Beamte, Diäten, 200€ monatl. Werkstatt für Behinderte
04.09.2026 08:24
Beamte, Diäten, 200€ monatl. Werkstatt für Behinderte
04.09.2026 08:24
Beamte, Diäten, 200€ monatl. Werkstatt für Behinderte
Werkstätten für behinderte Menschen: Nur 200 Euro Monatslohn | taz.de https://share.google/4UYAacnspsVYhdIM8
Gleichberechtigung, Gleichsetzung???
Gleichberechtigung, Gleichsetzung???
Kommentare
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Johannes0815 04.09.2026 08:29
Hatten wir das Thema nicht erst vor kurzem?
Steinbock75 04.09.2026 10:23
Jo, Johannes hatten wa nur noch mit een komisches Video dazu.
Menschen in den Werkstätten bekommen in der Regel och ne Rente und wat die da bekommen ist eher ne Art von Aufwandsentschädigung.
Menschen in den Werkstätten bekommen in der Regel och ne Rente und wat die da bekommen ist eher ne Art von Aufwandsentschädigung.
Jeannie 04.09.2026 10:38
Ja, ich denke jedoch, dass fleu da noch nicht da war oder es überlesen hat🤔
https://www.handicap-love.de/forum-behinderungen/read/54778/
https://www.handicap-love.de/forum-behinderungen/read/54778/
Weitblick 04.09.2026 11:22
Man kann gerne über ein Grundeinkommen diskutieren.
Aber Transferleistungen mit den teilweisen sklavenähnlichen Bedingungen in Werkstätten zu verknüpfen, halte ich nicht Zulässigkeit.
Über dreißig Jahren habe ich viele Einblicke in Werkstätten gewinnen können.
Aber Transferleistungen mit den teilweisen sklavenähnlichen Bedingungen in Werkstätten zu verknüpfen, halte ich nicht Zulässigkeit.
Über dreißig Jahren habe ich viele Einblicke in Werkstätten gewinnen können.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 12:02
@Fleu:
Schön, das Du immer die "linke TAZ" für deine Meinung zitieren musst.
Wenn in den Werkstätten für Behinderte die gleiche Arbeitsleistung mit der gleichen Arbeitszeit wie auf dem 1. Arbeitsmarkt erbracht wird hättest Du bzw. die TAZ recht, was die Gleichberechtigung betrifft.
Da dies aber nicht so ist, ist die Bezahlung also gerechtfertigt.
Schön, das Du immer die "linke TAZ" für deine Meinung zitieren musst.
Wenn in den Werkstätten für Behinderte die gleiche Arbeitsleistung mit der gleichen Arbeitszeit wie auf dem 1. Arbeitsmarkt erbracht wird hättest Du bzw. die TAZ recht, was die Gleichberechtigung betrifft.
Da dies aber nicht so ist, ist die Bezahlung also gerechtfertigt.
Thohom 04.09.2026 13:11
Die "Bezahlung" in den WfbM ist meine ich in den Sozialgesetzbüchern geregelt. Die da dargestellten Grenzen bei der Bezahlung, dienen dazu, dass die Mitarbeiter nicht herangezogen werden bei den Kosten für Fahrdienst, Betreuung in der Werkstatt und auch ggf. Grundsicherung beziehen können.
Dazu ist auch noch der Vorteil früher so in Rente gehen zu können können, als hätte man 40 Jahre Rentenbeiträge gezahlt.
Von mir aus dürfen, die Mitarbeiter da gerne Mindestlohn und mehr verdienen. Dann aber bitte auch ihre Kosten für den Lebensunterhalt etc. selber tragen.
Dazu ist auch noch der Vorteil früher so in Rente gehen zu können können, als hätte man 40 Jahre Rentenbeiträge gezahlt.
Von mir aus dürfen, die Mitarbeiter da gerne Mindestlohn und mehr verdienen. Dann aber bitte auch ihre Kosten für den Lebensunterhalt etc. selber tragen.
fleu 04.09.2026 20:21
https://www1.wdr.de/nrw/muenster/werkstatt-behinderung-mindestlohn-muenster-100.html
fleu 04.09.2026 20:28
Ich kenne übrigens sehr viele Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt, die nicht das leisten, was sie an €€€ verdienen.
Es ist sehr vorurteilsbehaftet, zu behaupten, das in den Werkstätten nicht das Gleiche geleistet wird, wie " draußen "
Woher nimmst du die Aussage Anne58?
Und Mindestlohn gibt es auch für Teilzeitbeschäftigte
Es ist sehr vorurteilsbehaftet, zu behaupten, das in den Werkstätten nicht das Gleiche geleistet wird, wie " draußen "
Woher nimmst du die Aussage Anne58?
Und Mindestlohn gibt es auch für Teilzeitbeschäftigte
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 20:40
War die Frage ernstgemeint?
Behindertenwerkstätten (WfbM)
Hauptziel:
- Teilhabe und Rehabilitation (Förderung des Einzelnen steht im Vordergrund)
Leistungsdruck:
Sehr gering. Das Arbeitstempo und die Aufgaben werden an die individuellen Fähigkeiten angepasst.
Arbeitszeit & Pausen:
Flexibel. Es gibt therapeutische Angebote, Pflegepausen und einen Anspruch auf Entlastung.
Erster Arbeitsmarkt
Erster Arbeitsmarkt
Hauptziel:
- Wirtschaftlicher Gewinn und maximale Effizienz.
Leistungsdruck:
Hoch. Es gelten feste Zielvorgaben, Termine und wirtschaftlicher Wettbewerb.
Arbeitszeit & Pausen:
Strikt. Geregelt durch Arbeitsverträge und betriebliche Vorgaben.
"Ich kenne übrigens sehr viele Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt, die nicht das leisten, was sie an €€€ verdienen."
=> Dann liegt es an der Führungskraft, die mangelnde und erforderliche Leistung einzufordern.
Behindertenwerkstätten (WfbM)
Hauptziel:
- Teilhabe und Rehabilitation (Förderung des Einzelnen steht im Vordergrund)
Leistungsdruck:
Sehr gering. Das Arbeitstempo und die Aufgaben werden an die individuellen Fähigkeiten angepasst.
Arbeitszeit & Pausen:
Flexibel. Es gibt therapeutische Angebote, Pflegepausen und einen Anspruch auf Entlastung.
Erster Arbeitsmarkt
Erster Arbeitsmarkt
Hauptziel:
- Wirtschaftlicher Gewinn und maximale Effizienz.
