Lebensrisiken
16.10.2026 14:08
Lebensrisiken
16.10.2026 14:08
Lebensrisiken
Kann man sich da selber absichern? Sollte man sich absichern? Was ist nötig?
Ich lausche gerade der heutigen Bundesratsdebatte und dabei kam bei mir diese Frage auf.🙂
Ich lausche gerade der heutigen Bundesratsdebatte und dabei kam bei mir diese Frage auf.🙂
Kommentare
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Silentwater 16.10.2026 15:38
Manchmal denke ich das auch, aber man kommt mit dem "absichern", bei dem was die alles vorhaben, nicht mehr hinterher. Unsere Angst nützt auf jeden Fall den Versicherern.
Thohom 16.10.2026 15:41
Wer ist zuständig, wenn man was nicht abgesichert hat?
Man selber?
No risk, no fun?
Man selber?
No risk, no fun?
Ichselbst 16.10.2026 16:31
Als junger Mensch wollte ich überhaupt nicht darüber nachdenken, was es für Eventualitäten geben könnte.
Na und wer darüber nachgedacht und sich für alles abgesichert hat, irgendwann in die Arbeitslosigkeit/Krankheit und dadurch in die Sozialhilfe gerutscht ist, musste ziemlich alles außer Haftpflicht und Hausrat kündigen. Für mich keine Frage der Schuld.
Na und wer darüber nachgedacht und sich für alles abgesichert hat, irgendwann in die Arbeitslosigkeit/Krankheit und dadurch in die Sozialhilfe gerutscht ist, musste ziemlich alles außer Haftpflicht und Hausrat kündigen. Für mich keine Frage der Schuld.
Thohom 16.10.2026 17:20
Mit geht es nicht um Schuld. Es kann einfach etwas passieren, was man nicht vorhergesehen hat. Waschmaschine kaputt, Nachzahlung für Heizung/Strom usw.
Da gibt es auch keine Versicherungen für, meine ich. Legt man da nicht mal monatlich einen kleinen Betrag ins Sparschwein/Kriegskasse/Sparbuch?
Da gibt es auch keine Versicherungen für, meine ich. Legt man da nicht mal monatlich einen kleinen Betrag ins Sparschwein/Kriegskasse/Sparbuch?
Ichselbst 16.10.2026 17:43
Wer das nicht kann, weil er froh ist bis zum Ende des Monats zu kommen, muss es halt offen kommunizieren, damit eine Lösung gefunden werden kann.
Das ist übrigens meiner eigenen Erfahrung nach von früher so.
Das ist übrigens meiner eigenen Erfahrung nach von früher so.
Rumtreiberin 16.10.2026 17:48
Wer das Geld übrig hat, sollte das so machen. Es gibt aber genug Menschen die gerade so über den Monat kommen.
Ich habe erst diese Woche meine Betriebskostenabrechnung bekommen und muss kräftig nachzahlen plus Erhöhung der Nebenkosten.
Bei mir geht das aber bei Menschen z. B. Rentnern die wirklich nicht viel haben, kann das zu großen Ängsten führen.
Ich habe erst diese Woche meine Betriebskostenabrechnung bekommen und muss kräftig nachzahlen plus Erhöhung der Nebenkosten.
Bei mir geht das aber bei Menschen z. B. Rentnern die wirklich nicht viel haben, kann das zu großen Ängsten führen.
Sui 16.10.2026 17:54
Ich finde, das Leben hält sich halt an keinen Plan und haut immer dann unerwartete Rechnungen raus, wenn man sie am wenigsten braucht.
Da hilft mir am Ende schlicht ein finanzieller Puffer, um im Ernstfall den Druck rauszunehmen.
Da hilft mir am Ende schlicht ein finanzieller Puffer, um im Ernstfall den Druck rauszunehmen.
UNVERGLEICHLICH 16.10.2026 18:05
Aber was macht derjenige, der schlichtweg nicht die Möglichkeit hat, sich einen Puffer zu schaffen ?
Fragen über Fragen .... Sorgen über Sorgen
Fragen über Fragen .... Sorgen über Sorgen
Ichselbst 16.10.2026 18:15
Ich erinnere mich an die Zeit, als mein Mann gestorben ist, beerdigt werden musste, die Kleinen waren vier und fast drei Jahre alt.
