Hausrat straff ziehen
18.07.2026 12:19
Hausrat straff ziehen
18.07.2026 12:19
Hausrat straff ziehen
Da sich meine Gedanken seit Monaten im Kreis drehen und der Cut/das Neue aber immer schneller immer näher kommt, würde ich gerne mal hier in der Runde plauschen, um andere Standpunkte/Meinungen zu hören bzw. zu lesen !
Kontext:
Ich muss ja bis spätestens Ende 2026 aus meiner Wohnung in eine "besonders Wohnform" bzw. ggfs doch ein Altenheim ziehen.
Das heißt, künftig wird aus ca. 58 qm, wenn ich an meine drei letzten Wohnorte denke, nach 31 Jahren selbständig Wohnen notgedrungen ein Zimmer (Größe bis zum Einzug unbekannt, was halt frei wird - ganz gruseliges Gefühl).
Mir wird seit einem halben Jahr von Family Seite vorgehalten, ich könne nicht loslassen.
Ähm, ja, kann ich eigentlich nicht, wir reden hier von meinem Leben und meinem eigenen zu Hause.
Ich freu mich nicht, das alles plötzlich aufgeben zu müssen, künftig nicht mehr selbst zu kochen oder fremde Mitbewohner zu haben (meine Sozialphobie wird mir da erst mal soooo im Weg stehen, ich habe ja seit Jahren nicht mal live Kontakt zu mir sehr lieben Menschen).
Das ist kein Urlaub, oder für kurze Zeit - das ist ein mitmachen weil unausweichlich und anders nicht realisierbar.
Ich habe keine Wertgegenstände, aber ich habe neben Möbeln oder Küchengeräten etc., die nicht mit können, jede Menge Stehrümmchen und Schachteln, mit absolut persönlichem Wert, aber künftig weder Platz noch meine Schränke oder Regale dazu. Selbst meine Bilder an der Wand sind mehr als ein Zimmer und eigentlich kann nicht mal mein Bastelzeug mit.
Das es jetzt keine Massen.
Aber nur auf ein Zimmer ausgelegt, wo ja auch mein Schlafzimmer sein wird. Rollstuhl, Bett und aktuell Lifter mit drin, da ist doch jedes Zimmer voll.
Die Hälfte meiner "aber, das möchte ich doch behalten" Dinge weglassen ist schon so, dass ich jetzt schon flenn, es muss aber maximal ein Viertel davon werden.
Gut verkaufen lässt sich nichts davon, so dass ich wenigstens ein bisschen Geld von hätte und den Versand könnte ich eh nicht managen.
So fühlt sich das an wie wegschmeißen von Dingen, an denen aber das Herz hängt, weil sehr persönlicher Bezug.
Das tut richtig weh, weil ich da so dran hänge.
Ich weiß auch genau, was so ist, weil es immer da ist.
Seit Dezember 2025 war ich fast nur im Bett und habe meiner Mutter oft bewiesen, dass ich ihr aus dem Kopf genau sagen kann, wo Sachen im Schrank liegen, oder an welcher Regalposition das gewünschte Buch steht.
Überhaupt was wo ist, ohne gewusst zu haben, dass ich da drei Monate nicht selbst dran kommen würde.
Sie meinte dann immer: "Oh, Du weißt ja wirklich genau wo Dein Zeug liegt. "
Jetzt nicht mehr ... Immer wenn ich im Krankenhaus oder ähnliches bin, wird alles durchgewühlt und teils auch ohne mein Wissen oder Zustimmung "entführt" ... (andere Baustelle, Privatsphäre war schon immer ein Fremdwort).
Und wenn ich laut äußere, wie schwer mir die Wahl der künftigen Habseligkeiten fällt, kommt ihr Lieblingsatz, mit dem sie jegliche Unterhaltung, die sie nicht führen will stoppt: "Bloß dass die Luft scheppert." (bezogen auf sinnloses Gerede, ihrer Meinung nach)
Kenn ich nicht anders, trifft aber um so mehr, seit die Oma seit kurzem nicht mehr lebt, die das über 50 Jahre ausgeglichen hat !
Wie würdet ihr strategisch oder möglichst rational vorgehen/auswählen ?
Ein Foto von den Dingen oder Briefen gibt mir nichts !
Ich habe die Schätze ja bewusst über Jahre bewahrt.und bin ja glücklich, sie noch immer zu besitzen.
Klamotten, Schuhe und ähnliches sind kein Thema.
Habe ich nicht viel und hängt mein Herz null dran.
Jetzt bin ich gespannt, was andere sagen, die ggfs noch nie immer einen Haushalt nur für sich hatten, oder eben rationeller agieren können/würden !
Danke fürs Beteiligen ! (bin aber nicht immer on)
Kontext:
Ich muss ja bis spätestens Ende 2026 aus meiner Wohnung in eine "besonders Wohnform" bzw. ggfs doch ein Altenheim ziehen.
Das heißt, künftig wird aus ca. 58 qm, wenn ich an meine drei letzten Wohnorte denke, nach 31 Jahren selbständig Wohnen notgedrungen ein Zimmer (Größe bis zum Einzug unbekannt, was halt frei wird - ganz gruseliges Gefühl).
Mir wird seit einem halben Jahr von Family Seite vorgehalten, ich könne nicht loslassen.
Ähm, ja, kann ich eigentlich nicht, wir reden hier von meinem Leben und meinem eigenen zu Hause.
Ich freu mich nicht, das alles plötzlich aufgeben zu müssen, künftig nicht mehr selbst zu kochen oder fremde Mitbewohner zu haben (meine Sozialphobie wird mir da erst mal soooo im Weg stehen, ich habe ja seit Jahren nicht mal live Kontakt zu mir sehr lieben Menschen).
Das ist kein Urlaub, oder für kurze Zeit - das ist ein mitmachen weil unausweichlich und anders nicht realisierbar.
Ich habe keine Wertgegenstände, aber ich habe neben Möbeln oder Küchengeräten etc., die nicht mit können, jede Menge Stehrümmchen und Schachteln, mit absolut persönlichem Wert, aber künftig weder Platz noch meine Schränke oder Regale dazu. Selbst meine Bilder an der Wand sind mehr als ein Zimmer und eigentlich kann nicht mal mein Bastelzeug mit.
Das es jetzt keine Massen.
Aber nur auf ein Zimmer ausgelegt, wo ja auch mein Schlafzimmer sein wird. Rollstuhl, Bett und aktuell Lifter mit drin, da ist doch jedes Zimmer voll.
Die Hälfte meiner "aber, das möchte ich doch behalten" Dinge weglassen ist schon so, dass ich jetzt schon flenn, es muss aber maximal ein Viertel davon werden.
Gut verkaufen lässt sich nichts davon, so dass ich wenigstens ein bisschen Geld von hätte und den Versand könnte ich eh nicht managen.
So fühlt sich das an wie wegschmeißen von Dingen, an denen aber das Herz hängt, weil sehr persönlicher Bezug.
Das tut richtig weh, weil ich da so dran hänge.
Ich weiß auch genau, was so ist, weil es immer da ist.
Seit Dezember 2025 war ich fast nur im Bett und habe meiner Mutter oft bewiesen, dass ich ihr aus dem Kopf genau sagen kann, wo Sachen im Schrank liegen, oder an welcher Regalposition das gewünschte Buch steht.
Überhaupt was wo ist, ohne gewusst zu haben, dass ich da drei Monate nicht selbst dran kommen würde.
Sie meinte dann immer: "Oh, Du weißt ja wirklich genau wo Dein Zeug liegt. "
Jetzt nicht mehr ... Immer wenn ich im Krankenhaus oder ähnliches bin, wird alles durchgewühlt und teils auch ohne mein Wissen oder Zustimmung "entführt" ... (andere Baustelle, Privatsphäre war schon immer ein Fremdwort).
Und wenn ich laut äußere, wie schwer mir die Wahl der künftigen Habseligkeiten fällt, kommt ihr Lieblingsatz, mit dem sie jegliche Unterhaltung, die sie nicht führen will stoppt: "Bloß dass die Luft scheppert." (bezogen auf sinnloses Gerede, ihrer Meinung nach)
Kenn ich nicht anders, trifft aber um so mehr, seit die Oma seit kurzem nicht mehr lebt, die das über 50 Jahre ausgeglichen hat !
Wie würdet ihr strategisch oder möglichst rational vorgehen/auswählen ?
Ein Foto von den Dingen oder Briefen gibt mir nichts !
