Guten Morgen ,
für mich gibt es keine Zufälle, es hat alles s/einen Sinn, für mich passt hier mein Lieblingsspruch :
"Vorwärts leben,
rückwarts verstehen!"
Ich glaube, daß unser Weg in einem gewissen Rahmen vorbestimmt ist. In diesem Rahmen gibt es sicherlich daß, was wir als freien Willen empfinden.
Natürlich spreche ich hier nur für mich!
Ich wünsche Euch eine gute Nacht! 🍀
Ist alles im Leben vorherbestimmt?
07.07.2026 23:56
Ist alles im Leben vorherbestimmt?
07.07.2026 23:56
Ist alles im Leben vorherbestimmt?
Guten Abend liebe das hier lesende Mitmenschen,
gerade heute frage ich mich, ob alles im Leben vorherbestimmt ist und oder ob man noch einen freien Willen hat?
Ist sogar am Tag der Geburt bereits alles fest geschrieben?
Schöne Nachtruhe euch
gerade heute frage ich mich, ob alles im Leben vorherbestimmt ist und oder ob man noch einen freien Willen hat?
Ist sogar am Tag der Geburt bereits alles fest geschrieben?
Schöne Nachtruhe euch
Kommentare
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Samantha44 08.07.2026 06:38
ein bisserl ist schon vorprogrammiert in unseren genen, aber den rest müssen wir schon selbst auf die beine stellen. entscheidungen und unser wille sind schon parameter, die mitspielen müssen und unser leben beeinflussen.
Seestern59 08.07.2026 08:44
Glaube es ist vorbestimmt und kommt auch darauf an wo oder als was du geboren wirst, was man daraus macht ist jedem selbst überlassen 🤷🏼♂️
MariaStuart 08.07.2026 09:18
@das Brot, einen großen Teil entscheiden wir unseren Weg selbst, je nach Möglichkeit.
Wir werden allerdings auch einen Teil fremdbestimmt.
Wir werden allerdings auch einen Teil fremdbestimmt.
Lerato77 08.07.2026 09:27
Ich glaube, dass Vorherbestimmung und freier Wille kein Gegensatz sind. Gott weiß schon, was passieren wird, weil er ewig ist und unser Leben sozusagen von hinten anschauen kann. Wir können das aber nicht, und er hat uns einen freien Willen gegeben. Wie LebenslustIch schon geschrieben hat: vorwärts leben, rückwärts verstehen.
merry1 08.07.2026 10:00
Undercat,
ich glaube, dass die Situationen, in die man reingeraten ist, vorherbestimmt sind. Aber wie du dich in diesen Situationen entscheidest, ist dein freier Wille.
ich glaube, dass die Situationen, in die man reingeraten ist, vorherbestimmt sind. Aber wie du dich in diesen Situationen entscheidest, ist dein freier Wille.
Sui 08.07.2026 10:21
Ich glaube, festgeschrieben ist am Tag der Geburt nichts.
Wir haben unsere Gene, und das Schicksal bringt Ereignisse, die wir nicht kontrollieren können.
Wie wir darauf reagieren, entscheidet unser freier Wille, es sei denn, wir ticken am Ende doch einfach so, wie unsere Gene es wollen.
Wir haben unsere Gene, und das Schicksal bringt Ereignisse, die wir nicht kontrollieren können.
Wie wir darauf reagieren, entscheidet unser freier Wille, es sei denn, wir ticken am Ende doch einfach so, wie unsere Gene es wollen.
Jeannie 08.07.2026 10:30
In der Philosophie und Psychologie wird Heteronomie oder Fremdbestimmung als nicht so positiv angesehen. Sie äußert sich darin, dass man sich von den Erwartungen, Zwängen oder Meinungen anderer Menschen leiten lässt, anstatt das eigene Leben nach den persönlichen Werten zu gestalten.
Manchmal ist das schon notwendig, allerdings finde ich meine Zufriedenheit dann doch eher, wenn ich mich selbst kenne und authentisch bleibe, ohne anderen zu schaden. Das heißt jedoch nicht, dass ich ständig anderen in den Hintern kriechen muss.😉
Ja, ich habe einen freien Willen.