Dreißig Euro für eine Woche zum Leben.
Nach der Kita sind wir Holz für den Badeofen sammeln gegangen, damit wir warmes Wasser hatten.
Über die Klopapierhysterie in den Zeiten von Corona konnte ich nur lachen, denn in der Zeit von der ich gerade schreibe habe ich, wenn es zur Neige ging gedacht, dass man Klopapier nicht essen kann und ich dringend Brot brauche.
Und nein, ich erzähle nicht vom Krieg. 😉
Dreißig Euro für eine Woche zum Leben.
Nach der Kita sind wir Holz für den Badeofen sammeln gegangen, damit wir warmes Wasser hatten.
Über die Klopapierhysterie in den Zeiten von Corona konnte ich nur lachen, denn in der Zeit von der ich gerade schreibe habe ich, wenn es zur Neige ging gedacht, dass man Klopapier nicht essen kann und ich dringend Brot brauche.
Und nein, ich erzähle nicht vom Krieg. 😉
Steinbock75 16.10.2026 18:39
Da hast aber Glück gehabt Ichselbst. Ick wees nich wann dit war aber in Berlin und Brandenburg darfst nich einfach Holz in den Wäldern sammeln, dit ist verboten.
Zum Thema, für allet kann man sich nich absichern. Jut wenn man sich die wichtigsten Versicherungen leisten kann. Aber jibt jenug die noch nich mal ne Haftpflicht haben weil sie denken bei mir is eh nüscht zu holen. Tja mit der richtigen Haftpflicht beim Gegner haben sie dann aber die Rechnung ohne den Wirt jemacht.
Zum Thema, für allet kann man sich nich absichern. Jut wenn man sich die wichtigsten Versicherungen leisten kann. Aber jibt jenug die noch nich mal ne Haftpflicht haben weil sie denken bei mir is eh nüscht zu holen. Tja mit der richtigen Haftpflicht beim Gegner haben sie dann aber die Rechnung ohne den Wirt jemacht.
Siebenpunkt 16.10.2026 18:58
gestern sagte ein Versicherer im Fernsehen, dass Versicherungen Dinge versichern, die nie oder fast nie eintreten, sonst wären sie ja sofort pleite
Thohom 16.10.2026 19:31
Hm... ich habe beruflich auch mit Rentnern zu tun gehabt, die wenig Geld hatten, sich aber ein neues Esszimmer kaufen wollten.... also Stühle und Tisch.😉
Ich hab denen das finanziert, vorher mal gefragt, ob der anrufende Mitarbeiter das selber machen würde und dann lief das. War natürlich Trickserei in der Bank, weil man Renten nicht bevorschussen darf. Ich hab da nie wieder was von gehört, denn als Rate war genau der Betrag eingegeben, den wir erfragt hatten.... und ich fand den nicht niedrig.
Bei irgendeinem Juppheida, der anruft, weil er am 25. kein Geld mehr für Windeln hat, hätte ich selber mehr Probleme gehabt das zu genehmigen, weil das im nächsten Monat dann am 20. losgeht.
Wenn das Einkommen nicht ausreicht, gab es früher unterstützende Sozialhilfe. Gibts sowas immer noch? Ich nehme das mal an. Wohngeld gibt es auch noch.
Wenn man seine Ausgaben einfach mal aufschreibt, wird man vermutlich immer 10€ monatlich finden, die man in die Notkasse tut. Es gehört natürlich Disziplin dazu, dass man nicht an die Kasse geht, wenn z.B. die Ziggis aus sind.
Ich hab denen das finanziert, vorher mal gefragt, ob der anrufende Mitarbeiter das selber machen würde und dann lief das. War natürlich Trickserei in der Bank, weil man Renten nicht bevorschussen darf. Ich hab da nie wieder was von gehört, denn als Rate war genau der Betrag eingegeben, den wir erfragt hatten.... und ich fand den nicht niedrig.
Bei irgendeinem Juppheida, der anruft, weil er am 25. kein Geld mehr für Windeln hat, hätte ich selber mehr Probleme gehabt das zu genehmigen, weil das im nächsten Monat dann am 20. losgeht.
