Der Screenshot Kreuzzug
20.05.2026 19:34
Der Screenshot Kreuzzug
20.05.2026 19:34
Der Screenshot Kreuzzug
Ich habe langsam das Gefühl, "mobbing" ist im Internet zum modernen Notfallknopf geworden.
Jemand widerspricht dir?
Mobbing.
Jemand reagiert genervt auf Provokationen?
Mobbing.
Mehrere Menschen haben irgendwann keine Lust mehr auf dieselben sticheleien?
Natürlich. Direkt Cybermobbing mit Sonderkommission und Screenshotordner.
Dabei wird komplett ignoriert, wie echtes Mobbing überhaupt aussieht.
Menschen, die wirklich gemobbt werden, werden oft unabhängig von ihrem Verhalten angegriffen. Dauerhaft. Systematisch. Selbst dann, wenn sie ruhig bleiben oder Konflikten aus dem Weg gehen.
Und genau deshalb kann man hier meiner persönlichen Meinung nach eben nicht einfach inflationär von "Mobbing" sprechen.
Denn dafür fehlt schon das wichtigste Merkmal... Die systematische Verfolgung unabhängig vom eigenen Verhalten.
Wenn jemand stundenlang völlig problemlos auf der Plattform schreiben kann und absolut nichts passiert, solange keine Angriffe oder Provokationen stattfinden, dann ist das keine dauerhafte Hetzjagd.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Denn echtes Mobbing hört nicht plötzlich auf, nur weil die betreffende Person gerade mal niemanden reizt oder attackiert.
Hier entsteht Gegenwind überwiegend erst dann, wenn selbst wieder ausgeteilt wird. Das ist keine einseitige Opfer Täter Dynamik, sondern eher eine eskalierte Konfliktspirale mit Aktion und Reaktion.
Und genau das wird ständig absichtlich vermischt.
Wer permanent provoziert, stichelt oder Menschen angreift und anschließend jede Reaktion darauf als "Cybermobbing" verkauft, verdreht den Begriff irgendwann komplett.
Denn sonst wäre ja jede hitzige Diskussion im Internet automatisch Mobbing, sobald mehr als zwei Leute genervt reagieren.
Und nein....
Auch das dramatische Sammeln von Screenshots, Beratungsstellen oder ominösen "Beweissicherungen" macht aus einem gegenseitigen Internetzoff nicht plötzlich eine systematische Verfolgung.
Im Gegenteil. Wer sich das Gesamtbild anschaut, erkennt meistens ziemlich schnell.... Es gibt keine dauerhafte Jagd auf harmlose Beiträge. Keine grundlosen Angriffe rund um die Uhr. Keine organisierte Ausgrenzung.
Sondern vor allem Gegenreaktionen auf Menschen, die selbst regelmäßig Öl ins Feuer kippen.
Und genau das wirkt inzwischen ehrlich gesagt eher absurd.... Solange gewisse Personen normal schreiben, passiert gar nichts. Keine Hetzjagd. Keine Dauerattacken. Keine organisierte Verfolgung.
Aber sobald wieder Spitzen verteilt, Menschen angegriffen oder Diskussionen angeheizt werden, kommt Gegenwind. Und plötzlich soll genau diese Reaktion dann der endgültige Beweis für "systematische Gewalt" sein.
Das ist keine nüchterne Betrachtung mehr.
Das ist inzwischen eher Opferrollenkaraoke mit Screenshotfunktion.
Und dieses ganze theatralische "Beweise sichern", "Beratungsstellen einschalten", "hier sind Browser Erweiterungen", "meldet euch anonym bei mir" wirkt ehrlich gesagt weniger wie ein Hilferuf und mehr wie der verzweifelte Versuch, aus einem wechselseitigen Internetzoff eine große öffentliche Verfolgungsgeschichte zu basteln. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht langeweile.
Vor allem vergessen manche offenbar... Beratungsstellen, Betreiber oder Moderationen schauen sich nicht einfach drei dramatisch präsentierte Ausschnitte an und erklären dann feierlich das Internet zum Tatort.
Die schauen sich Verläufe an.
Kontexte. Zeitliche Abläufe.
Wer angefangen hat. Wer permanent weiter provoziert.
Ob es gegenseitig eskaliert.
Ob tatsächlich gezielt fertiggemacht wird oder einfach regelmäßig Reaktionen auf eigenes Verhalten entstehen. Und dann kommt das große Erwachen für die armen "Opfer"
Und genau davor scheinen einige plötzlich panische Angst zu haben... Vor dem Gesamtbild.
Denn im Gesamtbild wird aus "Uch werde grundlos gejagt" oft ziemlich schnell... "Ich teile seit Monaten selbst aus und bekomme inzwischen Gegenwind".
Nicht jede unangenehme Antwort ist Mobbing.
Nicht jede Kritik ist psychische Gewalt. Und nicht jeder Mensch, der Gegenreaktionen bekommt, ist automatisch Opfer einer Hetzkampagne.
Manchmal benehmen sich Leute im Internet einfach dauerhaft wie ein brennender Einkaufswagen im Gefälle und wundern sich dann, warum es irgendwann kracht
Jemand widerspricht dir?
Mobbing.
Jemand reagiert genervt auf Provokationen?
Mobbing.
Mehrere Menschen haben irgendwann keine Lust mehr auf dieselben sticheleien?
Natürlich. Direkt Cybermobbing mit Sonderkommission und Screenshotordner.
Dabei wird komplett ignoriert, wie echtes Mobbing überhaupt aussieht.
Menschen, die wirklich gemobbt werden, werden oft unabhängig von ihrem Verhalten angegriffen. Dauerhaft. Systematisch. Selbst dann, wenn sie ruhig bleiben oder Konflikten aus dem Weg gehen.
Und genau deshalb kann man hier meiner persönlichen Meinung nach eben nicht einfach inflationär von "Mobbing" sprechen.
Denn dafür fehlt schon das wichtigste Merkmal... Die systematische Verfolgung unabhängig vom eigenen Verhalten.
Wenn jemand stundenlang völlig problemlos auf der Plattform schreiben kann und absolut nichts passiert, solange keine Angriffe oder Provokationen stattfinden, dann ist das keine dauerhafte Hetzjagd.
Das ist der entscheidende Unterschied.
Denn echtes Mobbing hört nicht plötzlich auf, nur weil die betreffende Person gerade mal niemanden reizt oder attackiert.
Hier entsteht Gegenwind überwiegend erst dann, wenn selbst wieder ausgeteilt wird. Das ist keine einseitige Opfer Täter Dynamik, sondern eher eine eskalierte Konfliktspirale mit Aktion und Reaktion.
Und genau das wird ständig absichtlich vermischt.
Wer permanent provoziert, stichelt oder Menschen angreift und anschließend jede Reaktion darauf als "Cybermobbing" verkauft, verdreht den Begriff irgendwann komplett.
Denn sonst wäre ja jede hitzige Diskussion im Internet automatisch Mobbing, sobald mehr als zwei Leute genervt reagieren.
Und nein....
Auch das dramatische Sammeln von Screenshots, Beratungsstellen oder ominösen "Beweissicherungen" macht aus einem gegenseitigen Internetzoff nicht plötzlich eine systematische Verfolgung.
Im Gegenteil. Wer sich das Gesamtbild anschaut, erkennt meistens ziemlich schnell.... Es gibt keine dauerhafte Jagd auf harmlose Beiträge. Keine grundlosen Angriffe rund um die Uhr. Keine organisierte Ausgrenzung.
