„Faust in der Hand“
09.01.2026 23:52
„Faust in der Hand“
09.01.2026 23:52
„Faust in der Hand“
Die Bewerbung um einen Schulplatz für mein Kind in einer reformpädagogischen privaten Schule hab ich damals mit dem Hinweis auf Reinhard Meys Lied „Faust in der Hand“ geschlossen und dem Kommentar, alles daran setzen zu wollen, dass ihm, dem Kinde, solches Leid nicht widerfahren möge und ich in dieser Schule die größten Chancen dafür sähe.
Meine eigenen Erfahrungen mit dem bayerischen Regelschulsystem waren okay, ich hatte keine Probleme mit Leistungen oder Lehrern, eher mit manchen Mitschülern, die mich langweilten und manchen Unterrichtsfächern, die es diesen gleichtaten. Aber das ist ja normal.
Allerdings war das soziale Element, nämlich meine Freunde treffen zu können, das zentrale am Schulbesuch für mich.
Unser Glück war, dass wir gute und sehr engagierte Lehrer hatten, die uns immer klar machten, wie wichtig es ist, selbständig zu denken und sich nicht manipulieren zu lassen.
Ich kenne aber auch viele Menschen, deren Schulzeit ihnen noch als Erwachsene schlimme Erinnerungen beschert und die wirklich sehr gelitten haben. Tragisch finde ich das, gerade als junger Mensch mit solchen Erlebnissen ins Leben zu starten.
Wie sind eure Erfahrungen mit Schule? Wie ging es euch? Wart ihr gerne in der Schule? Habt ihr sie so schnell als möglich beendet?
Meine eigenen Erfahrungen mit dem bayerischen Regelschulsystem waren okay, ich hatte keine Probleme mit Leistungen oder Lehrern, eher mit manchen Mitschülern, die mich langweilten und manchen Unterrichtsfächern, die es diesen gleichtaten. Aber das ist ja normal.
Allerdings war das soziale Element, nämlich meine Freunde treffen zu können, das zentrale am Schulbesuch für mich. Unser Glück war, dass wir gute und sehr engagierte Lehrer hatten, die uns immer klar machten, wie wichtig es ist, selbständig zu denken und sich nicht manipulieren zu lassen.
Ich kenne aber auch viele Menschen, deren Schulzeit ihnen noch als Erwachsene schlimme Erinnerungen beschert und die wirklich sehr gelitten haben. Tragisch finde ich das, gerade als junger Mensch mit solchen Erlebnissen ins Leben zu starten.
Wie sind eure Erfahrungen mit Schule? Wie ging es euch? Wart ihr gerne in der Schule? Habt ihr sie so schnell als möglich beendet?
Kommentare
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Zenaida 10.01.2026 00:22
Benni, dann hatte sie sicherlich auch nen besonderen Ansatz, wenn sie aus der Sozialarbeit kam. Freut mich, dass es dir in der Schule gut ging.
Rouvi 10.01.2026 00:24
Meine Lehrer hatten mich so gerne, daß ich ein Schuljahr zweimal machen durfte. Auf dem Elternsprechtag wurde oft gesagt "ihr Sohn ist nicht dumm, er ist einfach nur faul". Ich bin in fast jeder Stunde aufgefallen, nicht dadurch das ich fleißig war, ich habe einfach nur gerne gequatsch und war der Klassenclown. Auf der Meisterschule ging´s um was und die habe ich ohne größere Probleme geschafft.
Faust in der Hand war nie meins, eher "Papst in der Tasche" 😉
Faust in der Hand war nie meins, eher "Papst in der Tasche" 😉
Corrion 10.01.2026 00:27
Allerdings ja, ich war gerne in der Schule.
Ich war immer bemüht meine Hausaufgaben zu haben und wenn ich es vermochte, machte ich gerne während des Unterrichts gut mit.
Ich war gesundes Mittelmaß. Kein Streber, dafür war ich nicht gut genug.
Ja, ich war eher still, kein Duckmäuser aber auch kein Mittläufer.
Ich war immer bemüht meine Hausaufgaben zu haben und wenn ich es vermochte, machte ich gerne während des Unterrichts gut mit.
Ich war gesundes Mittelmaß. Kein Streber, dafür war ich nicht gut genug.
Ja, ich war eher still, kein Duckmäuser aber auch kein Mittläufer.
Thohom 10.01.2026 00:40
Ich war auf so einer höheren Lehranstalt, wie sie in der Feuerzangenbowle dargestellt wird. Der Altbau mit den meisten Klassenzimmern war von 1867 und es gab überall gotische Bögen. 1967 kam ich dann als Sextaner da hin. Es gab noch richtige Schulbänke anfangs. Der größte Teil der Lehrer hatte den Weltkrieg aktiv miterlebt und entsprechend würde auf Disziplin geachtet.
Die Schulsekretärin war die einzige Frau in der Truppe.
Nach und nach kamen frische Lehrer von der Uni.
Bis zur Pubertät war ich ein Recht guter Schüler, dann hatte ich irgendwie andere Interessen, die mich ablenken.
Da würde die Schule immer unangenehmer für mich und später bin ich dann einfach gegangen, wenn der Lehrer kam. War sowieso nicht mehr im Stoff. In die Oberprima wurde ich nicht mehr versetzt und davor gab es auch eine Ehrenrunde, was bedeutete, dass ich geflogen bin.
Vielleicht hätte ich mit dem Versprechen abzugehen noch die Fachhochschulreife bekommen, aber solche Verhandlungen waren damals nicht meins.
So wirklich schlechte Erfahrungen habe ich nicht gemacht, aber zurück möchte ich da nicht wieder hin.
Die Schulsekretärin war die einzige Frau in der Truppe.
Nach und nach kamen frische Lehrer von der Uni.
Bis zur Pubertät war ich ein Recht guter Schüler, dann hatte ich irgendwie andere Interessen, die mich ablenken.