Manchmal ist das schon notwendig, allerdings finde ich meine Zufriedenheit dann doch eher, wenn ich mich selbst kenne und authentisch bleibe, ohne anderen zu schaden. Das heißt jedoch nicht, dass ich ständig anderen in den Hintern kriechen muss.😉
Ja, ich habe einen freien Willen.
MariaStuart 08.07.2026 10:41
Ob Fremdbestimmung gefällt oder nicht, ohne geht es nicht.
Durch Regeln und Gesetze werden wir alle Fremdbestimmt, und ohne wäre ein Zusammenleben nicht möglich.
Das Gott damit etwas zutun hat, hatte ich oben schon geschrieben, sieht jede Konfession anders.
Durch Regeln und Gesetze werden wir alle Fremdbestimmt, und ohne wäre ein Zusammenleben nicht möglich.
Das Gott damit etwas zutun hat, hatte ich oben schon geschrieben, sieht jede Konfession anders.
Thohom 08.07.2026 10:58
Fatalismus ist eine Möglichkeit mit Etwas umzugehen, dass man sich nicht erklären kann. Ich sehe es auf einer Ebene mit "Gottes Wille". Man gibt die Verantwortung an eine höhere Instanz ab, eine Möglichkeit aus einer "warum ich?" Schleife herauszukommen.
Wissenschaft ist m.E. der Feind einer solchen Einstellung und liegt deshalb mit solchen Dogmen permanent im Clinch.
Wissenschaft ist m.E. der Feind einer solchen Einstellung und liegt deshalb mit solchen Dogmen permanent im Clinch.
Jeannie 08.07.2026 11:02
Natürlich geht es nicht ohne Gesetze....dann hätten wir ja keinen Sozialstaat😉
Maria,ich gebe dir da mal ein Beispiel: Erstes Date, tolles Lokal direkt am See. Ich verschwinde vor der Bestellung mal kurz für kleine Mädchen. Als ich wiederkomme meint er, er hätte schon bestellt. Wäre ja nicht ganz so grausig gewesen, wenn er nicht eine Meeresplatte bestellt hätte. Kurz vorher habe ich ihm nämlich noch gesagt, dass ich GENAU DAS nicht mag. Ich habe ihm dann viel Spaß beim Date gewünscht und bin gegangen. Da war ich 19. Und das ist für mich eine Art von Fremdbestimmung, die ich garantiert nicht zulasse...Pommes o.ä. wären für mich völlig in Ordnung gewesen.👍🤭
Maria,ich gebe dir da mal ein Beispiel: Erstes Date, tolles Lokal direkt am See. Ich verschwinde vor der Bestellung mal kurz für kleine Mädchen. Als ich wiederkomme meint er, er hätte schon bestellt. Wäre ja nicht ganz so grausig gewesen, wenn er nicht eine Meeresplatte bestellt hätte. Kurz vorher habe ich ihm nämlich noch gesagt, dass ich GENAU DAS nicht mag. Ich habe ihm dann viel Spaß beim Date gewünscht und bin gegangen. Da war ich 19. Und das ist für mich eine Art von Fremdbestimmung, die ich garantiert nicht zulasse...Pommes o.ä. wären für mich völlig in Ordnung gewesen.👍🤭
perfectday 08.07.2026 11:11
Als Frau mit Lebenserfahrung schaue ich auf unterschiedliche Lebensläufe zurück. Meinen eigenen, den von Freunden...
Ich sehe fast identische Ausgangsbedingungen und ganz unterschiedliche "Ausgestaltung" der einzelnen Personen.
So ist für mich "vorher bestimmt" und "freier Wille" kein Widerspruch.
Ein Beispiel : finanziell knapp, häusliche Gewalt...in der Herkunftsfamilie. Der Eine hat keinen Schulabschluss, lebt vom Staat.Der andere hat einen guten Job und ein aktives Leben.
Da kann man nicht nur sagen. Bei mir daheim gabs halt keine Unterstützung.
1001 Beispiele gäbe es für den Umgang mit Behinderung.
Der eine bedauert sich 24/7 und hadert mit seinem Schicksal, der andere schaut, was möglich ist und führt ein zufriedenes Leben.
