leben oder funktionieren?
02.12.2025 18:43
leben oder funktionieren?
02.12.2025 18:43
leben oder funktionieren?
leben oder funktionieren?
Was wollen wir?
Funktionieren wir manchmal, weil wir vor Angst vor dem Leben haben?
Wie lebt man eigentlich?
Was hindert uns, unser Leben zu leben?
Ich habe vor Jahren aufgehört, zu funktionieren. Mit der Zeit habe ich gelernt zu leben und ich lebe immer besser.
Was wollen wir?
Funktionieren wir manchmal, weil wir vor Angst vor dem Leben haben?
Wie lebt man eigentlich?
Was hindert uns, unser Leben zu leben?
Ich habe vor Jahren aufgehört, zu funktionieren. Mit der Zeit habe ich gelernt zu leben und ich lebe immer besser.
Kommentare
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Neffi 02.12.2025 18:56
Ich bin froh das ich nicht mehr funktionieren muss und so leben kann wie ich es möchte.
Wonni 02.12.2025 19:11
Um weiterzuleben funktionieren wir doch immer irgendwie, auf vielen verschiedenen Ebenen. Sonst würden wir zum Stillstand kommen und nicht weiter überleben.
Jinjer 02.12.2025 19:19
mir ist es, ehrlich gesagt egal, mit welchem der beiden wörter „leben“ oder „funktionieren“ jemand sein/ihr leben oder einfach auch schlicht den alltag etikettiert.
🤷♀️
beides hat seine momente in jedem individuellen leben. 🤓
🤷♀️
beides hat seine momente in jedem individuellen leben. 🤓
Thohom 02.12.2025 19:19
Funktionieren ist manchmal nicht so schlecht. Ich erinnere mich an 2 Situationen, bei denen ich einmal Ersthelfer bei einem Verkehrsunfall war und beim anderen Mal habe ich eine Person mit Schlaganfall gefunden.
Da machte es klick und das Wissen von gefühlten 25 Erste-Hilfe-Kursen war da und ich funktionierte einfach.
Ich finde es gut, wenn man auf gewisse Routinen als "Pflicht" zurückgreifen kann, sie biten dann das Fundament für die "Kür" ==>> Leben.
Da machte es klick und das Wissen von gefühlten 25 Erste-Hilfe-Kursen war da und ich funktionierte einfach.
Ich finde es gut, wenn man auf gewisse Routinen als "Pflicht" zurückgreifen kann, sie biten dann das Fundament für die "Kür" ==>> Leben.
Wonni 02.12.2025 19:24
Allgemein der Alltag muss doch irgendwie funktionieren. Grundbedürfnisse allem voran.
Weitblick 02.12.2025 19:30
Schütz uns vielleicht das Funktionieren vor der Frage; wie wir leben wollen.
Und, das es uns schwer fällt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen🤔
Und, das es uns schwer fällt, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen🤔
(Nutzer gelöscht) 02.12.2025 19:34
Ein sehr interessantes Thema.
Wonni 02.12.2025 19:34
Auf jeden Fall ist es kein gutes Gefühl, wenn man, aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr so funktionieren kann.
Wie meinst du das genau mit dem Schützen, Weitblick?
Wie meinst du das genau mit dem Schützen, Weitblick?
Weitblick 02.12.2025 19:55
Wenn die andere über mich bestimmen, kann ich mich immer beschweren,
muss aber keine Verantwortung für mein Leben und für mein Handeln übernehmen
Der Satz:
"Wenn ich könnte, wie ich wollte" ist bekannt.
Aber vielleicht ich der Satz:
"Wenn ich wollte, wie ich könnte,
eine Alternative.
muss aber keine Verantwortung für mein Leben und für mein Handeln übernehmen
Der Satz:
"Wenn ich könnte, wie ich wollte" ist bekannt.
Aber vielleicht ich der Satz:
"Wenn ich wollte, wie ich könnte,
eine Alternative.
Thohom 02.12.2025 20:00
Das hat aber m.E. weniger mit funktionieren/leben zu tun. Das ist eher ein Frage der Einstellung, wie ich mein Leben gestalte.
Wenn ich gerne jammere und nicht selber in die Puschen komme, dann ist das so. Sowas kann man selber ändern und zur Not sucht man sich Hilfe.
Wenn ich gerne jammere und nicht selber in die Puschen komme, dann ist das so. Sowas kann man selber ändern und zur Not sucht man sich Hilfe.
Wonni 02.12.2025 20:13
Es gibt durchaus auch ein Gern wollen, aber, aus bestimmten Gründen, nicht können...
Thohom 02.12.2025 20:21
Ja, die lamentieren lieber.
Wenn man nicht versucht die Nase mal ins Leben zu stecken, ist das ihre ganz eigene Entscheidung.
Wenn man nicht versucht die Nase mal ins Leben zu stecken, ist das ihre ganz eigene Entscheidung.
Wonni 02.12.2025 20:47
Wenn alles eine Frage des Willens wäre, könnte auch ein Rolli-Fahrer vom 10. Stock runter in den Keller laufen.
Thohom 02.12.2025 20:53
Ganzen Text lesen, bevor man mit Ausreden kommt. Wenn es allein nicht geht, sucht man sich Hilfe, wenn man es will. Es gibt ja Alltagsbegleiter, wenn Bedarf besteht.
Ein Rollstuhlfahrer kommt mit entsprechender Hilfe auch die 10 Etagen runter....getragen, auf dem Hintern oder mit dem Aufzug....also mit Hilfe/Hilfsmittel.
Ein Rollstuhlfahrer kommt mit entsprechender Hilfe auch die 10 Etagen runter....getragen, auf dem Hintern oder mit dem Aufzug....also mit Hilfe/Hilfsmittel.
Weitblick 02.12.2025 20:53
Warum sollte ein Mensch, der einen Rollstuhl benutzt, in den Keller laufen🤔
Hauptsache, es gibt einen Aufzug!
Mobil sein ist viel wichtiger, wie laufen!
Hauptsache, es gibt einen Aufzug!
Mobil sein ist viel wichtiger, wie laufen!
Wonni 02.12.2025 21:04
Ach, dann kann er also nicht so einfach, wenn er es doch wollen würde... 🤔 Komisch...
Thohom 02.12.2025 21:18
Hilfsmittel sind dazu da, um Defizite auszugleichen.
Eine Hilfe kann auch sein, wenn man in Begleitung in eine Menschenmenge geht.
Was hilft, kann sehr individuell sein.
Eine Hilfe kann auch sein, wenn man in Begleitung in eine Menschenmenge geht.
Was hilft, kann sehr individuell sein.
Zenaida 02.12.2025 22:52
Ich verstehe, was du meinst, thohom, und ich teile deine Meinung. Allerdings bedeutet das nicht, dass man aufgrund seiner Einschränkungen das Recht hat, Hilfe von anderen zu erwarten, einfach weil man sie braucht. Ich kenne (zum Glück wenige) Menschen, die so ne Grundhaltung haben: Sie können ja nichts dafür, dass sie nicht (mehr) selbständig sind und Hilfe brauchen, und deshalb ist jetzt das Umfeld / der Staat / die Nachbarn / die Freunde… dafür zuständig, die damit verbundenen Einschränkungen auszugleichen. Und wenn man da nicht springt, wird gemeckert. Sie fordern sehr hemmungslos.
