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Zuhören, wie geht das

Zuhören, wie geht das
Jeder behauptet, gut zu hören zu können

Die Realität sieht anders aus!

Die größte gesellschaftliche Krankheit ist das "nicht Zuhören".

Also, wie könnte Zuhören gehen?

Beispiel:

Ich sitze mit einem Freund zusammen und erzähle etwas Persönliches.

Welcher Person sollte ich diesem Augenblick gut zu hören, damit eine gute Kommunikation entstehen kann? 

Das ist keine Scherzfrage!

Kommentare

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Mohnblume2 14.07.2026 20:10
Nana ,,,weitblick , nicht das du dich übernimmst , gleich 2 blogs 😎😅
 
Reinold 14.07.2026 20:12
zuhören klappt nicht von alleine, es ist schwer. Weil jerder nur an sich denkt. Ist kein Raum für den andern da.  gib den anderen den raum den du gern hättest, dann klapts auch mit dem zuhören
 
Reinold 14.07.2026 20:14
Och Mohnblume du schaffst doch auch mehrere blogs zu lesen und zu kommentieren
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 20:15
Antwort A 
Weiß ich nicht digger, ich hab hier grad dieses krasse Spiel am Handy,
 erzähl ruhig weiter. Ich hör dir zu, es klang sehr persönlich.

Antwort B 
Mitunter bin ich aber der falsche Ansprechpartner und da sollte eher ein Therapeut
gefragt werden. Für manch Seelenprobleme sind manche emotional nicht mehr zuständig,
weil alle Alt genug. 

Antwort C , ich lege mein Telefon beiseite und nehme mir wie zu Kinder/Teenagertagen zeit, obwohl ich mit der 80h woche/den kindern ,der Scheidung und allem anderen echt voll überladen bin, aber du bist mein Bester Buddy, die 30 min kann ich wohl entbehren. 
Und 2 Bier bestell ich auch. 

Alle 3 Antworten sind mir reell schon begegnet.
 
Weitblick 14.07.2026 20:19
Ich wiederhole mein Beispiel gerne nochmal:

Ich sitze mit einem Freund zusammen und erzähle etwas Persönliches.

Welcher Person sollte ich diesem Augenblick gut zu hören, damit eine gute Kommunikation entstehen kann?

Das ist keine Scherzfrage!
 
Mohnblume2 14.07.2026 20:20
Ich denke , zuhören ist schwierig. Im besten Fall , muss/ sollte man seine eigenen Gedanken erstmal auf die Seite legen , was z.b fuer mich total schwierig is , weil mein Kopf immer voll ist, mit wichtigen , aber vielleicht auch unwichtigen Dingen.
 
Mohnblume2 14.07.2026 20:22
Dir selbst @weitblick 🤔
 
Reinold 14.07.2026 20:23
Beide Zuhören ist nicht einseitig. Komunikation mit oder ohne worte ist imme ein Gemeinschaftsprojet.
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 20:29
Ich lese es, und ich verstehe es nicht. 

Weil du kannst dich ja aussprechen: 
Du erzählst was und wenn du fertig bist, 
muss der andere auch noch Aufnahmefähigkeit haben, auf das Gesagte zu antworten? 

Man hat es sich angehört und nickt. 
Für manche ist das dann schon genug interaktion.
 
Weitblick 14.07.2026 20:33
Ja, ich muss mir beim erzählen selbst zuhören, mich wahrnehmen, sonst weiß ich nicht, was ich erzähle.

Schon das gelingt Menschen immer weniger

Ich habe Zuhören gelernt und für mich entdeckt.

Nicht selten sind Leute in meinem Umfeld erschrocken, wenn ich erzähle, was ich gehört habe.

Dann höre ist: "Das habe ich wirklich gesagt?"
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 20:38
Das ist ein interessanter Punkt. 
Das was man sagt und das was andere hineininterpretieren 
oder glauben verstanden zu haben?

Es heißt ja auch nicht umsonst, glaub nicht alles was du denkst?
 