Ich sehe fast identische Ausgangsbedingungen und ganz unterschiedliche "Ausgestaltung" der einzelnen Personen.
So ist für mich "vorher bestimmt" und "freier Wille" kein Widerspruch.
Ein Beispiel : finanziell knapp, häusliche Gewalt...in der Herkunftsfamilie. Der Eine hat keinen Schulabschluss, lebt vom Staat.Der andere hat einen guten Job und ein aktives Leben.
Da kann man nicht nur sagen. Bei mir daheim gabs halt keine Unterstützung.
1001 Beispiele gäbe es für den Umgang mit Behinderung.
Der eine bedauert sich 24/7 und hadert mit seinem Schicksal, der andere schaut, was möglich ist und führt ein zufriedenes Leben.
Jeannie 08.07.2026 11:14
Thohom, da du es erwähnt hast....
Fatalismus kann sich auf verschiedene Weise im Denken und Handeln äußern:
1.Religiöser Fatalismus: Die Überzeugung, dass alles Tun von einem allmächtigen Gott oder einer Gottheit gesteuert wird.
2.Logischer/Philosophischer Fatalismus: Die Annahme, dass zukünftige Ereignisse bereits feststehen.
3.Positiver Fatalismus („Amor Fati“): Die bejahende Einstellung, das nicht abänderbare Schicksal anzunehmen und das Beste daraus zu machen.
Ich bleibe bei 3, da ich meine Verantwortungen nie abgeschoben habe.
Fatalismus kann sich auf verschiedene Weise im Denken und Handeln äußern:
1.Religiöser Fatalismus: Die Überzeugung, dass alles Tun von einem allmächtigen Gott oder einer Gottheit gesteuert wird.
2.Logischer/Philosophischer Fatalismus: Die Annahme, dass zukünftige Ereignisse bereits feststehen.
3.Positiver Fatalismus („Amor Fati“): Die bejahende Einstellung, das nicht abänderbare Schicksal anzunehmen und das Beste daraus zu machen.
Ich bleibe bei 3, da ich meine Verantwortungen nie abgeschoben habe.
Mohnblume2 08.07.2026 11:16
Ich denke , unser Leben wird klar vorbestimmt , zumindest durch die Art und Weise, wie es beginnt. Die Umstände unserer Geburt , Kindheit und Jugend , in denen andere Menschen , im besten Fall Eltern , dafuer Sorge tragen sollten, dass unser Weg , zumindest in eine Bahn geleitet wird / werden sollte , die erstmal einen positiven Einfluss auf uns hat. Danach werden sicherlich andere Menschen / Dinge und Gegebenheiten , Umstände und auch natuerlich unser Wille , dafuer zuständig sein , was passiert und wie das Leben läuft. Auch ein starker oder eben aufgrund kindlicher Umstände und auch Erlebnisse weniger starker Charakter begleitet uns, hilft uns mehr oder eben weniger , gute oder auch weniger passende Entscheidungen zu treffen, unsere Erfahrungen. Was wir wollen , oder eben dann doch aufgrund der Lebensumstände , anders machen, ist letztlich unsere Entscheidung , auch die Folgen , mit denen wir dann selbst klar kommen müssen...der Mensch ist , das was das Leben , sein Wille und mitunter auch die Fremdbestimmung , die er zulässt aus und mit ihm macht.
MariaStuart 08.07.2026 11:33
@Mohnblume, das ist auch meine Meinung.
Gene, soziales Umfeld und Erziehung haben großen Einfluss auf das Leben.
Gene, soziales Umfeld und Erziehung haben großen Einfluss auf das Leben.
Jeannie 08.07.2026 11:57
Unter Fremdbestimmung versteht man das Bestimmtsein der eigenen Entscheidungen, Handlungen und Lebenswege durch äußere Einflüsse, übergeordnete Instanzen oder andere Personen. Es ist das genaue Gegenteil von Selbstbestimmung (Autonomie) und beschreibt einen Zustand der Abhängigkeit oder Bevormundung.
Und wer andere Menschen dann unter seinen eigenen Fehlentscheidungen leiden lassen möchte, um seine Eigenverantwortung abzuschieben, hat dann die tiefste Stufe seines Lebens erreicht.