Manchmal heißt es vielleicht einfach zu akzeptieren, dass manches nun einfach nicht (mehr) geht. Gerade im Alter haben manche Menschen Schwierigkeiten damit, die zunehmenden Beeinträchtigungen hinzunehmen und den geringer werdenden Aktionsradius zu akzeptieren.
Manchmal heißt es vielleicht einfach zu akzeptieren, dass manches nun einfach nicht (mehr) geht. Gerade im Alter haben manche Menschen Schwierigkeiten damit, die zunehmenden Beeinträchtigungen hinzunehmen und den geringer werdenden Aktionsradius zu akzeptieren.
Indien 02.12.2025 22:55
Weitblick/ wie meinst du es für andere zu funktionieren? Naja ich habe auch sehr hohe Erwartungen auf mich selber! Aber ich verstehe nicht warum dieses Thema auf eine Person sich bezieht?
Thohom 02.12.2025 22:56
Irgendwo habe ich in diesem Block geschrieben, dass man sich dann Hilfe sucht. Ich denke , dass diese Suche mühsam sein kann und sie muss auch nicht von Erfolg gekrönt sein. Aber es ist eine Handlung, die aussagt, dass man sein Leben selber bestimmen will.
Zenaida 02.12.2025 23:22
Völlig d‘accord. Dagegen ist absolut nichts einzuwenden und ich würde das auch jedem Betroffenen so raten. Wollte nur darauf hinweisen, dass Hilfe halt nicht selbstverständlich ist. Aber ich gehe mal davon aus, dass das hier jedem klar ist.
GraueMaus 03.12.2025 00:36
Ich kenne eine über 80 Jahre alte Frau, die bis vor kurzem noch sehr lebenslustig war, Wein oder Aperol Spritz trank, jugendliche Kleidung trug, zum Beispiel einen rosa Wintermantel. Nun liegt sie leider flach und hat eine 24-Stunden-Pflegerin. Aus leben wurde funktionieren. Eine sehr freundliche Frau. Sie tut mir sehr leid.
Johannes0815 03.12.2025 06:09
Das könnte man auch umgekehrt sehen ...
Biologisch gesehen lebt die ältere Dame noch, nur der Körper bzw die Psyche funktioniert nicht mehr so wie früher
Alles eine Sache wie man "Leben" definiert bzw was man selbst darunter versteht ...
Biologisch gesehen lebt die ältere Dame noch, nur der Körper bzw die Psyche funktioniert nicht mehr so wie früher
Alles eine Sache wie man "Leben" definiert bzw was man selbst darunter versteht ...
vrono 03.12.2025 08:44
…ich habe nicht mehr funktioniert. Nach einem Klinikaufenthalt musste ich mein bisheriges Leben zurücklassen. Im Kopf so viele Blockaden, dass ich nicht mehr alltagsfähig war. Im Außen kein Dach mehr über dem Kopf.
Ich bin bei zwei ehem. Mitpatienten untergekommen. Der zynische Lebenswandel - ich hatte mich vor der Klinik freigekämpft, nicht mehr für andere zu leben und dafür alles aufgegeben.
Nachher war es die einzige Chance genau das zu tun - ich lebte für jemanden, der sein Leben in Depression nicht mehr geregelt bekam. Kümmerte mich um Kleidung Beruf, Essen, eine schimmelfreie neue Wohnung, Umzüge den Haushalt. Es ging. Das Tragikomische - machte ich das alles für mich, weigerte sich mir der Verstand. Meine Gliedmaßen nicht mehr ansteuerbar, hungrig, ohne mir Essen machen zu können, zeitliche Lücken, durch die Wohnung laufen und alle paar Minuten vom Vergessen eingeholt werden, was man will… mein eigener Name - entfallen.
Aber dieser eine Mensch reichte als Anker - wenn ich wegen der Erkrankung nicht für mich funktionieren kann - dann eben für einen anderen.. und im Funktionieren auch ein Stück mitleben und dem Geist die Pause geben, durch ein auf den anderen schauen..
sobald ich es allein versuchte spielten hing ich in einem zerrissenen Geist fest. Sobald er weg war auch. In einer Familie eingebettet, hätte das Funktionieren genug Struktur gegeben. In meinem vorherigen Leben auch. Aber das blieb mir verwehrt…
Es ist ein hartes Stück Arbeit, wenn sich Geist und Körper weigern für jemanden zu funktionieren… wenn man keinen Gedanken festhalten kann, wenn selbst die Zeit, die subjektiv wahrgenommen wird, durchlöchert, gestreckt gekürzt ist, und man urplötzlich kurz die Vergangenheit lebt, um im nächsten Moment in Panik zu verfallen, weil sich der Körper weigert zu atmen, bis man dann bewusstlos wird und es wieder geht.
Das eigenartige - wenn ein Unfall passierte und ein Notfall… und es kam vor, hat sich der Kopf gelichtet, ich war entspannt.. wusste genau, was zu tun ist. Irgendwie friedlich..
Stellte sich Ruhe ein, fiel mir der Geist wieder auseinander..
…ich möchte nicht mehr für andere funktionieren..habe es ein Leben lang getan. So liege ich nun den ganzen Tag auf dem Sofa.. kann die Wohnung nicht verlassen, beschäftige mich mit den Händen, bis sie Schwielen bekommen oder blutig werden, weil es dem Kopf Entlastung bringt. Und kümmere mich um Hilfe - die einzige Struktur und Konstante dabei - keine Hilfe zu bekommen. Zu überleben statt zu leben, bis Leben wieder geht..
Unter Leben verstehe ich auch einen Spaziergang machen zu können, mir Essen zuzubereiten, zum Arzt gehen zu können.. - schlicht die Grundversorgung irgendwie zu meistern. Es gibt bessere und schlechtere Phasen. Ob das Sofa und der kleine Raum drumherum nun Entspannung bringt oder ein Gefängnis darstellt - es liegt in der Wahrnehmung - eine positive Lebenseinstellung und Wahrnehmung „zu beschwören“ - es ist ein hartes Stück Arbeit, jeden Tag. Und jeden Tag sieht es anders aus und jeden Tag ist es die gleiche Arbeit, wenn auch der Weg ans Ziel ein anderer ist.
Den Kontakt zu Menschen nicht zu verlieren - Arbeit, schwer und schön zugleich. Und das einzige, was mich im Leben hält.
Ich bin bei zwei ehem. Mitpatienten untergekommen. Der zynische Lebenswandel - ich hatte mich vor der Klinik freigekämpft, nicht mehr für andere zu leben und dafür alles aufgegeben.
Nachher war es die einzige Chance genau das zu tun - ich lebte für jemanden, der sein Leben in Depression nicht mehr geregelt bekam. Kümmerte mich um Kleidung Beruf, Essen, eine schimmelfreie neue Wohnung, Umzüge den Haushalt. Es ging. Das Tragikomische - machte ich das alles für mich, weigerte sich mir der Verstand. Meine Gliedmaßen nicht mehr ansteuerbar, hungrig, ohne mir Essen machen zu können, zeitliche Lücken, durch die Wohnung laufen und alle paar Minuten vom Vergessen eingeholt werden, was man will… mein eigener Name - entfallen.
