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Eine Welt ohne Kommunikation

Eine Welt ohne Kommunikation
Hallo liebe Community 🌷

Ist es Euch auch schon mal aufgefallen, dass wir- seit wir WhatsApp, ChatGPT, KI haben, nur mit diesen kommunizieren anstatt einen Austausch mit unseren Mitmenschen pflegen sollten? Ich habe meine persönliche Erfahrung bei einem Freund enttäuschend in Betracht bezogen, dass er zu mir gesagt hat, frag‘ doch Google oder ChatGPT. Ich bin traurig über diese Erfahrung. Es ist vollkommen in Ordnung, wenn man ein Text formulieren muss oder E-Mails verfassen muss oder eine juristische Angelegenheit niederschreiben muss als Laie.
Welche Eindrücke habt ihr denn so? Bin gespannt auf Eure Kommentare 😊

Kommentare

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Neffi 27.03.2026 17:52
Ich nutze nur WhatsApp und bevorzuge ansonsten den persönlichen Austausch mit meinen Freunden. Das ist aber aufgrund der räumlichen Distanz nicht immer möglich. Deshalb Telefonat oder eben WhatsApp. ChatGPT finde ich irgendwie gruselig.
 
Siebenpunkt 27.03.2026 17:55
ich kommuziere wie immer, hab keine App und kein Smartphone
 
mademoiselle 27.03.2026 17:59
Hallo Siebenpunkt- das lese ich sehr gerne.
 
mademoiselle 27.03.2026 17:59
Neffi- warum findest Du ChatGPT gruselig?
 
neuling 27.03.2026 18:01
Na da bin ich ja immerhin nicht alleine. Lebe nach wie vor auch ohne Smartphone und habe auch noch nie eins besessen. Vielleicht auch aus dieser Erfahrung heruas merke, dass die Kommunikation komplett den Bach runtergeht. Alle hängen nur in irgendwelchen Messengern fest. Ich hör immer ich sei ja nicht erreichbar, aber mal 5min anrufen bekommt irgendwie keiner mehr auf die Kette. Eigentlich erschreckend oder?
 
Neffi 27.03.2026 18:07
Ich habe zwar ein Smartphone bin da aber höchstens fünf Minuten am Tag dran. Das Gerät ist immer auf lautlos und liegt meist nur zu Hause rum. Wenn ich einkaufen gehe oder mit dem Hund unterwegs bin bleibt es auch zu Hause. Ich nutze es wirklich nur zum telefonieren und um Nachrichten zu schreiben und gelegentlich mal für ein Foto. Für mich mit Sehbehinderung ist ein Smartphone einfach besser als ein normales Handy. Ein Smartphone ist an sich nichts schlechtes. Es kommt nur darauf an inwieweit man es nutzt. Ich sehe wenn ich draußen unterwegs bin oft Menschen die andauernd nur auf das Handy glotzen und ihre Umwelt gar nicht mehr wahrnehmen. Einfach krank ist das.
 
Neffi 27.03.2026 18:10
@mademoiselle eine Freundin hat mir mal gezeigt was ChatGPT kann. Sie hat die KI mit einem Foto von ihrem Hund gefüttert und was ChatGPT dann über den Hund gesagt hat stimmte alles. Ihre Rasse ihr Charakter usw. Woher weiß die verdammte KI wie der Hund tickt?
 
merry1 27.03.2026 18:11
Kommunikation ist vielseitig. Per Telefon, WhatsApp oä. , Email, Brief, Zeichensprache etc. ist auch Kommunikation.

Mir ist ein persönliches Gespräch wichtig aber manche Angelegenheit gehen mit Messengersystemen besser.
Mit Google kann man viele Antworten bekommen, aber mit einem Freund gemeinsam an einer Sache arbeiten, sich Zuhause zu treffen, ist auch sehr schön. 

Ich denke, man muss heutzutage aufpassen, dass man sich mit den elektronischen Medien nicht zu sehr isoliert. Ich möchte mich auch mit jemanden persönlich treffen und gemeinsam etwas unternehmen. 
Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den verschiedenen Möglichkeiten ist meine Lösung.
 