Ich gebe dem Gaul ja auch nicht die Schuld, wenn er sich von Acker macht, weil der Reiter zu dumm zum reiten ist. Oder wie schrieb ein User vor kurzem: Manch ein Reiter vergisst einfach abzusteigen, wenn sein Pferd schon längst tot ist...
Schönen Tag noch👋🏻 🙂
Und wer andere Menschen dann unter seinen eigenen Fehlentscheidungen leiden lassen möchte, um seine Eigenverantwortung abzuschieben, hat dann die tiefste Stufe seines Lebens erreicht.
Ich gebe dem Gaul ja auch nicht die Schuld, wenn er sich von Acker macht, weil der Reiter zu dumm zum reiten ist. Oder wie schrieb ein User vor kurzem: Manch ein Reiter vergisst einfach abzusteigen, wenn sein Pferd schon längst tot ist...
Schönen Tag noch👋🏻 🙂
markopolo1 08.07.2026 13:19
Moin zusammen, eine interessante Frage und These von Undercut..
Ich denke wirklich vorbestimmt ist das was im Leben passiert oder wie es verläuft nicht, denn das würde ja mit dem freien Willen den man hat kollidieren meiner Meinung nach.
Ich hab vor längerer Zeit selbst einmal in einer Phase gesteckt wo ich das Gefühl hatte, alles was ich anpacke geht nach hinten los. In dieser Zeit hab ich einen Menschen kennen gelernt mit dem ich dann über dieses Thema angefangen zu "diskutieren" . Er brachte eine These ins Spiel die ich am Anfang etwas schwierig nach zu vollziehen fand aber irgendwie auch wieder interessant und logisch irgendwie.
Er sprach davon, das wir bevor wir hier unser Leben starten eigentlich schon da sind und wir eines Tages gefragt werden: möchtest du lernen und wachsen oder möchtest du hier im Paradies bleiben? Da wir von Anfang an einen freien Willen haben können wir das entscheiden wie wir möchten. Manche von uns entscheiden sich für den Weg lernen zu wollen, manche eben nicht.
Auch das wie wir lernen wollen ob leicht oder in Level 100 ist uns auch selbst überlassen. Weiter vertrat er die These, wenn wir uns zum lernen entscheiden dann suchen wir uns auch im Vorfeld unsere Familie in die wir geboren werden aus denn auch sie können von uns lernen und wir von ihnen. Klingt vielleicht alles etwas "abgehoben" oder so, ich weiß. Allerdings fand ich für mich diesen Aspekt sehr interessant. Sobald wir uns dann entscheiden hier in die Schule des Lebens zu gehen, wie er es nannte, können wir uns an das was vor unserer Zeit hier war nicht mehr erinnern. Wir begegnen neuen Menschen die uns entweder nur ein kleines Stück begleiten und auch Menschen die uns vielleicht das ganze Leben begleiten. Jede dieser Begegnungen hat aber ihren Zweck, sowohl für uns als auch für die die uns begegnen.
Ich finde den Gedanken schon echt interessant und er kann in mancher Situation helfen sich da durch zu manövrieren.
Ich wünsch euch einen schönen Tag
Markopolo
Ich denke wirklich vorbestimmt ist das was im Leben passiert oder wie es verläuft nicht, denn das würde ja mit dem freien Willen den man hat kollidieren meiner Meinung nach.
Ich hab vor längerer Zeit selbst einmal in einer Phase gesteckt wo ich das Gefühl hatte, alles was ich anpacke geht nach hinten los. In dieser Zeit hab ich einen Menschen kennen gelernt mit dem ich dann über dieses Thema angefangen zu "diskutieren" . Er brachte eine These ins Spiel die ich am Anfang etwas schwierig nach zu vollziehen fand aber irgendwie auch wieder interessant und logisch irgendwie.
Er sprach davon, das wir bevor wir hier unser Leben starten eigentlich schon da sind und wir eines Tages gefragt werden: möchtest du lernen und wachsen oder möchtest du hier im Paradies bleiben? Da wir von Anfang an einen freien Willen haben können wir das entscheiden wie wir möchten. Manche von uns entscheiden sich für den Weg lernen zu wollen, manche eben nicht.
