Was sind für euch Helden?
05.06.2026 15:23
Was sind für euch Helden?
05.06.2026 15:23
Was sind für euch Helden?
Für mich sind Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen Helden.Das Heldenhafte liegt in der Art,wie man mit dem Leben fertig wird.
Kommentare
Schreib auch du einen Kommentar
STARKELADY 05.06.2026 15:26
Gisèle Pelicot 💪👍
Sui 05.06.2026 15:35
Für mich sind Helden Menschen, die im Alltag Verantwortung übernehmen.
Sie schauen nicht weg, sondern packen an, wenn jemand Hilfe braucht.
Sie schauen nicht weg, sondern packen an, wenn jemand Hilfe braucht.
Prinzessin46 05.06.2026 15:42
Für mich sind auch Menschen Helden die tag täglich mit ihrer Einschränkung kämpfen müssen - fängt mit dem aufstehen an
Chrissi62 05.06.2026 16:09
Gibt es nicht viele Alltagshelden? Die die anderen helfen, die die nie aufgeben und die die im Stillen helfen ohne das es einem auffällt.
Rouvi 05.06.2026 16:13
Für mich sind Leute Helden, die sich im Hintergrund halten und sich nicht als Held aufspielen. Der leise Ton kann, in diesem Fall, lauter sein, als das Tamtam was viele veranstalten und sich dadurch versuchen sich in den Mittelpunkt zu spielen.
merry1 05.06.2026 17:08
Für mich ist jemand ein Held, der sein eigenes, aufgeblasenes Ego erzogen hat.
HamburgerJulian 05.06.2026 17:17
Für mich sind Polizisten, medizinisches Personal und Menschen die Ehrenamtlich arbeiten Helden.
Maskentanz 05.06.2026 17:34
Helden - ist bei mir tatsächlich nicht besetzt 🤔.
Vielleicht verstehen mich ein paar Leute: "Held der Arbeit" kenne ich aus meiner Zeit als junge Frau. Empfand ich als Manipulation.
Man wird sooo vielen Menschen nicht gerecht, die sich still einsetzen.
Vielleicht verstehen mich ein paar Leute: "Held der Arbeit" kenne ich aus meiner Zeit als junge Frau. Empfand ich als Manipulation.
Man wird sooo vielen Menschen nicht gerecht, die sich still einsetzen.
Jinjer 05.06.2026 17:39
das heldengetümel finde ich eher langweilig.
menschen mit ecken, zweifeln und trotzdem rückgrat sind spannender.
und wenn ich an menschen denke, die sich besonders hervorgetan haben, wie beispielsweise martin luther king, dann war er es auch nicht allein.
hinter jeder großen figur stehen viele namenlose, die unterstützen, begleiten und mittragen.
bestimmte berufe sollten auch nicht extra erhöht werden gegenüber anderen; denn wer beispielsweise bei der müllabfuhr arbeitet, hält den alltag genauso mit am laufen wie viele andere, die selten heldisch verklärt werden.
menschen mit ecken, zweifeln und trotzdem rückgrat sind spannender.
und wenn ich an menschen denke, die sich besonders hervorgetan haben, wie beispielsweise martin luther king, dann war er es auch nicht allein.
hinter jeder großen figur stehen viele namenlose, die unterstützen, begleiten und mittragen.
bestimmte berufe sollten auch nicht extra erhöht werden gegenüber anderen; denn wer beispielsweise bei der müllabfuhr arbeitet, hält den alltag genauso mit am laufen wie viele andere, die selten heldisch verklärt werden.
Sternensammlerin 05.06.2026 17:50
Für mich sind Helden die Leute, die sich unter Lebensgefahr und / oder Gefahr an Leib und Seele uneigennützig für Andere einsetzen.
Was ich gar nicht leiden kann ist der Begriff: "unsere Fußballhelden" - das empfinde ich ehr als Verhöhnung des Heldenbegriffs.
Was ich gar nicht leiden kann ist der Begriff: "unsere Fußballhelden" - das empfinde ich ehr als Verhöhnung des Heldenbegriffs.
Neffi 05.06.2026 18:30
Wahre Helden sind für mich die Menschen die täglich im kleinen Gutes tun ohne anderen davon erzählen zu müssen
Jinjer 05.06.2026 19:16
habt ihr eigentlich mal darüber nachgedacht, dass held:innen auch ziemliche arschlöcher sein können?
musste gerade an „the boys“ denken 😆
musste gerade an „the boys“ denken 😆
Maskentanz 05.06.2026 19:34
Klar, können sie.
Irgendwie brauchen Menschen Helden? Wofür eigentlich? Das würde ich gerne wissen 🤔.
Ich kann in dieser Kategorie nicht denken.