Wenn das Einkommen nicht ausreicht, gab es früher unterstützende Sozialhilfe. Gibts sowas immer noch? Ich nehme das mal an. Wohngeld gibt es auch noch.
Wenn man seine Ausgaben einfach mal aufschreibt, wird man vermutlich immer 10€ monatlich finden, die man in die Notkasse tut. Es gehört natürlich Disziplin dazu, dass man nicht an die Kasse geht, wenn z.B. die Ziggis aus sind.
Brummsel 16.10.2026 19:39
Thohom, denke es gibt genügend disziplinierte Menschen, die unverschuldet in Not geraten und dennoch nicht bis zum nächsten ersten über die Runden kommen.
Die wenigsten davon sind " Schmarotzer".
Echte Schmarotzer finden genügend Lücken im System. In Not geraten eher die, denen es peinlich ist.
Die wenigsten davon sind " Schmarotzer".
Echte Schmarotzer finden genügend Lücken im System. In Not geraten eher die, denen es peinlich ist.
Thohom 16.10.2026 19:45
Wer redet denn von Schmarotzern, ich jedenfalls nicht.
Des Pudels Kern ist, dass heute im Bundesrat darüber diskutiert wurde, ob man den Menschen, die mit Öl heizen auch nen Tankrabatt geben sollte.
Demnachst kommen sie dann noch mit Gas-Rabatt oder sonstwas um die Ecke.
Wenn sie schon die Bürger entlasten wollen, dann sollen sie endlich mal das vorgesehene Klimageld auszahlen und die anderen Rabatte alle weglassen, finde ich. Jeder Bürger den gleichen Betrag, den er dann verheizen, verfahren, verfressen oder sparen kann.🙂
Des Pudels Kern ist, dass heute im Bundesrat darüber diskutiert wurde, ob man den Menschen, die mit Öl heizen auch nen Tankrabatt geben sollte.
Demnachst kommen sie dann noch mit Gas-Rabatt oder sonstwas um die Ecke.
Wenn sie schon die Bürger entlasten wollen, dann sollen sie endlich mal das vorgesehene Klimageld auszahlen und die anderen Rabatte alle weglassen, finde ich. Jeder Bürger den gleichen Betrag, den er dann verheizen, verfahren, verfressen oder sparen kann.🙂
Drea1962 16.10.2026 20:53
Junge Menschen müssen sich absichern und etwas mit langer Laufzeit ansparen.
Als Rentner hat man nicht mehr viele bis gar keine Möglichkeiten.
Das ist oft sehr traurig.
Als Rentner hat man nicht mehr viele bis gar keine Möglichkeiten.
Das ist oft sehr traurig.
EinedieserSteine 16.10.2026 21:03
Das habe ich auch irgendwann bemerkt.
Dieses nichts mehr wert sein, das viele verbreiten, aber das ist Quatsch.
Wir brauchen uns nicht schämen und peinlich sind wir auch nicht. Einfach Mensch sein und leben .
Dieses nichts mehr wert sein, das viele verbreiten, aber das ist Quatsch.
Wir brauchen uns nicht schämen und peinlich sind wir auch nicht. Einfach Mensch sein und leben .
Thohom 16.10.2026 21:22
Drea, Rentner hatten in ihrem Arbeitsleben Zeit, um für ihr Alter vorzusorgen. Das Dreisäulenmodel für die Altersvorsorge ist nun wirklich keine neue Erfindung. Das stammt schon aus dem letzten Jahrtausend.
Drea1962 16.10.2026 21:54
Und doch gibt es viele Leute die das nicht geschafft haben, aus welchen Gründen auch immer.
Thohom 16.10.2026 22:29
Sie haben Entscheidungen getroffen und haben ein Resultat dieser Entscheidungen bekommen.
EinedieserSteine 16.10.2026 22:30
Es ist auch erschreckend,wenn du nach einem Leben mit viel Arbeit gesagt bekommst, für dich reichtet unsere Rente nicht.
Ich bin verwundert, aber nun erst recht und trotzdem
Ich bin verwundert, aber nun erst recht und trotzdem
Thohom 16.10.2026 22:56
Ich halte das Rensystem für ausgesprochen fair, weil es das wiederspiegelt, was man als Arbeitnehmer in die Rentenversicherung eingezahlt hat.
