Frank-Walter Steinmeier II
25.08.2026 23:46
Frank-Walter Steinmeier II
25.08.2026 23:46
Frank-Walter Steinmeier II
Da Blog I schon geschlossen ist, muss ich einen neuen Blog aufmachen. Personal wird in manchen Berufen dringend gebraucht. Ich habe seit den 1980er Jahren immer wieder Asylanten betreut. Viele, besonders die Familien haben sich gut integriert. Die Männer arbeiten und zahlen Steuern. Inzwischen sind auch viele Kinder erwachsen und arbeiten. Ein Problem sind alleinstehende junge Männer, die oft keine gute Schulbildung haben und im Beruf scheitern.
Kommentare
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Steinbock75 Gestern, 00:01
Asylanten sagt man heute nich mehr GraueMaus. Dit heißt heute Asylbewerber, Asylsuchende, Geflüchtete oder Schutzsuchende.😉
Starsailor Gestern, 00:07
Absolut richtig. Und statt immer wieder darüber zu diskutieren, ob man nun mehr oder weniger Leute aufnimmt, sollte man endlich mal das Asylverfahren als solches unter die Lupe nehmen. Diese alleinstehenden, jungen Männer kommen oft deshalb ohne oder mit ganz schlechter Schulbildung ins Land, weil es in ihrer Heimat eben keine oder nur schlechte Schulen gibt.
Nun kann man immer wieder darüber lamentieren und sagen: Ja, dann sollen sie Syrien und Afrika halt gute Schulen bauen.... Tja, können vor lauter Armut und Krieg... (siehe auch: Gazastreifen).
Also kommen diese Menschen eben hier her. Doch statt zu sagen: Oh super, junge Menschen, die anpacken können, lasst sie schnell einen Deutschkurs machen und dann ruckzuck eine Berufsausbildung, sagt man: Mooooment, warte mal.... erst einmal müssen wir monatelang, ja oft jahrelang prüfen, ob du über ein Recht auf Asyl hast und ob du hier bleiben darfst....
Und wenn es dann endlich mal geklärt ist, dann ist es oft zu spät. Die jungen Leuten haben sich aus lauter Langeweile längst eine Beschäftigung gesucht. Geraten dabei wahrscheinlich auch an die falschen Leute. Werden mit jedem einzelnen Tag bildungsferner - einfach, weil sie es von zu Hause nicht kennen und Deutschland die Chance verpasst...
Wie bei allem gibt es zum Glück immer Ausnahmen von der Regel. Diese habe ich gerade beschrieben. Die überwiegende Mehrheit fügt sich nämlich ihrem Schicksal, wartet geduldig und bezieht natürlich in dieser Zeit auch staatliche Hilfen. Aus dem einfachen Grund, dass sie keine andere Wahl haben, weil ihnen per Gesetz verboten wird, vom ersten Tag für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen... Klingt pervers, oder?! Ist es auch! Statt die Leute willkommen zu heißen, wird in Deutschland nur über Zahlen diskutiert, statt an den eigentlichen Ursachen mal etwas zu ändern... Es könnte unserem Land so viel besser gehen, wenn wir die Menschen, die hier her kommen, an der richtigen Stelle unterstützen würden. Doch statt das Kapital zu nutzen, wird nur weiter Kapital dazu geschossen, weil in unserer Bürokratie natürlich erst einmal geprüft werden muss, ob das alles seine Richtigkeit hat.
Nun kann man immer wieder darüber lamentieren und sagen: Ja, dann sollen sie Syrien und Afrika halt gute Schulen bauen.... Tja, können vor lauter Armut und Krieg... (siehe auch: Gazastreifen).
Also kommen diese Menschen eben hier her. Doch statt zu sagen: Oh super, junge Menschen, die anpacken können, lasst sie schnell einen Deutschkurs machen und dann ruckzuck eine Berufsausbildung, sagt man: Mooooment, warte mal.... erst einmal müssen wir monatelang, ja oft jahrelang prüfen, ob du über ein Recht auf Asyl hast und ob du hier bleiben darfst....
Und wenn es dann endlich mal geklärt ist, dann ist es oft zu spät. Die jungen Leuten haben sich aus lauter Langeweile längst eine Beschäftigung gesucht. Geraten dabei wahrscheinlich auch an die falschen Leute. Werden mit jedem einzelnen Tag bildungsferner - einfach, weil sie es von zu Hause nicht kennen und Deutschland die Chance verpasst...
