Wer hat Lust auf eine selbstbestimmte Senioren-WG?
21.07.2026 10:41
Wer hat Lust auf eine selbstbestimmte Senioren-WG?
21.07.2026 10:41
Wer hat Lust auf eine selbstbestimmte Senioren-WG?
Hallo zusammen!
Ich bin 57 Jahre alt und mache mir Gedanken darüber, wie ich mein Leben im Alter gestalten möchte. Eins weiß ich ganz sicher: Ein Klassisches Altenheim kommt für mich nicht in Frage. Ich wünsche mir eine Zukunft, die von Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung geprägt ist. Meine Vision ist die Gründung einer Senioren-WG, in der jede und jeder sein eigenes Reich (mit Rückzugsmöglichkeit und eigener Tür) hat, wir aber gleichzeitig die angenehmen Vorteile einer Gemeinschaft nutzen.
Stellt euch vor:
🗝️ Eigene Privatsphäre: Ein vollwertiger eigener Wohnbereich für sich allein.
☕ Gemeinschaft nach Wunsch: Gemeinsames Kochen, Quatschen im Garten oder gegenseitige Hilfe im Alltag – alles kann, nichts muss.
🤝 Selbstbestimmung: Wir entscheiden gemeinsam, wie wir leben wollen – ohne fremdbestimme Hausordnungen oder Heimstrukturen.
Mich würde brennend interessieren, wie ihr darüber denkt:
Ist das ein Modell, das ihr euch für eure eigene Zukunft vorstellen könnt?
Welche Befürchtungen oder Hürden seht ihr bei der Umsetzung (z. B. Finanzen, Baugemeinschaften, das Richtige „Miteinander“ finden)?
Welche Werte oder Grundregeln wären euch in so einer Gemeinschaft am wichtigsten?
Ich freue mich auf einen spannenden Austausch, eure Erfahrungen und vielleicht ja schon die ersten Interessierten! 💡
Ich bin 57 Jahre alt und mache mir Gedanken darüber, wie ich mein Leben im Alter gestalten möchte. Eins weiß ich ganz sicher: Ein Klassisches Altenheim kommt für mich nicht in Frage. Ich wünsche mir eine Zukunft, die von Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung geprägt ist. Meine Vision ist die Gründung einer Senioren-WG, in der jede und jeder sein eigenes Reich (mit Rückzugsmöglichkeit und eigener Tür) hat, wir aber gleichzeitig die angenehmen Vorteile einer Gemeinschaft nutzen.
Stellt euch vor:
🗝️ Eigene Privatsphäre: Ein vollwertiger eigener Wohnbereich für sich allein.
☕ Gemeinschaft nach Wunsch: Gemeinsames Kochen, Quatschen im Garten oder gegenseitige Hilfe im Alltag – alles kann, nichts muss.
🤝 Selbstbestimmung: Wir entscheiden gemeinsam, wie wir leben wollen – ohne fremdbestimme Hausordnungen oder Heimstrukturen.
Mich würde brennend interessieren, wie ihr darüber denkt:
Ist das ein Modell, das ihr euch für eure eigene Zukunft vorstellen könnt?
Welche Befürchtungen oder Hürden seht ihr bei der Umsetzung (z. B. Finanzen, Baugemeinschaften, das Richtige „Miteinander“ finden)?
Welche Werte oder Grundregeln wären euch in so einer Gemeinschaft am wichtigsten?
Ich freue mich auf einen spannenden Austausch, eure Erfahrungen und vielleicht ja schon die ersten Interessierten! 💡
Kommentare
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Reinold 21.07.2026 10:48
Ja MariaStuart, diese Regeln würden uns auch im normalen Leben weit nach vorne bringen.
Sui 21.07.2026 11:00
Ich schwanke da.
Die Idee von gegenseitiger Hilfe im Alter ist an sich gut, aber WG Leben heißt eben auch Dauer Kompromisse.
Ob ich die Nerven dafür im Alter noch habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Die Idee von gegenseitiger Hilfe im Alter ist an sich gut, aber WG Leben heißt eben auch Dauer Kompromisse.
Ob ich die Nerven dafür im Alter noch habe, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Reinold 21.07.2026 11:20
Sui und dann lieber ein Heim mit Bevormundung ? Was ist dein Plan im Alter ?
