Wem ich sehr gerne zuhöre und fast an dessen Lippen hänge, ist Sir Christopher Clark. Er ist ein in Australien geborener Historiker, der in Cambridge lehrt und vor einigen Jahren eine Sendereihe über Deutschland und die Deutschen gemacht hat, in der er in perfektem Deutsch auch durch diese führte. Sein Blick von außen auf uns war sehr wohlwollend, freundlich und auch mal augenzwinkernd. Ab und zu ist er in Talkshows zu sehen. Er spricht ein brillantes Deutsch (geschliffener als viele Einheimische) mit einem ganz feinen Akzent. Ich höre das unglaublich gerne, erstens ist es inhaltlich stets sehr interessant, was er sagt, zweitens mag ich seine Stimme und Art zu sprechen.
Ich mag es sowieso sehr gerne, wenn Menschen von anderswo Deutsch sprechen, die unterschiedlichen Akzente finde ich schön und fühle mich als Deutsche irgendwie auch ein bisschen geehrt (das mag blöd klingen, aber das habe ich schon immer so empfunden), dass jemand diese schwierige Sprache lernt oder gelernt hat.
Sprechduktus
28.05.2026 17:03
Sprechduktus
28.05.2026 17:03
Sprechduktus
Puh, gerade war ich, um neben stupider Hauarbeit mit vielen iterativen Arbeitsabläufen was im Ohr zu haben, auf der Suche nach einem neuen podcast. Zufällig bin ich über „Ich höre dich“ von Gloria Esther Kaulbarsch gestolpert. Die Beschreibung klang ganz interessant, sind auch nur kurze Einheiten.
Als ich dann aber reingehört habe, musst ich das sehr schnell wegmachen. Hab es dann nochmal an anderer stelle probiert, aber wieder dasselbe: die spricht in einem derart verzögerten Tempo, hat so komische Pausen und Betonungen, dass ich zuerst dachte, das sei ne Verzerrung. Aber nein, so scheint sie zu sprechen. Nun ja, das hat sich also erledigt.
Kennt ihr das, dass ihr manchen Menschen einfach nicht zuhören könnt, weil sie so langsam oder so schnell sprechen oder seltsam betonen? Ich hatte auch mal eine Dozentin, die so ne reibeisenstimme hatte, dass ich das auch nicht ertragen konnte. Deshalb hab ich mich da auch gleich wieder vom Seminar abgemeldet.
Wem hört ihr gerne zu und wen könnt ihr nicht aushalten?
Als ich dann aber reingehört habe, musst ich das sehr schnell wegmachen. Hab es dann nochmal an anderer stelle probiert, aber wieder dasselbe: die spricht in einem derart verzögerten Tempo, hat so komische Pausen und Betonungen, dass ich zuerst dachte, das sei ne Verzerrung. Aber nein, so scheint sie zu sprechen. Nun ja, das hat sich also erledigt.
Kennt ihr das, dass ihr manchen Menschen einfach nicht zuhören könnt, weil sie so langsam oder so schnell sprechen oder seltsam betonen? Ich hatte auch mal eine Dozentin, die so ne reibeisenstimme hatte, dass ich das auch nicht ertragen konnte. Deshalb hab ich mich da auch gleich wieder vom Seminar abgemeldet.
Wem hört ihr gerne zu und wen könnt ihr nicht aushalten?
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Thohom 28.05.2026 17:53
Ich mag eine Stimme gerne, wenn sie mir ins Ohr flüstert.😉
Wenn man nur eine Stimme von einer Person kennt, kann man arg reinfallen.
Früher gab es oft Telefonzentralen und bei unserem Nachbarinstitut gab es eine Frau Seelbinder, die eine Stimme hatte, dass man von einer hübschen jungen Frau fantasierte.
Ich war damals Mitte 20 und sie war über 60, wie ein Kumpel herausfand, der da ne neue Telefonanlage installierte.
Wir mussten früher immer Telexe für Zahlungsaufträge verschicken. Ein Kollege meinte mal, dass er dem "jungen Mädchen" mal deutlich gemacht hat, wie das zu erledigen ist.
Ich meinte nur zu ihm, dass in der Betriebszeitung stand, dass sie in Rente geht.
Die andere Person, die unsere Telexe verschickte, hatte ne Stimme wie ein jugoslavischer Bauarbeiter.... sie war eine hübsche mittelalterliche Blondine, die einfach ruinierte Stimmbänder hatte, weil eine Entzündung nicht richtig behandelt werden konnte. Sie nahm sich auch immer selber auf die Schippe: Ich mit meinem Bauarbeiterdeutsch.
