Dialyse ist nicht gleich Tod
27.03.2026 00:51
Dialyse ist nicht gleich Tod
27.03.2026 00:51
Dialyse ist nicht gleich Tod
Guten Abend. Nach langer Überlegung wollte ich mal etwas aufklären für diejenigen die es interessiert.
Thema Dialyse oder auch Blutwäsche und Reinigung des Blutes von Giftstoffen.
Zum Gegensatz wie in vielen Filmen, Serien und co gezeigt heißt Dialyse nicht das man nur noch eine begrenzte Zeit zum leben hat,wie es vielen in Serien, Filmen oder teilweise auch Reportagen gezeigt wird.
Zumindest wenn es NUR die Blutwäsche ist und nicht noch andere Begleiterkrankungen.
Mache das ganze mittlerweile seit 25 Jahren und momentan läuft die Fistel oder einfach gesagt Zugang noch. Klar kann dieser auch fix mal zugehen durch Stenosen aber aller Anfang ist wie immer schwer.
Es ist natürlich auch von Person zu Person unterschiedlich,der eine ist müde und abgeschlagen andere gehen nach der Dialyse arbeiten und liefern mit dem Auto sogar aus. Daher ist es ein Irrglaube das man dann nichts mehr unternehmen kann oder ständig müde und abgeschlagen ist.
Gehe zb teilweise danach auf Konzerte , Festivals oder ähnliches.
Daher kurz gesagt wie im TV zu sehen ist es meistens nicht.
Thema Dialyse oder auch Blutwäsche und Reinigung des Blutes von Giftstoffen.
Zum Gegensatz wie in vielen Filmen, Serien und co gezeigt heißt Dialyse nicht das man nur noch eine begrenzte Zeit zum leben hat,wie es vielen in Serien, Filmen oder teilweise auch Reportagen gezeigt wird.
Zumindest wenn es NUR die Blutwäsche ist und nicht noch andere Begleiterkrankungen.
Mache das ganze mittlerweile seit 25 Jahren und momentan läuft die Fistel oder einfach gesagt Zugang noch. Klar kann dieser auch fix mal zugehen durch Stenosen aber aller Anfang ist wie immer schwer.
Es ist natürlich auch von Person zu Person unterschiedlich,der eine ist müde und abgeschlagen andere gehen nach der Dialyse arbeiten und liefern mit dem Auto sogar aus. Daher ist es ein Irrglaube das man dann nichts mehr unternehmen kann oder ständig müde und abgeschlagen ist.
Gehe zb teilweise danach auf Konzerte , Festivals oder ähnliches.
Daher kurz gesagt wie im TV zu sehen ist es meistens nicht.
Kommentare
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Corrion 27.03.2026 09:19
Ein einstiger Arbeitskollege ist bereits sein Leben lang daran gebunden!
Lionheart68 27.03.2026 12:52
In diesem Jahr werden es bei mir 37 Jahre, freiwillig, hab auf ne Spenderniere vor 33 Jahren verzichtet...
clowny36 27.03.2026 19:59
ich mache es seit knapp 1,5 Jahren und hoffe das ich demnächst auf die Liste kommen kann
ElmoChris 29.03.2026 22:38
Bin auch nicht auf der Liste. Hab anscheinend zuviel Antikörper was das ganze etwas schwieriger macht als normalerweise 🤷
Siebenpunkt 29.03.2026 22:48
ich glaube, die Entscheidung ist nicht leicht, ob man auf die Liste will, und wenn man schonmal ein Spenderorgan erhalten hat und es vom Körper doch abgestoßen wurde vor der Zeit, ist das eine harte bittere Erfahrung, als Nichtbetroffene macht mich das ganz stumm
Dialyse ist eine gute lebensrettende Sache, aber das Leben ändert sich ziemlich radikal, wenn man davon abhängig wird, keine leichte Sache
Dialyse ist eine gute lebensrettende Sache, aber das Leben ändert sich ziemlich radikal, wenn man davon abhängig wird, keine leichte Sache
ElmoChris 29.03.2026 22:56
Nun sehe die Dialyse jetzt eher locker auch wenn man sich manchmal was besseres vorstellen könnte. Ja sie erhält jemand am Leben, dennoch gibt es Menschen die es deutlich schlechter getroffen haben.