Es gibt so viele vermeintlich "kleine" Begegnungen, die ich wichtig und wertvoll finde. Hilfe, die mir unaufgeregt entgegen kommt. Hilfe, die ich unaufgeregt Anderen zuteil werden lasse. Das lässt sich meines Erachtens nicht messen, ist dennoch total wichtig.
Messen wir an dem vermeintlich bzw. auch tatsächlich Spektakulärem? Sind die kleinen aber so hilfreichen Gesten tatsächlich nicht so viel wert?
Ich habe eine Erkrankung, die mich leider auch mal an das Ende meiner Kraft bringt (obwohl ich all meine Kraft aufbringe, es nicht offenbar werden zu lassen.). Ich kann dann wortwörtlich keinen Schritt mehr gehen. Die meisten wissen das nicht. Menschen gehen an mir vorbei ... Dann kommen aus dem Nichts Menschen, die meine große Not sehen und eingreifen. Sie würden niemals als Helden gesehen werden. Für mich waren sie es.
Ich bin den Menschen unendlich dankbar, die im Notfall nicht einfach an mir vorbei gehen.
Irgendwie brauchen Menschen Helden? Wofür eigentlich? Das würde ich gerne wissen 🤔.
Ich kann in dieser Kategorie nicht denken.
Es gibt so viele vermeintlich "kleine" Begegnungen, die ich wichtig und wertvoll finde. Hilfe, die mir unaufgeregt entgegen kommt. Hilfe, die ich unaufgeregt Anderen zuteil werden lasse. Das lässt sich meines Erachtens nicht messen, ist dennoch total wichtig.
Messen wir an dem vermeintlich bzw. auch tatsächlich Spektakulärem? Sind die kleinen aber so hilfreichen Gesten tatsächlich nicht so viel wert?
Ich habe eine Erkrankung, die mich leider auch mal an das Ende meiner Kraft bringt (obwohl ich all meine Kraft aufbringe, es nicht offenbar werden zu lassen.). Ich kann dann wortwörtlich keinen Schritt mehr gehen. Die meisten wissen das nicht. Menschen gehen an mir vorbei ... Dann kommen aus dem Nichts Menschen, die meine große Not sehen und eingreifen. Sie würden niemals als Helden gesehen werden. Für mich waren sie es.
Ich bin den Menschen unendlich dankbar, die im Notfall nicht einfach an mir vorbei gehen.
Maskentanz 05.06.2026 19:37
Wofür braucht ihr Helden? Das meine ich nicht provokativ. Ich möchte es nur wirklich verstehen, weil es mir so fremd ist 🤔.
Es gibt ja auch Gründe dafür, Helden zu feiern.
Es gibt ja auch Gründe dafür, Helden zu feiern.
Thohom 05.06.2026 19:52
Ich habe mit dem Begriff Helden ein Problem, weil die, denen man öffentlich gedenkt, schon tot sind.
Ja, Deutschland hatte mal einen Heldengedenktag, eine Erfindung der Nationalsozialisten, denen der Volkstrauertag wohl zu traurig war. Inzwischen haben wir wieder einen Volkstrauertag zum stillen Gedenken.
Helden mit Denkmal waren in D meist irgendwelche hohen Offiziere, deren Heldentum sich darauf gründete, dass sie viele Menschen in den Tod geschickt haben.
Ich habe keine Helden.
Ja, Deutschland hatte mal einen Heldengedenktag, eine Erfindung der Nationalsozialisten, denen der Volkstrauertag wohl zu traurig war. Inzwischen haben wir wieder einen Volkstrauertag zum stillen Gedenken.
Helden mit Denkmal waren in D meist irgendwelche hohen Offiziere, deren Heldentum sich darauf gründete, dass sie viele Menschen in den Tod geschickt haben.
Ich habe keine Helden.
Steinbock75 05.06.2026 20:02
Helden sind für mich diejenigen die über ihre guten Taten keen Wort verlieren. Sie tun es ohne irgendwelche Anerkennung.
perfectday 05.06.2026 20:46
Etwas tun, ohne lange Nachzudenken.
Hilfe leisten, als Mensch für einen anderen.
Überzeugt sein, nur so handeln zu können.
Und keine Worte dazu verlieren.
Keinen Dank erwarten.
Hilfe leisten, als Mensch für einen anderen.
Überzeugt sein, nur so handeln zu können.
Und keine Worte dazu verlieren.
Keinen Dank erwarten.