Wichtig ist es genau darauf zu achten, wie sich da jemand meldet. Da meldete sich mal jemand banal mit "Württemberg".... das war dann der Herzog von Württemberg. Da musste man dann innerlich stramm stehen.
Wenn man nur eine Stimme von einer Person kennt, kann man arg reinfallen.
Früher gab es oft Telefonzentralen und bei unserem Nachbarinstitut gab es eine Frau Seelbinder, die eine Stimme hatte, dass man von einer hübschen jungen Frau fantasierte.
Ich war damals Mitte 20 und sie war über 60, wie ein Kumpel herausfand, der da ne neue Telefonanlage installierte.
Wir mussten früher immer Telexe für Zahlungsaufträge verschicken. Ein Kollege meinte mal, dass er dem "jungen Mädchen" mal deutlich gemacht hat, wie das zu erledigen ist.
Ich meinte nur zu ihm, dass in der Betriebszeitung stand, dass sie in Rente geht.
Die andere Person, die unsere Telexe verschickte, hatte ne Stimme wie ein jugoslavischer Bauarbeiter.... sie war eine hübsche mittelalterliche Blondine, die einfach ruinierte Stimmbänder hatte, weil eine Entzündung nicht richtig behandelt werden konnte. Sie nahm sich auch immer selber auf die Schippe: Ich mit meinem Bauarbeiterdeutsch.
Wichtig ist es genau darauf zu achten, wie sich da jemand meldet. Da meldete sich mal jemand banal mit "Württemberg".... das war dann der Herzog von Württemberg. Da musste man dann innerlich stramm stehen.
Steinbock75 28.05.2026 18:14
Meine bessere Hälfte hat ne wahnsinnige Stimme, der könnte glatt zum Radio gehen. Wenn er mir vorliest 😍🥰
Die Nick hat für mich ne furchtbare Stimme.
Die Nick hat für mich ne furchtbare Stimme.
Nordlicht1961 28.05.2026 18:28
Dem inzwischen verstorbenen Journalisten Rolf Seelmann-Eggebert habe ich auch sehr gerne zugehört. Und das nicht nur, weil er auf seine einzigartige Weise über Königshäuser berichtet und darin wahre Kennerschaft erreicht hat. Er stammt aus großbürgerlichem Haus, das merkte man anhand seiner feinen und gewählten Sprache, die man später vermutlich schwerlich lernen kann, wenn man nicht so aufwächst. Nicht arrogant oder überheblich war sein Auftreten von natürlicher Würde - das mochte ich sehr gerne.
Die ehemalige ARD-Journalistin Annette Dittert höre ich auch sehr gern. Sie ist mittlerweile britische Staatsbürgerin und liebt und lebt das Britische.
Wenn ich das so lese - ja, ich habe irgendwie auch einen Hang dazu …😊. Vielleicht mag ich die von mir genannten Personen auch deswegen, da ist sicherlich etwas dran.
Die ehemalige ARD-Journalistin Annette Dittert höre ich auch sehr gern. Sie ist mittlerweile britische Staatsbürgerin und liebt und lebt das Britische.
Wenn ich das so lese - ja, ich habe irgendwie auch einen Hang dazu …😊. Vielleicht mag ich die von mir genannten Personen auch deswegen, da ist sicherlich etwas dran.
Zenaida 28.05.2026 18:33
Ich wurde gerade darauf aufmerksam gemacht, dass das Thema auf einer Seite für menschen mit Behinderung, wo ja auch menschen mit Sprachbehinderung sind, nicht so günstig ist. Das stimmt, daran hatte ich nicht gedacht. Aber das meinte ich auch nicht. Stimmen, die durch Krankheit beeinträchtig sind (so wie im Beispiel von thohom) oder Aussprache, die durch eine Behinderung verwaschen oder anders ist, ist ja nochmal ne ganz andere Dimension. Aber auch unter menschen ohne Behinderung gibt es so viele verschiedene Sprechweisen, die einen mag man, die anderen machen einen wahnsinnig.
Vrono, in der schule hab ich das nicht erlebt. Da gab es nur, wie soll ich das sagen, dialektintensiv-Sprecher. Das war auch manchmal herausfordernd. Nicht vom verständnis her, sondern von der Gemütsruhe her.