Aber dieser eine Mensch reichte als Anker - wenn ich wegen der Erkrankung nicht für mich funktionieren kann - dann eben für einen anderen.. und im Funktionieren auch ein Stück mitleben und dem Geist die Pause geben, durch ein auf den anderen schauen..
sobald ich es allein versuchte spielten hing ich in einem zerrissenen Geist fest. Sobald er weg war auch. In einer Familie eingebettet, hätte das Funktionieren genug Struktur gegeben. In meinem vorherigen Leben auch. Aber das blieb mir verwehrt…
Es ist ein hartes Stück Arbeit, wenn sich Geist und Körper weigern für jemanden zu funktionieren… wenn man keinen Gedanken festhalten kann, wenn selbst die Zeit, die subjektiv wahrgenommen wird, durchlöchert, gestreckt gekürzt ist, und man urplötzlich kurz die Vergangenheit lebt, um im nächsten Moment in Panik zu verfallen, weil sich der Körper weigert zu atmen, bis man dann bewusstlos wird und es wieder geht.
Das eigenartige - wenn ein Unfall passierte und ein Notfall… und es kam vor, hat sich der Kopf gelichtet, ich war entspannt.. wusste genau, was zu tun ist. Irgendwie friedlich..
Stellte sich Ruhe ein, fiel mir der Geist wieder auseinander..
…ich möchte nicht mehr für andere funktionieren..habe es ein Leben lang getan. So liege ich nun den ganzen Tag auf dem Sofa.. kann die Wohnung nicht verlassen, beschäftige mich mit den Händen, bis sie Schwielen bekommen oder blutig werden, weil es dem Kopf Entlastung bringt. Und kümmere mich um Hilfe - die einzige Struktur und Konstante dabei - keine Hilfe zu bekommen. Zu überleben statt zu leben, bis Leben wieder geht..
Unter Leben verstehe ich auch einen Spaziergang machen zu können, mir Essen zuzubereiten, zum Arzt gehen zu können.. - schlicht die Grundversorgung irgendwie zu meistern. Es gibt bessere und schlechtere Phasen. Ob das Sofa und der kleine Raum drumherum nun Entspannung bringt oder ein Gefängnis darstellt - es liegt in der Wahrnehmung - eine positive Lebenseinstellung und Wahrnehmung „zu beschwören“ - es ist ein hartes Stück Arbeit, jeden Tag. Und jeden Tag sieht es anders aus und jeden Tag ist es die gleiche Arbeit, wenn auch der Weg ans Ziel ein anderer ist.
Den Kontakt zu Menschen nicht zu verlieren - Arbeit, schwer und schön zugleich. Und das einzige, was mich im Leben hält.
DickeElfe 03.12.2025 09:22
Und dass du dich um Katerchen kümmern musst? Mich hat das immer am Leben erhalten, mich um meine 'Kleinen' zu kümmern,umso schwerer ist es ohne.
rollihexle 03.12.2025 09:30
Kommt drauf an wie es mir geht, da gibt es beides, wenns mir nicht gut geht ist es nur ein Funktionieren, sonst ein Leben.
Wonni 03.12.2025 09:57
Ich habe jahrelang versucht in der Arbeitswelt zu funktionieren, sogar umgeschult, Reha gemacht, bis dann, trotzdem, nichts mehr ging, sich die Krankmeldungen häuften und irgendwann die Erwerbungsminderung folgte.
Wonni 03.12.2025 10:02
Es fühlt sich so aber trotzdem nicht nach Leben an, weil immer eine Stimme in mir spricht, die mich als Versagerin dastehen lässt.
vrono 03.12.2025 10:11
…dann lächle sie an diese Stimme. Aus Langeweile, weil sie wie eine Schallplatte hängt.. wie die nervige Nachbarin. Du weißt doch, was sie dir sagen wird. Begegne ihr freundlich und höflich, sag, dass du jetzt keine Zeit hast mach die Türe wieder zu, brüh dir einen Tee auf, backe Plätzchen. Keine Ahnung, wie das aussieht. Aber du musst dieser Stimme keinen Raum geben - du hast keine Zeit für dich, wenn du immer nachgibst und diese Nachbarin zum Tee bittest. Die bringt dir nur Wut und Selbstzweifel mit und anderes.. also freundlich sagen „ich habe jetzt keine Zeit“ und Türe zu.
Julchen89 03.12.2025 10:18
"Funktionieren wir manchmal, weil wir vor Angst vor dem Leben haben?"
- Definitiv. Besonders, wenn alte Dämonen auf alles noch Einfluss haben. Man aber weiß was zu tun ist, und einfach durchzieht
"Wie lebt man eigentlich?"
- Das finde ich gerade raus 😂
Gibt aber enorme Fortschritte
- Definitiv. Besonders, wenn alte Dämonen auf alles noch Einfluss haben. Man aber weiß was zu tun ist, und einfach durchzieht
"Wie lebt man eigentlich?"
- Das finde ich gerade raus 😂
Gibt aber enorme Fortschritte
Thohom 03.12.2025 10:21
Geht es hier um eine allgemeine Frage von Weitblick oder werden hier einzelne Fälle durchgearbeitet?
Wonni 03.12.2025 10:26
Ich sehe mich nicht als "Fall", sondern als Mensch, Thohom, falls auch, mal wieder, meine Kommentare damit gemeint haben solltest.
Ansonsten steht es dem BE natürlich frei Kommentare auch zu löschen.
Ansonsten steht es dem BE natürlich frei Kommentare auch zu löschen.
vrono 03.12.2025 10:32
Man kann sich einer Fragestellung annähern aus unterschiedlichen Perspektiven… um ihrer Komplexität Raum einzuräumen und zu wachsen. Gemeinsam bringt jeder andere Perspektiven mit an den Tisch - es entsteht ein fruchtbarer Austausch, es gibt neue Sichtweisen, anderen Denkweisen.. Freiraum.
Oder man bietet Scheuklappen an, wo andernfalls Weitblick herrschen könnte.
Oder man bietet Scheuklappen an, wo andernfalls Weitblick herrschen könnte.
Thohom 03.12.2025 10:36
Ich finde nur, dass wenn irgendwelche Einzelfälle ausführlich eingebracht werden, eine Diskussion verwässert wird. Es gibt immer irgednwelche Einzelfälle, die nicht ins Schema passen oder Leute, die meinen, dass sie immer Thema sind.
Wonni 03.12.2025 10:39
Es passt.dem Herrn wieder nur nicht, weil er gewissen Leuten ans Bein pieseln will. Ganz einfach. Wäre es sein Blog, hätte er darum gebeten, dass man sich doch bitte fernhalten soll. Immer das gleiche Spielchen.
Wonni 03.12.2025 10:40
Wenn es dir nicht passt, Thohom, dann halte du dich doch von diesem Blog fern. Zwingt dich doch keiner hier zu lesen.
Julchen89 03.12.2025 10:44
Ich kenne das von mir. Man hat eigentlich nicht die perfekte Möglichkeit, Dinge zu erzählen, weil das Bloghema eigentlich nicht 1:1 das ist, was man gerade im Kopf hat. Aber wenn man einmal schreibt, dann schreibt man 🤭
Nordroller 03.12.2025 10:46
Es ist heute Morgen zu viel zum Lesen, aber meinen ....... hinterlasse ich trotzdem.
"Möchtest Du weitere Felder bestellen oder möchtest Du deinen Garten gestalten? "
Die teuren Wörter fallen mir zum Eingangstext ein.
