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Eltern mit Handicap

Eltern mit Handicap
Hi liebe Community,
meine Mutter hatte selbst ein Handicap, hat aber als Elternteil trotzdem das Beste daraus gemacht.

Gerne würde ich wissen wie ihr mit dem Thema umgeht und wenn ihr Kinder habt, wie ihr das meistert und welche Herausforderungen es im Alltag gibt.

Viele Grüße euer farim

Kommentare

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Thohom 04.06.2026 12:04
Farim, Behinderungen sind sehr vielschichtig und genauso vielschichtig sind die Lösungen, um die Behinderung zu kompensieren.
Was gab es denn für Probleme, als Du aufgewachsen bist.

Pauschal gesagt, die Kinder sind alle gleich.
 
MariaStuart 04.06.2026 12:31
Es kommt immer darauf an, welches Handicap ein Elternteil hat.
Psychische Probleme können den Alltag sehr viel schwerer machen als körperliche. 
Als organisch krank habe ich mich gegen eigene Kinder entschieden.
 
Sui 04.06.2026 13:36
Ich habe selbst mehrere Beeinträchtigungen und meine Kinder sind inzwischen erwachsen. 
Den Spagat zwischen den eigenen Grenzen und den Bedürfnissen der Kinder kenne ich also gut. 
Die größte Herausforderung war einfach, meine Kräfte richtig einzuteilen. 
Kinder wachsen da aber erstaunlich gut mit rein, wenn man offen damit umgeht.
 
Beca 04.06.2026 13:43
Sui offen damit umgehen, find ich nett, bei schwerer Körperbehinderung kannst das ja nicht verstecken. Und was nicht geht, geht auch nicht.   

Aber all solche Fragen haben für mich einen schlechten Geschmack.  Bei mir stellt sich hier immer die Frage, will sich da einer dran aufgeilen. an den Berichten.  Sag nur meine Erfahrungen hier!   Den es betrifft mit dem ausnutzen bei weitem nicht nur geistig gehandycapte köperlich...  mindestens genauso.  

Für mich ist die Frage daneben: wie erlebt Ihr das.Genau so wie jeden Tag,
 
Steinbock75 04.06.2026 13:51
Mein Vater hat durch einen Arbeitsunfall seinen linken Unterarm verloren und meine Oma durch ne Granate von spielenden Russen ihr rechtes Been verloren. Bin also damit uffgewachsen. Zum Thema Kinder kann ick nichts sagen.
 
Beca 04.06.2026 13:57
Ich kann zu Kindern schon was sagen.  Hab meine Söhne allein erzogen.  Und hab auch viel mit meinem Nichten und Neffen unternommen.  Mein Handycap war da nicht anders.  

Böckchen nach dem Krieg gab es da viele "Versehrte". Den Begriff gibt es auch fast nicht mehr , wie sich allein die Bezeichnungen ändern.  

Und weil es gestern in einem Block hieß, könnt Ihr Hilfe annehmen. Nein die Frage muß heißen, wo gibt es Hilfe.
 
Steinbock75 04.06.2026 14:03
Jo, früher hieß es zum Beispiel Invaliden und es gab die Invalidenrente. 
Schlimm war für mich damals das in der DDR die Russen ja unsere Freunde waren und dann hab mal diesen Scheißdreck im Kopf. Wie krank muss man sein zum Spaß ne Handgranate uff Frauen zu schmeißen die mit ihren Kindern vorm Haus sind? Mein Papa hat sogar noch Splitter davon im Körper. Unteranderem im Kopf.
 
MariaStuart 04.06.2026 14:15
@Steinbock, irgendwie hat das mit dem Blogthema aber nichts zu tun.
 
Steinbock75 04.06.2026 14:21
Warum?
 