Sondern vor allem Gegenreaktionen auf Menschen, die selbst regelmäßig Öl ins Feuer kippen.
Und genau das wirkt inzwischen ehrlich gesagt eher absurd.... Solange gewisse Personen normal schreiben, passiert gar nichts. Keine Hetzjagd. Keine Dauerattacken. Keine organisierte Verfolgung.
Aber sobald wieder Spitzen verteilt, Menschen angegriffen oder Diskussionen angeheizt werden, kommt Gegenwind. Und plötzlich soll genau diese Reaktion dann der endgültige Beweis für "systematische Gewalt" sein.
Das ist keine nüchterne Betrachtung mehr.
Das ist inzwischen eher Opferrollenkaraoke mit Screenshotfunktion.
Und dieses ganze theatralische "Beweise sichern", "Beratungsstellen einschalten", "hier sind Browser Erweiterungen", "meldet euch anonym bei mir" wirkt ehrlich gesagt weniger wie ein Hilferuf und mehr wie der verzweifelte Versuch, aus einem wechselseitigen Internetzoff eine große öffentliche Verfolgungsgeschichte zu basteln. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht langeweile.
Vor allem vergessen manche offenbar... Beratungsstellen, Betreiber oder Moderationen schauen sich nicht einfach drei dramatisch präsentierte Ausschnitte an und erklären dann feierlich das Internet zum Tatort.
Die schauen sich Verläufe an.
Kontexte. Zeitliche Abläufe.
Wer angefangen hat. Wer permanent weiter provoziert.
Ob es gegenseitig eskaliert.
Ob tatsächlich gezielt fertiggemacht wird oder einfach regelmäßig Reaktionen auf eigenes Verhalten entstehen. Und dann kommt das große Erwachen für die armen "Opfer"
Und genau davor scheinen einige plötzlich panische Angst zu haben... Vor dem Gesamtbild.
Denn im Gesamtbild wird aus "Uch werde grundlos gejagt" oft ziemlich schnell... "Ich teile seit Monaten selbst aus und bekomme inzwischen Gegenwind".
Nicht jede unangenehme Antwort ist Mobbing.
Nicht jede Kritik ist psychische Gewalt. Und nicht jeder Mensch, der Gegenreaktionen bekommt, ist automatisch Opfer einer Hetzkampagne.
Manchmal benehmen sich Leute im Internet einfach dauerhaft wie ein brennender Einkaufswagen im Gefälle und wundern sich dann, warum es irgendwann kracht
Kommentare
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Mohnblume2 20.05.2026 19:51
Auf den Punkt gebracht...danke @Julchen 👍😊
Brummsel 20.05.2026 19:53
Mal wieder 1 mit Sternchen. Punktlandung und auch für diejenigen plausibel erklärt, die es nicht glauben wollen.
Und bevor jetzt Gegenwind kommt das gelesene mal setzen lassen und nicht reflexartig auf Angriffsmodus schalten, nur weil man sich vermeindlich angegriffen fühlt. Dann doch lieber den text nochmal in Ruhe lesen und auf die Finger setzen.😉
Und bevor jetzt Gegenwind kommt das gelesene mal setzen lassen und nicht reflexartig auf Angriffsmodus schalten, nur weil man sich vermeindlich angegriffen fühlt. Dann doch lieber den text nochmal in Ruhe lesen und auf die Finger setzen.😉
Sui 20.05.2026 19:54
Auf den Punkt gebracht.
Echtes Mobbing ist einseitige, systematische Schikane – unabhängig vom eigenen Verhalten.
Wer aber permanent selbst austeilt, muss mit dem Echo leben.
Bei der Quittung sofort die Opferkarte zu ziehen, ist feige.
Das ist kein Cybermobbing, sondern die logische Konsequenz.
Echtes Mobbing ist einseitige, systematische Schikane – unabhängig vom eigenen Verhalten.
Wer aber permanent selbst austeilt, muss mit dem Echo leben.
Bei der Quittung sofort die Opferkarte zu ziehen, ist feige.
Das ist kein Cybermobbing, sondern die logische Konsequenz.
Mohnblume2 20.05.2026 19:56
@Brummsel.....dann müssten einige sich hier, öfter auf die Finger setzen und angesprochen fühlen, auch die ......die ja garnix machen 🤷♀️😎
Brummsel 20.05.2026 19:58
Och Mohnblume, auch ich muss mich hin und wieder auf die Finger setzen...so ist es nicht!
Julchen89 20.05.2026 20:08
Gut möglich. Mir ging es mit meinem blog allerdings eher um die eigentliche Definition des Wortes "mobbing"
Denn wenn inzwischen jede dsskussion, jede Kritik oder jede gegenreaktion sofort als "Cybermobbing" bezeichnet wird, wird der Begriff irgendwann völlig bedeutungslos. Und ehrlich gesagt ist das auch ein ziemlicher Hohn gegenüber Menschen, die tatsächlich über längere Zeit systematisch fertiggemacht, ausgegrenzt oder psychisch zermürbt werden.
Nicht jeder konflikt ist mobbing.
Nicht jeder Gegenwind ist eine Hetzkampagne. Und genau diese Unterschiede gehen online inzwischen leider komplett verloren....
Denn wenn inzwischen jede dsskussion, jede Kritik oder jede gegenreaktion sofort als "Cybermobbing" bezeichnet wird, wird der Begriff irgendwann völlig bedeutungslos. Und ehrlich gesagt ist das auch ein ziemlicher Hohn gegenüber Menschen, die tatsächlich über längere Zeit systematisch fertiggemacht, ausgegrenzt oder psychisch zermürbt werden.
Nicht jeder konflikt ist mobbing.
Nicht jeder Gegenwind ist eine Hetzkampagne. Und genau diese Unterschiede gehen online inzwischen leider komplett verloren....
Brummsel 20.05.2026 20:21
Simphony, das war doch nur mal eine verünftige Richtigstellung zu einem Begriff, der hier in der letzten zeit inflationär abgenutzt wurde.
Julchen89 20.05.2026 20:24
Was sagt man da am besten... Danke für die Kritik? 😅 Mich nervt das Thema aber auch. Allerdings wollte ich mal den Begriff erklären, da jede Reaktion auf ein im Vorfeld schäbiges Verhalten direkt als Mobbing deklariert wird
thi65 20.05.2026 20:25
und außerdem hat Julchen nur ihre Sichtweise zu dem angeblichen Mobbing dargestellt
Simphony86 20.05.2026 20:26
Ich weiß, aus eigener Erfahrung, dass das nicht an normales Mobbing rankommt. Und für die Arschgeige entschuldige ich mich, war eben emotional aufgeladen.
Mohnblume2 20.05.2026 20:28
@Julchen, dass wird sicherlich hier jetz nich zur Traumfabrik ,wo jeder dem andern , Honig um den Mund schmiert...aber es ist mal ein Denkanstoß , der zum Nach,/ umdenken anregen sollte/ kann .
perfectday 20.05.2026 20:29
Mobbing ist unabhängig vom eigenen Verhalten.
Hier wird oft auf Verhalten reagiert. Das ist kein Mobbing.
Vermutlich wissen einige hier nicht ,was Mobbing ist.
Wer sich komplett unsympathisch ist, geht sich besser aus dem Weg.
Das ist im Internet gut machbar!😊
Hier wird oft auf Verhalten reagiert. Das ist kein Mobbing.
Vermutlich wissen einige hier nicht ,was Mobbing ist.
