Hier wird häufig dazu geraten
04.04.2026 11:34
Hier wird häufig dazu geraten
04.04.2026 11:34
Hier wird häufig dazu geraten
die Vergangenheit hinter sich zu lassen, im hier und jetzt zu leben und nach vorne zu schauen.
Stimme dem durchaus zu, aber manchmal ist ein Blick zurück auch hilfreich für Entscheidungen oder Richtungen, in die man gehen könnte.
Unsere Vergangenheit hat uns letztendlich an den Punkt geführt, an dem wir gerade stehen.
Klar, manches war schwer, manches tragisch und noch mehr schwer zu ertragen.
Mir haben gerade Gedanken an die Vergangenheit geholfen zu erkennen, was für schönes, wertvolles und beglückendes ich in meinem Leben schon erleben durfte. Hat mir sehr geholfen, mal wieder einfach nur Dankbar zu sein, mutig und positiv nach vorne zu gehen.
Denn auch wenn gerade ein Berg zu besteigen ist, wissen wir alle aus den letzten Wegstrecken, was uns neben schweren Anstiegen wunderbares abseits der geplanten Strecke begegnen kann.
Tja, niemand hat uns einen Rosengarten ohne Dornen versprochen, aber den Duft und diese Blütenpracht wahrzunehmen ist uns neben den Dornen geschenkt worden.
Stimme dem durchaus zu, aber manchmal ist ein Blick zurück auch hilfreich für Entscheidungen oder Richtungen, in die man gehen könnte.
Unsere Vergangenheit hat uns letztendlich an den Punkt geführt, an dem wir gerade stehen.
Klar, manches war schwer, manches tragisch und noch mehr schwer zu ertragen.
Mir haben gerade Gedanken an die Vergangenheit geholfen zu erkennen, was für schönes, wertvolles und beglückendes ich in meinem Leben schon erleben durfte. Hat mir sehr geholfen, mal wieder einfach nur Dankbar zu sein, mutig und positiv nach vorne zu gehen.
Denn auch wenn gerade ein Berg zu besteigen ist, wissen wir alle aus den letzten Wegstrecken, was uns neben schweren Anstiegen wunderbares abseits der geplanten Strecke begegnen kann.
Tja, niemand hat uns einen Rosengarten ohne Dornen versprochen, aber den Duft und diese Blütenpracht wahrzunehmen ist uns neben den Dornen geschenkt worden.
Kommentare
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Steinbock75 04.04.2026 11:46
Die Vergangenheit hat mich nich nur an den Punkt gebracht wo ick heute bin sondern och den Menschen gemacht der ick heute bin. Ick finde och dass man ab und an mal in die Vergangenheit kieken darf.
Thohom 04.04.2026 11:54
Ich denke, es ist gemeint, dass man sich nicht die Vergangenheit zurück wünscht.
Wenn die Vergangenheit die Zukunft sein soll, drehen wir uns im Kreis.
Wenn die Vergangenheit die Zukunft sein soll, drehen wir uns im Kreis.
Marianne 04.04.2026 11:58
Zurück in die Vergangenheit möchte ich nicht, aber all meine Erlebnisse und traumhaft schönen Tage und Erinnerungen kann mir keiner nehmen. Und die haben das aus mir gemacht was ich jetzt bin.
Lionheart68 04.04.2026 12:02
Ick kiek immer mal wieder zurück, einfach ooch nur, dass Vergangene net zu verjessen!
Sui 04.04.2026 12:11
Ich schaue gerne mal auf meine Vergangenheit zurück – nicht, weil ich in ihr feststecke, sondern weil es ein schönes Leben war. Heute bin ich voll und ganz mit mir im Reinen.
LaVyx 04.04.2026 12:40
Ich kann meine Vergangenheit doch nicht verdrängen. Erfahrungen, die ich gemacht habe, egal ob positive oder vielleicht negative, beeinflussen mein Leben. Finde ich vollkommen ok.
Wenn ich heute zu meiner Tochter sagen kann: Finger weg von chemischer Haarfarbe!, dann spreche ich mit der Erfahrung, daß sich das am Ende positiv auswirkt, und man länger was von der echten Haarfarbe hat.