Da würde die Schule immer unangenehmer für mich und später bin ich dann einfach gegangen, wenn der Lehrer kam. War sowieso nicht mehr im Stoff. In die Oberprima wurde ich nicht mehr versetzt und davor gab es auch eine Ehrenrunde, was bedeutete, dass ich geflogen bin.
Vielleicht hätte ich mit dem Versprechen abzugehen noch die Fachhochschulreife bekommen, aber solche Verhandlungen waren damals nicht meins.
So wirklich schlechte Erfahrungen habe ich nicht gemacht, aber zurück möchte ich da nicht wieder hin.
Zenaida 10.01.2026 01:53
Rouvi, diese Klassenclowns gibt es in jeder klasse. Wenn du dich nicht schlecht gefühlt hast durch die Ehrenrunde und den Status als klassenclown, war es ja kein großes PRoblem. Schwierig wird es da, wo das Selbstwertgefühl dadurch angeknackst wird.
Corrion, kling nach nem gesunden Maß an allem. Und wenn du dazu noch gerne in der Schule warst, ist alles gut gewesen.
Thohom, das mit den anderen Interessen kenne ich auch. Ich war zur Abi-Zeit hauptberuflich verliebt und habe deshalb weitestgehend auf irgendwelche Vorbereitungen verzichtet. Ich hatte das glück, hauptsächlich Fächer gewählt zu haben, wo man in letzter Sekunde sowieso nicht mehr viel ausrichten kann.
Zurück möchte ich auch nicht mehr, allein wegen der Fremdbestimmung hinsichtlich Tagesablauf. Horror für mich, wobei es damals irgendwie ging. Aber sobald ich da am Freiheitsfläschchen schnuppern durfte, war der Ofen für solche Tätigkeiten für alle Zeiten aus. Ich könnte keinen Job haben, wo ich jeden Tag zur gleichen Zeit und durch die selbe Tür antanzen muss.
Corrion, kling nach nem gesunden Maß an allem. Und wenn du dazu noch gerne in der Schule warst, ist alles gut gewesen.
Thohom, das mit den anderen Interessen kenne ich auch. Ich war zur Abi-Zeit hauptberuflich verliebt und habe deshalb weitestgehend auf irgendwelche Vorbereitungen verzichtet. Ich hatte das glück, hauptsächlich Fächer gewählt zu haben, wo man in letzter Sekunde sowieso nicht mehr viel ausrichten kann.
Zurück möchte ich auch nicht mehr, allein wegen der Fremdbestimmung hinsichtlich Tagesablauf. Horror für mich, wobei es damals irgendwie ging. Aber sobald ich da am Freiheitsfläschchen schnuppern durfte, war der Ofen für solche Tätigkeiten für alle Zeiten aus. Ich könnte keinen Job haben, wo ich jeden Tag zur gleichen Zeit und durch die selbe Tür antanzen muss.
AlexJanuar1984 10.01.2026 02:09
War von 1990 bis 2001 in der Körperbehinderten Rohräckerschule in Esslingen. Mir hat die Schule zum Grossteil gefallen, denke gerne an das Jahr 1999 / 2000 zurück
Zenaida 10.01.2026 02:11
Alex, was war denn im Schuljahr 1999/2000? Aber freut mich, dass du gern in der Schule warst…
AlexJanuar1984 10.01.2026 02:13
Wir waren in der Klasse Nur so 10 bis 12 Leute, das fande Ich gut, Wir hatten 2 Klassenlehrer/rinnen, und die hatten somit genug Zeit Uns Sachen zu lernen. In einer NICHT behinderten Schule sind um die 30 Leute in einer Klasse oder????
AlexJanuar1984 10.01.2026 02:14
Ich denke da halt gerne Zurück Schullandheime Unterricht die 2 Jahre haben wir am besten gefallen
AlexJanuar1984 10.01.2026 02:17
1999 Frühling Schullandheim nahe München Ausflug in die Bavaria Film Studios. Ich damals riesiger Fan von der ARD Serie Marienhof, wo ich die Kulissen sehen dürfte
vrono 10.01.2026 07:27
Für mich bedeutete Schule rohe Angst. Schon der Schulweg. Vom Kindergarten bis hin zum Abitur. Ich war daher ein Streber, um es weiterzuschaffen, der sich weg.en der Angstzustände aber sehr schlecht etwas merken konnte..
bereits im Kindergarten Prügel.. in der Grundschule um so mehr.. täglich. Zu Hause dafür ausgelacht werden und niedergemacht, weil ich mich nicht wehrte dagegen.
So musste ich auf‘s Gymi - lernen, koste es was es wollte - Hauptsache weg von diesem Ort.
Eine Platzwunde und liegen gelassen werden auf offener Straße, eine große Blutlache, die noch über eine Woche zu sehen war, bis der Regen kam.. das hat in der Grundschule etwas Erholung reingebracht.
Im Gymnasium ging es weiter mit Mobbing.. ich war Mitläufer.. ein paar Freunde.. und von diesen auch Mobbing.. von vielen Fächern Angst.. Lernen in geschütztem Raum schier unmöglich.. immer noch einfach rauskommen - ins Studium schaffen als genehmigter Freifahrtschein, das Elternhaus zu verlassen.. nur im Kunstunterricht, hatte ich Frieden - alles was ich tat, war wie Meditation - ich konnte alles ausblenden..
Im Gymnasium hatte ich die letzten Jahre gewechselt an eine andere Schule - wegen einer eifersüchtigen Mitschülerin, da ihr Ex sich in mich verliebte, ging es wieder los.. fertig gemacht - von einer Gruppe Jungs, die auch mal diese „Schlampe“ ausprobieren wollten.. doch ich hatte noch nicht mal einen geküsst.. es ist mir so bewusst wie gestern, da hier auf HL eine Userin ähnlich mit mir umsprang.