Kuestenwind26 14.07.2026 20:41
Wenn Du etwas Persönliches selbst erzählst, gibt es mindestens zwei Personen, denen Du zuhören solltest. 
Erstens - Dir, während Du sprichst. Spiegeln Deine Worte Deine exakten Gedanken wider? Sind sie genau genug?
Zweitens - der oder den Personen, denen Du es erzählst. Dabei würde ich Zuhören auch auf nonverbale Kommunikation beziehen. Welchen Effekt haben Deine Worte? Wie wirken sie? Kommen sie an? Welche Mimik und Gestik ist beobachtbar? Wie ist die Körpersprache? Verwirren, berühren, erheitern oder triggern sie? Erhältst Du verbalen Feedback, auf das Du eingehen solltest usw.? 
Es reicht m. E. nicht, nur sich selbst zu zuhören.
Wer sich für seine Worte Resonanz wünscht, muss dieser auch Raum lassen.
 
Sui 14.07.2026 20:49
Wer beim Reden nicht bei sich ist, verliert den Bezug zu den eigenen Worten.
Erst wenn jemand wirklich gut zuhört und ehrlich darauf reagiert, merkt man, was man da eigentlich gerade von sich gegeben hat.
 
Jinjer 14.07.2026 20:51
für mich gehört zum zuhören auch das spiegeln. also zu sagen: „habe ich dich richtig verstanden, dass …?“ erst dadurch merke ich oft, ob beim anderen auch wirklich das angekommen ist, was gemeint war. 
und manchmal hilft es dem oder der anderen auch dabei, sich daran zu erinnern, was eigentlich gesagt oder gemeint war.
 
Weitblick 14.07.2026 20:51
Wenn ich am Erzählen bin, kann ich nur mir in diesem Augenblick zuhören.

Alles andere geht logisch nicht.

Das ist ein wunderbares Beispiel, wie das Nicht Zuhören perfekt funktioniert.
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 20:55
Wenn ich am Erzählen bin, kann ich nur mir in diesem Augenblick zuhören.
Alles andere geht logisch nicht.
Das ist ein wunderbares Beispiel, wie das Nicht Zuhören perfekt funktioniert.

Aber da liegt doch der Denkfehler? 

Man achtet einerseits auf sich und zeitgleich schaust du doch auch dein Gegenüber in die Augen ,musst Mimik deuten, manch 'mhm' oder Augenrollen. Das fällt für mich halt mit unter aktives Zuhören/Aufmerksam sein? 

Daher auch manch sarkastisch gemeinte , 'hört man sich eigentlich selber zu' 
Wie häufig übst du dann frei Rede vor dem Spiegel um dich besser zu artikulieren, Körpersprache zu optimieren und und und?
 
MariaStuart 14.07.2026 21:18
@Weitblick
Es heißt ja nicht umsonst "Hörst du dir eigentlich selber zu?" wenn jemand dummes Zeug erzählt.
 
Mohnblume2 14.07.2026 21:20
Reden , zuhören und dann auch noch richtig verstanden werden...
 
Maskentanz 14.07.2026 21:23
Ich bin beeindruckt, wie schwer man es sich machen kann 🧐. 

Wie geht Zuhören: indem ich meine Aufmerksamkeit meinem Gegenüber schenke. Das ist sehr intensiv und hängt von mir und dem Anderen ab. Ob es ein gutes Zuhörern ist, können letztlich nur die Beteiligten sagen. Alles andere ist für mich ein reines theoretisches Betrachten. 

Meine Erfahrung: wer es am meisten überdenken muss, ist nicht unbedingt der beste Gesprächspartner.
 
Michel93 14.07.2026 21:30
Häufig liegt der Unterschied meine Meinung nach in folgenden Punkte...

Zuhören ist ein passiver oder technischer Vorgang. Man nimmt es wahr, dass jemand spricht. 

Verstehen erfordert aktive kognitive und emotionale Arbeit. Also das bedeutet von meiner Sicht aus, die Perspektive des Gegenübers einzunehmen, Kontext zu berücksichtigen und vielleicht auch zwischen den Zeilen zu lesen zu können.

Meistens hören Menschen nur zu, um sein eigene Antwort vorzubereiten, anstatt genauer zuzuhören, um den anderen wirklich zu begreifen. Wenn man "wirklich verstehen" möchte oder gewillt ist, müsste man eigentlich erst einmal das eigene Urteil oder den eigenen Impuls zu reagieren. 🤔


Liebe Grüße,
Michel! ✌️☺️
 
MariaStuart 14.07.2026 21:33
@Michel
Hören ist ein passiver Vorgang, da man ja die Ohren nicht schließen kann.
Zuhören ist ein aktiver Vorgang. Meine Meinung.
 