Auch das wie wir lernen wollen ob leicht oder in Level 100 ist uns auch selbst überlassen. Weiter vertrat er die These, wenn wir uns zum lernen entscheiden dann suchen wir uns auch im Vorfeld unsere Familie in die wir geboren werden aus denn auch sie können von uns lernen und wir von ihnen. Klingt vielleicht alles etwas "abgehoben" oder so, ich weiß. Allerdings fand ich für mich diesen Aspekt sehr interessant. Sobald wir uns dann entscheiden hier in die Schule des Lebens zu gehen, wie er es nannte, können wir uns an das was vor unserer Zeit hier war nicht mehr erinnern. Wir begegnen neuen Menschen die uns entweder nur ein kleines Stück begleiten und auch Menschen die uns vielleicht das ganze Leben begleiten. Jede dieser Begegnungen hat aber ihren Zweck, sowohl für uns als auch für die die uns begegnen.
Ich finde den Gedanken schon echt interessant und er kann in mancher Situation helfen sich da durch zu manövrieren.
Ich wünsch euch einen schönen Tag
Markopolo
positivemind 08.07.2026 14:26
Ich glaube nicht wirklich an Vorherbestimmung oder Schicksal. Ich glaube eher an die Auswirkungen von Entscheidungen und Gegebenheiten. Und natürlich, man sucht sich nicht aus, in welche Familie oder unter welchen Umständen man geboren wird. Es ist ein Zusammenspiel aus Prägungen, Entscheidungen, Einflüssen, Persönlichkeit, Bedingungen, Möglichkeiten.
Ich habe immer bisschen das Bild von ner Kette aus Dominosteinen im Kopf. Jeder Dominostein steht für eine getroffene Entscheidung oder einen Einfluss (auch von außen), eine Gegebenheit und nur wenn jeder einzelne Dominostein fällt, kann die Kette fallen und es entsteht ein Gesamtbild. Alles was erlebt wird prägt und macht zu dem Menschen der man ist. Und das wiederum beeinflusst wieder eigene Entscheidungen und den eigenen Weg.
Selbstverständlich gibt es Dinge, die man nicht beeinflussen kann, aber auch da trifft man dann Entscheidungen, wie man damit umgeht und das wiederum hat Einfluss auf das weitere Geschehen.
Ich habe immer bisschen das Bild von ner Kette aus Dominosteinen im Kopf. Jeder Dominostein steht für eine getroffene Entscheidung oder einen Einfluss (auch von außen), eine Gegebenheit und nur wenn jeder einzelne Dominostein fällt, kann die Kette fallen und es entsteht ein Gesamtbild. Alles was erlebt wird prägt und macht zu dem Menschen der man ist. Und das wiederum beeinflusst wieder eigene Entscheidungen und den eigenen Weg.
Selbstverständlich gibt es Dinge, die man nicht beeinflussen kann, aber auch da trifft man dann Entscheidungen, wie man damit umgeht und das wiederum hat Einfluss auf das weitere Geschehen.
Samantha44 08.07.2026 14:35
man hat immer 2 oder mehrere möglichkeiten im leben ein problem oder gegebenheiten aller art anzugehen. WIR entscheiden dann, welche abzweigung wir nehmen. da spielt dann viel die erziehung mit, also alles ist sicher nicht vorherbestimmt. aber interessantes thema, man denkt in anderen kurven.
Maessmogge 08.07.2026 15:38
@Undercat
Passend zu deiner Frage würde ich dir gerne die Haltung der Stoiker näherbringen (ein Vertreter dieser philosophischen Denkschule wäre Marc Aurel, den ich sehr schätze).
Es sei mir hoffentlich erlaubt, einen KI-Text einzufügen. Ich habe ihm nichts beizufügen und bin, zugegebenermassen, etwas zeitgeizig (hat mit meinen Schmerzen zu tun, aber das würde jetzt zuweit gehen dies auszuführen):
Die Stoiker betrachten das Schicksal als einen vom göttlichen Logos (der Weltvernunft) bestimmten, unabänderlichen Ablauf. Anstatt sich gegen das Unvermeidliche zu wehren, akzeptieren sie es nicht nur, sondern umarmen es als notwendigen Teil ihres Lebens – ein Konzept, das oft als Amor fati (Liebe zum Schicksal) bezeichnet wird.