Siebenpunkt 27.03.2026 18:11
ja mich beunruhigt auch, dass immer mehr Handysüchtige rum laufen
 
Neffi 27.03.2026 18:14
Genau. Auf die Dosis kommt es an. Für mich ist ein Smartphone ein Werkzeug das in manchen Situationen nützlich ist. Zum Beispiel wenn ich in den Urlaub unterwegs bin und ein Zug ausfällt oder sich verspätet kann ich fix nach einer alternativen Verbindung suchen. Oder eben wie gesagt mit Freunden die weiter weg wohnen in Kontakt bleiben.
 
mademoiselle 27.03.2026 18:15
Hallo Neuling,

m.E. entscheidet jeder Mensch für sich ganz alleine, wie er sein Leben gestalten möchte und will.
Ich merke auch, dass ich zu sehr am Handy klebe. Nun denn, ein Handy, wenn ich unterwegs bin, falls mir etwas passieren sollte. 😉
 
Neffi 27.03.2026 18:19
Eine Freundin von mir beschwert sich oft bei mir weil ich mein Handy zu Hause lasse. Wir haben uns neulich verabredet und verpasst weil sie sich verspätet hatte und mir das geschrieben hat und ich es aber nicht gelesen habe weil das Handy zu Hause war. Ich fand's witzig.
 
neuling 27.03.2026 18:21
Ist doch auch alles o.k. so
Jeder ist seines Glückes eigener Schmied. 
Ich sehe nur manche Dinge mit einem etwas anderen Blick.
War vor kurzem auch recht erstaunt als ich nen Bericht gehört habe, dass ein großer Protentsatz der Bevölkerung, dächte es waren 34% bin aber nicht mehr sicher, sogar Angst vorm telefonieren hat. Und selbst im Arbeitsleben und in Berufen wo das Tel. das führende Element ist Strategien entwickeln um das zu vermeiden und dafür Ausreden erfinden usw.
Da bin ich irgendwie vom Glauben abgefallen.
 
Siebenpunkt 27.03.2026 18:22
ich nehme mein Handy immer mit, das war ja auch der eigentliche Sinn am Anfang, dass man unterwegs erreichbar ist, nur was inzwischen draus geworden ist, ist teilweise recht gruselig
 
mademoiselle 27.03.2026 18:22
Ganz schlimm finde ich es, dass man auch über WhatsApp einfach mal so Schluss mit seinem Partner machen kann. 
Is‘ halt bequemer und verdammt einfacher dem Menschen nicht mehr in die Augen zu schauen, wenn das Ende naht.
 
neuling 27.03.2026 18:23
@Neffi,
kenne ich auch, ist doch der Klassiker oder? Muss dann auch immer bissl schmunzeln
 
Siebenpunkt 27.03.2026 18:24
ja das Sozialverhalten verändert sich leider
 
Neffi 27.03.2026 18:28
Sieben ich nehme mein Handy ganz bewusst meistens nicht mit. Eben weil ich nicht ständig erreichbar sein will. Wenn ich mit dem Hund in der Natur bin dann möchte ich den Spaziergang und meine Umwelt genießen und auf mich wirken lassen und nicht telefonieren oder Nachrichten schreiben. Ich telefoniere eigentlich nur von zu Hause aus. Unterwegs telefonieren hasse ich weil ich dann abgelenkt bin und meine Umwelt nicht mehr richtig wahrnehmen kann.
 
Neffi 27.03.2026 18:30
Ja @neuling ich muss in solchen Situationen auch schmunzeln. Ich denke dann immer an früher als ich noch jung war. Da gab es keine Handys und kein Internet. Und es ging auch.
 
merry1 27.03.2026 18:32
Das kann ich verstehen, Neffi, aber wenn ich eine Verabredung habe nehme ich es eingeschaltet mit. Unterwegs kommt oft etwas dazwischen, erst recht, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist.
 
neuling 27.03.2026 18:32
Jepp Neffi, da galt noch ein Mann ein Wort
 
Neffi 27.03.2026 18:36
@merry ja das stimmt natürlich. In solchen Situationen ist ein Handy auch sehr nützlich. Ein Handy ist nichts schlechtes sofern man nicht ständig daran klebt.
 
(Nutzer gelöscht) 27.03.2026 18:39
Ich finde, es kommt auf die Gefühle an, die man beim Schreiben hat und die man transportieren möchte. Oder die man hervorrufen möchte. 

Ich kann auf feinstem Bütten-Papier desinteressiert sein und per Whatsapp verliebt. 

Es wird immer Menschen geben, denen die Entwicklung zu schnell geht. Und die, die Schritt halten können. 

