Hürden im Alltag
19.04.2026 12:20
Hürden im Alltag
19.04.2026 12:20
Hürden im Alltag
Durch einen anderen Beitrag bin ich auf dieses Thema gekommen.
Wie sehr führt euer Handicap zu einer Behinderung/Einschränkung im Alltag und wie sehr belastet euch das?
Ich selbst bin, durch meine Ängste & Depressionen, phasenweise, sehr eingeschränkt. Körperlich, inzwischen, weniger, obwohl die Depression oft auch Auswirkungen auf meine Aktivität hat.
Mögt ihr von euch berichten?
Wie sehr führt euer Handicap zu einer Behinderung/Einschränkung im Alltag und wie sehr belastet euch das?
Ich selbst bin, durch meine Ängste & Depressionen, phasenweise, sehr eingeschränkt. Körperlich, inzwischen, weniger, obwohl die Depression oft auch Auswirkungen auf meine Aktivität hat.
Mögt ihr von euch berichten?
Kommentare
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Samantha44 19.04.2026 12:27
wonni, du kennst mich ja,ich bin prima eingestellt, an was hat jahre gedauert. ich leide meistens nächtsn an panikattaken.da ist grauslich..........da muss ich aufstehen und eine tablette nehmen.es ist ein schwerer wg
Samantha44 19.04.2026 12:31
wonni, ich war auch jahrelang wie gelähmt........du must geduld haben der tabletten wechsel
Wonni 19.04.2026 12:34
Hallo Samy,
ja, Panikattacken sind sehr schlimm, die kenne/habe ich, leider, auch. Meistens schaffe ich es ohne Bedarfsmedikament, aber manchmal auch nicht, wenn es zu schlimm wird. Es dauert danach immer eine Weile, bis man sich davon erholt hat. Das ist sehr anstrengend und bremst einen, oftmals, aus.
ja, Panikattacken sind sehr schlimm, die kenne/habe ich, leider, auch. Meistens schaffe ich es ohne Bedarfsmedikament, aber manchmal auch nicht, wenn es zu schlimm wird. Es dauert danach immer eine Weile, bis man sich davon erholt hat. Das ist sehr anstrengend und bremst einen, oftmals, aus.
Samantha44 19.04.2026 12:38
ja man hat herzklopfen, alle möglichen zutände, versuch aber logisch zu denken, das geht garnicht
Samantha44 19.04.2026 12:40
ich hatte eine vorgester um 3 h früh..........so,schnell. war ich noch nie aus dem bett
Samantha44 19.04.2026 12:59
ja, aber du tusr mir auch leid.....du bist allein......ich hab meinen mannn der mich beruhigt
Samantha44 19.04.2026 13:01
es sind dochviel mehr hier, warum schreibst keiner mit...........ist ja nicht dabei, wie sind bei handycap
Samantha44 19.04.2026 13:02
man kann ja da offen schreiben, beisst ja keiner, im gegeeil, wir sitzen alle im selbem boot
Samantha44 19.04.2026 13:05
weisst du was ich glaube, allein, dass wir miteinder plaudern geht der druck ein bissen besser
Samantha44 19.04.2026 13:19
ich stellst dit frei, ich mahc jezt einen auf.........wir aben nämlich eine fürstin bekommen...........ich hab gester eine ausgerufem als kaiserim darf ich das ja............alsohör dir das an........von nachtbaden bis spanner...........................dabei hab wir einen zaun+++++++++++++++usw
Nordroller 19.04.2026 13:21
Jeder Tag zeigt seine kleinen Hürden in unterschiedlichen Formen, angefangen ob das Wetter eine "Ausfahrt " erlaubt, Fahrstuhl und andere kleine tägliche Herausforderungen.
Meine Krankheit grüßt mich spätestens beim Auf/stehen. Meistens stelle ich mich den Tag erfolgreich, es gibt aber auch Tage wo ich meinen Schwanz einziehe und den Tag nur ablebe.
Meine Krankheit grüßt mich spätestens beim Auf/stehen. Meistens stelle ich mich den Tag erfolgreich, es gibt aber auch Tage wo ich meinen Schwanz einziehe und den Tag nur ablebe.
Wonni 19.04.2026 13:34
Das Plaudern hier oder in einem anderen Blog hilft sehr @Samy, ja. Es dürfen aber, parallel, auch mal andere Themen sein.
Da Thema hier ist allgemein gehalten und nicht speziell auf mich bezogen. Ich habe "meine Hürden des Alltags" nur auch benannt.
Da Thema hier ist allgemein gehalten und nicht speziell auf mich bezogen. Ich habe "meine Hürden des Alltags" nur auch benannt.