Wie bei allem gibt es zum Glück immer Ausnahmen von der Regel. Diese habe ich gerade beschrieben. Die überwiegende Mehrheit fügt sich nämlich ihrem Schicksal, wartet geduldig und bezieht natürlich in dieser Zeit auch staatliche Hilfen. Aus dem einfachen Grund, dass sie keine andere Wahl haben, weil ihnen per Gesetz verboten wird, vom ersten Tag für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen... Klingt pervers, oder?! Ist es auch! Statt die Leute willkommen zu heißen, wird in Deutschland nur über Zahlen diskutiert, statt an den eigentlichen Ursachen mal etwas zu ändern... Es könnte unserem Land so viel besser gehen, wenn wir die Menschen, die hier her kommen, an der richtigen Stelle unterstützen würden. Doch statt das Kapital zu nutzen, wird nur weiter Kapital dazu geschossen, weil in unserer Bürokratie natürlich erst einmal geprüft werden muss, ob das alles seine Richtigkeit hat.
Julchen89 Gestern, 00:12
Seit wir hier vor sieben Jahren so viele Flüchtlinge hatten und ich auch mehrmals von (sexueller) Belästigung betroffen war, bin ich bei solchen Themen raus
GraueMaus Gestern, 00:27
Ich habe 5 junge Männer aus Mali betreut, die Französisch sprachen. Deutsch zu lernen fiel ihnen sehr schwer. Sie hatten nur eine sehr geringe Schulbildung. Einer war sehr traurig. Er wollte eine Lehre machen. Wir brachten ihn in der Küche eines Altenheims unter. Dort wurde er als Schwarzer sehr gemobbt. In der Berufsschule kam er nicht mit. Ein Schulleiter im Ruhestand gab ihm Nachhilfeunterricht. Aber das reichte nicht. Er gab schließlich auf. Nachdem die 5 alle in Deutschland scheiterten, riefen sie ihren Schlepper in München an, der sie nach Frankreich fuhr. Dort konnten sie sich zwar besser verständigen, aber als illegal Eingereiste gab es keine Zukunft für sie. Schließlich reisten sie zurück nach Mali.
Julchen89 Gestern, 00:29
Mobbing ist immer scheiße. Wenn man versucht sich wirklich aktiv ein leben aufzubauen, sollte es die Chance geben
Steinbock75 Gestern, 00:31
Das solche Anträge lange dauert hat wahrscheinlich den Grund das och viele dabei sind ohne Papiere und natürlich och welche die sich Asyl erschleichen. Die eigentlich keene Flüchtlinge sind.
GraueMaus Gestern, 00:34
2 syrische Familien, die ich betreut habe, sind hier sehr gut integriert. Auch eine afghanische Familie ist integriert. Aber das sind gebildete Leute mit sehr guter Ausbildung. Die fanden schnell Arbeitsstellen. Gebildete Frauen aus dem Libanon brachte ich schnell in Arbeit. Eine lebt mit ihren Kindern noch hier, die Verwandte ist nach Beirut zurück gereist. Ich denke oft an sie, wenn es in den Medien negative Berichte über den Libanon gibt.
Maitau Gestern, 03:14
Ich finde hier muss auch klar zwischen Asyl und Migration unterschieden werden. Wenn jemand aus seinem Heimatland flüchten muss, ist ja nicht gleich gesagt das er auch für immer hier bleiben möchte. Diese Menschen sofort integrieren zu wollen ist für sie vielleicht gar nicht sinnvoll. Wenn es wieder sicher in ihrem Land ist, möchten bestimmt auch viele gerne wieder zurück in ihre Heimat..
Anne58 Gestern, 07:07
@GraueMaus:
Ich habe meinen Blog gestern Abend geschlossen, weil ich nicht mehr online war, werden ihn aber gerne im Laufe des Tages wieder öffnen, wenn noch Bedarf besteht😉
"Personal wird in manchen Berufen dringend gebraucht."
Nun wir haben doch rund 5,87 Millionen "qualifizierte" Menschen als Zuwanderer aufgenommen.
Da werden sich soch sicher auch passendes Personal für die gesuchten Bereiche dabei sein.
Rund 2,43 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit beziehen Bürgergeld, dann müssen diese Leute ausgebildet werden um in den Berufen ausgebildet zu werden.
Noch mehr Zuwanderer ins Land zu holen ist m.E. der falsche Weg.