Die stoische Haltung zum Schicksal lässt sich in wenigen Kernpunkten zusammenfassen:
Die Dichotomie der Kontrolle: Stoiker unterscheiden strikt zwischen Dingen, die sie beeinflussen können (eigene Gedanken, Handlungen, Einstellungen) und Dingen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen (andere Menschen, Krankheit, das Wetter, das Schicksal). Alles, was von außen kommt, wird stoisch akzeptiert.
Kein Fatalismus: Die Akzeptanz ist nicht mit Passivität oder Resignation gleichzusetzen. Ein Stoiker versucht, sein Leben aktiv und tugendhaft zu gestalten, findet aber seinen inneren Frieden, wenn die äußeren Umstände seine Pläne durchkreuzen.
Die Metapher vom Hund am Wagen: Der stoische Philosoph Chrysippos verglich den Menschen mit einem Hund, der an einen Wagen angebunden ist. Wenn der Hund klug ist, läuft er freiwillig mit dem Wagen. Wehrt er sich, wird er dennoch mitgezerrt.
Freiheit durch innere Haltung: Wie der berühmte stoische Spruch von Seneca zusammenfasst: "Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es." Wahre Freiheit liegt nicht darin, das Schicksal nach den eigenen Wünschen zu formen, sondern die Dinge so zu wollen, wie sie geschehen.
Ich versuche seit über 20 Jahren diese Haltung zu verinnerlichen. Oft gelingts, manchmal scheitere ich, aber ich weiss, dass es sich lohnt nicht aufzuhören.
Passend zu deiner Frage würde ich dir gerne die Haltung der Stoiker näherbringen (ein Vertreter dieser philosophischen Denkschule wäre Marc Aurel, den ich sehr schätze).
Es sei mir hoffentlich erlaubt, einen KI-Text einzufügen. Ich habe ihm nichts beizufügen und bin, zugegebenermassen, etwas zeitgeizig (hat mit meinen Schmerzen zu tun, aber das würde jetzt zuweit gehen dies auszuführen):
Die Stoiker betrachten das Schicksal als einen vom göttlichen Logos (der Weltvernunft) bestimmten, unabänderlichen Ablauf. Anstatt sich gegen das Unvermeidliche zu wehren, akzeptieren sie es nicht nur, sondern umarmen es als notwendigen Teil ihres Lebens – ein Konzept, das oft als Amor fati (Liebe zum Schicksal) bezeichnet wird.
Die stoische Haltung zum Schicksal lässt sich in wenigen Kernpunkten zusammenfassen:
Die Dichotomie der Kontrolle: Stoiker unterscheiden strikt zwischen Dingen, die sie beeinflussen können (eigene Gedanken, Handlungen, Einstellungen) und Dingen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen (andere Menschen, Krankheit, das Wetter, das Schicksal). Alles, was von außen kommt, wird stoisch akzeptiert.
Kein Fatalismus: Die Akzeptanz ist nicht mit Passivität oder Resignation gleichzusetzen. Ein Stoiker versucht, sein Leben aktiv und tugendhaft zu gestalten, findet aber seinen inneren Frieden, wenn die äußeren Umstände seine Pläne durchkreuzen.
Die Metapher vom Hund am Wagen: Der stoische Philosoph Chrysippos verglich den Menschen mit einem Hund, der an einen Wagen angebunden ist. Wenn der Hund klug ist, läuft er freiwillig mit dem Wagen. Wehrt er sich, wird er dennoch mitgezerrt.
Freiheit durch innere Haltung: Wie der berühmte stoische Spruch von Seneca zusammenfasst: "Den Willigen führt das Schicksal, den Unwilligen zerrt es." Wahre Freiheit liegt nicht darin, das Schicksal nach den eigenen Wünschen zu formen, sondern die Dinge so zu wollen, wie sie geschehen.
Ich versuche seit über 20 Jahren diese Haltung zu verinnerlichen. Oft gelingts, manchmal scheitere ich, aber ich weiss, dass es sich lohnt nicht aufzuhören.