Sui 21.07.2026 11:28
Einen fertigen Plan habe ich noch nicht, das hängt ja auch total von der Gesundheit ab.
Mein Wunsch wäre aber ein Modell, bei dem man sich im Haus gegenseitig hilft, aber jeder seine eigene Wohnung und Privatsphäre hat.
Mein Wunsch wäre aber ein Modell, bei dem man sich im Haus gegenseitig hilft, aber jeder seine eigene Wohnung und Privatsphäre hat.
Marianne 21.07.2026 12:00
ich bin auch eher für eine eigene kleine Wohnung. Vielleicht mit einem netten Raum im Erdgeschoss für Treffen
Seestern59 21.07.2026 12:58
Träum mal weiter, aber funktionieren wird es nicht. Fängt schon bei der Finanzierung an, irgendwann ist der Frieden auch vorbei und wer kümmert sich um die WG‘ler mit Handicap?
LaVyx 21.07.2026 12:59
Ich sehe es hier ähnlich wie bei deinem letzten Blog, es ist eigentlich eine schöne Idee. Wie möchtest du Mitbewohner finden? Aus dem Studentenalter bist du raus und wenn ich jetzt von mir persönlich ausgehen, möchte ich dann später doch lieber ne langfristige Bleibe und die finde ich dann eher im betreuten Wohnen. Ne WG
Siebenpunkt 21.07.2026 13:03
leider kann man nicht planen, inwieweit die Selbstständigkeitsfähigkeiten im Alter flöten gehen
Seestern59 21.07.2026 13:06
Übrigens kann man es auch vergessen in angesagte Seniorenresidenzen zu ziehen, selbst wer die bezahlen kann bleibt bei einem vorhandenen Pflegegrad draußen.
CookieJulez 21.07.2026 13:12
@Seestern59
Hast du diese Erfahrung gemacht?
Mich überrascht das. Wenn's finanziell geregelt ist, dann spricht doch nichts gegen Pflege?!
Hast du diese Erfahrung gemacht?
Mich überrascht das. Wenn's finanziell geregelt ist, dann spricht doch nichts gegen Pflege?!
MariaStuart 21.07.2026 13:16
Man kann auch eine Seniorenresidenz nicht mit einem Pflegeheim vergleichen.
Wer Pflege braucht, wird wohl oder übel ein Pflegeheim brauchen, und nicht Selbstbestimmt leben können.
Wer Pflege braucht, wird wohl oder übel ein Pflegeheim brauchen, und nicht Selbstbestimmt leben können.
Seestern59 21.07.2026 13:23
Ich habe viel damit zu tun, fahre ja Taxi und komme viel herum, kommuniziere auch gerne mit Fahrgästen. Ich würde gerne in den Rosenhof Travemünde ziehen, habe keinen Pflegegrad da würde es gehen aber mit leider nicht. Im Augustinum ist es ähnlich, ohne Pflegegrad eingezogen und dann einen bekommen kannst du bleiben.
Seestern59 21.07.2026 13:26
@MS
Hier geht es um eine WG mit gehandicapten und nicht um ein Pflegeheim
Hier geht es um eine WG mit gehandicapten und nicht um ein Pflegeheim
Reinold 21.07.2026 13:28
Hallo zusammen,
vielen Dank für euer ehrliches Feedback und die rege Diskussion!
Mir ist völlig klar: Eine Vision scheitert oft an den Details, wenn man sie nicht von Anfang an durchdenkt. Aber zu sagen „Das geht nicht“, hat noch nie etwas verändert. Mir geht es darum zu schauen: Warum gibt es Hürden und wie schaffen wir sie aus dem Weg?
Um ein paar eurer berechtigten Sorgen aufzugreifen:
Eigene Privatsphäre vs. WG-Rolle (@Sui & @Marianne): Eine Senioren-WG bedeutet für mich kein Studentenzimmer mit Teilen des Badezimmers! Die moderne Form nennt sich oft „Cluster-Wohnung“ oder Genossenschaftsmodell: Jeder hat seine voll ausgestattete 1- bis 2-Zimmer-Wohnung mit eigener Tür, Bad und kleiner Küche. Gemeinschaftsräume (Küche, Garten, Werkstatt) gibt es zusätzlich. Man muss also keineswegs ständig Kompromisse eingehen.