Ich habe die Schätze ja bewusst über Jahre bewahrt.und bin ja glücklich, sie noch immer zu besitzen.
Klamotten, Schuhe und ähnliches sind kein Thema.
Habe ich nicht viel und hängt mein Herz null dran.
Jetzt bin ich gespannt, was andere sagen, die ggfs noch nie immer einen Haushalt nur für sich hatten, oder eben rationeller agieren können/würden !
Danke fürs Beteiligen ! (bin aber nicht immer on)
Kommentare
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Hulda 18.07.2026 12:48
Hallo Sonja, deine Geschichte zu lesen bewegt mich sehr! Ich wünsche dir von Herzen das du eine für dich zufriedenstellende Lösung findest! Alles Gute 🍀
Steinbock75 18.07.2026 12:50
Erstmal möchte ick dir schreiben wir sehr mir deine Zeilen ans Herz jehen. Es tut mir so leid dit zu lesen Sonja. Eigentlich heißt dit ja Blut ist dicker als Wasser aber leider bei dir nich. 😔
Ick wees nich wie viele Herzenssachen du hast? Ick würde mir dafür ne schöne Truhe besorgen und die da rin tun. Für die Truhe wird doch bestimmt Platz sein?
Ick wees nich wie viele Herzenssachen du hast? Ick würde mir dafür ne schöne Truhe besorgen und die da rin tun. Für die Truhe wird doch bestimmt Platz sein?
CookieJulez 18.07.2026 12:53
Ich musste 2017 meinen Haushalt radikal verkleinern. Ich hatte genau so viel Platz wie in einen sportlichen BMW rein passt. Ehrlich gesagt hab ich nicht groß gewählt. Ich hab einfach alles eingesteckt, was ich in Reichweite meiner Arme hatte. Und später habe ich dann gemerkt, dass ich nichts vermisse.
Das ist alles, was ich dir mitgeben kann, Sonja: Es ist gut möglich, dass du relativ bald merkst, dass du die Dinge, an denen du so sehr hängst, im Endeffekt doch nicht so sehr benötigst, wie du jetzt gerade noch denkst.
Das ist alles, was ich dir mitgeben kann, Sonja: Es ist gut möglich, dass du relativ bald merkst, dass du die Dinge, an denen du so sehr hängst, im Endeffekt doch nicht so sehr benötigst, wie du jetzt gerade noch denkst.
merry1 18.07.2026 13:08
Hallo Sonja,
Für ein Altenheim finde ich, bist du zu jung.
So ganz genau planen würde ich erst, wenn du dein zukünftiges Zimmer oder neues Zuhause gefunden hast und genau Raumaufteilung und Quadratmeter hast, vielleicht gibt es dort auch eine Möglichkeit um etwas abzustellen.
Vorher würde ich mir die Dinge raussuchen, bei denen du dir absolut sicher bist, das die mitgenommen werden müssen und die Gegenstände, die für dich verzichtbar sind. Den Rest kannst du entscheiden, wenn du genaue Daten, bezüglich der neuen Wohnung hast.
Alles andere ist nie endende Spekulation.
Das wirklich Wichtige ist, dass dich deine Familie nicht versteht. Es geht hierbei nicht ausschließlich um Trennung von Klamotten, sondern um die Trennung von einem kompletten Lebensabschnitt.
Manche Menschen sind einfach nicht kompatibel und es schmerzt, wenn es die eigene Familie ist. Bei solchen Menschen, die du beschrieben hast, geht es überwiegend um die Äußerlichkeiten, aber für die zwischenmenschliche Tiefe fehlt denen die feine Antenne. Ich kann mir vorstellen, dass du in einer professionellen Einrichtung oä. mehr emotionales Verständnis bekommst. Allerdings erkundige dich vorher genau über die Einrichtung o.ä. Es gibt dabei auch abstoßende Häuser.
Für ein Altenheim finde ich, bist du zu jung.
So ganz genau planen würde ich erst, wenn du dein zukünftiges Zimmer oder neues Zuhause gefunden hast und genau Raumaufteilung und Quadratmeter hast, vielleicht gibt es dort auch eine Möglichkeit um etwas abzustellen.
Vorher würde ich mir die Dinge raussuchen, bei denen du dir absolut sicher bist, das die mitgenommen werden müssen und die Gegenstände, die für dich verzichtbar sind. Den Rest kannst du entscheiden, wenn du genaue Daten, bezüglich der neuen Wohnung hast.
Alles andere ist nie endende Spekulation.
Das wirklich Wichtige ist, dass dich deine Familie nicht versteht. Es geht hierbei nicht ausschließlich um Trennung von Klamotten, sondern um die Trennung von einem kompletten Lebensabschnitt.
Manche Menschen sind einfach nicht kompatibel und es schmerzt, wenn es die eigene Familie ist. Bei solchen Menschen, die du beschrieben hast, geht es überwiegend um die Äußerlichkeiten, aber für die zwischenmenschliche Tiefe fehlt denen die feine Antenne. Ich kann mir vorstellen, dass du in einer professionellen Einrichtung oä. mehr emotionales Verständnis bekommst. Allerdings erkundige dich vorher genau über die Einrichtung o.ä. Es gibt dabei auch abstoßende Häuser.
Marianne 18.07.2026 13:08
Hallo Sonja, es tut mir leid, dass du in so eine Situation gekommen bist. Es klingt echt fürchterlich, meien Familie würde sowas nie tun, allerdings sind sie auch teilweise bis zu 800 km entfernt.
Ich habe leider bei mir zuviel Zeugs in die Kästen gestopft und es gibt immer wieder Überraschungen, was da alles auftaucht. Aber ich weiss genau, dass ich spätestens nach meiner Pension irgendwo in den Süden ziehen möchte und ich daher auch verkleinern muss. Daher werde ich wohl irgendwann anfangen müssen, meine Schränke auszuräumen und dann alles zu verschenken.
Ich habe leider bei mir zuviel Zeugs in die Kästen gestopft und es gibt immer wieder Überraschungen, was da alles auftaucht. Aber ich weiss genau, dass ich spätestens nach meiner Pension irgendwo in den Süden ziehen möchte und ich daher auch verkleinern muss. Daher werde ich wohl irgendwann anfangen müssen, meine Schränke auszuräumen und dann alles zu verschenken.
Junggebliebene54 18.07.2026 13:16
Hallo Sonja,
das ist wirklich schlimm und tut mir aufrichtig leid!
Ich kann Dich gut verstehen, das man sich schwer von einigen Sachen trennen kann oder möchte.
Wenn Du etwas verkaufst bekommt man nicht viel Geld dafür.
Wie wäre es denn, wenn Du die Caritas mal fragen würdest, ob die einiges abholen können und es an arme Familien weiter geben, wenn es sich z.B. um Möbel handelt.
Wenn man sich verkleinert, kann man leider nicht alles mitnehmen.
Ich wünsche Dir , das es sich alles zu Deinem Besten löst!
das ist wirklich schlimm und tut mir aufrichtig leid!
Ich kann Dich gut verstehen, das man sich schwer von einigen Sachen trennen kann oder möchte.
Wenn Du etwas verkaufst bekommt man nicht viel Geld dafür.
Wie wäre es denn, wenn Du die Caritas mal fragen würdest, ob die einiges abholen können und es an arme Familien weiter geben, wenn es sich z.B. um Möbel handelt.
Wenn man sich verkleinert, kann man leider nicht alles mitnehmen.
Ich wünsche Dir , das es sich alles zu Deinem Besten löst!
MaikoCP 18.07.2026 13:27
Du schreibst die Dinge machen deinen Lebensstil aus, mehr oder minder. Und dass du nicht sehr mobil bist und Scheu vor Menschen habest.
Deine Situation ist herausfordernd und jeder von uns muss seine eigenen Glaubenssätze entwickeln. Jetzt sollen sich bei dir Gegebenheiten ändern, die du brauchst oder denkst sie zu brauchen.
Du müsstest für dich wissen, WIESO dir das so wichtig ist, also dein Bedürfnis dahinter. Und ob du dieses Bedürfnis vielleicht auch auf anderem Wege stillen können mögest, der keinen Platz braucht.
Das ist jetzt etwas gesponnen, aber du schreibst, dass du gerne fremde Menschen meidest und dass deine Oma dich / euch gestärkt hatte, weil sie ausgeglichen war. Und dass du naturgemäß recht abhängig bist und dir nicht jedes Wort zwischen dir und deiner Mutter gefällt.