Leistungsdruck:
Hoch. Es gelten feste Zielvorgaben, Termine und wirtschaftlicher Wettbewerb.
Arbeitszeit & Pausen:
Strikt. Geregelt durch Arbeitsverträge und betriebliche Vorgaben.
"Ich kenne übrigens sehr viele Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt, die nicht das leisten, was sie an €€€ verdienen."
=> Dann liegt es an der Führungskraft, die mangelnde und erforderliche Leistung einzufordern.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 20:44
"Und Mindestlohn gibt es auch für Teilzeitbeschäftigte"
=>Ich habe nichts von Mindestlohn geschrieben.
"Es ist sehr vorurteilsbehaftet, zu behaupten, das in den Werkstätten nicht das Gleiche geleistet wird, wie " draußen Woher nimmst du die Aussage Anne58"
=> Wenn es so wäre, warum gibt es denn dann Deiner Meinung nach
Behindertenwerkstätten (WfbM)?
Ich bin sehr gespannt auf Deine Antworten!
=>Ich habe nichts von Mindestlohn geschrieben.
"Es ist sehr vorurteilsbehaftet, zu behaupten, das in den Werkstätten nicht das Gleiche geleistet wird, wie " draußen Woher nimmst du die Aussage Anne58"
=> Wenn es so wäre, warum gibt es denn dann Deiner Meinung nach
Behindertenwerkstätten (WfbM)?
Ich bin sehr gespannt auf Deine Antworten!
fleu 04.09.2026 21:06
Eine Werkstatt für behinderte Menschen ist eine Einrichtung zur Integration von Menschen mit Behinderung in das Arbeitsleben in Deutschland.
Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördern und die Integration ermöglichen.
Unter anderem Paragraph 219 SGB lX und Paragraph 192 SGB
Werkstätten für behinderte Menschen sollen den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt fördern und die Integration ermöglichen.
Unter anderem Paragraph 219 SGB lX und Paragraph 192 SGB
Siebenpunkt 04.09.2026 21:11
ich würde mir kein Urteil über die Arbeit in Werkstätten (allen) erlauben, hätte ich noch nie eine betreten, und somit erlaube ich mir auch keins
und ja es stimmt, es gibt im "normalen" Arbeitsbereich Leute, die viel Geld verdienen für so gut wie nichts außer zB Nägel lackieren
und ja es stimmt, es gibt im "normalen" Arbeitsbereich Leute, die viel Geld verdienen für so gut wie nichts außer zB Nägel lackieren
fleu 04.09.2026 21:12
Anne58, du hälst 200 € Entlohnung für die Arbeit, die ein Mensch mit Behinderung in einer Werkstatt für Behinderte erhält als gerechtfertigt.
Zitat:
Da dies aber nicht so ist, ist die Bezahlung also gerechtfertigt.
Zitat:
Da dies aber nicht so ist, ist die Bezahlung also gerechtfertigt.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:12
In wie vielen Fällen gelingt es denn, Menschen aus der Behindertenwerkstätten (WfbM) fit für den 1. Arbeitsmarkt zu machen und diese dort dauerhaft zu beschäftigen?
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:15
@ fleu:
Ja, das schrieb ich doch.
Ja, das schrieb ich doch.
fleu 04.09.2026 21:16
Eines ist aber klar,
manche trauen sich nicht diesen Schritt überhaupt zu wagen, weil sie sich nicht erproben können, sie springen ins kalte Wasser, wenn sie auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln und stehen ohne Geld da
manche trauen sich nicht diesen Schritt überhaupt zu wagen, weil sie sich nicht erproben können, sie springen ins kalte Wasser, wenn sie auf den ersten Arbeitsmarkt wechseln und stehen ohne Geld da
Julchen89 04.09.2026 21:19
Die Frage ist halt auch, was den Leuten real übrig bleiben würde aus einer Werkstatt, wenn sie Unterbringung, Lebensmittel, Pflege und Betreuung, Transport etc. selber zahlen müssten
Siebenpunkt 04.09.2026 21:21
fleu, das Thema war hier schonmal, da wurde darüber gesprochen, dass die Quantität, die Leistung bei der Her oder Fertigstellung von etwas in der Geschwindigkeit nicht zu vergleichen ist mit der Produktion draußen, die Leistung der Behinderten also eigentlich sehr gering und eher eine Beschäftigung sei, ich denke, in einigen Stätten trifft das zu, kann aber trotzdem nicht beurteilen, inwiefern der Aufstand gerechtfertigt ist
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:23
Menschen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) arbeiten befinden sich rechtlich in einem arbeitnehmerähnlichen Verhältnis.
Das Besondere im Vergleich zum allgemeinen Arbeitsmarkt ist, dass die Arbeitszeit in der Werkstatt sehr ganzheitlich gefasst wird. Zur täglichen Arbeitszeit zählen:
- Die reine produktionstechnische oder handwerkliche Arbeit.
-Alle Erholungspausen (Frühstücks- und Mittagspausen).
-Die Teilnahme an arbeitsbegleitenden Maßnahmen (z. B. Sportangebote, therapeutische Maßnahmen, Weiterbildungskurse oder lebenspraktischer Unterricht)
Das wird auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht angeboten, daher halte ich die Vergütung und das Recht mit 40 Jahren in Rente zu gehen für gerechtfertigt.
Das deutsche Rentenrecht sieht für diesen Personenkreis eine Sonderregelung in § 43 Absatz 6 SGB VI vor:
Wer wegen der Art und Schwere seiner Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann und 20 Jahre lang in einer anerkannten Werkstatt tätig war, erwirbt Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente.
Das Besondere im Vergleich zum allgemeinen Arbeitsmarkt ist, dass die Arbeitszeit in der Werkstatt sehr ganzheitlich gefasst wird. Zur täglichen Arbeitszeit zählen:
- Die reine produktionstechnische oder handwerkliche Arbeit.
-Alle Erholungspausen (Frühstücks- und Mittagspausen).
-Die Teilnahme an arbeitsbegleitenden Maßnahmen (z. B. Sportangebote, therapeutische Maßnahmen, Weiterbildungskurse oder lebenspraktischer Unterricht)
Das wird auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht angeboten, daher halte ich die Vergütung und das Recht mit 40 Jahren in Rente zu gehen für gerechtfertigt.