LaVyx 04.06.2026 14:23
MariaStuart: Das entscheidet WER? 🙄
 
MariaStuart 04.06.2026 16:04
Das Blogthema, und das Steinbock selbst geschrieben hat, zum Thema Kinder nichts schreiben zu können! Und das ist wohl das Thema! Verstehst du das?
 
perfectday 04.06.2026 16:11
Steinbock war auch mal ein Kind und ihr Vater und ihre Oma hatten eine Behinderung. Besser kanns zum Thema nicht passen!😊
 
LaVyx 04.06.2026 16:21
Das versteht MStuart nicht. 🙄
 
MariaStuart 04.06.2026 16:22
@perfectday, nochmal. Sie schreibt selbst, das sie nichts dazu schreiben kann. 
Und das ist das Blogthema.
Gerne würde ich wissen wie ihr mit dem Thema umgeht und wenn ihr Kinder habt, wie ihr das meistert und welche Herausforderungen es im Alltag gibt.
Da sind nicht ihre Erfahrungen mit Vorfahren gemeint, sondern mit Nachkommen!
 
MariaStuart 04.06.2026 16:22
@LaVyx, wer hier wohl was nicht versteht! Lies mal richtig, und lass deinen Privatkrieg gegen mich raus!
 
LaVyx 04.06.2026 16:27
Sag mal mariaStewart, DU selbst hast das Thema vermutlich nicht verstanden. Steinbock ist mit Eltern aufgewachsen, die eine Einschränkung haben. Wo bitte passt das nicht?
 
MariaStuart 04.06.2026 16:33
Und was hat ihr Kommentar um 14:03 damit zu tun? 
Lass ihn dir mal vorlesen, ganz langsam! 
Du tauchst immer wieder mal auf, meinst stänkern zu müssen, das scheint dich zu befriedigen! Du bist stolz darauf andere zu beleidigen und lächerlich zu machen! Hast du kein Leben? 
Sprich doch mit deiner Wand, vor die du sonst scheinbar nur läufst!
Und jetzt kommen deine Anhängerinnen wieder, weil ich ja soooo böse bin. 
Wenn LaVyx mich nicht blockiert hätte, würde ich das mit ihr anders klären! Aber sie muss es ja öffentlich haben, um Aufmerksamkeit zu bekommen!
 
LaVyx 04.06.2026 16:41
Der Blog nennt sich Eltern mit Handicap.
 
Neffi 04.06.2026 17:06
😆
 
Thohom 04.06.2026 17:09
Wird das jetzt so ein "Wer ist berechtigt mitzureden"-Blog?
 
perfectday 04.06.2026 17:13
Blogthema: Eltern mit Handicap.
Wie weit das gefasst werden soll, entscheidet der BE. Nur Eltern und ihre Erfahrungsberichte oder auch Kinder und deren Sicht?
Auf jeden Fall finde ich es unnötig, sich hier gegenseitig zu gängeln!
 
Paddy05 04.06.2026 19:12
Meine Mama hatte viel zu tun mit meinem Handicap..es war im Nachhinein sensationell, wie sie das alles meisterte. Ich habe meinem Sohn natürlich meine Erkrankung weitervererbt und konnte das deswegen erfahrungsmässig ebenfalls gut meistern.
 
perfectday 04.06.2026 19:16
Ich habe hier in der Vergangenheit auch immer wieder gelesen..."meine Eltern haben das gut gemeistert"! Liebe setzt Kräfte frei und Eltern wollen das Beste für ihr Kind. 
Auch vor Kindern, die mit Eltern aufwachsen die gehandicapt sind, habe ich großen Respekt.

Ich glaube, Vieles sieht und versteht man erst im Nachhinein.
 
Steinbock75 04.06.2026 19:19
MariaStuart, lese bitte  nochmal den Eingangstext.
 
yukara 04.06.2026 19:58
Kommentare löschen kannste perfekt grinsendes Smiley
 
MariaStuart 04.06.2026 20:00
@yukura, wäre schön, wenn man wüsste, wer gemeint ist.
 
Neffi 04.06.2026 20:02
Rülps! 😆😆
 
Steinbock75 04.06.2026 20:04
MariaStuart es gibt nur een der im Blog Kommentare löschen kann. Jetzt denk mal scharf nach.
 
yukara 04.06.2026 20:35
Steinbock75 Danke lachendes Smiley
 
Siebenpunkt 04.06.2026 21:02
hier wird ja oft nachdenken empfohlen, finde ich auch gut, vorm Schreiben oder Reden einen Moment überlegen, nachdenken, nur was macht man, wenn da oben im Stübchen statt Grips nur Stroh ist?😆
 