Die Rentenpunkte, die man Jahr für Jahr bekommt, summieren sich und sind der Faktor mit dem der Wert eines Rentenpunktes multipliziert wird.
Das durchschnittliche Einkommen, wird mit dem Wert 1,0 Punkte gleichgesetzt. Bei einem Wert von aktuell 42,52€ multipliziert mit 45 (für 45 Jahre) kommen dann brutto 1913,40€ raus. KV und PV runter dann bleibt was zwischen 16- und 1700€ Rente übrig. Was ist daran schlecht? Bei der Einkommensteuer fällt dann auch nicht viel an, wenn man mal den Grundfreibetrag abzieht.
Eigene Vorsorge und/oder Betriebsrente kommen dazu. Das ist der Plan, denn eine geplante Rentenhöhe von 48% ist tatsächlich knapp.
Da sind wir wieder bei den persönlichen Entscheidungen, die man für seine Altersverorgung trifft. Wer voll auf die gesetzliche Rente setzt, konnte wissen, dass es knapp wird.
Die Rentenpunkte, die man Jahr für Jahr bekommt, summieren sich und sind der Faktor mit dem der Wert eines Rentenpunktes multipliziert wird.
Das durchschnittliche Einkommen, wird mit dem Wert 1,0 Punkte gleichgesetzt. Bei einem Wert von aktuell 42,52€ multipliziert mit 45 (für 45 Jahre) kommen dann brutto 1913,40€ raus. KV und PV runter dann bleibt was zwischen 16- und 1700€ Rente übrig. Was ist daran schlecht? Bei der Einkommensteuer fällt dann auch nicht viel an, wenn man mal den Grundfreibetrag abzieht.
Eigene Vorsorge und/oder Betriebsrente kommen dazu. Das ist der Plan, denn eine geplante Rentenhöhe von 48% ist tatsächlich knapp.
Da sind wir wieder bei den persönlichen Entscheidungen, die man für seine Altersverorgung trifft. Wer voll auf die gesetzliche Rente setzt, konnte wissen, dass es knapp wird.
EinedieserSteine 16.10.2026 23:27
Meine Rente, die ich zu erwarten habe, ist falsch ausgerechnet und wenn ich das überprüfen lasse, kommt wieder genau dieser zu niedrige Bescheid und das ganze Geld, das in die private Rente gesteckt wurde hat nicht die versprochenen Steuervorteile gebracht und trägt dann auch nicht viel für den Gesamtbeitrag bei.
Thohom 17.10.2026 00:28
Naja, wenn die Rente falsch berechnet ist, wirst Du das sicher genau belegen können, wo falsch berechnet wurde bzw. Auch entsprechende Nachweise beibringen können.
Steuervorteile sind beliebte Verkaufsargumente. Der Haken dabei ist, dass man selber erstmal für diese Beträge steuerpflichtig sein muss. Für mich hat sich das nie gelohnt. Vielleicht warst Du ja in anderen Einkommensspähren unterwegs. Das ist individuell verschieden. Die Prämien für die Verkäufer reißen ja auch ein Loch und dann könnte die Verzinsung auch nicht gehalten werden, weil man ja Kredite für 1% aufnehmen konnte.
Steuervorteile sind beliebte Verkaufsargumente. Der Haken dabei ist, dass man selber erstmal für diese Beträge steuerpflichtig sein muss. Für mich hat sich das nie gelohnt. Vielleicht warst Du ja in anderen Einkommensspähren unterwegs. Das ist individuell verschieden. Die Prämien für die Verkäufer reißen ja auch ein Loch und dann könnte die Verzinsung auch nicht gehalten werden, weil man ja Kredite für 1% aufnehmen konnte.
GraueMaus 17.10.2026 00:54
Ichselbst, ich bin bis zum Alter von 6 Jahren in Ostberlin aufgewachsen. Da hatten wir gar kein Klopapier, sondern nahmen Zeitungen. Wenn mir langweilig war, sagte Mutti, ich solle die Zeitungsseiten in jeweils 4 Stücke reißen.
rollihexle 17.10.2026 06:18
Gehöre auch zu denen die vom Schweizer 3-Säulenmodell nix haben, das Geld in der sogenannten 2ten Säule betrug um die 250.- die hab ich mir auszahlen lassen da die sonst von den Gebühren aufgefressen worden wären, habe also nie mehr wie dies, was jetzt aufs Konto kommt.