Nordlicht, stimmt, der Clark spricht toll. Und er hat wirklich ein sehr gewähltes und elaboriertes Deutsch mit einem nur sehr feinen kleinen Akzent. Aber es stimmt, ich höre auch gerne die Akzente von erstsprache in anderen sprachen. Lustig wird es, wenn jemand einen ganz anderen Akzent hat, als seine erstsprache vermuten lassen würde, weil er z.b. schon sehr lange in einem dritten Land mit wieder anderer Sprache lebt.
Thohom, das stimmt, Stimmen können trügerisch sein. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Denn mir ist vollkommen egal, wie diese Gloria Esther kaulbarsch aussieht. Mir geht es allein um die Wirkung ihrer Sprechweise. Ich werde ja den Verdacht nicht los, dass sie absichtlich so langsam spricht. Soll vielleicht beruhigend wirken. Aber das ist auch ein Problem, das ich in der Schweiz oft habe. Die reden mir dort mehrheitlich zu langsam. Zumindest im deutschsprachigen teil.
Steinbock, das kenne ich auch. Ich liebe die Stimme meines Freundes auch sehr. Sie ist ziemlich tief und wenn ich da mein Ohr auf seinen Brustkorb lege, kommt das nochmal stärker zur Geltung.
Vrono, in der schule hab ich das nicht erlebt. Da gab es nur, wie soll ich das sagen, dialektintensiv-Sprecher. Das war auch manchmal herausfordernd. Nicht vom verständnis her, sondern von der Gemütsruhe her.
Nordlicht, stimmt, der Clark spricht toll. Und er hat wirklich ein sehr gewähltes und elaboriertes Deutsch mit einem nur sehr feinen kleinen Akzent. Aber es stimmt, ich höre auch gerne die Akzente von erstsprache in anderen sprachen. Lustig wird es, wenn jemand einen ganz anderen Akzent hat, als seine erstsprache vermuten lassen würde, weil er z.b. schon sehr lange in einem dritten Land mit wieder anderer Sprache lebt.
Thohom, das stimmt, Stimmen können trügerisch sein. Aber darum geht es mir hier gar nicht. Denn mir ist vollkommen egal, wie diese Gloria Esther kaulbarsch aussieht. Mir geht es allein um die Wirkung ihrer Sprechweise. Ich werde ja den Verdacht nicht los, dass sie absichtlich so langsam spricht. Soll vielleicht beruhigend wirken. Aber das ist auch ein Problem, das ich in der Schweiz oft habe. Die reden mir dort mehrheitlich zu langsam. Zumindest im deutschsprachigen teil.
Steinbock, das kenne ich auch. Ich liebe die Stimme meines Freundes auch sehr. Sie ist ziemlich tief und wenn ich da mein Ohr auf seinen Brustkorb lege, kommt das nochmal stärker zur Geltung.
Steinbock75 28.05.2026 18:42
Vielleicht sollten wir hier mal ne Liste machen für Themen die hier nich so günstig sind weil wa ja uff eener Seite für Menschen mit Beeinträchtigung sind.
Ick frag mich wer solche Hinweise hier gibt.
Als ob man ne Stimme ätzend finden würde weil der jenige durch Krankheit oder Behinderung anders klingt. 🙄🙄
Ick frag mich wer solche Hinweise hier gibt.
Als ob man ne Stimme ätzend finden würde weil der jenige durch Krankheit oder Behinderung anders klingt. 🙄🙄
Sui 28.05.2026 19:21
Ich höre am liebsten auf meine innere Stimme, wenn sie mir leise zuflüstert, dass ich einfach weghören darf. Das Einzige, was ich tontechnisch wirklich absolut nicht ertragen kann, ist das aggressive Piepen meines Weckers am Morgen. 😴⏰
positivemind 28.05.2026 19:33
Ich achte glaube ich mehr auf Stimme, als auf Sprechweise. Wobei ich sagen kann, dass ich sehr hektisches, schnelles Reden anstrengend finde. Ich mag es, wenn jemand klar spricht und so ne gewisse beruhigende Wirkung hat.
Ich mag zum Beispiel die Stimme von Bela B. Und ja, ich bin generell großer Fan. Das habe Ich hier und da vielleicht mal erwähnt... 🤣 Aber ich mag auch seine Sprechstimme und habe einige von ihm eingesprochene Hörbücher.
Und ich mag die Stimme von Katy Karrenbauer. Generell tiefe Frauenstimmen finde ich irgendwie toll. Stichwort Reibeisen... Mag ich irgendwie. 😄
Mein Partner hat auch die Fähigkeit, mich mit seiner Stimme zu beruhigen, wenn ich nicht weiter weiß und mich in mein eigenes Gedankenkarussel reinsteigere.