Das ist jetzt eher Wunschdenken, aber die Idee ist natürlich Sinn und Erfüllung in Wegen zu finden, die man haben kann. Dass du dir Freude auf andere Weise “organisierst“. Etwas, was nicht so sehr von äußeren Umständen oder dem Wohlwollen anderer abhängt. Etwas, was aus dir erwächst und du dir geben kannst.
Du schreibst sehr reif und verstehst ungemein viel. Meine leise Hoffnung ist, dass du noch nicht alle “Lebensstile“ erforscht hast, die dir prinzipiell offen stünden. Also will man auch nicht unbedingt haben, hat also ganz bewusst eine Abneigung gegen das eine oder andere. Du schreibst zum Beispiel, mehr Menschen müssen nicht unbedingt sein. Das ist alles recht und billig, solange man genau weiß WIESO.
Also die Idee ist alles auf den Prüfstand zu stellen, was man prinzipiell tun und haben könnte. Und wenn keine guten Gründe dagegen sprechen, kleine Abenteuer zu vollführen. Und womöglich findet man was für sich, was einen all das vergessen lässt, was man nicht haben kann. In diesem Ideal wäre es nicht mehr wichtig, was alles in den Raum passt, weil man Kraft und Zuversicht aus einer anderen Quelle schöpft. Ein gutes Beispiel ist Gott, aber es kann auch alles andere sein.
Deine Situation ist herausfordernd und jeder von uns muss seine eigenen Glaubenssätze entwickeln. Jetzt sollen sich bei dir Gegebenheiten ändern, die du brauchst oder denkst sie zu brauchen.
Du müsstest für dich wissen, WIESO dir das so wichtig ist, also dein Bedürfnis dahinter. Und ob du dieses Bedürfnis vielleicht auch auf anderem Wege stillen können mögest, der keinen Platz braucht.
Das ist jetzt etwas gesponnen, aber du schreibst, dass du gerne fremde Menschen meidest und dass deine Oma dich / euch gestärkt hatte, weil sie ausgeglichen war. Und dass du naturgemäß recht abhängig bist und dir nicht jedes Wort zwischen dir und deiner Mutter gefällt.
Das ist jetzt eher Wunschdenken, aber die Idee ist natürlich Sinn und Erfüllung in Wegen zu finden, die man haben kann. Dass du dir Freude auf andere Weise “organisierst“. Etwas, was nicht so sehr von äußeren Umständen oder dem Wohlwollen anderer abhängt. Etwas, was aus dir erwächst und du dir geben kannst.
Du schreibst sehr reif und verstehst ungemein viel. Meine leise Hoffnung ist, dass du noch nicht alle “Lebensstile“ erforscht hast, die dir prinzipiell offen stünden. Also will man auch nicht unbedingt haben, hat also ganz bewusst eine Abneigung gegen das eine oder andere. Du schreibst zum Beispiel, mehr Menschen müssen nicht unbedingt sein. Das ist alles recht und billig, solange man genau weiß WIESO.
Also die Idee ist alles auf den Prüfstand zu stellen, was man prinzipiell tun und haben könnte. Und wenn keine guten Gründe dagegen sprechen, kleine Abenteuer zu vollführen. Und womöglich findet man was für sich, was einen all das vergessen lässt, was man nicht haben kann. In diesem Ideal wäre es nicht mehr wichtig, was alles in den Raum passt, weil man Kraft und Zuversicht aus einer anderen Quelle schöpft. Ein gutes Beispiel ist Gott, aber es kann auch alles andere sein.
Runa 18.07.2026 14:25
Ich wünsche Dir viel Kraft auf Deinem Weg - mit guten Entscheidungen und Loslassmomenten🌹🐞🍀
wenn eine Freundin was ab gibt - bedankt sie sich beim Gegenstand und sagt "Du darfst nun wo anders Deinen Platz finden!"
das was Du beschreibst ist eine "Haushaltauflösung" - ein anderes Leben wartet auf Dich.
Das passierte meiner Mutter auch, als Sie ins Betreute Wohnen ging - klar sie war 92 Jahre - aber nicht mehr in der Lage - es selbst zu erledigen. Wir saßen in Ihrem Haushalt und es fiel schwer zu entscheiden. Zum Glück hatte sie immer schon - gerne gegeben.
Mir würden Bilder helfen von der Wohnung inklusive Gegenstände,
ich werde meinen Lieblingsplatz fotografieren um Ihn später - wenn es mir so ergeht - als Poster aufzuhängen um ihn verträumt zu betrachten.
Bitte denke daran - was im Herzen ist - wird bei Dir bleiben!
wenn eine Freundin was ab gibt - bedankt sie sich beim Gegenstand und sagt "Du darfst nun wo anders Deinen Platz finden!"
das was Du beschreibst ist eine "Haushaltauflösung" - ein anderes Leben wartet auf Dich.
Das passierte meiner Mutter auch, als Sie ins Betreute Wohnen ging - klar sie war 92 Jahre - aber nicht mehr in der Lage - es selbst zu erledigen. Wir saßen in Ihrem Haushalt und es fiel schwer zu entscheiden. Zum Glück hatte sie immer schon - gerne gegeben.
Mir würden Bilder helfen von der Wohnung inklusive Gegenstände,
ich werde meinen Lieblingsplatz fotografieren um Ihn später - wenn es mir so ergeht - als Poster aufzuhängen um ihn verträumt zu betrachten.
Bitte denke daran - was im Herzen ist - wird bei Dir bleiben!
LaVyx 18.07.2026 14:45
Liebe Sonja, ich denke es würde jedem schwer fallen, sich von liebgewonnenen Gegenständen zu trennen. Mir auch, aber ich habe das Glück, daß ich diese Entscheidung nicht treffen muss. Du musst das nun leider tun.
Jetzt habe ich mich gerade gefragt, ob heute schon feststeht, wie dein Leben dann aussehen wird? Wie würde ich selbst vorgehen? 🤔 Ich denke, ich würde mir 3 Kisten organisieren und im Vorfeld dort Dinge in Kategorien einsortieren. Nach "Dringlichkeit" sozusagen. Wichtige, weniger wichtige, und dann noch "kann mit, wenn noch Platz ist".
Jetzt habe ich mich gerade gefragt, ob heute schon feststeht, wie dein Leben dann aussehen wird? Wie würde ich selbst vorgehen? 🤔 Ich denke, ich würde mir 3 Kisten organisieren und im Vorfeld dort Dinge in Kategorien einsortieren. Nach "Dringlichkeit" sozusagen. Wichtige, weniger wichtige, und dann noch "kann mit, wenn noch Platz ist".
Sonja 18.07.2026 14:46
Das schlimme ist, dass nichts von den Dingen, die ich im m Kopf hab, wirklich rationell nötig sind.
In der unfreiwilligen Kurzzeitpflege hätte ich nichts davon gebraucht in den drei Wochen, aber es stand ja in meiner Wohnung (die auch noch gegenüber von Altenheim ist, ich konnte dort in mein privates W-Lan einloggen).
Es ist sozusagen Wohlfühl-Deko mit meinen Dingen, die mir heilig sind und mein zu Hause ausmachen.
Ich kaufe ja auch keine Bastelsachen um die dann wegzuwerfen..
Hab künftig noch ca. 100 € Taschengeld im Monat, da kann ich mir kaum was nachkaufen, um dann meine Zeit ggfs totzuschlagen, wenn ich künftig gut verwaltet werde.
Das sind nur ideelle Werte, meine Bücher, meine CDs/DVDs, etc., Geschenke noch aus der Kindheit oder von verstorbenen Freuden (noch Platz für eine Vitrine dafür wäre toll) oder Briefe und so Zeug.
Kann man wegschmeißen und natürlich verschenken, aber gemessen am Zimmer hier im Altenheim (gegen das ich mich seit Februar sträube) dürften nur meine 30 Bücher mit.
(bereits aussortiert, waren viel mehr, hätte ja über 30 Jahre nen Bücherschrank Romane, Biographien, Trivia, Fachliteratur, die ich nicht weggeben möchte, da in Nutzung).
Mein Sträuben wird vom Amt gerade zähneknirschend geduldet, weil ich jeden Monat zwei Wochen im Krankenhaus zu OPs bin seit März, ich stehe nur auf einer Warteliste in einer Stadt meiner Wahl aktuell, wo jemand wegsterben muss oder zu krank für die Wohngruppe werden, dass ich in eine der Einrichtungen gehen darf.
