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Bin ich zu Naive?

Bin ich zu Naive?
Hallo zusammen,

ich möchte euch heute etwas über meine Vergangenheit erzählen und hoffe, ihr könnt mir am Ende sagen, ob ich einfach nur Pech habe, zu naiv bin oder woran es sonst liegt. Ich weiß aktuell selbst nicht mehr weiter und verliere langsam den Glauben an die Liebe.

In meinen vergangenen Beziehungen lief es leider immer wieder nach demselben Muster schief. Ich bin ein Mann, der versucht, der Frau alles zu ermöglichen. Für mich ist es völlig normal, dass man sich in einer Partnerschaft gegenseitig unterstützt. Da ich gelernter Kfz-Mechaniker bin, kümmere ich mich natürlich um das Auto, wenn es Probleme gibt. Als eine Werkstatt von einer meiner Ex-Partnerinnen (die damals in einer Umschulung war und kaum Geld hatte) 3.000 Euro verlangte, habe ich die Teile im Internet bestellt, die Kosten komplett selbst getragen und alles eingebaut, damit sie nicht bei ihren Eltern um Geld betteln musste. (Sie kam erst später auf mich zu, da dies im Urlaub bei den Eltern passierte)

In einer anderen Beziehung machte die Partnerin gerade ihre Meisterausbildung. Da die Schule sehr anspruchsvoll war, brach der Kontakt immer mehr ab, und die Beziehung ging letztlich in die Brüche. Aber auch dort habe ich alles versucht: Ich bin zu ihr gefahren, habe versucht den Kontakt zu halten, anzurufen, zu schreiben. Ich wollte wissen, wo wir stehen, aber wie viele von euch wissen: Alleine kann man eine Beziehung nicht retten.

Ich habe immer die Wünsche meiner Partnerinnen respektiert und alles möglich gemacht. Ein Beispiel: Ich hatte einen Motorradunfall und einen Kreuzbandriss. Als sie ihre Tage hatte und nicht einkaufen gehen konnte, bin ich eben mit Krücken losgehumpelt, um den Einkauf zu erledigen. Ich wollte ihr einfach den Respekt erweisen, den sie verdient.

Und dennoch passiert mir immer wieder das Gleiche. Nach ein bis zwei Jahren stehe ich wieder alleine da, und mir wird das Herz gebrochen mit Sätzen wie: „Es liegt nicht an dir, es liegt an mir“ oder „Ich wünsche dir eine Frau, die dich so respektiert, wie du es verdient hast.“

Aus verschiedenen Medien hört man ja ständig, dass Frauen sich genau so einen Mann wünschen, der alles für sie tut. Aber komischerweise erwische ich immer wieder Frauen, die genau das Gegenteil tun, mich eiskalt abservieren und vorher schamlos ausgenutzt haben. So fühlt es sich für mich jedenfalls an. Deswegen bin ich aktuell auch einfach nur noch tief verzweifelt und weiß absolut nicht mehr, was ich tun soll.

Der absolute Tiefpunkt war eine Ex-Freundin, bei der am Ende sogar mein Motorrad (sie wusste, wo der Fahrzeugbrief lag) und Bargeld gestohlen wurden.

Ich frage mich einfach: Bin ich der Fehler in der Matrix? Bin ich zu gutmütig, zu liebevoll? Glaube ich zu sehr an das Gute im Menschen und werde deshalb permanent ausgenutzt? Oder habe ich einfach nur unfassbares Pech?

Ich danke euch fürs Durchlesen und bin gespannt auf eure ehrlichen Meinungen.

Kommentare

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Susisorglos Gestern, 10:31
Hallo,als erstes möchte ich dir schreiben, Du hast ein sehr angenehmes Profil.Wahrscheinlich bist Du bisher an die falsche Frau geraten.
 
LaVyx Gestern, 10:59
Respekt erweisen finde ich toll. Das ist ne gute Einstellung. "Alles zu ermöglichen..." Ah ja. WARUM? Das klingt für mich ein bisschen wie: "Ich gebe ihr alles, Hauptsache sie bleibt." Das kannst du günstiger haben, auch wenn ich die Preise im Bordell nicht kenne. 🤷‍♀️ 

In einer schönen Beziehung sollten materielle Dinge nicht an erster Stelle stehen. Sei aufmerksam, aber überfordere dein Gegenüber nicht.
 