Ich mag zum Beispiel die Stimme von Bela B. Und ja, ich bin generell großer Fan. Das habe Ich hier und da vielleicht mal erwähnt... 🤣 Aber ich mag auch seine Sprechstimme und habe einige von ihm eingesprochene Hörbücher.
Und ich mag die Stimme von Katy Karrenbauer. Generell tiefe Frauenstimmen finde ich irgendwie toll. Stichwort Reibeisen... Mag ich irgendwie. 😄
Mein Partner hat auch die Fähigkeit, mich mit seiner Stimme zu beruhigen, wenn ich nicht weiter weiß und mich in mein eigenes Gedankenkarussel reinsteigere.
Nordlicht1961 28.05.2026 19:56
Nochmal dazu, was auf einer Seite wie dieser sein darf und was nicht. Wie die BE habe ich überhaupt nicht daran gedacht, dass man mit damit anecken könnte, sondern habe mit Begeisterung losgeschrieben, weil mir das Thema gefällt. Es geht ja schließlich nicht darum, jemanden „vorzuführen“, der nicht so gut sprechen kann oder irgendwie herabzusetzen.
Die Handicaps hier sind vielfältig. Irgendjemanden kann ein Thema immer treffen. Dürfen zB Böckchens Bergfest-Blogs sein, obwohl es Menschen mit Hörbehinderungen gibt oder welche, die nicht tanzen können? Dürfen wir uns über Filme austauschen oder Bilder einstellen, wenn es hier Menschen mit Sehbehinderungen gibt? Was ist mit intellektuell etwas anspruchsvolleren Themen, wenn es Menschen mit kognitiven Einschränkungen gibt? Usw. usf.
Das Thema hat durchaus Brisanz. Wenn wir aber auf alles achten würden, was irgendwie anecken könnte, welche Möglichkeiten funktionieren dann noch?
Ich habe auch Einschränkungen und zuerst hat es mir sehr wehgetan, gewisse Dinge nicht mehr zu können und andere berichteten voller Begeisterung von eben diesen Dingen, wie toll es doch ist usw. Damit hatte ICH ein Thema und musste damit zurechtkommen. Ich konnte und wollte doch anderen nicht verbieten, darüber zu reden. Inzwischen ist das zum Glück anders, ich habe mein Leben so akzeptiert, wie es ist, und kann mich heute mit Leuten freuen, die Dinge können, die ich nicht mehr kann.
Die Handicaps hier sind vielfältig. Irgendjemanden kann ein Thema immer treffen. Dürfen zB Böckchens Bergfest-Blogs sein, obwohl es Menschen mit Hörbehinderungen gibt oder welche, die nicht tanzen können? Dürfen wir uns über Filme austauschen oder Bilder einstellen, wenn es hier Menschen mit Sehbehinderungen gibt? Was ist mit intellektuell etwas anspruchsvolleren Themen, wenn es Menschen mit kognitiven Einschränkungen gibt? Usw. usf.
Das Thema hat durchaus Brisanz. Wenn wir aber auf alles achten würden, was irgendwie anecken könnte, welche Möglichkeiten funktionieren dann noch?
Ich habe auch Einschränkungen und zuerst hat es mir sehr wehgetan, gewisse Dinge nicht mehr zu können und andere berichteten voller Begeisterung von eben diesen Dingen, wie toll es doch ist usw. Damit hatte ICH ein Thema und musste damit zurechtkommen. Ich konnte und wollte doch anderen nicht verbieten, darüber zu reden. Inzwischen ist das zum Glück anders, ich habe mein Leben so akzeptiert, wie es ist, und kann mich heute mit Leuten freuen, die Dinge können, die ich nicht mehr kann.
Steinbock75 28.05.2026 20:25
Genauso ist dit. Hier gab es zum Muttertag och een Blog wo Mütter hier geschrieben haben wie stolz sie uff ihre Kinder sind. War ick drüber pikiert? Nee, war ick nich. Wo fängt dit an und wo hört dit dann hier auf?
Thohom 28.05.2026 20:29
Naja, ich halte weder Monologe noch lese ich Bücher am Telefon vor, aber trotzdem hat man mir schon mehrfach gesagt ... und sogar auch vorgeworfen ..., dass ich eine angenehme Stimme hätte.