Das deutsche Rentenrecht sieht für diesen Personenkreis eine Sonderregelung in § 43 Absatz 6 SGB VI vor:
Wer wegen der Art und Schwere seiner Behinderung nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann und 20 Jahre lang in einer anerkannten Werkstatt tätig war, erwirbt Anspruch auf die volle Erwerbsminderungsrente.
fleu 04.09.2026 21:26
Ich wollte das Thema nicht nochmal aufrollen. Hatte nur diesen Artikel gelesen und geteilt.
Die alte Diskussion habe ich nicht gelesen, bin noch nicht so lange bei HL.
Ich fand es einfach gut, dass jemand dagegen klagt, dass es keinen Mindestlohn in Werkstätten gibt.
Ich war lange zeit Ausbilderin für sozial benachteiligte Jugendliche.
Die meisten haben es auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft
Die alte Diskussion habe ich nicht gelesen, bin noch nicht so lange bei HL.
Ich fand es einfach gut, dass jemand dagegen klagt, dass es keinen Mindestlohn in Werkstätten gibt.
Ich war lange zeit Ausbilderin für sozial benachteiligte Jugendliche.
Die meisten haben es auf den ersten Arbeitsmarkt geschafft
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:26
@fleu Heute, 21:16:
Dazu müssten sie erst einmal einen Arbeitgeber finden, der sie beschäftigen will.
Siehe dazu meinen Kommentar um 20:40 Uhr,
Dazu müssten sie erst einmal einen Arbeitgeber finden, der sie beschäftigen will.
Siehe dazu meinen Kommentar um 20:40 Uhr,
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:28
Sozial benachteiligte Jugendliche sind sicher nicht mit gehandicapten Menschen vergleichbar.
fleu 04.09.2026 21:31
Anne58,
es geht aber auch um Integration!
Darum, dazu zu gehören!
Das halte ich für außerordentlich wichtig!
Wir reden von Inklusion, wir reden von Integration.
Und es wird nichts dafür getan oder so gut wie nichts. Menschen mit Behinderungen bleiben Außenseiter, eine Randgruppe.
Das sind sie mit Sicherheit nicht freiwillig
es geht aber auch um Integration!
Darum, dazu zu gehören!
Das halte ich für außerordentlich wichtig!
Wir reden von Inklusion, wir reden von Integration.
Und es wird nichts dafür getan oder so gut wie nichts. Menschen mit Behinderungen bleiben Außenseiter, eine Randgruppe.
Das sind sie mit Sicherheit nicht freiwillig
Julchen89 04.09.2026 21:34
Das kann ich so nicht unterschreiben, fleu. Es wird schon sehr viel für Integration und Inklusion von behinderten gemacht. Was fehlt denn deiner meinung nach noch?
fleu 04.09.2026 21:36
Sozial benachteiligte Jugendliche sind sicher nicht mit gehandicapten Menschen vergleichbar, Zitat Anne58
Menschen mit Intelligenzminderung, die du in deinem Profil wörtlich erwähnst, gehören zu sozial Benachteiligten
Menschen mit Intelligenzminderung, die du in deinem Profil wörtlich erwähnst, gehören zu sozial Benachteiligten
fleu 04.09.2026 21:41
Julchen89,
Ich würde mir mehr Integration wünschen.
Mindestlohn in Behindertenwerkstätten wären ein Anfang.
Dass Intergration funktionieren kann, hat für mich die Dokumentation "Herbstresidenz"auf RTL +
wunderbar gezeigt
Ich würde mir mehr Integration wünschen.
Mindestlohn in Behindertenwerkstätten wären ein Anfang.
Dass Intergration funktionieren kann, hat für mich die Dokumentation "Herbstresidenz"auf RTL +
wunderbar gezeigt
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:47
Sozial benachteiligte Jugendliche – also junge Menschen, die zum Beispiel durch Armut, familiäre Probleme oder einen schwierigen sozialen Hintergrund geringere Startchancen haben.
sind doch nicht automatisch mit Menschen, die z.B. eine geistige Einschränkung haben, gleich zu setzen.
sind doch nicht automatisch mit Menschen, die z.B. eine geistige Einschränkung haben, gleich zu setzen.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:50
@fleu:
Mich interessiert immer noch Deine Antwort auf meine Frage von 21:12 Uhr:
"In wie vielen Fällen gelingt es denn, Menschen aus der Behindertenwerkstätten (WfbM) fit für den 1. Arbeitsmarkt zu machen und diese dort dauerhaft zu beschäftigen?"
Mich interessiert immer noch Deine Antwort auf meine Frage von 21:12 Uhr:
"In wie vielen Fällen gelingt es denn, Menschen aus der Behindertenwerkstätten (WfbM) fit für den 1. Arbeitsmarkt zu machen und diese dort dauerhaft zu beschäftigen?"
fleu 04.09.2026 21:53
In wie vielen Fällen gelingt es denn, Menschen aus der Behindertenwerkstätten (WfbM) fit für den 1. Arbeitsmarkt zu machen und diese dort dauerhaft zu beschäftigen?"
In 1000 Fällen in ganz Deutschland.
Und warum ist die Zahl so gering?
Darauf habe ich schon eine Antwort gegeben.
Weil viele Menschen mit Behinderung angst vor dem Sprung in das kalte Wasser haben , wenn sie plötzlich komplett ohne Bezüge dastehen
In 1000 Fällen in ganz Deutschland.
Und warum ist die Zahl so gering?
Darauf habe ich schon eine Antwort gegeben.
Weil viele Menschen mit Behinderung angst vor dem Sprung in das kalte Wasser haben , wenn sie plötzlich komplett ohne Bezüge dastehen
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 21:56
Ich habe viele Jahre als Führungskraft / Teamleiterin mit Personalverantwortung gearbeitet und heute manage ich kaufmännisch den Betrieb einer Handwerkerfirma.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:00
@fleu:
Das sehe ich immer noch anders.
Du kannst das arbeiten in einer Behindertenwerkstätten (WfbM) nicht mit dem arbeiten im 1. Aribeitsmarkt vergleichen.
Ich habe Dir doch weiter oben die Unterschiede detaliliert aufgeführt.
Das detaillierte Management einer Werkstatt lässt sich am besten als "geschützter Mikrokosmos" beschreiben. Das Management fängt das wirtschaftliche Risiko, den Zeitdruck und die Komplexität der modernen Arbeitswelt komplett ab. Es filtert diese Faktoren so weit herunter, dass am Ende für den Beschäftigten eine einfache, sichere und psychisch bewältigbare Aufgabe übrig bleibt.