Sui Gestern, 11:01
Ganz ehrlich, du bist da einfach an die falschen Frauen geraten, die deine Gutmütigkeit voll ausgenutzt haben. 
Dass du mit einem Kreuzbandriss noch einkaufen gehst, zeigt zwar deine große Hilfsbereitschaft, aber eine Beziehung darf einfach keine Einbahnstraße sein. 
Du musst dich für niemanden aufopfern, nur um geliebt zu werden.
 
yukara Gestern, 11:11
Du hast wirklich ein schönes Profil und du bist auch an viele, falsche Frauen geraten. 

Wenn ich deinen Text so lese, finde ich persönlich, dass dieses ich mache alles für meine Partnerin sehr löblich ist, aber auf der anderen Seite kann das auch sehr einengend wirken, meiner Meinung nach.

Du musst trotzdem auch dein Leben immer weiter leben und nicht das deiner Partnerin. Natürlich ist man in einer Partnerschaft auch eine Einheit. Trotzdem hat jeder irgendwo auch noch sein eigenes Leben,

Vergiss das nicht und verlier dein eigenes Leben nicht aus den Augen.
 
Steinbock75 Gestern, 11:12
Hmm, also die Dame die dir dit Motorrad ohne Kohle geklaut hat war definitiv Scheisse. Aber ick kann dir deine Fragen nich beantworten weil ick nur diese Beispiele habe. Nur weil sie ihre Tage hatte wär ick in deiner Situation nich los oder wärt ihr verhungert?
 
Neffi Gestern, 11:33
Man macht in einer Beziehung nicht alles für seinen Partner.
 
DickeElfe Gestern, 11:38
Frauen wollen Männer auf Augenhöhe und keine Diener und Wunscherfüller
 
Lebensfroh63 Gestern, 11:43
Nur in Kürze (hab dein Profil nicht gelesen)
Erstmal löbig, dass du versuchst deinen Partnerinnen zu helfen, aber hast du auch mal um
Hilfe gebeten oder in Anspruch genommen  oder NEIN gesagt?

Liest sich ein bißchen so wie eigene Bedürfnisse vernachlässigen um Konflikte zu vermeiden und Bestätigung zu erhalten, großes Harmoniebedürfnis ?

Tut mir leid, dass du in der Hinsicht viele schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht hast.

Vlt. machst du beim nächsten Mal nicht alles möglich, wünsche dir viel Weisheit beim Abwägen.
 
Ichselbst Gestern, 11:43
Herzlich Willkommen erst mal! 😊
Ich denke nicht, dass mit Dir etwas falsch läuft. Vielleicht waren es tatsächlich die falschen Menschen im jeweiligen Moment. 
Allerdings denke ich, dass ich persönlich damit ein Problem hätte, so kostspielige Dinge als selbstverständlich anzusehen und anzunehmen. 

Beispielsweise die Ersatzteile hätte sie ja sicher, wenn auch vielleicht später in Raten, abzahlen können. 
Aber Mechatroniker haben oft einige "Freunde", die alles für selbstverständlich halten. Mein Sohn muss da auch endlich mal das Nein in seinen Sprachwortschatz aufnehmen. 😉

Vielleicht solltest Du insgesamt mehr darauf schauen, ob Du in einer Beziehung mehr gibst, denn das ist ja keine Einbahnstraße.
 
LaVyx Gestern, 11:55
Ich halte dich, Harpago, auch nicht für naiv. Du bist noch jung, mit mehr Erfahrungen lernst du auch, was dir in deinem Leben gut tut und was eher nicht. Jeder macht im Laufe seines Lebens die ein oder andere Erfahrung und lernt daraus. Das wird schon. 😉
 
Mohnblume2 Gestern, 12:04
Man kann auch naiv gleichsetzen mit zu gutmütig. Im Grunde ist gutmütig zu sein , etwas positives , aber leider wird das mitunter auch ausgenutzt. Letztlich kann man aus den schlechten Erfahrungen ,due man macht nur versuchen zu lernen. Mit dem sich ändern,nicht immer gleich und zu jederzeit , es dem anderen recht machen zu wollen , ist es schwieriger, weil man eben manche Eigenschaften und Charakterzüge , die man in sich trägt , nicht so einfach ändern bzw. ablegen kann.
 