Jinjer 05.06.2026 21:01
ich frage mich, warum stilles und unauffälliges heldentum derzeit so hoch im kurs steht…
ich kann mich noch gut an das klatschen während der coronazeit für alle erinnern, die in pflegeberufen gearbeitet haben.
als anerkennung fand ich das eher beschämend. eine gehaltserhöhung oder mehr urlaubstage wären angebrachter gewesen.
aber sowas mögen unternehmen ja bekanntlich weniger 😉
dann lieber klatschen. das ist ungefährlicher und etabliert das bild stiller held:innen weiter gesellschaftlich. 🤷♀️
ich kann mich noch gut an das klatschen während der coronazeit für alle erinnern, die in pflegeberufen gearbeitet haben.
als anerkennung fand ich das eher beschämend. eine gehaltserhöhung oder mehr urlaubstage wären angebrachter gewesen.
aber sowas mögen unternehmen ja bekanntlich weniger 😉
dann lieber klatschen. das ist ungefährlicher und etabliert das bild stiller held:innen weiter gesellschaftlich. 🤷♀️
perfectday 05.06.2026 21:08
Etwas aus Überzeugung zu tun ist etwas anderes,als etwas für Anerkennung zu tun.
Und im Job "Gutes tun" ist für mich keine Heldentat. Im sozialen Bereich fände ich auch eine Anpassung des Verdienstes dringend nötig.
Und im Job "Gutes tun" ist für mich keine Heldentat. Im sozialen Bereich fände ich auch eine Anpassung des Verdienstes dringend nötig.
BrokenByDesign 05.06.2026 21:43
@Malachit: Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen sind für mich nicht in dem Sinne Helden. Aber mich machen solche Menschen oft demütig. Sie "norden mich ein", wenn ich mal etwas zu selbstmitleidig bin. Relativieren Situationen und Umstände. Begegnungen mit solchen Menschen tun mir gut.
Thohom 05.06.2026 22:23
ich frage mich, warum stilles und unauffälliges heldentum derzeit so hoch im kurs steht…
Ich wage da mal eine steile These.
Weil man selber auch gern als stiller Held gesehen werden möchte?🤔
Es wird auch immer viel davon geredet, dass man sich nicht gesehen fühlt. Wenn man nun selber so genau hinschaut und dann stille Helden erkennt, kann es ja eine Sehnsucht danach geben, dass man auch so erkannt wird.
Ich wage da mal eine steile These.
Weil man selber auch gern als stiller Held gesehen werden möchte?🤔
Es wird auch immer viel davon geredet, dass man sich nicht gesehen fühlt. Wenn man nun selber so genau hinschaut und dann stille Helden erkennt, kann es ja eine Sehnsucht danach geben, dass man auch so erkannt wird.
Jinjer 05.06.2026 22:33
mein punkt war weniger der persönliche wunsch, selbst als stille heldin oder stiller held gesehen zu werden, sondern warum dieses bild gesellschaftlich so gefeiert wird.
dabei geht es mir nicht nur um pflegeberufe, sondern auch um unbezahlte carearbeit wie die pflege von angehörigen oder erziehung.
gerade da wird moralische anerkennung oft sehr großzügig verteilt, während konkrete finanzielle entlastung eher knapp bleibt.
dabei geht es mir nicht nur um pflegeberufe, sondern auch um unbezahlte carearbeit wie die pflege von angehörigen oder erziehung.
gerade da wird moralische anerkennung oft sehr großzügig verteilt, während konkrete finanzielle entlastung eher knapp bleibt.
Thohom 05.06.2026 22:45
Gut, eine andere Denkrichtung.
Diesen Drang nach Anerkennung nehme ich immer wieder wahr.
An könnte ja Urkunden verleihen für "verdiente stille Helden".
Natürlich ohne Geldprämie.
Diesen Drang nach Anerkennung nehme ich immer wieder wahr.
An könnte ja Urkunden verleihen für "verdiente stille Helden".
Natürlich ohne Geldprämie.
perfectday 05.06.2026 22:50
Bsp.: Mitarbeiter in der KiTa möchten Fortbildungen und mehr Personal für die Arbeit mit Inklusionskindern . Beides wird nicht ermöglicht. Dafür gibt's ein "Sie machen das doch toll." vom Vorgesetzten der einmal jährlich ins Team kommt. Das ist auch eine Form von Beifall. Ich klatsche für euch, mehr gibt's nicht.
EinedieserSteine 05.06.2026 23:29
Warum reicht es nicht, sich mal mehr, mal weniger reinzuhängen anstatt nur auf irgendjemand/irgendetwas zu schimpfen?
Ich reagiere allergisch auf dieses toller Junge, tolles Mädchen.
Ich reagiere allergisch auf dieses toller Junge, tolles Mädchen.
stahlzart 05.06.2026 23:38
Jeder ist mindestens ein mal im Leben Held. Manche öfters, manche immer, keiner nie.
(Nutzer gelöscht) 06.06.2026 09:20
Für mich sind Helden: Menschen, die einem den Tag zu etwas ganz Besonderem machen...!