Weitblick 14.07.2026 21:38
Dann habe noch die Frage 

Wenn das alles zu einfach ist und theoretisches Geschwätz sei , warum fahren wir zur Zeit weltweit alle Systeme mit Vollgas gegen die Wand?
 
Michel93 14.07.2026 21:42
Aber was ich hinzufügen möchte, nicht richtig zuhören können kann mehre Aspekte haben... Keine Interesse, Schwierigkeiten von Inhalte verfassen oder einfach zuviel im Kopf das man nicht aufnehmen kann, was auch völlig menschlich ist. 🙂
 
Sui 14.07.2026 21:43
Vom Gespräch unter Freunden zur Weltkrise – das ging jetzt aber schnell.
 
Johannes0815 14.07.2026 21:46
Ich glaube ich bin zu einfach gestrickt ...
Dachte wenn man sich selbst beim Erzählen hört, wär's Zeit für nen Termin beim Ohrendoc ... Schmalzpropf entfernen und der Mann im Ohr ist wieder weg ... 😉
 
Maskentanz 14.07.2026 21:47
Siehste Weitblick: da ist es schon. Von theoretischenm Geschwätz habe ich nichts geschrieben. Wzbw.

Damit bin ich auch raus.
 
MariaStuart 14.07.2026 21:51
@Weizblick, weil zu viele Egoisten die Mächten in der Hand haben?
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 21:57
'Wenn das alles zu einfach ist und theoretisches Geschwätz sei , warum fahren wir zur Zeit weltweit alle Systeme mit Vollgas gegen die Wand? '

Weil wir es können. (Der Mensch)
Gut, das mein Raumschiff im Keller steht. 
Was machen die anderen?
 
(Nutzer gelöscht) 14.07.2026 21:59
@Michael93, Du hast da echt ein paar gute Gedanken. 
Hättest du Lust das Thema per PN weiter zu erörtern?
 
Maskentanz 14.07.2026 22:15
Michel93, da sagst du meines Erachtens etwas ganz Wichtiges. 

Es gibt verschiedene Gründe, vielleicht auch mal nicht so gut zuzuhören. Wenn ich das für mich akzeptiere, bin ich weicher in der Beurteilung anderer.
 
Mohnblume2 14.07.2026 22:17
Ich denke ,am nichtzuhören können, liegt meist Desinteresse an dem Menschen und ein stückweit der eigene Egoismus , seine eigenen Probleme los zu werden...
 
Mohnblume2 14.07.2026 22:20
Ich hab das bei einer ehemaligen Freundin immer genau gemerkt , wenn die Themen fuer sie unwichtig waren , hörte sie null zu.....
 
Maskentanz 14.07.2026 22:27
Mohnblume, meine Aufmerksamkeitsspanne ist krankheitsbedingt leider manchmal tatsächlich auch nicht sehr gut. Das hat Michel93 gut beschrieben.

Jetzt passe ich hier tatsächlich auf 😉. 

Manchmal erfasse ich etwas nicht richtig. Dann kommuniziere ich es auch: kann gerade nicht, gib mir bitte Zeit, ich möchte nochmal nachdenken, magst du es erklären - wie auch immer. 

Ich bin bei Menschen aufgewachsen, die für sich die einzig richtige Sicht beansprucht haben. Da falle ich eben nicht gleich um.

Und genau das sind die Missverständnisse, die uns Menschen manchmal auseinander bringen 🤗.

Schon bin ich an der Stelle: du bist okay, ich bin okay.
 
Mohnblume2 14.07.2026 23:30
@maskentanz , ich bin ein sehr sensibler Mensch und ich merke alles , was iwie nicht so richtig echt scheint , wenn es bei mir ankommt. Fuer die Menschen , die oberflächlich sind , im Grunde nur zuhören, wenns um ihre eigenen Belange geht , bin ich natuerlich schwierig , weil ich eben merke , wie oberflächlich und an meinen Aussagen desinteressiert sie sind. ....ich hab mich bis dahin noch nie getäuscht. Deswegen verzichte ich lieber auf alles oberflächliche und möchte nur Menschen in meinem Leben, die echt sind , also echt im Sinne von...ich bin bei dir, ich höre dir zu und denke nicht nur an meine eigenen dinge. 
So ich muss jetz ins Bett, erst noch dusche...der Alkohol hat heute bisschen überhand genommen und ich bin kaputt....weil ich normal sogut wie keinen trinke....aber war ja Geburtstag. Allen noch einen schönen restabend und später eine gute Nacht. 
Maskentanz , falls ich mich noch nich klar ausgedrückt habe  ...ich mach das gerne morgen , ich bin durch .😘
 
Maskentanz 14.07.2026 23:41
Schlaf gut, Mohnblume 💫🌟🌟. Morgen ist ein neuer Tag.
 