Ich war Außenseiter, wurde gemieden.. Gruppenarbeiten ein Graus.. Sekundenschlaf mit dem Auto in die Schule (Führerschein mit 17).. warum? Weil ich nachts kaum schlafen konnte.. die Wochenenden, die Ferien.. ein abzählen, wie lange noch, bis wieder Schule..
Noch im Unterricht immer auf die nächste Stunde lernen.. in jeder Stunde lernen auf die nächste, weil mir die Inhalte nicht im Gedächtnis blieben..
ich war gut darin geworden.. ich habe ein gutes Abitur abgelegt..
Im Studium erst zeigte sich, dass es anders ging.. da war fast nur noch Kunst um mich.. nur mit den Hausarbeiten und Prüfungen war es das gleiche… Panik bis zum Schluss.. so arg, dass meine Sachen oft in der Nacht vor Abgabeschluss fertig wurden. Und wieder Neider im Studium.. weil ich in meiner Kunst besser war…
Freunde? Schwierig..
dann ..
Referendariat.. die Hölle.. auch dort. Es machte krank - viele der Referendare.. und es waren kranke Lehrergestalten, die eigentlich Fürsorgepflicht hatten.. und immer die Drohung, wenn man es nicht schafft, ist alles umsonst.. dann keine beruflichen Möglichkeiten - der Einser Unischnitt war dann auch egal. Die Auszeichnung, die Stipendien.. im Referendariat war man wieder ganz unten..musste mit rassistischen Kollegen hantieren - mit Putzaufträgen, mit Beleidigungen - meine Intelligenz bedrohte einen Kollegen zu arg, so verschwanden an anderer Stelle meine Materialien. Keine Zeit, nicht mal für Toilettengänge.. also nicht mehr getrunken und gegessen.. bis der Körper nicht wollte.. Ich habe es gehasst.. ein ehemaliger Dozent kannte das Unterfangen, hatte er meine Ausbilder ausgebildet. Er wollte eingreifen, an die Behörde - hatten schon andere seiner Studierenden das Problem.. eine mit Doktorarbeit zum gleichen Thema im Ref dann eine vier - weil keiner die Ausbilder hinterfragte..
geschafft..
Ich wurde Lehrerin… ich habe es anders gemacht für meine Schüler.. war da, sah alle Schwierigkeiten, alle Ängste, alle sozialen Konflikte - und vernetzte, half aus, schenkte ein Ohr und war einfach da, um Lösungen zu finden, damit sich jeder gut und verstanden fühlte.. und alles aus sich herausholen konnte - alle Leistungen waren OK.. ich war darum bemüht, Themenstellungen und Aufgaben immer so zu setzen, dass jeder im Jahr mal mit Talenten glänzen konnte.. auf die mit linken Händen.. und bei denen half ein herziger Humor.. ich war auch immer Reibungsfläche, wo adoleszente Energien dies bedurften. Und Theaterprojekte und Veranstaltungen geplant.. Schüler kamen in den Unterricht, wenn gar keiner war - einfach, um irgendeinen Mist mit mir und anderen zu Bauen.. eine Fake Marmortreppe, ein Dreimeterkronläuchter.. ein chinesischer Drache.. alles Materialien, die ich für lau organisierte., ein paar Neider im Kollegium.. aber alle fanden mich gut.. fast zu viel, da ich für alles angefragt wurde - hier ein Flyer, da ein Film, dort ein 3D Plan - dieses Programm, Materialien, Stöckelschuhe reparieren, Ideen finden .. alles..
ich war happy.. in den Schülergesichtern, las ich Freude am Schaffen.. manchmal Liebeskummer - dann wurde Pizza bestellt.. manchmal - leider zu oft, las ich Gewalt im Elternhaus oder Mobbing.. aufgeschnittene Kinderarme, zusammenzucken, wenn Nachsitzen drohte - nicht, weil Nachsitzen schlimm war, aber die Prügel für‘s Nachsitzen müssen waren es schon.. man fand Wege. Und ich war eine strenge Lehrerin mit der man immer sprechen konnte.
Bis ich an meine letzte Schule kam lief alles gut..
bis dahin. Und dann der falsche Chef. Und wieder Interesse an mir.. andere vor mir schon fertig gemacht.. in die Psychiatrie getrieben. Lehrerinnen.. Schülerinnen angegraben, mich heimlich gefilmt., angeschrien, isoliert, aufgelauert.. über Jahre hatte er die Existenz im Griff. Wieder geprüft werden, ein Jahr lang vom Ministerium, wegen falscher Aussagen..
jetzt ist es so weit.. es waren zu viele Frauen, und immer war alles vertuscht.
Jetzt geht es wieder für ihn ins Gericht.
Und ich muss fit sein, für meine Aussagen, mein Fall ist vermutlich verjährt, weil ich ihn wegen der Gesundheit nicht anzeigen konnte…hat man gesagt. Die Behindertenbeauftragte nicht zuständig, weil ich von über 100% Arbeit wegen der entstandenen KPTBS in den Ruhestand versetzt wurde. Dann ist es auch kein Arbeitsunfall.. dann ist man in einem anderen System.
Egal.. das braucht es noch - und es sind viele Frauen, die Aussagen.. und auch Lehrerkollegen, die sich schützend vor diese stellten.
Beamtenapparat und Hierarchien.. schützen maligne Persönlichkeiten und beuten schwächere aus, die diesen Schutz noch nicht genießen. Aber nun gibt es wieder ein Untersuchungsverfahren.
Und im Grunde bräuchte ich psychologische Unterstützung und Begleitperson. Aber die kann man sich nicht backen.. nicht rechtzeitig.. immerhin ein ganzer Ordner an handfesten Beweisen. Immerhin nicht alleine mit dem Mist, weil es viele sind.. und der höher gesetzte Personalrat musste herausfinden, dass trotz Anwälten meine Akte verschwunden ist - oder nie angelegt wurde. Die Kollegen im Ministerium mit dem Direktor befreundet.. Aber diesmal hoffe ich, kommt er nicht davon. Alleine schon, wegen der Schülerinnen..
ich möchte einfach nur kotzen, wenn ich daran denke, wie sich manche Kreaturen in Machtpositionen auf andere stürzen.
bereits im Kindergarten Prügel.. in der Grundschule um so mehr.. täglich. Zu Hause dafür ausgelacht werden und niedergemacht, weil ich mich nicht wehrte dagegen.