Wären die vielen OPs nicht dieses Jahr aufgekommen, hätte mich die Pflegetante von Amt längst gezwungen, mich auf die Warteliste aller Einrichtungen im 250 km Umkreis zu setzen, ohne Wahl wo ich lande, da Pflegeplatznotstand.
Meine Mutter ist nicht freiwillig eingesprungen als plötzlich Hilfe nötig war.
Streikt Sie, weil ihr das längst zu blöd ist und sie ja die Macht hat, bin ich sofort im Altenheim gegenüber endstationiert, da würde nicht mehr gefackelt, bin ja nicht mobil und komm nicht mal wie sonst selbständig aus dem Bett ...
Freu mich auch ein bisschen, aus dem Kuhkaff wieder in die Großstadt zu kommen.
Die Sympathie zu meiner Mutter wächst eh im Quadrat zur Entfernung (Vater lebt nicht mehr, hat mir aber eh mit 11 schon erklärt, dass er nur eine Tochter hat - meine 10 Jahre jüngere Schwester - weil man sich für mich nur schämen muss), somit vermisse ich in dem Punkt nichts.
Aber zuerst müssen am Wunschort noch ein paar "sterben" oder noch kränker werden, damit ich auf der Warteliste vorrücke (kein Einfluss auf WG Zimmer oder Bewohner möglich, wie immer wenn Plätze rar und begehrt sind).
In der unfreiwilligen Kurzzeitpflege hätte ich nichts davon gebraucht in den drei Wochen, aber es stand ja in meiner Wohnung (die auch noch gegenüber von Altenheim ist, ich konnte dort in mein privates W-Lan einloggen).
Es ist sozusagen Wohlfühl-Deko mit meinen Dingen, die mir heilig sind und mein zu Hause ausmachen.
Ich kaufe ja auch keine Bastelsachen um die dann wegzuwerfen..
Hab künftig noch ca. 100 € Taschengeld im Monat, da kann ich mir kaum was nachkaufen, um dann meine Zeit ggfs totzuschlagen, wenn ich künftig gut verwaltet werde.
Das sind nur ideelle Werte, meine Bücher, meine CDs/DVDs, etc., Geschenke noch aus der Kindheit oder von verstorbenen Freuden (noch Platz für eine Vitrine dafür wäre toll) oder Briefe und so Zeug.
Kann man wegschmeißen und natürlich verschenken, aber gemessen am Zimmer hier im Altenheim (gegen das ich mich seit Februar sträube) dürften nur meine 30 Bücher mit.
(bereits aussortiert, waren viel mehr, hätte ja über 30 Jahre nen Bücherschrank Romane, Biographien, Trivia, Fachliteratur, die ich nicht weggeben möchte, da in Nutzung).
Mein Sträuben wird vom Amt gerade zähneknirschend geduldet, weil ich jeden Monat zwei Wochen im Krankenhaus zu OPs bin seit März, ich stehe nur auf einer Warteliste in einer Stadt meiner Wahl aktuell, wo jemand wegsterben muss oder zu krank für die Wohngruppe werden, dass ich in eine der Einrichtungen gehen darf.
Wären die vielen OPs nicht dieses Jahr aufgekommen, hätte mich die Pflegetante von Amt längst gezwungen, mich auf die Warteliste aller Einrichtungen im 250 km Umkreis zu setzen, ohne Wahl wo ich lande, da Pflegeplatznotstand.
Meine Mutter ist nicht freiwillig eingesprungen als plötzlich Hilfe nötig war.
Streikt Sie, weil ihr das längst zu blöd ist und sie ja die Macht hat, bin ich sofort im Altenheim gegenüber endstationiert, da würde nicht mehr gefackelt, bin ja nicht mobil und komm nicht mal wie sonst selbständig aus dem Bett ...
Freu mich auch ein bisschen, aus dem Kuhkaff wieder in die Großstadt zu kommen.
Die Sympathie zu meiner Mutter wächst eh im Quadrat zur Entfernung (Vater lebt nicht mehr, hat mir aber eh mit 11 schon erklärt, dass er nur eine Tochter hat - meine 10 Jahre jüngere Schwester - weil man sich für mich nur schämen muss), somit vermisse ich in dem Punkt nichts.
Aber zuerst müssen am Wunschort noch ein paar "sterben" oder noch kränker werden, damit ich auf der Warteliste vorrücke (kein Einfluss auf WG Zimmer oder Bewohner möglich, wie immer wenn Plätze rar und begehrt sind).
Frangipani1962 18.07.2026 14:46
Hier wurde viel Emotionales geschrieben, was ich untermauern kann. Auch mir tut deine Situation leid, du hast dir bestimmt deine Zukunft anders vorgestellt.
Manchmal hilft es, das "Buch der Emotionen" für eine Weile zu zuklappen, sich mit Unveränderbarem ab zufinden und den Fokus darauf zu legen, wie man das Beste aus der Sache machen kann.
Deshalb hier ein paar praktische Ansätze:
Für mich wäre es wichtig, in einem kleineren Raum, in dem auch Bett und Mobilitätshilfen stehen, ein Aufbewahrungssystem zu haben. Das kann eine Regalwand mit Körben, Schubladen, Türen sein. Ich denke dabei an Produkte eines schwedischen Möbelherstellers o. ä.
Zu jedem Regalfach würde ich vor dem Umzug schon den Inhalt aussuchen. Bei mir wären das z. B.je ein Fach für Medikamente und Drogeriewaren, Kosmetik, Büro- und Schreibsachen, Bücher, Werkzeuge, Elektronik...ect. Faustregel: das was ich oft brauche kommt griffbereit nach vorne, was ich selten brauche, kann nach hinten. Auf den freien Flächen kann das eine oder andere Stehrümmchen Platz finden.
Wo sind die Steckdosen für Handy, Tablet, PC?
Einen eingebauten Kleiderschrank gibt es dort sicher. Orientiere dich an seinen Maßen und nimm nur deine Lieblingssachen mit. Und die passende Anzahl von Bügeln.
Du brauchst bestimmt einen multifunktionellen Tisch zum Schreiben, Essen, Arbeiten. Und Stühle für Besuch.
Besondere Aufmersamkeit hätte bei mir die Deko. Bilder, Pflanzen, Kissen. Was passt zusammen und was kommt wohin?
Am besten, du nimmst wirklich nur das mit, was definitiv Platz hat. Das erspart dir den Frust, in der Einrichtung nochmals was entsorgen zu müssen. Und du siehst die Sachen dann nicht mehr...aus den Augen...
Hast du in der Einrichtung einen Stauraum/Kellerplatz?
Für den Rest würde ich einen Hausflohmarkt organisieren und was dann nicht weg ist, geht an einen Betrieb für Haushaltsauflösung.
So würde ich vorgehen.
Manchmal hilft es, das "Buch der Emotionen" für eine Weile zu zuklappen, sich mit Unveränderbarem ab zufinden und den Fokus darauf zu legen, wie man das Beste aus der Sache machen kann.
Deshalb hier ein paar praktische Ansätze:
Für mich wäre es wichtig, in einem kleineren Raum, in dem auch Bett und Mobilitätshilfen stehen, ein Aufbewahrungssystem zu haben. Das kann eine Regalwand mit Körben, Schubladen, Türen sein. Ich denke dabei an Produkte eines schwedischen Möbelherstellers o. ä.
Zu jedem Regalfach würde ich vor dem Umzug schon den Inhalt aussuchen. Bei mir wären das z. B.je ein Fach für Medikamente und Drogeriewaren, Kosmetik, Büro- und Schreibsachen, Bücher, Werkzeuge, Elektronik...ect. Faustregel: das was ich oft brauche kommt griffbereit nach vorne, was ich selten brauche, kann nach hinten. Auf den freien Flächen kann das eine oder andere Stehrümmchen Platz finden.
Wo sind die Steckdosen für Handy, Tablet, PC?
Einen eingebauten Kleiderschrank gibt es dort sicher. Orientiere dich an seinen Maßen und nimm nur deine Lieblingssachen mit. Und die passende Anzahl von Bügeln.
Du brauchst bestimmt einen multifunktionellen Tisch zum Schreiben, Essen, Arbeiten. Und Stühle für Besuch.
Besondere Aufmersamkeit hätte bei mir die Deko. Bilder, Pflanzen, Kissen. Was passt zusammen und was kommt wohin?
Am besten, du nimmst wirklich nur das mit, was definitiv Platz hat. Das erspart dir den Frust, in der Einrichtung nochmals was entsorgen zu müssen. Und du siehst die Sachen dann nicht mehr...aus den Augen...