Für 2027 siehts bei den Altersrenten so aus, da gibts ne Anpassung gemäss Mischindex.
Die minimale AHV-Rente steigt von 1260 auf 1280 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2520 auf 2560 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer) Brutto.
In der Regel werden die AHV/IV-Renten alle zwei Jahre an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Der Bundesrat hat die Renten 2025 zuletzt angepasst, die nun beschlossene Anpassung erfolgt auf den 1. Januar 2027. Die Anpassung basiert auf dem arithmetischen Mittel aus dem Preis- und dem Lohnindex (Mischindex).
Für 2027 siehts bei den Altersrenten so aus, da gibts ne Anpassung gemäss Mischindex.
Die minimale AHV-Rente steigt von 1260 auf 1280 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2520 auf 2560 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer) Brutto.
In der Regel werden die AHV/IV-Renten alle zwei Jahre an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Der Bundesrat hat die Renten 2025 zuletzt angepasst, die nun beschlossene Anpassung erfolgt auf den 1. Januar 2027. Die Anpassung basiert auf dem arithmetischen Mittel aus dem Preis- und dem Lohnindex (Mischindex).
Thohom 17.10.2026 08:53
Bei uns werden die Renten jährlich angepasst, wenn ich das richtig weiß, nach einem Lohnindex bei der gesetzlichen RV.
Bei meiner Betriebsrente ist es so, dass die pauschal jedes Jahr um 1% angehoben wird. Ein Verlustgeschäft auf Dauer, denn KV und PV steigen und wenn man die Kaufkraft nimmt, wird es auch eher weniger. Das ist seit 1996 so, da gab es die große Reform der Betriebsrenten im ÖD.
Wenn schon Berlin-Ost erwähnt wird, ein kurzer Blick zurück. In der DDR wurden die Renten nicht regelmäßig jährlich um z.B. einen Faktor aus dem Lohnindex erhöht.
Bei der Recherche hat mich zum Staunen gebracht, dass die "gesetzliche" Höchstrente in der DDR 1988 unter 400 M gelegen haben soll. Vielleicht weiß hier jemand, wie das genau funktionierte bei den Renten in der DDR?
Bei meiner Betriebsrente ist es so, dass die pauschal jedes Jahr um 1% angehoben wird. Ein Verlustgeschäft auf Dauer, denn KV und PV steigen und wenn man die Kaufkraft nimmt, wird es auch eher weniger. Das ist seit 1996 so, da gab es die große Reform der Betriebsrenten im ÖD.
Wenn schon Berlin-Ost erwähnt wird, ein kurzer Blick zurück. In der DDR wurden die Renten nicht regelmäßig jährlich um z.B. einen Faktor aus dem Lohnindex erhöht.
Bei der Recherche hat mich zum Staunen gebracht, dass die "gesetzliche" Höchstrente in der DDR 1988 unter 400 M gelegen haben soll. Vielleicht weiß hier jemand, wie das genau funktionierte bei den Renten in der DDR?
Ichselbst 17.10.2026 09:21
Meine Omi bekam 350 Mark. Sie hat fünf Kindern das Leben geschenkt, sich scheiden lassen, sie alleine ernährt, wurde 74 Jahre alt und hat fast bis zum Tod (etwa vier Wochen davor) gearbeitet.
Marianne 17.10.2026 09:30
ich habe einen steinalten Pensionsvertrag in Österreich laufen, der netterweise bereits mit meinem 60. Lebensjahr ausläuft. Wird monatlich nicht viel sein, es deckt aber zumindest meine Krankenkasse ab.
Die AHV Rente in der Schweiz ist ein Witz. Ich werde, solange wie es geht, arbeiten gehen.
Die AHV Rente in der Schweiz ist ein Witz. Ich werde, solange wie es geht, arbeiten gehen.
Sui 17.10.2026 10:06
Schön wär's, aber leider fressen die Inflation und steigende Kosten die Erhöhungen meistens direkt wieder auf.
