Traumland USA
01.11.2025 13:23
Traumland USA
01.11.2025 13:23
Traumland USA
Ich bin aufgewachsen in einer Zeit, da waren die USA so eine Art Schlaraffenland, zumindest wenn man den TV Serien glauben konnte.
Der Dollar war ein Vielfaches einer Mark wert. Ich hatte nur ne Tante in England, die mir mal 5 GBP schenkte.... das war für nen Steppke Reichtum. 60 DM 1962! Da war ein Matchbox Auto fällig.
Gestern habe ich in den Nachrichten gehört, dass in den USA 42 Millionen Menschen von Essensmarken abhängig sind, 50 Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung. Ich finde das schrecklich, auch wenn in den USA wesentlich mehr gespendet wird. Krankenhäuser für leute ohne KV werden über Spenden betrieben und z.B. Prothesen, die hier die KV übernimmt, werden über Stiftungen finanziert.
In den USA wird das deutsche Sozialsystem als purer Sozialismus gesehen. Sollen sie so denken, ich fühle mich hier sicher.
Jetzt gibt es einen Shutdown, d.h. der Staat stellt alle Zahlungen an seine Angestellten ein. Jetzt ehen die plötzlich auch noch zu den Suppenküchen, weil großartige Rücklagen in den USA nicht üblich sind.
Das ekelige Gesicht des Kapitalismus?
Wer noch was dazu lesen will, ist m.E. hier gut aufgehoben.
Der Dollar war ein Vielfaches einer Mark wert. Ich hatte nur ne Tante in England, die mir mal 5 GBP schenkte.... das war für nen Steppke Reichtum. 60 DM 1962! Da war ein Matchbox Auto fällig.
Gestern habe ich in den Nachrichten gehört, dass in den USA 42 Millionen Menschen von Essensmarken abhängig sind, 50 Millionen Menschen haben keine Krankenversicherung. Ich finde das schrecklich, auch wenn in den USA wesentlich mehr gespendet wird. Krankenhäuser für leute ohne KV werden über Spenden betrieben und z.B. Prothesen, die hier die KV übernimmt, werden über Stiftungen finanziert.
In den USA wird das deutsche Sozialsystem als purer Sozialismus gesehen. Sollen sie so denken, ich fühle mich hier sicher.
Jetzt gibt es einen Shutdown, d.h. der Staat stellt alle Zahlungen an seine Angestellten ein. Jetzt ehen die plötzlich auch noch zu den Suppenküchen, weil großartige Rücklagen in den USA nicht üblich sind.
Das ekelige Gesicht des Kapitalismus?
Wer noch was dazu lesen will, ist m.E. hier gut aufgehoben.
Kommentare
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Lionheart68 01.11.2025 13:39
Hab das gestern abend ooch gesehen, wo auch ehemalige Bundesbeamte nach Essen anstehen...
Thohom 01.11.2025 13:43
Hab den Link vergessen. Jetzt aber!
Über 10% der US-Bewohner sind auf Unterstützung angewiesen....finde ich schon heftig.
Über 10% der US-Bewohner sind auf Unterstützung angewiesen....finde ich schon heftig.
Marianne 01.11.2025 13:43
ja, die USA ist nicht mehr das, was es einmal war, es geht steil bergab.
Wir leben hier in Mitteleuropa im Paradies
Wir leben hier in Mitteleuropa im Paradies
(Nutzer gelöscht) 01.11.2025 13:50
Viele sind nur geblendet, so nach dem Motto, USA die Weltmacht, da will ich hin.
So ein Schwachsinn.
Vieles dort liegt in Eigenverantwortung, das unterschätzen viele.
So ein Schwachsinn.
Vieles dort liegt in Eigenverantwortung, das unterschätzen viele.
Steinbock75 01.11.2025 15:31
Na ja een paar sind da schon vom Tellerwäscher zum Millionär geworden und wer es versuchen will bitteschön.
Wat ick aber generell an Auswanderer nich leider kann dass sie wenn sie alt oder krank werden dann zurück kommen.