Was passiert bei Pflegebedürftigkeit? (@Seestern59 & @Siebenpunkt): Genau hier liegt die Chance! Wenn einer in der WG Hilfe braucht, wird diese nicht komplett auf die Mitbewohner abgewälzt – das wäre überfordernd. Stattdessen teilt man sich Ressourcen: Ein ambulanter Pflegedienst kommt ins Haus und versorgt bei Bedarf mehrere Bewohner. Das spart Kosten, bringt Synergien und man bleibt in seinen eigenen vier Wänden, selbst wenn die Kräfte nachlassen.
Finanzierung & Verlässlichkeit (@LaVyx): Ja, ein solches Projekt baut man nicht über Nacht. Es braucht Genossenschaften, Baugemeinschaften oder verlässliche Investoren. Aber es gibt mittlerweile viele erfolgreiche Praxisbeispiele (z. B. Wohnprojekte über den Verein Forum Gemeinschaftliches Wohnen).
Mein Fazit: Es geht nicht darum, unvorbereitet irgendwo einzuziehen, sondern heute die rechtlichen, finanziellen und baulichen Weichen zu stellen, damit wir im Alter eben nicht fremdbestimmt werden.
Wer nicht wagt, der wohnt später da, wo andere es für ihn entschieden haben. 😉
vielen Dank für euer ehrliches Feedback und die rege Diskussion!
Mir ist völlig klar: Eine Vision scheitert oft an den Details, wenn man sie nicht von Anfang an durchdenkt. Aber zu sagen „Das geht nicht“, hat noch nie etwas verändert. Mir geht es darum zu schauen: Warum gibt es Hürden und wie schaffen wir sie aus dem Weg?
Um ein paar eurer berechtigten Sorgen aufzugreifen:
Eigene Privatsphäre vs. WG-Rolle (@Sui & @Marianne): Eine Senioren-WG bedeutet für mich kein Studentenzimmer mit Teilen des Badezimmers! Die moderne Form nennt sich oft „Cluster-Wohnung“ oder Genossenschaftsmodell: Jeder hat seine voll ausgestattete 1- bis 2-Zimmer-Wohnung mit eigener Tür, Bad und kleiner Küche. Gemeinschaftsräume (Küche, Garten, Werkstatt) gibt es zusätzlich. Man muss also keineswegs ständig Kompromisse eingehen.
Was passiert bei Pflegebedürftigkeit? (@Seestern59 & @Siebenpunkt): Genau hier liegt die Chance! Wenn einer in der WG Hilfe braucht, wird diese nicht komplett auf die Mitbewohner abgewälzt – das wäre überfordernd. Stattdessen teilt man sich Ressourcen: Ein ambulanter Pflegedienst kommt ins Haus und versorgt bei Bedarf mehrere Bewohner. Das spart Kosten, bringt Synergien und man bleibt in seinen eigenen vier Wänden, selbst wenn die Kräfte nachlassen.
Finanzierung & Verlässlichkeit (@LaVyx): Ja, ein solches Projekt baut man nicht über Nacht. Es braucht Genossenschaften, Baugemeinschaften oder verlässliche Investoren. Aber es gibt mittlerweile viele erfolgreiche Praxisbeispiele (z. B. Wohnprojekte über den Verein Forum Gemeinschaftliches Wohnen).
Mein Fazit: Es geht nicht darum, unvorbereitet irgendwo einzuziehen, sondern heute die rechtlichen, finanziellen und baulichen Weichen zu stellen, damit wir im Alter eben nicht fremdbestimmt werden.
Wer nicht wagt, der wohnt später da, wo andere es für ihn entschieden haben. 😉
MariaStuart 21.07.2026 13:34
@Seestern, ich weiß worum es geht, aber das Thema Pflegegrad hast du eingebracht.
Reinold schreibt im Eingangstext nichts von WG mit gehandicapten, sondern von einer Senioren WG!
Reinold schreibt im Eingangstext nichts von WG mit gehandicapten, sondern von einer Senioren WG!
Seestern59 21.07.2026 13:45
@ MS
Dann wäre es hier der falsche Ort, glaube ich bin hier bei Handicap Love und nicht bei Opa sucht Oma 🫤
Dann wäre es hier der falsche Ort, glaube ich bin hier bei Handicap Love und nicht bei Opa sucht Oma 🫤
Reinold 21.07.2026 14:06
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Theologen und Philosophen Reinhold Niebuhr
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
Theologen und Philosophen Reinhold Niebuhr
Sui 21.07.2026 14:22
@Reinold, das ist exakt das Modell, das ich in meiner letzten Nachricht beschrieben habe.