DirkB 06.06.2026 17:29
Der einzige Held ist und bleibt für mich unser Herr JESUS CHRISTUS!!!
Denn welcher "Held" würde sich - für unsere Schuld - kreuzigen lassen und den Tod am Kreuz besiegen???
Denn welcher "Held" würde sich - für unsere Schuld - kreuzigen lassen und den Tod am Kreuz besiegen???
MariaStuart 06.06.2026 20:33
Ich hab keine Schuld, für die sich jemand antackern lassen müsste!
Aber natürlich darf er dein Held sein!
Aber natürlich darf er dein Held sein!
Lotte07 06.06.2026 21:57
Hmm🤔
Ich bin körperlich behindert Malachit…aber ganz sicher keine Heldin.
Nicht, weil mir Mut fehlen würde, sondern weil mein Leben keines ist, dass ich freiwillig gewählt hätte.
Ich lebe mit meiner Behinderung, weil dies meine Realität ist.
Was von außen oft als Stärke oder Inspiration betrachtet wird, ist für mich schlicht…Alltag.
Manchmal begegnen mir Menschen mit Bewunderung in den Augen.
Sie sagen, sie könnten das nicht und wie tapfer ich doch sei…
Dich hinter dieser Bewunderung spüre ich oft etwas anderes. Die stille Erleichterung, selbst gesund zu sein.
Meine Existenz wird dann zu einem Vergleich, durch den andere ihr eigenes Glück deutlicher wahrnehmen können.
Es macht mich zu etwas Besonderem, obwohl ich genau das nicht sein möchte.
Als würde mein Wert davon abhängen, wie gut ich mit den Herausforderungen zurechtkomme, die ich mir niemals ausgesucht habe.
Ich habe Tage voller Kraft und Tage voller Erschöpfung, wie jeder andere Mensch auch.
Das macht mich nicht außergewöhnlich.
Was viele als Stärke bewundern, ist oft nichts anderes als die Notwendigkeit weiterzugehen, weil mir das Leben keine andere Alternative bietet.
Mein Durchhalten ist kein Heldentum.
Ich wünsche mir Verständnis.
Keine mitleidigen Blicke oder Bewunderung, was mich nur daran erinnert, wie anders ich wahrgenommen werde.
Meine Behinderung prägt mein Leben, aber sie definiert nicht meinen Wert.
Und sie macht mich weder bewundernswerter noch bedauernswerter als jeden anderen Menschen.
Um auf deine Frage zurück zu kommen…für mich sind Menschen Helden, die nicht nur schnacken sondern machen. 😉
Ich bin körperlich behindert Malachit…aber ganz sicher keine Heldin.
Nicht, weil mir Mut fehlen würde, sondern weil mein Leben keines ist, dass ich freiwillig gewählt hätte.
Ich lebe mit meiner Behinderung, weil dies meine Realität ist.
Was von außen oft als Stärke oder Inspiration betrachtet wird, ist für mich schlicht…Alltag.
Manchmal begegnen mir Menschen mit Bewunderung in den Augen.
Sie sagen, sie könnten das nicht und wie tapfer ich doch sei…
Dich hinter dieser Bewunderung spüre ich oft etwas anderes. Die stille Erleichterung, selbst gesund zu sein.
Meine Existenz wird dann zu einem Vergleich, durch den andere ihr eigenes Glück deutlicher wahrnehmen können.
Es macht mich zu etwas Besonderem, obwohl ich genau das nicht sein möchte.
Als würde mein Wert davon abhängen, wie gut ich mit den Herausforderungen zurechtkomme, die ich mir niemals ausgesucht habe.
Ich habe Tage voller Kraft und Tage voller Erschöpfung, wie jeder andere Mensch auch.
Das macht mich nicht außergewöhnlich.
Was viele als Stärke bewundern, ist oft nichts anderes als die Notwendigkeit weiterzugehen, weil mir das Leben keine andere Alternative bietet.
Mein Durchhalten ist kein Heldentum.
Ich wünsche mir Verständnis.
Keine mitleidigen Blicke oder Bewunderung, was mich nur daran erinnert, wie anders ich wahrgenommen werde.
Meine Behinderung prägt mein Leben, aber sie definiert nicht meinen Wert.
Und sie macht mich weder bewundernswerter noch bedauernswerter als jeden anderen Menschen.
Um auf deine Frage zurück zu kommen…für mich sind Menschen Helden, die nicht nur schnacken sondern machen. 😉
Siebenpunkt 07.06.2026 23:51
diese Menschen, die sich sagen, ich könnte das nicht, würden merken was sie alles können, wenn sie müssten
MariaStuart 08.06.2026 18:57
Der Pizzabote, der die Bestellung heiß anliefert, ist in dem Moment mein Held!
Jetzt