Wat ick aber generell an Auswanderer nich leider kann dass sie wenn sie alt oder krank werden dann zurück kommen.
Thohom 01.11.2025 15:39
Ich glaube nicht, dass jemand in die USA einwandern will, weil die eine Weltmacht sind.
Ich denke, potentielle Einwanderer sehen Chancen für sich auf ein gutes Leben.
Ich halte diese "Jeder ist seines Glückes Schmied" Einstellung für gefährlich, weil es kein allgemeines soziales Netz zur Absicherung gibt.
Kirchengemeinden, Stiftungen, Vereine usw. sind dort das soziale Netz. Dieses "Ersatznetz" steht nun aber unter Druck.
Für mich kommen die USA aktuell nicht mal als erträumtes Urlaubsland in Frage.
Ich denke, potentielle Einwanderer sehen Chancen für sich auf ein gutes Leben.
Ich halte diese "Jeder ist seines Glückes Schmied" Einstellung für gefährlich, weil es kein allgemeines soziales Netz zur Absicherung gibt.
Kirchengemeinden, Stiftungen, Vereine usw. sind dort das soziale Netz. Dieses "Ersatznetz" steht nun aber unter Druck.
Für mich kommen die USA aktuell nicht mal als erträumtes Urlaubsland in Frage.
rollihexle 01.11.2025 16:26
Es ist zu hoffen, dass da bald was gemacht das man ihn irgendwie stoppen kann. Er zerstört viel zu viel. Nicht nur im eigenen Land, sondern weltweit.
Das stand gestern in der Online-Zeitung 20min.ch
US-Gericht: Trump darf Lebensmittelhilfe nicht stoppen.
Ein Bundesrichter hat geurteilt, dass der Stopp des Lebensmittelprogramms Snap rechtswidrig sei. Wegen des andauernden Shutdowns drohte dem Programm, das mehr als 40 Millionen einkommensschwache Amerikaner mit vergünstigten Lebensmitteln unterstützt, das Geld auszugehen.
Das Programm wird vom Landwirtschaftsministerium geführt, das eigentlich auch über Geldreserven für besondere Umstände verfügt. Die Verantwortlichen erklärten zuletzt aber, dass die Gelder nur für echte Katastrophen vorgesehen seien.
Unter dem Snap-Programm erhält eine vierköpfige Familie vom Staat pro Monat durchschnittlich 715 US-Dollar in Form einer Debitkarte, die nur zum Kauf bestimmter Güter verwendet werden kann. Dies entspricht pro Kopf und Tag etwas weniger als sechs Dollar.
Mehrere Bundesstaaten hatten angekündigt, eine mögliche Finanzierungslücke selbst zu überbrücken. Seitens der Trump-Regierung hiess es aber, man werde die Bundesstaaten für diese Zahlungen nicht entschädigen.
Der Shutdown der US-Regierung dauert bereits seit Anfang Oktober an, während sich Demokratinnen und Demokraten und Republikanerinnen und Republikaner gegenseitig die Schuld zuschieben.
Das stand gestern in der Online-Zeitung 20min.ch
US-Gericht: Trump darf Lebensmittelhilfe nicht stoppen.
Ein Bundesrichter hat geurteilt, dass der Stopp des Lebensmittelprogramms Snap rechtswidrig sei. Wegen des andauernden Shutdowns drohte dem Programm, das mehr als 40 Millionen einkommensschwache Amerikaner mit vergünstigten Lebensmitteln unterstützt, das Geld auszugehen.
Das Programm wird vom Landwirtschaftsministerium geführt, das eigentlich auch über Geldreserven für besondere Umstände verfügt. Die Verantwortlichen erklärten zuletzt aber, dass die Gelder nur für echte Katastrophen vorgesehen seien.
Unter dem Snap-Programm erhält eine vierköpfige Familie vom Staat pro Monat durchschnittlich 715 US-Dollar in Form einer Debitkarte, die nur zum Kauf bestimmter Güter verwendet werden kann. Dies entspricht pro Kopf und Tag etwas weniger als sechs Dollar.