Wenn ich heute zu meiner Tochter sagen kann: Finger weg von chemischer Haarfarbe!, dann spreche ich mit der Erfahrung, daß sich das am Ende positiv auswirkt, und man länger was von der echten Haarfarbe hat.
Nordlicht1961 04.04.2026 13:15
Für mich ist es auch das, was Sui schon schrieb - wenn ich mit der Vergangenheit und mir im Reinen bin, alles so akzeptiert habe, was war und was ist, das gilt für die schönen, weniger schönen und auch die schlimmen und die ganz schlimmen Zeiten, dann kann ich die Vergangenheit hinter mir lassen und mich auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Hadern, Groll hegen, gekränkt, unverzeihlich sein - ja, das darf alles mal so sein, man muss manches erst durch- und schließlich verarbeiten. Aber das sollte kein Dauerzustand sein, denn zB genau dann lebt man in der Vergangenheit und verbraucht Zeit und Energie mit etwas, das vorbei und nicht mehr veränderbar ist.
Und natürlich besteht das Leben auch aus Erinnerungen, das ist ja ein wesentlicher Teil des Ganzen. Bloß die sollten irgendwann nicht mehr wehtun. Alles hat mich so zu der gemacht, die ich heute bin. Und wenn ich das mal selbstlobend sagen darf - das passt schon alles ganz gut 😉😊.
Und natürlich besteht das Leben auch aus Erinnerungen, das ist ja ein wesentlicher Teil des Ganzen. Bloß die sollten irgendwann nicht mehr wehtun. Alles hat mich so zu der gemacht, die ich heute bin. Und wenn ich das mal selbstlobend sagen darf - das passt schon alles ganz gut 😉😊.
Siebenpunkt 04.04.2026 13:23
Die Vergangenheit hinter sich zu lassen, bedeutet meiner Meinug nach, sie loszulassen und sich der Gegenwart zuzuwenden. Wenn man Ballast aus der Vergangenheit immer noch unbearbeitet mit sich rumschleppt, hat das Auswirkungen auf Beziehungen und mentales Wohlgefühl. Aber manche sind erst nach Jahren oder Jahrzehnten bereit oder fähig, sich diesen Balast vorzunehmen und wegzuräumen wo er hingehört. Ich finde es schade, dass viele,viele Menschen sich nicht helfen lassen wollen.
Brummsel 04.04.2026 14:22
Hatte die Tage sehr drübe Gedanken. Mir hat eben genau das Erinnern an die vielen kostbare Momente der Vergangenheit geholfen, da wieder rauszukommen.
Wie im Eingangstext beschrieben.
Klar, wenn jemand gar nicht loslassen kann und nur in der Vergangenheit lebt, vor allem in schlimmen Ereignissen, ist fachliche Hilfe eventuell nötig.
Aber darum ging es mir gar nicht, sondern darum die Vergangenheit anzunehmen und nicht nur an die schweren Zeiten zu klammern. So ein "nicht loslassen" führt durchaus, je nach Veranlagung, zu psychischen Krankheiten. Da kann dann nur profesionelle Hilfe etwas bewirken. Wobei auch nur, wenn der "Nichtloslasser" mitmacht.
Wie im Eingangstext beschrieben.
Klar, wenn jemand gar nicht loslassen kann und nur in der Vergangenheit lebt, vor allem in schlimmen Ereignissen, ist fachliche Hilfe eventuell nötig.
Aber darum ging es mir gar nicht, sondern darum die Vergangenheit anzunehmen und nicht nur an die schweren Zeiten zu klammern. So ein "nicht loslassen" führt durchaus, je nach Veranlagung, zu psychischen Krankheiten. Da kann dann nur profesionelle Hilfe etwas bewirken. Wobei auch nur, wenn der "Nichtloslasser" mitmacht.
Simphony86 04.04.2026 15:31
Behaupten zu wollen, dass sich Menschen nicht helfen lassen wollen, wenn momentan alle Therapieplätze auf Jahre belegt sind und gerade noch weiter abgebaut werden soll in unserem Gesundheitssystem ist schon eine schräge Aussage finde ich.