So musste ich auf‘s Gymi - lernen, koste es was es wollte - Hauptsache weg von diesem Ort.
Eine Platzwunde und liegen gelassen werden auf offener Straße, eine große Blutlache, die noch über eine Woche zu sehen war, bis der Regen kam.. das hat in der Grundschule etwas Erholung reingebracht.
Im Gymnasium ging es weiter mit Mobbing.. ich war Mitläufer.. ein paar Freunde.. und von diesen auch Mobbing.. von vielen Fächern Angst.. Lernen in geschütztem Raum schier unmöglich.. immer noch einfach rauskommen - ins Studium schaffen als genehmigter Freifahrtschein, das Elternhaus zu verlassen.. nur im Kunstunterricht, hatte ich Frieden - alles was ich tat, war wie Meditation - ich konnte alles ausblenden..
Im Gymnasium hatte ich die letzten Jahre gewechselt an eine andere Schule - wegen einer eifersüchtigen Mitschülerin, da ihr Ex sich in mich verliebte, ging es wieder los.. fertig gemacht - von einer Gruppe Jungs, die auch mal diese „Schlampe“ ausprobieren wollten.. doch ich hatte noch nicht mal einen geküsst.. es ist mir so bewusst wie gestern, da hier auf HL eine Userin ähnlich mit mir umsprang.
Ich war Außenseiter, wurde gemieden.. Gruppenarbeiten ein Graus.. Sekundenschlaf mit dem Auto in die Schule (Führerschein mit 17).. warum? Weil ich nachts kaum schlafen konnte.. die Wochenenden, die Ferien.. ein abzählen, wie lange noch, bis wieder Schule..
Noch im Unterricht immer auf die nächste Stunde lernen.. in jeder Stunde lernen auf die nächste, weil mir die Inhalte nicht im Gedächtnis blieben..
ich war gut darin geworden.. ich habe ein gutes Abitur abgelegt..
Im Studium erst zeigte sich, dass es anders ging.. da war fast nur noch Kunst um mich.. nur mit den Hausarbeiten und Prüfungen war es das gleiche… Panik bis zum Schluss.. so arg, dass meine Sachen oft in der Nacht vor Abgabeschluss fertig wurden. Und wieder Neider im Studium.. weil ich in meiner Kunst besser war…
Freunde? Schwierig..
dann ..
Referendariat.. die Hölle.. auch dort. Es machte krank - viele der Referendare.. und es waren kranke Lehrergestalten, die eigentlich Fürsorgepflicht hatten.. und immer die Drohung, wenn man es nicht schafft, ist alles umsonst.. dann keine beruflichen Möglichkeiten - der Einser Unischnitt war dann auch egal. Die Auszeichnung, die Stipendien.. im Referendariat war man wieder ganz unten..musste mit rassistischen Kollegen hantieren - mit Putzaufträgen, mit Beleidigungen - meine Intelligenz bedrohte einen Kollegen zu arg, so verschwanden an anderer Stelle meine Materialien. Keine Zeit, nicht mal für Toilettengänge.. also nicht mehr getrunken und gegessen.. bis der Körper nicht wollte.. Ich habe es gehasst.. ein ehemaliger Dozent kannte das Unterfangen, hatte er meine Ausbilder ausgebildet. Er wollte eingreifen, an die Behörde - hatten schon andere seiner Studierenden das Problem.. eine mit Doktorarbeit zum gleichen Thema im Ref dann eine vier - weil keiner die Ausbilder hinterfragte..
geschafft..
Ich wurde Lehrerin… ich habe es anders gemacht für meine Schüler.. war da, sah alle Schwierigkeiten, alle Ängste, alle sozialen Konflikte - und vernetzte, half aus, schenkte ein Ohr und war einfach da, um Lösungen zu finden, damit sich jeder gut und verstanden fühlte.. und alles aus sich herausholen konnte - alle Leistungen waren OK.. ich war darum bemüht, Themenstellungen und Aufgaben immer so zu setzen, dass jeder im Jahr mal mit Talenten glänzen konnte.. auf die mit linken Händen.. und bei denen half ein herziger Humor.. ich war auch immer Reibungsfläche, wo adoleszente Energien dies bedurften. Und Theaterprojekte und Veranstaltungen geplant.. Schüler kamen in den Unterricht, wenn gar keiner war - einfach, um irgendeinen Mist mit mir und anderen zu Bauen.. eine Fake Marmortreppe, ein Dreimeterkronläuchter.. ein chinesischer Drache.. alles Materialien, die ich für lau organisierte., ein paar Neider im Kollegium.. aber alle fanden mich gut.. fast zu viel, da ich für alles angefragt wurde - hier ein Flyer, da ein Film, dort ein 3D Plan - dieses Programm, Materialien, Stöckelschuhe reparieren, Ideen finden .. alles..
ich war happy.. in den Schülergesichtern, las ich Freude am Schaffen.. manchmal Liebeskummer - dann wurde Pizza bestellt.. manchmal - leider zu oft, las ich Gewalt im Elternhaus oder Mobbing.. aufgeschnittene Kinderarme, zusammenzucken, wenn Nachsitzen drohte - nicht, weil Nachsitzen schlimm war, aber die Prügel für‘s Nachsitzen müssen waren es schon.. man fand Wege. Und ich war eine strenge Lehrerin mit der man immer sprechen konnte.