Das sehe ich immer noch anders.
Du kannst das arbeiten in einer Behindertenwerkstätten (WfbM) nicht mit dem arbeiten im 1. Aribeitsmarkt vergleichen.
Ich habe Dir doch weiter oben die Unterschiede detaliliert aufgeführt.
Das detaillierte Management einer Werkstatt lässt sich am besten als "geschützter Mikrokosmos" beschreiben. Das Management fängt das wirtschaftliche Risiko, den Zeitdruck und die Komplexität der modernen Arbeitswelt komplett ab. Es filtert diese Faktoren so weit herunter, dass am Ende für den Beschäftigten eine einfache, sichere und psychisch bewältigbare Aufgabe übrig bleibt.
fleu 04.09.2026 22:07
Ich war mit meinen Jugendlichen auf
Baustellen.
Es waren zwar öffentlich geförderte Vereine und Kirchengebäude etc.
Aber sie haben im Laufe ihrer Ausbildung gelernt, strukturiert, konzentriert und sauber zu arbeiten.
Manche haben. Den theoretischen Teil der Prüfung nicht bestanden.
Deshalb sind sie aber keine schlechteren Handwerker geworden.
Für mich hat dieses Diskussion mit dir keinen sinn, weil ich der Meinung bin, dass du voller Vorurteile bist.
Baustellen.
Es waren zwar öffentlich geförderte Vereine und Kirchengebäude etc.
Aber sie haben im Laufe ihrer Ausbildung gelernt, strukturiert, konzentriert und sauber zu arbeiten.
Manche haben. Den theoretischen Teil der Prüfung nicht bestanden.
Deshalb sind sie aber keine schlechteren Handwerker geworden.
Für mich hat dieses Diskussion mit dir keinen sinn, weil ich der Meinung bin, dass du voller Vorurteile bist.
Julchen89 04.09.2026 22:16
Einfach den selben stundenlohn wie auf dem allgemeinen arbeitsmarkt anzusetzen und so zu tun, als wären die arbeitsverhältnisse identisch, ist auch keine besonders gute lösung. Eine WfbM hat zusätzlich betreuung, förderung, oft geringere produktivität, angepasste arbeitsplätze und einen reha auftrag. Das ist eben nicht das selbe dystem wie ein normaler betrieb. Da würden sich doch die leute veräppelt vorkommen, die "regulär" arbeiten gehen
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:16
Kein Problem, dann schlage ich vor, dass wir beide die Diskussion an dieser Stelle beenden.
Wenn Du Tatsachen und Fakten als Vorurteile wahr nimmst, dann ist das so.
Habe einen schönen Abend😘
Wenn Du Tatsachen und Fakten als Vorurteile wahr nimmst, dann ist das so.
Habe einen schönen Abend😘
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:19
@Julchen89:
Genau so ist es!
Genau so ist es!
Julchen89 04.09.2026 22:21
Ich meine das übrigens auch gar nicht abwertend. Aber man kann eine Floristin doch auch nicht wie einen Chirurgen bezahlen, nur weil sie auch 8 Stunden in irgendeinem Schuppen steht
Indien 04.09.2026 22:26
Anne58 ich habe mal eine Frage an dich woher willst du das wissen, ich habe jahrelang in einer Werkstatt mal gearbeitet ich musste auch schnell arbeiten und ich musste vor allen Dingen gewisse Leistung schon auch bringen! Überall wo ich gearbeitet habe war Dienstleistung und da wird schon ein hohes Tempo gemacht kann sein dass man in Werkstatt für behinderte Menschen auf die Person eingehen wenn Sie meine Pause brauchen oder mal eine Runde laufen möchten oder sonst irgendwas was man darauf eingeht
Indien 04.09.2026 22:31
Darf ich was dazu sagen man hat kleine Gruppen beendet in Werkstatt für behinderte Menschen! Ich habe sehr viel Erfahrung gemacht ich war eben so CAP-Markt, ich war in der Karotte und habe bedient und habe gekocht! Ich war im Schmuck tätig und habe für Kunden Schmuck gemacht alle die Arbeiten gibt's nicht mehr! Deswegen bin ich damals gegangen, ich habe natürlich auch die Erfahrung mit Montagearbeit, fand ich sehr interessant Sachen für Hilti oder rational aber wie schon gesagt war aber nicht so meins
fleu 04.09.2026 22:31
Der Mindestlohn liegt bei 13,90 €/Std.
Der tarifliche Lohn für Maler und Lackierer zum Beispiel ist 20€/ Std.
Die meisten Gesellen verdienen bis zu 26€/Std.
Hier in der Diskussion geht es um den Mindestlohn.
Ich sehe keinen Grund warum sich nun jemand veräppelt fühlen sollte
Der tarifliche Lohn für Maler und Lackierer zum Beispiel ist 20€/ Std.
Die meisten Gesellen verdienen bis zu 26€/Std.
Hier in der Diskussion geht es um den Mindestlohn.
Ich sehe keinen Grund warum sich nun jemand veräppelt fühlen sollte
Julchen89 04.09.2026 22:37
Man kann eine WfbM nicht 1:1 mit einem normalen arbeitsplatz vergleichen.... Wer in einer werkstatt arbeitet, ist sozial meist deutlich stärker abgesichert und verliert nicht seine komplette Existenzgrundlage, wenn er mal ausfällt oder weniger leisten kann. Bei einer küchenhilfe, verkäuferin oder aushilfe sieht das ganz anders aus... wer da unentschuldigt fehlt, riskiert lohn, abmahnung oder sogar den job. Dazu kommen leistungsdruck, feste erwartungen und oft deutlich weniger unterstützung. Deshalb finde ich den direkten Vergleich ziemlich schief. Bzw es alles in einen großen Topf werfen zu wollen, finanziell
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:45
@Indien:
Es tut mir leid, aber ich verstehe Deine Frage leider nicht und kann sie daher nicht beantworten.
Es tut mir leid, aber ich verstehe Deine Frage leider nicht und kann sie daher nicht beantworten.
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:54
@Julchen89:
Dazu kommt noch:
In Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) wird kein Mindestlohn gezahlt, weil die Beschäftigten rechtlich nicht als reguläre Arbeitnehmer gelten, sondern in einem besonderen „arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis“ stehen.
Beschäftigte haben einen Werkstattvertrag statt eines Arbeitsvertrags und erhalten ein sogenanntes Werkstattentgelt statt eines Arbeitslohns.