Haferflocken 04.04.2026 15:50
Brummsel, ich stimme dir zu. Die Vergangenheit ist kein Gespenst, vor dem man fliehen sollte, sondern ein Terrain, das man kartografieren muss, um den Weg nach vorn zu verstehen. Es geht nicht darum, in Nostalgie zu versinken, sondern die Lektionen zu extrahieren, die uns formen. Jeder Schritt ins Jetzt baut auf den Erfahrungen von gestern, sowohl auf den Dornen als auch auf den Blüten. Realistisch betrachtet, stellt sich weniger die Frage, ob wir zurückschauen, sondern wie wir nach diesem Blick unser Leben konstruktiv gestalten. Das Leben ist kein perfekter Garten, aber es verlangt von uns, den Duft der Blumen ebenso zu schätzen wie die Stacheln, die uns wachsen ließen.
rollihexle 04.04.2026 16:02
Manches aus der Vergangenheit bleibt lebenslang Begleiter, da es teilweise sehr heftig war, aber es gab auch schöne Momente die immer wieder Erinnerung da sind.
Was aktuell ist, wird ein Lernen in der Zukunft.
Was aktuell ist, wird ein Lernen in der Zukunft.
Nordroller 04.04.2026 16:09
Beim Blick in die Vergangenheit darf man sich auch selbst auf die Schulter klopfen, und sich dessen bewusst werden was man alles gut gemacht hat!
Ein Strauß🍀🍀 für Brummsel 🍀🍀🍀🍀🍀
Ein Strauß🍀🍀 für Brummsel 🍀🍀🍀🍀🍀
fetzenfisch 04.04.2026 16:24
Mir fällt ein Spruch auf einer Postkarte Einladung in etwa so:
Alle sagten das geht nicht! Da kam eine r der/die wusste das nicht und hat es einfach gemacht 🥠
Alle sagten das geht nicht! Da kam eine r der/die wusste das nicht und hat es einfach gemacht 🥠
Brummsel 04.04.2026 16:52
Simphony, wenn du meinen Text genau liest wirst du bemerken das es eher um Personen geht, die in Behandlung sind. Auch diese muss derjenige erstmal annehmen.
Worüber du, 15:31, geschrieben hast ist ein ganz anderes Thema.
Worüber du, 15:31, geschrieben hast ist ein ganz anderes Thema.
Simphony86 04.04.2026 17:26
Ja sorry wegen dem Kommentar, würde auch gerne meine Vergangenheit aufarbeiten können, dann wäre ich sicherlich auch öfters entspannter hier unterwegs.
Brummsel 04.04.2026 18:27
Wünsche dir das du jemanden findest, der dir profesionell dabei hilft. Melde dich am besten schnell an, die Wartezeit ist echt heftig und den passenden Therapeuten musst du ja dann auch noch finden. Wird kein leichter Weg, aber den ersten Schritt musst du gehen!
Simphony86 04.04.2026 20:12
Hab ich ja schon versucht, hatte ja Mal berichtet, dass ich ein Erstgespräch hatte und da hat man ja eigentlich sogar 3 Termine bevor man entscheiden kann, ob es der richtige Therapeut für einen ist, aber die Therapeutin hat mich ein paar Tage später schon angerufen, dass sie mir wohl nicht helfen kann. Dabei war sie eigentlich mir von meiner Autismustherapeutin empfohlen worden, weil nicht viele Psychotherapeuten sich im Gebiet Autisten auskennen bzw. sich das zutrauen. Naja ich bin auf jeden Fall weiter auf der Suche und hab erstmal meine Autismustherapie, die der LWV auslaufen lässt, für die nächsten Monate auf Privatzahlerbasis noch laufen um nicht ganz ohne dazustehen.
Rouvi 04.04.2026 20:18
Ich halte den Spruch für...naja. Die Vergangenheit hat mich zu dem gemacht was ich bin und ich denke gerne zurück. In der Vergangenheit leben kommt für mich nicht in Frage, dafür ist das hier und jetzt verantwortlich. Die Zukunft ist die Zukunft und da kann sich alles, von einer Sekunde auf die nächste, ändern, ich weiß wovon ich rede.
Steinbock75 04.04.2026 20:18
Ja, da sind die Zustände katastrophal. Dit Problem ist, dass uff een bestimmten Radius nur ne bestimmte Anzahl von Therapeuten arbeiten dürfen.