Bis ich an meine letzte Schule kam lief alles gut..
bis dahin. Und dann der falsche Chef. Und wieder Interesse an mir.. andere vor mir schon fertig gemacht.. in die Psychiatrie getrieben. Lehrerinnen.. Schülerinnen angegraben, mich heimlich gefilmt., angeschrien, isoliert, aufgelauert.. über Jahre hatte er die Existenz im Griff. Wieder geprüft werden, ein Jahr lang vom Ministerium, wegen falscher Aussagen..
jetzt ist es so weit.. es waren zu viele Frauen, und immer war alles vertuscht.
Jetzt geht es wieder für ihn ins Gericht.
Und ich muss fit sein, für meine Aussagen, mein Fall ist vermutlich verjährt, weil ich ihn wegen der Gesundheit nicht anzeigen konnte…hat man gesagt. Die Behindertenbeauftragte nicht zuständig, weil ich von über 100% Arbeit wegen der entstandenen KPTBS in den Ruhestand versetzt wurde. Dann ist es auch kein Arbeitsunfall.. dann ist man in einem anderen System.
Egal.. das braucht es noch - und es sind viele Frauen, die Aussagen.. und auch Lehrerkollegen, die sich schützend vor diese stellten.
Beamtenapparat und Hierarchien.. schützen maligne Persönlichkeiten und beuten schwächere aus, die diesen Schutz noch nicht genießen. Aber nun gibt es wieder ein Untersuchungsverfahren.
Und im Grunde bräuchte ich psychologische Unterstützung und Begleitperson. Aber die kann man sich nicht backen.. nicht rechtzeitig.. immerhin ein ganzer Ordner an handfesten Beweisen. Immerhin nicht alleine mit dem Mist, weil es viele sind.. und der höher gesetzte Personalrat musste herausfinden, dass trotz Anwälten meine Akte verschwunden ist - oder nie angelegt wurde. Die Kollegen im Ministerium mit dem Direktor befreundet.. Aber diesmal hoffe ich, kommt er nicht davon. Alleine schon, wegen der Schülerinnen..
ich möchte einfach nur kotzen, wenn ich daran denke, wie sich manche Kreaturen in Machtpositionen auf andere stürzen.
vrono 10.01.2026 07:29
Zenaida, bei mir kam zu viel raus - ich wollte ein paar Zeilen schreiben ( einen Satz: Schule war grauenvoll traumatisch) … nun ging die Kellertüre auf, die Traumabüchse der Pandora.. gerne den Beitrag löschen.. es war zu viel. 😶🌫️
Johannes0815 10.01.2026 08:04
@Vrono
Manchmal tut es gut die Büchse der Pandora zu öffnen und alles raus zu lassen.
Bei Dir ist es vermutlich das von der Seele schreiben.
Es tut mir leid, was Dir alles widerfahren ist und wünsche Dir sehr, dass Du Deinen Weg findest damit umzugehen und die diversen Traumata zu verarbeiten.
Würde gern mehr dazu schreiben, bin leider zeitlich arg eingeschränkt. Meine Mutter hat es geschafft innerhalb eines Jahres sich den dritten Bruch/Op zuzuziehen und ich pendasdele mal wieder nebenher ins Krankenhaus/Reha
Bin mir sicher, dass gerade Zenaida Deine Situation versteht 😉
Manchmal tut es gut die Büchse der Pandora zu öffnen und alles raus zu lassen.
Bei Dir ist es vermutlich das von der Seele schreiben.
Es tut mir leid, was Dir alles widerfahren ist und wünsche Dir sehr, dass Du Deinen Weg findest damit umzugehen und die diversen Traumata zu verarbeiten.
Würde gern mehr dazu schreiben, bin leider zeitlich arg eingeschränkt. Meine Mutter hat es geschafft innerhalb eines Jahres sich den dritten Bruch/Op zuzuziehen und ich pendasdele mal wieder nebenher ins Krankenhaus/Reha
Bin mir sicher, dass gerade Zenaida Deine Situation versteht 😉
vrono 10.01.2026 08:13
…ich muss das zum Glück nicht verarbeiten, kann ich nicht mehr arbeiten dadurch… habe ja auch andere Baustellen, die mich mehr jucken, als diese Büchse. Da bin ich überglücklich darum, dass ich solche Traumata gut gemeistert bekomme. Nur noch den Direktor erlegen, damit dieser keine weiteren Schöden bei anderen verursacht, dann ist für mich das Kapitel durch..
Bin in guter Büchsensammler geworden 🤪🤷♀️🥳
Bin in guter Büchsensammler geworden 🤪🤷♀️🥳
positivemind 10.01.2026 08:14
Ich denke nicht so gerne an meine Schulzeit zurück. Also eigentlich ist es geteilt. Die Grundschule war toll! Ich war motiviert und habe mich vor allem super wohlgefühlt mit meinen Klassenkameraden und Mitschülern.
Auf der weiterführenden Schule wurde es dann schwieriger. Es war ein integratives Gymnasium mit etwa 600 Schülern insgesamt und davon etwa 30 körperbehindert. Mobbing und Ausgrenzung war damals ein Thema, besonders in der 5. und 6. Klasse. Später habe ich mich sozusagen selbst abgegrenzt mit Kleidungsstil, Musikgeschmack, etc. Hauptsache anders als meine Klassenkameraden sein.
Mein Klassenlehrer sagte mal, dass er vermutet, dass ich mich so kleide und so verhalte, um von meiner Behinderung abzulenken. Damals habe ich mich darüber aufgeregt, mittlerweile weiß ich, dass er zu nem gewissen Teil recht hatte.
Ich wollte nicht als das "Mädchen im Rollstuhl" (in der Schulzeit war ich mit Rollstuhl unterwegs) wahrgenommen werden. So war ich wenigstens das "schräge Mädchen im Rollstuhl". 😄
Dazu kam, dass ich in meiner Jugend alles mögliche im Kopf hatte, nur nicht lernen und Hausaufgaben. Ich muss zugeben, ich war sehr faul. 😅
Mit den Lehrern kam ich insgesamt gut klar, auch wenn ich sie manchmal aufregte. Das war aber nicht ihre Schuld, sondern tatsächlich meine mit meiner Einstellung zu Hausaufgaben, Klassenarbeiten, etc.
