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Bürgerpflicht

Bürgerpflicht
In meinem Kopf geistert die letzten Wochen immer dieser Satz herum.

Kurz übersetzt: Frag nicht, was der Staat für Dich tut, frage lieber, was Du für den Staat tun kannst.

Ist ein Bürger einfach nur da oder arbeitet er am Staat mit?

Kommentare

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Thohom Heute, 13:34
Ich meine jetzt nicht mit der "Mitarbeit", dass der einzelne Bürger Forderungen stellt im Sinne von: Staat mach mal das oder das.

Vielleicht gibt es ja jemanden, dem das gerade gefällt, wie es ist. Das würde ein heilloses Chaos geben, wenn da jeder die Schalter drücken dürfte.
 
EinedieserSteine Heute, 14:37
Wir sind ja Teil des Staates, Eins von 80 Millionen Zahnrädern.
Jeder kann etwas im Kleinen tun wie Balkonbegrünung,
anderen eine Inspiration sein usw.
 
Benni8811 Heute, 15:06
Dieser Satz wurde meines Wissens nach von Präsident Kennedy gesagt.

Ich glaube, er war sogar Teil von seiner Rede, als er zum amerikanischen Präsidenten angetreten ist…

Also irgendwann in den 1900 Sechzigern

Das ist lange her, die Botschaft von diesem Satz heute so wichtig wie damals
 
Thohom Heute, 15:12
Benny, alter Durchblicker. Es ist auf dem Bild zu erkennen, dass der Spruch von Kennedy ist.*smile
 
Benni8811 Heute, 15:18
Na toll.

Egal, ich bin auch nicht wirklich blind und hab das Bild gesehen
 
Benni8811 Heute, 15:27
Im Grunde heißt das doch, dass es um das Verhältnis oder um die Verhältnismäßigkeit zwischen nehmen und geben geht…
 
Benni8811 Heute, 15:41
Ich finde diesen Satz richtig

Ich finde aber auch die Verhältnismäßigkeit wichtig
 
Benni8811 Heute, 15:45
Auch wichtig finde ich wie lange ist man dazu bereit?

Bedeutet dieser Satz auch bedingungslose Loyalität gegenüber fast allem was passiert…?
 
Ichselbst Heute, 15:52
Benni, für mich ist das genau der Punkt. 
Zu wissen, obschon man es vielleicht nicht erkennen kann, oder erkennen zu können, es aber nicht zu verstehen und schon gar nicht hinterfragen zu vermögen, ganz ohne im Sehvermögen eingeschränkt zu sein. 😉
 
EinedieserSteine Heute, 16:06
Im Fall eines Krieges müssen alle mit ran, aber der Fall wird hoffentlich nicht eintreten
 
Junggebliebene Heute, 16:15
Warum eigentlich....wäre es nicht humaner einfach die weiße Flagge zu hissen?
Wem nutzt ein fiktiver Sieg wenn gestorben,verstümmelt wird und Alles zerstört ist?
 
Thohom Heute, 16:18
Ich sehe es viel "kleiner". EdS will ihren Balkon begrünen, das sehe ich eher als privat an. Wenn man das Beet neben der Haustür vom Mehrfamilienhaus pflegt, sieht es schon anders aus. Dann bringt man sich ein.

Die Truppe Rentner, die mit ner Kiste alkoholfreiem Bier auf der Bank vorm Haus sitzt und sich darüber beschwert, dass es hier so dreckig ist, könnte ja auch mal kurz nen Besen nehmen, und klar Schiff machen. Wenn Sie so als Vorbild agieren, schauen sich möglicherweise andere das ab und achten drauf, ihren Müll richtig zu entsorgen oder fegen 50m weiter entfernt den Müll zusammen.
Neudeutsch nennt man das wohl: Man muss ins Machen kommen.

Auch andere brigen sich ein. Habt Ihr schon mal mitbekommen, dass am 1. Januar Muslims von der Ahmadiyya Muslim Jamaat Müll sammeln gehen? Die wollen der Gesellschaft etwas zurückgeben, sagen sie.
 
Sui Heute, 16:24
Ich finde, das hat zwei Seiten.
Für mich braucht ein Staat Leute, die im Alltag Verantwortung übernehmen, sonst läuft nichts.
Genauso wichtig ist mir aber, dass Bürger Kritik äußern dürfen.
Ohne Veränderung verbessert sich ja nie etwas.
 
Thohom Heute, 16:25
JG, ich denke, Du würdest Dein Eigentum verteidigen. Der Staat sind wir alle.
 
Junggebliebene Heute, 17:13
Welches Eigentum wenn alles in Schutt und Asche liegt und Nachbarn und Familie im Graben verrecken.

Wenn natürlich 100 % sicher ist, dass nach der Ergebung trotzdem die Einwohner getötet werden....dann muss man sich teuer verkaufen.
 
EinedieserSteine Heute, 18:00
Solange man selbst für gutes Klima in der eigenen Wohnung sorgt fällt das nicht unter Schwarzarbeit.
Einen klassisch geführten Krieg kann ich mir auch nicht so recht vorstellen.
 
Thohom Heute, 18:03
Ok, da gab es was in Bahmut. Zivilbevölkerung umgebracht, Häuser geplündert und da war man auf Verteidigung nicht eingerichtet.

JG, man rüstet, um eben nicht angegriffen zu werden. Für den potentielle Angreifer muss es teuer werden. Wenn da Leute die weisse Fahne schwenken, dann wird es ntürlich günstig.
 
EinedieserSteine Heute, 19:01
Subotnik, also gemeinsam Arbeitsstunden absolvieren ist eine gute Sache. Ich kenne das aus der Vereinssatzung, 80 Arbeitsstunden und so konnte es insgesamt günstig gehalten werden.
Privat begrünt summiert sich in der großen Wohnanlage, so gibt es schon viel mehr Vögel, Insekten, gutes Klima.
Im Osten haben Familien schon über die Generationen viele Sprachkenntmisse wie Englisch slawische Sprachen. Die Älteren waren hinter dem eisernen Vorhang.
 
Thohom Heute, 19:34
Wieder was gelernt.

Ich meine aber keinen Arbeitsdienst, sondern einfach mal den Besen nehmen aus eigener Initiative.
 
EinedieserSteine Heute, 19:55
Ich dachte es soll eben nicht jeder Schalter drücken
Hier gibt es einen, Hausmeister
 
Thohom Heute, 20:38
Wenn einen irgendwas auf dem Boden neben dem Stammplatz auf der Bank, kann man das doch selber wegfegen. Ich glaube, da gibt es keine Kompetenzstreitigkeiten.
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