Unterm Strich bleibt da am Ende selten wirklich mehr übrig.
Unterm Strich bleibt da am Ende selten wirklich mehr übrig.
Thohom 17.10.2026 10:48
Ichselbst.... 350 Mark? Konnte man davon leben oder bedeutete Rente sofortige Armut? Wie kamen die Rentner zurecht? Wurde da einfach noch irgendwie weiter gearbeitet?
Kann mal jemand den Begriff AHV erklären? Ich kenne weder das Schweizer, noch das österreichische Rentensystem. Ich hab mal gehört, dass es in Österreich mehr als 12x Rente im Jahr gibt.
Sui, wenn ich das richtig verstehe, sollen die jährlichen Rentenerhöhungen den Status erhalten. Mehr "Reichtum" aus der Rentenkasse zu erwarten, ist m.E. ein Holzweg.
Kann mal jemand den Begriff AHV erklären? Ich kenne weder das Schweizer, noch das österreichische Rentensystem. Ich hab mal gehört, dass es in Österreich mehr als 12x Rente im Jahr gibt.
Sui, wenn ich das richtig verstehe, sollen die jährlichen Rentenerhöhungen den Status erhalten. Mehr "Reichtum" aus der Rentenkasse zu erwarten, ist m.E. ein Holzweg.
Marianne 17.10.2026 10:55
Thohom, AHV ist die staatliche Rentenversorgung. Ohne 2. Säule, die eine Pflichtversicherung ist und vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer eingezahlt wird und ohne 3. Säule (rein privat) wird es echt mühsam. Es gibt eine Sozialunterstützung, bzw auch eine IV (Invaliden) Renten/Unterstützung.
rollihexle 17.10.2026 10:55
Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV)
Ergänzungsleistungen (EL)
Invalidenversicherung (IV)
Ergänzungsleistungen (EL)
Invalidenversicherung (IV)
Ichselbst 17.10.2026 11:00
Ne Erzieherin bekam zwischen 350 und 400 Mark Lohn. Ne Krankenschwester 600 - 700 Mark. Ein Elektriker, durchweg auf Montage 700 Mark.
Und klar war vieles subventioniert und WM, oder Kühlschrank gab es ja sowieso nicht zu kaufen, wenn man es brauchte. Diese Sachen bekam man für mehr als tausend Mark.
Und klar war vieles subventioniert und WM, oder Kühlschrank gab es ja sowieso nicht zu kaufen, wenn man es brauchte. Diese Sachen bekam man für mehr als tausend Mark.
Thohom 17.10.2026 11:03
Marianne, die 2. Säule ist eine Pflichtversicherung? Also eine Pflicht-Betriebsrente?
Thohom 17.10.2026 11:05
Ichselbst, dann war das mit der Rente in der DDR nicht so anders, wie jetzt mit den 48% in Deutschland.
Marianne 17.10.2026 11:08
ja, ist eine Pflichtversicherung. Mein Arbeitgeber zahlt die 2. Säule in eine Stiftung ein, die von einer Versicherung "verwaltet" wird. Wenn du den Arbeitgeber wechselst, wird es an den nächsten übertragen. Problematisch wird es dann, wenn du als Ausländer das Land verlässt, das Geld auszahlen lasst, es natürlich ausgibst und dann nach einigen Jahren doch wieder zurückkommst. Dann ist ein Teil deiner Pension weg und die Jahre werden oft auch nicht für die AHV angerechnet
Thohom 17.10.2026 11:19
Ok, in Deutschland geht man zwar auch von den 3 Säulen bei Arbeitnehmern aus, aber Säule 2 ist nicht verpflichtend und Säule 3 kann jeder machen, wie gewollt.
Säule 2 ist eher so ein Grund bei dem Arbeitgeber zu bleiben/anzufangen, also ein Bonbon.
Ichselbst, für Rentner war dann ne Datsche mit viel Grünzeug (und vielleicht Viechern) ein gutes Zubrot?
Säule 2 ist eher so ein Grund bei dem Arbeitgeber zu bleiben/anzufangen, also ein Bonbon.
Ichselbst, für Rentner war dann ne Datsche mit viel Grünzeug (und vielleicht Viechern) ein gutes Zubrot?