Hast du in der Einrichtung einen Stauraum/Kellerplatz?
Für den Rest würde ich einen Hausflohmarkt organisieren und was dann nicht weg ist, geht an einen Betrieb für Haushaltsauflösung.
So würde ich vorgehen.
LaVyx 18.07.2026 14:57
Ich war noch nicht fertig, sorry.
Bei wichtigen Dingen würden bei mir Sachen liegen, die mir niemand ersetzen kann, die es nur ein Mal gibt. Erinnerungsstücke, Schmuck, Urkunden etc. Die vielleicht beim angucken, anfassen Erinnerungen wecken.
Auch wenn es schwer fällt Sonja, es wird nicht das Ende sein. Es ist vielleicht der Anfang einer neuen, ganz besonderen Reise.
Wir hier bei hl sind weiterhin für dich da. 😊
Bei wichtigen Dingen würden bei mir Sachen liegen, die mir niemand ersetzen kann, die es nur ein Mal gibt. Erinnerungsstücke, Schmuck, Urkunden etc. Die vielleicht beim angucken, anfassen Erinnerungen wecken.
Auch wenn es schwer fällt Sonja, es wird nicht das Ende sein. Es ist vielleicht der Anfang einer neuen, ganz besonderen Reise.
Wir hier bei hl sind weiterhin für dich da. 😊
Steinbock75 18.07.2026 15:22
Bei deinen Worten von deinem Vater kam mir gerade fast dit kotzen Sonja. Wie böse kann man sein.
Ick drück dir fest die Daumen, dass du doch Platz für ne Vitrine oder ähnliches hast und da dann Platz ist für deine Herzenssachen. Fühl dich janz dolle gedrückt och wenn's dir nich wirklich hilft. 🤗
Und wie LaVyx schon über mir schreib, hier ist immer eener da und hat een 👂 für dich.
Ick drück dir fest die Daumen, dass du doch Platz für ne Vitrine oder ähnliches hast und da dann Platz ist für deine Herzenssachen. Fühl dich janz dolle gedrückt och wenn's dir nich wirklich hilft. 🤗
Und wie LaVyx schon über mir schreib, hier ist immer eener da und hat een 👂 für dich.
Lerato77 18.07.2026 15:26
Liebe Sonja, ich kann dich gut verstehen, denn ich hänge auch sehr an Gegenständen, die mit Erinnerungen verknüpft sind.
Vielleicht ist es bei dir so wie bei mir und es gibt jeweils mehrere Gegenstände, die an EINE Person erinnern. Ich würde in einem solchen Fall die Gegenstände nach Personen sortieren und jeweils nur EINE Sache mitnehmen, vielleicht eine möglichst kleine. Also z. B. als Erinnerung an meine Mutter nicht das komplette Teeservice, sondern einfach eine Muschel aus dem gemeinsamen Urlaub.
Ob das so durchführbar ist? Ich werde es sehen eines Tages, wenn ich mich verkleinern muss. Denn für die meisten von uns wird dieser Tag irgendwann kommen.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du am Ende mit den richtigen Sachen an einem guten Ort landest!
Vielleicht ist es bei dir so wie bei mir und es gibt jeweils mehrere Gegenstände, die an EINE Person erinnern. Ich würde in einem solchen Fall die Gegenstände nach Personen sortieren und jeweils nur EINE Sache mitnehmen, vielleicht eine möglichst kleine. Also z. B. als Erinnerung an meine Mutter nicht das komplette Teeservice, sondern einfach eine Muschel aus dem gemeinsamen Urlaub.
Ob das so durchführbar ist? Ich werde es sehen eines Tages, wenn ich mich verkleinern muss. Denn für die meisten von uns wird dieser Tag irgendwann kommen.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du am Ende mit den richtigen Sachen an einem guten Ort landest!
Sonja 18.07.2026 15:47
Erst mal an Alle ganz lieben Dank in die Runde !!!
Der größte Knackpunkt ist, dass ich die Räumlichkeiten erst ganz kurz vorher, wahrscheinlich nicht mal selbst live sehen kann (kann nicht in ein Auto, mich fährt man grade ständig mit Sanis im KTW, liegend), wenn ich davon erfahre.
Ist wie Lotto, kann ein Jackpot werden.
Altenheimzimmer hier war sogar ein ehemaliges Doppelzimmer.
(mein Erfahrungswert bis dato, und schnell bereit ...)
Meinen schönen Eckschreibtisch hätte man nicht stellen können, ein großes Billy wäre okay gewesen, Kallax ungewiss, kann aber keine qm schätzen.
Mein Schlafzimmer hat so 10 qm, waren das vielleicht 15 - 18 mit riesen Einbauschrank eine ganze Breite lang bis zur Decke, würde ich privat nie haben, da Hälfte außer eigener Reichweite und vier Kleiderstangen aber kaum Fächer, nur ganz oben ...).
Der größte Knackpunkt ist, dass ich die Räumlichkeiten erst ganz kurz vorher, wahrscheinlich nicht mal selbst live sehen kann (kann nicht in ein Auto, mich fährt man grade ständig mit Sanis im KTW, liegend), wenn ich davon erfahre.
Ist wie Lotto, kann ein Jackpot werden.
Altenheimzimmer hier war sogar ein ehemaliges Doppelzimmer.
(mein Erfahrungswert bis dato, und schnell bereit ...)
Meinen schönen Eckschreibtisch hätte man nicht stellen können, ein großes Billy wäre okay gewesen, Kallax ungewiss, kann aber keine qm schätzen.
Mein Schlafzimmer hat so 10 qm, waren das vielleicht 15 - 18 mit riesen Einbauschrank eine ganze Breite lang bis zur Decke, würde ich privat nie haben, da Hälfte außer eigener Reichweite und vier Kleiderstangen aber kaum Fächer, nur ganz oben ...).
positivemind 18.07.2026 15:59
Ich hab hin und her überlegt, was ich Dir raten könnte, was Dir effektiv hilft und Du umsetzen kannst. Aber ehrlich gesagt fällt mir nichts ein, was der Situation wirklich gerecht wird. Und es wurde ja auch schon sehr viel gutes geschrieben.
Ich kann nur sagen, dass mich deine Worte sehr bewegen und dass ich Dir von Herzen wünsche, dass die neue Lebenssituation schöner wird, als es Dir momentan erscheint und dass sie schöne Wendungen bereit hält.
Ich kann nur sagen, dass mich deine Worte sehr bewegen und dass ich Dir von Herzen wünsche, dass die neue Lebenssituation schöner wird, als es Dir momentan erscheint und dass sie schöne Wendungen bereit hält.
Violetta 18.07.2026 16:00
Musste erstmal nach denken was ich vielleicht was etwas hilft dazu schreiben kann es tut mir auch sehr leid wie das jetzt gerade alles für dich ist das ist bestimmt nicht einfach vielleicht hilft es etwas was es gutes gibt da zu sehen ich wollte auch nicht in die Kurzzeitpflege aber mir hat es sehr geholfen das ich mich mit dem meisten Pflegern gut verstanden habe und auch verschiedene Leute zum Unterhalten hatte besonders wenn ich raus auf dem Hof gefahren bin oder gemeinsam Spielen hat mir auch geholfen da wurde viel für ein gemacht ich drücke die Daumen das es da wo du hin kommst auch so ist klar man muss sich auch auf Änderungen einlassen wie zb mit den nicht selbst kochen aber da wo ich war ganz es auch eine Koch Gruppe da konnte ich nicht mit machen weil ich eher entlassen wurde und mit Sachen die ich unbedingt brauche würde ich mit nehmen woran ich an meisten hänge ich drücke dir gerne die Daumen das das geht und mit der Situation wird man nicht alleine sein vielleicht hilft Austausch mit Leuten denen es auch so geht ich überlege auch nicht für immer in meiner Wohnung zu bleiben kann mir bei so etwas wenn es so weit ist aber auch Hilfe holen ich wünsche dir für dich alles gute
Violetta 18.07.2026 16:03
Ich drücke dir die Daumen das es gut wird an den Platz der für immer sein soll nehmen ich an vielleicht wird es auch gut
Drea1962 18.07.2026 18:41
Sonja,
mir fallen jetzt nur Handwerker/innen ein, die Du anschreiben könntest, die Dir am Tag X Dein neues Wohnumfeld besichtigen und kurzfristig etwas bauen/umbauen/ befestigen könnten?
Weiss nicht, ob das gestattet würde.
Vielleicht schreibst Du auch Ikea an, ob sie im Notfall mal schneller liefern können?