"Möchtest Du weitere Felder bestellen oder möchtest Du deinen Garten gestalten? "
Die teuren Wörter fallen mir zum Eingangstext ein.
Wonni 03.12.2025 10:51
Und es spricht doch auch nichts dagegen, wenn man dann eben schreibt @Julchen. So viele Blogs hier fangen mit einem Thema an und enden dann bei einem ganz anderen, während zwischendrin noch Umwege zu anderen Themen gemacht werden.
vrono 03.12.2025 10:54
Ich finde es müßig, wenn sich hier alle öffnen und es mal wirklich um ein Thema geht, und wie die Menschen damit umgehen, was das Thema für sie bedeutet.
Ich finde es müßig, wenn man vom eigentlichen Thema abdriftet, weil man für sich nichts mit der Art und Weise in der diskutiert wird anzufangen weiß. Wenn man auf der Metaebene der Diskussion landet und wie einzelne Menschen sich einbringen.. und übersieht, was sich diese Menschen hier trauen von sich aus zum Thema beizusteuern. Das erfordert den Mut sich dem Thema zu stellen und den Mut seine Perspektive hier zu teilen.
Über die Diskussion statt über die Inhalte zu diskutieren, erfordert keinen Mut, es macht nicht verletzlich, es gewährt keinen Einblick keinen Tiefgang und eine fadenscheinige Objektivität, die erzwungen werden möchte, und im Grunde von einem Subjekt ausgeht. Aber dieser Mensch „funktioniert“ dann eben genau so - wenn man zum Thema zurückgeht.
Was nicht wertgeschätzt werden kann in seiner Komplexität, wird in den Boden hinterfragt.. bis es durch ein Biegen und Brechen und Gleichmachungsversuche aus einem Unvermögen heraus nicht mehr „leben“ kann.
Warum dem müßig nicht die Muse an die Hand geben?
Ich finde es müßig, wenn man vom eigentlichen Thema abdriftet, weil man für sich nichts mit der Art und Weise in der diskutiert wird anzufangen weiß. Wenn man auf der Metaebene der Diskussion landet und wie einzelne Menschen sich einbringen.. und übersieht, was sich diese Menschen hier trauen von sich aus zum Thema beizusteuern. Das erfordert den Mut sich dem Thema zu stellen und den Mut seine Perspektive hier zu teilen.
Über die Diskussion statt über die Inhalte zu diskutieren, erfordert keinen Mut, es macht nicht verletzlich, es gewährt keinen Einblick keinen Tiefgang und eine fadenscheinige Objektivität, die erzwungen werden möchte, und im Grunde von einem Subjekt ausgeht. Aber dieser Mensch „funktioniert“ dann eben genau so - wenn man zum Thema zurückgeht.
Was nicht wertgeschätzt werden kann in seiner Komplexität, wird in den Boden hinterfragt.. bis es durch ein Biegen und Brechen und Gleichmachungsversuche aus einem Unvermögen heraus nicht mehr „leben“ kann.
Warum dem müßig nicht die Muse an die Hand geben?
rollihexle 03.12.2025 10:58
Wonni um 9:57.
Könnte das eventuell, nicht in Richtung Überforderung gehen, wo es dann u. U. ein "Burnout" wird?
Könnte das eventuell, nicht in Richtung Überforderung gehen, wo es dann u. U. ein "Burnout" wird?
Wonni 03.12.2025 11:02
Ich habe eine diagnostizierte Angsterkrankung mit auftretenden Panikattacken @Rollihexle. Vielleicht war aber, zwischenzeitlich, auch so etwas wie ein Burnout dabei, als gar nichts mehr ging. Komplette Überforderung war es, ja...
vrono 03.12.2025 11:20
Ich funktioniere nicht mehr wie vorher.. hatte am Sonntag ein Date und werde heute wieder eines haben mit einer anderen Person - weil ich leben möchte und es ausschöpfen möchte - in vollen Zügen, so wie es mir aktuell möglich ist.
Und ich gehe das Risiko ein dafür, dass ich mich an der Wohnung abholen lassen muss, dass ich zurückgebracht werden muss…muss Vertrauen.. mit etlichen Dingen dazu, die es nun braucht..und mit einer Gebrauchsanweisung für alle mir erdenklichen Notfälle, wie ich wann „funktioniere“ und was dann zu tun ist...
In Ermangelung einer Begleitperson dann eben ein Fremder oder eine Fremde.. ein sehr schräges erstes Date, das mich vor die Türe bringt. Und es kann schön werden und aufregend, ich bin neugierig und ich freue mich sehr darauf und treffe nun viele Vorkehrungen, damit es „funktioniert“ mit dem „Datingleben“.
Und ich gehe das Risiko ein dafür, dass ich mich an der Wohnung abholen lassen muss, dass ich zurückgebracht werden muss…muss Vertrauen.. mit etlichen Dingen dazu, die es nun braucht..und mit einer Gebrauchsanweisung für alle mir erdenklichen Notfälle, wie ich wann „funktioniere“ und was dann zu tun ist...
In Ermangelung einer Begleitperson dann eben ein Fremder oder eine Fremde.. ein sehr schräges erstes Date, das mich vor die Türe bringt. Und es kann schön werden und aufregend, ich bin neugierig und ich freue mich sehr darauf und treffe nun viele Vorkehrungen, damit es „funktioniert“ mit dem „Datingleben“.
Wonni 03.12.2025 11:30
Ich wünsche dir das Allerbeste für das Date heute, vrono & "Chapeau" für deinen Mut!
Thohom 03.12.2025 11:33
Ich gehe mal zurück zum Funktionieren. Für mich ist diese Funktionsebene die Basis, von der ich agieren kann.
Wenn mir etwas nicht gut tut, dann ziehe ich mich dahin zurück. Praktisch meide ich unangenehme Situationen und Menschen, die mir nicht gut tun.
Das ist etwas, dass ich gelernt habe in Therapie. Das ist bei mir so eine Art Notfallprogramm, damit ich nicht aus meiner Bahn gerate.
Von der Funktionsebene mache ich dann mein"Ausflüge" ins Leben und wenn mir da z.B. HL zuviel wird, kann ich den Lappi bequem zuklappen oder mit unangenehme Zeitgenossen aus "meinem Leben" verbannen. Da gehe ich einfach nur achtsam mit mir um.
Ich habe da jetzt meine Sicht dargestellt, weil jeder vermutlich andere Notfallprogramme hat. Würde ich keine Notfallprogramme haben, müsste ich logischerweise ausrasten. Nein, will ich nicht.
Wenn mir etwas nicht gut tut, dann ziehe ich mich dahin zurück. Praktisch meide ich unangenehme Situationen und Menschen, die mir nicht gut tun.
Das ist etwas, dass ich gelernt habe in Therapie. Das ist bei mir so eine Art Notfallprogramm, damit ich nicht aus meiner Bahn gerate.
Von der Funktionsebene mache ich dann mein"Ausflüge" ins Leben und wenn mir da z.B. HL zuviel wird, kann ich den Lappi bequem zuklappen oder mit unangenehme Zeitgenossen aus "meinem Leben" verbannen. Da gehe ich einfach nur achtsam mit mir um.
Ich habe da jetzt meine Sicht dargestellt, weil jeder vermutlich andere Notfallprogramme hat. Würde ich keine Notfallprogramme haben, müsste ich logischerweise ausrasten. Nein, will ich nicht.