Wer sich komplett unsympathisch ist, geht sich besser aus dem Weg.
Das ist im Internet gut machbar!😊
Simphony86 20.05.2026 20:31
Autistische Menschen werden besonders häufig gemobbt, weil ihr "Anderssein" von der neurotypischen Mehrheit oft als störend oder abweichend empfunden wird. Fehlendes Verständnis für soziale Signale macht sie zudem zu leichten Zielen, da Täter ihre Schwachstellen ausnutzen, um Macht zu demonstrieren. 🤔
Julchen89 20.05.2026 20:32
Das soll übrigens auch keine Traumfabrik oder bestätigungsecke werden. In den anderen blogs scheint eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema inzwischen kaum noch möglich zu sein. (Teils auch wegen geschlossenen blogs)
Hier kann man sich einfach mal mit den Fakten, definitionen und unterschiedlichen Sichtweisen beschäftigen und sich dazu äußern, wenn man möchte 🙂
Hier kann man sich einfach mal mit den Fakten, definitionen und unterschiedlichen Sichtweisen beschäftigen und sich dazu äußern, wenn man möchte 🙂
Thohom 20.05.2026 20:34
Sehr ausfühlich, Julchen.
"Mobbing" scheint ein Schlagwort zu sein, vom dem keiner so genau weiß, was sich dahinter versteckt bzw. jeder seine eigene Definition hat.
Dieser Beitrag kann m.e. eine prima Diskussionsgrundlage sein. Könnte schwierig werden, wenn eine allgemeine Info als Meinung gesehen wird.
"Meinungsfreiheit" ist auch so ein Begriff, der gerne so interpretiert wird, wie es gerade gefällt.
Was mir fehlt ist im Eingangsbeitrag ein Absatz zu der Wirkung von Mobbing, Streit oder wie man das nennen möchte. Ich bin der Meinung, dass diese Wirkung nicht vorbei ist, wenn man sich z.B. bei HL abends ausloggt.
Just my 10 Cent.
"Mobbing" scheint ein Schlagwort zu sein, vom dem keiner so genau weiß, was sich dahinter versteckt bzw. jeder seine eigene Definition hat.
Dieser Beitrag kann m.e. eine prima Diskussionsgrundlage sein. Könnte schwierig werden, wenn eine allgemeine Info als Meinung gesehen wird.
"Meinungsfreiheit" ist auch so ein Begriff, der gerne so interpretiert wird, wie es gerade gefällt.
Was mir fehlt ist im Eingangsbeitrag ein Absatz zu der Wirkung von Mobbing, Streit oder wie man das nennen möchte. Ich bin der Meinung, dass diese Wirkung nicht vorbei ist, wenn man sich z.B. bei HL abends ausloggt.
Just my 10 Cent.
Julchen89 20.05.2026 20:36
Also das ist tatsächlich ein wichtiges Thema. Gerade autistische menschen werden ja oft missverstanden, falsch eingeschätzt oder unnötig angegangen, obwohl sie einfach nur anders kommunizieren oder situationen anders wahrnehmen.
Aba genau deshalb sollte man bei solchen Begriffen auch vorsichtig bleiben, damit echtes Ausgrenzen und echtes Leiden nicht irgendwann zwischen normalen Internetstreitereien untergeht
Aba genau deshalb sollte man bei solchen Begriffen auch vorsichtig bleiben, damit echtes Ausgrenzen und echtes Leiden nicht irgendwann zwischen normalen Internetstreitereien untergeht
Simphony86 20.05.2026 20:37
Ja ist eine schwammige Definition und zumindest Cybermobbing ist in Deutschland ja noch strafrechtlich eigenständig bis jetzt.
Thohom 20.05.2026 20:45
Woher soll man denn wissen, ob man gerade einen Autisten falsch versteht oder ob das einfach ein Mensch mit unmöglichem Verhalten ist?
Ich meine das aus der Sicht eines Ottonormalbürgers.
Ich meine das aus der Sicht eines Ottonormalbürgers.
Julchen89 20.05.2026 20:52
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass man das so pauschal am streitverhalten festmachen kann. Menschen mit autismus können genauso diskutieren, anecken oder sich festfahren wie andere auch. Und auch da darf man angemessen kontern.
Aber gerade online fehlen halt tonfall, Mimik und vieles andere dazwischen. Deshalb entstehen dort wahrscheinlich generell schneller missverständnisse egal ob mit oder ohne Diagnose
Aber gerade online fehlen halt tonfall, Mimik und vieles andere dazwischen. Deshalb entstehen dort wahrscheinlich generell schneller missverständnisse egal ob mit oder ohne Diagnose
AlexJanuar1984 20.05.2026 20:57
Mobbing mag bissle übertrieben sein, aber ich sehe schon 2 Gruppen Dynamiken die Eine hat halt fast 20 Leute die andere vielleicht um die 5
Julchen89 20.05.2026 21:04
Den punkt mit gruppendynamiken verstehe ich schon. Sobald deutlich mehr Leute auf einer Seite stehen, wirkt das natürlich schnell dominant oder einschüchternd selbst dann, wenn nicht alle aktiv beteiligt sind.
Trotzdem finde ich wichtig, zwischen "mehr Menschen haben dieselbe meinung" und tatsächlichem gezielten fertigmachen zu unterscheiden. Nur weil mehrere Leute genervt auf dieselben dinge reagieren, entsteht daraus nicht automatisch eine organisierte Mobbinggruppe
Trotzdem finde ich wichtig, zwischen "mehr Menschen haben dieselbe meinung" und tatsächlichem gezielten fertigmachen zu unterscheiden. Nur weil mehrere Leute genervt auf dieselben dinge reagieren, entsteht daraus nicht automatisch eine organisierte Mobbinggruppe
Sui 20.05.2026 21:05
@Thohom, den Unterschied erkennst du an der Absicht und der Reaktion auf direktes Feedback: Unmögliches Verhalten: Bricht soziale Regeln bewusst aus Egoismus.
Auf Kritik folgt Trotz, Beleidigtsein oder Gegenangriff.
Autismus: übersieht die unsichtbare Regel ohne bösen Willen.
Auf sachlichen Hinweis folgt Überraschung, eine logische Erklärung und Dankbarkeit für die klare Ansage.
Unhöfliche Menschen wollen die Regel brechen, Autisten kennen sie oft einfach nicht.
Auf Kritik folgt Trotz, Beleidigtsein oder Gegenangriff.
Autismus: übersieht die unsichtbare Regel ohne bösen Willen.
Auf sachlichen Hinweis folgt Überraschung, eine logische Erklärung und Dankbarkeit für die klare Ansage.
Unhöfliche Menschen wollen die Regel brechen, Autisten kennen sie oft einfach nicht.
Thohom 20.05.2026 21:05
Böckchen, ich sehe nicht, dass hier jeder mit jedem bekannt ist und möglicherweise noch nen Backgroundcheck gemacht wurde.
Also geht es um den ersten Eindruck.
Also geht es um den ersten Eindruck.
Rouvi 20.05.2026 21:11
Wie lächerlich müsste ich sein um wegen sowas Screenshots zu machen? Wegen mir kann man über mich sagen was man will, solange man mich nicht persönlich kennt, ist mir das total peng da es weder Hand noch Fuß hat. Das Internet ist das Internet nur traurig das es viele vergessen. Natürlich gibt es Menschen die darauf angewiesen sind und sich fast nur so mitteilen können, aber auf so Kinkerlitzchen werden sich von ihnen nur ganz wenige einlassen.