Mit der eigenen Wohnungstür dazwischen ist es für mich eben keine klassische WG mehr, und genau so funktioniert das im Alter für mich.
Mit der eigenen Wohnungstür dazwischen ist es für mich eben keine klassische WG mehr, und genau so funktioniert das im Alter für mich.
Samantha44 21.07.2026 14:24
ich finde so ein projekt absolut gut! wenn alles gut organisiert ist, kann sowas klappen. vorausgesetzt die chemie stimmt zwischen den menschen, die lust auf so eine art der lebensweise haben und da liegt der hase im pfeffer. das müsste man von schon vorher herausfinden und das braucht viel zeit. wer nicht wagt, der gewinnt auch nicht, daher ist ein baldiger anfang eine gut voraussetzung, dieses modell in angriff zu nehmen.
BlubberHase 21.07.2026 14:33
für mich wäre es nix. ich teile ungern mein heim. abgesehn vom partner. ich habe seit ich 20 bin allein eine wohnung geführt. abgesehn von meinem damaliegen mann und späteren beziehungspartner. Ich und eine wg? nach 2 wochen schmeißt man mich raus weil alle dann sagen " oha ne mandy ist nicht zu ertragen 😂
merry1 21.07.2026 14:49
Den Wunsch, im Alter nicht alleine zu sein, kann ich gut nachvollziehen. Aber ich glaube, dass es sehr schwer realisierbar ist. Denn meine Erfahrungen sind, dass viele älteree Menschen nicht mehr so kompromißbereit sind. Jeder hat seine eigene Vorstellung darüber was Distanz und Nähe ist oder Privatsphäre. Die Wertvorstellungen sind relativ festgefahren, durch entsprechende Erfahrungen. Es ist ja schon schwierig im Gespräch und in einer Diskussion auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Wie sieht das erst einmal aus, wenn es um eine gemeinsame Wohnung geht?
Aber ich habe letztens in einem Vortrag gehört : "Es gibt für alles eine Lösung. Man muss nur lange genug nach ihr suchen. "
Aber ich habe letztens in einem Vortrag gehört : "Es gibt für alles eine Lösung. Man muss nur lange genug nach ihr suchen. "
MariaStuart 21.07.2026 15:00
Es wird oder muss vielleicht irgendwann zurückgehen zum 3 bis 4-Generationenhaushalt.
Wenn nämlich ausländische Pflegekräfte, die wir dringend brauchen, nicht mehr da sind.
Wenn Alten-und Pflegeheime nicht mehr bezahlbar sind.
Da müssen sich dann alte und junge Menschen selbst um Menschen mit und ohne Handicap kümmern.
Wenn nämlich ausländische Pflegekräfte, die wir dringend brauchen, nicht mehr da sind.
Wenn Alten-und Pflegeheime nicht mehr bezahlbar sind.
Da müssen sich dann alte und junge Menschen selbst um Menschen mit und ohne Handicap kümmern.
merry1 21.07.2026 15:07
Es wird wohl irgendwann Pflegeroboter geben. Da ich man ja schon fleißig am basteln.
MariaStuart 21.07.2026 17:59
Es muss dann eben ein Robbi mit Wischfunktion sein!
Gibt es die nicht schon? Die können wischen und saugen! 🤔
Weg mit den Bildern im Kopf 😱
Gibt es die nicht schon? Die können wischen und saugen! 🤔
Weg mit den Bildern im Kopf 😱
MaikoCP 21.07.2026 19:20
Nicht, dass ich Ahnung habe, aber die Hilfe von außen muss ja dennoch gewährleistet sein, wenn es ein Altenheim ersetzen können soll.
Und wahrscheinlich gibt es das in irgendeiner Form bereits oder wenn dem nicht so ist, ist es nicht praktikabel.
Also es gibt ja gewisse Vorstufen zum Altenheim. Menschen, die was weiß ich... einen Notfallknopf, Ärztehäuser in der Nähe, Haushaltshilfen und dergleichen mehr haben, können länger selbstständig leben.
Die Frage ist ja eher wie man es organisiert und wo das Geld dafür herkommt.