Wonni 03.12.2025 12:12
Der BE scheint mit dem Verlauf seines Blogs hier kein Problem zu haben. Ein paar Likes hat er verteilt und nichts gelöscht.
Wonni 03.12.2025 12:44
Ich weiß, dass es viele mit der/den gleichen Diagnose(n) gibt @Rollihexle. Und dass auch viele in der Erwerbsminderung sind und gern arbeiten würden, ganz unabhängig vom Funktionieren wollen.
rollihexle 03.12.2025 13:28
Hab vor über 12 Jahren mal gearbeitet, bekam dafür etwa zwischen 1200.- und 1300.- Franken, davon wurden durch IV und EL 1000.- zurückverlangt, die ich an die EL-Stelle zurückzahlen musste. Fazit arbeiten als IV und EL-Bezüger lohnt sich nicht, wer hier bei uns Arbeiten geht wird abgestraft.
Zenaida 03.12.2025 13:34
Wünsche dir ein schönes Date heute, vrono. Finde ich cool, dass du das so machst!
Ich kann funktionieren und leben nicht gut trennen.
Ich verstehe unter funktionieren, bisweilen Dinge tun zu müssen, die mir keinen großen spaß machen. Das muss ich täglich mehrfach. Da ist ja schon Einkaufen (selbst online), zähne putzen oder Spülmaschine ausräumen ein funktionieren. Selbst für etwas, was pures Leben ist (ein Konzertbesuch o.ä.), muss ich vorher funktionieren: mich um die Tickets kümmern, mich aus dem gemütlichen Heim bemühen, die lästige U-Bahn-Fahrt (oder meinetwegen auch Taxi, ist alles blöd) in Kauf nehmen usw. Ist ja wahrlich nicht so, dass das Spaß machen würde, ist aber halt nötig, solange das Beamen noch nicht erfunden ist.
Ich habe mein Leben so eingerichtet, dass ich grundsätzlich zufrieden bin. Ich mag meine jobs und habe da auch große freiräume, aber selbstverständlich gibt es ständig auch irgendwelche Tätigkeiten, die halt dazugehören, auf die ich aber auch gerne verzichten könnte. Die mach ich halt, weil es ohne nicht geht.
Ich kann funktionieren und leben nicht gut trennen.
Ich verstehe unter funktionieren, bisweilen Dinge tun zu müssen, die mir keinen großen spaß machen. Das muss ich täglich mehrfach. Da ist ja schon Einkaufen (selbst online), zähne putzen oder Spülmaschine ausräumen ein funktionieren. Selbst für etwas, was pures Leben ist (ein Konzertbesuch o.ä.), muss ich vorher funktionieren: mich um die Tickets kümmern, mich aus dem gemütlichen Heim bemühen, die lästige U-Bahn-Fahrt (oder meinetwegen auch Taxi, ist alles blöd) in Kauf nehmen usw. Ist ja wahrlich nicht so, dass das Spaß machen würde, ist aber halt nötig, solange das Beamen noch nicht erfunden ist.
Ich habe mein Leben so eingerichtet, dass ich grundsätzlich zufrieden bin. Ich mag meine jobs und habe da auch große freiräume, aber selbstverständlich gibt es ständig auch irgendwelche Tätigkeiten, die halt dazugehören, auf die ich aber auch gerne verzichten könnte. Die mach ich halt, weil es ohne nicht geht.
rollihexle 03.12.2025 14:20
Die Links können es dir erklären.
https://www.ahv-iv.ch/de/Sozialversicherungen/Invalidenversicherung-IV/Allgemeines
https://www.ahv-iv.ch/de/Sozialversicherungen/Erg%C3%A4nzungsleistungen-EL
https://www.ahv-iv.ch/de/Sozialversicherungen/Invalidenversicherung-IV/Allgemeines
https://www.ahv-iv.ch/de/Sozialversicherungen/Erg%C3%A4nzungsleistungen-EL
rollihexle 03.12.2025 14:30
Sehr gerne, wenn ichs erklären würden müsste kommts nicht so gut, kanns mit Reden besser.
Zenaida 03.12.2025 14:36
Ich höre immer, dass man in der schweizbeizeiten schauen sollte, unbedingt auch von der Pensionskasse Rente zu erhalten im Alter. Nur ahv sei schlimm. Gibt es viele Menschen, die nur ahv beziehen? Sind Arbeitgeber nicht verpflichtet, in ne Pensionskasse einzuzahlen?
Thohom 03.12.2025 15:13
Mache mal den Versuch "funktionieren" abzugrenzen bzw. zu definieren.
Ich sortiere unter funktionieren beim Menschen alles ein, was irgendwie reflexartig passiert/abläuft.
Ich weiß, dass man sowas antrainieren kann. Wie sagte mal eine Physio zu mir: Du brauchst bei Deiner Prothese etwa 30.000 Bewegungen, bis Dir das in Fleisch und Blut übergeht.
Ich sortiere unter funktionieren beim Menschen alles ein, was irgendwie reflexartig passiert/abläuft.
Ich weiß, dass man sowas antrainieren kann. Wie sagte mal eine Physio zu mir: Du brauchst bei Deiner Prothese etwa 30.000 Bewegungen, bis Dir das in Fleisch und Blut übergeht.
rollihexle 03.12.2025 15:26
Bei uns gibt es das sogenannte 3-Säulensystem.
Das erste ist die AHV, da müssen Arbeitnehmer und Geber Anteilmässig was Einzahlen.
Das zweite ist die Pensionskasse und Pflicht, dass man in die PK einzahlen muss, ist ab 22680.- Pflicht und ein beidseitiges Einzahlen.
Das nächste ist die dritte Säule und freiwillig.
Ja, es gibt viel Ältere, die keine grosse Rente haben.
Jede fünfte Person mit Altersrente lebt in Armut, bei Menschen mit IV kenne ich die genauen Zahlen nicht, aber ist auch da.
AHV Renten.
AHV-Minimalrente Einzelperson 1260.- Maximalrente Einzelperson 2520.-, dafür muss man eher gut verdienen und die volle Anzahl Beitragsjahre haben.
Bei Ehepaaren gibts maximal 3780.-
Für Ehepaare gelten separate Ansätze, denn sie erhalten maximal 150% der Maximalrente für Einzelpersonen.
Da dies bei sehr vielen nirgends hinreicht, gibts als Zusatz EL.
Klar tönt es für euch nach viel, wenn jemand sagt, ich bekomme mit Rente und EL 2400.- davon muss allerdings vieles selber bezahlt werden, was bei euch schon abgezogen ist.
Das erste ist die AHV, da müssen Arbeitnehmer und Geber Anteilmässig was Einzahlen.
Das zweite ist die Pensionskasse und Pflicht, dass man in die PK einzahlen muss, ist ab 22680.- Pflicht und ein beidseitiges Einzahlen.
Das nächste ist die dritte Säule und freiwillig.
Ja, es gibt viel Ältere, die keine grosse Rente haben.
Jede fünfte Person mit Altersrente lebt in Armut, bei Menschen mit IV kenne ich die genauen Zahlen nicht, aber ist auch da.
AHV Renten.
AHV-Minimalrente Einzelperson 1260.- Maximalrente Einzelperson 2520.-, dafür muss man eher gut verdienen und die volle Anzahl Beitragsjahre haben.