Wonni 19.04.2026 13:44
Dem Anschein deiner Beiträge nach, meisterst du diese unterschiedlichen Hürden sehr gut @Nordroller.
Indien 19.04.2026 14:35
Man darf niemanden ausschließen der eine Depression hat! Aber manche Menschen machen das halt wenn du Schreibfehler hast wenn du bisschen anders bist dann wirst du leichter ausgegrenzt! Oder Menschen die einen Fetisch haben wenn auch ausgegrenzt!
Wonni 19.04.2026 15:10
Ja, das ist, leider, bei manchen Menschen so, wenn jemand "anders" ist @Indien.
merry1 19.04.2026 15:13
Ich bin mit meinen Problemen im wesentlichen schon allein. Meine Krankheit ist selten, von daher sind die Kommentare von anderen Personen, sogar von manchen Ärzten, eher dämlich, obwohl gut gemeint.
Indien 19.04.2026 15:20
Naja ich bin halt auch locker und möchte gerne auch wissen, ich nehme mir auch nichts ab nur ich will es halt keine verstehen!
Wonni 19.04.2026 15:44
Dann bist du deine "eigene Expertin" in Bezug auf deine Krankheit @merry!? So liest sich das für mich.
Zenaida 19.04.2026 16:24
Ich hab keine offiziellen Behinderung, aber inzwischen durchaus auch die eine oder andere Baustelle. Aber ich lasse mich davon nicht behindern. Manches geht halt nicht mehr so wie früher, aber damit komme ich klar.
Wonni 19.04.2026 16:35
Das ist sehr viel wert @Zenaida, wenn diese Baustellen dich nicht belasten oder behindern.
ICHJA 19.04.2026 16:37
ist sehr belastend //
Menschen
zwischenmenschliches
Barrieren im Alltag - auf Wegen / in Praxen - etc
Menschen
zwischenmenschliches
Barrieren im Alltag - auf Wegen / in Praxen - etc
Marianne 19.04.2026 16:45
Ich bin durch MS stark im Gehen eingeschränkt und mein Gleichgewicht ist momentan eine kleine Katastrophe. Daher tu ich mir beim Tragen von Dingen sehr schwer. Eine Kaffeetase kommt garantiert fast leer am Tisch an. Daher benütze ich zu Hause für fast alles eine kleinen Transportwagen. Den benütze ich auch um Reisegepäck und anderes zu meinem Auto zu transportieren. Einkäufe lasse ich mir normalerweise zustellen. Bei kleinen Reparaturen in der Wohnung und einigen anderen Dingen helfen mir Freunde und die Familie.
Ich sehe meine Gehprobleme nicht so wirklich als Tragödie, im Vergleich zu anderen Krankheiten ist das echt harmlos
Ich sehe meine Gehprobleme nicht so wirklich als Tragödie, im Vergleich zu anderen Krankheiten ist das echt harmlos
Wonni 19.04.2026 16:47
Das ist echt super, dass du Hilfe bzw. Hilfsmittel hast, die dir den Alltag erleichtern @Marianne!
EinedieserSteine 19.04.2026 16:58
Es gibt gewisse Tools aus dem Toolkasten und eine über Jahre angeeignete positive Sichtweise und auch Nichtbehinderte sind nicht ständig rundum glücklich.
Wonni 19.04.2026 17:08
Da gebe ich dir vollkommen Recht @EdS. Jeder muss gewisse Hürden im Alltag/Leben überwinden.
EinedieserSteine 19.04.2026 17:17
Schon die Denkweise, es wird auch wieder einfacher, mal außen rum denken, es ausblenden, ablenken, lange ausatmen und versuchen, für andere da zu sein.
Axel75 19.04.2026 19:09
Ich habe nach einem Burnout Panikattacken bekommen und bin verschiedene Therapien durchlaufen. Als ich soweit angstfrei war, kam die Polyneuropathie dazu.
Ich werde durch das betreute Einzelwohnen, in meiner Wohnung betreut und bekomme Hilfe im Alltag und im Haushalt. Das bedeutet auch, dass ich immer wieder Situationen übe, die mir Angst machen. Gerade auch diese, die durch meine körperlichen Einschränkungen neu aufgekommen sind.
Gerade die Betreuung ist eine große Hilfe, da meine Kinder sehr weit weg wohnen und ich somit, innerhalb der Woche wenigstens jemanden habe.
Ich werde durch das betreute Einzelwohnen, in meiner Wohnung betreut und bekomme Hilfe im Alltag und im Haushalt. Das bedeutet auch, dass ich immer wieder Situationen übe, die mir Angst machen. Gerade auch diese, die durch meine körperlichen Einschränkungen neu aufgekommen sind.
Gerade die Betreuung ist eine große Hilfe, da meine Kinder sehr weit weg wohnen und ich somit, innerhalb der Woche wenigstens jemanden habe.