Brummsel 20.05.2026 21:18
Tja Rouvi, finde sowas auch lächerlich...für andere scheint es ein Hobby zu sein.
Julchen89 20.05.2026 21:20
Und selbst wenn man schon screenshots sammelt, dann sollte man vielleicht auch den kompletten Kontext festhalten und nicht nur genau die ausschnitte, mit denen sich Gegenwind am besten als "mobbing" verkaufen lässt. Aber ich sehe das ähnlich wie du. Hier geschrieben boshafrigkeiten nehme ich nicht mit ins rl
Rouvi 20.05.2026 21:22
Frei nach dem Motto, besser ein sinnloses und überflüssiges Hobby, als gar keins?
Julchen89 20.05.2026 21:29
Ob da jetzt fehlende Hobbys der Grund sind, kann ich nicht beurteilen. Aber es würde mir gefallen, wenn man sich der Begriffe, die man nutzt, wirklich im Klaren ist und diese vorher mit der tatsächlichen Lage abgleicht 🙂
Rouvi 20.05.2026 21:39
Julchen den Gefallen werden dir diese Leute nicht machen, sie leben in ihrer Welt der Gerechtigkeit und da ist alles erlaubt, es muss ihnen nur in den Kram passen 😉
Steinbock75 20.05.2026 21:50
Thohom ick schrieb von draußen der realen Welt. Wenn jemand Autist ist, ist er nich gleich een Arsch. Ja, sie reagieren anders aber sind och in der Lage zu lernen.
Maskentanz 20.05.2026 21:57
Das ist nach meiner Erfahrung so, wie Böckchen es schreibt. Mein verstorbener Mann war im Autismusspektrum "unterwegs" und wir hatten, wenn es schwieriger wurde, Codes, mit denen wir solche Situationen gemeinsam bewältigt haben. Das war für Außenstehende manchmal sonderbar, aber ja, er konnte sich durchaus einlassen. Er hatte übrigens durchaus eigene, sehr gute Strategien, Überforderung zu begegnen.
vrono 20.05.2026 21:59
Ich sammle positive Screenshots, Gedanken, Audio, Gegenstände -
Jahrelanges Mobbing, das dazu zwang gleich einer Paranoia so ziemlich alles festhalten zu müssen, um nicht die Existenz zu verlieren, haben mir Erkrankung und fast eine Zwangsstörung dahingehend eingebrockt. Jede Mail, jeder eingeworfene Brief, jedes Tür Abschließen.. grauenvoll wie das prägt, wie es jede Minute jedes Tages bestimmen kann und einen in Angst und Sorge gefangen hält..
Jetzt halte ich bewusst viele positive Dinge fest, um dagegenzuhalten. Nur die positiven. Damit das Gefühl von Leben zurückkehrt..
Schöner Text Julchen.
Jahrelanges Mobbing, das dazu zwang gleich einer Paranoia so ziemlich alles festhalten zu müssen, um nicht die Existenz zu verlieren, haben mir Erkrankung und fast eine Zwangsstörung dahingehend eingebrockt. Jede Mail, jeder eingeworfene Brief, jedes Tür Abschließen.. grauenvoll wie das prägt, wie es jede Minute jedes Tages bestimmen kann und einen in Angst und Sorge gefangen hält..
Jetzt halte ich bewusst viele positive Dinge fest, um dagegenzuhalten. Nur die positiven. Damit das Gefühl von Leben zurückkehrt..
Schöner Text Julchen.
Maskentanz 20.05.2026 22:05
Mobbing ist meiner Meinung nach ein "Modebegriff" geworden.
Es stimmt, Julchen, dass wir uns das immer mal wieder vor Augen führen dürfen.
Eigentlich ist es nicht sooo schwer? Mit vielen Menschen kann ich, mit anderen nicht. Das ist vollkommen normal.
Menschen, mit denen ich gar nicht kann, gehe ich halt aus dem Weg. Deshalb sind die noch lange nicht "doof", aber die Chemie stimmt nicht 🤷🏻♀️. Manchmal kann man sich dennoch sachlich austauschen. Das ist dann gut. Wenn das nicht geht: so what? Leben und leben lassen ☺️.
Es stimmt, Julchen, dass wir uns das immer mal wieder vor Augen führen dürfen.
Eigentlich ist es nicht sooo schwer? Mit vielen Menschen kann ich, mit anderen nicht. Das ist vollkommen normal.
Menschen, mit denen ich gar nicht kann, gehe ich halt aus dem Weg. Deshalb sind die noch lange nicht "doof", aber die Chemie stimmt nicht 🤷🏻♀️. Manchmal kann man sich dennoch sachlich austauschen. Das ist dann gut. Wenn das nicht geht: so what? Leben und leben lassen ☺️.
Maskentanz 20.05.2026 22:12
Vrono, so mache ich das auch. Ich sammle auch ganz bewusst Positives 😊. Ich führe dafür sogar ein Tagebuch. So kann ich in den schweren darauf zurückgreifen, was ich auch Gutes erlebt habe. Das verknüpft mit der Erfahrung, es kann besser werden, auch wenn ich es gerade nicht sehen kann. Danke für deine Sicht ☺️.
Rouvi 20.05.2026 22:14
Für mich greift in diesem Fall ein Satze der mich schon viele, viele Jahre begleitet.
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie es andere gerne hätten.
Für Menschen die mir wichtig sind, tue ich alles oder das was ich noch kann. Andere Leute können ihren Weg gehen, da werde ich ihnen keine Steine in den Weg legen. Es würde ihnen nichts bringen und mir schon gar nicht.
Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie es andere gerne hätten.
Für Menschen die mir wichtig sind, tue ich alles oder das was ich noch kann. Andere Leute können ihren Weg gehen, da werde ich ihnen keine Steine in den Weg legen. Es würde ihnen nichts bringen und mir schon gar nicht.
Simphony86 20.05.2026 22:14
Im echten Leben habe ich auch selten Probleme mit Überforderung und wenn habe ich das Glück, ein soziales Umfeld zu haben, das versteht, dass ich dann mich zurückziehen muss, bzw. meine Ruhe brauche, um nicht gestresst zu reagieren. Dann bin ich auch ziemlich umgänglich, ein paar von euch haben mich ja auch schon in echt erleben dürfen.
Nur virtuell scheint es mit dem Abbau von Reizüberflutung nicht so ganz zu klappen aktuell, deswegen versuche ich auch meine Zeit bei HL reduziert zu halten.
Nur virtuell scheint es mit dem Abbau von Reizüberflutung nicht so ganz zu klappen aktuell, deswegen versuche ich auch meine Zeit bei HL reduziert zu halten.
dasBrot 20.05.2026 22:20
Da misch ich mich mal ein.
Oft ist von Mobbing die Rede... aber Sarkasmus ist auch so'n Ding von mir. Da versteh ich jetzt @Simphony86... 🤟🏻
Oft ist von Mobbing die Rede... aber Sarkasmus ist auch so'n Ding von mir. Da versteh ich jetzt @Simphony86... 🤟🏻
Thohom 20.05.2026 22:21
Jetzt kommt das Umfeld ins Spiel, dass Freiheiten lässt bzw. Rücksicht nimmt.
Wie ist das, wenn 30 Autisten auf einem Haufen sind? Jeder braucht/erhofft Rücksicht, aber gibt es auch Rücksicht für andere?
