Zuvor vor
dem Gerade
irgendwann als Bilder
als Orte so schnelllebig vorbeizogen hinter gläsernen Scheiben
sich windender Spuren auf Asphalt
wo die geschaute Weite mich sanftgutmütig
entrückte
ganz in mich hinein da
wurde sie mir ganz still
diese Zeit
ruhte sich in mir aus
dann hielt sie mir dort eine Liebe fest
an die sie sich jetzt wieder erinnert
dort wo kein Halt mehr ist
- dann eben morgen wieder -
wo dem Grauen im Morgengrauen
einer Nacht die keinen Frieden findet und unwichtig
bald ergraut
Nacht. die
so vieles in dieser Dunkelheit verschlingt die
kein Außen kennt
die
andernorts so friedlich.e
Gedanken bringt dort und. dann
wo diese Gedanken sich nicht mehr selbst tragen
wo sie von einer nahvertrauten Brust getragen werden. die die.se meine müde Schläfe wiegt
Im Gedankenwald Die Illusion der Zeit
20.04.2026 00:46
Im Gedankenwald Die Illusion der Zeit
20.04.2026 00:46
Im Gedankenwald Die Illusion der Zeit
Stell dir vor, die Zeit ist keine Linie, sondern ein dichter Wald, verworren, voller Pfade, die sich kreuzen, enden, neu beginnen. Jeder Moment ein Baum, jeder Gedanke ein flüchtiges Lichtspiel zwischen Blättern, das deine Wahrnehmung täuscht. Was, wenn das, was du hältst, Realität zu sein, nur ein Schatten auf dem Boden dieses Waldes ist?
Du wanderst, suchst Orientierung, doch jeder Schritt verändert die Landschaft hinter dir, während sich neue Wege vor dir formen, ein ewiger Tanz aus Ursache und Wirkung, aus Frage und Antwort, ohne dass die Antworten je endgültig sind.
Und während du gehst, erkennst du, vielleicht ist es nicht das Ankommen, das zählt, sondern das bewusste Verlieren, das Loslassen von Gewissheit, das Akzeptieren der Ungeordnetheit als Quelle deiner Freiheit.
Willkommen im Gedankenwald, wo jede Richtung zugleich Anfang und Ende ist, und nur dein Geist die Karte zeichnet, die sich bei jedem Blick verwandelt.
Du wanderst, suchst Orientierung, doch jeder Schritt verändert die Landschaft hinter dir, während sich neue Wege vor dir formen, ein ewiger Tanz aus Ursache und Wirkung, aus Frage und Antwort, ohne dass die Antworten je endgültig sind.
Und während du gehst, erkennst du, vielleicht ist es nicht das Ankommen, das zählt, sondern das bewusste Verlieren, das Loslassen von Gewissheit, das Akzeptieren der Ungeordnetheit als Quelle deiner Freiheit.
Willkommen im Gedankenwald, wo jede Richtung zugleich Anfang und Ende ist, und nur dein Geist die Karte zeichnet, die sich bei jedem Blick verwandelt.
Kommentare
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Mivida 20.04.2026 05:21
Diese Schönheit der Worte in euren Zeilen - verbunden mit einer gewissen Tragik, erinnert mich an eine Oper.
merry1 20.04.2026 12:03
Haferflocken, du beschreibst sehr schön die Welt der Illusionen, in der man Glasmurmeln für Diamanten hält, in der man bunt schillernden Seifenblasen hinterherläuft und sich darüber wundert, dass sie plötzlich zerplatzen und nichts mehr da sind.
Aber ungeortnet ist nur unser Verstand, die Welt ist 100% präzise geordnet. Die Aufgabe liegt darin, diese Wahrheit zu erkennen.
Aber ungeortnet ist nur unser Verstand, die Welt ist 100% präzise geordnet. Die Aufgabe liegt darin, diese Wahrheit zu erkennen.
Jetzt
da wo ich jetzt bin einmal war bis ich es nicht mehr vermochte
da gerinnt sie mir in den Adern gerinnt mir im Jetzt und Gleich und ZuvorNoch
diese Alle geben sich den Schlagabtausch und werden hitzig immer mehr
gleich Bläschen im TopfÜber
im Topf über glühenden Kohlen die das Treiben spürbar machen. das sich bald im hitzigen Gefecht seine Gegner sucht und nur immer mich findet
ich rohes Ei
bald im Pochieren Fäden ziehend die sich um den Hals legen
im Innern einen Kloß aus Stocken zu bilden stottern stockend bis nichts mehr geht.
dann
aus dieser Zeit fallen. die sich nicht mehr halten lässt finde mich in einer anderen wieder -
im Später dann ein Jetzt
doch
dieses wähnt diese eine Lüge eines jenen Moments der sich im Danach greifen.d so schlicht verbrennt