Alex371 19.04.2026 23:15
Momentan ist es für mich eine Hürde rechts noch nichts zu hören (nach Hörsturz am 20.3.) , was auch beim Gehen Probleme macht.
Es kann nur noch besser werden, wie lange es auch dauern mag.
Es kann nur noch besser werden, wie lange es auch dauern mag.
Wonni 20.04.2026 08:11
Ich wünsche dir weiterhin eine gute Besserung @Alex. 🍀🐞🍀 Wird denn die Behandlung weiter fortgesetzt?
(Nutzer gelöscht) 20.04.2026 09:18
Ich habe eine unsichtbare Behinderung (Autismus) und eine Sichtbare (Zerebralparese). Ich weiß wie es ist, wenn man die stärkste Einschränkung nicht sieht.
(Nutzer gelöscht) 20.04.2026 09:18
Ich habe eine unsichtbare Behinderung (Autismus) und eine Sichtbare (Zerebralparese). Ich weiß wie es ist, wenn man die stärkste Einschränkung nicht sieht.
Wonni 20.04.2026 09:56
Hallo Andrea & herzlich willkommen!
Das kenne ich auch sehr gut, wenn die Einschränkung nicht sichtbar ist. Oft ist es auch so, dass sich bei mir, nach außen hin, beim Aufeinandertreffen mit Fremden, ein Schalter umlegt. Erwähne ich dann, irgendwann später, meine Einschränkung(en) sind die meisten oft ganz verwundert. Ganz oft kommen auch nach so Situationen erst die typischen Reaktionen, wenn die Anspannung dann von mir abfällt. Das sieht dann auch niemand.
Das kenne ich auch sehr gut, wenn die Einschränkung nicht sichtbar ist. Oft ist es auch so, dass sich bei mir, nach außen hin, beim Aufeinandertreffen mit Fremden, ein Schalter umlegt. Erwähne ich dann, irgendwann später, meine Einschränkung(en) sind die meisten oft ganz verwundert. Ganz oft kommen auch nach so Situationen erst die typischen Reaktionen, wenn die Anspannung dann von mir abfällt. Das sieht dann auch niemand.
Alex371 20.04.2026 10:49
@Wonni: ergänzend helfen Physiotherapie (Gleichgewichtstraining u. Vojta), Akupunktur, Tebonin u. homöop. Mittel sowie Ruhe
Wonni 20.04.2026 11:31
Hast du das alles verordnet bekommen @Alex? Ich hoffe, du kannst dich gut ausruhen.
Alex371 20.04.2026 13:03
Physiotherapie ja, den Rest über meine Heilpraktikerin. Es ist halt schwierig für mich innerlich abzuschalten, da muss ich noch üben
Zenaida 20.04.2026 18:17
Ich überlege gerade: was macht den unterschied zwischen sichtbaren und unsichtbaren Beeinträchtigungen? Doch nur die Erwartungshaltung der Umwelt, oder? Aber warum ist es überhaupt relevant, was andere denken oder erwarten? Reicht es denn nicht, wenn ich selber weiß, was für mich machbar ist und was nicht? Auf Unterstützung von anderen kann man, das hab ich kürzlich wieder erlebt, auch mit einer sichtbaren Behinderung und nem Rollstuhl nicht bauen…
Wonni 21.04.2026 08:35
Wenn man das immer so umsetzten kann, was wirklich für einen machbar ist, dann stellt das kein Problem dar @Zenaida. Ich bin aber, tatsächlich (viel zu) lange Zeit über meine eigenen Grenzen hinaus gegangen, um beruflich Fuß fassen zu können. Letztendlich endete das immer wieder in einem vollkommenen Zusammenbruch, weil ich den Erwartungen nicht gerecht werden konnte. Und dann war das Erstaunen meist groß.
merry1 21.04.2026 10:38
Wonni, man wird niemals den Erwartungen der anderen gerecht werden können. Machst du es 2 Personen recht, gibt es 2 andere Personen, denen es nicht gefällt.
Deshalb ist es wichtig seine eigenen Erwartungen umzusetzen. Aber diese sollte man sich selber nicht ZU hoch setzen.
Haben wir nicht schon lange genug versucht den Erwartungen anderer Menschen gerecht zu werden?
Deshalb gehe ich den Weg, den ich für mich als richtig und gut erkannt habe. 😊 🍀
Deshalb ist es wichtig seine eigenen Erwartungen umzusetzen. Aber diese sollte man sich selber nicht ZU hoch setzen.
Haben wir nicht schon lange genug versucht den Erwartungen anderer Menschen gerecht zu werden?