Das System soll eine praktische Unkündbarkeit und eine Arbeitsplatzgarantie bieten, unabhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Einzelnen
Die Werkstätten müssen das Entgelt aus ihren eigenen Arbeitsergebnissen und Aufträgen am Markt erwirtschaften
Da die Aufträge oft im Niedrigpreissegment liegen (etwa einfache Verpackungsarbeiten), sind die erwirtschafteten Summen gering.
Der Lebensunterhalt wird stattdessen durch ergänzende Sozialleistungen wie Grundsicherung (Sozialhilfe) oder Erwerbsminderungsrenten abgesichert
Dazu kommt noch:
In Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) wird kein Mindestlohn gezahlt, weil die Beschäftigten rechtlich nicht als reguläre Arbeitnehmer gelten, sondern in einem besonderen „arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis“ stehen.
Beschäftigte haben einen Werkstattvertrag statt eines Arbeitsvertrags und erhalten ein sogenanntes Werkstattentgelt statt eines Arbeitslohns.
Das System soll eine praktische Unkündbarkeit und eine Arbeitsplatzgarantie bieten, unabhängig von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des Einzelnen
Die Werkstätten müssen das Entgelt aus ihren eigenen Arbeitsergebnissen und Aufträgen am Markt erwirtschaften
Da die Aufträge oft im Niedrigpreissegment liegen (etwa einfache Verpackungsarbeiten), sind die erwirtschafteten Summen gering.
Der Lebensunterhalt wird stattdessen durch ergänzende Sozialleistungen wie Grundsicherung (Sozialhilfe) oder Erwerbsminderungsrenten abgesichert
Indien 04.09.2026 22:55
Anne58 das war keine Frage, das war meine Erfahrung in der Werkstatt für Behinderung! Ich wollte dir nur mitteilen das stimmt nicht wir haben auch einen gewissen Druck!
Julchen89 04.09.2026 22:57
Ja. So sehe ich das auch. "Da" fließt schon genug Geld hin, zugunsten der Mitarbeiter
Julchen89 04.09.2026 22:58
Aber indien. Warum hast du dich dann nicht an die kasse gesetzt bei Aldi? Oder was anderes
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 22:59
@Indien:
"Anne58 ich habe mal eine Frage an dich" heute 22:26 Uhr
=> Also hast Du doch keine Frage an mich?
Dann habe ich das wohl falsch verstanden!
"Anne58 ich habe mal eine Frage an dich" heute 22:26 Uhr
=> Also hast Du doch keine Frage an mich?
Dann habe ich das wohl falsch verstanden!
Indien 04.09.2026 23:00
Julchen89 ja Julchen du hast recht aber trotzdem muss ich sagen ich habe ja in der Werkstatt für Behinderte gearbeitet und für mich war das schon manchmal hohe Anforderung, z.B im Cap Markt hat mir der Chef erlaubt Bestellungen zu machen das war total anstrengend! Also bei uns ist es halt so dass man schon ein bisschen noch aufgepasst wird und so! Ich will ja jetzt nicht die WFB schlecht machen, für mich wäre normalen Arbeitsplatz unmöglich deswegen arbeite ich auch nicht
Indien 04.09.2026 23:01
Julchen89 weil die Verkäufer eine Ausbildung brauchen, und wenn Geld fehlt müssen sie das selber bezahlen
Indien 04.09.2026 23:03
Anne58 tut mir leid ich habe das zwar erst fragen aber ich möchte eigentlich nur sagen wie ich in der Werkstatt für Behinderte gearbeitet habe das war eigentlich nur dass ich dir mal gesagt habe!
Julchen89 04.09.2026 23:03
Wfbs sind auch nicht schlecht. Aber da arbeiten halt menschen, die es wo anders nicht so könnten. Unterkünfte, esse, ist doch alles da. Das wird bei den leuten auf dem 1. Arbeitsmarkt ja noch alles abgezogen. Da bleiben ebenfalls nichts viel übrig
Indien 04.09.2026 23:08
Julchen89 ja das stimmt! Bei uns ist es halt so dass bei uns mehrere Punkte, z.B wir werden die bewertet bisschen und dann bekommen wir Geld! Wir können auch uns hoch arbeiten, also wir können schon bis zu 200 € verdienen, aber das Problem ist wir können uns keine eigene Wohnung bezahlen deswegen bezahlt es ja meistens Landratsamt oder Bezirk
Aliya 04.09.2026 23:08
Ja, Indien, das ist auch der Gedanke bei Fördern und Fordern... ohne Herausforderung in dem was man leisten kann, wird man sich nicht weiterentwickeln.
Für dich waren die Bestellungen anstrengend, aber auch schaffbar. Jeder braucht das auf seinem Niveau.
Ich bin mir sicher, dass Menschen, die in einer WfbM arbeiten, diese Anforderungen und Erwartungen dort als individuell genauso anstrengend empfinden wie andere Menschen in ihrem Job. Im Vergleich WfbM/"normaler Job" wird man aber auch deutlich feststellen, dass die Anforderungen eben sehr unterschiedlich sind.
Für dich waren die Bestellungen anstrengend, aber auch schaffbar. Jeder braucht das auf seinem Niveau.
Ich bin mir sicher, dass Menschen, die in einer WfbM arbeiten, diese Anforderungen und Erwartungen dort als individuell genauso anstrengend empfinden wie andere Menschen in ihrem Job. Im Vergleich WfbM/"normaler Job" wird man aber auch deutlich feststellen, dass die Anforderungen eben sehr unterschiedlich sind.
Indien 04.09.2026 23:09
Julchen89 Julchen zu deiner Frage was ich mache oder ich mache schon was ich mache von zu Hause aus Schmuck! Wenn z.B von meinen Nachbarn was will mache ich was oder es geschenkt zwei Ketten habe ich in ebay aber ich will das halt nicht so weil sonst müsste ich mir wie heißt das
Julchen89 04.09.2026 23:10
Ich habe mit Flüchtlingen deutsch gelernt. An einer Frankfurter brennpunktschule
Indien 04.09.2026 23:11
Aliya ich habe keine Arbeit mehr, mein Leben wurde zerstört in der Zeit wo Corona war! Viele kleine Gruppen gibt es nicht mehr! Ich habe mir eigentlich Berufe ausgewählt wo ich was dazu lerne wo ich mir Geld verdient hätte aber das Problem ist halt einfach zugemacht! Und leider meine können reicht nicht für den normalen Arbeitsplatz! Nicht weil ich es nicht könnte sondern die Umstände ehrenamtlich mit älteren Menschen Karten zu spielen und so
Indien 04.09.2026 23:13
fleu danke aber dafür kannst du ja nichts, was mir passiert ist! Ich durfte keine Ausbildung machen weil sonst wäre mir der Weg in die Werkstatt für behinderte Menschen verwirrt geblieben!