Mir geht auch etliches zu schnell. Zum Beispiel finde ich Bild-Telefonie ätzend. Auch diesen Hinweis auf Google. Wo doch inzwischen jeder Google kennt. Wenn man nach etwas gefragt wird, kann man davon ausgehen, das der Fragesteller schon längst bei Google geforscht hat, und nicht die erwünschten Antworten bekam.
 
(Nutzer gelöscht) 27.03.2026 19:16
Ich nutze nur WhatsApp, und das auch nicht oft. Mein Handy brauche ich hauptsächlich zum Telefonieren. Ich schalte es oft auf lautlos und vergesse dann, wieder auf Ton zu stellen. Google zu fragen ist gut, aber den letzten Schliff hole ich mir dort nicht.
 
Zenaida 27.03.2026 19:34
„Ich sehe wenn ich draußen unterwegs bin oft Menschen die andauernd nur auf das Handy glotzen und ihre Umwelt gar nicht mehr wahrnehmen.“

Das hab ich früher mit den gelben Reclam-Heftchen gemacht. Nur beim überqueren der Straße hab ich vernünftig geschaut. Auf dem Bürgersteig war es kein Problem, den „Gegenverkehr“ oberhalb des Textes im Blick zu behalten. Am Strand hat mich der Sand gestört, der sich zwischen den Seiten breit gemacht hat. Es ist eigentlich völlig egal, wer mochte, konnte sich auch früher schon aus langweiligen Wegstrecken oder ödem sonnenbaden wegbeamen. 

Und Schluss machen ging auch früher schon ohne persönliches treffen: per Telefon, per Brief oder per Ghosting. Ja, das gab es auch schon, auch wenn das noch nicht so hieß. 

Ach ja, und Telefonphobiker gab es früher auch schon. Hab da ein paar in der Familie. Alle männlichen geschlechts. zwinkerndes Smiley
 
Lebensfroh63 27.03.2026 20:55
Ich habe Smartph. und kann auch nicht ohne, nutze aber nur WA für meine Kinder, die weit weg wohnen und wir oft telefonieren  oder schreiben oder eben für Freunde. (habe kein Festnetz-Tel) mehr.
Es leistet auch gute Dienste, wenn ich unterwegs bin, Fahrpläne usw. die DB-App.
Ansonsten habe ich keine Apps und nutze auch keine anderen digi. Netzwerke.
 
BrokenByDesign 27.03.2026 23:19
Mal wieder so ein Blog, in dem sich rückwärtsgewandte Technologieskeptiker ihre Welt schön reden und sich gegenseitig darin bestärken. Von diesen Blogs gibt es hier erstaunlich viele. ... Das mag aber vielleicht auch an der Altersstruktur der Userschaft hier liegen.🤔
 
AlexJanuar1984 28.03.2026 00:48
Ich bin froh dass es technischen Fortschritt gibt, gerade für behinderte Menschen Mehr Vorteile wie Nachtteile
 
Ichselbst 28.03.2026 07:34
Auf mein Smarty möchte ich nicht mehr verzichten. Ich finde auch nicht, dass es soziale Kontakte einschränkt. Eher ganz im Gegenteil. Auch und gerade mit den Kids.

Mal schnell per WhatsApp, ob ich zu Hause bin und wir ein Käffchen trinken wollen, oder auch umgekehrt. Kurz die Info, was hier in Topf oder Kuchenform entsteht und schon habe ich Besuch. 
Das gilt auch für Freunde und ich denke, dass es eher für öftere Realkontakte sorgt. 

Auch genieße ich, jederzeit Antworten auf Fragen erlesen zu können, die einem so im Kopf herum schwirren und ebenso justamente genau die Musik hören zu können, auf die ich gerade total Bock habe.  Ganz ohne Werbung und titelgenau.

Auch viele bürokratische Dinge einfach mal im Vorbeigehen erledigen zu können, macht mir den Rücken frei für die schönen und mir wichtigeren Dinge.
Erwähnte ich schon, dass ich nächsten Monat sechzig werde? 🤭
 
Susisorglos 28.03.2026 16:20
Für mich ist das Smartphone eine gute Hilfe, ich kann so ziemlich alles schriftlich regeln, sogar mein Auto konnte ich über das Handy selbst zulassen.
 