Deshalb gehe ich den Weg, den ich für mich als richtig und gut erkannt habe. 😊 🍀
merry1 21.04.2026 10:44
Zanaida,
Es steht ja sogar in der alten Bibel :
"Hilf dir selber, dann hilft dir Gott." 😉
Es steht ja sogar in der alten Bibel :
"Hilf dir selber, dann hilft dir Gott." 😉
Lerato77 21.04.2026 11:43
Merry, das ist aus dem Zusammenhang gerissen. Das ist die Aufforderung der Verbrecher, als Jesus schon am Kreuz hing, dass er sich gefälligst selbst helfen sollte. Mehr Zynismus geht kaum!
merry1 21.04.2026 11:56
Aha, @Lerato, interessant, das wußte ich nicht. Ich glaube dir erstmal, dass deine Aussage stimmt. Bei Gelegenheit werde ich mal nachlesen.
Ansonsten finde ich deine Information an mich sehr aufschlussreich.
Das mit dem Zynismus hätte nicht sein müssen. Aber das ist typisch für Religionen.
Ansonsten finde ich deine Information an mich sehr aufschlussreich.
Das mit dem Zynismus hätte nicht sein müssen. Aber das ist typisch für Religionen.
merry1 21.04.2026 12:40
@Lerato,
Ich habe mal nachgeschaut :
"Hilf dir selber, dann hilft dir Gott " ist eher ein Sprichwort, welches zur Eigeninitiative ermuntert.
Aber in der Bibel steht es nirgends, obwohl es die meisten Menschen glauben, auch nicht im Zusammenhang mit der von dir erwähnten Kreuzigung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hilf_dir_selbst,_so_hilft_dir_Gott
Ich habe mal nachgeschaut :
"Hilf dir selber, dann hilft dir Gott " ist eher ein Sprichwort, welches zur Eigeninitiative ermuntert.
Aber in der Bibel steht es nirgends, obwohl es die meisten Menschen glauben, auch nicht im Zusammenhang mit der von dir erwähnten Kreuzigung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hilf_dir_selbst,_so_hilft_dir_Gott
Wonni 21.04.2026 13:03
Mit verantwortlich waren natürlich auch meine (anerzogenen) Ansprüche an mich selbst @merry, aber noch viel mehr wollte ich dem "normalen" gesellschaftlichen Leben gerecht werden, trotz meiner Erkrankung.
Einen Weg, der wirklich richtig & gut für mich selbst ist, habe ich, glaube ich, bisher noch gar nicht gefunden.
Einen Weg, der wirklich richtig & gut für mich selbst ist, habe ich, glaube ich, bisher noch gar nicht gefunden.
merry1 21.04.2026 13:45
Ich wollte auch immer gesellschaftlich etabliert sein. Das habe ich bis heute nur sehr bescheiden geschafft, aber dafür geht es mir jetzt gut.
Der Preis für ein individuelles, mental gesundes Leben kann manchmal sehr hoch sein. Ich habe mich von runter ziehenden Menschen getrennt oder distanziert. Leider waren darunter auch nahestehende Verwandte.
Des Weiteren musste ich mich von dummen, anerzogenen Klischees trennen.
Zeiten des Alleinsein waren dadurch auch entstanden.
Aber es hat sich gelohnt diesen Weg zu gehen. Mir geht es jetzt gut und ich fühle mich authentisch und unabhängig.
Der Preis für ein individuelles, mental gesundes Leben kann manchmal sehr hoch sein. Ich habe mich von runter ziehenden Menschen getrennt oder distanziert. Leider waren darunter auch nahestehende Verwandte.
Des Weiteren musste ich mich von dummen, anerzogenen Klischees trennen.
Zeiten des Alleinsein waren dadurch auch entstanden.
Aber es hat sich gelohnt diesen Weg zu gehen. Mir geht es jetzt gut und ich fühle mich authentisch und unabhängig.
Lerato77 21.04.2026 14:27
Merry, ich habe nicht dich zynisch genannt, sondern den Verbrecher, der Jesus das in dieser Situation nahelegte, sich selbst zu helfen.
merry1 21.04.2026 14:36
Alles klar, Lerato,
aber das "Sprichwort" steht so nirgendwo in der Bibel. Das sind falsche Behauptungen. Ich habe ja auch fälschlicherweise gedacht, dass es dort geschrieben steht.
aber das "Sprichwort" steht so nirgendwo in der Bibel. Das sind falsche Behauptungen. Ich habe ja auch fälschlicherweise gedacht, dass es dort geschrieben steht.
Nordroller 21.04.2026 16:49
Leider kann man das Schriftliche häufig falsch verstehen und manche "Gemeinden" versuchen die Texte um zu interpretieren und für die eigene Zielsetzung zu gebrauchen.