Nur vor meinem Physiklehrer hatte ich Angst. Er hatte die Angewohnheit, erst ganz ruhig zu sprechen und plötzlich von einer Sekunde auf die andere zu explodieren und rumzuschreien. Damit kam ich überhaupt nicht zurecht. Es gab auch Gespräche zwischen ihm und meiner Mutter deshalb und er versuchte darauf zu achten, aber ich war immer sehr angespannt in seinem Unterricht.
Auf der weiterführenden Schule wurde es dann schwieriger. Es war ein integratives Gymnasium mit etwa 600 Schülern insgesamt und davon etwa 30 körperbehindert. Mobbing und Ausgrenzung war damals ein Thema, besonders in der 5. und 6. Klasse. Später habe ich mich sozusagen selbst abgegrenzt mit Kleidungsstil, Musikgeschmack, etc. Hauptsache anders als meine Klassenkameraden sein.
Mein Klassenlehrer sagte mal, dass er vermutet, dass ich mich so kleide und so verhalte, um von meiner Behinderung abzulenken. Damals habe ich mich darüber aufgeregt, mittlerweile weiß ich, dass er zu nem gewissen Teil recht hatte.
Ich wollte nicht als das "Mädchen im Rollstuhl" (in der Schulzeit war ich mit Rollstuhl unterwegs) wahrgenommen werden. So war ich wenigstens das "schräge Mädchen im Rollstuhl". 😄
Dazu kam, dass ich in meiner Jugend alles mögliche im Kopf hatte, nur nicht lernen und Hausaufgaben. Ich muss zugeben, ich war sehr faul. 😅
Mit den Lehrern kam ich insgesamt gut klar, auch wenn ich sie manchmal aufregte. Das war aber nicht ihre Schuld, sondern tatsächlich meine mit meiner Einstellung zu Hausaufgaben, Klassenarbeiten, etc.
Nur vor meinem Physiklehrer hatte ich Angst. Er hatte die Angewohnheit, erst ganz ruhig zu sprechen und plötzlich von einer Sekunde auf die andere zu explodieren und rumzuschreien. Damit kam ich überhaupt nicht zurecht. Es gab auch Gespräche zwischen ihm und meiner Mutter deshalb und er versuchte darauf zu achten, aber ich war immer sehr angespannt in seinem Unterricht.
Zenaida 10.01.2026 08:21
Wie heftig, vrono! Das tut mir unendlich leid. Nein, wenn dunicht darauf bestehst, lösche ich deinen Beitrag nicht, weil er genau das anspricht, was ich von anderen kenne.
Mein Neffe hatte jahrelang unter einem despotischen Lehrer und einer Gang von Mitschülern gelitten. Die Eltern haben durchgesetzt, dass er in eine andere Klasse kam. Jetzt gehtbes deutlich besser… Er war der Anlass für diesen Blog, wie auch der Sohn einer Freundin, der im Schulbus nen Spießrutenlauf erlebt…
Mein Neffe hatte jahrelang unter einem despotischen Lehrer und einer Gang von Mitschülern gelitten. Die Eltern haben durchgesetzt, dass er in eine andere Klasse kam. Jetzt gehtbes deutlich besser… Er war der Anlass für diesen Blog, wie auch der Sohn einer Freundin, der im Schulbus nen Spießrutenlauf erlebt…
Zenaida 10.01.2026 08:29
Positive, ich kenne eineegemalige montessorischükerin, die als Mädchen im Rollstuhl integriert wurde. Sie erzählt nur schlimme Geschichten…
vrono 10.01.2026 08:42
Ja.. es kann passieren.. meine ehemalige Schulfreundin hat sich nach Jahrzehnten entschuldigt.. alleine für‘s Verhalten im Bus.. wurde immer lautstark aufgezogen, da ich in einen älteren Schüler verliebt war.
Einzig tragisches daran, ich habe vielleicht einen Kinderwunsch… und ich finde nicht heraus, ob es einer ist oder ob nicht, da an dieser Stelle dann immer kommt, dass in Deutschland Schulpflicht herrscht.. und ich mir solche Erlebnisse für mein eigenes Kind nicht vorstellen könnte… niemals. So und jetzt weiß ich nicht mal, wie ich zu eigenen Kindern stehe..
Und dann hilft es von privaten Schulsystemen zu lesen.. auch nicht perfekt, aber in eine Gesamtschule, in eine Montessorischule und in eine Waldorfschule habe ich auch schon in der Lehrtätigkeit hineinspitzen dürfen bzw. Projekte erfüllen, Praktikum machen und zuletzt das Abitur abnehmen dürfen/müssen.. Es geht auch anders - ich weiß, dass es immer an den Menschen liegt, auf die man trifft.. und zuletzt erst an den Systemen, die maligne Persönlichkeiten stützen. Ist ja in der Kirche nicht anders..
Mein Ex ist nun Katholischer Pfarrer - und dahinzugelangen (Theologiestudium, und alles danach) hat auch einiges an Wegducken, Aushalten und Durchstehen bedeutet für diesen lieben Menschen.
Einzig tragisches daran, ich habe vielleicht einen Kinderwunsch… und ich finde nicht heraus, ob es einer ist oder ob nicht, da an dieser Stelle dann immer kommt, dass in Deutschland Schulpflicht herrscht.. und ich mir solche Erlebnisse für mein eigenes Kind nicht vorstellen könnte… niemals. So und jetzt weiß ich nicht mal, wie ich zu eigenen Kindern stehe..
Und dann hilft es von privaten Schulsystemen zu lesen.. auch nicht perfekt, aber in eine Gesamtschule, in eine Montessorischule und in eine Waldorfschule habe ich auch schon in der Lehrtätigkeit hineinspitzen dürfen bzw. Projekte erfüllen, Praktikum machen und zuletzt das Abitur abnehmen dürfen/müssen.. Es geht auch anders - ich weiß, dass es immer an den Menschen liegt, auf die man trifft.. und zuletzt erst an den Systemen, die maligne Persönlichkeiten stützen. Ist ja in der Kirche nicht anders..