Indien 04.09.2026 23:14
Julchen89 das finde ich ganz toll dass du mit Flüchtlinge Deutsch gelernt hast! Meine Mama war sozialpädagogin, mit Migration!
fleu 04.09.2026 23:15
Ich bin mir sicher, dass du auch ohne Ausbildung etwas sinnvolles für dein Leben findest oder schon gefunden hast, Indien
dasBrot 04.09.2026 23:17
So... jetzt mich ich mich ein... eine WfB ist auch eine Förderung. Die Rentenversichungsstelle hat Vorgaben. Wer sie nicht schafft. Ist leider so.
Indien 04.09.2026 23:22
fleu darf ich dich was fragen du machst immer so gute Blogs und mit dir kann man so gut diskutieren, du hörst jeden zu das finde ich sehr schön
Indien 04.09.2026 23:29
Wie kommst du auf immer so gute Blocks oder Diskussionen Ausrufezeichen und mit dir diskutieren macht irgendwie Spaß! Das war eigentlich ein Lob für dich
Indien 04.09.2026 23:30
fleu ich wollte dich loben! Das ist so viel Spaß macht mit dir zu diskutieren weil du jeden anhörst! Vielleicht kann ich es auch nicht so gut ausdrücken ich wollte nur fragen oder sagen du machst super Diskussionen
fleu 04.09.2026 23:33
Danke für das Lob, Indien.
Ob ein Blog gut wird, weiß ich nicht vorher, da denke ich auch gar nicht drüber nach.
Ich lese etwas oder sehe etwas und habe dann Lust das zu teilen.
Mehr ist es nicht
Ob ein Blog gut wird, weiß ich nicht vorher, da denke ich auch gar nicht drüber nach.
Ich lese etwas oder sehe etwas und habe dann Lust das zu teilen.
Mehr ist es nicht
Indien 04.09.2026 23:37
fleu ja bitte schön ich gehe jetzt ins Bett weil sonst schreibe ich Fehler, und das möchte ich nicht so gerne
(Nutzer gelöscht) 04.09.2026 23:43
Sozial benachteiligte gesunde Menschen/Jugendliche mit Menschen mit Behinderung zu vergleichen ist schon starker Tobak.
Ich versteh nicht, wie das mit dem Mindestlohn in einer WfbM ablaufen sollte?
Freie Kost und Logis + ein komplettes Gehalt obendrauf? Erkläre das mal jemanden auf dem ersten Arbeitsmarkt der mit Mindestlohn Miete etc. zahlen muss.
Oder müssten sie in der WfbM von dem Mindestlohn dann ihre Unterkunft und Verpflegung etc. selber zahlen? Weil sonst würden sie ja doppelt kassieren.
Ich versteh nicht, wie das mit dem Mindestlohn in einer WfbM ablaufen sollte?
Freie Kost und Logis + ein komplettes Gehalt obendrauf? Erkläre das mal jemanden auf dem ersten Arbeitsmarkt der mit Mindestlohn Miete etc. zahlen muss.
Oder müssten sie in der WfbM von dem Mindestlohn dann ihre Unterkunft und Verpflegung etc. selber zahlen? Weil sonst würden sie ja doppelt kassieren.
Julchen89 04.09.2026 23:44
Genau oxy. Das selbe habe ich oben versucht zu erklären. Das geht einfach nicht
fleu 04.09.2026 23:50
eine Werkstatt für Behinderte ist ein Arbeitsplatz.
Wohnen kann man dort nicht und das Essensangebot ist freiwillig.
Viele Menschen mit Behinderungen leben im Familienverband und sind tagsüber in der Werkstatt.
Nein, sie würden nicht doppelt kassieren
Wohnen kann man dort nicht und das Essensangebot ist freiwillig.
Viele Menschen mit Behinderungen leben im Familienverband und sind tagsüber in der Werkstatt.
Nein, sie würden nicht doppelt kassieren
Julchen89 04.09.2026 23:53
Aber auch unangemessen. Wenn sie das selbe bekommen wie die Mindestlohn Arbeiter auf dem 1. Arbeitsmarkt
(Nutzer gelöscht) 05.09.2026 00:08
Also, der Alex hier würde doppelt kassieren. Er wohnt in einer Wohngruppe die vom Staat finanziert wird. Sein Transport in die WfbM wird auch bezahlt. Er hätte frei Kost und Logis + ein volles Gehalt. Das kann nicht sein.
(Nutzer gelöscht) 05.09.2026 00:15
Noch ein Beispiel warum es nicht funktionieren würde.
Der stark eingeschränkte Arbeiter in einer WfbM fertig 50 Teile/Tag.
Der geringer eingeschränkte Arbeiter in einer WfbM fertig 500 Teile/Tag.
Der nicht eingeschränkte Arbeiter im ersten Arbeitsmarkt fertig 1500 Teile/Tag.
Alle würden dann dasselbe verdienen? Zwei würden sich veräppelt vorkommen, aber so richtig.
Der stark eingeschränkte Arbeiter in einer WfbM fertig 50 Teile/Tag.
Der geringer eingeschränkte Arbeiter in einer WfbM fertig 500 Teile/Tag.
Der nicht eingeschränkte Arbeiter im ersten Arbeitsmarkt fertig 1500 Teile/Tag.
Alle würden dann dasselbe verdienen? Zwei würden sich veräppelt vorkommen, aber so richtig.
(Nutzer gelöscht) 05.09.2026 00:23
AlexJanuar1984 von hier. Wohnt in einer Wohngruppe (keine Ahnung wie groß die ist) und wird täglich mit einem Fahrdienst zur WfbM transportiert. Wohnen frei, Essen frei + volles Gehalt??? Selbst wenn jemand alleine wohnt zahlt ja der Staat, weil sie es selbst nicht aufbringen können.
(Nutzer gelöscht) 05.09.2026 00:30
@fleu
Sorry, finde ich nicht.
Sorry, finde ich nicht.