Das Thema mit bewusster falschen Übersetzung oder mangelndem Wissen in der Übersetzung hatten wir ja vor kurzem schon gehabt.
Da helfen die Grundsätze (Mauern) im Glauben.
Das Thema mit bewusster falschen Übersetzung oder mangelndem Wissen in der Übersetzung hatten wir ja vor kurzem schon gehabt.
Da helfen die Grundsätze (Mauern) im Glauben.
Lerato77 21.04.2026 16:49
Merry, ich dachte an die Geschichte der Kreuzigung, wie sie berichtet wird im Evangelium von Markus Kapitel 15 Verse 24 bis 32. Hier kann man lesen, dass Jesus von den Umstehenden und den mit ihm gekreuzigten beiden Verbrechern verspottet wird und sie Jesus auffordern, sich selbst zu helfen.
Du hast aber Recht, dass das von dir zitierte Sprichwort sich so nicht in der Bibel findet.
Nach meinem Verständnis ist Gott gerade denen nahe, die sich selbst nicht helfen können. Also gerade umgekehrt wie in dem Sprichwort.
Wonni, entschuldige, dass wir etwas vom Thema abgekommen sind, aber es war mir wichtig, das richtig zu stellen.
Du hast aber Recht, dass das von dir zitierte Sprichwort sich so nicht in der Bibel findet.
Nach meinem Verständnis ist Gott gerade denen nahe, die sich selbst nicht helfen können. Also gerade umgekehrt wie in dem Sprichwort.
Wonni, entschuldige, dass wir etwas vom Thema abgekommen sind, aber es war mir wichtig, das richtig zu stellen.
Wonni 21.04.2026 17:55
merry, das freut mich sehr, dass du diesen Weg gehen konntest und dort nun angekommen bist, auch wenn es, wie du es (be-)schreibst, nicht einfach war.
Mir fehlt da, glaube ich, noch der Fokus auf ein konkretes Ziel, weil ich nicht genau weiß, was und wohin ich will. Nicht mehr zurück zu dieser ständigen Überforderung, das weiß ich. Aber es fehlt gerade noch eine Alternative.
Mir fehlt da, glaube ich, noch der Fokus auf ein konkretes Ziel, weil ich nicht genau weiß, was und wohin ich will. Nicht mehr zurück zu dieser ständigen Überforderung, das weiß ich. Aber es fehlt gerade noch eine Alternative.
merry1 21.04.2026 18:27
Den meisten Stress machen wir uns selber. Der hausgemachte Stress macht den größten Anteil aus. Wenn man den hausgemachten Stress heraus nimmt, bleibt nicht mehr so viel übrig. Das ist dann gut zu schaffen.
Irgendwo muss man ja praktisch anfangen.
In das, was ich nicht ändern kann, investiere ich kaum Energie. Da spart man schon mal eine Menge Kraft.
Also Stress, mit genügend Erholung, ist nicht schlimm. Der Dauerstress macht krank.
Oft weiß man schon, was man will, aber traut sich nicht den Gedanken zuzulassen.
Ich glaube dir fehlt qualifizierte, verständnisvolle Beratung, die es gut mit dir meint. Ich wünsche dir viel Erfolg.
Irgendwo muss man ja praktisch anfangen.
In das, was ich nicht ändern kann, investiere ich kaum Energie. Da spart man schon mal eine Menge Kraft.
Also Stress, mit genügend Erholung, ist nicht schlimm. Der Dauerstress macht krank.
Oft weiß man schon, was man will, aber traut sich nicht den Gedanken zuzulassen.
Ich glaube dir fehlt qualifizierte, verständnisvolle Beratung, die es gut mit dir meint. Ich wünsche dir viel Erfolg.
Zenaida 21.04.2026 20:05
Wonni, ich finde es mit am wichtigsten im Leben, sich immer wieder selbst zu hinterfragen, wie es einem geht. Egal ob es um die Freunde, die Wohnsituation, den Beruf oder die Partnerschaft geht. Wenn irgendwo die negativen Aspekte die positiven überwiegen, ist es Zeit, die Segel neu zu setzen. Das muss nicht unbedingt eine Trennung oder Kündigung bedeuten, aber zumindest ein Neu-Justieren.
Ich weiß, dass das viele Menschen nicht (gerne) machen, weil da evt. herauskommen könnte, dass der Job (oder gar der Beruf) doch nicht zu einem passt, dass die Partnerschaft sich totgelaufen hat oder ähnliches. Und weil man dann natürlich handeln muss. Also richten sich viele ein in einem Leben, das sie zwar nicht sofort aber auf die Dauer doch unglücklich macht.