Wonni 28.03.2026 16:28
Ich habe, alternativ, noch ein kleines Chromebook, was ich aber eher selten nutze. Das meiste mache ich tatsächlich auch über das Smartphone. Es sei denn, ich möchte etwas übersichtlicher ansehen und/oder lesen können.
 
Siebenpunkt 29.03.2026 12:02
wenn ich heute S-Bahn fahre in Berlin, ist da kaum ein Fahrgast, der nicht wenigstens mit dem Handy in der Hand da steht, die meisten starren mit gesenktem Kopf in ihr Handy und bekommen kaum was vom Geschehen mit. Einfach dazu sitzen und seinen Gedanken nachgehen, eine normale Sache bei 10 Minuten Fahrt, macht kaum noch jemand, und ein Buch zu lesen, nimmt jetzt aber wieder zu, da sehe ich öfters jemanden, aber die meisten rennen den ganzen Tag mit dem Handy in der Hand rum, ich stelle mir gerne vor, wie eine Person gucken würde, wenn man ihr das Handy weg nimmt
 
Zenaida 29.03.2026 12:24
Siebenpunkt, früher haben sehr viele Leute Zeitung in der u-Bahn oder s-Bahn gelesen. Also ich würde schätzen, ca. 60 %. Da hat man das gesehen, weil eine Zeitung deutlich zu unterscheiden war von nem buch oder von nem Brief. Heute lesen auch viele Menschen Zeitung, vermutlich nicht mehr so viele, vielleicht 20% oder weniger? Aber sie lesen sie online, weil sie kein Papier-Abo mehr haben. Heute kann man halt nicht mehr erkennen, ob sich jemand ein buch reinzieht, Zeitung liest oder sich in Foren oder Messengern rumtreibt.
 
Siebenpunkt 29.03.2026 15:41
Zenaida, natürlich gibts auch Leute, die zB Zeitung online lesen, aber das sind eher sehr wenige Handynutzer, unterwegs irgendwohin in Bahn, auf Bahnsteigen, der Trend ist unübersehbar, sich ständig mit dem Teil abzulenken, und viel zu oft mit überhaupt nichts Sinnvollem.
 
Lerato77 29.03.2026 16:16
Stimmt Sieben, und die konzentrierten Leser sind schnell identifiziert.
Ich finde schon, dass die Kommunikation sich mit den ganzen Messengern verändert hat. Früher hat mein Telefon öfter geklingelt, heute ist es einfacher, eine Nachricht zu schicken. Und ich finde das schade!
 
BrokenByDesign 29.03.2026 17:32
Siebenpunkt, ob ich mich unterwegs auf dem Smartphone mit etwas Sinnvollem beschäftige, kannst du als Außenstehende doch überhaupt nicht wissen oder einschätzen. Und was für dich sinnvoll ist, muss für mich noch lange nicht sinnvoll sein (und umgekehrt). Leben und leben lassen. Aber stattdessen hegt und pflegt man man lieber seine eigenen Vourteile.
 
Neffi 29.03.2026 17:40
Ich sehe es auch öfters das Leute nebeneinander sitzen und auf dem Bildschirm glotzen statt sich zu unterhalten
 
Junggebliebene 29.03.2026 18:15
Nicht umsonst haben lt. Statistik immer mehr Jugendliche und Kinder psychische Probleme.

Und wenn man Alles über das Smartphone macht (Bank,Bezahlung etc.) ..was macht Derjenige bei Ausfall dessen? Erst mal in die Röhre gucken, ein Neues kaufen,Alles neu installieren etc.
Ich mache mich ungern von der Technik völlig abhängig.
 
Siebenpunkt 29.03.2026 20:18
Broken, habe ich auch nicht behauptet, und auch nicht, dass es alle so machen, aber eben viele, ob man will oder nicht, bekommt man mehr als einem lieb ist mit, scheinst nicht in vollen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein
 
Me262 30.03.2026 02:01
Chat GPT und vergleichbare Programme lehne ich grundsätzlich ab.

Das nicht etwa weil ich irgendwie Berührungsängste mit der Technik hätte, im Gegenteil. Ich habe Jahrzehnte programmiert und schon Systeme gehackt als es das Wort noch gar nicht gab.

Gerade deshalb weiß ich, wo die Reise hingeht und denke mit Grauen an das, was uns in sagen wir mal zehn Jahren bevorsteht. Leider haben die meisten Leute verlernt selber zu denken oder schlichtweg keine Lust dazu.
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