Mehrere Ansprechpartner wären schön, nicht, dass dann Urlaubszeit oder ähnliches ist.
mir fallen jetzt nur Handwerker/innen ein, die Du anschreiben könntest, die Dir am Tag X Dein neues Wohnumfeld besichtigen und kurzfristig etwas bauen/umbauen/ befestigen könnten?
Weiss nicht, ob das gestattet würde.
Vielleicht schreibst Du auch Ikea an, ob sie im Notfall mal schneller liefern können?
Mehrere Ansprechpartner wären schön, nicht, dass dann Urlaubszeit oder ähnliches ist.
Sonja 18.07.2026 19:28
Bin mal gespannt, wie viel Vorlauf ich habe, sobald ein Platz frei wird.
Möbel hätte ich ja, weiß nur nicht, was künftig eventuell mit darf und so spontan und kaltes Wasser mäßig würde ich im Normalfall nicht planen. Aber jetzt ist halt neues normal.
Ich weiß, es ist vermessen und auch unangebracht, wenn ich was gruselig finde, was für andere auch Alltag ist und sie auch nicht immer eine Wahl haben/hatten.
Bin so sehr von früher von der Arbeit gewohnt, dass möglichst jeder zu Hause lebt.
Hatte null auf dem Schirm, wie schnell das kippen kann.
Manche Kommunikation mit den Einrichtungen ist schwierig/grenzwertig, oder auch von Ämtern werde ich ständig gefragt, ob ich eigentlich wirklich Entscheidungen treffen darf, passiert auch im Krankenhaus, obwohl ich klar und deutlich rede und auch keine Luftlöcher starre ...
Aus welcher Heimeinrichtung kommen sie, wenn sie sich bei uns für die Gruppe bewerben ?
Ähm, von da-heim.
Unsere Bewohner gehen täglich in die Werkstatt, in welcher Werkstatt sind sie derzeit ?
Da krieg ich Gänsehaut ... Sorry.
Manche sprechen mit mir wie mit einem Kind und ständig bekommt meine Mutter (da Notfallkontakt pflicht) medizinische Rückfragen gestellt, die dann auf mich verweist und sagt, das weiß nur meine Tochter.
Meine Mutter hat mir ernsthaft erklärt, sie hätte nicht an zwei Nieren im Körper gedacht und hat sich ernsthaft gewundert, dass es eine Harnröhre gibt und man nicht aus der Scheide pinkelt.
Sie ist 72, fit und nicht dement - frau hat sich da nie zuvor Gedanken gemacht.
Das kann doch aber eigentlich nicht sein, das ist doch kein besonderes Fachwissen ... !
Möbel hätte ich ja, weiß nur nicht, was künftig eventuell mit darf und so spontan und kaltes Wasser mäßig würde ich im Normalfall nicht planen. Aber jetzt ist halt neues normal.
Ich weiß, es ist vermessen und auch unangebracht, wenn ich was gruselig finde, was für andere auch Alltag ist und sie auch nicht immer eine Wahl haben/hatten.
Bin so sehr von früher von der Arbeit gewohnt, dass möglichst jeder zu Hause lebt.
Hatte null auf dem Schirm, wie schnell das kippen kann.
Manche Kommunikation mit den Einrichtungen ist schwierig/grenzwertig, oder auch von Ämtern werde ich ständig gefragt, ob ich eigentlich wirklich Entscheidungen treffen darf, passiert auch im Krankenhaus, obwohl ich klar und deutlich rede und auch keine Luftlöcher starre ...
Aus welcher Heimeinrichtung kommen sie, wenn sie sich bei uns für die Gruppe bewerben ?
Ähm, von da-heim.
Unsere Bewohner gehen täglich in die Werkstatt, in welcher Werkstatt sind sie derzeit ?
Da krieg ich Gänsehaut ... Sorry.
Manche sprechen mit mir wie mit einem Kind und ständig bekommt meine Mutter (da Notfallkontakt pflicht) medizinische Rückfragen gestellt, die dann auf mich verweist und sagt, das weiß nur meine Tochter.
Meine Mutter hat mir ernsthaft erklärt, sie hätte nicht an zwei Nieren im Körper gedacht und hat sich ernsthaft gewundert, dass es eine Harnröhre gibt und man nicht aus der Scheide pinkelt.
Sie ist 72, fit und nicht dement - frau hat sich da nie zuvor Gedanken gemacht.
Das kann doch aber eigentlich nicht sein, das ist doch kein besonderes Fachwissen ... !
Findemabel1 18.07.2026 19:31
Kann Dich gut verstehen, Sonja. Schwer sich von liebgewonnen Dingen zu trennen. Ich weiß nicht, ob Du ein Pflegebett brauchst, ansonsten kann durch ein Kajütenbett (evtl. mit elektrisch verstellbaren Lattenrost) auch noch Platz geschaffen werden. Auch gibt es Hängeschränke, die sich mittels Schienen nach unten ziehen lassen. Hab das bei Küchen mal gesehen. Dennoch wird einiges zurückbleiben müssen.
Ich hoffe Du bekommst ein Einzelzimmer, vielleicht mit einer kleinen Kitchenette.
Ich hoffe Du bekommst ein Einzelzimmer, vielleicht mit einer kleinen Kitchenette.
Nordroller 18.07.2026 19:45
Liebe Sonja, ich mag dich immer immer richtig richtig gerne lesen!
Ich habe nur deinen Eingang gelesen. Sofort wurde mein Herz schwer! Und wünsche dir ganz viel 🍀🍀🍀.
Eine richtige Wohngruppe zu finden ist sicher schwer. Häufig sind die Bewohner in ihrer eigenen Gedankenwelt (Krankheit,....) gefangen. Gemeinsam könnte man aber richtig Einfluss auf das Umfeld nehmen.
🌻🫂🍀
Ich habe nur deinen Eingang gelesen. Sofort wurde mein Herz schwer! Und wünsche dir ganz viel 🍀🍀🍀.
Eine richtige Wohngruppe zu finden ist sicher schwer. Häufig sind die Bewohner in ihrer eigenen Gedankenwelt (Krankheit,....) gefangen. Gemeinsam könnte man aber richtig Einfluss auf das Umfeld nehmen.
🌻🫂🍀
positivemind 18.07.2026 19:51
Das ist etwas, was ich in gewissem Maße unter anderen Umständen auch kenne. Von bestimmten fremden Menschen wie ein Kind behandelt zu werden, aufgrund der Behinderung. Oder das von einer ganz bestimmten Lebenssituation oder einem bestimmten Typ Mensch ausgegangen wird, weil ein Handicap sichtbar ist. Mich machen solche Situationen sehr wütend. Und ich habe dann noch mehr das Bedürfnis, das Gegenüber vom Gegenteil zu überzeugen. Aber das ist manchmal wirklich verschwendete Energie. Weil es Menschen gibt, die wollen nicht von ihrem Bild abweichen. Es ist manchmal ein Kampf gegen Windmühlen.
Mir fällt da gerade n Spruch ein: "Bei den falschen Menschen kannst Du nichts richtig machen.
Bei den richtigen Menschen kannst Du nichts falsch machen."
Du hast öfter mal in den Blogs gute Freunde erwähnt. Ich hoffe, Du findest im Freundes- und Bekanntenkreis und vielleicht auch ein bisschen hier auf HL Halt und Unterstützung.
Mir fällt da gerade n Spruch ein: "Bei den falschen Menschen kannst Du nichts richtig machen.
Bei den richtigen Menschen kannst Du nichts falsch machen."
Du hast öfter mal in den Blogs gute Freunde erwähnt. Ich hoffe, Du findest im Freundes- und Bekanntenkreis und vielleicht auch ein bisschen hier auf HL Halt und Unterstützung.
EinedieserSteine 18.07.2026 20:11
Eventuell kannst du bestimmte Vorlieben für das Zimmer angeben und vorher noch ein paar Leute, die dich gern darin sehen, dazu bringen in so etwas zu ziehen
Nordlicht1961 18.07.2026 20:42
Sonja, das eigene Zuhause verlassen und in eine stationäre Einrichtung gehen zu müssen, ist für niemanden Alltag! Sondern ein vermutlich häufig sehr schwerer Weg. Du bist wieder viel zu streng mit dir, das tut mir immer besonders weh, wenn du dich selbst nicht ernst nimmst und dich noch runtermachst (den Job hast du ja prima von deinen Eltern übernommen … (das war natürlich ironisch gemeint)). Es ist ein ziemlich brutaler Schnitt, der dir da bevorsteht, und die Aufgabe deiner Eigenständigkeit und Unabhängigkeit. Das ist sehr heftig und du darfst dich besch…en deswegen fühlen. Selbst wenn es nicht zu ändern ist, darfst du traurig, verzweifelt sein und vielleicht auch mal wütend auf die Umstände und die Welt (bloß nicht auf dich!). Das hilft zwar nicht viel, aber Gefühle darf man haben und eine Situation wie deine wäre für viele Menschen schlimm und ein schmerzvoller Einschnitt.