Wenn man das aber relativ oft überdenkt, merkt man schon die kleineren Missstimmungen und kann rechtzeitig gegensteuern. Gut, manchmal kann man wenig machen, wenn der Partner nicht bereit ist, ne Kursänderung gemeinsam vorzunehmen oder eine plötzlich aufgetretene Allergie den alten Job verunmöglicht. Aber auch da ist es gut, sich das möglichst frühzeitig bewusst zu machen, um sich neu zu verorten.
Natürlich wird man in solche Überlegungen nicht nur die eigenen Befindlcihkeiten einfließen lassen. Eine Wohnung sollte bewohnbar sein, also keinen Schimmel aufweisen… ein Job sollte nicht nur spaß machen, sondern einen auch würdig ernähren können…. Usw. Aber die eigenen Grenzen müssen dabei unbedingt immer mitbedacht werden. Sonst geht man längerfristig vor die Hunde.
Für mich persönlich wäre z.b. eine solche Grenze,, wenn ich jeden Tag dieselbe Routine hätte. Ich arbeite gerne phasenweise sehr viel und dann wieder nicht. Anderen geht es genau entgesetzt, die suchen die Routine. Das Schöne ist mMn, dass es hierzulande heutzutage so viel Freiraum gibt, wirklich nach eigenen Vorstellungen zu leben. Allerdings muss man im eigenen Kopf dafür frei sein und auch den einen oder anderen schiefen Blick von anderen dafür in kauf nehmen. Was aber interessiert ein dummer Kommentar oder ein fragender Blick im Vergleich zu einem selbstbestimmten Leben?
Ich weiß, dass das viele Menschen nicht (gerne) machen, weil da evt. herauskommen könnte, dass der Job (oder gar der Beruf) doch nicht zu einem passt, dass die Partnerschaft sich totgelaufen hat oder ähnliches. Und weil man dann natürlich handeln muss. Also richten sich viele ein in einem Leben, das sie zwar nicht sofort aber auf die Dauer doch unglücklich macht.
Wenn man das aber relativ oft überdenkt, merkt man schon die kleineren Missstimmungen und kann rechtzeitig gegensteuern. Gut, manchmal kann man wenig machen, wenn der Partner nicht bereit ist, ne Kursänderung gemeinsam vorzunehmen oder eine plötzlich aufgetretene Allergie den alten Job verunmöglicht. Aber auch da ist es gut, sich das möglichst frühzeitig bewusst zu machen, um sich neu zu verorten.
Natürlich wird man in solche Überlegungen nicht nur die eigenen Befindlcihkeiten einfließen lassen. Eine Wohnung sollte bewohnbar sein, also keinen Schimmel aufweisen… ein Job sollte nicht nur spaß machen, sondern einen auch würdig ernähren können…. Usw. Aber die eigenen Grenzen müssen dabei unbedingt immer mitbedacht werden. Sonst geht man längerfristig vor die Hunde.
Für mich persönlich wäre z.b. eine solche Grenze,, wenn ich jeden Tag dieselbe Routine hätte. Ich arbeite gerne phasenweise sehr viel und dann wieder nicht. Anderen geht es genau entgesetzt, die suchen die Routine. Das Schöne ist mMn, dass es hierzulande heutzutage so viel Freiraum gibt, wirklich nach eigenen Vorstellungen zu leben. Allerdings muss man im eigenen Kopf dafür frei sein und auch den einen oder anderen schiefen Blick von anderen dafür in kauf nehmen. Was aber interessiert ein dummer Kommentar oder ein fragender Blick im Vergleich zu einem selbstbestimmten Leben?
Wonni 22.04.2026 11:39
Ich danke euch für eure Beiträge!
Zenaida, man merkt immer wieder, dass du da in einer komplett anderen Liga spielst, was dein Handicap und die Beeinflussung deines Alltags/Lebens durch dieses angeht.
Viele Dinge lassen sich, eben wegen eines Handicaps, nicht umsetzen und dann muss man eben sehen, wie man seinen Alltag trotzdem gestaltet, mit einigen und sogar sehr vielen Abstrichen.
Manche Grenze(n) erlegt man sich eben nicht selbst auf und dann geht es mit der Selbstbestimmung nicht so recht weiter, obwohl man gern wollen würde, wenn man denn könnte.
Zenaida, man merkt immer wieder, dass du da in einer komplett anderen Liga spielst, was dein Handicap und die Beeinflussung deines Alltags/Lebens durch dieses angeht.
Viele Dinge lassen sich, eben wegen eines Handicaps, nicht umsetzen und dann muss man eben sehen, wie man seinen Alltag trotzdem gestaltet, mit einigen und sogar sehr vielen Abstrichen.
Manche Grenze(n) erlegt man sich eben nicht selbst auf und dann geht es mit der Selbstbestimmung nicht so recht weiter, obwohl man gern wollen würde, wenn man denn könnte.