Man kann auch für Autist bei dem Beispiel "Mensch" setzen. Jeder Mensch hat seine eigenen Special Effects. Wird da dann ausgelost, auf wen Rücksicht genommen wird? Oder einigt man sich auf den Knigge oder so, als kleinsten gemeinsamen Nenner?
Wie ist das, wenn 30 Autisten auf einem Haufen sind? Jeder braucht/erhofft Rücksicht, aber gibt es auch Rücksicht für andere?
Man kann auch für Autist bei dem Beispiel "Mensch" setzen. Jeder Mensch hat seine eigenen Special Effects. Wird da dann ausgelost, auf wen Rücksicht genommen wird? Oder einigt man sich auf den Knigge oder so, als kleinsten gemeinsamen Nenner?
Maskentanz 20.05.2026 22:22
Das ist interessant, Simphony. Im realen Leben kann ich Dinge gut handhaben. Auf HL brauche ich auch mal Abstand. Zu viel Input. Der Zusammenhang war mir noch gar nicht aufgefallen.
Maskentanz 20.05.2026 22:28
Thohom, wenn ich Menschen kenne, fällt es mir nicht schwer, auf special effects einzugehen und freue mich andererseits auch, wenn meine Berücksichtigung finden 😉.
Sui 20.05.2026 22:32
Thohom, unter Autisten wird nichts ausgelost: Ihr „Knigge“ ist radikaler Klartext, und Rücksicht funktioniert rein pragmatisch – man weicht einander aus (z. B. durch Kopfhörer oder getrennte Räume), anstatt zu erwarten, dass der andere sich verbiegt.
Thohom 20.05.2026 22:36
Sui... deswegen die Situation nochmal mit Menschen, die nicht den Vornamen Autist haben.
Die sind oft emotionaler und nicht so pragmatisch.
Die sind oft emotionaler und nicht so pragmatisch.
Sui 20.05.2026 22:47
Thohom, bei neurotypischen Menschen regelt das der klassische Knigge als kleinster gemeinsamer Nenner – wer da ohne Absprache nur Rücksicht für die eigenen „Special Effects“ einfordert, gilt schlicht als egoistisch.
Julchen89 20.05.2026 22:50
Thohom, ich glaube viele menschen im Autismus dpektrum wünschen sich gar keine sonderbehandlung, sondern eher ein Umfeld, in dem nicht sofort alles als "komisch" "unhöflich" oder "falsch" abgestempelt wird.
Und gleichzeitig funktioniert das natürlich nur gegenseitig. Rücksicht kann am ende nicht nur in eine Richtung laufen, sondern lebt davon, dass beide Seiten versuchen, einander wenigstens ein Stück weit zu verstehen 🙂
Und gleichzeitig funktioniert das natürlich nur gegenseitig. Rücksicht kann am ende nicht nur in eine Richtung laufen, sondern lebt davon, dass beide Seiten versuchen, einander wenigstens ein Stück weit zu verstehen 🙂
Thohom 20.05.2026 22:57
Mein Eindruck ist, dass hier eine große Zahl User Rücksicht erwarten, aber dabei vergessen, dass andere User auch ihrer Rücksicht bedürfen.
Sui 20.05.2026 23:07
Da hast du recht.
Rücksicht ist immer ein zweiseitiger Vertrag, und wer in einer Community nur Verständnis für sich einfordert, aber keines für andere aufbringt, zerstört das gesamte Miteinander.
Rücksicht ist immer ein zweiseitiger Vertrag, und wer in einer Community nur Verständnis für sich einfordert, aber keines für andere aufbringt, zerstört das gesamte Miteinander.
Maskentanz 20.05.2026 23:14
Thohom, in meiner Wahrnehmung sind es nicht sooo viele, die nur Rücksicht erwarten 🤔? Klar gibt es sie. Aber ich würde das jetzt nicht einer großen Zahl zuschreiben?
Meistens komme ich gut aus, oder gehe halt aus dem Weg.
Die allgemeine Schelte von Einzelnen immer und immer wieder, muss ich mir doch nicht annehmen. Ich muss auch nicht mehr alles auskämpfen. Kann als Feigheit gedeutet werden, oder als Selbstschutz und den Anderen lassen, wie er/sie ist.
Und ja, da stimme ich dir zu, es wäre gut, ein Geben und Nehmen zu haben. Aber wir Menschen funktionieren nicht immer so.
Und ich nehme mich da gar nicht aus. Wenn ich wirklich doll getriggert werde, kommt auch mal eine Aussage, die durchaus diskussionswürdig ist.
Meistens kann ich es klären. Hängt allerdings auch vom Gegenüber ab. Wenn das zumacht, laufe ich ins Leere.
Meistens komme ich gut aus, oder gehe halt aus dem Weg.
Die allgemeine Schelte von Einzelnen immer und immer wieder, muss ich mir doch nicht annehmen. Ich muss auch nicht mehr alles auskämpfen. Kann als Feigheit gedeutet werden, oder als Selbstschutz und den Anderen lassen, wie er/sie ist.
Und ja, da stimme ich dir zu, es wäre gut, ein Geben und Nehmen zu haben. Aber wir Menschen funktionieren nicht immer so.
Und ich nehme mich da gar nicht aus. Wenn ich wirklich doll getriggert werde, kommt auch mal eine Aussage, die durchaus diskussionswürdig ist.
Meistens kann ich es klären. Hängt allerdings auch vom Gegenüber ab. Wenn das zumacht, laufe ich ins Leere.
Maskentanz 20.05.2026 23:16
Simphony, ich weiß jetzt gar nicht, ob du gemeint warst 🤔? Jedenfalls erlebe ich dich nicht so.
Thohom 20.05.2026 23:19
Maske, Du weisst doch sicher, dass Vergleiche immer hinken.😉
Ich erinnere nur an einen Blog neulich, wo Solidarität eingefordert wurde von einer Person, die sich selber nicht solidarisch darstellt und aus diesem Grund wohl einfach "umgangen" wird.
Einen Bogen um Personen oder Diskussionen hier zu machen, meine ich mit Mut zur Lücke. Warum soll man sich aufregen. Bringt ja nichts, es sei denn, dass man ein komisches Hobby hat.
Ich erinnere nur an einen Blog neulich, wo Solidarität eingefordert wurde von einer Person, die sich selber nicht solidarisch darstellt und aus diesem Grund wohl einfach "umgangen" wird.
Einen Bogen um Personen oder Diskussionen hier zu machen, meine ich mit Mut zur Lücke. Warum soll man sich aufregen. Bringt ja nichts, es sei denn, dass man ein komisches Hobby hat.
Julchen89 20.05.2026 23:20
Das stimmt. Aber da sind ja Autisten nicht dran schuld. Habe ja selber starke Tendenzen dahin. Meine Leute wissen, wie sie mit mir umgehen können und wann eher noch eine Erklärung benötigt wird. Ich stehe ganz gerne mal rum und habe mein Ziel verloren. Freue mich dann immer, wenn jemand das nochmal mit mir durchgeht oder beim Einkaufen hilft. Soziale Situationen, die ich alleine schlecht bewältigen kann, einen Tisch am Rand suchen etc. Ist zwar manchmal zusätzlich Arbeit für meine Leute, aber die machen das trotzdem
Julchen89 20.05.2026 23:23
Ich glaube auch nicht das simphony gemelnt war. Ich kenne ihn als eher ruhigen, beobachteten menschen der aber definitiv was sagt, wenn ihm was einfällt
Simphony86 20.05.2026 23:26
Thohom Heute, 22:21
Jetzt kommt das Umfeld ins Spiel, dass Freiheiten lässt bzw. Rücksicht nimmt.