Und wahrscheinlich gibt es das in irgendeiner Form bereits oder wenn dem nicht so ist, ist es nicht praktikabel.
Also es gibt ja gewisse Vorstufen zum Altenheim. Menschen, die was weiß ich... einen Notfallknopf, Ärztehäuser in der Nähe, Haushaltshilfen und dergleichen mehr haben, können länger selbstständig leben.
Die Frage ist ja eher wie man es organisiert und wo das Geld dafür herkommt.
MaikoCP 21.07.2026 20:45
Gibt auch schon Waschroboter (Mirai), 50 stück oder so, in Japan. Soll auch sehr angenehm sein. Kostet aber glaube 400K oder so. Der ist aber glaube für Privatkunden. Einer gewerblichen Nutzung für Altenheime etc. stehen wohl Desinfektion und Wartung entgegen, noch...
Beca 21.07.2026 21:27
Ist ja schon so viel geschrieben. Mich persönlich stört an einer AltenWG erstens, wieviele Badzimmer gäbe es . Ich teile mein Bad nicht, nie! Und ich will auf keinen Fall nur mit alten Menschen leben. Warum macht man das heut so. Wo kommt da die Inspiration her.
Aber es gibt bereits Wohnformen, wie angesprochen. Aber ohne großen Pflegebedarf, da wo ich von weiß.
Und guck mal nach Cohousing. Da kann man viel gestalten.
Aber es gibt bereits Wohnformen, wie angesprochen. Aber ohne großen Pflegebedarf, da wo ich von weiß.
Und guck mal nach Cohousing. Da kann man viel gestalten.
Maskentanz 21.07.2026 22:22
Ich habe in meinem Leben schon oft über so ein Wohnprojekt im Alter nachgedacht. Es hat durchaus etwas.
Allerdings habe ich für mich gesorgt, indem ich altersgerecht wohne in einem Haus mit verschiedenen Generationen. Nebenan ist gleich eine Einrichtung der Volkssolidarität, falls ich irgendwann pflegebedürftig werde. Sie haben schon Bewohner unseres Hauses begleitet.
Ich fand die Idee des Gemeinschaftswohnens im Alter sehr attraktiv. Aber so, wie es für mich jetzt ist, finde ich es ideal.
Ich habe ehrlich gesagt ein großes Bedürfnis auch alleine sein zu dürfen, wenn ich es brauche.
Allerdings habe ich für mich gesorgt, indem ich altersgerecht wohne in einem Haus mit verschiedenen Generationen. Nebenan ist gleich eine Einrichtung der Volkssolidarität, falls ich irgendwann pflegebedürftig werde. Sie haben schon Bewohner unseres Hauses begleitet.
Ich fand die Idee des Gemeinschaftswohnens im Alter sehr attraktiv. Aber so, wie es für mich jetzt ist, finde ich es ideal.
Ich habe ehrlich gesagt ein großes Bedürfnis auch alleine sein zu dürfen, wenn ich es brauche.
EinedieserSteine 21.07.2026 22:23
Auf manchen Campingplätzen gibt es jetzt sogar private Sanitärzellen zur Miete
Minio 21.07.2026 22:48
Hallo Maskentanz...ich wohne direkt in einem Wohnprojekt von der Volkssolidarität...sowas kennen nur wir ehemaligen "Ossis". Das ist dermaßen gut durchdacht. Hier hat jeder seine eigene Wohnung, es gibt eine Sozialstation mit Pflegepersonal und Hauswirtschaftern ,die man zur Hilfe anfordern kann, wenn man sie braucht. Wenn nicht, dann eben nicht. So ist es eben nicht nötig, im Alter in ein teures Pflegeheim zu müssen, denn das könnte ich mir gar nicht leisten. Das Wohnprojekt hier unterliegt einer staatlichen Förderung, so dass es sehr gut finanzierbar ist. Es war eben auch nicht alles schlecht im Osten...😉
Nordlicht1961 21.07.2026 23:28
Naja, @Minio, du lebst zwar in einem solchen Modell wie es sich viele wohl vorstellen können, aber erst kürzlich hast du einen Blog gehabt, in dem du über große Probleme mit Nachbarn und der Hausdame berichtet hattest. Das kann nämlich auch passieren - da sorgt man gut für sich vor und dann passt es mit Mitwohnenden und/oder Personal nicht. Das ist dann besonders schwierig.