Zenaida 22.04.2026 11:57
Hm, wonni, das mag sein. Ich kann mir vorstellen, dass mein Radius größer ist, aber das Prinzip bleibt doch das selbe, oder nicht?
Wonni 22.04.2026 13:51
Das habe ich oben versucht deutlich zu machen, dass es nicht das selbe ist @Zenaida, weil es verschiedene Ausgangspunkte sind.
FirstLevelLion 22.04.2026 20:23
@Wonni
Meine Handicaps ich nenne sie immer "Debuffs" sind eigentlich so gesehen der Meteoriteneinschlag
mit Kraniometaphysäre Dysplasie (Skeletterkrankung) https://www.orpha.net/de/disease/detail/1522
und den dadurch entstandenen Folgeschäden
- Sehbehinderung
- Cochlea-Implantate beidseits seit 2021 (vorher mit 4 Jahren Schwerhörigkeit diagnostiziert)
- Schlafapnoe
- Fazialisparese
Einschränkungen im Alltag gibt es natürlich. Schuhe kaufen mit orthopädischen Einlegen ist immer so ne Sache. Meine zwei Brüder dagegen rein in den Laden anprobieren, fertig.
Die CIs brauchen halt auch immer Batterien also hab ich immer welche bei mir. In unregelmäßigen Intervallen brauch ich für die CIs Ersatzteile aufgrund Materialermüdung ec. Die Darth Vader Maske/Beatmungsgerät brauchen auch ihr tägliche/wöchentliche Pflege.
Am meisten nervt tatsächlich das aufgrund meiner Gesichtsanatomie meine Brille häufiger rutscht trotz Sportbügel und Nasensteg. Das ist aber wenn ich ehrlich bin ein "Luxusproblem". Und ja meine Gesichtsanatomie beim Essen ist halt so ne Sache.
Ansonsten geht mehr Zeit für Kontrollbesuche in Unikliniken, bei Ärzten als bei "Normalos" flöten. Kenne z. B. die Uniklinik Würzburg, das CHC Würzburg, das Personal des 4 Stocks sehr gut. Quasi VIP.
Kann mittlerweile Krankenhausbetreuer spielen und weißt was das gute Krankenhausessen ist. Operationen von 2 - 12 Stunden alles gehabt.
Ich bin so gesehen relativ im Reinen mit mir da ich offen mit den "Debuffs" umgehen kann. Dazu trägt aber glücklicherweise auch mein Umfeld (Familie, sehr kleiner Kreis an unbehinderten und behinderten Kumpels sowie meine Arbeit) bei.
Liebe Grüße Steffen
Meine Handicaps ich nenne sie immer "Debuffs" sind eigentlich so gesehen der Meteoriteneinschlag
mit Kraniometaphysäre Dysplasie (Skeletterkrankung) https://www.orpha.net/de/disease/detail/1522
und den dadurch entstandenen Folgeschäden
- Sehbehinderung
- Cochlea-Implantate beidseits seit 2021 (vorher mit 4 Jahren Schwerhörigkeit diagnostiziert)
- Schlafapnoe
- Fazialisparese
Einschränkungen im Alltag gibt es natürlich. Schuhe kaufen mit orthopädischen Einlegen ist immer so ne Sache. Meine zwei Brüder dagegen rein in den Laden anprobieren, fertig.
Die CIs brauchen halt auch immer Batterien also hab ich immer welche bei mir. In unregelmäßigen Intervallen brauch ich für die CIs Ersatzteile aufgrund Materialermüdung ec. Die Darth Vader Maske/Beatmungsgerät brauchen auch ihr tägliche/wöchentliche Pflege.
Am meisten nervt tatsächlich das aufgrund meiner Gesichtsanatomie meine Brille häufiger rutscht trotz Sportbügel und Nasensteg. Das ist aber wenn ich ehrlich bin ein "Luxusproblem". Und ja meine Gesichtsanatomie beim Essen ist halt so ne Sache.
Ansonsten geht mehr Zeit für Kontrollbesuche in Unikliniken, bei Ärzten als bei "Normalos" flöten. Kenne z. B. die Uniklinik Würzburg, das CHC Würzburg, das Personal des 4 Stocks sehr gut. Quasi VIP.
Kann mittlerweile Krankenhausbetreuer spielen und weißt was das gute Krankenhausessen ist. Operationen von 2 - 12 Stunden alles gehabt.
Ich bin so gesehen relativ im Reinen mit mir da ich offen mit den "Debuffs" umgehen kann. Dazu trägt aber glücklicherweise auch mein Umfeld (Familie, sehr kleiner Kreis an unbehinderten und behinderten Kumpels sowie meine Arbeit) bei.