Was deinen Hausstand angeht, wirst du vieles loslassen müssen, was emotionale Bedeutung für dich hat. Kann es sein, dass du diese Dinge vielleicht auch deswegen brauchst, weil sie dir „beweisen“, dass du anderen Leuten wichtig warst/bist? Das ist ja ein großer Schmerz von dir (völlig berechtigt und nachvollziehbar), dass du häufig das Gefühl haben musstest, Menschen weniger zu bedeuten als du es dir gewünscht hättest. Das meine ich immer mal wieder rausgelesen zu haben und das hat mich oft für dich traurig gemacht. Aber das war jetzt nicht das Thema.
Also, so schwer es auch ist, die meisten Bücher wirst du nicht mitnehmen können. Wäre es eine Idee, künftig digital per eBook zu lesen? Genauso CDs, dafür gibt es heutzutage Spotify, auch kostenlos mit Werbung. Diesen Schritt könnte man sowieso mal machen (ich „alte Boomerschachtel“ tue mich da auch schwer…😉). Für größere Wandschränke gibt es Hängeregale und Stapelboxen, da kommst du dran. Für eine Vitrine oder ein Billyregal ist dort - wo auch immer das sein wird - gewiss Platz, vielleicht gibt es eine schöne Fensterbank für Hinstellerchen? Und du darfst entscheiden, welche Möbel du mitnehmen möchtest (natürlich im Rahmen des vorhandenen Platzes). Und ich kann dir empfehlen, Fotos, viele Fotos von allem zu machen, die kannst du dir jederzeit anschauen. Das ist zwar nicht das Gleiche, aber es sind Erinnerungen, die dir vielleicht auch Freude machen können.
Liebe Sonja, deine Geschichte geht mir wirklich ans Herz. Das hat niemand verdient, erst recht nicht so ein feiner, kluger, sensibler Mensch wie du es bist. Leider geht es nicht danach. Wie die anderen Schreibenden wünsche ich dir sehr, dass es ein guter Platz ist, den du bekommst.
Was deinen Hausstand angeht, wirst du vieles loslassen müssen, was emotionale Bedeutung für dich hat. Kann es sein, dass du diese Dinge vielleicht auch deswegen brauchst, weil sie dir „beweisen“, dass du anderen Leuten wichtig warst/bist? Das ist ja ein großer Schmerz von dir (völlig berechtigt und nachvollziehbar), dass du häufig das Gefühl haben musstest, Menschen weniger zu bedeuten als du es dir gewünscht hättest. Das meine ich immer mal wieder rausgelesen zu haben und das hat mich oft für dich traurig gemacht. Aber das war jetzt nicht das Thema.
Also, so schwer es auch ist, die meisten Bücher wirst du nicht mitnehmen können. Wäre es eine Idee, künftig digital per eBook zu lesen? Genauso CDs, dafür gibt es heutzutage Spotify, auch kostenlos mit Werbung. Diesen Schritt könnte man sowieso mal machen (ich „alte Boomerschachtel“ tue mich da auch schwer…😉). Für größere Wandschränke gibt es Hängeregale und Stapelboxen, da kommst du dran. Für eine Vitrine oder ein Billyregal ist dort - wo auch immer das sein wird - gewiss Platz, vielleicht gibt es eine schöne Fensterbank für Hinstellerchen? Und du darfst entscheiden, welche Möbel du mitnehmen möchtest (natürlich im Rahmen des vorhandenen Platzes). Und ich kann dir empfehlen, Fotos, viele Fotos von allem zu machen, die kannst du dir jederzeit anschauen. Das ist zwar nicht das Gleiche, aber es sind Erinnerungen, die dir vielleicht auch Freude machen können.
Liebe Sonja, deine Geschichte geht mir wirklich ans Herz. Das hat niemand verdient, erst recht nicht so ein feiner, kluger, sensibler Mensch wie du es bist. Leider geht es nicht danach. Wie die anderen Schreibenden wünsche ich dir sehr, dass es ein guter Platz ist, den du bekommst.
Beca 19.07.2026 02:11
Liebe Sonja,
auch wenn Du schon so viele liebe und gute Raschläge und viel mitfühlende Beiträge erhalten hast, möcht ich doch sagen: es tut mir unendlich leid. Wie es sich für Dich jetzt anfühlt und aussieht.
Ich wünsch Dir, das es letztendlich zu einem guten Ergebnis kommt. Und Du Dich nach einiger Zeit in einer besseren Situation wiederfindest.
Es gibt viel professionelle Hilfe, nimm sie in Anspruch.
Übrigens für den Umzug gibt es von der Pflegekasse einen Zuschuß. Davon kannst Du nicht nur das Umzugsunternehmen bezahlen. Apropos Du kannst jedes Umzugsunternehmen beauftragen, den Zuschuß bekommst Du immer.
Natürlich sind Freunde mit handwerklicher Begabung die besten Helfer, nur auch das kann daneben gehn.
Kleines Beispiel, meine Schwester wollte unbedingt helfen. Nur fehlten nach dem Umzug zum Handmixer die Quirle. Sie waren in einem Schubfach mit den Schaschlikspießen, den Vorlege teilen, wie Salatlöffeln etc. Das ist alle in der Kiste zum Entsorgen gelandet. Nur kann ich sie dafür nicht mal anmeckern.
Ich hab mich erst vor kurzer Zeit erheblich verkleinert. Apropos ich hab 6 Jahre gesucht.
Wegen Deiner aufgehobenen Briefe und Fotos. Kannst Du sie Dir in einen Karton packen? Oder in ein Album? Praktische Tipps gab es ja schon viele, drum schweig ich hier.
Ich wünsch Dir gute Nerven und ein schönes Zuhause in das Du ziehen wirst Beca
auch wenn Du schon so viele liebe und gute Raschläge und viel mitfühlende Beiträge erhalten hast, möcht ich doch sagen: es tut mir unendlich leid. Wie es sich für Dich jetzt anfühlt und aussieht.
Ich wünsch Dir, das es letztendlich zu einem guten Ergebnis kommt. Und Du Dich nach einiger Zeit in einer besseren Situation wiederfindest.
Es gibt viel professionelle Hilfe, nimm sie in Anspruch.
Übrigens für den Umzug gibt es von der Pflegekasse einen Zuschuß. Davon kannst Du nicht nur das Umzugsunternehmen bezahlen. Apropos Du kannst jedes Umzugsunternehmen beauftragen, den Zuschuß bekommst Du immer.
Natürlich sind Freunde mit handwerklicher Begabung die besten Helfer, nur auch das kann daneben gehn.
Kleines Beispiel, meine Schwester wollte unbedingt helfen. Nur fehlten nach dem Umzug zum Handmixer die Quirle. Sie waren in einem Schubfach mit den Schaschlikspießen, den Vorlege teilen, wie Salatlöffeln etc. Das ist alle in der Kiste zum Entsorgen gelandet. Nur kann ich sie dafür nicht mal anmeckern.
Ich hab mich erst vor kurzer Zeit erheblich verkleinert. Apropos ich hab 6 Jahre gesucht.
Wegen Deiner aufgehobenen Briefe und Fotos. Kannst Du sie Dir in einen Karton packen? Oder in ein Album? Praktische Tipps gab es ja schon viele, drum schweig ich hier.
Ich wünsch Dir gute Nerven und ein schönes Zuhause in das Du ziehen wirst Beca
perfectday 19.07.2026 07:27
Sonja, dein Text hat mich so betroffen gemacht, dass ich nicht reagieren konnte. Es ist nicht nur das WAS (eine komplette Veränderung deiner Lebenssituation) , sondern vor allem das WIE (Bevormundung).
Viele Menschen haben hier schon ihre Tipps geschrieben und ich hoffe, dass sie dir helfen.
Ich wünsch dir Menschen, die dich in den Arm nehmen und für dich da sind.
Noch mehr wünsch ich dir ein Wunder: eine dir angemessene Wohnform und dort viele tolle Leute , mit denen du dich verstehst!