EinedieserSteine 21.07.2026 23:40
Hoch lebe die Komunalka.
Oder doch lieber der Master Bedroom mit eigenem Bad
Ich danke allen, die mit mir Zimmer und Bad geteilt haben, WG oder anders
Oder doch lieber der Master Bedroom mit eigenem Bad
Ich danke allen, die mit mir Zimmer und Bad geteilt haben, WG oder anders
Minio 22.07.2026 00:13
Ja Nordlich, das stimmt schon aber das kann dir überall passieren mit Nachbarn. Ich habe hier halt eine besondere Spezies. Bis vor einem Jahr war hier auch Friede, Freude, Eierkuchen im Objekt. Da kannst du jeden fragen. Ich könnte mir trotz alledem kein Leben in einer WG vorstellen, denn gerade im Alter hat doch irgendwie jeder so seine "Macken" und ist dies gewöhnt und das gewöhnt und ich stell mir das schwierig vor. Da ist ja dann dauernde Rücksichtnahme gefragt oder dann hast du nur ein Zimmer...das wär mir zu wenig,
Aber für viele wäre es ein Weg aus der Einsamkeit...
Aber für viele wäre es ein Weg aus der Einsamkeit...
fetzenfisch 22.07.2026 01:17
Ich möchte in einer dreizimmerwohnung wohnen mit 24 Stunden persönlicher Assistenz finanziert über das persönliche Budget. Care for you Düsseldorf dort habe ich mich gemeldet und Anträge laufen.
Runa 22.07.2026 08:52
Ist die Eingangsfrage - eine Einladung gewesen? dann ICH😀
nur ist es bei mir so - ich steckte meine Euros in die Gesundheit - damit ich wieder Selbstständig leben kann. Mangels Masse ist ein solches Projekt nur über Sponsor möglich - Miete wäre machbar, mit Ausschluß von "Kündigung wegen Eigenbedarf" bitte.
Ich könnte meine jetzige Wohnsituation als Idee mit einbringen - 5 Wohnblocks, ca. 60 kleine Wohneinheiten, mit Innenhof zum treffen.🌳
nur ist es bei mir so - ich steckte meine Euros in die Gesundheit - damit ich wieder Selbstständig leben kann. Mangels Masse ist ein solches Projekt nur über Sponsor möglich - Miete wäre machbar, mit Ausschluß von "Kündigung wegen Eigenbedarf" bitte.
Ich könnte meine jetzige Wohnsituation als Idee mit einbringen - 5 Wohnblocks, ca. 60 kleine Wohneinheiten, mit Innenhof zum treffen.🌳
MariaStuart 22.07.2026 11:08
@fetzenfisch, da muss das Budget aber auch da sein. Deine Wünsche stelle ich mir nicht so günstig vor.
MaikoCP 22.07.2026 11:17
Klingt für mich alles ein bisschen auch nach einer Persönlichkeitsfrage. Das alles ist ja nicht zwingend auf die eigenen 4 Wände beschränkt, gibt ja Türen.
Wer nicht alleine sein mag oder dergleichen, kann ja auch Freundschaften und Hilfe im Haus finden, mit Nachbarn. Das ist in meinen Augen eine Frage der Beziehungsgestaltung und Persönlichkeit.
In meinem Haus gibt es einige Menschen, die nahezu jeden kennen und zu jedem Kontakt halten. Die leben quasi ihre WG im ganzen Haus.
Wer nicht alleine sein mag oder dergleichen, kann ja auch Freundschaften und Hilfe im Haus finden, mit Nachbarn. Das ist in meinen Augen eine Frage der Beziehungsgestaltung und Persönlichkeit.
In meinem Haus gibt es einige Menschen, die nahezu jeden kennen und zu jedem Kontakt halten. Die leben quasi ihre WG im ganzen Haus.
Seestern59 22.07.2026 12:06
Ich jedenfalls habe keine Lust auf eine Senioren WG 🥱 weil ich auch nie einen Seniorenteller bestelle 😜
Drea1962 22.07.2026 14:30
Ohne längeres Probewohnen und vor allem das Kennenlernen der künftigen Mitbewohner ginge bei mir nichts.
War ja kürzlich mit 8 fremden Menschen und 2 Betreuerinnen im Urlaub.