Zenaida 05.04.2026 09:21
Wenn ein Problem erst kürzlich aufgetreten ist, verstehe ich die Verzweiflung, denn in den letzten Jahren ist die Situation wirklich verschärft. Aber das thema Autismus begleitet dich doch schon länger, Simphony, oder nicht? Egal ob diagnostiziert oder nicht - bei manchen wird die Diagnose ja erst recht spät gestellt. So einen Fall habe ich im Bekanntenkreis. Allerdings ist er die Probleme, die er schon im Jugendalter hatte (ob wegen Autismus oder anderer Ursachen) mit Anfang 20 angegangen und hat sich damals ne Therapie gesucht. Da war die Situation in Bezug auf Therapieplätze auch noch besser, meine ich mich zu erinnern… ihm hat die Therapie laut eigener Aussage geholfen.
Simphony86 05.04.2026 10:57
Ne Autismustherapie hatte ich mehrere Jahre schon, da hat dann halt jetzt der Kostenträger, welcher bei mir der Landeswohlfartverband ist, gesagt, da muss erstmal ne Pause gemacht werden von 2 Jahren, zumindest was die Therapeutin angeht, würde wahrscheinlich eh daraufhin hinaus laufen bei einem Neuantrag bei ihrer momentanen Warteliste. Und ja es hat mir auch geholfen, sehr gut immer wieder einmal im Monat 90 Minuten Probleme ansprechen zu können und auch allgemein eine kompetente Ansprechpartnerin zu haben hier in der Region.
Ich such aber halt auch eine Traumatherapeutin, die sich mit Autisten auskennt, weil ich ein Entwicklungstrauma habe.
Ich such aber halt auch eine Traumatherapeutin, die sich mit Autisten auskennt, weil ich ein Entwicklungstrauma habe.
Zenaida 05.04.2026 12:13
Oh, das war ein Missverständnis. Dieser Bekannte hatte keine spezifische Autismus-Therapie, er wusste ja damals noch gar nicht, dass er Autist ist, sondern eine ganz normale Psychotherapie, weil er eben Probleme hatte. Welche Therapie-Richtung das war, weiß ich nicht.
Ein Mal im Monat erscheint mir wenig, aber ich kenne mich da auch nicht gut aus. Ne Freundin hat mal ne Psychoanalyse gemacht, das war drei mal die Woche. Das ist echt heftig zeitintensiv…. Muss man erst mal schaffen….
Ich wünsch dir viel Glück, dass du bald einen Platz findest!
Ein Mal im Monat erscheint mir wenig, aber ich kenne mich da auch nicht gut aus. Ne Freundin hat mal ne Psychoanalyse gemacht, das war drei mal die Woche. Das ist echt heftig zeitintensiv…. Muss man erst mal schaffen….
Ich wünsch dir viel Glück, dass du bald einen Platz findest!
Brummsel 05.04.2026 13:25
Da kann man nur allen Betroffenen hier baldige Termine bei einem passenden Therapeuten wünschen...😊
Tommie53 05.04.2026 16:15
Sich von der Vergangenheit zu befreien ist ein sinnbefreites Unterfangen - genauso gut könnte man versuchen, seinen Schatten loszuwerden.
Sie ist integraler Bestandteil unseres Seins, entsteht fortwährend auf unserem Weg vom Heute ins Morgen.
Ich selbst verstehe sie gerne als eine Ernte meines Lebens und meine Scheunen sind voll.
Da mischt sich Vieles, Schönes, Wertvolles mit Langweiligem, möglicherweise Überflüssigem und ab und an ein wenig Chaos und Schrecken - alles meins und immer meins!
Sie ist integraler Bestandteil unseres Seins, entsteht fortwährend auf unserem Weg vom Heute ins Morgen.
Ich selbst verstehe sie gerne als eine Ernte meines Lebens und meine Scheunen sind voll.
Da mischt sich Vieles, Schönes, Wertvolles mit Langweiligem, möglicherweise Überflüssigem und ab und an ein wenig Chaos und Schrecken - alles meins und immer meins!
Jetzt
Das gilt sowohl für den persönlichen als auch politischen und gesamtgesellschaftlichen Bereich. denn das Verständnis der Vergangenheit dient als Fundament für Entscheidungen.
Das bedeutet aber nicht, dass man in der Betrachtung der Vergangenheit stecken bleibt.