Mein Ex ist nun Katholischer Pfarrer - und dahinzugelangen (Theologiestudium, und alles danach) hat auch einiges an Wegducken, Aushalten und Durchstehen bedeutet für diesen lieben Menschen.
Mivida 10.01.2026 09:21
Ich war in der Schulzeit immer die, die für andere schwächere da war. Mein Pausenfutter habe ich geteilt, mit denen die nichts hatten, Hausaufgaben gegeben, für die, die zu faul waren, oder es nicht konnten, ich habe mich vor die schwachen gestellt, die gemobbt und bedroht wurden.
Dafür habe auch ich Prügel und Anfeindungen kassiert...so gut es ging habe ich mich natürlich gewehrt...wenn da allerdings eine Gruppe von mehreren Schülern vor dir steht..wird es aussichtslos.
Ich habe mich denen trotzdem nie untergeordnet. Eine von den Damen war sogar Klassensprecherin 😅 was für eine Ironie!
Gespräche mit der Lehrerin ergaben dann folgendes Ergebnis : Bitte besprich das mit der Klassensprecherin...
Manchmal erinnert mich das Verhalten hier...an diese Zeit.
Meine Nichte kam als Integrationsschülerin auf eine normale Schule. Dort wurde sie von drei Jungs wirklich übelst gemobbt! Wozu Kinder in der Lage sind...wirklich grausam!
Beispiel: Sie haben ihren Kopf in die Toilette gesteckt, und dann das Wasser gezogen. Sie wurde bespuckt, es wurde in ihre Tasche uriniert usw...
Andere Schüler und auch Leherer haben nur zugeschaut. Der Rektor meinte zu ihrer Mutter, dass Kind wäre eh falsch an seiner Schule. Meine Nichte ist gut im Stoff mitgekommen, und hatte keine Leistungsprobleme.
Die Eltern dieser Jungs wurden kontaktiert, die meinten nur, unser Sohn macht so etwas nicht.
Meine Nichte äusserte dann den Satz, ich wäre lieber Tot, als noch weiter zur Schule zugehen.
Ihr Bruder und ihr Cousin haben sich dann um diese Jungs gekümmert. Sie durften dann ihre eigenen Schandtaten erleben, und haben wohl verstanden wie doof das ist. Dann war aber Ruhe. Niemand hat sie wieder mißhandelt oder bedroht.
Gebt Mobbing keine Chance...niemals und nirgendwo!!!
Dafür habe auch ich Prügel und Anfeindungen kassiert...so gut es ging habe ich mich natürlich gewehrt...wenn da allerdings eine Gruppe von mehreren Schülern vor dir steht..wird es aussichtslos.
Ich habe mich denen trotzdem nie untergeordnet. Eine von den Damen war sogar Klassensprecherin 😅 was für eine Ironie!
Gespräche mit der Lehrerin ergaben dann folgendes Ergebnis : Bitte besprich das mit der Klassensprecherin...
Manchmal erinnert mich das Verhalten hier...an diese Zeit.
Meine Nichte kam als Integrationsschülerin auf eine normale Schule. Dort wurde sie von drei Jungs wirklich übelst gemobbt! Wozu Kinder in der Lage sind...wirklich grausam!
Beispiel: Sie haben ihren Kopf in die Toilette gesteckt, und dann das Wasser gezogen. Sie wurde bespuckt, es wurde in ihre Tasche uriniert usw...
Andere Schüler und auch Leherer haben nur zugeschaut. Der Rektor meinte zu ihrer Mutter, dass Kind wäre eh falsch an seiner Schule. Meine Nichte ist gut im Stoff mitgekommen, und hatte keine Leistungsprobleme.
Die Eltern dieser Jungs wurden kontaktiert, die meinten nur, unser Sohn macht so etwas nicht.
Meine Nichte äusserte dann den Satz, ich wäre lieber Tot, als noch weiter zur Schule zugehen.
Ihr Bruder und ihr Cousin haben sich dann um diese Jungs gekümmert. Sie durften dann ihre eigenen Schandtaten erleben, und haben wohl verstanden wie doof das ist. Dann war aber Ruhe. Niemand hat sie wieder mißhandelt oder bedroht.
Gebt Mobbing keine Chance...niemals und nirgendwo!!!
Zenaida 10.01.2026 14:03
Johannes, das mit deiner Mutter tut mir leid. Ich kenne das auch, war sogar mehrmals als Begleitperson mit im Krankenhaus. Warum denkst du, dass gerade ich vrono Situation verstehe! Ich habe solch schlimme Dinge zum Glück nie erlebt. Ich wurde zwar zusammen mit zwei Freundinnen gemobbt, weil ich gute Noten hatte, Lehrer nicht für Monster hielt und mich auch mal in ner Pause mit denen unterhielt und weil ich rauchen und Alkohol blöd fand. Aber ich war da nicht allein und ich wurde dadurch nicht klein gemacht, sondern eher arrogant. Wir Freundinnen fanden die Typen dadurch ja erst recht doof und unter unserer Würde.
Vrono, neben Privatschulen gibt es auch die Möglichkeit, nach Frankreich oder so zunziehen. Dort herrscht keine schul- sonder nur unterrichtspflicht. Da kannst du deine Kinder selbst unterrichten, wenn sie und du das wollen.
Vrono, neben Privatschulen gibt es auch die Möglichkeit, nach Frankreich oder so zunziehen. Dort herrscht keine schul- sonder nur unterrichtspflicht. Da kannst du deine Kinder selbst unterrichten, wenn sie und du das wollen.