Bin noch immer erschüttert, wie man mit dem Ehemann umgeht, der nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt und nun nicht mehr richtig greifen kann.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Rücksicht weder auf den Mann, noch die anderen Mitreisenden.
Geduldet von den Betreuerinen, die eine Luxusreise versprochen haben.
War ja kürzlich mit 8 fremden Menschen und 2 Betreuerinnen im Urlaub.
Bin noch immer erschüttert, wie man mit dem Ehemann umgeht, der nach einem Schlaganfall im Rollstuhl sitzt und nun nicht mehr richtig greifen kann.
Um nur ein Beispiel zu nennen.
Rücksicht weder auf den Mann, noch die anderen Mitreisenden.
Geduldet von den Betreuerinen, die eine Luxusreise versprochen haben.
rollihexle 22.07.2026 14:39
Ist nix für mich, bin eher Einzelgänger und mit Nähe hab ich auch so meine Problemchen
Ichselbst 22.07.2026 16:42
MariaStuard schreibt:
"Man kann auch eine Seniorenresidenz nicht mit einem Pflegeheim vergleichen.
Wer Pflege braucht, wird wohl oder übel ein Pflegeheim brauchen, und nicht Selbstbestimmt leben können."
Leider weit gefehlt. Woher ich das weiß?
Aus der Arbeit in der Praxis.
In der letzten "Residenz" war schon nach knapp einer Stunde mein erster Gedanke: "WALLRAFF!!!"
"Seniorenresidenz" hört sich halt fein an, auch wenn nicht einmal die Grundlagen der Menschlichkeit im Pflegealltag gegeben sind.
"Man kann auch eine Seniorenresidenz nicht mit einem Pflegeheim vergleichen.
Wer Pflege braucht, wird wohl oder übel ein Pflegeheim brauchen, und nicht Selbstbestimmt leben können."
Leider weit gefehlt. Woher ich das weiß?
Aus der Arbeit in der Praxis.
In der letzten "Residenz" war schon nach knapp einer Stunde mein erster Gedanke: "WALLRAFF!!!"
"Seniorenresidenz" hört sich halt fein an, auch wenn nicht einmal die Grundlagen der Menschlichkeit im Pflegealltag gegeben sind.
MariaStuart 22.07.2026 17:53
Eine Seniorenresidenz kenne ich als eigenständiges Wohnen, älterer Menschen. Dort werden bestimmte Dienstleistungen angeboten, aber keine Pflege.
MariaStuart 22.07.2026 17:56
Seniorenresidenzen unterscheiden sich von Pflegeheimen hauptsächlich dadurch, dass sie mehr Unabhängigkeit und Eigenständigkeit für die Bewohner ermöglichen, während Pflegeheime oft eine intensivere medizinische und pflegerische Versorgung bieten. Seniorenresidenzen sind eine beliebte Wahl für ältere Menschen, die Unterstützung im Alltag benötigen, aber dennoch ein selbstbestimmtes Leben führen möchten.
Sui 22.07.2026 18:12
Pflege ist in Seniorenresidenzen nicht komplett ausgeschlossen, da man bei Bedarf meistens einen ambulanten Pflegedienst direkt in die eigene Wohnung dazubuchen kann.
Ichselbst 22.07.2026 18:16
Auch diese Wohnformen bietet hier fast jedes Pflegeheim.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es in 90 % der Fälle keinen Unterschied zu einem Pflegeheim macht, ob es sich Residenz nennt, oder nicht. Und das ist Fakt. Ich arbeite seit 1994 in der Pflege, auch in verschiedenen Bundesländern.
Ich habe nur darauf hingewiesen, dass es in 90 % der Fälle keinen Unterschied zu einem Pflegeheim macht, ob es sich Residenz nennt, oder nicht. Und das ist Fakt. Ich arbeite seit 1994 in der Pflege, auch in verschiedenen Bundesländern.
Tommie53 23.07.2026 19:30
Letzten Endes ist es jeder Einrichtung freigestellt, ob sie sich ...heim, ...residenz oder ...verwahranstalt nennt - im Zweifel lässt sich so etwas über einen ansprechenden Euphemismus besser verkaufen, geschützt sind diese Bezeichnungen jedenfalls nicht...
Jetzt
Außerdem Offenheit, Ehrlichkeit und Hilfsbereitschaft.