Zitate....einer Partei
28.08.2026 21:20
Zitate....einer Partei
28.08.2026 21:20
Zitate....einer Partei
Das wurde mir vor ein paar Tagen von deutschen Freunden per E-Mail gesendet.
Hasserfüllte und menschenverachtende Zitate der AfD:
Die Partei trifft öffentlich immer wieder rassistische, antisemitische und den Holocaust verharmlosende Aussagen, um mediale Aufmerksamkeit zu generieren.
Aktuelle Umfragen zeigen, dass diese Strategie funktioniert. Die Zahl der AfD-Wählerinnen und -Wähler nimmt auf Landes- sowie auf Bundesebene rasant zu.
Wir haben einige Beispiele dieser Aussagen zusammengefasst:
„DIE POLITISCHE KORREKTHEIT GEHÖRT AUF DEN MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE.“ – Alice Weidel, AfD
(sueddeutsche.com)
Das sagte die Spitzenkandidatin Alice Weidel 2017 auf einem AfD-Parteitag. Der Moderator Christian Ehring griff dies in der Satiresendung extra 3 auf und sagte dazu: „Jawoll, Schluss mit der politischen Korrektheit. Lasst uns alle unkorrekt sein.“ Er fügte hinzu: „Da hat die Nazi-Schlampe doch recht.“ Gegen diese Äußerung ging Alice Weidel gerichtlich vor, verlor jedoch. Das Gericht entschied, dass eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nur vorliege, wenn die Aussage die Würde der Betroffenen in ihrem Kernbereich treffe. Da der Begriff in klar erkennbarer satirischer Weise genutzt wurde, blieb die Äußerung zulässig.
„WER HOMOSEXUALITÄT AUSLEBT, DEM DROHT DAFÜR EINE GEFÄNGNISSTRAFE … DAS SOLLTEN WIR IN DEUTSCHLAND AUCH MACHEN!“ – Andreas Gehlmann, AfD
(sueddeutsche.com)
Über 123 Jahre lang kriminalisierte Paragraph 175 des Strafgesetzbuchs Homosexualität und legitimierte damit die staatliche Verfolgung von schwulen und bisexuellen Männern. 1994 wurde dieser Paragraph ersatzlos gestrichen. Im Juni 2022 überarbeitete der Deutsche Bundestag den Paragraphen 46 StGB („Hasskriminalität“), sodass nun auch „geschlechtsspezifische“ sowie „gegen die sexuelle Orientierung gerichtete“ Tatmotive explizit als menschenverachtende Beweggründe bei der Strafzumessung berücksichtigt werden.
„WIR SOLLTEN EINE SA GRÜNDEN UND AUFRÄUMEN!“ – Andreas Geithe, AfD
(tagesspiegel.de)
In einer Sondersitzung wurde über genau diese Aussage diskutiert, die Andreas Geithe in einer Nachricht auf X (ehemals Twitter) verfasst haben soll. Antragsteller war dabei seine eigene Fraktion. Geithe bestreitet jedoch die Urheberschaft des Tweets.
„WER VERSUCHT, DIE AFD ZU RICHTEN, DEN RICHTET DIE AFD!“ – Hans-Thomas Tillschneider, AfD
(mz-web.de)
Tillschneider ist Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und kulturpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion. Die Aussage traf er auf einem Parteitag im Jahr 2017. 2022 erhielt er einen Ordnungsruf, weil er den Begriff „Banalität des Bösen“ im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verwendete. Dieser Begriff geht auf die Berichterstattung der Publizistin Hannah Arendt über den Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann zurück.
„DAS GROSSE PROBLEM IST, DASS MAN HITLER ALS DAS ABSOLUT BÖSE DARSTELLT.“ – Björn Höcke, AfD
(welt.de)
Seit 2014 ist Björn Höcke Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen. Diese Aussage traf er in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Höcke fällt regelmäßig mit rassistischen, antisemitischen und den Holocaust verharmlosenden Äußerungen auf. Er wurde gerichtlich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt, da er in einer Rede die verbotene Losung der SA („Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für Deutschland“) nutzte, was gegen die Paragraphen 86 und 86a des Strafgesetzbuches verstößt.
„DAS PACK ERSCHIESSEN ODER ZURÜCK NACH AFRIKA PRÜGELN.“ – Dieter Görnert, AfD
(reddit.com)
Das war Dieter Görnerts Antwort auf der Plattform Reddit auf einen Beitrag von Spiegel TV. Es lassen sich noch weitere solcher öffentlichen Äußerungen von ihm finden.