Zenaida 10.01.2026 14:10
Mivida, was du beschreibst, ist wirklich das allerletzte. Solchen Typen ist vermutlich nur so beizukommen, wie deine Neffen das gemacht haben. Und da darf man auch keine hemm7ngen haben. Als Erwachsene darf man natürlich nicht zu solchen Mitteln greifen, aber die Gleichaltrigen würde ich auch darin bestärken, da mal Klarheit zu schaffen. Gut, dass die Therapie gewuirkt hat.
Corrion 10.01.2026 14:12
Wie ich das bereits oben schrieb: Ich war kein Mitläufer.
Das wäre mir auch schwer gefallen, gerade während der Grundschul-Zeit viel ich oft aus, aufgrund von allergischem Asthma & Allergien.
So hatte ich auch gar nicht die Möglichkeit mit den anderen, nach der Schule, mitzuziehen.
Ich hatte gute Bekannte und wenige Freunde in der Schule.
Aufgrund dessen, dass ich nie wirklich Scheiß baute und immer ehrlich war, mochten mich manche Mitschüler nicht.
Ich war kein Streber, kein Mitläufer, einfach: ich.
Das wäre mir auch schwer gefallen, gerade während der Grundschul-Zeit viel ich oft aus, aufgrund von allergischem Asthma & Allergien.
So hatte ich auch gar nicht die Möglichkeit mit den anderen, nach der Schule, mitzuziehen.
Ich hatte gute Bekannte und wenige Freunde in der Schule.
Aufgrund dessen, dass ich nie wirklich Scheiß baute und immer ehrlich war, mochten mich manche Mitschüler nicht.
Ich war kein Streber, kein Mitläufer, einfach: ich.
Zenaida 10.01.2026 14:19
Corrion, in meiner Grundschulklasse war auch ein Junge mit schwerem Asthma, der längere Aufenthalte in der Schweiz hatte. Der verließ dann deswegen unsere Klasse und wiederholte eine Stufe. Zum Glück wurde der nie gemobbt.
Johannes0815 10.01.2026 16:01
@Zenaida 14.03h
Danke, zwei von den drei Brüchen wären vermeidbar gewesen. Einmal bei Glatteiswarnung versucht zum Auto zu gehen um Kontrolltermin beim Doc wahr zu nehmen statt anzurufen und den Termin zu verlegen.
Jetzt Schlaftablette eingenommen, noch ne Stunde in der Küche beim Zeitung lesen gewartet bis die Tablette wirkt und dann auf dem Weg ins Schlafzimmer gestürzt.
Hatte ihre Schlaftabletten schon mehrmals auf den Nachttisch nebst Flasche Wasser und Glas gelegt. Mama räumt sie wieder in die Küche zurück ...
Zum Glück ist Sie mit Ihren 89 Lebensjahren zäh.
Sag manchmal zu Ihr, Du bist besser als jede Katze, Du hast mehr als sieben Leben 😉
Meine Äußerung, dass gerade Du das verstehst, bezog dich auf Vrono's Beitrag von 7.29h.
Es war damit gemeint, dass Du verstehst, dass Vrono sich das alles von der Seele schreiben muss ...
Danke, zwei von den drei Brüchen wären vermeidbar gewesen. Einmal bei Glatteiswarnung versucht zum Auto zu gehen um Kontrolltermin beim Doc wahr zu nehmen statt anzurufen und den Termin zu verlegen.
Jetzt Schlaftablette eingenommen, noch ne Stunde in der Küche beim Zeitung lesen gewartet bis die Tablette wirkt und dann auf dem Weg ins Schlafzimmer gestürzt.
Hatte ihre Schlaftabletten schon mehrmals auf den Nachttisch nebst Flasche Wasser und Glas gelegt. Mama räumt sie wieder in die Küche zurück ...
Zum Glück ist Sie mit Ihren 89 Lebensjahren zäh.
Sag manchmal zu Ihr, Du bist besser als jede Katze, Du hast mehr als sieben Leben 😉
Meine Äußerung, dass gerade Du das verstehst, bezog dich auf Vrono's Beitrag von 7.29h.
Es war damit gemeint, dass Du verstehst, dass Vrono sich das alles von der Seele schreiben muss ...
vrono 10.01.2026 16:43
...muss ich manchmal, nicht immer... und manchmal poste ich es dann.. aber nicht immer - ich frag halt nach, da ich mich - wenn ich poste - nicht ganz ausbremsen kann.. die Perspektive zu lesen ist mir wichtig - in der Fülle passiert das halt dann.. und unkorrigiert sowieso.. also abdrücken - und wenn´s stört, dann einfach rauslöschen. Da bin ich ganz schmerzfrei, angekündigt natürlich lieber.. mir vor dem Posten Gedanken zu machen - dafür reicht es bei mir oft nicht aus. Manche Dinge kann man ja erst ausgesprochen reflektieren.
Zenaida 10.01.2026 18:00
Ach, Johannes, das ist ärgerlich, wenn die Stürze vermeidbar gewesen wären. Aber das ist bei alten Menschen oft schwierig. Da setzt die Sturheit ein und das war es dann mit Logik. Kenne ich auch aus eigenem erleben.
Ja, das von der Seele schreiben müssen kann ich tatsächlich gut verstehen. Es gibt von Kleist den tollen Aufsatz „Über das verfertigen der Gedanken beim Reden“, gleiches gilt mMn auch fürs Schreiben.
Ja, das von der Seele schreiben müssen kann ich tatsächlich gut verstehen. Es gibt von Kleist den tollen Aufsatz „Über das verfertigen der Gedanken beim Reden“, gleiches gilt mMn auch fürs Schreiben.
Jetzt
Nein, es war okay… Manchmal sogar richtig gut
Dank einer engagierten Lehrerin. Von der siebten bis zur zehnten Klasse meine Klassenlehrerin. Vorher war sie Sozialarbeiterin. Ich war dann Schüler in der ersten Klasse, die sie als Klassenlehrerin übernommen hat.
Anke Venohr, Du warst super und die beste Lehrerin, die ich jemals hatte!