Harpagophytum Gestern, 12:50
Vielen Lieben Dank bereits für die vielen aufmuterten Worte <3.

Meine beziehungen waren Anfangs immer geben und Nehmen, also 50% 50%, irgendwann kippt dieser Moment. Ich vermute, dass ich daran festhalte, das Sie vielleicht die beziehung noch nicht aufgibt, aber im Kopf bereits weg ist. 

Ich werde vermutlich noch ein paar mal auf die schnautze fallen. Aber ich bin auch so gegenüber meinen Eltern und Geschwistern. Ist jemand in meinem Herz, dann ohne wenn und aber. Hier sollte ich den Marker etwas genauer ansetzen gerade was das Thema Beziehung betrifft. Vielleicht hilft mir das weiter, künftige Beziehungen mit einem klareren Blick zu sehen.
 
Maitau Gestern, 13:11
Hallo Harpa,
Mir ist aufgefallen das Du schon in Deinem Profil stehen hast, das Du dazu neigst zu viel zu geben und auch dann deine eigenen  Interessen aus dem Blick verlierst. Ich finde das ist geradezu eine Einladung an alle Frauen die eher dazu tendieren mehr zu nehmen als zu geben.. und die Frauen die gerne einen Mann auf Augenhöhe haben möchten und keinen Mann haben möchten der sich für sie aufgibt, scrollen da natürlich weiter.. Ehrlichkeit ist natürlich wichtig, aber ich frage mich ob Du da vielleicht besser nochmal etwas umformulieren könntest..
 
Nordlicht1961 Gestern, 13:24
Im letzten Absatz in deinem Beitrag um 12:50 Uhr steht etwas sehr Wichtiges drin, das du erkannt hast und das bereits ein erster guter Schritt ist: Dass du etwas genauer auf dein Muster („ohne wenn und aber“) schauen möchtest, insbesondere in Hinblick auf Partnerschaften. Dieses Muster kannst du dir auch mal bezüglich Familie und Freunde anschauen. Denn das zieht sich ja wie ein roter Faden durch alle möglichen Beziehungen, eben auch die familiären usw. Hast du dir schon mal die Frage gestellt, warum du das machst beziehungsweise machen musst? Meistens sind diese alten Muster tief in der frühen Kindheit entstanden (und nein, es geht nicht um Schuld der Eltern oder so, sondern um Erkenntnis für dich). 

Ein zweiter roter Faden (der sicherlich mit dem ersten verbunden ist) ist mE: Warum suchst du dir (unbewusst) die falschen Partnerinnen aus? Das ist ein starkes Muster. Da liegt vermutlich der Hase im Pfeffer, schätze ich. Das könntest du dir mal genauer anschauen, da wirst du bestimmt fündig werden.
 
Harpagophytum Gestern, 14:15
Naja, auf Freundschaft nicht. Denn Freunde besitze ich keine. Das ist ein ewiges hin und her bezüglich meiner Epilepsie. 
Habe zwei online Kumples durch das Spielen am Computer kennen gelernt und die sind ohne wenn und aber für mich da. So wie ich für Sie. Bei mir in der Oberpfalz, sind leider viele Menschen verpant wegen Familie oder haben Angst vor mir (k.a. warum oder Sie wissen von der Epilepsie). Freundschaften sind gebrochen, da diese auch wollen das ich mal bei Ihnen vorbei komme, nur bin ich aktuell anfallsgefährdet kann ich schlecht Auto fahren. Naja, nach einer gewissen Zeit, wollen die nicht mehr und gehen alle. 

Vielleicht kommt daher auch so bisschen die Angst bei mir immer wieder auf das neue verletzt zu werden. Ich bin hier nicht aus eine Partnerin zu finden. Wäre schon großes Glück grinsendes Smiley
Aber vielleicht eine gute Freundin oder guten Freund der in der nähe Wohnt, ähnliche interressen hat und man kann mal was machen. Das würde mich auch schon freuen <3
 
Albetina Gestern, 14:41
Danke, dass du deine Erfahrungen so offen teilst.

