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Wenn.....

Wenn.....
Hallo zusammen       Wenn durch einen Unfall auf einmal alles anders ist und dadurch bei einem selbst etwas anderes ist wie ist es für euch wenn man dann auf einmal nicht mehr laufen kann oder seinen Arm nicht mehr so bewegen kann wie man möchte?Ist Hilfe annehmen dann eine Option für euch morgen werde ich ja nach Hause entlassen freue mich auch darauf aber werde auch erstmal Hilfe bekommen und auch wenn es fremd ist für mich Hilfe annehmen hat da von euch jemand Erfahrung mit so einem Dienst bin Mal gespannt ansonsten wünsche ich allen noch einen schönen Dienstag

Kommentare

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Julchen89 02.06.2026 13:51
Schwierigkeiten beim Laufen habe ich durch Krankheit seit Januar. Mich selbst belastet das sehr, da ich sonst sehr, sehr zügig unterwegs bin und auch stundenlang laufen konnte. Hilfe anzunehmen ist für mich aktuell unausweichlich. Zwei Monate musste mir meine Tochter auch aus und in die Badewanne helfen. Knien kann ich gar nicht mehr. Also Sachen aufheben ist auch manchmal abenteuerlich ohne Hilfe
 
Violetta 02.06.2026 13:57
Julchen Das Verstehe ich in Moment sehr gut weil ich habe durch einen Unfall ein gebrochenes Bein erst OP dann Pflegeheim und morgen mit Hilfe nach Hause es fühlt sich erst einmal sehr ungewohnt an weil ich gewohnt bin alles alleine zu machen
 
Violetta 02.06.2026 13:59
Und das mit dem Laufen verstehe ich auch sehr gut weil ich bin auch viel für mich gelaufen oder auch selbst in andere Städte fahren und das in Moment nur eingeschränkt etwas geht ist auch ungewohnt für mich
 
UNVERGLEICHLICH 02.06.2026 14:07
Das der Körper nicht mehr so funktioniert wie früher, ist selbst nach 13J. noch schwer ... sag nur modifizieren - um zu funktionieren !
Auch Hilfe anzunehmen, ist immer noch schwer ... auch wenn es mittlerweile leichter fällt ... tut es in der Seele weh
 
Violetta 02.06.2026 14:16
Das glaube ich dir weil man ja auch darüber nachdenken tut warum usw
 
MariaStuart 02.06.2026 16:31
Violetta, die Frage ist doch, gibt es eine andere Option?
Wenn man auf Hilfe angewiesen ist, nimmt man sie gern, und ist froh, das es sie gibt. 
Nach einer OP konnte ich nicht allein die paar Schritte bis zur Toilette laufen, und als ich entlassen wurde, war ich froh in Reha zu sein. 
Da ist jede helfende Hand willkommen
 
Violetta 02.06.2026 16:35
Nein in Moment gibt es keine andere Option nach der OP konnte ich erst einmal auch gar nicht laufen
 
MariaStuart 02.06.2026 17:01
@Julchen, du scheinst ein Stehaufmännchen zu sein, welches sich durch Einschränkungen nicht unterkriegen lässt. Ich vermute, das du auch mit Schmerzen zu tun hast, aber du klagst nicht. Deine Kommentare sind immer mit einem Augenzwinkern, aber auch sachlich und treffend. Schön, das deine Tochter dir helfen kann, und es auch macht!
Nur mal so nebenbei!
 
Rouvi 02.06.2026 20:03
Nach meinem Unfall war ich auf einen Rollstuhl und Hilfe angewiesen, selbst alleine auf Toilette gehen war unmöglich. Nach fast einem Jahr sind meine damalige Freundin und ich in den Urlaub gefahren und ich fand es schrecklich, daß meine Freundin mich im Rolli schieben musste. Ich sagte irgendwann zu ihr, daß sie mal stehen bleiben soll und ich bin aufgestanden. Ich war noch ziemlich wackelig und habe den Rollstuhl als Gehwagen benutzt. Eine Zeit später habe ich den Rollstuhl durch einen Gehwagen ersetzt, der paar Monate darauf nicht mehr notwendig war. Der nächste Schritt war das Autofahren, dafür bin ich wieder zur Fahrschule gegangen und es funktionierte problemlos. Heute, 10 Jahre später, bekomme ich soweit alles gewuppt und auf Hilfe verzichte ich weitestgehend, eigentlich immer. Für mich ist es ein Angang nach Hilfe zu fragen und versuche es solange bis es geht oder doch Hilfe nötig ist.
 
Violetta 02.06.2026 20:08
Rouvi  Du hast ziemlich viel geschafft was ich alleine machen kann mache ich eigentlich auch alleine nur in Moment ist es besser so aber ich werde auch kämpfen das ich viel wieder alleine kann ich kann sehr gut nachvollziehen das man seine Sachen auch lieber alleine machen tut du hast ziemlich gekämpft
 
Rouvi 02.06.2026 20:24
Ich denke das vieles an einem selber und der Einstellung zum Leben liegt. Ich habe in Rehas einige Leute kennengelernt den es , zumindest motorisch, weit besser ging, sich aber haben total hängen lassen. Ich lebe nach der Einstellung "geht nicht, gibts nicht", natürlich hatte ich auch oft Glück dabei. Vio man darf sich auch maö hängen lassen, aber es darf kein Dauerzustand bleiben. Auch du bekommst das auf die Kette, kämpfe weiter und es wird nicht alles gut, aber besser.
 
Aliya 02.06.2026 20:34
Hilfe annehmen ist für mich immer ziemlich schwer... und wenn ich mich noch so sehr plagen muss. 
Durch die diversen OPs an den Beinen in meinem Leben (3x mit dem kaputten Knie, dann noch ein Achillessehnenriss und mal ein Unterschenkelbruch) hab ich viel Erfahrung mit Krücken sammeln "dürfen". Recht viel mehr als Tür öffnen konnte ich nie gut annehmen auch wenn es gut gewesen wäre.
 
Paddy05 02.06.2026 21:08
Natürlich musst und sollst du Hilfe annehmen, wenn es nicht mehr anders geht.
Ich hatte mehr wie zwei Dutzend Frakturen...da ging oft nicht viel ohne Hilfe.
Geh mal auf die Toilette, ess oder trink was...zieh dich mal an, wenn du z.B. beide Arme gleichzeitig gebrochen hast..danke MAMA....
 
Violetta 02.06.2026 21:56
Rouvi Ich werde versuchen das Beste für mich zu machen erst konnte ich gar nicht stehen und das wird jetzt immer besser oder es hilft mir kleine Sachen wieder zu können oder das ich hier auch gut aufgenommen wurde war ich an Anfang froh Hilfe zu haben
 
Violetta 02.06.2026 21:58
Ich kann gut verstehen das es schwer fällt Hilfe an zu nehmen für mich ist das bei manchen Sachen auch ungewohnt weil ich auch eine eigene Wohnung habe und da auch viel möglichst selbst machen möchte wird in erster Zeit nicht gehen weil ich mich auf mein Bein konzentrieren soll
 
Violetta 02.06.2026 21:59
Stimmt ohne Hilfe kann man da erst einmal nicht viel machen
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