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Herausforderungen und Chancen

Herausforderungen und Chancen
Hallo zusammen,

ich möchte gerne eine neue Diskussion starten und euch etwas fragen, das mich im Moment sehr beschäftigt.

Wer von euch nutzt denn gerade Künstliche Intelligenz (KI) in seinem Alltag? Zum Beispiel für die Kommunikation, zum Lernen, für die Arbeit, zur Unterhaltung oder für andere Dinge?

Ich bin sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen dazu! Lasst uns darüber austauschen.

Liebe Grüße,
Peter

Kommentare

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PeterBlack 04.07.2025 16:36
@ Peter.
Wie sind deine Erfahrungen mit der KI?
Ich bin kein Freund von ihr
 
TheAList 04.07.2025 16:57
Hallo Peter.

Deine Frage ist berechtigt. Meine Erfahrung mit KI ist äußerst positiv, und ich möchte meine Perspektive teilen. Aber KI hat mir viele Chancen gegeben, sodass ich jetzt selbstständiger geworden bin. Als ich 18 Jahre alt wurde, hatte ich immer einen gesetzlichen Betreuer. Vor einem Jahr brauchte ich keinen gesetzlichen Betreuer mehr. Die Punkte, die mein Betreuer hatte, waren:

- Vertreter gegenüber Behörden

- Vermögensrechtliche Angelegenheiten

- Kommunikation und Schriftverkehr

Ich bin jetzt ohne Betreuer, weil mir die KI ermöglicht, selbstständig zu sein.
 
PeterBlack 04.07.2025 16:58
Das klingt sehr gut
 
TheAList 04.07.2025 17:19
Ja, das stimmt. Viele behaupten zwar, dass KI Menschen dumm macht, aber ich bin da anderer Meinung. Wenn sie richtig eingesetzt wird, ist alles in Ordnung.
 
Sonja 04.07.2025 17:36
Ich finde die Vorstellung "total lustig" (oder eher sehr bedenklich), wie viel Firmeninternas ChatGPT und Co. so sammeln (und auswerten/nutzen können), weil Mitarbeiter der KI alles erzählen, um das eine oder andere Dokument erstellt oder generell einen Tipp zu bekommen.

(wie ist denn die Schweigepflicht-Klausel heute in Arbeitsverträgen ?)
 
Thohom 04.07.2025 17:49
Hilfsmittel sind immer so gut/nützlich, wie die Person, die die bedient.
KI/AI vereinfacht mein Leben und es macht mir Spaß damit zu spielen.
An Hotlines bin ich bei der KI aktuell noch nicht zufrieden, wenn es kompliziert wird. KI kann nur plain Vanilla.
Auf jeden Fall muss man sich schon arg bemühen, um der KI aus dem Weg zu gehen. Denkt mal an die Textvorschläge oder - ergänzungen auf dem Smartphone.
 
Steinbock75 04.07.2025 17:51
Sogar meine Hörbücher mit Sherlock Holmes werden jetzt mit KI erzählt. Dit ist furchtbar.
 
Thohom 04.07.2025 17:55
Manchmal ist ein Buch auch angenehm, wobei es immer mehr Ki-generierte Bücher gibt. Da bin ich absolut old school.
 
Steinbock75 04.07.2025 17:56
Ick kann im Bett aber keen Buch mehr lange halten. Daher Hörbücher zum einpennen.
 
Zenaida 04.07.2025 18:03
Zwangsläufig. Man kommt ihr ja nicht aus. Allerdings tippe ich nie auf Wörter, Demir die wortvorhersage vorschlägt. Ich schreibe alles aus, allerdings recht schnell und daher oft mit Fehlern, ohne Leertaste usw. Ich hab aber keine Lust, auf die Vorschlägen schauen. Und tippen geht blind.
 
TheAList 04.07.2025 18:11
Sonja

Deine Frage ist interessant, Sonja. Ob du es weißt oder nicht, ist vielleicht gar nicht der Kernpunkt. Viel wichtiger ist, wie KI uns konkret unterstützen und unser Leben erleichtern kann.

Thohom

Thohom, du hast völlig recht: Die Nützlichkeit der KI hängt stark davon ab, wie man sie einsetzt. Stell dir vor, KI kann eine wirklich gute Lösung sein, wenn sie jemand bedient, der Schwierigkeiten beim Schreiben oder mit der Rechtschreibung auf dem Smartphone hat.

Steinbock75

Steinbock75: Ob dein Hörbuch von einer KI erzählt wird, ist vielleicht gar nicht die entscheidende Frage. Denk mal anders darüber nach: Was kann die KI alles für uns tun?
 
CookieJulez 04.07.2025 18:11
Dazu hatte Starrynight mal was Lustiges gepostet, Zenaida.

Ich hab's in ein Foto-Album geladen:

https://www.handicap-love.de/galleries/album/6e4a1d2df1b6b55e615e674b5df714d2/
 
Zenaida 04.07.2025 18:15
So ungefähr, Cookie. 😀
 
Steinbock75 04.07.2025 18:20
The AList ick denke die KI ist Fluch und Segen zugleich. Sie kann helfen aber kann genauso Unglück bringen. Es kommt druff an wer damit Umgang hat und wat er damit treiben will.
 