Undercat 08.07.2026 16:21
Vielen Dank für diese interessanten Ansätze.
Also es bedeutet, ich soll mich nicht wehren, sondern akzeptieren, was ich im außen nicht ändern kann. Ich hab mich nämlich für Wachstum entschieden.
Man soll sich beugen und durch die Akzeptanz wird es einfacher, selbst wenn es schwierig ist.
Das mit der Herkunft Familie👫 kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es gibt oft genug Menschen aus einfachen Verhältnissen, die daraus gewachsen sind und entweder gerade deswegen aus ihrem Leben etwas „gemacht“ haben doch Fleiß oder weil sie Glück hatten.
Das klingt abgedroschen, so will ich das nicht sagen. Ich meine, die trotzt schwieriger Kindheit einen geraden Lebensweg eingeschlagen haben.
Und ich wollte gar nicht auf Religion oder Ähnliches Anspielen aber vermutlich kann man es nicht direkt trennen.
Also es bedeutet, ich soll mich nicht wehren, sondern akzeptieren, was ich im außen nicht ändern kann. Ich hab mich nämlich für Wachstum entschieden.
Man soll sich beugen und durch die Akzeptanz wird es einfacher, selbst wenn es schwierig ist.
Das mit der Herkunft Familie👫 kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es gibt oft genug Menschen aus einfachen Verhältnissen, die daraus gewachsen sind und entweder gerade deswegen aus ihrem Leben etwas „gemacht“ haben doch Fleiß oder weil sie Glück hatten.
Das klingt abgedroschen, so will ich das nicht sagen. Ich meine, die trotzt schwieriger Kindheit einen geraden Lebensweg eingeschlagen haben.
Und ich wollte gar nicht auf Religion oder Ähnliches Anspielen aber vermutlich kann man es nicht direkt trennen.
Sui 08.07.2026 16:41
Wer akzeptiert, was er eh nicht ändern kann, schont seine Nerven.
Am Ende zählen einfach Fleiß und der eigene Wille.
Am Ende zählen einfach Fleiß und der eigene Wille.
merry1 08.07.2026 17:01
Thohom, ich verstehe was du meinst, aber
Fatalismus
ist falsch verstandenes Schicksal. Niemand sagt, dass man sich nicht bemühen und nicht aktiv an seinem Leben arbeiten sollte. Wer nur tatenlos auf der Couch liegt, an hungernde Menschen tatenlos vorbei geht und sagt , dass sei alles nur das Schicksal, hat einiges nicht verstanden.
Im Wesentlichen geht es darum, sein Leben aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten, aber das anschließende, nicht abänderbare Ergebnis, welches durch diese Bemühungen erfolgt ist, als Schicksal anzunehmen. So ist es gemeint.
Wir planen verantwortungsvoll unser Leben, aber es kommt oft anders als geplant. Das ERGEBNIS als Schicksal anzunehmen, darum geht es.
Wenn man mit seinem Schicksal nicht zufrieden ist, kann man ja weiter versuchen, es zu ändern, bis man der Meinung ist, dass es ab diesem Punkt nicht mehr zu verändern ist. Jetzt kann man frustriert und gescheitert durchs Leben laufen oder weiterhin gelassen leben und die Tatsachen als schicksalsgegeben annehmen.
Fatalismus
ist falsch verstandenes Schicksal. Niemand sagt, dass man sich nicht bemühen und nicht aktiv an seinem Leben arbeiten sollte. Wer nur tatenlos auf der Couch liegt, an hungernde Menschen tatenlos vorbei geht und sagt , dass sei alles nur das Schicksal, hat einiges nicht verstanden.
Im Wesentlichen geht es darum, sein Leben aktiv und verantwortungsvoll zu gestalten, aber das anschließende, nicht abänderbare Ergebnis, welches durch diese Bemühungen erfolgt ist, als Schicksal anzunehmen. So ist es gemeint.
Wir planen verantwortungsvoll unser Leben, aber es kommt oft anders als geplant. Das ERGEBNIS als Schicksal anzunehmen, darum geht es.