Liebe Grüße Steffen
Wonni 23.04.2026 11:10
Hallo Steffen,
das sind ja einige Dinge, die dich da durch den Alltag begleiten. Du scheinst dich aber sehr gut damit arrangiert zu haben. Super, dass du so ein positives Umfeld hast. Was machst du denn beruflich, wenn diese Frage nicht zu neugierig ist!?
das sind ja einige Dinge, die dich da durch den Alltag begleiten. Du scheinst dich aber sehr gut damit arrangiert zu haben. Super, dass du so ein positives Umfeld hast. Was machst du denn beruflich, wenn diese Frage nicht zu neugierig ist!?
FirstLevelLion 23.04.2026 18:41
Schönen Abend Wonni,
du darfst gerne Fragen.
Beruflich hat es mich in die "Lieblingsbehörde" der Steuerzahler verschlagen. Dem Finanzamt. Habe hier eine Ausbildung in der mittleren Beamtenlaufbahn (neuere Bezeichnung 2. Qualifikationsebene) gemacht. Bin somit Finanzwirt (das wäre die offizielle IHK-Bezeichnung).
Bin jetzt seit dem Ausbildungsbeginn fast 12 Jahre bei meinem Amt und aktuell lautet meine Dienstbezeichnung Steuerinspektor (interne Ränge ähnlich wie beim Heer bzw. Marine)
Bin innerhalb unserer Behörde in die IT gewechselt und kümmere mich als IT-First-Level-Support um technische Probleme vor Ort. Gebe Ersthilfe und löse das Problem selbst. Falls dies nicht möglich ist, eröffne ich entsprechend via Ticketsystem eine Meldung für den Second bzw. Third-Level-Support (Quasi wie der Hausarzt der an den Facharzt weitervermittelt). Begleite Umstellungen auf neue Hardware und bin Dreh/Angelpunkt zwischen Landesamt f. Steuern und meinem Amt. Mache das von den 12 Jahren fast 8 Jahre lang schon.
du darfst gerne Fragen.
Beruflich hat es mich in die "Lieblingsbehörde" der Steuerzahler verschlagen. Dem Finanzamt. Habe hier eine Ausbildung in der mittleren Beamtenlaufbahn (neuere Bezeichnung 2. Qualifikationsebene) gemacht. Bin somit Finanzwirt (das wäre die offizielle IHK-Bezeichnung).
Bin jetzt seit dem Ausbildungsbeginn fast 12 Jahre bei meinem Amt und aktuell lautet meine Dienstbezeichnung Steuerinspektor (interne Ränge ähnlich wie beim Heer bzw. Marine)
Bin innerhalb unserer Behörde in die IT gewechselt und kümmere mich als IT-First-Level-Support um technische Probleme vor Ort. Gebe Ersthilfe und löse das Problem selbst. Falls dies nicht möglich ist, eröffne ich entsprechend via Ticketsystem eine Meldung für den Second bzw. Third-Level-Support (Quasi wie der Hausarzt der an den Facharzt weitervermittelt). Begleite Umstellungen auf neue Hardware und bin Dreh/Angelpunkt zwischen Landesamt f. Steuern und meinem Amt. Mache das von den 12 Jahren fast 8 Jahre lang schon.
Wonni 24.04.2026 08:27
Guten Morgen Steffen
und danke für die super Beschreibung deiner Tätigkeit! Das liest sich wirklich gut!
Meine Schwester war am Dienstag beim Amt, um einen neuen Führerschein zu beantragen. Da ging dann aber nichts, weil der PC nicht funktionierte. Hätten sie dich gut gebrauchen können. 😉
und danke für die super Beschreibung deiner Tätigkeit! Das liest sich wirklich gut!
Meine Schwester war am Dienstag beim Amt, um einen neuen Führerschein zu beantragen. Da ging dann aber nichts, weil der PC nicht funktionierte. Hätten sie dich gut gebrauchen können. 😉
Wonni 24.04.2026 16:30
Heute war meine Hürde des Alltags, dass ich, aufgrund meiner Handicaps, nicht fahrtauglich war und deshalb nicht das erledigen konnte, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte und wichtig gewesen wäre.
EinedieserSteine 24.04.2026 19:47
Mit Netz und doppeltem Boden oder Leuten im Hintergrund, die im Notfall helfen.
Wonni 25.04.2026 08:21
Dem stimme ich zu.
Danke @Nordroller & EdS.
Manchmal gibt es aber auch Situationen, wo niemand da ist/aus bestimmten Gründen nicht da sein kann, um zu helfen...
Danke @Nordroller & EdS.
Manchmal gibt es aber auch Situationen, wo niemand da ist/aus bestimmten Gründen nicht da sein kann, um zu helfen...
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