TheAList 04.07.2025 18:25
Steinbock, da hast du vollkommen recht.
 
Sonja 04.07.2025 18:32
Wer hat denn einen "neueren Arbeitsvertrag" und kann etwas dazu sagen, wie die Verschwiegenheitsklauseln heute gestaltet sind (ist da ein Bezug auf KI enthalten) ?

Ich bin zu lange raus - und alles um mich rum hat Arbeitsverträge aus den 90ern.
 
Jinjer 04.07.2025 19:02
sonja, du hast ja interessante ideen 😁

hab in letzter zeit verstärkt gelesen und gehört, dass chatgpt zunehmend verdummt 🙈
keine ahnung, was die leute so fragen bzw. mit welchen inhalten füttern 😆
 
TheAList 04.07.2025 19:31
Jinjer, du haben vollkommen Recht, ChatGPT war in der Tat eine beeindruckende KI. Bedauerlicherweise scheint OpenAI bei der Weiterentwicklung etwas nachlässig zu sein. Darüber hinaus wurde mein Account von OpenAI gelöscht.
 
Sonja 04.07.2025 19:46
Jinjer: Das ist nicht nur eine Idee - das wird mir aus der Arbeitswelt erzählt.

Ich selbst war ja im Büro tätig und da wird geschwärmt, wie einfach ChatGPT Dokumente und Statistiken erstellen kann, oder Tipps geben, wie der eine oder andere Flyer erstellt werden soll etc. .

Nur, damit das geschieht, musst Du ja "Infos preisgeben", also im Arbeitsleben "Firmen internas". Und bei mir im Arbeitsvertrag, gab es eine Verschwiegenheitsklausel.

Manche Start-Ups schwärmen im Netz davon, sich die Sekretärin zu sparen, ChatGPT regelt.

Ich weiß nicht, wer die Macher dahinter sind - aber es ist ja schon komisch "ggf. ein gläserner Mensch zu sein", was sag da der Boss, wenn die Angestellten alles einer random KI ausplaudern ?
 
Bahncard50Plus 04.07.2025 20:08
Ich lehne KI total ab! Bin und werde ohne KI durchs Leben gehen, da mir meine Lebenszeit zu kostbar ist. Jeder wie er mag!
 
TheAList 04.07.2025 20:16
Du, mein Leben ist auch kostbar, ich hab echt keine Zeit, meine Texte auf Grammatik und Rechtschreibung zu checken, oder im Internet 1000 Mal Seiten anzuklicken. KI hilft richtig gut, wenn man so langweilige Sachen machen muss.
 
Jinjer 04.07.2025 20:32
sonja, von starts-up halte ich nicht so viel… die meisten werden nicht alt. 

mich irritiert das vertrauen, dass in ki gesteckt wird; da wird kaum gecheckt, wo die infos herkommen. egal von wem. 

und manche verlassen sich zu sehr auf die ki, aber da gibt es auch wieder ne ki, die den text von ner anderen ki enttarnt. KEKW[url=hpX50?!^~:24J][/url]

das ne ki nen account löscht… 
ich finde, dass problem sitzt immer noch davor.
 
TheAList 04.07.2025 20:37
Jinjer, also bei mir, ich benutze das als Werkzeug, mehr auch, und open.ai hat meinen Account gelöscht. Das finde ich übertrieben.
 
Sonja 04.07.2025 21:20
Mein ChatGPT muss von mir denken, wunder wie aktiv und interessiert ich bin, was ich da schon alles gefragt hab.

Dass es da zu 95% gar nicht um mich ging und ich immer nur sage "wie könnte man", wird die KI vielleicht irgendwann selbst merken.

Bis dahin lasse ich sie in dem glauben, ich wäre "so cool" - bis sie von selbst nachhakt, ob das wirklich immer meine Projekte sind, wenn sie mir dafür viel Spaß und/oder viel Erfolg wünscht.

Sage auch immer brav "Danke." 😊
 
Wonni 05.07.2025 07:43
Ich habe sogar schon gelesen, dass psychisch erkrankte Menschen ChatGPT um Rat fragen, weil sie keinen Therapieplatz oder anderweitige Hilfe finden. Ich selbst habe keine Erfahrung mit ChatGPT, deshalb kann ich mir das nicht so richtig vorstellen.
 
TheAList 05.07.2025 08:28
Wonni: Ich sehe die Nutzung von KI durch psychisch Erkrankte kritisch, da KI keine professionelle Hilfe ersetzt. Die meisten KI-Systeme weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei psychischen Problemen ein Arzt oder Therapeut aufgesucht werden sollte, was absolut richtig ist.
 
BrokenByDesign 05.07.2025 16:01
@Jinjer: Grundsätzlich von Start-Ups nicht zu halten, ist doch sehr undifferenziert. Jedes Unternehmen, das heute erfolgreich am Markt ist, war doch mal irgendwann ein Start-Up. Das ist ja keine eigene Kategorie von Unternehmen, sondern es beschreibt einfach nur ein Unternehmen in seiner Anfangsphase.
 
rollihexle 05.07.2025 16:12
Kolumne aus der heutigen Tageszeitung hier.