Ich glaube, viele kennen dieses Gefühl, sehr viel in eine Beziehung zu investieren und am Ende trotzdem dazustehen und sich zu fragen, woran es gescheitert ist.

Aus dem, was du beschreibst, klingt es vor allem nach wiederkehrenden Dynamiken in Beziehungen, in denen viel Verantwortung und Unterstützung von deiner Seite kam. Ob das im Einzelfall „ausgenutzt“ war, ist von außen schwer zu beurteilen ... aber das Gefühl, dass es für dich am Ende nicht ausgeglichen war, ist ja trotzdem real.

Vielleicht lohnt sich unabhängig von den einzelnen Situationen eher die Frage, wie sich für dich ein gutes Gleichgewicht in einer Beziehung anfühlt und woran du früh merkst, ob das gegenseitig ist.

Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und dass du für dich klarer rausfindest, was du brauchst und was dir guttut.
 
Thohom Gestern, 14:59
Ich lese im Eingangstext, dass jemand seinen Partnerinnen jeden vermeintlichen Wunsch von den Augen abgelesen hat. Mir stellen sich da ein paar Fragen.
Haben die Partnerinnen um die Hilfe gefragt?
Lebte man zu dem jeweiligen Lebensabschnitt zusammen, wo das passiert ist?
Was haben die Partnerinnen für Dich getan?

Ich kenne das so, dass man Projekte gemeinsam bespricht und dann beschließt, wie das abgewickelt wird. Ein Mann darf eine eigene Meinung dazu haben.
Vielleicht wäre etwas mehr Selbstbewusstsein angebracht, wenn das immer wieder passiert.
Ich komme mit 2 Fragen, die ich mir selber stelle, ganz gut zurecht:
Will ich das?
Tut mir das gut?

2x ja, dann ist es ok in dem Moment und ich brauche mir hinterher keine Vorwürfe machen.
 
Steinbock75 Gestern, 15:32
Fragen sind hier scheinbar nich erwünscht. 😉
 
Mohnblume2 Gestern, 15:40
Was ist erwünscht.? Erfahrungen , die wer anders gemacht hat , oder ein Blick in die Kindheit , in der ja alles Übel beginnt ? Ratschläge , was ja im Grunde garnicht geht , oder der Hinweis , dass man wohl was falsch macht .....viele Fragen tun sich da auf 🤦‍♀️🤷‍♀️🤭
 
yukara Gestern, 15:42
Steinbock, wie kommst du darauf?
 
Siebenpunkt Gestern, 15:44
mich würde abtörnen, wenn einer alles für mich ohne Rücksicht auf eigenes Wollen tun würde, man möchte vor seinem Partner Achtung haben und Respekt zeigen, löst er sich förmlich auf, geht das nicht mehr, man kann das Verhalten auch klammern nennen, klammern finde ich fürchterlich und könnte gar nicht so schnell laufen wie ich wollte,
hoffentlich sind diese Worte jetzt nicht zu hart, ist auch nicht böse gemeint und wirklich dabei war ich ja auch nicht zwinkerndes Smiley
 
Steinbock75 Gestern, 15:44
Weil ick wat gefragt habe. Aber egal, keene Antwort ist och eene.
 
Lebensfroh63 Gestern, 16:46
Vlt. eher auch mal eine Therapeutengang, systemische Therapie, wenn es arg drückt.
 
merry1 Gestern, 16:46
@Harpag..
Ich finde, dass du dich ausnutzen lässt. Warum, das musst du selber herausfinden. Vielleicht Minderwertigkeitskomplexe, Angst vor dem Alleinsein, zu Gutmütig, ignorant der Wahrheit gegenüber.......?

Mal so als Anfang :
Lerne dich selber wertzuschätzen und begegne dir Selbstachtung.
 
merry1 Gestern, 16:49
@Harpag..
Ich finde, dass du dich ausnutzen lässt. Warum? Das musst du selber herausfinden. Vielleicht Minderwertigkeitskomplexe, Angst vor dem Alleinsein, zu Gutmütig, ignorant der Wahrheit gegenüber.......?

Mal so als Anfang :
Lerne dich selber wertzuschätzen und begegne dir mit Selbstachtung.
 
