Ungebetener Gast
Heute, 09:25
Ungebetener Gast
Heute, 09:25
Ungebetener Gast
Manchmal kommt sie doch rein, obwohl ich sie überhaupt nicht mag. Sie setzt sich an den Tisch, schiebt mir die Nachrichten rüber, schaltet den Fernseher ein und verdunkelt meine kleine Welt mit vielen Schatten…niemals blau.
Damit sie sich nicht in mir festsetzt mich nicht überflutet, schnappe ich mir meinen Hund und wir düsen los. Der Wind pustet sie aus meinem Kopf…ich kann wieder freier denken.
Dann begegnen mir Menschen. Der Italiener gegenüber erzählt mir, was es heute als Tagesgericht gibt, und wir sollen doch nachher kommen. Der Dönerverkäufer winkt und ich frage mich, wie viele Stunden er am Tag eigentlich arbeitet, weil er eigentlich immer da ist.
Dann runter zum Wasser. Die Enten kommen aus den Büschen und latschen vor mir den Weg lang, die Tauben sitzen noch unter den Brücken, den Kopf im Gefieder vergraben. Leichte Wellen auf dem Wasser, noch kein Boot unterwegs.
Absolute Stille.
Dann zurück. Die Sonne ist rausgekommen.
Ein älterer Herr lächelt uns an, erzählt mir von seinem verstorbenen Hund und freut sich so sehr über meine Hündin, obwohl sie ihn anknurrt.
Rein ins Haus. Meine Nachbarin ist am Kochen, freut sich, dass ihre Familie heute kommt.
Ich bin wieder in meiner Wohnung. Meinem Zuhause.
Es ist inzwischen hell. Keine dunklen Schatten mehr. Mein Morgengast hat sich verzogen.
Die Unzufriedenheit.
Damit sie sich nicht in mir festsetzt mich nicht überflutet, schnappe ich mir meinen Hund und wir düsen los. Der Wind pustet sie aus meinem Kopf…ich kann wieder freier denken.
Dann begegnen mir Menschen. Der Italiener gegenüber erzählt mir, was es heute als Tagesgericht gibt, und wir sollen doch nachher kommen. Der Dönerverkäufer winkt und ich frage mich, wie viele Stunden er am Tag eigentlich arbeitet, weil er eigentlich immer da ist.
Dann runter zum Wasser. Die Enten kommen aus den Büschen und latschen vor mir den Weg lang, die Tauben sitzen noch unter den Brücken, den Kopf im Gefieder vergraben. Leichte Wellen auf dem Wasser, noch kein Boot unterwegs.
Absolute Stille.
Dann zurück. Die Sonne ist rausgekommen.
Ein älterer Herr lächelt uns an, erzählt mir von seinem verstorbenen Hund und freut sich so sehr über meine Hündin, obwohl sie ihn anknurrt.
Rein ins Haus. Meine Nachbarin ist am Kochen, freut sich, dass ihre Familie heute kommt.
Ich bin wieder in meiner Wohnung. Meinem Zuhause.
Es ist inzwischen hell. Keine dunklen Schatten mehr. Mein Morgengast hat sich verzogen.
Die Unzufriedenheit.
Jetzt
- Dich und deine Gesundheit ( die verbessert werden kann - bedingt — vielleicht einen tierischen Begleiter
- einen Menschen, der Dir zur Seite ist — vielleicht selbstlos ( Dich nicht missbraucht, ausnimmt finanziell )
- ein Dach über dem Kopf ( es ist möglicherweise warm )
- idealerweise ein Bett
- etwas anzuziehen ( eine Decke für s Bett )
- etwas zu essen und zu trinken
- etwas Geld