Wie ist das, wenn 30 Autisten auf einem Haufen sind? Jeder braucht/erhofft Rücksicht, aber gibt es auch Rücksicht für andere?
Man kann auch für Autist bei dem Beispiel "Mensch" setzen. Jeder Mensch hat seine eigenen Special Effects. Wird da dann ausgelost, auf wen Rücksicht genommen wird? Oder einigt man sich auf den Knigge oder so, als kleinsten gemeinsamen Nenner?
Zum Beispiel reiner Provokationsversuch auf meinen Beitrag... wenn man sonst keine Argumente hat, weil man sich mit dem Thema nicht auskennt
Jetzt kommt das Umfeld ins Spiel, dass Freiheiten lässt bzw. Rücksicht nimmt.
Wie ist das, wenn 30 Autisten auf einem Haufen sind? Jeder braucht/erhofft Rücksicht, aber gibt es auch Rücksicht für andere?
Man kann auch für Autist bei dem Beispiel "Mensch" setzen. Jeder Mensch hat seine eigenen Special Effects. Wird da dann ausgelost, auf wen Rücksicht genommen wird? Oder einigt man sich auf den Knigge oder so, als kleinsten gemeinsamen Nenner?
Zum Beispiel reiner Provokationsversuch auf meinen Beitrag... wenn man sonst keine Argumente hat, weil man sich mit dem Thema nicht auskennt
Thohom 20.05.2026 23:28
Wo steht da Dein Name? Ich denke wirklich nicht an Dich und wenn Du mit möglichst allgemein gehaltenen Beispielen nichts anfangen kannst, frag doch vorher einfach mal nach, ob Du überhaupt gemeint bist.
Simphony86 20.05.2026 23:29
Das Wo hab ich das geschrieben, war aber, dass ich mich nicht als Autist identifiziere.
Julchen89 20.05.2026 23:32
Tom, dann schreib das doch fix dazu. Wenn wir hier sind so Missverständnisse aufräumen könnenn🤗
Thohom 20.05.2026 23:35
Dieser Blog dreht sich nicht um Dich und ich poste, wenn ich mit schreiben fertig bin. Wenn ich jemanden ansprechen will, mache ich das schon deutlich.
Und mal nebenbei: Das ist eine Entschuldigung unter Vorbehalt. Du glaubst mir also nicht.
Kannste vergessen.
Entschuldigung, falls ich das falsch interpretiert habe.
Und mal nebenbei: Das ist eine Entschuldigung unter Vorbehalt. Du glaubst mir also nicht.
Kannste vergessen.
Entschuldigung, falls ich das falsch interpretiert habe.
Thohom 20.05.2026 23:36
Ich soll alle Nicks dazu schreiben, die ich nicht meine? Jetzt wird es lustig.
Julchen89 20.05.2026 23:37
Bisher bewegen wir uns doch ganz gut hier drin. Vielleicht lernt der eine oder andere ja noch was dazu. Für mich gab es auch schon neue Infos, die ich nun berücksichtigen kann
Julchen89 20.05.2026 23:38
Alle Nicks schreiben jetzt nicht. Nur wenn du nicht sicher weißt, wie deine Aussage bei wem ankommen kann. Da könntest du überlegen, ob du es so gestalten magst
Maskentanz 20.05.2026 23:42
Thohom, jetzt lebst du auf 😉. DAS sind deine special effects, die wir dann so nehmen 😊.
Simphony hat sich ehrlich entschuldigt und du kämpfst weiter ... Er hat es missverstanden ... und auch begründet, warum.
Simphony hat sich ehrlich entschuldigt und du kämpfst weiter ... Er hat es missverstanden ... und auch begründet, warum.
Julchen89 20.05.2026 23:45
Maskentanz beschreibt es super. Das sind jetzt Thohoms Spezialeffekte. Auch mit ihm kann ich super umgehen, allerdings auch nicht jeder 😃
Thohom 20.05.2026 23:49
Nee, Entschuldigungen sind ohne Vorbehalt.
Natürlich habe ich Spezialeffekte, vielleicht bin ich Autist und weiß es nicht. Vielleicht hab ich aber auch eine andere Macke.
Einer kann oder will zumindest in diesem Blog nicht rücksichtsvoll handeln, sondern poltert gleich los.
Natürlich habe ich Spezialeffekte, vielleicht bin ich Autist und weiß es nicht. Vielleicht hab ich aber auch eine andere Macke.
Einer kann oder will zumindest in diesem Blog nicht rücksichtsvoll handeln, sondern poltert gleich los.
Julchen89 21.05.2026 00:22
Ich werde dann jetzt demnächst meinen Planeten verlassen. Ich lasse hier offen. Ich möchte nicht morgen mit einem Schlappen durch die Reihen laufen 😇
Haferflocken 21.05.2026 03:57
Julchen, dein Text hat mich wirklich an den Bildschirm gefesselt, selten trifft jemand den Nagel so punktgenau auf den Kopf, wenn es um das Internet-Mobbing-Durcheinander geht. Du nimmst dem Begriff ganz locker die dramatische Luft raus, die er manchmal bekommt, und bringst dabei die Wahrheit auf den Punkt. Nicht jede hitzige Diskussion ist gleich ein Staatsakt für das Drama-Komitee. Manchmal ist es einfach nur das übliche Ringen um das Rechthaben und das gegenseitige Anzünden von kleinen virtuellen Lunten.
Thohom 21.05.2026 06:25
Simphony, ich habe keine Entschuldigung verlangt oder erwartet.
Wenn Du das trotzdem versuchst, mach es richtig. Entschuldigungen an Bedingungen knüpfen, passt nicht. Ist nicht ehrlich.
Dein Whataboutism macht es auch nicht besser. Es geht doch nicht darum, ob ich als Vorbild für Dich tauge. Du machst das nach Deinen Maßstäben. Ich bewerte es nur, weil es mich betrifft.
Wenn Du das trotzdem versuchst, mach es richtig. Entschuldigungen an Bedingungen knüpfen, passt nicht. Ist nicht ehrlich.
Dein Whataboutism macht es auch nicht besser. Es geht doch nicht darum, ob ich als Vorbild für Dich tauge. Du machst das nach Deinen Maßstäben. Ich bewerte es nur, weil es mich betrifft.
Simphony86 21.05.2026 07:02
Witzig du wirfst mir das Verwenden von Whataboutismen vor, wirfst aber selber Strohmänner in deinen Beispielen, die auch nicht gerade konstruktiv sind. 
Aber das führt alles zu nichts. Ich bin raus.

Aber das führt alles zu nichts. Ich bin raus.
mwc89 21.05.2026 07:37
Julchen
Ja das find auch den Definition.
Und ein Entscheidung was da zu ge hört ist schwierig.
Wo ich in meine kind heute im Heim war
War ich sehr passiv und aus weichende.
Lieber ignorieren oder aus den Weg gehen.
Ja kein Gewalt oder laut werden .
Dan sind da so Menschen die
Sich als pädagogische Erzieher unterwegs
Die Dan in der Meinung sind ich müsste mich mehr äußeren & körperlich wehren.
(Den schache ging für den und mich nach hinter los.
Hatte mich zu einem Therapeut geschickt außer halb den heim den war der Meinung
Mall schauen ob ich mich körperlich wehren könnte mit Boxen.
Eherst hatte ich mich geweigert bis dann den Profis meinte mich zu provozieren in ein kleines Raum mit mehreren Menschen.