EinedieserSteine 17.10.2026 11:52
Die Steuerprogression hat auch einen Teil der Mehrarbeit wieder weggenommen
Zur Zeit, als die privaten Rentenverträge abgeschlossen wurden, gab es mit dem Ehemann gemeinsame Steuerbescheide.
Über Österreich habe ich gehört, dass es dort für die Arbeit eher weniger Lohn als in Deutschland gibt und dann aber mehr Rente als hier.
Es ist auch ein Unterschied, ob jemand nur wenige Jahre Rente oder bis er 110 Jahre alt ist bekommt oder die Nachkommen die Waisen-, große Witwenrente.
In dem Rentenbescheid, in dem drinsteht, wie viel man mal zu erwarten hat ist alles drin, Rentenpunkte für Kinder, Arbeitszeiten, nur der Endbetrag fällt zu niedrig aus.
Menschen mit viel Erbe, das natürlich als Eigentum verpflichtet, haben auch mehr als andere.
Ich habe mal von einem Gefängnisinsassen gelesen, der mit den paar Euro Arbeitslohn da drin,
mehr hatte als seine als Krankenschwester in Rumänien arbeitende Tochter.
Wer den Nachkommen und Anhang Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zukommen lässt und auch zwischendurch mal, hat dann auch weniger.
Aktuell sind das 10 Personen, es waren mal 5 und andere haben mit Enkeln und Urenkeln noch deutlich mehr.
Mir geht es gut, ich komme zurecht und wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
Zur Zeit, als die privaten Rentenverträge abgeschlossen wurden, gab es mit dem Ehemann gemeinsame Steuerbescheide.
Über Österreich habe ich gehört, dass es dort für die Arbeit eher weniger Lohn als in Deutschland gibt und dann aber mehr Rente als hier.
Es ist auch ein Unterschied, ob jemand nur wenige Jahre Rente oder bis er 110 Jahre alt ist bekommt oder die Nachkommen die Waisen-, große Witwenrente.
In dem Rentenbescheid, in dem drinsteht, wie viel man mal zu erwarten hat ist alles drin, Rentenpunkte für Kinder, Arbeitszeiten, nur der Endbetrag fällt zu niedrig aus.
Menschen mit viel Erbe, das natürlich als Eigentum verpflichtet, haben auch mehr als andere.
Ich habe mal von einem Gefängnisinsassen gelesen, der mit den paar Euro Arbeitslohn da drin,
mehr hatte als seine als Krankenschwester in Rumänien arbeitende Tochter.
Wer den Nachkommen und Anhang Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke zukommen lässt und auch zwischendurch mal, hat dann auch weniger.
Aktuell sind das 10 Personen, es waren mal 5 und andere haben mit Enkeln und Urenkeln noch deutlich mehr.
Mir geht es gut, ich komme zurecht und wir werden sehen, was die Zukunft bringt.
Thohom 17.10.2026 11:58
Naja, wenn wir hier über rumänische Rentner diskutieren, würde das das Thema sprengen.
Es wir immer gefordert, dass die Lebensleistung anerkannt wird. Ich denke, dass die DRV genau das wiederspiegelt. Für das, was man eingezahlt hat, bekommt man den Gegenwert als Rente.
Wenn Deine Rente unter dem Strich sich falsch anfühlt, woher soll den mehr Rente kommen? Willst Du Dir das bei anderen Versicherten holen?
Oder plädierst Du für eine Einheitsrente?
Es wir immer gefordert, dass die Lebensleistung anerkannt wird. Ich denke, dass die DRV genau das wiederspiegelt. Für das, was man eingezahlt hat, bekommt man den Gegenwert als Rente.
Wenn Deine Rente unter dem Strich sich falsch anfühlt, woher soll den mehr Rente kommen? Willst Du Dir das bei anderen Versicherten holen?
Oder plädierst Du für eine Einheitsrente?