Masüger sagt’s, Einstein schaffte es mit einer Banane.


Die bisherigen Anstrengungen für eine sichere Stromversorgung sind ein Witz, wenn man sieht, welchen Energiehunger künstliche Intelligenz auslöst.


Für Albert Einsteins Gehirn reichte die Energie von ein oder zwei Bananen, um die Allgemeine Relativitätstheorie zu entwickeln. Wenn Sie heute eine einfache Fahrplanauskunft bei einem KI-Chatbot abfragen, verbraucht diese Maschine die Energie eines Viergangmenüs, inklusive Tiramisu zum Dessert. Und wenn Ihr Patenkind seine Abi-Arbeit bei ChatGPT in Auftrag gibt, was ja bereits öfters vorkommt und bald zum Standard werden wird, muss ein Wasserkraftwerk schon ganz schön arbeiten. 


Man weiss es: Die Anwendung von künstlicher Intelligenz verbraucht Unmengen Energie, während das menschliche Gehirn sehr wirtschaftlich arbeitet. «Unser Gehirn ist eine 20-Watt-Serverfarm», sagt der Neurowissenschaftler Achim Schilling. Da der Mensch sein Kopforgan aber immer weniger einsetzen will und KI zum Schlaraffenland für Denkfaule wird, steigt nicht nur der Schweizer Strombedarf massiv.




Nachdem im Dezember 2022 mit ChatGPT der grosse KI-Hype entstand, stieg in den USA die Zahl der Rechenzentren innerhalb eines Jahres um einen Viertel an. Auch in der Schweiz werden zunehmend riesige Rechenzentren für Microsoft, Google und Amazon errichtet, wie der «Tages-Anzeiger» kürzlich berichtete. Innerhalb von fünf Jahren hat sich der Stromverbrauch dieser Anlagen verdoppelt und bis in fünf Jahren werden sie bis zu 15 Prozent des gesamten produzierten Stroms verbrauchen. 




Dies entspricht der Jahresproduktion eines Atomkraftwerks. Man stelle sich einmal vor: Hierzulande wird händeringend jedes Garagendach mit Solarpanels bestückt und jedes Bergbächlein über eine Turbine geleitet, bloss um den wachsenden Strombedarf einigermassen abzudecken. Und dann gehen wir ganz selbstverständlich davon aus, dass wir künftig ein, zwei oder gar drei Atomkraftwerke von der Grösse der Anlage in Gösgen brauchen, nur um unsere Liebe zur künstlichen Intelligenz ausleben zu können.



Damit wird auch klar, dass der bisherige Kampf um mehr Energie, der im Winter vor drei Jahren einen Höhepunkt erreichte, bloss ein kleiner Hosenlupf war. Diese Aussichten lassen Energieminister Albert Rösti schon fast ein bisschen verzweifeln. «Alles ist blockiert: die Wasserkraft und die alpinen Solaranlagen», sagte er kürzlich in einem Interview mit der NZZ. «Ich mache, was ich kann, aber mir fehlt manchmal der Glaube, dass wir das Ausbauziel bei den Erneuerbaren erreichen.» 




Tatsächlich geht gerade nichts mehr. Das Parlament bastelt am sogenannten Beschleunigungserlass, der den Bau von Wasserkraftwerken, Solaranlagen und Windrädern mit mehr Tempo vorantreiben will. Doch Umweltschutzverbände wehren sich gegen einzelne Anlagen, weshalb ihnen der Ständerat das Beschwerderecht gestrichen hat. Dies wird unweigerlich zum Referendum führen, sollte der Nationalrat gleich verfahren. Die Sache könnte sich also um Jahre verzögern und am Ende total versanden.




Doch gegen Kraftwerke und Windanlagen wehren sich nicht nur Organisationen und Bevölkerungsgruppen vor Ort, Bundesrat Rösti bläst sogar seitens der eigenen Partei der Wind ins Gesicht. Nationalrätin Magdalena Martullo-Blocher gebärdet sich hier wie eine junge Grüne: Sie ist strikte gegen Windräder und gegen Solaranlagen in den Alpen. Dies führe nur zu Verschandelungen der Landschaft und zu extremen Eingriffen in die Natur. Die Bündner Nationalrätin ist auch gegen das Stromabkommen mit der EU, das Bundesrat Rösti (der heisst echt so) in Petto hat und von dem er meint, dass es die Versorgungssicherheit der Schweiz erhöhen würde. 




Es sieht nicht danach aus, als ob sich die allgemeine energiepolitische Lage entspannen würde. Dann gibt es gemäss Bundesrat Rösti nur noch drei Möglichkeiten: Importe, Gasenergie oder neue Atomkraftwerke.


Am besten fragen wir ChatGPT, für was wir uns entscheiden sollen.


KI braucht ein ganzes Atomkraftwerk.
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