Und dann kommt den berühmten Satz
Flight or Fight. (Flüchten oder Kampf)
Da den ausweichen nicht mehr ging und den einstecken auch nicht.
Ging Reflex los .
Was endet in Therapie Ende Anzeige
Und Einträge im Heim Akte.
(Von passiv in hoch aggressiv)
Das ist wen Menschen entscheiden
Und ihr Meinung und building nicht passt .
War nicht meine Entscheidung.
Oder Meinung .
Ist fast den klassischen Witz
Ist men lebendig soll men ruhig sein.
Ist men ruhig meinte men wer krank.
Es ist schwierig was ist was .
Wen jeder selbst entscheiden muss
Und jeder eine andere Toleranz hat .
Mit unter bei mansch Mensch ist es wahrscheinlich den Zeit Alter der Erziehung.
Und den Kenntnisse des Lebens weg .
Ja das find auch den Definition.
Und ein Entscheidung was da zu ge hört ist schwierig.
Wo ich in meine kind heute im Heim war
War ich sehr passiv und aus weichende.
Lieber ignorieren oder aus den Weg gehen.
Ja kein Gewalt oder laut werden .
Dan sind da so Menschen die
Sich als pädagogische Erzieher unterwegs
Die Dan in der Meinung sind ich müsste mich mehr äußeren & körperlich wehren.
(Den schache ging für den und mich nach hinter los.
Hatte mich zu einem Therapeut geschickt außer halb den heim den war der Meinung
Mall schauen ob ich mich körperlich wehren könnte mit Boxen.
Eherst hatte ich mich geweigert bis dann den Profis meinte mich zu provozieren in ein kleines Raum mit mehreren Menschen.
Und dann kommt den berühmten Satz
Flight or Fight. (Flüchten oder Kampf)
Da den ausweichen nicht mehr ging und den einstecken auch nicht.
Ging Reflex los .
Was endet in Therapie Ende Anzeige
Und Einträge im Heim Akte.
(Von passiv in hoch aggressiv)
Das ist wen Menschen entscheiden
Und ihr Meinung und building nicht passt .
War nicht meine Entscheidung.
Oder Meinung .
Ist fast den klassischen Witz
Ist men lebendig soll men ruhig sein.
Ist men ruhig meinte men wer krank.
Es ist schwierig was ist was .
Wen jeder selbst entscheiden muss
Und jeder eine andere Toleranz hat .
Mit unter bei mansch Mensch ist es wahrscheinlich den Zeit Alter der Erziehung.
Und den Kenntnisse des Lebens weg .
perfectday 21.05.2026 07:57
Guten Morgen, liebe Leute.
Habe jetzt nicht alles gelesen seit gestern Abend, äußere mich trotzdem kurz zum Thema Autismus:
Autist ist nicht Autist und Autist ist auf alle Fälle Mensch!
Hier bei HL gibt es mehrere Autisten, die ich erlebe.
Autist 1 spricht oft meine Gedanken aus, ich finde ihn in allem, was er von sich preisgibt einen wirklich interessanten, sympathischen Menschen. Wir schreiben uns und ich mag ihn wirklich gerne!
Autist 2 gehe ich nach Möglichkeit aus dem Weg. Alles, was ich schreibe, kommentiert er aggressiv und stellt mich/ meine Gedanken in Frage. Mit seinem Verhalten stresst er mich und so reagiere ich nicht auf ihn um ein etwaiges Hochschaukeln zu verhindern.
Beide sind in etwa gleich alt und haben laut ihren Profilen wohl "ähnliche Herausforderungen".
Was macht also den Unterschied? Ich werde es wohl nie erfahren und ich werde wohn auch keinen von beiden real kennenlernen.
Also freue ich mich am guten Austausch mit Autist 1.
Autist 3 , im gleichen Alter, gehört inzwischen zu meiner Famile (angeheiratet) und ist ein wunderbarer Mensch. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und tauschen uns(auch) über das Leben mit Autismus aus.
So ist für mich eine Diagnose - egal welche!- nicht gleichzusetzen mit "Alle müssen nur auf ihn Rücksicht nehmen."
JEDER MENSCH MUSS AUF JEDEN RÜCKSICHT NEHMEN!
...im Rahmen seiner Möglichkeiten, versteht sich.😊
Habe jetzt nicht alles gelesen seit gestern Abend, äußere mich trotzdem kurz zum Thema Autismus:
Autist ist nicht Autist und Autist ist auf alle Fälle Mensch!
Hier bei HL gibt es mehrere Autisten, die ich erlebe.
Autist 1 spricht oft meine Gedanken aus, ich finde ihn in allem, was er von sich preisgibt einen wirklich interessanten, sympathischen Menschen. Wir schreiben uns und ich mag ihn wirklich gerne!
Autist 2 gehe ich nach Möglichkeit aus dem Weg. Alles, was ich schreibe, kommentiert er aggressiv und stellt mich/ meine Gedanken in Frage. Mit seinem Verhalten stresst er mich und so reagiere ich nicht auf ihn um ein etwaiges Hochschaukeln zu verhindern.
Beide sind in etwa gleich alt und haben laut ihren Profilen wohl "ähnliche Herausforderungen".
Was macht also den Unterschied? Ich werde es wohl nie erfahren und ich werde wohn auch keinen von beiden real kennenlernen.
Also freue ich mich am guten Austausch mit Autist 1.
Autist 3 , im gleichen Alter, gehört inzwischen zu meiner Famile (angeheiratet) und ist ein wunderbarer Mensch. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und tauschen uns(auch) über das Leben mit Autismus aus.
So ist für mich eine Diagnose - egal welche!- nicht gleichzusetzen mit "Alle müssen nur auf ihn Rücksicht nehmen."
JEDER MENSCH MUSS AUF JEDEN RÜCKSICHT NEHMEN!
...im Rahmen seiner Möglichkeiten, versteht sich.😊
MariaStuart 21.05.2026 08:31
MOIN
Ich sehe es wie Maskentanz, mobbing ist zu einem Modebegriff geworden, so wie z.B. Burnout. Irgendwann sind diese Begriffe verschlissen, da sie zu oft gebraucht wurden. Sie werden einfach nicht ernst genommen, und ins lächerliche gezogen.
Ich sehe es wie Maskentanz, mobbing ist zu einem Modebegriff geworden, so wie z.B. Burnout. Irgendwann sind diese Begriffe verschlissen, da sie zu oft gebraucht wurden. Sie werden einfach nicht ernst genommen, und ins lächerliche gezogen.
Ichselbst 21.05.2026 08:43
Und wie pflegte unser Locke immer zu sagen? Kennst Du einen Menschen mit Autismus, dann kennst Du genau EINEN!
Was aber viele gemeinsam haben ist, dass sie verdammt ungefiltert und ehrlich sind.
Was aber viele gemeinsam haben ist, dass sie verdammt ungefiltert und ehrlich sind.
vrono 21.05.2026 08:57
Es gibt Menschen, die Rücksichtnahme einfordern (hier im Blog nicht passiert… oder klarer- nicht von Leuten mit Handycap Autismus).
Es ist hilfreich und beleuchtet eine Thematik besser, wenn viele Positionen aufgeführt werden - dies schafft Verständnis und erweitert den Horizont - oder bietet zumindest die Möglichkeit dazu… schön, einen Einblick in Lebenswelt und Perspektive des anderen zu erhalten..