Indien Gestern, 17:21
Harpagophytum hallo ich finde das Thema sehr schwierig! Natürlich muss man lernen nicht bei allem sich ausnutzen zu lassen und trotzdem bei sich zu bleiben. Ein Partner oder Partnerin sollte Dich bereichern sollte die stärken sollte aber nicht deine Schwäche werden!
 
Indien Gestern, 17:22
Hallo zu dem Thema vielleicht hast du dich ausnutzen lassen weil du nicht alleine sein willst? Wenn ein Mensch merkt dass er ausgenutzt wird und trotzdem was macht was er eigentlich nicht will dann ist es natürlich finde ich sehr traurig
 
Harpagophytum Gestern, 22:59
Ich kann mich nur bedanken für die vielen lieben Worte von euch <3 Danke

Ihr müsst euch keine gedanken machen das vielleicht ein Satz zu hart ist mir gegenüber, sonst hätte ich dies nicht so öffentlich angefragt. Das dient als erster kleiner schritt meiner Selbstreflektion. Den fehler bei jemanden anderen suchen ist immer leichter als auch mal an sich zu Arbeiten. 

Ihr habt irgendwie vielleicht alle recht, die eine Person hat vielleicht mein verhalten lieber und die andere Person würde schreiend davon laufen. Ich muss lernen zu erkennen wer wirklich meine Hilfe verdient und wer nicht, den ich helfe Menschen gerne und finde das keine schlechte eigenschaft, sonst hätten wir vielleicht keine Polizei, Feuerwehr oder Sanis.

Ja das ist wirklich ein schwieriges Thema, die Antwort werde nur ich finden, da ich die Beziehengen erlebte, aber euer Beistand und anstöse geben mir neue denkanstöse. 

Vielen lieben Danklachendes Smiley
 
Ichselbst Heute, 08:29
Eins mag ich noch hinterher werfen. Die Leute, die sich wegen Deiner Besonderheit/Krankheit von Dir distanziert haben, waren nicht welche, denen Du wichtig warst. Richtige Freunde drehen sich nicht um, wenn es schwer werden könnte. 

Insofern kannst Du das vielleicht sogar auf der "positiv" Seite für Dich vermerken, denn sie sind gegangen, ohne vielleicht noch zusätzlich Schaden anzurichten.
Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du Menschen begegnest, die einzig DICH im Fokus haben und nicht irgend etwas von Dir erwarten, ohne selbst zu geben!
 
Susisorglos Heute, 08:32
Eine Partnerschaft ist immer geben und nehmen, sonst stimmt was nicht 🙋
 
Aliya Heute, 09:19
Hiya,
Wenn du versuchen möchtest, aufzuarbeiten, was hinter deinen Mustern steckt, dann ist es hilfreich, sich mit psychologischen Aspekten zu beschäftigen und nicht nur auf eigene Faust im Nebel zu stochern.

Anxious/avoidant attachment style könnte ein Bereich sein, der dafür ein sehr guter startet ist - der dich womöglich in deine Kindheit führt zu den Wurzeln. 
Nach deinen Beschreibungen bist du ein typischer Vertreter des "ängstlichen Bindungstyps" und bist geradezu dazu erzogen worden. 
Die Tragödie ist, dass fast immer prägende Beziehungen in der Herkunftsfamilie mit Menschen aus dem "vermeidenden Typ" sind, so dass man das für normal hält und vor allem für vertraut - und sich dadurch unbewusst immer wieder an Menschen mit genau diesem Typ bindet, weil es sich vertraut nach dem anfühlt, was man als "Liebe" kennengelernt hat. 

Man kann daran arbeiten, und das heißt nicht, dass du kalt, herzlos oder so werden musst oder solltest - sondern durch die Aufarbeitung ist es möglich mit offenem Blick schneller zu erkennen, wenn du in alte Muster zurück fällst und dir dadurch einen sicheren Beziehungsstil erarbeiten, wo du trotzdem für eine Partnerin liebevoll da bist, und dich dabei nicht aufarbeitest. 