Bei Ehepaaren gibts maximal 3780.-
Für Ehepaare gelten separate Ansätze, denn sie erhalten maximal 150% der Maximalrente für Einzelpersonen.
Da dies bei sehr vielen nirgends hinreicht, gibts als Zusatz EL.
Klar tönt es für euch nach viel, wenn jemand sagt, ich bekomme mit Rente und EL 2400.- davon muss allerdings vieles selber bezahlt werden, was bei euch schon abgezogen ist.
Zenaida 03.12.2025 15:45
Danke. Hab ich das richtig verstanden? Ab 1890 sfr Monatslohn ist die Pensionskasse Pflicht? Hm, sooo üppig ist das ja für die teure Schweiz nicht. Kann mir kaum vorstellen, dass da viele drunter bleiben beim Verdienst. Es sei denn natürlich Hausfrauen, Selbständige usw, die haltüberhaupt nicht eingezahlthaben. Aber wie kann man denn mit weniger als 2000 SFR netto überleben?
rollihexle 03.12.2025 16:00
Da bei den meisten Arbeitgebern bei mir nix abgezogen wurde, hatte ich von dem wo es was gab bei meinem Tieflohn bei 120 % Arbeit auf PK-Konto etwa 250.- die ich mir damals auszahlen liess, denn heute wäre davon nix mehr da.
Wer glaubt, dass die Schweiz ein Land ist, in dem Milch und Honig fliessen, könnte eines besseren belehrt werden.
Wer glaubt, dass die Schweiz ein Land ist, in dem Milch und Honig fliessen, könnte eines besseren belehrt werden.
rollihexle 03.12.2025 16:08
Bei IV darf man schon was zu verdienen, hab mal gehört, dass es 1000.- pro Jahr sein dürfen, was darüber ist muss verrechnet werden.
Zenaida 03.12.2025 18:08
Oh je, hexle, dann bist du vermutlich abgezockt worden von deinen Arbeitgebern. Gibt ja viele Schweine in der Branche. Zum kotzen. Das tut mir sehr leid.
Weitblick 03.12.2025 19:04
Was eine schöne Frage?
Wie habe ich leben gelernt?
Irgendwann wurde mein Leben angehalten.
Eine Klientin, eine gute Bekannte, eine Frau, die nur über mich geschimpft hat, lag ihr im Sterben. Ihr letzter Wunsch war es, Zuhause sterben zu können.
Diesen Wunsch konnte ich ihr erfüllen.
Wenige Tag vor ihrem Tod, ich saß am an ihrem Bett, sagte sie zu mir:
"Ich liebe dich, ich habe dich immer geliebt"
Zu diesem Zeitpunkt kannte sie mich bereits über 20 Jahre.
Wir hatten noch ganze 17 Tage, Tag ung Nacht über unser Leben zu reden.
Sie starb in meinen Armen.
Danach wurde mir klar, das ich ein ganz anderes Leben leben will.
Ich wollte mich spüren, Echtheit erleben und richtig Hinhören, Hinspüren und Hinfühlen
Ich zog mich zurück, nahm mir ganz viel Zeit, um mich zu finden.
Kein leichter Weg.
Ich wollte nicht mehr überleben, sondern leben. Mit all meinen Ängsten und meinen Abgründen.
Dafür gibt es keine Methode, kein Geheimrezept, keine Regeln und Standartsätze.
Alles, was man braucht, ist Zeit und Mut, alles zu sehen und nichts mehr zu werten. Es gibt keine gute guten oder schlechte Gefühle bzw. Gedanken.
Heute weiß ich, das mein Weg hat sich gelohnt hat. Ich fühle mich so frei, wie nie zu vor.
Wie habe ich leben gelernt?
Irgendwann wurde mein Leben angehalten.
Eine Klientin, eine gute Bekannte, eine Frau, die nur über mich geschimpft hat, lag ihr im Sterben. Ihr letzter Wunsch war es, Zuhause sterben zu können.
Diesen Wunsch konnte ich ihr erfüllen.
Wenige Tag vor ihrem Tod, ich saß am an ihrem Bett, sagte sie zu mir:
"Ich liebe dich, ich habe dich immer geliebt"
Zu diesem Zeitpunkt kannte sie mich bereits über 20 Jahre.
Wir hatten noch ganze 17 Tage, Tag ung Nacht über unser Leben zu reden.
Sie starb in meinen Armen.
Danach wurde mir klar, das ich ein ganz anderes Leben leben will.
Ich wollte mich spüren, Echtheit erleben und richtig Hinhören, Hinspüren und Hinfühlen
Ich zog mich zurück, nahm mir ganz viel Zeit, um mich zu finden.
Kein leichter Weg.
Ich wollte nicht mehr überleben, sondern leben. Mit all meinen Ängsten und meinen Abgründen.
Dafür gibt es keine Methode, kein Geheimrezept, keine Regeln und Standartsätze.
Alles, was man braucht, ist Zeit und Mut, alles zu sehen und nichts mehr zu werten. Es gibt keine gute guten oder schlechte Gefühle bzw. Gedanken.
Heute weiß ich, das mein Weg hat sich gelohnt hat. Ich fühle mich so frei, wie nie zu vor.
Lerato77 03.12.2025 19:20
Danke Weitblick für deine ausführliche Antwort! Ich kann mir vorstellen, dass dich die Begegnung mit dieser Frau sehr geprägt hat.
(Nutzer gelöscht) 03.12.2025 19:32
@Weitblick, wie findet man sich selbst?
Wenn ich in mich hinein fühle, ist da unendlich viel Traurigkeit. Ich weiß nicht, was dahinter ist, aber es ist eine interessante Frage. Was bleibt, wenn die irgendwann mal weg ist?
Wenn ich in mich hinein fühle, ist da unendlich viel Traurigkeit. Ich weiß nicht, was dahinter ist, aber es ist eine interessante Frage. Was bleibt, wenn die irgendwann mal weg ist?
Weitblick 03.12.2025 21:01
Traurigkeit gehört zum Leben, Ich finde es wichtig, der Traurigkeit Worten zu geben, um es ausrücken zu können. Wenn man die Traurigkeit nicht mehr verdrängt, kommt die Wut, irgendwann die Akzeptanz. Später die Versöhnung. Aber das braucht Zeit, ganz viel Zeit.
(Nutzer gelöscht) 03.12.2025 21:12
Danke dir!
Thohom 03.12.2025 22:32
Kann schon komisch werden, wenn die eigenen Probleme, die man jahrzehntelang weggeschauspielert hat, plötzlich nicht mehr da sind.
Das gewohnte Fundament ist weg und es taucht die Frage auf: Wer bin ich denn wirklich?
Das gewohnte Fundament ist weg und es taucht die Frage auf: Wer bin ich denn wirklich?
vrono 03.12.2025 23:06
Ich habe gerade gelebt… nach Monaten war für ein paar Stunden einer wertvollen Begegnung alles leicht… Gespräche, die sich überschlugen. Neugierde. Der Versuch, auf einen Weihnachtsmarkt zu gehen und es schmunzelnd sein zu lassen - geht nicht, muss auch nicht… also gab es eine sehr kurze Stadtführung durch die schmucke Altstadt…mit einem Ziel: den schlimmsten Architekturfauxpas finden und sich lautstark drüber aufregen, um danach ein Fachwortcasting zu betreiben und so weiter… und der Rollstuhl wurde Nebensache, während man sich kaputt lachte bei dem Unterfangen klapperte er sein Eigenleben entwickelnd wie betrunken wankend über das Kopfsteinpflaster.
