 17:56
Dienst nach Vorschrift
03.04.2026 17:56
Dienst nach Vorschrift
Kam in einem Beitrag für mich negativ rüber. Ich finde nicht, dass man pauschal sagen kann, dass Dienst nach Vorschrift schlecht ist.
Für mich bedeutet das, dass alle "Kunden" oder Vorgänge gleich behandelt werden.
Mich würde ärgern, wenn die Dame mit dem kurzen Rock und den langen Beinen bevorzugt behandelt würde. Oder vielleicht der Kumpel vom Sachbearbeiter besser gestellt wird.
M.W. sind Vorschriften dafür da, um Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Für mich bedeutet das, dass alle "Kunden" oder Vorgänge gleich behandelt werden.
Mich würde ärgern, wenn die Dame mit dem kurzen Rock und den langen Beinen bevorzugt behandelt würde. Oder vielleicht der Kumpel vom Sachbearbeiter besser gestellt wird.
M.W. sind Vorschriften dafür da, um Entscheidungen nachvollziehen zu können.
Kommentare
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Brummsel 03.04.2026 18:07
Stell dir vor du arbeitest im KH. Bist auf deinem Rundgang, Medis austeilen. Auf einmal gibt es einen Notfall bei einem Patienten. Da kannst du nicht weiter Tabletten austeilen...
Marianne 03.04.2026 18:10
Wenn ich Dienst nach Vorschrift machen würde, hätte ich nicht laufend 20-30 Überstunden. Die Arbeit muss ja trotzdem gemacht werden
Thohom 03.04.2026 18:22
Sorry Brummsel, Du vergleichst da Äpfel mit Birnen.
Gibt es da eine Vorschrift oder nur einen Arbeitsplan, dass um 18 Uhr Medis verteilt werden?
Es gibt immer einen Spielraum, nur muss man das auch vertreten können. Wenn es um 16.45 brennt, wird man den Arbeitsplatz auch verlassen, obwohl erst um 17.00 Feierabend ist.
Es geht um Bauvorschriften oder von mir aus um Bedingungen für irgendwelche Leistung, die erfüllt sein müssen. Was ist mit Verkehrsregeln? Hattest Du nicht neulich ein schickes Passbild bekommen? Vorschriften regeln auch das Zusammenleben.
Gibt es da eine Vorschrift oder nur einen Arbeitsplan, dass um 18 Uhr Medis verteilt werden?
Es gibt immer einen Spielraum, nur muss man das auch vertreten können. Wenn es um 16.45 brennt, wird man den Arbeitsplatz auch verlassen, obwohl erst um 17.00 Feierabend ist.
Es geht um Bauvorschriften oder von mir aus um Bedingungen für irgendwelche Leistung, die erfüllt sein müssen. Was ist mit Verkehrsregeln? Hattest Du nicht neulich ein schickes Passbild bekommen? Vorschriften regeln auch das Zusammenleben.
Brummsel 03.04.2026 18:25
Hatte um 17:58 geschrieben, was ich meine.
Und klar, Regeln sind wichtig. Können im Bedarfsfall aber auch gedehnt werden.
Spreche hier nicht vom Straßenverkehr oder Bauamt oder sowas.
Hatte auf deinen Eingangspost reagiert....😎
Und klar, Regeln sind wichtig. Können im Bedarfsfall aber auch gedehnt werden.
Spreche hier nicht vom Straßenverkehr oder Bauamt oder sowas.
Hatte auf deinen Eingangspost reagiert....😎
Thohom 03.04.2026 18:28
Oh, ich dachte, es war klar, dass es da um die berühmt, berüchtigten Bürokraten geht.
Wo würdest Du den "dehnen" gut finden? Hast Du mal ein Beispiel, wo sich dann anschließend nicht irgendjemand benachteiligt fühlen kann?
Wo würdest Du den "dehnen" gut finden? Hast Du mal ein Beispiel, wo sich dann anschließend nicht irgendjemand benachteiligt fühlen kann?
Brummsel 03.04.2026 18:29
Es gibt und wird immer Leute geben, die sich benachteiligt fühlen...Beispiele würden den Rahmen sprengen.
Thohom 03.04.2026 18:35
Man kann zumindest versuchen alle Bürger gleich zu behandeln, dann ist der Kreis vermutlich kleiner, der sich benachteiligt fühlt.
Natürlich fühlen sich die benachteiligt, die keine Extrawurst bekommen haben.