MaikoCP 15.07.2026 02:59
Zuhören ist anstrengend, wenn ich bereits weiß, was der andere sagen werde.
 
Haferflocken 15.07.2026 03:07
Echt zuzuhören ist für mich eine der wertvollsten Fähigkeiten im Leben. Es bedeutet nicht nur, die Worte zu hören, sondern wirklich da zu sein, ohne gleich zu urteilen oder zu antworten. Wenn ich jemanden richtig zuhöre, öffnen sich oft Türen, die sich sonst verschlossen halten,  man spürt, was wirklich hinter den Worten steckt. Das schafft Nähe und Vertrauen, und genau das macht Begegnungen so ehrlich und menschlich.


In der Notfallmedizin kann dir gutes Zuhören buchstäblich das Leben retten. Notfallmediziner vereinen die Fähigkeit, gezielt Fragen zu stellen und dabei aufmerksam zuzuhören. Dieses Zusammenspiel ist entscheidend, denn oft stecken hinter wenigen Worten wichtige Informationen, die nur durch genaues Hinhören erkannt werden. Weitblick und Empathie ermöglichen es ihnen, die ganze Geschichte zu erfassen und so schnell die passende Hilfe zu leisten.
 
MaikoCP 15.07.2026 03:12
Desinteresse zeugt nicht per se von Oberflächlichkeit. Es kann durchaus der tiefgründigste Mensch schlechthin sein, der einem nicht zuhören will. Ein bisschen weiter gesponnen wage ich gar einzuwerfen, dass tiefgründige (nicht oberflächliche) Menschen bereits über so viel sinniert haben, dass es schwierig ist jenen was Neues zu erzählen. 

Aber was man vermutlich tatsächlich ableiten kann ist, ob man dem anderen wichtig ist. Wenn jemand wichtig ist, schenkt man sein Ohr.
 
perfectday 15.07.2026 06:45
Ich höre nicht gut. Trotzdem bin ich eine gute Zuhörerin. Ich "spüre", wie es meinem Gegenüber geht. Und mein Interesse ist echt, dort, wo ich emotional verbunden bin. (Bsp.: Freunde/Familie)

Aber nur dort, wo ich mich darauf einlasse, nicht dort, wo irgendjemand es von mir fordert. (Bsp.: Fremde an der Bushaltestelle)
 
Wegwarte 15.07.2026 06:58
Zuhören ist auch eine Sache, ob jemand gut hört, aber auch die Geschwindigkeit und Stimmlage der Sprechenden
 
Johannes0815 15.07.2026 07:31
Muss ich überhaupt "zuhören" ?
Ständiges Zuhören führt zu einer Überflutung unseres Gehirn's mit z.T. unwichtigen  Informationen.
Ich höre sehr selektiv zu, manchmal sehr aufmerksam, aber manchmal sind die Ohren auch auf Durchzug gestellt ... 😉
 
stahlzart 16.07.2026 00:41
"warum fahren wir zur Zeit weltweit alle Systeme mit Vollgas gegen die Wand"

Wir? Die Welt (nicht die Erde, die Welt, s. auch The Grand Chessboard) ist ein Schachbrett mit wenigen Spielern und vielen Bauern. Da fährt auch nichts gegen die Wand, da werden nur Figuren neu gesetzt und der ein oder andere Bauer geopfert. Für die Bauern sieht das wie Tragödie aus, für die Spieler nach Gestaltung des Schachbrettes. "Wir" sind nicht die Spieler.
 
Siebenpunkt 16.07.2026 15:54
wenn man sich mit einer Person ernsthaft unterhält, bedeutet gut zuhören, dass man bei ihr ist, ihre Worte und Emotionen aufnimmt um darauf zusammen mit eigenen Gedanken und Emotionen zu reagieren, 
ohne Einfühlungsvermögen würde es nämlich nur zu Monologen bzw Vorträgen kommen, 
ich habe kein Problem damit, bewusst und wach zu bleiben und gleichzeitig zuhörend und einfühlsam
 
Weitblick 16.07.2026 16:03
Natürlich sind wir die Spieler!

Oder hat Trump etwa eine fremde Galaxie eingesetzt.
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