Die Hotliner von meinem Internetprovider, den ich in letzter Zeit öfters anrufen musste, fragen immer wieder nach meinem Geburtsadtum, weil ich wohl eine Stimme habe, die man bei einem fast 70er nicht vermutet.😎
Die Hotliner von meinem Internetprovider, den ich in letzter Zeit öfters anrufen musste, fragen immer wieder nach meinem Geburtsadtum, weil ich wohl eine Stimme habe, die man bei einem fast 70er nicht vermutet.😎
Junggebliebene 28.05.2026 20:46
Ich mag piepsige Stimmen nicht...und Redner oder Vorleser welche Monotonie ihr eigen nennen.
merry1 28.05.2026 21:18
Da kenne ich so einige. Die sprechen mir einfach zu schnell und unbedacht, so ohne Punkt und Komma. Ich hingegen spreche eher ruhig und überlegt, denn einmal Etwas gesagt, kann man nicht wieder rückgängig machen.
Die ganz Schnellen fallen mir mitten im Satz ins Wort, weil sie zwischendurch Luft holen nicht kennen. 😀
Ich vermisse schon so Gespräche in Gelassenheit.
Die ganz Schnellen fallen mir mitten im Satz ins Wort, weil sie zwischendurch Luft holen nicht kennen. 😀
Ich vermisse schon so Gespräche in Gelassenheit.
Mirka 28.05.2026 22:37
Der Mann einer Freundin hat eine sehr erotische Stimme,die ich sehr anziehend finde.😉
Thohom 29.05.2026 10:57
Zählt Dialekt auch zum Sprechduktus?
Mich nerven die Typen, die meinen, dass man ihren breiten Dialekt verstehen muss. Natürlich muss nicht jeder Tagesschausprecher werden können, aber ein bischen verständlicher geht es schon, finde ich.
Ich hab mal so einen Typen schnell kuriert, als ich ihm mit meinem Platt geantwortet habe.
Er allgäuer Dialekt, ich Platt von der dänischen Grenze. Er meinte nur: "Wie redest Du jetzt mit mir? Ich verstehe Dich nicht." "So, wie Du mit mir! Im heimischen Dialekt."
Er hat die Situation verstanden und dann verständlicher gesprochen.😉
Mich nerven die Typen, die meinen, dass man ihren breiten Dialekt verstehen muss. Natürlich muss nicht jeder Tagesschausprecher werden können, aber ein bischen verständlicher geht es schon, finde ich.
Ich hab mal so einen Typen schnell kuriert, als ich ihm mit meinem Platt geantwortet habe.
Er allgäuer Dialekt, ich Platt von der dänischen Grenze. Er meinte nur: "Wie redest Du jetzt mit mir? Ich verstehe Dich nicht." "So, wie Du mit mir! Im heimischen Dialekt."
Er hat die Situation verstanden und dann verständlicher gesprochen.😉
Junggebliebene 29.05.2026 11:08
Als ich in Bonn arbeitete kam ein Kunde und meinte zu mir...sie sind nicht aus dieser Ecke hier.
Stimmt..sagte ich.
Er dann...sie kommen bestimmt aus Sachsen.
Ich antwortete darauf: "Sie wissen schon, dass sie bis 1989 für diese Bemerkung Ärger bekommen hätten?"
Er irritiert....warum?
Ich.....weil zu DDR-Zeiten die Sachsen und Berliner sich nicht wirklich grün waren.😅
Stimmt..sagte ich.
Er dann...sie kommen bestimmt aus Sachsen.
Ich antwortete darauf: "Sie wissen schon, dass sie bis 1989 für diese Bemerkung Ärger bekommen hätten?"
Er irritiert....warum?
Ich.....weil zu DDR-Zeiten die Sachsen und Berliner sich nicht wirklich grün waren.😅
Jetzt
Wie sehr war ich doch bemüht, der Stunde zu folgen - doch da war diese Waffe einer Foltermeisterin
- eine vertrocknete Stimme die sich dort tief einbrannte wo sie Kopfschmerz fand - und es lag nicht einmal an der Stimme - dieses Säuseln, der immer monotone schräg säuselnde Klang, Modulation wie merkwürdig schaurig angelegte Konnotationen, welche sich so gar nicht mit dem Inhalt der Worte anfreunden wollten - Pausen, Stocken - und Satzzeichen, die aus dem Redefluss herauspurzelten, weil die Dame deren Bedeutung extra herauszukehren versuchte. Und dazwischen Pausen - nicht durchzuatmen - sie fühlten sich wie Schweigeminuten an. Passend zu den Inhalten aus diesem Jahr - einmal ausgesprochen starben sie mir alle weg - noch auf dem Weg vom Ohr ins Hirn...