„IMMERHIN HABEN WIR JETZT SO VIELE AUSLÄNDER IM LAND, DASS SICH EIN HOLOCAUST MAL WIEDER LOHNEN WÜRDE.“ – Chatprotokoll Marcel Grauf
(kontextwochenzeitung.de)
Marcel Grauf war Mitarbeiter der AfD-Abgeordneten Christina Baum und Heiner Merz. 2018 veröffentlichte die Kontext: Wochenzeitung Aussagen aus geleakten Chatprotokollen. Nach Paragraph 130 Absatz 3 StGB kann das Billigen, Leugnen oder Verharmlosen des Holocausts mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden. In den Chatprotokollen fanden Journalisten zudem folgende Aussagen:
„ICH WÜNSCHE MIR SO SEHR EINEN BÜRGERKRIEG UND MILLIONEN TOTE. FRAUEN, KINDER. MIR EGAL. ES WÄRE SO SCHÖN. ICH WILL AUF LEICHEN PISSEN UND AUF GRÄBERN TANZEN.“
Zu Muslimen schrieb er: „DASS SIE GENERELL EHER ZU UNTERMENSCHLICHEM VERHALTEN NEIGEN, LIEGT SCHON AN DER RASSE.“
„ABSCHIEBUNG DER ANTIFA NACH BUCHENWALD“ – Mirko Welsch, AfD
(X.com, ehemals Twitter)
Mirko Welsch war Bundessprecher der Gruppierung „Homosexuelle in der AfD“. Mit seiner Aussage rief er dazu auf, Angehörige der Antifa in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald zu deportieren. Die Aussage war eine Reaktion auf einen Beitrag der Zeitung Neues Deutschland. Welsch bestätigte dem Recherchezentrum CORRECTIV, dass der Tweet von ihm stammte, behauptete jedoch, dieser sei „satirisch überspitzt“ gewesen.
„ES IST RICHTIG, MENSCHEN MIT SCHWARZER HAUTFARBE AUCH WEITERHIN N**** ZU NENNEN.“ – Thomas Seitz, AfD
(tagesspiegel.de)
Das N-Wort war nie neutral gemeint, sondern ist tief in Rassentheorien sowie in der jahrhundertelangen Versklavung Schwarzer Menschen verwurzelt und entwürdigt sie zutiefst. Thomas Seitz, der seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages ist, sollte sich dieser Bedeutung bewusst sein.
Welche Aussage schockiert am meisten?
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Hasserfüllte und menschenverachtende Zitate der AfD:
Die Partei trifft öffentlich immer wieder rassistische, antisemitische und den Holocaust verharmlosende Aussagen, um mediale Aufmerksamkeit zu generieren.
Aktuelle Umfragen zeigen, dass diese Strategie funktioniert. Die Zahl der AfD-Wählerinnen und -Wähler nimmt auf Landes- sowie auf Bundesebene rasant zu.
Wir haben einige Beispiele dieser Aussagen zusammengefasst:
„DIE POLITISCHE KORREKTHEIT GEHÖRT AUF DEN MÜLLHAUFEN DER GESCHICHTE.“ – Alice Weidel, AfD
(sueddeutsche.com)
Das sagte die Spitzenkandidatin Alice Weidel 2017 auf einem AfD-Parteitag. Der Moderator Christian Ehring griff dies in der Satiresendung extra 3 auf und sagte dazu: „Jawoll, Schluss mit der politischen Korrektheit. Lasst uns alle unkorrekt sein.“ Er fügte hinzu: „Da hat die Nazi-Schlampe doch recht.“ Gegen diese Äußerung ging Alice Weidel gerichtlich vor, verlor jedoch. Das Gericht entschied, dass eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts nur vorliege, wenn die Aussage die Würde der Betroffenen in ihrem Kernbereich treffe. Da der Begriff in klar erkennbarer satirischer Weise genutzt wurde, blieb die Äußerung zulässig.
„WER HOMOSEXUALITÄT AUSLEBT, DEM DROHT DAFÜR EINE GEFÄNGNISSTRAFE … DAS SOLLTEN WIR IN DEUTSCHLAND AUCH MACHEN!“ – Andreas Gehlmann, AfD
(sueddeutsche.com)
Über 123 Jahre lang kriminalisierte Paragraph 175 des Strafgesetzbuchs Homosexualität und legitimierte damit die staatliche Verfolgung von schwulen und bisexuellen Männern. 1994 wurde dieser Paragraph ersatzlos gestrichen. Im Juni 2022 überarbeitete der Deutsche Bundestag den Paragraphen 46 StGB („Hasskriminalität“), sodass nun auch „geschlechtsspezifische“ sowie „gegen die sexuelle Orientierung gerichtete“ Tatmotive explizit als menschenverachtende Beweggründe bei der Strafzumessung berücksichtigt werden.