AlexJanuar1984 05.09.2026 00:37
Ich arbeite 80% in der WFBM und bekomme Das betreute Wohnen bezahlt und Fahrdienst, und mein Monatliches WFBM Gehalt ist ca. 250 €
AlexJanuar1984 05.09.2026 00:39
Ich und andere wo im Betreuten Wohnen sind, dürfen NICHT mehr wie 10.000 € auf dem Konto haben, sonst zieht der Kostenträger das Geld ein
fleu 05.09.2026 00:39
Oxymoron, es geht nicht um ein volles Gehalt, sondern um einen Mindestlohn.
Natürlich geht es nicht um Doppefinanzierung, sondern um Mündigkeit .
Wer einen Mindestlohn bekommt, bezieht in der Regel wohl auch keine Grundsicherung.
Natürlich wird das gegengerechnet.
Reicher werden nur die Reichen
Natürlich geht es nicht um Doppefinanzierung, sondern um Mündigkeit .
Wer einen Mindestlohn bekommt, bezieht in der Regel wohl auch keine Grundsicherung.
Natürlich wird das gegengerechnet.
Reicher werden nur die Reichen
AlexJanuar1984 05.09.2026 00:40
Aber ich kann gut leben von dem WFBM Gehalt weil Ich Ja das Betreute Wohnen bezahlt bekomme
AlexJanuar1984 05.09.2026 00:45
Und ob die WFBM Ausbeutung ist, sehe Ich eher NICHT, vielleicht manchmal, oder mal so mal so kann ICH aber NICHT 100% tig vom Gefühl her sagen
AlexJanuar1984 05.09.2026 00:50
Ich kopiere Mal von meinem Profil meine Tätigkeiten:
Ich komme ursprünglich aus Nürtingen- Oberensingen. Habe seit meiner Geburt am 04. Januar 1984 eine Spastik am rechten Bein durch Sauerstoffmangel
War von 1990 bis 2001 in der Körperbehinderten Rohräckerschule in Esslingen
2001 Oktober ging ich zur KBF Mössingen (Körperbehinderten Förderung Neckar-Alb) in die Schule. Ab 2003 machte ich ein Berufsvorbereitungsjahr auch in der KBF in Reutlingen im Hauswirtschaftsbereich hat aber leider nicht gut funktioniert war zu untalentiert
2004/2005 machte ich den Hauptschulabschluss mit 2,8 danach habe ich ab 2005 September bis 2008 Juli ( auch bei der KBF in Reutlingen ) eine Bürofachhelfer Ausbildung gemacht leider nur mit 3,3 abgeschlossen.
Dann war Klar das wird schwierig da irgendwo eine Stelle zu bekommen mit der Note 3,3 als Bürofachhelfer.
Dann ging ich 2008 September in die Behindertenwerkstatt der Einrichtung vom LWV = Landeswohlfahrtsverband nach Tübingen. Da gefiel es mir gut. Nur das Problem war ich musste mit öffentlichen Verkehrsmittel die Strecke von ca. 12 Km fahren da ich 2008 August ins Betreute Wohnen der KBF Reutlingen zog. Für die 12 km brauchte ich mit Bus und Bahn von der Haustür bis zur Arbeitsstelle insgesammt 80 Minuten für eine Strecke, das war mir dann zuviel.
2009 Februar wechselte ich dann zur Behindertenwerkstatt LWV = Landeswohlfahrtsverband nach Reutlingen- Rappertshofen.(heisst seit 2019 Februar "HABILA"
Wo ich von den Tätigkeiten her nur Laborstuhlproben aus plastick zusammen steckte und nur mal 1 Stunde am Tag am PC für ebay einstellungen was machen konnte.
Laborstuhlproben aus plastick zusammen stecken machte mir auf Dauer kein spass mehr zu monoton auf Dauer.
2009 Oktober bekam ich dann die Möglichkeit in einer Außenstelle der Behindertenwerkstatt LWV Reutlingen- Rappertshofen in einer Mensa von einem Gymnasium auch in Reutlingen zu arbeiten und das mache ich bis heute noch 2mal in der Woche. Dort tue ich:
⦁ Besteck Aufüllen
⦁ Müll und Geschirr von den Tischen räumen
⦁ Becher mit einem Wagen in die Spühlküche holen und bringen
⦁ Tische putzen
⦁ Besteck abtrocknen
⦁ schmutziges Geschirr mit dem Wagen in die Küche bringen
Ich bin froh das ich dass machen darf und kann, das bringt Abwechslung und macht mir Freude.
Seit 2011 mache in der Behindertenwerkstatt LWV Reutlingen- Rappertshofen auch Winkelschienen = ein teil für Große Strickmaschinen, die Tätigkeiten gefällt mir auch gut, besser wie Laborstuhlproben aus plastick zusammen stecken auf Dauer.
Kiosk Brötchen Verkauf habe ich auch in der Behindertenwerkstatt schon gemacht, das hat mir auch gefallen.
Seit 2017 November werden die Winkelschienen in China montiert seither mache Ich in der WFBM Reutlingen- Rappertshofen:
-Labor Proben zusammen stecken und bekleben
-Ohrstöpsel zählen und abwiegen
-Deckweiß abzählen und verpacken
-Samen eintüten
-Seit 2021 Juni arbeite Ich auch an der Pforte meiner WFBM hin und wieder, das gefällt mir GUT mit dem Wechsel an Montage Tätigkeiten, bringt das Abwechslung. Dort tue Ich zb. Telefonate annehmen, Pakete aufschreiben, und Wege zeigen
Seit 2023 Januar schraube ich auch Fadenbremsen in eine Metalschiene mit dem Akku Bohrer hin = Ein teil für Strickmaschinen .
Seit 2024 September Tue Ich auch kleine Plastickhaken für Vorhänge zusammmen stecken
-Seit 2026 Tue Ich auch industrie Lappen sortieren und zusammenlegen
ES Können eventuell bei uns in der WFBM immer mal wieder Aufträge kommen, wo innerhalb von 2 Wochen oder 4 Wochen Fertig sein sollen, dass gute so kommt bissle Abwechslung von dem Dauerauftrag Laborproben oder Stuhlproben herein
Ich weiß die oft Behindertenwerkstätten von der Tätigkeit her einen schlechten Ruf haben, aber es gibt auch andere interessantere Tätigkeiten wo sie haben, also mir gefällt es so wie es ist gut im großen und ganzem.