Mehrere Bundesstaaten hatten angekündigt, eine mögliche Finanzierungslücke selbst zu überbrücken. Seitens der Trump-Regierung hiess es aber, man werde die Bundesstaaten für diese Zahlungen nicht entschädigen.
Der Shutdown der US-Regierung dauert bereits seit Anfang Oktober an, während sich Demokratinnen und Demokraten und Republikanerinnen und Republikaner gegenseitig die Schuld zuschieben.
93Chris 01.11.2025 17:48
Ja die USA sind eine Sache, da ist man nebenan in Kanada schlauer, die haben schon eine gesetzliche Krankenversicherung und so einiges anders. Der aktuelle kanadische Premier Mark Carney sagte im Wahlkampf folgendes "In America, health care is a big business. In Canada, it is a right'" das heißt so viel wie "In Amerika ist das Gesundheitswesen ein großes Geschäft. In Kanada ist es ein Recht." ich finde das beschreibt den Zustand in den USA ganz gut.
Die Welt ja ich weiß nicht jeder mag diese Zeitung aber die haben 2022 einen Artikel über Los Angeles geschrieben mit dem Titel "120.000 Dollar Jahreseinkommen und trotzdem verarmt und obdachlos" was zeigt wie teuer dort drüben je nach Bundesstaat alles ist. Weil 120.000 € Jahresgehalt da wäre man in Deutschland schon Topverdiener.
Allerdings ist da drüber nicht alles schlecht. So gibt es Bundesstaaten, die auf gesunde und unverarbeitet Lebensmittel, keine Mehrwertsteuer erheben, das wäre etwas was wir uns wiederum abschauen könnten.
Die Welt ja ich weiß nicht jeder mag diese Zeitung aber die haben 2022 einen Artikel über Los Angeles geschrieben mit dem Titel "120.000 Dollar Jahreseinkommen und trotzdem verarmt und obdachlos" was zeigt wie teuer dort drüben je nach Bundesstaat alles ist. Weil 120.000 € Jahresgehalt da wäre man in Deutschland schon Topverdiener.
Allerdings ist da drüber nicht alles schlecht. So gibt es Bundesstaaten, die auf gesunde und unverarbeitet Lebensmittel, keine Mehrwertsteuer erheben, das wäre etwas was wir uns wiederum abschauen könnten.
Lionheart68 01.11.2025 18:49
Thom, se hat doch nur aus ner schweizer Zeitug das USA-Thema zitiert...😏
Nordroller 01.11.2025 19:04
Der der mächtigste Mann der Welt, wir sind verloren.
"Trump gibt mit Abschneiden bei IQ-Test an – der eigentlich ein einfacher Demenztest war
US-Präsident Donald Trump unterzieht sich regelmäßig einfachen kognitiven Tests und lobt sich selbst dann für einen angeblich hohen IQ. Dieses Mal ging er mit dem Prahlen noch einen Schritt weiter."
"Trump gibt mit Abschneiden bei IQ-Test an – der eigentlich ein einfacher Demenztest war
US-Präsident Donald Trump unterzieht sich regelmäßig einfachen kognitiven Tests und lobt sich selbst dann für einen angeblich hohen IQ. Dieses Mal ging er mit dem Prahlen noch einen Schritt weiter."
Bub6 01.11.2025 19:38
Früher war ich öfters in den USA hab sogar 2 Monate gearbeitet in Atlanta . Aber was da momentan abgeht , nein Danke , hat sich soviel verändert , zum Nachteil .
EinedieserSteine 01.11.2025 21:59
Vieles ist dort anders.
Führerschein mit 16,
aber erst mit 21 volljährig.
Hire and fire.
Trailer Camps, wo ärmere Leute wohnen.
Führerschein mit 16,
aber erst mit 21 volljährig.
Hire and fire.
Trailer Camps, wo ärmere Leute wohnen.
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