Viele Menschen haben hier schon ihre Tipps geschrieben und ich hoffe, dass sie dir helfen.
Ich wünsch dir Menschen, die dich in den Arm nehmen und für dich da sind.
Noch mehr wünsch ich dir ein Wunder: eine dir angemessene Wohnform und dort viele tolle Leute , mit denen du dich verstehst!
Madita 19.07.2026 10:28
Sonja, auch mir kamen schon beim Lesen gestern Abend die Tränen. Es tut mir unendlich leid, dass Du vor dieser Situation stehst.
Dieses sich von Dingen trennen müssen ist schlimm genug; ich hatte das beim Umzug von der 4-Zimmer- in meine jetzige Ein-Zimmer-Wohnung, zu dem Zeitpunkt, als mein Sohn ausgezogen ist.
Am aller schlimmsten für mich, war das Aufgeben und Ausräumen des Zimmers meiner verstorbenen Tochter. Ich habe eine große Kiste mit Dingen von ihr behalten, die, abgesehen von ein paar Dingen, die in der Wohnung sind, luftdicht im Keller steht. Auch wenn ich sie nicht mehr einfach dadurch, dass ich in das Zimmer gehe, sehen kann, weiß ich, sie sind noch da.
Bei Dir kommt noch die fehlende Selbstbestimmung dazu und das Verhalten Deiner Mutter. Das stelle ich mir unglaublich schwierig vor und das darf, wie hier schon geschrieben wurde, betrauert werden.
Ich hoffe, die Tipps, die Du hier bekommen hast, können Dir das alles ein wenig leichter machen.
Dieses sich von Dingen trennen müssen ist schlimm genug; ich hatte das beim Umzug von der 4-Zimmer- in meine jetzige Ein-Zimmer-Wohnung, zu dem Zeitpunkt, als mein Sohn ausgezogen ist.
Am aller schlimmsten für mich, war das Aufgeben und Ausräumen des Zimmers meiner verstorbenen Tochter. Ich habe eine große Kiste mit Dingen von ihr behalten, die, abgesehen von ein paar Dingen, die in der Wohnung sind, luftdicht im Keller steht. Auch wenn ich sie nicht mehr einfach dadurch, dass ich in das Zimmer gehe, sehen kann, weiß ich, sie sind noch da.
Bei Dir kommt noch die fehlende Selbstbestimmung dazu und das Verhalten Deiner Mutter. Das stelle ich mir unglaublich schwierig vor und das darf, wie hier schon geschrieben wurde, betrauert werden.
Ich hoffe, die Tipps, die Du hier bekommen hast, können Dir das alles ein wenig leichter machen.
MariaStuart 19.07.2026 17:46
Hallo Sonja
Wenn ich deinen Eingangstext lese, erinnert mich das an den Trödeltrupp.
Wie oft müssen Wohnungen, Grundstücke oder ganze Hallen geleert werden.
Dabei gibt es immer wieder sehr viele Tränen, weil es so schwer ist, loszulassen.
Wenn ich mich hier umgucke, mit meinen vielen Büchern, CD´s, Blumen und Erinnerungen,
graut mir davor, irgendwann in diese Situation zu kommen. Am schlimmsten finde ich die Vorstellung, vieles wegschmeißen zu müssen, da es nur für mich wertvoll ist.
Ich wünsche dir die Kraft, das zu überstehen.
Wenn ich deinen Eingangstext lese, erinnert mich das an den Trödeltrupp.
Wie oft müssen Wohnungen, Grundstücke oder ganze Hallen geleert werden.
Dabei gibt es immer wieder sehr viele Tränen, weil es so schwer ist, loszulassen.
Wenn ich mich hier umgucke, mit meinen vielen Büchern, CD´s, Blumen und Erinnerungen,
graut mir davor, irgendwann in diese Situation zu kommen. Am schlimmsten finde ich die Vorstellung, vieles wegschmeißen zu müssen, da es nur für mich wertvoll ist.
Ich wünsche dir die Kraft, das zu überstehen.
Sonja 19.07.2026 18:33
Also, erst mal nochmal ein ganz lieber in dickes DANKESCHÖN an Alle hier !
Es war eine gute Ablenkung Feedback zu bekommen, weil sonst meist nur ein Mensch fast täglich mein Gejaule und meine Befürchtungen anhört,/anhören muss und die Family alles abtut.
Besagter junger Mann sagt allerdings völlig zurecht, schon die ganze Zeit:
Ist echt blöd, klar, aber Du weißt doch noch gar nicht was kommt, vielleicht wird's ja auch richtig toll !
Werde dann Ende des Jahres berichten.😉 !
Jetzt gehe ich erstmal wieder ins Krankenhaus, weiter die Korallenriffe abbauen lassen, die beide Nieren ungefragt und unbemerkt da jeweils bis zum Rand reingezimmert haben.
Hoffe immer noch, dass so viele Vollnarkosen von je drei Stunden (mit vier Wochen Abstand), einen nicht irgendwann so dumm wie drei Meter Feldweg machen ...
Aber der Pfleger im Aufwachraum grüßt mich inzwischen mit Namen und verabschiedet mich mit bis nächsten Monat 😂 ...
Es war eine gute Ablenkung Feedback zu bekommen, weil sonst meist nur ein Mensch fast täglich mein Gejaule und meine Befürchtungen anhört,/anhören muss und die Family alles abtut.
Besagter junger Mann sagt allerdings völlig zurecht, schon die ganze Zeit:
Ist echt blöd, klar, aber Du weißt doch noch gar nicht was kommt, vielleicht wird's ja auch richtig toll !
Werde dann Ende des Jahres berichten.😉 !
Jetzt gehe ich erstmal wieder ins Krankenhaus, weiter die Korallenriffe abbauen lassen, die beide Nieren ungefragt und unbemerkt da jeweils bis zum Rand reingezimmert haben.
Hoffe immer noch, dass so viele Vollnarkosen von je drei Stunden (mit vier Wochen Abstand), einen nicht irgendwann so dumm wie drei Meter Feldweg machen ...
Aber der Pfleger im Aufwachraum grüßt mich inzwischen mit Namen und verabschiedet mich mit bis nächsten Monat 😂 ...
Markus70 19.07.2026 18:47
Hallo Sonja,
ich habe jetzt nicht alles gelesen und deine Vorgeschichte zu dem anstehenden Umzug kenne ich auch nicht...
vllt wäre folgende Vorgehensweise etwas...
Du packst /räumst alles soweit wie es den vorgaben entspricht ...
Dann wurde angesprochen nach Dringlichkeit/ Wichtigkeit zu sortieren..
und die Sachen die dir wichtig sind, es aber von individuellen Parametern deiner zukünftigen Unterkunft abhängt, in einem Lagerhaus zu deponieren... Die haben i.d.R. Räume/Boxen in diversen Größen und Preisen... Dann könntest du einige deiner Sachen für einen gewissen Zeitraum dort parken. Wenn der Platz dann ausreichend ist, kannst du die Sachen die noch passen, in deine neue Unterkunft holen und den Rest erst dann verteilen/entsorgen/spenden...
Natürlich kenne ich weder deine finanzielle Situation noch deine Örtlichkeit... Dieser Weg wäre aber evtl mittels Freunden/Uber/Taxi zu bewerkstelligen...
ich habe jetzt nicht alles gelesen und deine Vorgeschichte zu dem anstehenden Umzug kenne ich auch nicht...
vllt wäre folgende Vorgehensweise etwas...
Du packst /räumst alles soweit wie es den vorgaben entspricht ...
Dann wurde angesprochen nach Dringlichkeit/ Wichtigkeit zu sortieren..
und die Sachen die dir wichtig sind, es aber von individuellen Parametern deiner zukünftigen Unterkunft abhängt, in einem Lagerhaus zu deponieren... Die haben i.d.R. Räume/Boxen in diversen Größen und Preisen... Dann könntest du einige deiner Sachen für einen gewissen Zeitraum dort parken. Wenn der Platz dann ausreichend ist, kannst du die Sachen die noch passen, in deine neue Unterkunft holen und den Rest erst dann verteilen/entsorgen/spenden...
Natürlich kenne ich weder deine finanzielle Situation noch deine Örtlichkeit... Dieser Weg wäre aber evtl mittels Freunden/Uber/Taxi zu bewerkstelligen...
Brummsel 19.07.2026 19:16
Sonja, alles Gute und melde dich einfach mal zwischendurch, wie es dir geht.
😊
😊
Jetzt