Natürlich fühlen sich die benachteiligt, die keine Extrawurst bekommen haben.
Zenaida 03.04.2026 19:49
Es gibt zwei arten von Gerechtigkeit, z.b. wenn es ums vererben geht.
Die Eltern können jedem kind denselben Anteil am Erbgut vermachen, ungeachtet der persönlichen Situation. Das ist gerecht, weil jeder gleich viel bekommt und sich keiner beschweren kann, übervorteilt worden zu sein.
Sie können aber auch dem kind mehr vererben, das größere Schwierigkeiten hat, sich aus eigener kraft denselben Wohlstand zu erarbeiten wie die Geschwister. Die Schwierigkeiten hat es ja nicht selbst verschuldet und deshalb mehr zu bekommen, schafft sozusagen nur einen nachteilsausgleich. Das ist auch eine form von Gerechtigkeit, weil am Ende alle ungefähr gleich viel haben, die einen können eben selbst mehr beitragen, der andere bekommt dafür mehr vererbt.
So ähnlich sehe ich das „dehnen“, das Brummsel vermutlich meint.
Die Eltern können jedem kind denselben Anteil am Erbgut vermachen, ungeachtet der persönlichen Situation. Das ist gerecht, weil jeder gleich viel bekommt und sich keiner beschweren kann, übervorteilt worden zu sein.
Sie können aber auch dem kind mehr vererben, das größere Schwierigkeiten hat, sich aus eigener kraft denselben Wohlstand zu erarbeiten wie die Geschwister. Die Schwierigkeiten hat es ja nicht selbst verschuldet und deshalb mehr zu bekommen, schafft sozusagen nur einen nachteilsausgleich. Das ist auch eine form von Gerechtigkeit, weil am Ende alle ungefähr gleich viel haben, die einen können eben selbst mehr beitragen, der andere bekommt dafür mehr vererbt.
So ähnlich sehe ich das „dehnen“, das Brummsel vermutlich meint.
perfectday 03.04.2026 20:59
Egal in welchem Bereich man arbeitet: generell wird niemand bevorzugt! Es gibt klare Regeln, für alle Mitarbeiter verbindlich.
Generell eine gute, verlässliche Sache.
Als "Kundin" staune ich schon, denn es gibt z.B. auf dem Amt freundliche und unfreundliche ...schnelle und langsame...Mitarbeiter. Die muss ich nehmen und habe keine Auswahl. Sber auch sie müssen jeden Kunden annehmen.
Während Corona war ich in einer Bürgerhotline eingeteilt. Fehler können passieren, Unfreundlichkeit wird nicht geduldet, war die Ansage meiner Vorgesetzten.
Auch eine gute,verlässliche Sache. Jeder Bürger wird freundlich behandelt.☺️
Generell eine gute, verlässliche Sache.
Als "Kundin" staune ich schon, denn es gibt z.B. auf dem Amt freundliche und unfreundliche ...schnelle und langsame...Mitarbeiter. Die muss ich nehmen und habe keine Auswahl. Sber auch sie müssen jeden Kunden annehmen.
Während Corona war ich in einer Bürgerhotline eingeteilt. Fehler können passieren, Unfreundlichkeit wird nicht geduldet, war die Ansage meiner Vorgesetzten.
Auch eine gute,verlässliche Sache. Jeder Bürger wird freundlich behandelt.☺️
perfectday 03.04.2026 21:09
Wer mit Menschen arbeitet braucht ein Gespür für diese.
Auch hier gilt : keine Bevorzugung!
Was mit einschließt,dass alle bestmöglichst versorgt werden.
In meinem Job heißt das: jedes Kind bekommt,was es braucht.
Da lasse ich auch nicht mit mir "handeln".
Wenn ich hier "Schablonen" anwenden müsste, würde ich kündigen und anderweitig mein Geld verdienen.
Auch hier gilt : keine Bevorzugung!
Was mit einschließt,dass alle bestmöglichst versorgt werden.
In meinem Job heißt das: jedes Kind bekommt,was es braucht.
Da lasse ich auch nicht mit mir "handeln".
Wenn ich hier "Schablonen" anwenden müsste, würde ich kündigen und anderweitig mein Geld verdienen.
Krebschen 03.04.2026 22:06
Dienst nach Vorschrift bedeutet für mich, die Tätigkeiten, die ich lt. meinem Vertrag erbringen muss, ordentlich und gewissenhaft zu erfüllen, um den Kunden zufrieden zu stellen um seinem Anliegen gerecht zu werden.
