Gerade erfahren….
05.01.2026 19:28
Gerade erfahren….
05.01.2026 19:28
Gerade erfahren….
Kürzlich ist die 23jährige Tochter einer Bekannten verstorben - an einem Virus (nein, nicht covid), das ihr immunsystem zerstört hat. Mitten im Studium, mitten im Leben…
Und wieder mal: plötzlich werden andere Themen (oder solche, die sich als Themen gerieren) zu bloßen Lächerlichkeiten…
Sie war das einzige Kind.
Ich bin fassungslos….
Und wieder mal: plötzlich werden andere Themen (oder solche, die sich als Themen gerieren) zu bloßen Lächerlichkeiten…
Sie war das einzige Kind.
Ich bin fassungslos….
Kommentare
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Junggebliebene 05.01.2026 19:31
Mein Beileid.
(Nutzer gelöscht) 05.01.2026 19:38
Das ist immer ganz schlimm.
Mein aufrichtiges Beileid.
Mein aufrichtiges Beileid.
Thohom 05.01.2026 20:03
Ja, in dem Alter rechnet man noch nicht damit. Wer weiß, was sie an schönen und unschönen Erlebnissen verpasst hat.
Ich erinnere mich an eine Szene aus der Serie "Yellowstone" von und mit Kevin Kostner. Er sitzt mit seiner Schwiegertochter im Gras nach der Beerdigung seines Enkels. Er wurde 1 Stunde alt.
Kostner, also John Dutton, sagt zu ihr: "Dein Sohn hat ein tolles Leben gehabt. Es war rund."
Sie schaut ihn fragen an und er erklärt den Satz. "Dein Sohn wurde geboren, hatte eine liebende Mutter bei sich und ist friedlich gestorben, dass sein leben nur 1 Stunde dauerte, wissen nur wir."
Ich habe da lange drüber nachgedacht und tatsächlich sind es wir, die jemanden vermissen. Die verstorbene Person ist darüber hinweg. Mich tröstet der Gedanke.
Ich erinnere mich an eine Szene aus der Serie "Yellowstone" von und mit Kevin Kostner. Er sitzt mit seiner Schwiegertochter im Gras nach der Beerdigung seines Enkels. Er wurde 1 Stunde alt.
Kostner, also John Dutton, sagt zu ihr: "Dein Sohn hat ein tolles Leben gehabt. Es war rund."
Sie schaut ihn fragen an und er erklärt den Satz. "Dein Sohn wurde geboren, hatte eine liebende Mutter bei sich und ist friedlich gestorben, dass sein leben nur 1 Stunde dauerte, wissen nur wir."
Ich habe da lange drüber nachgedacht und tatsächlich sind es wir, die jemanden vermissen. Die verstorbene Person ist darüber hinweg. Mich tröstet der Gedanke.
vrono 05.01.2026 20:16
Tragisch - zu tragisch - da wird alles andere bitterzynische Komödie, wenn das Leben sich in dieser Grausamkeit zeigt. Es ist traurig, dass solche Ereignisse einen so am Schopf greifen, wenn man kurz vergessen hat, worauf es ankommt.
Das ist für die Eltern die schlimmste Strafe. …und das wenn sich die Tochter doch gerade erst selbst entdeckt und in die Welt hinaus geht in diesen jungen Jahren.
Das ist für die Eltern die schlimmste Strafe. …und das wenn sich die Tochter doch gerade erst selbst entdeckt und in die Welt hinaus geht in diesen jungen Jahren.
Zenaida 05.01.2026 20:25
Danke euch.
Thohom, sie hat extremst gelitten am Ende und alles tapfer getragen. Aber es ist natürlich auch für sie schlimm gewesen, sie hatte so viele Pläne und Ideen. Sie wusste ja, dass es zu Ende gehen würde. Das ist bei nem Unfall anders. Aber wenn man Monate in der Klinik zubringt und keine Therapie anschlägt, ist es einem schon bewusst. Dumm war sie nicht. Und es ist auch legitim, dass man als angehöriger um den Verlust des lieben menschen trauert. Man verliert ja selbst was. Aber ich versteh schon, was du meinst….
Muss jetzt weitermachen hier….
Thohom, sie hat extremst gelitten am Ende und alles tapfer getragen. Aber es ist natürlich auch für sie schlimm gewesen, sie hatte so viele Pläne und Ideen. Sie wusste ja, dass es zu Ende gehen würde. Das ist bei nem Unfall anders. Aber wenn man Monate in der Klinik zubringt und keine Therapie anschlägt, ist es einem schon bewusst. Dumm war sie nicht. Und es ist auch legitim, dass man als angehöriger um den Verlust des lieben menschen trauert. Man verliert ja selbst was. Aber ich versteh schon, was du meinst….
Muss jetzt weitermachen hier….
Haferflocken 05.01.2026 21:15
Manchmal, diese Momente, da steh ich einfach da und finde keine Worte. Selten zwar, aber wenn es passiert, trifft es mich richtig. Besonders wenn ich an so junge Leute denk, die noch ihr ganzes Leben vor sich haben, und dann plötzlich... fehlen mir die Worte. Genau die Worte, die sie eigentlich am meisten brauchen würden, die, die sie irgendwie retten könnten.