..dann gibt es Menschen, die sich schon beim Gedanken an Rücksichtnahme in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen - und die fühlen sich natürlich angesprochen -ob sie es wurden oder nicht. Ob Rücksicht gefordert wurde oder nicht - ob die Opferrollenperspektive eingenommen wurde oder nicht -
Doch Rücksichtnahme könnte solche Menschen einschränken: das kann so weit gehen, dass sie sich selbst die Opferrolle anziehen „mimimi, nichts darf ich mehr“… solche Menschen genießen oft unheimlich viele Freiheiten und Möglichkeiten - und die gilt es selbstverständlich zu verteidigen…
und wenn es mit dem Gefühl nicht mehr klappt, sich anderen gegenüber überlegen zu fühlen, warum sich nicht etwas in der Opferrolle suhlen?
Auch dann in dieser Rolle dreht sich alles ja um dieses „ich“ - wie genial…
Und ganz klar, um die eigene Größe zu wahren gilt: Rücksichtnahme muss ein Ende bereits dort haben, wo man sie eventuell aufbringen müsste in der Zukunft - eingefordert oder nicht, sich einschränken - „das geht so gar nicht“.
Und auch der Darstellungs-Raum für die eigene Opferrolle will hart erkämpft werden - zunächst echauffiert man sich und dann notfalls mit Entschuldigungen, die man manipulativ durch eine Opferumkehr erreicht (auch diese waren nicht eingefordert, doch wo ein Gegenüber, das nicht verletzen will sich verunsichert fühlt, da es sich hinterfragt.. passiert das schonmal).. ob eine Entschuldigung also angebracht ist oder nicht..
Besonders geil: auch, wenn das Gegenüber nicht aus einer Opferrolle heraus schreibt, kann man diese Umkehr tätigen. Man drängt einfach manipulativ (bewusst oder nicht) die nötige Lesart auf und lenkt die Diskussion in diese Richtung.
Entschuldigungen können natürlich auch nicht angenommen werden, ist die persönliche Verletzung ja so tragisch - und fühlt man sich nicht ordentlich ernst genommen. Das ist das eigentliche Problem.. alles kreist sich um das eigene Ego - und auf das ist Rücksicht zu nehmen.
Persönliche Befindlichkeiten sind oft so laut, dass sie nicht einmal vom Bittsteller selbst gehört werden, der sich zunächst verrannt und vielleicht wieder mal völlig verlaufen hat -
doch leider sind diese auch so mächtig, dass sie eine jede Diskussion sprengen können - und jedes Thema zum Erliegen gebracht werden kann, wird zu viel davon eingestreut..
..und plötzlich geht es nicht mehr um z.B. Cybermobbing.
.. und noch schlimmer - ich persönlich fühle mich gelangweilt, und sehe mich auch ordentlich in der Opferrolle wieder, da mich der Blog nicht mehr interessiert… so ein genialer Eingangstext..tja, was will man machen - am besten, ich entschuldige mich hiermit präventiv bei den Leuten, die sich durch meine Worte angegriffen fühlen - Entschuldigungsannahmen werden von mir nur über den Weg einer PN akzeptiert…
Es ist hilfreich und beleuchtet eine Thematik besser, wenn viele Positionen aufgeführt werden - dies schafft Verständnis und erweitert den Horizont - oder bietet zumindest die Möglichkeit dazu… schön, einen Einblick in Lebenswelt und Perspektive des anderen zu erhalten..
..dann gibt es Menschen, die sich schon beim Gedanken an Rücksichtnahme in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen - und die fühlen sich natürlich angesprochen -ob sie es wurden oder nicht. Ob Rücksicht gefordert wurde oder nicht - ob die Opferrollenperspektive eingenommen wurde oder nicht -
Doch Rücksichtnahme könnte solche Menschen einschränken: das kann so weit gehen, dass sie sich selbst die Opferrolle anziehen „mimimi, nichts darf ich mehr“… solche Menschen genießen oft unheimlich viele Freiheiten und Möglichkeiten - und die gilt es selbstverständlich zu verteidigen…
und wenn es mit dem Gefühl nicht mehr klappt, sich anderen gegenüber überlegen zu fühlen, warum sich nicht etwas in der Opferrolle suhlen?
Auch dann in dieser Rolle dreht sich alles ja um dieses „ich“ - wie genial…
Und ganz klar, um die eigene Größe zu wahren gilt: Rücksichtnahme muss ein Ende bereits dort haben, wo man sie eventuell aufbringen müsste in der Zukunft - eingefordert oder nicht, sich einschränken - „das geht so gar nicht“.
Und auch der Darstellungs-Raum für die eigene Opferrolle will hart erkämpft werden - zunächst echauffiert man sich und dann notfalls mit Entschuldigungen, die man manipulativ durch eine Opferumkehr erreicht (auch diese waren nicht eingefordert, doch wo ein Gegenüber, das nicht verletzen will sich verunsichert fühlt, da es sich hinterfragt.. passiert das schonmal).. ob eine Entschuldigung also angebracht ist oder nicht..
Besonders geil: auch, wenn das Gegenüber nicht aus einer Opferrolle heraus schreibt, kann man diese Umkehr tätigen. Man drängt einfach manipulativ (bewusst oder nicht) die nötige Lesart auf und lenkt die Diskussion in diese Richtung.
Entschuldigungen können natürlich auch nicht angenommen werden, ist die persönliche Verletzung ja so tragisch - und fühlt man sich nicht ordentlich ernst genommen. Das ist das eigentliche Problem.. alles kreist sich um das eigene Ego - und auf das ist Rücksicht zu nehmen.
Persönliche Befindlichkeiten sind oft so laut, dass sie nicht einmal vom Bittsteller selbst gehört werden, der sich zunächst verrannt und vielleicht wieder mal völlig verlaufen hat -
doch leider sind diese auch so mächtig, dass sie eine jede Diskussion sprengen können - und jedes Thema zum Erliegen gebracht werden kann, wird zu viel davon eingestreut..
..und plötzlich geht es nicht mehr um z.B. Cybermobbing.
.. und noch schlimmer - ich persönlich fühle mich gelangweilt, und sehe mich auch ordentlich in der Opferrolle wieder, da mich der Blog nicht mehr interessiert… so ein genialer Eingangstext..tja, was will man machen - am besten, ich entschuldige mich hiermit präventiv bei den Leuten, die sich durch meine Worte angegriffen fühlen - Entschuldigungsannahmen werden von mir nur über den Weg einer PN akzeptiert…
Thohom 21.05.2026 09:56
Was denn nun für Strohmänner? Fiktive Situationen werden nun mal mit fiktiven Personen dargestellt, Simphony. Wenn Du Dich da immer wieder findest, ist es Dein Problem. Es dreht sich aber nicht alles um Dich.
So stelle ich mir Verfolgungswahn vor.
So stelle ich mir Verfolgungswahn vor.
Julchen89 21.05.2026 10:01
Ich glaube, wir müssen das jetzt auch nicht weiter hochschaukeln. Er hat sich entschuldigt und das finde ich ehrlich gesagt absolut positiv, weil das heutzutage wirklich nicht selbstverständlich ist.
Für mich ist die sache damit okay und man muss da jetzt nicht weiter gegenseitig provozieren 🙂
Für mich ist die sache damit okay und man muss da jetzt nicht weiter gegenseitig provozieren 🙂
Brummsel 21.05.2026 10:02
Vielleicht möchte ja mal jemand zum Eingangsthema zurückkommen...ich nicht, hab mein Hirn noch nicht im Wachmodus....😎
Jetzt