„WIR SOLLTEN EINE SA GRÜNDEN UND AUFRÄUMEN!“ – Andreas Geithe, AfD
(tagesspiegel.de)
In einer Sondersitzung wurde über genau diese Aussage diskutiert, die Andreas Geithe in einer Nachricht auf X (ehemals Twitter) verfasst haben soll. Antragsteller war dabei seine eigene Fraktion. Geithe bestreitet jedoch die Urheberschaft des Tweets.
„WER VERSUCHT, DIE AFD ZU RICHTEN, DEN RICHTET DIE AFD!“ – Hans-Thomas Tillschneider, AfD
(mz-web.de)
Tillschneider ist Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt und kulturpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion. Die Aussage traf er auf einem Parteitag im Jahr 2017. 2022 erhielt er einen Ordnungsruf, weil er den Begriff „Banalität des Bösen“ im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verwendete. Dieser Begriff geht auf die Berichterstattung der Publizistin Hannah Arendt über den Prozess gegen den NS-Verbrecher Adolf Eichmann zurück.
„DAS GROSSE PROBLEM IST, DASS MAN HITLER ALS DAS ABSOLUT BÖSE DARSTELLT.“ – Björn Höcke, AfD
(welt.de)
Seit 2014 ist Björn Höcke Fraktionsvorsitzender der AfD Thüringen. Diese Aussage traf er in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Höcke fällt regelmäßig mit rassistischen, antisemitischen und den Holocaust verharmlosenden Äußerungen auf. Er wurde gerichtlich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verurteilt, da er in einer Rede die verbotene Losung der SA („Alles für unsere Heimat, alles für Sachsen-Anhalt, alles für Deutschland“) nutzte, was gegen die Paragraphen 86 und 86a des Strafgesetzbuches verstößt.
„DAS PACK ERSCHIESSEN ODER ZURÜCK NACH AFRIKA PRÜGELN.“ – Dieter Görnert, AfD
(reddit.com)
Das war Dieter Görnerts Antwort auf der Plattform Reddit auf einen Beitrag von Spiegel TV. Es lassen sich noch weitere solcher öffentlichen Äußerungen von ihm finden.
„IMMERHIN HABEN WIR JETZT SO VIELE AUSLÄNDER IM LAND, DASS SICH EIN HOLOCAUST MAL WIEDER LOHNEN WÜRDE.“ – Chatprotokoll Marcel Grauf
(kontextwochenzeitung.de)
Marcel Grauf war Mitarbeiter der AfD-Abgeordneten Christina Baum und Heiner Merz. 2018 veröffentlichte die Kontext: Wochenzeitung Aussagen aus geleakten Chatprotokollen. Nach Paragraph 130 Absatz 3 StGB kann das Billigen, Leugnen oder Verharmlosen des Holocausts mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden. In den Chatprotokollen fanden Journalisten zudem folgende Aussagen:
„ICH WÜNSCHE MIR SO SEHR EINEN BÜRGERKRIEG UND MILLIONEN TOTE. FRAUEN, KINDER. MIR EGAL. ES WÄRE SO SCHÖN. ICH WILL AUF LEICHEN PISSEN UND AUF GRÄBERN TANZEN.“
Zu Muslimen schrieb er: „DASS SIE GENERELL EHER ZU UNTERMENSCHLICHEM VERHALTEN NEIGEN, LIEGT SCHON AN DER RASSE.“
„ABSCHIEBUNG DER ANTIFA NACH BUCHENWALD“ – Mirko Welsch, AfD
(X.com, ehemals Twitter)
Mirko Welsch war Bundessprecher der Gruppierung „Homosexuelle in der AfD“. Mit seiner Aussage rief er dazu auf, Angehörige der Antifa in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald zu deportieren. Die Aussage war eine Reaktion auf einen Beitrag der Zeitung Neues Deutschland. Welsch bestätigte dem Recherchezentrum CORRECTIV, dass der Tweet von ihm stammte, behauptete jedoch, dieser sei „satirisch überspitzt“ gewesen.
„ES IST RICHTIG, MENSCHEN MIT SCHWARZER HAUTFARBE AUCH WEITERHIN N**** ZU NENNEN.“ – Thomas Seitz, AfD
(tagesspiegel.de)
Das N-Wort war nie neutral gemeint, sondern ist tief in Rassentheorien sowie in der jahrhundertelangen Versklavung Schwarzer Menschen verwurzelt und entwürdigt sie zutiefst. Thomas Seitz, der seit 2017 Mitglied des Deutschen Bundestages ist, sollte sich dieser Bedeutung bewusst sein.
Welche Aussage schockiert am meisten?
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Jetzt
Deutsche Politik geht mich nichts an. Doch solche Aussagen schon.