Wenn man mit seinem Schicksal nicht zufrieden ist, kann man ja weiter versuchen, es zu ändern, bis man der Meinung ist, dass es ab diesem Punkt nicht mehr zu verändern ist. Jetzt kann man frustriert und gescheitert durchs Leben laufen oder weiterhin gelassen leben und die Tatsachen als schicksalsgegeben annehmen.
MariaStuart 08.07.2026 17:56
Wer aus den falschen Verhältnissen kommt, hat es sehr schwer, dies zu ändern.
Das soziale Umfeld ist dabei enorm wichtig. Wer da keine Unterstützung von außen bekommt, hat kaum eine Chance, egal wie intelligent.
Das soziale Umfeld ist dabei enorm wichtig. Wer da keine Unterstützung von außen bekommt, hat kaum eine Chance, egal wie intelligent.
Undercat 08.07.2026 23:32
@MariaStuart du meinst also nur Gewinner der Spermalotterie kommen auf die Füße.
Habe noch nicht die Doku vom Trainer Berti angeschaut. Der hat wohl seine Eltern früh verloren. Er ist aber immer fair geblieben, obwohl die Presse schlecht mit dem umgegangen ist.
Ich glaube aber, Talent und intelligent oder Glück spielt vielleicht auch einfach eine Rolle.
Habe noch nicht die Doku vom Trainer Berti angeschaut. Der hat wohl seine Eltern früh verloren. Er ist aber immer fair geblieben, obwohl die Presse schlecht mit dem umgegangen ist.
Ich glaube aber, Talent und intelligent oder Glück spielt vielleicht auch einfach eine Rolle.
Julchen89 09.07.2026 00:02
Naja, ich komme aus den falschen Verhältnissen, habe allerdings erfahrene Fehler, die ich nie übertragen oder weitergegeben habe. Mein soziales Umfeld ist super, loyal, intelligent, spaßig, mit einem guten Humor und dem Herzen am rechten Fleck
MariaStuart 09.07.2026 07:25
@Undercat, das meine ich nicht.
Natürlich spielen Talent, Intelligenz und Glück eine Rolle.
Manchmal muss man vielleicht nur zur passenden Zeit am passenden Ort sein.
Nur haben es diese Menschen schwerer. Das geht doch in der Schule schon los.
Wenn Talent und Intelligenz aus finanziellen Gründen nicht gefördert werden,
dann werden sie oft auch nicht genutzt.
Natürlich spielen Talent, Intelligenz und Glück eine Rolle.
Manchmal muss man vielleicht nur zur passenden Zeit am passenden Ort sein.
Nur haben es diese Menschen schwerer. Das geht doch in der Schule schon los.
Wenn Talent und Intelligenz aus finanziellen Gründen nicht gefördert werden,
dann werden sie oft auch nicht genutzt.
Undercat 09.07.2026 16:58
@MariaStuart so pauschal kann man das ja auch nicht sagen, sondern dass es dann Zufall, Schicksal, Glück oder Bestimmung, dass es beim einem klappt und beim andern nicht.
Je nach Förderung und wenn man auf seinem Lebensweg trifft. Dann wären wir wieder Bei Schicksal und Bestimmung oder Zufall.
Je nach Förderung und wenn man auf seinem Lebensweg trifft. Dann wären wir wieder Bei Schicksal und Bestimmung oder Zufall.
Siebenpunkt 09.07.2026 23:19
vorher bestimmt? ist nicht eher alles eine Mischung aus Glück und Zufälligkeiten?
wir haben doch weder ein Mitspracherecht, wo und als was wir geboren werden, wer unsere Eltern sind noch in welcher Epoche wir geboren werden
irgendwann erscheinen wir auf der Bildfläche und versuchen, das Beste draus zu machen, jeden Tag von Neuem
wir haben doch weder ein Mitspracherecht, wo und als was wir geboren werden, wer unsere Eltern sind noch in welcher Epoche wir geboren werden
irgendwann erscheinen wir auf der Bildfläche und versuchen, das Beste draus zu machen, jeden Tag von Neuem
Jetzt
Da kommen mir die Fragen nach Schicksal und Zufall. Gibt es das?
Ist es Zufall oder Schicksal, ein Unglück zu erleiden, oder den Menschen fürs Leben zu finden?
Das werden verschiedene Konfessionen auch unterschiedlich beantworten.