Wichtig ist: Menschen mit vermeidendem Bindungstyp sind auch nicht kalt oder hartherzig. Sie haben oft die genau gleiche Sehnsucht nach Liebe, sie reagieren jedoch anders... fühlen sich schnell davon erstickt, ziehen sich dann zurück - oder haben sogar auch die Angst verlassen zu werden und beenden es deswegen lieber selbst, um die Kontrolle darüber zu haben. 

Dich zu beklauen ist aber einfach asslig. Ich hoffe, du hast das angezeigt.
 
Thohom Heute, 11:56
Mir erscheint der User, wie jemand, der darüber grübelt, ob seine früheren Entscheidungen richtig waren.
Kenne ich von mir selber, aber ich habe dazu gelernt. Mein Hilfsmittel sind meine zwei Fragen.
Warum soll ich etwas anzweifeln, was bei damaligem Wissensstand für mich richtig war? Ich kann es sowieso nicht mehr ändern. 
Wenn ich mir die zwei Fragen gestellt habe, treffe ich eine Entscheidung auf Grundlage meiner eigenen Antworten.
Wenn diese Entscheidung in Frage stelle, glaube ich mir selber nicht mehr und dann wird es schwierig.
 
Harpagophytum Heute, 15:01
Vielen Lieben Dank.

in allen Beziehungen, habe ich nicht von mir aus mich eingemischt oder den Kavalier gespielt, sonder Sie hat ein Problem das Sie mir mitteilte, ich bat meine Hilfe an, so fern Sie diese benötigt. Manche machte es auf eigene Faust, andere nahmen diese gerne an. Ich nehme nicht das Problem der Frau und mache es zu meinem, ich überlasse das Problem Ihr voll und ganz, wenn Sie meine hilfe möchte erkläre ich, was ich mache und wie ich es mache. Damit Sie entscheiden kann, ob Sie es möchte oder nicht. Beispiel: Die eine Ex die mich bestollen hat, brauchte eine neue Versicherung für das Auto. Sie fragte mich und ich bat Ihr an alles meinem Markler zu schicken und du bekommst ein echt preiswertes Angebot (Sie war neidisch auf meinen guten Preis der KFZ Verischerung). Sie unterhielt sich dann erstmal mit Ihrer alten Versicherung und zahlte von 800€ mehr Jährlich. Es war Ihre entscheidung, ich habe Ihr nur eine preiswerte option dargelegt. 

@Ichselbst da hast du auch gut recht und ich sollte eher von Glück reden, Danke lachendes Smiley

@Aliya: in einer Psycho Therapi war ich, weil epilepsie und wird ja immer mit Suizid in verbindung gebracht. Nach der Psychotherapie war ich so drauf das mir die Menschen egal waren ich war ein scheusal, ein Monster. Mitgefühl, hilfsbereitschaft, liebe, das sind dinge gewessen von denen ich hörte aber nicht fühlte.

@Thohom: ja das stimmt auch wieder. Diese entscheidungen waren fürmich in den jeweiligen beziehungen die richtige und da gab es noch deutlich mehr. Durch die vielen Antworten und auch privaten Antworten ist mir klar geworden, das meine Einstellung nicht falsch ist, aber in gewissen aspekten lasse ich mich ausnutzen bin zu gutmütig oder lasse mich manioulieren. Hier werde ich stark an mir Arbeiten um eher zu erkennen, ob es auf gegenseitigkeit beruht oder ich gerade zur belustigen beitrage etc. 

Vielen Dank für eure Unterstützenden Worte lachendes Smiley
 
Beca Heute, 15:17
falls es im letzten Absatz heißen sollte, Du hast zur Belustigung beigetragen.  Nein, hast Du nicht.  

Und alle Achtung für Deinen Mut das hier alles zu berichten.
 
Ichselbst Heute, 15:24
Das finde ich auch Beca. 
Vielleicht macht es ja auch den einen oder anderen etwas nachdenklich, denn irgendwelche Muster trägt vermutlich jeder in sich. Diese zu hinterfragen und gegebenenfalls an ihnen zu schrauben, kann ja nicht schaden.
 
Aliya Heute, 15:39
Harpago, ich meinte nicht Psychotherapie, sondern dich in die Thematik und psychologische Erkenntnisse einzuarbeiten. Entweder durch Literatur oder zB durch Videos. Auf Youtube gibt es hervorragende Kanäle, die sowas gut verständlich vermitteln.
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