Es ehrt Dich, dass Du "seit den 1980er Jahren immer wieder Asylanten betreust", ändert aber nichts an der Thematik.
Ich habe meinen Blog gestern Abend geschlossen, weil ich nicht mehr online war, werden ihn aber gerne im Laufe des Tages wieder öffnen, wenn noch Bedarf besteht😉
"Personal wird in manchen Berufen dringend gebraucht."
Nun wir haben doch rund 5,87 Millionen "qualifizierte" Menschen als Zuwanderer aufgenommen.
Da werden sich soch sicher auch passendes Personal für die gesuchten Bereiche dabei sein.
Rund 2,43 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit beziehen Bürgergeld, dann müssen diese Leute ausgebildet werden um in den Berufen ausgebildet zu werden.
Noch mehr Zuwanderer ins Land zu holen ist m.E. der falsche Weg.
Es ehrt Dich, dass Du "seit den 1980er Jahren immer wieder Asylanten betreust", ändert aber nichts an der Thematik.
Jeanberlin Gestern, 11:10
Ich widerspreche unserem Präsidenten, der meistens präzise formuliert, weil er wohl in diesem Fall absichtlich ungenau blieb, als er von der Notwendigkeit der Zuwanderug nach D. sprach.
Wir brauchen eine Arbeitsmigration verknüpft mit einer nachgeordneten zielgerichteten Berufsqualifikation.
Außerdem sollten unsere Politiker - Altparteien - klar differenzieren zwischen der Gewährung von politischem Ayl in D. und der Arbeitsmigration.
Herrn Steinmeier paßt offenbar die kürzlich getroffene Aussage seine Parteifreundes Siegmar Gabriel nicht, der bedauerte, dass die SPD von einer Partei der Arbeit zu einer Partie der Sozialhilfempfänger mutiert ist.
Die Parteien vertuschen gern ihre politischen Fehlleistungen mit einer ungenauen Sprache, z.B.. aus Sozialhilfempfängern werden Bürgergeldempfänger, aus Wirtschaftflüchtlingen werden Einwanderer. Übrigens neuester Fall der Vertuschung:in Köln bekommt eine seit ca. 2 Jahren auswanderungsverpflichtete Familie (Vater, Mutter, 7 Kinder) monatlich ca. 7.000 € Bürgergeld sprich Sozialhilfe.
Herr Steinmeier sollte sich mit Graue Maus und Maitau ins Benehmen setzen, da kann er in Punkto Einwanderung und Zuwanderung und Asyl viel lernen, insbesondere von den praktischen Erfahrungen von Graue Maus.
Wir brauchen eine Arbeitsmigration verknüpft mit einer nachgeordneten zielgerichteten Berufsqualifikation.
Außerdem sollten unsere Politiker - Altparteien - klar differenzieren zwischen der Gewährung von politischem Ayl in D. und der Arbeitsmigration.
Herrn Steinmeier paßt offenbar die kürzlich getroffene Aussage seine Parteifreundes Siegmar Gabriel nicht, der bedauerte, dass die SPD von einer Partei der Arbeit zu einer Partie der Sozialhilfempfänger mutiert ist.
Die Parteien vertuschen gern ihre politischen Fehlleistungen mit einer ungenauen Sprache, z.B.. aus Sozialhilfempfängern werden Bürgergeldempfänger, aus Wirtschaftflüchtlingen werden Einwanderer. Übrigens neuester Fall der Vertuschung:in Köln bekommt eine seit ca. 2 Jahren auswanderungsverpflichtete Familie (Vater, Mutter, 7 Kinder) monatlich ca. 7.000 € Bürgergeld sprich Sozialhilfe.
Herr Steinmeier sollte sich mit Graue Maus und Maitau ins Benehmen setzen, da kann er in Punkto Einwanderung und Zuwanderung und Asyl viel lernen, insbesondere von den praktischen Erfahrungen von Graue Maus.
Anne58 Gestern, 11:17
@Jeanberlin:
Ich kann mir vorstellen, dass er diese Aussagen mit dem Hintergrund, dass demnächst Landtagswahlen anstehen getätigt hat.
Lt. akutellen Umfragen führt die AfD im Osten mit 43%.
Ich kann mir vorstellen, dass er diese Aussagen mit dem Hintergrund, dass demnächst Landtagswahlen anstehen getätigt hat.
Lt. akutellen Umfragen führt die AfD im Osten mit 43%.
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