Zum Glück gibt es noch Mitarbeiter, die über die Vorschriften hinaus, weitere Hilfe, Ratschläge, Unterstützung usw. anbieten, sofern es mit den Vorschriften vereinbar und rechtens ist.
Dienst nach Vorschrift bedeutet für den AG wie AN auch eine Absicherung.
Zum Glück gibt es noch Mitarbeiter, die über die Vorschriften hinaus, weitere Hilfe, Ratschläge, Unterstützung usw. anbieten, sofern es mit den Vorschriften vereinbar und rechtens ist.
Dienst nach Vorschrift bedeutet für den AG wie AN auch eine Absicherung.
nordlicht1957 03.04.2026 22:40
"Dienst nach Vorschrift" ist nach meinem Empfinden negativ besetzt. Da lässt sich kaum etwas sympathischen dran dichten.
Wenn alle Kunden / Patienten / Clienten / what ever ... gleich behandelt werden, dann eben gleich schlecht.
Dienst nach Vorschrift beinhaltet nichts mehr als die vertraglich zugesicherte Minimalleistung. Kein Lächeln, kein Engagement, keine Flexibilität, keine Eigeninitiative ... oft eben als Zeichen einer bereits erfolgten "inneren Kündigung" oder einer Protest-Haltung.
Wenn alle Kunden / Patienten / Clienten / what ever ... gleich behandelt werden, dann eben gleich schlecht.
Dienst nach Vorschrift beinhaltet nichts mehr als die vertraglich zugesicherte Minimalleistung. Kein Lächeln, kein Engagement, keine Flexibilität, keine Eigeninitiative ... oft eben als Zeichen einer bereits erfolgten "inneren Kündigung" oder einer Protest-Haltung.
Julchen89 03.04.2026 22:49
Dienst nach Vorschrift habe ich auch meine heit über im kH im Januar erlegt. Alle Infusionen und Tabletten sind getimet (was ja auch ricjtig ist), nur 2 schwestern dort waren sehr süß und menschlich. Ein pfleger hat sich mir gegenüber unprofessionell verhalten. Er war schon im raum wegen ner anderen person die geklingelt hat. Ich habe nach Wasser gefragt. Da sagt der doch zu mit "mädel ich bin 40 jahre älter wie du. Hole dir dein wasser selber". Vergessen wir einfach mal, dass mein doppelt so dick war wie sonst. Zusätzlich hatte ich einiges an morphumium intus, was aber nicht gegen den schmerz geholfen hat. Er ist dann raus, aber nicht ohne mein hinterherrufen "du siehst gar nicht aus wie 80!" Dann hab ich im Gang och gehört, wie er mit den beiden schwestern darüber ablästern wollte. Die kamen aber beide zu mir ins zimmer gestürzt, da war ich schon mit meiner Glaskaraffe an die Tür gekrallt. Eine hat mich zurückgebracht und die andere mit wasser geholt. Hab dann gefragt, ob das inmer sein Arschloch ist. Keine direkte antwort bekommen. Da hab ich mich auch überlegt mich zu beschweren...
Drea1962 03.04.2026 23:39
Julchen, ja, Du hättest Dich beschweren sollen. Das hat der Mensch bestimmt nicht nur bei Dir gemacht. Wie gut, dass Dich die Schwestern eingefangen haben.
Dienst nach Vorschrift war mir das Gerüst.
Das bedeutete nicht, dass man nicht mehr Einsatz und Hilfestellung geben durfte.
Dienst nach Vorschrift war mir das Gerüst.
Das bedeutete nicht, dass man nicht mehr Einsatz und Hilfestellung geben durfte.
GraueMaus 04.04.2026 03:17
Zum Thema alle gleich behandeln fällt mir etwas ein. Als Teenager zeltete ich mit meinen Eltern und Geschwistern in Italien. Mein Vater grub im Zelt im Sand ein sehr tiefes Loch und stellte einen großen Eimer hinein. Da kühlten wir unsere Getränkeflaschen. Er deckte den Eimer mit einem runden Blech ab (Ablage des quadratischen dreibeinigen Campingtisches). Täglich kamen Stangeneis-Verkäufer. Für wenige Lire wurde von dem Stangeneis ein großes Stück abgeschlagen. Einmal ging mein Vater dorthin und bekam wenig Eis. Wenn ich im Minirock kam, erhielt ich doppelt soviel Eis! Da sagte mein Vater, ich sollte täglich das Eis holen.