Seit 2023 August arbeite NICHT mehr in der Schulmensa weil die Inklusionsfirma für die Gesetzliche Quote NUR noch Leute einstellt wo NICHT in WFBMS sind, und Ich auch körperlich NICHT mehr so konnte
Ich komme ursprünglich aus Nürtingen- Oberensingen. Habe seit meiner Geburt am 04. Januar 1984 eine Spastik am rechten Bein durch Sauerstoffmangel
War von 1990 bis 2001 in der Körperbehinderten Rohräckerschule in Esslingen
2001 Oktober ging ich zur KBF Mössingen (Körperbehinderten Förderung Neckar-Alb) in die Schule. Ab 2003 machte ich ein Berufsvorbereitungsjahr auch in der KBF in Reutlingen im Hauswirtschaftsbereich hat aber leider nicht gut funktioniert war zu untalentiert
2004/2005 machte ich den Hauptschulabschluss mit 2,8 danach habe ich ab 2005 September bis 2008 Juli ( auch bei der KBF in Reutlingen ) eine Bürofachhelfer Ausbildung gemacht leider nur mit 3,3 abgeschlossen.
Dann war Klar das wird schwierig da irgendwo eine Stelle zu bekommen mit der Note 3,3 als Bürofachhelfer.
Dann ging ich 2008 September in die Behindertenwerkstatt der Einrichtung vom LWV = Landeswohlfahrtsverband nach Tübingen. Da gefiel es mir gut. Nur das Problem war ich musste mit öffentlichen Verkehrsmittel die Strecke von ca. 12 Km fahren da ich 2008 August ins Betreute Wohnen der KBF Reutlingen zog. Für die 12 km brauchte ich mit Bus und Bahn von der Haustür bis zur Arbeitsstelle insgesammt 80 Minuten für eine Strecke, das war mir dann zuviel.
2009 Februar wechselte ich dann zur Behindertenwerkstatt LWV = Landeswohlfahrtsverband nach Reutlingen- Rappertshofen.(heisst seit 2019 Februar "HABILA"
Wo ich von den Tätigkeiten her nur Laborstuhlproben aus plastick zusammen steckte und nur mal 1 Stunde am Tag am PC für ebay einstellungen was machen konnte.Laborstuhlproben aus plastick zusammen stecken machte mir auf Dauer kein spass mehr zu monoton auf Dauer.
2009 Oktober bekam ich dann die Möglichkeit in einer Außenstelle der Behindertenwerkstatt LWV Reutlingen- Rappertshofen in einer Mensa von einem Gymnasium auch in Reutlingen zu arbeiten und das mache ich bis heute noch 2mal in der Woche. Dort tue ich:
⦁ Besteck Aufüllen
⦁ Müll und Geschirr von den Tischen räumen
⦁ Becher mit einem Wagen in die Spühlküche holen und bringen
⦁ Tische putzen
⦁ Besteck abtrocknen
⦁ schmutziges Geschirr mit dem Wagen in die Küche bringen
Ich bin froh das ich dass machen darf und kann, das bringt Abwechslung und macht mir Freude.
Seit 2011 mache in der Behindertenwerkstatt LWV Reutlingen- Rappertshofen auch Winkelschienen = ein teil für Große Strickmaschinen, die Tätigkeiten gefällt mir auch gut, besser wie Laborstuhlproben aus plastick zusammen stecken auf Dauer.
Kiosk Brötchen Verkauf habe ich auch in der Behindertenwerkstatt schon gemacht, das hat mir auch gefallen.
Seit 2017 November werden die Winkelschienen in China montiert seither mache Ich in der WFBM Reutlingen- Rappertshofen:
-Labor Proben zusammen stecken und bekleben
-Ohrstöpsel zählen und abwiegen
-Deckweiß abzählen und verpacken
-Samen eintüten
-Seit 2021 Juni arbeite Ich auch an der Pforte meiner WFBM hin und wieder, das gefällt mir GUT mit dem Wechsel an Montage Tätigkeiten, bringt das Abwechslung. Dort tue Ich zb. Telefonate annehmen, Pakete aufschreiben, und Wege zeigen
Seit 2023 Januar schraube ich auch Fadenbremsen in eine Metalschiene mit dem Akku Bohrer hin = Ein teil für Strickmaschinen .
Seit 2024 September Tue Ich auch kleine Plastickhaken für Vorhänge zusammmen stecken
-Seit 2026 Tue Ich auch industrie Lappen sortieren und zusammenlegen
ES Können eventuell bei uns in der WFBM immer mal wieder Aufträge kommen, wo innerhalb von 2 Wochen oder 4 Wochen Fertig sein sollen, dass gute so kommt bissle Abwechslung von dem Dauerauftrag Laborproben oder Stuhlproben herein
Ich weiß die oft Behindertenwerkstätten von der Tätigkeit her einen schlechten Ruf haben, aber es gibt auch andere interessantere Tätigkeiten wo sie haben, also mir gefällt es so wie es ist gut im großen und ganzem.
Seit 2023 August arbeite NICHT mehr in der Schulmensa weil die Inklusionsfirma für die Gesetzliche Quote NUR noch Leute einstellt wo NICHT in WFBMS sind, und Ich auch körperlich NICHT mehr so konnte
Indien 05.09.2026 00:52
AlexJanuar1984 sei froh dass du nach der Arbeit hast, das freut mich sehr wenn es dir gefällt!
(Nutzer gelöscht) 05.09.2026 00:59
@AlexJanuar1984
Klasse, dass du dich hier als Betroffener gemeldet hast und berichtest. 👍
Klasse, dass du dich hier als Betroffener gemeldet hast und berichtest. 👍
fleu 05.09.2026 01:00
Alex, ich danke dir für die ausführliche Beschreibung all dessen, was du gelernt und gemacht hast und auch heute noch tust.
Ich finde, du stolz auf dich sein kannst.
Du hast den Hauptschulabschluss gemacht und du hast eine Ausbildung absolviert.
Das ist viel mehr, als viele von sich behaupten können.
Die Beschäftigungen, die du ausgeübt hast und auch heute noch ausübst, sind meiner Meinung nach sehr viel mehr wert, als ein Taschengeld von 250 €
Ich finde, du stolz auf dich sein kannst.
Du hast den Hauptschulabschluss gemacht und du hast eine Ausbildung absolviert.
Das ist viel mehr, als viele von sich behaupten können.
Die Beschäftigungen, die du ausgeübt hast und auch heute noch ausübst, sind meiner Meinung nach sehr viel mehr wert, als ein Taschengeld von 250 €
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