Die Entscheidung war garnicht so schwer, würd dann in ein High Agency Programm kommen wo genau geschaut wird welche Antikörper man nicht hat. Der Rest wird versucht mit Medikamenten einzustellen. Dann ist die Frage wie lange hält das ganze,was kommen dann für Nebenwirkungen,weil das Immunsystem ja runtergefahren wird usw
Die Entscheidung war garnicht so schwer, würd dann in ein High Agency Programm kommen wo genau geschaut wird welche Antikörper man nicht hat. Der Rest wird versucht mit Medikamenten einzustellen. Dann ist die Frage wie lange hält das ganze,was kommen dann für Nebenwirkungen,weil das Immunsystem ja runtergefahren wird usw
Fior 30.03.2026 22:20
Hm... Mein Vater (76) ist vor einem Jahr während der Dialyse für immer eingeschlafen. Für ihn war die Dialyse immer stets die Hölle. Er hat es gehasst. Er war auch Autist und kam mit den ganzen Umständen nicht klar. Er wollte irgendwann auch nicht mehr. Die Quälerei hat für ihn dort ein Ende genommen, wo sie begonnen hat. 2 Jahre hat das Martyrium für ihn gedauert.
Für mich als Autist ist das ganze Procedere auch eine Horrorvorstellung, und das immer und immer wieder. Noch funktionieren meine Nieren, aber bisher habe ich alles Schlechte, genetisch Vererbbares von meinen Eltern mitbekommen. Ich bin gespannt, was die nächsten Jahre noch auf mich zukommt.
Für mich als Autist ist das ganze Procedere auch eine Horrorvorstellung, und das immer und immer wieder. Noch funktionieren meine Nieren, aber bisher habe ich alles Schlechte, genetisch Vererbbares von meinen Eltern mitbekommen. Ich bin gespannt, was die nächsten Jahre noch auf mich zukommt.
Jinjer 30.03.2026 23:51
also wenn, dann kann und sollte man doch hier, seine ängste und sorgen mitteilen können.
die lassen sich nicht so einfach mit zweckoptimismus wegwischen 🤷♀️
die lassen sich nicht so einfach mit zweckoptimismus wegwischen 🤷♀️
ElmoChris 30.03.2026 23:59
Mit deinem das tut einem natürlich leid,aber es heißt nicht gleich das dich das selbe erwartet. Meine Eltern hatten nix und mich hats mit den Nieren erwischt mit 3 Jahren. Hab zum Glück weniger Probleme damit,bin auch irgendwie groß geworden mit der ganzen Sache. Trotzdem nicht gleich den Teufel an die Wand malen.
Lionheart68 31.03.2026 01:38
Bei mir war`s nen "Erbe", über meinen Grossvater und Mutter, mit mit "stirbt" die Krankheit dann auch aus, was ick hab, Alport-Syndrom.
Ickhab nie den Kopp in den Sand jesteckt, hab meine Reisen in Deutschland auls auch Europaweit gemacht, viele Male in der Schweiz und Schottland gewesen.
Es gäbe ja auch die Möglichkeit einer Heimdialyse, also zu Hause, nix für mir, u.a. man muss sich selbst punktieren...NeeNeeNee... 😉
Ein schweizer Freund ist jetzt diesen Weg gegangen, mit einem transportablen Dialysegerät, nicht zu verwechseln mit ner Bauchfelldialyse.
Ickhab nie den Kopp in den Sand jesteckt, hab meine Reisen in Deutschland auls auch Europaweit gemacht, viele Male in der Schweiz und Schottland gewesen.
Es gäbe ja auch die Möglichkeit einer Heimdialyse, also zu Hause, nix für mir, u.a. man muss sich selbst punktieren...NeeNeeNee... 😉
Ein schweizer Freund ist jetzt diesen Weg gegangen, mit einem transportablen Dialysegerät, nicht zu verwechseln mit ner Bauchfelldialyse.
Siebenpunkt 31.03.2026 01:54
willste womöglich nicht hören, aber ich finde dich sehr tapfer und auch stark 😉
Lionheart68 31.03.2026 21:58
Ach Pünktchen, danke, aber, de Dialyse gehört inzwischen zu meinem Leben... 😊
ElmoChris 31.03.2026 22:27
Sehe es ähnlich. Gehört irgendwie dazu wie für andere das Fitty. Darf ja morgen Abend wieder ran 😅 Zum Glück gibts bei uns Betten,scheint ja auch nicht alltäglich zu sein 😜
Julchen89 31.03.2026 22:47
Löwchen ist schon ein super Kerl. Total sympathisch und ein "Stehaufmännchen". Bitte die Dialyse weider machen 🤗
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