Danach raus… der Blick über die Stadt, eine Wanderung durch klirrende Kälte, klare Luft, durch ein Waldstück bei Vollmond, den ich zum ersten Mal in einem regenbogenfarbenen Halo-Schimmer durch eine dünne Wolkendecke leuchten sah.. Sterne blitzten auf, überall dort, wo sie sich lichtete..
Und eine Reise in ein fernes Land gab es dazu als Geschenk… ein Land in dem man sich bis heute vor Kapitalismus schützt, die Umwelt schützt und die Bewohner…kein Tourismus, kein Tier durfte in dem Land getötet werden… es war eine schöne Reise.
Nach Stunden war man wie benommen von all den schönen Eindrücken und Eigenarten des Gegenübers.. so muss sich Leben anfühlen, dass man im Moment hängenbleibt. Im „Augenblick verweile doch du bist so schön“.
Und dann ging es auseinander… er vergaß für wenige Momente in dieser glückseligen Benommenheit, wie er sein Auto zum Laufen bringen solle, welcher Wochentag heute ist und was ihm der nächste Morgen an Pflichten abverlangen wird.
Für einen Moment keine lästigen Fragen, wer man ist, was man möchte, was das alles soll..
…man ist einfach. pure Freude
Danach raus… der Blick über die Stadt, eine Wanderung durch klirrende Kälte, klare Luft, durch ein Waldstück bei Vollmond, den ich zum ersten Mal in einem regenbogenfarbenen Halo-Schimmer durch eine dünne Wolkendecke leuchten sah.. Sterne blitzten auf, überall dort, wo sie sich lichtete..
Und eine Reise in ein fernes Land gab es dazu als Geschenk… ein Land in dem man sich bis heute vor Kapitalismus schützt, die Umwelt schützt und die Bewohner…kein Tourismus, kein Tier durfte in dem Land getötet werden… es war eine schöne Reise.
Nach Stunden war man wie benommen von all den schönen Eindrücken und Eigenarten des Gegenübers.. so muss sich Leben anfühlen, dass man im Moment hängenbleibt. Im „Augenblick verweile doch du bist so schön“.
Und dann ging es auseinander… er vergaß für wenige Momente in dieser glückseligen Benommenheit, wie er sein Auto zum Laufen bringen solle, welcher Wochentag heute ist und was ihm der nächste Morgen an Pflichten abverlangen wird.
Für einen Moment keine lästigen Fragen, wer man ist, was man möchte, was das alles soll..
…man ist einfach. pure Freude
Zenaida 04.12.2025 00:22
„Wenn man die Traurigkeit nicht mehr verdrängt, kommt die Wut“
Weitblick, das verstehe ich nicht. Für mich haben Traurigkeit und Wut nichts miteinander zu tun. Ich kenne Traurigkeit und ich kenne Wut, aber beide unabhängig voneinander.
Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil jemand schlimm krank ist? Da kann doch keiner was dafür. Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ich eine tolle Wohnung nicht bekomme, für die es unzählige Mitbewerber gab? Auf den, der sie bekommen hat? Auf wen könnte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ein Mann, den ich toll finde, mich nicht so toll findet? Auf diesen Mann? Doch nicht im Ernst? Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ich eine Fehlgeburt hatte?…. Weil ein Freund einen tödlichen Unfall hatte?…. Weil ein Tsunami tausende Tote hinterlässt?…. Weil mein Lieblingslehrer in Pension geht?… Weil mein Partner sich von mir trennen will? (Beispiele nicht unbedingt autobiographisch)
Weitblick, das verstehe ich nicht. Für mich haben Traurigkeit und Wut nichts miteinander zu tun. Ich kenne Traurigkeit und ich kenne Wut, aber beide unabhängig voneinander.
Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil jemand schlimm krank ist? Da kann doch keiner was dafür. Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ich eine tolle Wohnung nicht bekomme, für die es unzählige Mitbewerber gab? Auf den, der sie bekommen hat? Auf wen könnte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ein Mann, den ich toll finde, mich nicht so toll findet? Auf diesen Mann? Doch nicht im Ernst? Auf wen sollte ich wütend sein, wenn ich traurig bin, weil ich eine Fehlgeburt hatte?…. Weil ein Freund einen tödlichen Unfall hatte?…. Weil ein Tsunami tausende Tote hinterlässt?…. Weil mein Lieblingslehrer in Pension geht?… Weil mein Partner sich von mir trennen will? (Beispiele nicht unbedingt autobiographisch)
Zenaida 04.12.2025 00:24
Toll, vrono, wie du das beschreibst. Da kann man so richtig mitfühlen. Ich liebe deinen Stil!
Da kann man ja nur wünschen, dass es eine baldige Wiederholung gibt.
Da kann man ja nur wünschen, dass es eine baldige Wiederholung gibt.
Lerato77 04.12.2025 05:58
Zenaida, ich nehme an, dass Weitblick sich auf die fünf Phasen der Trauer von Elisabeth Kübler Ross bezogen hat, da kommt die Wut zwischen der Trauer und der Akzeptanz.
Und ich sehe das ganz anders als du. Trauer hat bei mir immer auch mit Wut zu tun. Ich glaube, dass viele sich die Wut nicht zugestehen, weil sie nicht so gesellschaftlich anerkannt ist wie die Trauer.
Zumindest kann ich wütend sein auf Gott, der meinen Schicksalsschlag zugelassen hat. Ich versöhne mich auch wieder mit ihm 😉
Und ich sehe das ganz anders als du. Trauer hat bei mir immer auch mit Wut zu tun. Ich glaube, dass viele sich die Wut nicht zugestehen, weil sie nicht so gesellschaftlich anerkannt ist wie die Trauer.
Zumindest kann ich wütend sein auf Gott, der meinen Schicksalsschlag zugelassen hat. Ich versöhne mich auch wieder mit ihm 😉
rollihexle 04.12.2025 06:38
Taxi und Kurierdienst sind welche wo man sich keine Illusionen über grosse Löhne machen sollte, wie im 97 anfing mit Taxifahren gabs 2200.- Brutto, 6 Tagewoche mit 58 Std. also das was gemäss der damaligen ARV zulässig war.
Neffi um 17:54, ja die Schweiz ist teuer auch für viele hier im Lande.
Die Armutsquote in der Schweiz liegt seit Jahren zwischen acht und neun Prozent, wer da drin ist, kommt auch hier meistens nur schwer wieder. Viele denken, Schweiz und Armut passen nicht zupassen.
Neffi um 17:54, ja die Schweiz ist teuer auch für viele hier im Lande.
Die Armutsquote in der Schweiz liegt seit Jahren zwischen acht und neun Prozent, wer da drin ist, kommt auch hier meistens nur schwer wieder. Viele denken, Schweiz und Armut passen nicht zupassen.