Ich kann gar nicht sagen, wie verdammt schwer das ist. Da steckt so viel Hoffnung in so jungen Leuten, sie haben Träume, Pläne, alles vor sich. Und dann geht da plötzlich was kaputt, was niemand verdient hat. Und ich steh da, unfähig zu reden, obwohl ich es so gern könnte. Die Trauer schnürt mir die Kehle zu, die Augen brennen, und trotzdem fließen keine richtigen Worte.
Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach mehr sagen, mehr helfen. Aber dann merke ich, wie schwer das eigentlich ist. Wie schnell man versagt, wenn es drauf ankommt. Und dann bleibt nur noch diese stille Nähe, dieses einfache -Ich bin da – das vielleicht am meisten zählt, wenn alles andere nicht geht.
So hart das klingt, es zeigt mir, wie zerbrechlich das Leben ist. Und wie wichtig es ist, nicht einfach wegzuschauen, nicht wegzugehen. Für die, die hier sind, die noch kämpfen oder die gegangen sind.
Und wenn die Worte fehlen, dann bleibt nur das Mitgefühl, echt und lautlos, das mehr sagt, als tausend Worte könnten.
Ich kann gar nicht sagen, wie verdammt schwer das ist. Da steckt so viel Hoffnung in so jungen Leuten, sie haben Träume, Pläne, alles vor sich. Und dann geht da plötzlich was kaputt, was niemand verdient hat. Und ich steh da, unfähig zu reden, obwohl ich es so gern könnte. Die Trauer schnürt mir die Kehle zu, die Augen brennen, und trotzdem fließen keine richtigen Worte.
Manchmal wünschte ich, ich könnte einfach mehr sagen, mehr helfen. Aber dann merke ich, wie schwer das eigentlich ist. Wie schnell man versagt, wenn es drauf ankommt. Und dann bleibt nur noch diese stille Nähe, dieses einfache -Ich bin da – das vielleicht am meisten zählt, wenn alles andere nicht geht.
So hart das klingt, es zeigt mir, wie zerbrechlich das Leben ist. Und wie wichtig es ist, nicht einfach wegzuschauen, nicht wegzugehen. Für die, die hier sind, die noch kämpfen oder die gegangen sind.
Und wenn die Worte fehlen, dann bleibt nur das Mitgefühl, echt und lautlos, das mehr sagt, als tausend Worte könnten.
Zenaida 05.01.2026 22:26
Vielen Dank, ihr Lieben!
Ja, Haferflocken, man steht Wort- und fassungslos davor. Aber das macht nichts, solange man spürt, dass andere mit einem sind. Dieses Wissen allein trägt schon, so man halt getragen werden kann. Ich bin in diesem fall nicht so nah betroffen, aber es macht mich betroffen. Ich hab ja selbst ein kind, das nicht wesentlich älter ist und um das ich auch schon - mit ärztlichem Hinweis - bangen musste. Es ist einfach schlimm. Und dann erlebe ich fast täglich meine 90jährige, die ständig davon spricht, dass sie doch endlich sterben möchte.
Ja, Haferflocken, man steht Wort- und fassungslos davor. Aber das macht nichts, solange man spürt, dass andere mit einem sind. Dieses Wissen allein trägt schon, so man halt getragen werden kann. Ich bin in diesem fall nicht so nah betroffen, aber es macht mich betroffen. Ich hab ja selbst ein kind, das nicht wesentlich älter ist und um das ich auch schon - mit ärztlichem Hinweis - bangen musste. Es ist einfach schlimm. Und dann erlebe ich fast täglich meine 90jährige, die ständig davon spricht, dass sie doch endlich sterben möchte.
Samantha44 06.01.2026 08:50
herzliches beileid zenaida.....ich verstehe die thematik sehr gut......mein sohn ist 2010 mit 20 jahren gestorben. er hat aber nicht gelitten, es war ein plötzlicher herztod auf der strasse. die eltern tun mir unsäglich leid, es dauert sehr lange bis der schmerz weniger wird..vergehen kann er nie!
rollihexle 06.01.2026 10:20
Mein herzliches Beileid, viel Kraft den Eltern, den Angehörigen, Bekannten, Freunden und Kollegen in dieser schweren Zeit. 🙏 🕯
Die Menschen, die von uns gehen und die wir lieben, verschwinden nicht. Sie sind immer an unserer Seite. Jeden Tag, ungesehen, ungehört, und dennoch immer ganz nah bei uns. Für immer geliebt und für immer vermisst, bleiben sie für immer in unserem Herzen.
Den Spruch, hab ich mal im Internet gefunden, nach dem meine Oma verstarb.
️
Die Menschen, die von uns gehen und die wir lieben, verschwinden nicht. Sie sind immer an unserer Seite. Jeden Tag, ungesehen, ungehört, und dennoch immer ganz nah bei uns. Für immer geliebt und für immer vermisst, bleiben sie für immer in unserem Herzen.
Den Spruch, hab ich mal im Internet gefunden, nach dem meine Oma verstarb.
️
Brummsel 06.01.2026 10:34
Oh ja, ganz schlimm, wenn Kinder gehen müssen. Egal in welchem Alter.
Habe hier einige Freunde, denen ein Kind viel zu früh ( es ist immer zu früh) genommen wurde. Deren Leben ist nie wieder so geworden wie vorher. 😒
Habe hier einige Freunde, denen ein Kind viel zu früh ( es ist immer zu früh) genommen wurde. Deren Leben ist nie wieder so geworden wie vorher. 😒
(Nutzer gelöscht) 07.01.2026 20:00
Thohom
Jetzt