Aldur 04.06.2026 22:23
Meine Partnerin und ich haben beide eine Körperbehinderung. Unser (nicht behinderter) gemeinsamer Sohn ist 6 Jahre alt, er geht seit letztem Herbst in die 1. Klasse. Mit einer Ausnahme - dazu unten mehr - unterscheiden sich unsere Herausforderungen nicht groß von den Themen anderer Eltern. Dazu möchte ich auch sagen, dass Eltern aus unserem Bekanntenkreis vielleicht keine Behinderung haben, aber dafür andere Herausforderungen, die sie auch "meistern" müssen (Alleinerziehersituationen, schwierige wirtschaftliche Verhältnisse, Jobverlust ... nur um einige Themen zu nennen, die andere belasten, wir aber zB nicht haben).

Wenn wir andere Eltern treffen geht es um Schule, Freizeitaktivitäten, Wochenendpläne, Kindergeburtstage, Ferienbetreuung usw. Ich glaube nicht, dass es da große Unterschiede gibt, zumal wir ja Strategien zur Bewätligung von Alltagssituation auch vor unserem Sohn hatten (und diese dann entsprechend anpassen, wie andere Eltern halt auch).

Das einzige zusätzliche Thema bei uns ist denke ich die Frage der "Persönlichen Assistenz", uns im Schnitt ca. 9 Stunden am Tag unterstützt, bei Urlauben aber z.B. auch entsprechend mehr. Das Thema dabei ist vor allem das Nähe-Distanz-Verhältnis zwischen der Assistenz uns unserem Sohn ... also Themen wie z.B: tröstet die Assistenz das Kind oder die Mama, wenn unser Sohn sich z.B: weh tut und die Assistenz schneller bei ihm ist als die Mama.

Das sehen wir auch anders als bei einem zB Kindermädchen oder Au-Pair-Mädchen, weil es davon in der Regel immer nur eines gibt; die Assistentinnen aber mehr sind (7 bis 8 Personen) und es auch Vertretungsdienste und eine gewisse Fluktuation gibt.

Wenn du mehr wissen willst, kannst du mir gerne eine PN schicken.

LG Aldur
 
farim 04.06.2026 22:49
Danke Aldur, das du deine Erfahrungen teilst.
 
MariaStuart 04.06.2026 23:35
@Steinbock, und Siebenpunkt
Ich habe bei meiner Anfrage an yukura nachgedacht.
Da sich der Blogersteller seit der Eröffnung um 11:33 nicht gemeldet hat, war es nicht klar, das er gemeint war. 
Steinbock, in der Antwort von yukura schreibt sie ja auch @Steinbock.
 
Siebenpunkt 05.06.2026 01:52
mein Kommentar war allgemein und nicht personenbezogen gemeint
 
Benni8811 05.06.2026 12:33
Durch einen Autounfall kann ich seit circa elf Jahren nichts mehr mit meinen Augen sehen, bin blind…

Meine Tochter ist jetzt circa fünfeinhalb Jahre alt…

Als Vater dabei zu sein, wenn das eigene Kind aufwächst, sich entwickelt, Bislang die intensivste, schönste, aber auch die anspruchsvollste Erfahrung in meinem Leben.

Ich habe von Anfang an gewusst, dass ich die Visuelleebene nur zu einem ganz kleinen Teil kann…


Durch Bewusstsein habe ich versucht, das etwas auszugleichen… Meine Tochter zum Beispiel bewusst anzuschauen, möglichst Augenkontakt, wenn ich mit dir spreche…

Außerdem war mir bewusst, dass ich auf Gefühlsebene Punkten kann…

Sprich, ich habe mich von Anfang an daran versucht, die Welt, in der meine Tochter gerade lebt zu verstehen, ihre kleine, sich stetig größer werdenden Welt… Zu sehen, wo sie steht und was sie beschäftigt, ihre Gedanken, Fragen und so weiter…

Das hat zum Glück ganz gut geklappt.

Wie das im Einzelnen ausgesehen hat und was ich anders mache als ein Vater, der keine Probleme mit seinen Augen hat, kann ich gar nicht genau sagen…

Ich interessiere mich für mein Kind, und auch für das, was sie gerade denkt und bewegt, worüber sie sich freut oder wütend ist…

Ich versuche, mein Kind zu verstehen, verbringe gerne Zeit mit ihm… Ich denke, das ist das Wichtigste!
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