Zenaida 04.12.2025 07:27
Lerato, das klingt einleuchtend. Für mich sind aber Traurigkeit und Trauer nicht kongruent. Es gibt viele Anlässe für Traurigkeit, die nicht auf Trauer beruhen. Und sei es nur der juvenile Weltschmerz, ohne jeden äußeren Anlass. Was echte Trauer betrifft, kann ich noch nicht mitreden. Wirklich nahe Angehörige sind alle noch da. Bei zwei Großeltern war ichnoch kind, bei meiner Großmutter war es eine Erlösung, sie hatte schon fünf Jahre täglich gebetet, endlich sterben zu dürfen und der andere Großvater ist im krieg gefallen.
Wütend bin ich auf Menschen, die absichtlich anderen schaden oder dies bewusst in Kauf nehmen. Erst kürzlich wieder ein junger porschefahrer, der innerorts gerast ist und ein anderes Auto in zwei Stücke gerissen hat. Leider ist dabei nicht dieses ekelhafte arschloch gestorben, sondern unschuldige, die im anderen Auto gesessen hatten.
Wütend bin ich auf Menschen, die absichtlich anderen schaden oder dies bewusst in Kauf nehmen. Erst kürzlich wieder ein junger porschefahrer, der innerorts gerast ist und ein anderes Auto in zwei Stücke gerissen hat. Leider ist dabei nicht dieses ekelhafte arschloch gestorben, sondern unschuldige, die im anderen Auto gesessen hatten.
Zenaida 04.12.2025 07:47
Okay, da war ich wohl zu deutlich im Ton. Daran kann man dann erkennen, dass mich solche Typen wirklich wütend machen.
Hexle, ich frag mich bei so was immer, wie die Ausbeuter überhaupt Personal finden. Warum arbeitet man für so nen Hungerlohn? Es gibt doch sogar für ungelernte Arbeitskräfte besser bezahlte Jobs. Ich finde, dass man sich da selbst unter Wert verkauft. Weniger verdienen mag angehen, wenn man dafür viel Freizeit oder andere Freiheiten hat - aber weder Zeit noch Geld?
Hexle, ich frag mich bei so was immer, wie die Ausbeuter überhaupt Personal finden. Warum arbeitet man für so nen Hungerlohn? Es gibt doch sogar für ungelernte Arbeitskräfte besser bezahlte Jobs. Ich finde, dass man sich da selbst unter Wert verkauft. Weniger verdienen mag angehen, wenn man dafür viel Freizeit oder andere Freiheiten hat - aber weder Zeit noch Geld?
rollihexle 04.12.2025 08:58
War vorher 7 Jahre in Taxizentrale am Telefon allerdings in Teilzeit ab 16:30 bekam 10.- Brutto die Stunde, gab da auch Fernseher für die Zeit ohne Anrufe.
Das danach war Einstieg in die "fahrende" Transportbranche.
Hier gibts auch heute noch Löhne die man als Hungerlöhne bezeichnen darf, in Taxibranche gibts im Schnitt 14.- bis 16.- die Stunde, Monatslöhne sind bei etwa 3500.-
Busfahrer bekommen etwa 5000.- Brutto, gab schon welche die Familie im Ausland haben und 4000.- Brutto erhalten.
Das danach war Einstieg in die "fahrende" Transportbranche.
Hier gibts auch heute noch Löhne die man als Hungerlöhne bezeichnen darf, in Taxibranche gibts im Schnitt 14.- bis 16.- die Stunde, Monatslöhne sind bei etwa 3500.-
Busfahrer bekommen etwa 5000.- Brutto, gab schon welche die Familie im Ausland haben und 4000.- Brutto erhalten.
Thohom 04.12.2025 09:49
Lerato 5:58
Und ich sehe das ganz anders als du. Trauer hat bei mir immer auch mit Wut zu tun. Ich glaube, dass viele sich die Wut nicht zugestehen, weil sie nicht so gesellschaftlich anerkannt ist wie die Trauer.
Zumindest kann ich wütend sein auf Gott, der meinen Schicksalsschlag zugelassen hat. Ich versöhne mich auch wieder mit ihm 😉
Was ist Trauer? ICH bin traurig, weil jemand nicht mehr da ist.
Was ist Wut? ICH bin wütend auf irgendjemanden/irgendwas, weil eine Person zukünftig fehlt (zumindest in diesem Zusammenhang). Müsste Wut nicht zielgerichtet sein? Was ist da das Zielobjekt?
Unter dem Strich sind das einfach nur Umschreibungen, weil es ja nur um mich geht. Ich bin beleidigt, weil mir zukünftig etwas fehlt. MIR wurde etwas angetan.
Nein, auf diese Idee bin ich nicht allein gekommen, dieser Gedankengang beruht auf einem langen Gespräch mit meinem Hausarzt, der mich 1990 unterstützt hat, als meine Partnerin verstorben ist. Mir hat es geholfen damit umzugehen, mich selber nicht so wichtig zu nehmen bei der Trauer und meine Erinnerungen wieder ohne Tränen pflegen zu können.
Und ich sehe das ganz anders als du. Trauer hat bei mir immer auch mit Wut zu tun. Ich glaube, dass viele sich die Wut nicht zugestehen, weil sie nicht so gesellschaftlich anerkannt ist wie die Trauer.
Zumindest kann ich wütend sein auf Gott, der meinen Schicksalsschlag zugelassen hat. Ich versöhne mich auch wieder mit ihm 😉
Was ist Trauer? ICH bin traurig, weil jemand nicht mehr da ist.
Was ist Wut? ICH bin wütend auf irgendjemanden/irgendwas, weil eine Person zukünftig fehlt (zumindest in diesem Zusammenhang). Müsste Wut nicht zielgerichtet sein? Was ist da das Zielobjekt?
Unter dem Strich sind das einfach nur Umschreibungen, weil es ja nur um mich geht. Ich bin beleidigt, weil mir zukünftig etwas fehlt. MIR wurde etwas angetan.
Nein, auf diese Idee bin ich nicht allein gekommen, dieser Gedankengang beruht auf einem langen Gespräch mit meinem Hausarzt, der mich 1990 unterstützt hat, als meine Partnerin verstorben ist. Mir hat es geholfen damit umzugehen, mich selber nicht so wichtig zu nehmen bei der Trauer und meine Erinnerungen wieder ohne Tränen pflegen zu können.
EinedieserSteine 04.12.2025 10:08
Ich habe auch mal für kürzere Zeit und wenig Lohn gearbeitet, aber mir hat es gefallen.
Wonni 04.12.2025 10:40
Wenn man erwerbsgemindert ist, aus welchen Gründen auch immer, geht es vielen ja auch darum, im Rahmen der Ewm, eine sinnvollé Aufgabe zu haben. Und, ab 2026, ist es möglich, bis zu 6300€ im Jahr dazu zu verdienen (habe ich gelesen).
Wonni 04.12.2025 10:57
Schwierig ist es dann, für nur eine geringe mögliche Stundenzahl, eine Tätigkeit zu finden, wenn man eben nicht mehr vollständig "funktionieren" kann.
Wonni 04.12.2025 10:59
War das auch im Rahmen der Erwerbsminderung @rollihexle? Oder wie nennt sich das bei dir in der Schweiz?
rollihexle 04.12.2025 11:05
Wie gesagt man darf in der Schweiz mit Iv und EL schon zu verdienen, nur was ich weiss darfs nicht mehr wie 1000.- pro Jahr. Das man mir damals von dem Geld 1000.- abzog lag daran das ich das Geld in etwa 3 Monaten bekam.
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