FelixKrull 17.10.2026 13:09
Soweit möglich, sollte sich jeder schon sehr früh Gedanken über seinen finanziellen Lebensabend machen. Dies mag in jüngeren Jahren vielleicht nicht sonderlich angenehm sein (man möchte ja das Leben in vollen Zügen genießen), doch am Ende wird man dafür dankbar sein. Natürlich ist das jetzige Rentensystem nicht mehr dauerhaft finanzierbar (und falls doch, dann nur unter enormen Belastungen der jüngeren Generationen)...das steigende Lebensalter, die höheren Gesundheitskosten, das Demografieproblem...alles leider so unpopulär, dass lieber über die Rente mit 63 / 65 / 67 gesprochen wird.
Thohom 17.10.2026 18:39
Man kämpft aktuell ja gegen die Erhöhung der Rentenbeiträge, die früher übrigens schon mal höher waren.
Ich verstehe den Aufstand um die Rente für langjährige Beschäftigte sowieso nicht so wirklich. Früher ist man auch ohne diese Sonderregelung ausgekommen. Wenn die DRV sich das nicht leisten kann, weil der Söder da immer seine Extrawürste bekommt, dann schafft man das mit ner Übergangsfrist wieder ab.
Ein AN, der sich einen Abschlag auf die Rente nicht leisten kann, dem wird das nach 45 Jahren Einzahlung auch knapp werden. Aktuell nehmen diese Regelung doch größtenteils gutverdienende Facharbeiter in Anspruch.... auf Kosten der anderen Rentner.
Ich verstehe den Aufstand um die Rente für langjährige Beschäftigte sowieso nicht so wirklich. Früher ist man auch ohne diese Sonderregelung ausgekommen. Wenn die DRV sich das nicht leisten kann, weil der Söder da immer seine Extrawürste bekommt, dann schafft man das mit ner Übergangsfrist wieder ab.
Ein AN, der sich einen Abschlag auf die Rente nicht leisten kann, dem wird das nach 45 Jahren Einzahlung auch knapp werden. Aktuell nehmen diese Regelung doch größtenteils gutverdienende Facharbeiter in Anspruch.... auf Kosten der anderen Rentner.
EinedieserSteine 19.10.2026 06:49
Die Einheitsrente ist eine gute Idee.
Wieso kann es nicht für jedes Kind Erziehungsgeld in gleicher Höhe geben und so ist es in allen Lebensbereichen, auch bei der Pflege.
Wieso kann es nicht für jedes Kind Erziehungsgeld in gleicher Höhe geben und so ist es in allen Lebensbereichen, auch bei der Pflege.
Thohom 19.10.2026 08:43
Warum muss der Staat für die Kinder zahlen. Warum sind da nicht allein die Eltern zuständig?
Mit einer Einheitsrente würde die Lebensleistung nicht gewürdigt. Schaffen wird doch die gesetzliche Verpflichtung, dass AN in eine Rentenversicherung einzahlen müssen ab!
Alle behalten dann das Geld dafür, haben mehr in der Tasche. Jeder kann dann selber für sich vorsorgen.
Eine gesetzliche Krankenversicherung kann dann auch wegfallen.
Das ist der Traum einer libertären Staatsform. Gibt es sowas schon? Ja natürlich! Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA.
Das Reiseziel wäre damit schon mal klar. Ich komme nicht mit, ich bleibe hier.
Mit einer Einheitsrente würde die Lebensleistung nicht gewürdigt. Schaffen wird doch die gesetzliche Verpflichtung, dass AN in eine Rentenversicherung einzahlen müssen ab!
Alle behalten dann das Geld dafür, haben mehr in der Tasche. Jeder kann dann selber für sich vorsorgen.
Eine gesetzliche Krankenversicherung kann dann auch wegfallen.
Das ist der Traum einer libertären Staatsform. Gibt es sowas schon? Ja natürlich! Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, den USA.
Das Reiseziel wäre damit schon mal klar. Ich komme nicht mit, ich bleibe hier.
EinedieserSteine 19.10.2026 08:54
Der Staat muss sich neue Steuerzahler heranziehen
Die Lebenserwartung in manchen Ländern ist sehr niedrig.
Die Lebenserwartung in manchen Ländern ist sehr niedrig.
Thohom 19.10.2026 09:33
OK, also dann für jeden eine Einheitsrente von 800€ und für weiteren Bedarf ist man selber zuständig.
Weitere Leistungen vom Staat gibt es nicht.
Weitere Leistungen vom Staat gibt es nicht.
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