Krebschen 04.04.2026 11:10
Dienst nach Vorschrift hat für mich negative wie positive Seiten.
Komme ich schlecht gelaunt, mürrisch, angreifend auf einen Mitarbeiter zu. kann ich nicht verlangen, mehr als die Minimalleistung bzw. Dienste nach Vorschrift zu erhalten.
Komme ich freundlich, viell. lächelnd und in einer korrekten Art und Weise auf den Mitarbeiter zu, kann ich Dienst nach Vorschrift verlangen jedoch keine zusätzlichen
Dienste. Es liegt in der Hand des Mitarbeiters, ob er weitere Dienste nach Vorschrift, sofern zusätzliche Dienste anhand seines Vertrages möglich und rechtens sind, anbietet.
Es gibt aus meinen Erfahrungen immer mehr Personen, die viel verlangen jedoch von diesen fordernden Personen kein Verständnis vorhanden ist. Wieso in diesen Fällen mehr Flexibilität, Engagement und Eigeninitaive verlangen?
Mein Vorschlag daher, sich daher mal in die Lage des Mitarbeiters zu versetzen.
Ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter/in immer alle Wünsche des Kunden oder Patienten erfüllen muss.
Komme ich schlecht gelaunt, mürrisch, angreifend auf einen Mitarbeiter zu. kann ich nicht verlangen, mehr als die Minimalleistung bzw. Dienste nach Vorschrift zu erhalten.
Komme ich freundlich, viell. lächelnd und in einer korrekten Art und Weise auf den Mitarbeiter zu, kann ich Dienst nach Vorschrift verlangen jedoch keine zusätzlichen
Dienste. Es liegt in der Hand des Mitarbeiters, ob er weitere Dienste nach Vorschrift, sofern zusätzliche Dienste anhand seines Vertrages möglich und rechtens sind, anbietet.
Es gibt aus meinen Erfahrungen immer mehr Personen, die viel verlangen jedoch von diesen fordernden Personen kein Verständnis vorhanden ist. Wieso in diesen Fällen mehr Flexibilität, Engagement und Eigeninitaive verlangen?
Mein Vorschlag daher, sich daher mal in die Lage des Mitarbeiters zu versetzen.
Ich glaube nicht, dass ein Mitarbeiter/in immer alle Wünsche des Kunden oder Patienten erfüllen muss.
merry1 04.04.2026 11:24
Interesse halber habe ich mal KI dazu befragt. Die Antwort fand ich gut :
,, Dienst nach Vorschrift“ ist primär ein feststehender Begriff für eine spezifische Form des Arbeitsverhaltens oder des Arbeitskampfes.
Hier ist die Einordnung:
1. Die Bedeutung
Es beschreibt einen Zustand, in dem Arbeitnehmer exakt nur das tun, was vertraglich oder gesetzlich vorgeschrieben ist – kein bisschen mehr. Jede Eigeninitiative, Überstunde oder Flexibilität wird eingestellt.
Ziel: Oft wird dies als sanfte Form des Protests (z. B. bei Beamten, die nicht streiken dürfen) genutzt, um Arbeitsabläufe zu verlangsamen, ohne formell die Pflicht zu verletzen.
Moderner Begriff: Heute wird dies oft mit dem englischen Schlagwort „Quiet Quitting“ (innere Kündigung) gleichgesetzt.
,, Dienst nach Vorschrift“ ist primär ein feststehender Begriff für eine spezifische Form des Arbeitsverhaltens oder des Arbeitskampfes.
Hier ist die Einordnung:
1. Die Bedeutung
Es beschreibt einen Zustand, in dem Arbeitnehmer exakt nur das tun, was vertraglich oder gesetzlich vorgeschrieben ist – kein bisschen mehr. Jede Eigeninitiative, Überstunde oder Flexibilität wird eingestellt.
Ziel: Oft wird dies als sanfte Form des Protests (z. B. bei Beamten, die nicht streiken dürfen) genutzt, um Arbeitsabläufe zu verlangsamen, ohne formell die Pflicht zu verletzen.
Moderner Begriff: Heute wird dies oft mit dem englischen Schlagwort „Quiet Quitting“ (innere Kündigung) gleichgesetzt.
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